Sina Graßhof Ausgebrannt

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Inhaltsangabe zu „Ausgebrannt“ von Sina Graßhof

Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Mark Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden…
Ein Buch über Einsamkeit, die Abgründe des Leids, Liebe, Vergebung – und Hoffnung, die sich manchmal versteckt, aber einfach nicht tot zu kriegen ist.

Sehr emotionale Geschichte

— Vampir989

Anfangs wirklich gut, ebbte leider immer mehr ab.

— Slatedfan

Unglaublich berührend ! Depressionen werden einem in diesem Bich, auf besondere Art nahegebracht. Geht ans Herz. 💕

— hunnybunny08

Ein eindrückliches Tagebuch eines Krankheitsverlaufes, ohne Anspruch Fachliteratur zu ersetzen.

— MelC

Ein Tagebuch eines Depressionskranken.

— Xynovia

Leider nicht mein Buch

— Steph86

Tagebuch eines an Burn-Out erkrankten

— SaintGermain

Aufgebrannt: Ein Buch über Depressionen

— Diana182

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  • Berührende Geschichte

    Ausgebrannt

    Vampir989

    29. September 2016 um 10:36

    Ausgebrannt-ein wirklich berührendes emotionales Buch.sins Graßhof beschreibt in "Ausgebrannt" den Leidensweg eines kranken Mannes der an Deppresionen leidet.Sie wagt sich an ein Thema welches sehr schwierig ist  und viele nicht damit umgehen können.Gleich zu Beginnwird man heran geführt in die Welt der Deppresionen.Stimmungsschwankungen,Ängste,Hoffnung,Leid,Vergebung -all dies wird hier durch eine gute Schilderung und Erzählweise dargestellt.Durch den leicht verständlichen Schreibstil kann man sich jede Situation gut vorstellen und sich in die Lage des Mannes hinein versetzen.Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen und es hat mir Einblicke in eine Krankheit gegeben,die ich so noch nicht kannte.Ein sehr empfehlenswertes Buch und ein großes Lob der Autorinfür den Mut über dieses Thema zu schreiben.

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  • Wie fühlt es sich an "ausgebrannt" zu sein...

    Ausgebrannt

    Booksareworldstotravel

    20. August 2016 um 20:57

    Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Mark Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden… Ein Buch über Einsamkeit, die Abgründe des Leids, Liebe, Vergebung – und Hoffnung, die sich manchmal versteckt, aber einfach nicht tot zu kriegen ist. (Klappentext des Buches) Depressionen,Burnout ,Liebe,Eisamkeit und das alles in einem Buch. Sina Graßhof beschreibt in diesem Buch das Innenleben von Millionen Depressiven. Sie schafft es alles authentisch dem Leser zu vermitteln. Natürlich ist dieses Buch alles andere als leichte Lektüre,aber das Thema lässt es einfach nicht anders zu. Das Cover Ich muss sagen ich finde es sehr treffend, dass das Cover schwarz weiß ist,wie oftmals die Denkweise eines Depressiven. Was mich jedoch verwundert hat ist,dass auf dem Cover eine Frau abgebildet ist ,es im Buch aber um Mark,einen Mann,geht. Auch möchte ich mich bei der Autorin für die liebevolle Signierung bedanken. Das hat mir gefallen👍🏼 Ich fand die die Gefühlswelt von Mark sehr schön geschildert. Was mir ebenfalls gefallen hat ist,dass das Buch nicht nur "deprimierend" ist ,sondern auch hoffnungsvoll. Das hat mir nicht so gut gefallen 👎🏼 In meiner jetzigen Ausgabe waren leider viele Fehler bzw. ständig Bindestriche ,wo keine sein sollten ,was den Lesefluss sehr störte. Da es von diesem Buch eine neue Auflage gibt und dort die ganzen Fehler nicht mehr drin sind,würde dann dieser Punkt wegfallen. Empfehlungen Ich kann "Ausgebrannt" jedem empfehlen,schon allein um das Tabu um psychische Krankheiten zu brechen. Außerdem ist es für Angehörige von depressiven Menschen sehr interessant zu wissen , was in einem Depressiven vorgeht. Aber natürlich ist es auch für alle interessant,die sonst nichts mit dem Thema zu tun haben. Depressiven selbst würde ich es nur empfehlen ,wenn sie psychisch soweit stabil sind.

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  • Die Abgründe einer Depression

    Ausgebrannt

    Slatedfan

    07. August 2016 um 13:32

    Mark ist 30, hatte eine tolle Beziehung und einen super Job-hatte. Er scheint alles verloren zu haben, sogar seinen Lebenswillen. Mark durchlebt die vermutlich schlimmste Zeit in seinem Leben, er ist stark depressiv. Durch einen Haufen an Therapien, Liebe und eigene Willenskraft versucht er der Dunkelheit zu entfliehen und sein Leben zurückzugewinnen. Für ein Buch über Depression ist es eine gute Idee, das Buch wie ein Tagebuch aufzubauen, wie es hier gemacht wurde, allerdings kann man dadurch nicht sonderlich viel Spannung erwarten. Das hat die ersten 100, vielleicht auch 150 Seiten gut funktioniert. Gerade in diesem Abschnitt wirkte Mark noch völlig am Ende und man hat perfekte Einblicke in seine Psyche bekommen. Allerdings war das bei rund 300 Seiten zu viel des Guten und ich musste feststellen, dass ich diesen Schreibstil nur eine gewisse Zeit ertrage. Man ist nur in seinem Kopf gefangen, bekommt nicht mehr von der Welt oder anderen Charakteren mit, als Mark einem preisgibt und das tut er meiner Meinung nach nicht oft oder vielseitig. Das hat mich mit der Zeit ziemlich gelangweilt und er hat mich am Ende nur noch genervt, sodass ich mich durch die letzten 100 Seiten durchquälen musste. Mir kam es auch so vor, als hätten sich einige Dinge beziehungsweise Gedankengänge oft wiederholt, vor allem was seine Abneigung gegenüber seinen Eltern betrifft. Ich hätte es auch gut gefunden, wenn man nicht ins eiskalte Wasser geworfen wäre, stattdessen noch mitbekommen hätte, wie die Krankheit immer mehr Besitz von ihm ergriffen hat, wie es eigentlich begonnen hat. Mehr von den Nebencharakteren zu erfahren wäre auch schön gewesen, das lässt aber die Form eines Tagebuches wohl nicht zu. Was mich während des Lesens immer gestört hat, waren die Bindestriche mitten in einem Wort, die von Seite zu Seite immer häufiger vorkamen und bei denen ich nicht verstehe, warum sie in so großer Zahl existieren. Allgemein muss ich sagen, dass das Thema Depression hier dennoch sehr gut rübergebracht wurde. Es war sehr nachvollziehbar, es hat mich etwas mitleiden lassen und mich daran erinnert, wie schlimm es sein kann, in dieser Dunkelheit und der endlosen Leere gefangen zu sein. Gerade wer gar keine Ahnung davon hat oder sehr voreingenommen ist, dem würde ich das Buch wirklich ans Herz legen. Ebenso Leuten, die Depressionen haben, denn dieses Buch könnte ein Stück weit Hoffnung geben, dass es irgendwann vorbei ist und nicht alles verloren. Schlussendlich muss ich also sagen, dass ich den Anfang sehr gelungen fand, auch wenn mir vorher etwas gefehlt hat, die letzten 100 bis 200 Seiten aber kein großer Kracher waren. Nichts desto Trotz ein interessantes Buch für alle, die Depressionen interessieren.

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    • 2
  • Leserunde zu "Ausgebrannt" von Sina Graßhof

    Ausgebrannt

    Zini81

    Hallo liebe Leser, ich verlose drei mal Ausgebrannt - ein Buch über Depressionen, also keine leichte Kost, aber aufschluss- und lehrreich.

    Schreibt mir bei Interesse bitte, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet - danke :)

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  • Ausgebrannt...Graßhof rockt!

    Ausgebrannt

    dreamlady66

    29. July 2016 um 22:25

    (Inhalt übernommen)Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Mark Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden… Ein Buch über Einsamkeit, die Abgründe des Leids, Liebe, Vergebung – und Hoffnung, die sich manchmal versteckt, aber einfach nicht tot zu kriegen ist.Zur Autorin:Sina Graßhof, Jahrgang 1981, ist eine aufstrebende deutsche Jungautorin. Seit ihrem neunten Lebensjahr verfasst sie Kurzgeschichten sowie Prosa. Nach ihrem Literaturstudium in Hannover schreibt sie Kobra Bar - ihr Erstlingswerk. Ausgebrannt ist ihr erster Roman. Momentan schreibt sie an ihrem dritten Buch. Schreibstil/Fazit:Ein perfektes Buch mit 298 Seiten - im Tagebuchstil - genau passend zu den aktuellen Themen der heutigen Zeitgeschichte - besonders hier & jetzt in der nur schnelllebigen Zeit - denn wer fühlt sich da nicht auch manchmal ausgebrannt, gar verbraucht, verschlissen, ebenso missverstanden & ggfs. auch depressiv?Also...ich war begeistert von dem flüssigen Schreibstil und fand auch öfters mal das aha-Erlebnis bzw. mich einfach wieder - in so manchen Situationen, wo ich wohl ähnlich empfand bzw. mich auch extrem berührt fühlte - ganz grosses Kino!DANKE an Sina Graßhof sowie 26TwentySix für Eure Zusage sowie schnelle Belieferung an dieser kleinen aber feinen LR - ich freute mich und darf nun alle Deine Bücher mein Eigen wissen - das hat Seltenheitswert - glücklichgugg!

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    • 2
  • Leserunde zu "Ausgebrannt" von Sina Graßhof

    Ausgebrannt

    Zini81

    Liebe Leser, ich verlose ein letztes Mal Exemplare meines Buches Ausgebrannt - ein Roman über Depressionen, also keine leichte Kost, aber aufschluss- und lehrreich. Schreibt mir bei Interesse bitte, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet - danke :)

    • 27
  • Rührendes Buch über Depressionen.

    Ausgebrannt

    hunnybunny08

    30. June 2016 um 12:00

    Hallo, nun kommt auch endloch meine Rezension zu ,,Ausgebrannt,, von Sina Graßhof:Klappentext:Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Markwet Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden… Ein Buch über Einsamkeit, die Abgründe des Leids, Liebe, Vergebung – und Hoffnung, die sich manchmal versteckt, aber einfach nicht tot zu kriegen ist. Meine Meinung: Im Buch werden die Themen Depressionen und vlt. Sogar Liebe angesprochen. Es hat mich sehr berührt. Alles wurde so wundervoll und rührend beschrieben, das mir echt manchmal die Tränen kamen. Das Buch regt auch zum nachdenken an, über sein eigenes Leben. Ich kann eigentlich gar nicht so viel dazu sagen, außer das ich es super fand! Absolutes 5-Sterne Buch! Der Schreibstil der Autorin,hat, hat mir sehr gut gefallen.Das Buch war/ist ja in Tagebichform geschrieben, was mir sehr sehr gut gefallen hat, so konnte man den Protagonisten wirklich verstehen.Und insgesamt, die ganze Geachichte von Mark. Die Charaktere, die im Buch vorkamen waren gut überlegt, auch wenn sie nicht weiter groß beachrieben wurden. Es ist eine Geachichte, die denke ich schon auch im echten leben passieren kann oder ist. Wundervolles Buch! Und an dieser Stelle danke nochmal an die Autorin für das Exemplar.

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    • 2
  • eine authentische darstellung einer depression

    Ausgebrannt

    cupcakeprincess

    23. June 2016 um 13:03

    Für Mark ist die Arbeit der absolute Lebensmittelpunkt. Als er diesen verliert und zeitgleich auch noch seine Beziehung zerbricht, fällt Mark in ein tiefes Loch, an dem er fast zerbricht. In Tagebucheinträgen nimmt Mark den Leser während seiner Therapie mit. Das Buch ist flüssig geschrieben und gibt einen guten Einblick über die Thematik Depression. Das Buch ist sehr authentisch geschrieben und ich konnte mich in der ein oder anderen Passage wiederfinden. Ich finde es toll, dass sich die Autorin an diese "schwere Kost" gewagt hat. Sie vermittelt dem Leser ganz klar, dass Depressionen jeden treffen kann und das man sich dafür nicht schämen muss - und diese Botschaft finde ich einfach nur super. Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne!

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    • 2
  • Stationen einer Erkrankung

    Ausgebrannt

    MelC

    06. June 2016 um 15:45

    Sina Graßhof beschreibt in " Ausgebrannt" den Leidensweg eines an Depression erkrankten Mannes in Echt-Zeit. Durch die Tagebuchform kann man der Hauptfigur gut durch den Alltag folgen und seine Vor- und Rückschritte im Genesungsverlauf verfolgen. Er erlebt all das, was für psychische Erkrankungen leider so typisch ist: verschiedene und immer andere Diagnosen, verrückte Helfer, sozialer Abstieg, gestörte zwischenmenschliche Beziehungen, Medikamente und deren Nebenwirkungen, die Flucht in die Sucht und die Erkenntnis "nur" kleine Schritte nach vorne zu machen. Ich glaube dieses Buch ist für Angehörige sehr hilfreich, wenn sie sich noch einmal mit einer emotionalen Distanz dem Thema nähern wollen. Vielleicht kennen sie verschiedene Situationen schon mit ihrem eigenen Angehörigen und schaffen es durch "Ausgebrannt" das Thema nochmal mit einem Abstand zu betrachten, um sich bestimmte Zusammenhänge klarer zu machen. Da der Ich-Erzähler aber wenig erklärendes "zum großen Ganzen" erklärt, ist dieses Buch sicher nicht gänzlich unbedarften Personen zu empfehlen. Und wichtig ist natürlich, im Auge zu behalten, dass jeder Krankheitsverlauf verschieden ist. Besonders gut gefällt mir das Ende des Buches. Es gibt Hoffnung, es wird ein optimistischer Blick gewagt, aber es ist ein langer Weg mit einigen Stolpersteinen.  

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    • 2
  • Tagebuch einer Depression und der Weg heraus aus den schwarzen Löchern

    Ausgebrannt

    grit0707

    06. June 2016 um 11:12

    Klappentext:Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Mark Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden…Ein Buch über Einsamkeit, die Abgründe des Leids, Liebe, Vergebung – und Hoffnung, die sich manchmal versteckt, aber einfach nicht tot zu kriegen ist.Meine Meinung:„Ausgebrannt“ erzählt in Tagebuchform die Geschichte eines Mannes, der durch verschiedene Lebenssituationen in eine schwere Depression abrutscht. Zuerst wird sein bester Freund ermordet. Als er dies nicht verkraftete, trennt sich seine Freundin von ihm. Was folgt ist der Jobverlust und eine Flucht vor sich selbst in Form von Alkohol. Das Thema ist sehr sensibel beschrieben und beinhaltet viele Wahrheiten. Es hat mich sehr beeindruckt, wie klar es geschrieben ist und auch die verschiedenen Situationen, in die man kommt, wenn man in diesen schwarzen Löchern festhängt. Fazit:Ich habe das Buch in einem Zug weggelesen. Der Schreibstil ist klar und flüssig. Die Geschichte hat mich persönlich sehr interessiert und die Umsetzung des Themas finde ich sehr gelungen. Ich bin mir sicher, dass dieser Lesestoff nicht für jeden geeignet ist, aber Betroffenen und auch Familienangehörigen kann ich dieses Buch nur empfehlen. Hier werden einfach Gefühle und Denken eines an Depression erkrankten Menschen aufgezeigt. Nur wer diese Hintergründe kennt, kann seinem Familienangehörigen helfen oder überhaupt erstmal verstehen, warum er zu bestimmten Zeiten so reagiert wie er reagiert.  

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    • 2
  • Tagebuch eines Depressionskranken

    Ausgebrannt

    Xynovia

    03. June 2016 um 06:24

    Das Buch „Ausgebrannt“ ist der erste Roman von Sina Graßhof. Ein Buch das man, meiner Meinung nach, mehr als Tagebuch eines Betroffenen verstehen sollte. Das Cover/ erster Eindruck Man sieht einen schwarz – weißen Hintergrund, auf dem auf der weißen Seite ein schwarzer Frauenkopf schematisch abgebildet ist, der aber dann von der schwarzen Seite „geschluckt“ wird. Mit roten Buchstaben steht der Titel „Ausgebrannt“. Das gefällt mir sehr gut, weil es meiner Ansicht klar strukturiert ist und gleichzeitig mir zeigt das es eine „helle“ und eine „dunkle“ Seite im Leben gibt. Mir ist aufgefallen das die Cover der Bücher von Sina Graßhof, alle sehr schlicht und doch aber sehr aussagekräftig gestaltet sind und dadurch einen hohen Wiedererkennungswert für mich haben. Beim ersten Durchblättern ist mir leider wieder aufgefallen, das bei diesem Buch wieder keine Informationen über die Autorin zu finden sind – Schade. Der Inhalt Das Buch handelt von einem jungen Mann der mit beiden Beinen mitten im Leben steht und plötzlich alles verliert. Er hat den Tiefpunkt seines Lebens erreicht und will am Liebsten alles beenden, die Depression hat ihn im Griff. Sein Weg daraus ist steinig und hart, aber er kämpft sich durch. Meine Meinung Ich habe nun schon mehrere Bücher von Sina Graßhof gelesen, weil mir der Schreibstil von ihr sehr gefällt, auch in diesem Buch war das so. Der Inhalt ist sehr ernsthaft und ein schwieriges Thema, aber durch ihren Schreibstil gut zu lesen und zu verstehen. Sie hat es geschafft, auf eine sehr einfühlsame Weise, die Denkweise und den Leidensdruck von Depressionsbetroffenen darzustellen. Meiner Ansicht nach, darf man nicht den Fehler beim Lesen machen das Buch als Roman zu sehen, sondern vielmehr als Tagebuch eines Betroffenen den man während dieser Phase begleitet. Daher wäre es schön gewesen wenn es eine kurze Einleitung dazugegeben hätte, in der auch stehen sollte das diese Geschichte auf wahre Begebenheiten ruht. Beim Lesen spürte ich deutlich unter welchem Leidensdruck der Hauptdarsteller leidet, ich spürte die Verzweiflung und die Einsamkeit.Die Geschichte ging mir unter die Haut und machte mich auch nachdenklich. Ich habe durch dieses Buch meine Sichtweise auf das Thema erweitern können. Gerade wenn man nicht selbst betroffen ist, sondern ein Angehöriger kann dieses Buch helfen einen Depressionskranken ein wenig zu verstehen und ihm vor allem beizustehen. Ich persönlich hätte es noch schön gefunden, wenn es ein Nachwort gegeben hätte, in dem kurz eine Definition von Depression und Schizophrenie gestanden hätte. In dem Buch gibt es ein paar Mängel ( viele Bindestriche die da nicht hingehören), aber das war für mich in diesem Fall zweitrangig, da hier wirklich das gut behandelte Thema im Vordergrund steht. Fazit Das Buch ist, meiner Ansicht nach, für Personen geeignet die selber an Depressionen erkrankt sind und für deren Angehörigen. Dieser Personengruppe kann ich das Buch aber nur weiter empfehlen. Ich vergebe für das Buch 4 ½ Sterne.

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    • 3
  • Ausgebrannt

    Ausgebrannt

    Steph86

    11. May 2016 um 08:31

    Buchinhalt Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Mark Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden… Ein Buch über Einsamkeit, die Abgründe des Leids, Liebe, Vergebung – und Hoffnung, die sich manchmal versteckt, aber einfach nicht tot zu kriegen ist.   Leseeindruck Leider überhaupt nicht mein Buch. Ich habe mich regelrecht durch die Seiten gequält. Der Schreibstil war gar nicht mein Fall, so dass ich viele Pausen während der Lesezeit einhalten musste, weil es zu anstrengend war. Ich kam auch mit den Zeitformenwechseln im Geschriebenen nicht wirklich zurecht. Viele Textstellen waren zu langatmig gestaltet, so dass man sich häufig nach dem Ende des Leseabschnittes sehnte. Die Gedankenwelt des Protagonisten wirkte auch auf mich zu düster (dies ist wohl aber bei der Thematik nicht anders händelbar), was mich selbst doch sehr runtergezogen hat. So kam natürlich kein Lesevergnügen auf. Ich musste mich teilweise zwingen weiter zu lesen und habe mich durchgekämpft, weil ich das Buch von der Autorin bekommen habe (Danke dafür). Mir tut das Urteil dieser Rezension auch leid. Sicherlich gibt es auch Menschen, denen das Buch weiterhelfen kann und wird. Aber mein Fall war es nicht und somit kann ich nur einen Stern geben.  

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  • Burn-Out-Tagebuch

    Ausgebrannt

    SaintGermain

    Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Mark Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden… Ein Buch über Einsamkeit, die Abgründe des Leids, Liebe, Vergebung – und Hoffnung, die sich manchmal versteckt, aber einfach nicht tot zu kriegen ist. Das Cover ist zwar gut gemacht, aber für mich etwas unlogisch, da ein Mädchen darauf abgebildet ist, es im Buch aber um einen Mann um die 30 geht. Der Schreibstil des Buches ist in Tagebuchform und etwas düster, wie es ja auch zum Thema passt. Wenn es einem slebst nicht gut geht, sollte man dieses Buch daher auch besser (noch) nicht lesen. Insgesamt gefiel mir das Buch trotzdem recht gut. Auch dass manche Stellen immer wieder hervorgeholt bzw. wiederholt werden, passt zum Tagebuchstil. Dabei bleibt trotzdem die Romanform nicht zurück, denn es ist ein Roman und kein Sachbuch. Leider haben sich in dieses Buch einige Rechtschreibfehler, Druckfehler etc. eingeschlichen, die mich teilweise einfach ärgerten. Fazit: Ein gutes Roman über Depressionen/Burn-Out und dem Weg daraus aus der Sicht eines jungen Mannes.

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    • 2
  • Leserunde zu "Ausgebrannt" von Sina Graßhof

    Ausgebrannt

    Zini81

    Hallo liebe Leser,

    hierbei handelt es sich um ein Buch über Depressionen - von einer Betroffenen geschrieben, für Betroffene und Angehörige. Also bitte keine leichte Unterhaltung erwarten... ;)

    Eine Leseprobe gibt es hier: https://www.facebook.com/Ausgebrannt/?fref=ts

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  • Ausgebrannt: Tagebuch eines langen Weges zurück ins normale Leben

    Ausgebrannt

    Diana182

    Das Cover zeigt ein Schwarz/Weiß Bild einer jungen, lächelnden Frau. Darunter der Buchtitel „Ausgebrannt“. Dieses Coverbild irritierte mich jedoch etwas, da die Geschichte aus männlicher Sicht geschrieben wird. Denn hier lernen wir Mark, 30+ kennen, der seit einem Tiefschlag unter Depressionen leidet und sich nun Stück für Stück zurück ins Leben kämpft. Hierbei handelt es sich um alles andere, als leichte Kost. Wer schon leicht angeschlagen ist, wird hier Anfangs auch mit der Grundstimmung des Buches zu kämpfen haben. Ich konnte die Erzählung daher auch nicht am Stück lesen, sondern musste immer mal kleine Pausen einlegen und zu einer leichteren Lektüre greifen. Mark lässt uns hier in Tagebuchform an den Geschehnissen seines täglichen Lebens teilnehmen. In Rückblenden erfahren wir vereinzelt, wie sein Leben vorher aussah und wie es dann letztendlich so wurde, wie es heute ist. Schnell wird deutlich, dass er stets nach Liebe und Zuneigung sucht und tief gekränkt ist, wenn er sich hier missverstanden fühlt. Was an sich ja eine normale, menschliche Handlung ist, wird hier jedoch von einer starken Eifersucht geprägt. Und sofort zieht Misstrauen ein und er stellt eine bis dato glückliche Beziehung in Frage. Jedoch lernt er sein Verhalten mittels Therapie neu einzuordnen und wird mit der Zeit wieder Selbstbewusst und Glücklich. Am Ende wartet dann sogar ein schönes Happy End, welches mich sehr erfreut hat. Mein Fazit:Ich bin nicht direkt betroffen, fand den Einblick hier jedoch sehr interessant. Ich denke, dass dieses Buch Personen helfen kann, die eine ähnliche Geschichte erlebt haben. Denn es handelt davon, sich anschließend wieder ins tägliche Leben zurück zu kämpfen, was Mark hier, zwar unter enormen Anstrengungen, gelingt. Dieses Buch gibt Mut, diesen Weg zu gehen und durchzustehen!

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