Sina Pousset Schwimmen

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(2)
(0)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Schwimmen“ von Sina Pousset

Wer springt, hat zwei Möglichkeiten: schwimmen oder untergehen.

Milla und Jan kennen sich seit Kindertagen. In einem heißen Sommer fahren sie gemeinsam mit Jans Freundin Kristina ans Meer. Drei Tage lang schweben sie zwischen Angst, Liebe und Sehnsucht. Bis sich alles bei einem heftigen Gewitter katastrophal entlädt. Jan überlebt nicht. Vier Jahre später sind Milla und die kleine Emma an einem kalten Morgen durch die große Stadt unterwegs. Da findet Milla etwas, das sie an Jan erinnert und stellt sich endlich der Vergangenheit. Ein Roman voller zarter Melancholie und berührender Bilder, die einen nicht mehr loslassen.

Ein gefühlvolles, aber auch sehr melancholisches Buch, welches mich auch nach dem Lesen beschäftigt und nicht so recht loslassen will

— Curin

Schwimmen fesselt den Leser mit seiner sprachlichen Wucht und seiner intensiven, aufwühlenden Geschichte.

— raven1711

Stöbern in Romane

Sieh mich an

ein ehrliches Buch, was auf ganzer Linie überzeugt. Sprachlich wie inhaltlich.

Phiinchen

Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt

War leider absolut nicht mein Fall. Fand den Schreibstil ganz schrecklich.

Edition_S

Der Junge auf dem Berg

Ein aufwühlendes Buch, das zum Nachdenken anregt und das man lange nicht vergessen kann.

corbie

Kleine Stadt der großen Träume

Ein streckenweise sehr spannendes Buch, welches aber manchmal auch mit nicht notwendigen Wiederholungselementen aufwartet.

DaniB83

Bis ans Ende meiner Welt

Eines meiner Jahreshighlights.

AmyJBrown

Evangelio

Eine anstrengende Lektüre aufgrund der historischen Phantasiesprache Zaimoglus - die Geschichte selbst fällt eher bescheiden aus.

Xirxe

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leben nach einem schlimmen Ereignis

    Schwimmen

    Curin

    20. October 2017 um 13:41

    Als ein Sommer in Frankreich tragisch endet, hat Milla ihren besten Freund Jan für immer verloren. Einige Jahre später scheint sie ihr Leben im Griff zu haben. Die kleine Emma bringt sie in den Kindergarten und geht dann selbst zur Arbeit in einen Literaturverlag, bis sie eines Morgens von den Erinnerungen an Jan eingeholt wird. Sie beschließt, dessen Freundin Kristina aufzusuchen, die damals an den Ereignissen zerbrochen ist... .Sina Pousset hat hier einen bewegenden Roman geschrieben, der mich innerlich sehr aufgewühlt hat und auch nach dem Lesen nicht loslässt. Die Handlung spielt in der Gegenwart, aber immer wieder gibt es Rückblicke zu dem verhängnisvollen Sommer 2013, indem Jan ertrunken ist. Beiden, sowohl Milla als auch Kristina, merkt man an jeder Zeile im Buch an, wie sehr sie ihren Freund vermissen und wie sehr dieses schlimme Ereignis ihr Leben geprägt hat. Dennoch haben sie unterschiedliche Wege gewählt, um mit ihrem Verlust und ihrer Trauer umzugehen.Besonders beeindruckend war für mich die Figur Milla, die für sich eine Möglichkeit gefunden hat, weiterzumachen und ihr Leben zu gestalten. Manchmal war ich mir beim lesen nicht ganz sicher, ob sie so wirklich glücklich ist oder ob sie einfach nur verdrängt und sich eine äußerlich stabile, aber innerlich bröcklige Fassade aufgebaut hat, die jederzeit einstürzen kann. Wenn man Milla in ihrem Alltag beobachtet, sieht man trotz aller Bedenken eine junge Frau, welche Verantwortung für andere übernimmt und es geschafft hat, sich eine gute Basis aufzubauen.Im Gegensatz zu ihr hat sich Kristina in ihre eigene Welt zurück gezogen und sich dort permanent mit den vergangenen Ereignissen beschäftigt. Es ist traurig zu sehen, wie sehr sie zerbrochen ist, gerade weil man aus den Rückblicken von 2013 herauslesen kann, dass sie eine fröhliche und selbstbewusste junge Frau gewesen ist, die ohne viel nachzudenken einfach gelebt hat. Für mich war es die ganze Zeit über interessant zu sehen, wie die beiden Frauen miteinander umgehen und sich letztendlich Jan und seinem Tod stellen. Dabei müssen sie auch damit klar kommen, dass eben nicht alle Fragen beantwortet werden können und man mit vielen Ungewissheiten leben muss.Sina Pousset schreibt feinfühlig und manchmal schon fast mit zu viel Gefühl, so dass man sich dem Buch kaum entziehen kann. Mir war die Atmosphäre an vielen Stellen zu melancholisch und oft hat mich die Handlung sehr betroffen gemacht. Man muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass es sich hier um eine fiktionale Geschichte handelt und nicht um eine wahre Begebenheit.Insgesamt habe ich ,,Schwimmen" als einen außergewöhnlichen und gefühlvollen Roman empfunden, der mich auch nach dem lesen zum nachdenken bringt und mich nicht loslässt. Dennoch hat er etwas beklemmendes und fast schon depressives an sich. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

    Mehr
  • Ergreifend und fesselnd

    Schwimmen

    raven1711

    09. October 2017 um 14:20

    Rezension Sina Pousset - Schwimmen Klappentext:Milla und Jan kennen sich seit Kindertagen. In einem heißen Sommer fahren sie gemeinsam mit Jans Freundin Kristina ans Meer. Drei Tage lang schweben sie zwischen Angst, Liebe und Sehnsucht. Bis sich alles bei einem heftigen Gewitter katastrophal entlädt. Jan überlebt nicht. Vier Jahre später sind Milla und die kleine Emma an einem kalten Morgen durch die große Stadt unterwegs. Da findet Milla etwas, das sie an Jan erinnert und stellt sich endlich der Vergangenheit. Ein Roman voller zarter Melancholie und berührender Bilder, die einen nicht mehr loslassen.Meinung:Milla und Jan sind beste Freunde, schon immer, wie es sich für die beiden anfühlt. Aber das Leben ist nicht immer leicht, Ansprüche verändern sich, ebenso wie Lebensumstände. Dann lernt Jan Kristina kennen und man beschließt einen gemeinsamen Urlaub in der Bretagne, am selben Ort und im selben Haus, in der sie die schönsten Kindheitserinnerungen gesammelt haben. Doch dann verunglückt Jan und nichts ist mehr so, wie es einmal war.Der Roman startet vier Jahre nach dem Unglück. Milla lebt ihr Leben, kümmert sich um die kleine Emma und vermisst Jan immer noch schmerzlich. Auch das Verhältnis zu Kristina ist kompliziert. Alle können den Verlust von Jan nicht wirklich überwinden. Bis Milla dann beschließt, dass sich etwas ändern muss und an alten Wunden kratzt.In Rückblicken erfährt man mehr über die Vergangenheit, die Milla, Jan und Kristina verbindet. Sina Pousset versteht es dabei aufs Trefflichste, mit wenigen, aber gut gewählten Worten eine starke, emotionale und mitreißende Geschichte zu erzählen. Die konzentrierte Sprache beinhaltet eine sehr intensive Bildsprache, entfesselt beim Lesen Emotionen und hat mich alles andere als kalt gelassen. Ich stellte schnell fest, dass dieser Roman sich nicht einfach so nebenbei lesen ließ, sondern dass jeder Satz und jedes Wort hier die volle Konzentration des Lesers fordert, diesen aber auch nicht überfordert. Hier zeigt sich wirklich, wie talentiert die Autorin ist, denn nicht nur mit ihrer bittersüßen Geschichte weiß sie zu überzeugen, auch mit ihrem Gespür für die Sprache.Trotz der relativen Kürze des Romans ist dieser atmosphärisch unheimlich dicht. Die Protagonisten sind sehr gut ausgebaut, erzeugen Nähe zum Leser und weisen genügend Tiefe auf, um authentisch zu wirken. Fazit:Schwimmen fesselt den Leser mit seiner sprachlichen Wucht und seiner intensiven, aufwühlenden Geschichte. Sina Pousset wählt jedes Wort hier mit Bedacht, so dass kein Buchstabe zu viel oder zu wenig diese emotionale Story beeinflusst. Absolut Lesenswert!Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die Ullstein Buchverlage für das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Nicht zu empfehlen

    Schwimmen

    Sunnywonderbookland

    10. September 2017 um 16:15

    Autorin: Sina Poussett Verlag: Ullenstein Seitenanzahl: 225Preis: 14,99 Euroerschienen am 4. September 2017InhaltWer springt, hat zwei Möglichkeiten: schwimmen oder untergehen. Milla und Jan kennen sich seit Kindertagen. In einem heißen Sommer fahren sie gemeinsam mit Jans Freundin Kristina ans Meer. Drei Tage lang schweben sie zwischen Angst, Liebe und Sehnsucht. Bis sich alles bei einem heftigen Gewitter katastrophal entlädt. Jan überlebt nicht. Vier Jahre später sind Milla und die kleine Emma an einem kalten Morgen durch die große Stadt unterwegs. Da findet Milla etwas, das sie an Jan erinnert und stellt sich endlich der Vergangenheit. Ein Roman voller zarter Melancholie und berührender Bilder, die einen nicht mehr loslassen. Meine Meinung Die Inhaltsangabe klang so gut und ich konnte es kaum erwarten bis ich es endlich lesen konnte. Doch schon nach wenigen Seiten wurde ich komplett enttäuscht. Zur Handlung an sich kann ich leider nicht viel sagen, da ich das Buch schon nach 30 Seiten abgebrochen habe. Grund dafür war eindeutig der Schreibtstil der Autorin, mit dem ich absolut nicht klargekommen bin. Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll und so verwirrend, dass ich viele Sätze noch mal lesen musste. Es gibt auch keine wörtliche Rede, sondern es wird alles aus Millas Sicht erzählt.Da das Buch ich nur 225 Seiten hat, ist der Preis auch überhaupt nicht gerechtfertigt. FazitInhaltsangabe klang einfach wunderbar, aber das Buch war durch den sehr komplizierten, anspruchsvollen Schreibstil viel zu verwirrend. Ich musste sehr viele Stellen noch einmal lesen, damit ich nachvollziehen konnte, was die Autorin eigentlich ausdrücken möchte.Insgesamt 1 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks