Sina Trinkwalder Wunder muss man selber machen

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Inhaltsangabe zu „Wunder muss man selber machen“ von Sina Trinkwalder

Sie holt die Menschen aus der Arbeitslosigkeit. Sie fertigt in Deutschland. Sie bezahlt hohe Löhne. Ihre Kollektion ist schick und ökologisch. Politiker und Medien reißen sich um sie. Ihr Name ist Sina Trinkwalder. Dies ist ihre Botschaft. Denn eine Botschaft muss haben, wer entgegen landläufiger Annahme überzeugt ist, dass in Deutschland Textilien zu konkurrenzfähigen Preisen hergestellt werden können. Sina Trinkwalder ist keine Unternehmerin, die an eine Steigerung der Rendite durch Verlagerung der Jobs nach Asien glaubt – sondern an die fundamentale Bedeutung eines selbstverdienten Lebensunterhalts für Menschen, die dadurch mit Stolz an der Gesellschaft teilhaben können. Sina Trinkwalders „Manomama“ ist der Schrecken des Arbeitgeberverbandes, Thema der Medien, Wunschtermin der Politiker – und Sina Trinkwalder ist der Liebling ihrer Näherinnen. Hier ist die Geschichte dieser jungen Frau und ihres beeindruckenden Unternehmens.

Sehr interessantes Buch über eine Frau mit einen starken willen!

— Sophiiie
Sophiiie

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— Himbeerhuhn
Himbeerhuhn

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Lara_B_Fritz

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  • Ein Buch wie ein Krimi

    Wunder muss man selber machen
    Tintenklecks98

    Tintenklecks98

    09. February 2014 um 11:09

    "Wunder muss man selber machen", wohl kaum ein anderer Titel passt so gut und beschreibt so gut den Werdegang von manomama. Sina Trinkwalder versucht das scheinbar Unmögliche: qualitative Textilien vom Faden bis zum letzten Stich ausschließlich in Deutschland zu produzieren und das noch mit Arbeitern, ihren Ladys, die auf dem hiesigen Arbeitsmarkt aussortiert wurden... Durch einen fantastisch spannenden und reibungslosen Schreibstil hatte ich das Buch, trotz Zeitmangels, binnen weniger Tage durchgelesen. Gespickt mit ein paar witzigen aber auch denkwürdigen Anekdoten sollte sich dieses Buch jeder zu Gemüte führen. Ich kann es nicht oft genug sagen: Ich finde den Weg, den manomama geht mutig und Sina selbst bewundernswert.

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  • Ein wichtiges Buch!

    Wunder muss man selber machen
    Sarlascht

    Sarlascht

    19. January 2014 um 12:16

    Inhalt: Sina Trinkwalder verfolgt einen Traum: eine gerechte Arbeitswelt, in der jeder einen Platz findet – ob nun der Ausbildungslose, die Mutter oder schon älteres Klientel, alle die sonst durch das Raster fallen, fängt sie auf und gibt ihnen eine neue Chance, aber es ist nicht ihr einziger Traum. Nachhaltig und im eigenen Land produzieren, das ist ihr großes Ziel, aber wie stemmt man ein Unternehmen aus dem Boden? Sicherlich nicht von heute auf morgen, aber Sina Trinkwalder ist nicht nur Träumerin, sondern auch Visionärin und Kämpferin. Die Geschichte eines Unternehmens, was getragen wird, durch einen Menschen, der niemals aufgibt. Meine Meinung: Dieses Buch, es lag lange auf meinem SUB, dachte mir, oje, warum hast du dir überhaupt ein Wirtschaftsbuch gekauft, wenn du es sowieso nicht lesen möchtest? Nachdem auf RTL dann die Serie „Made in Germany“ startete, welche eben Sina Trinkwalders Ambitionen auf eine faire Arbeitswelt zeigt, kam der gebrauchte Ruck und ich griff zu dem Buch. Am Anfang steht die Idee und man denkt sich so, ist ja alles ganz nett, aber eine Idee braucht Kraft und Umsetzungswillen, nicht nur ausgemalte Fantasien, aber man darf sich in Sina Trinkwalder nicht täuschen, sie läuft vielleicht manchmal blauäugig in Situationen hinein, aber es ist ihr Bauchgefühl, was sie immer wieder rettet. Und man denkt sich irgendwann, na gut, ein kleines Unternehmen hat sie geschaffen, sogar 2-3 Angestellte, aber man merkt, hier ist noch nicht das Ende der Fahnenstange angelangt. Frau Trinkwalder möchte mehr, viel viel mehr und es geht nicht um den Umsatz, wobei er natürlich trotzdem eine tragende Rolle spielt, es geht ihr mehr um die Menschen und die Frage, die sich mir die ganze Zeit stellte: Warum? Warum setzt sich die Damen so sehr für die „Ausgestoßenen“ ein? Irgendwann beantwortet sie es in ihrem Buch selbst – sie möchte die Welt ein kleines bisschen besser machen. Klingt idiotisch? In meinen Ohren klingt es wunderschön und es wird aufgezeigt, dass es sogar funktioniert und nicht nur ein Traum sein muss. Während des Lesens fängt man an nachzudenken, was kann ich den für die Gesellschaft tun? Ein Unternehmen gründen ist ja ein großer Brocken, aber wo kann ich Veränderungen im Kleinen starten? Man bekommt einen richtigen Adrenalinstoß verpasst, ist beinahe wie elektrisiert, während man das Buch liest, vielleicht weil man sich eines erlaubt: zu träumen. Es handelt sich hier ja um ein Wirtschaftsbuch und man könnte jetzt sagen, verdammt, damit kenn ich mich nicht aus, somit verstehe ich das Buch nicht. Diese Ausrede lass ich aber nicht gelten, denn der Grundton, der im Buch angeschlagen wird, ist für jeden Laien verständlich und eigentlich, man könnte die Geschichte auch als Biografie einer Firma sehen, wie sie entsteht, welche Hindernisse es zu überwinden gilt, Verzweiflung und Freude, die Hand in Hand gehen und dann eine Frau, die im Kopf des Lesers bleibt. Ich kann nicht viel über sie schreiben, nur das Sina Trinkwalder ein Quell an Inspiration für die Menschen sein kann und es mehr von ihrer Sorte geben sollte, wir brauchen sie, die Träumer, die nicht nur träumen, sondern auch handeln. Die aufhören sich zu beklagen und einfach einmal anpacken. Hat man dieses Buch gelesen, dann will man anpacken, dann will man irgendwas machen und nicht nur daneben stehen, stillschweigend den Zerfall des Sozialsystems betrachten oder die Auslagerung von Arbeitsplätze, man beginnt nachzudenken, über so vieles und die Gedanken, sie lassen einen nicht los, kleben im Gehirn fest und verändern etwas grundlegend. Fazit: Sina Trinkwalder ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Ihr Mut und ihre Stärke, ihnen begegnet man auf jeder Seite und wenn es mal schwer kommt, dann kämpft sie, für die Menschen, weil sie die Welt ein bisschen besser machen möchte und ich glaube, sie ist auf den richtigen Weg, der noch lange nicht sein Ende erreicht hat.

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  • eBook Kommentar zu Wunder muss man selber machen von Sina Trinkwalder

    Wunder muss man selber machen
    @migowa

    @migowa

    via eBook 'Wunder muss man selber machen'

    Das ist @manomama wie ich sie kenne - einfach klasse!

    • 3
  • Ein gemeinsamer Griff in die Wundertüte der Wirtschaft

    Wunder muss man selber machen
    Kiwi-Lena

    Kiwi-Lena

    16. November 2013 um 18:51

    Sie hat eine Vision, mit der sie zu einer Mission aufbricht, die verblüfft, inspiriert und vor allem verändert! Sina Trinkwalder war über Jahre hinweg in der Werbebranche tätig. Hat Ideen verwirklicht und verkauft. Doch tief in ihrem Herzen wusste sie, das ist nicht das, womit ihr das gelingen kann, was sie möchte: Etwas bewegen — mit Verstand, Know-how und dem Wunsch, die Welt für die Generationen von heute und morgen ein kleines bisschen besser zu gestalten. Mit großer Ambition, riesigem Ehrgeiz, der nötigen Risikobereitschaft gelingt es Sina Trinkwalder ein Unternehmen förmlich aus dem Boden zu stampfen, dessen Existenz Spuren hinterlassen sollte. Denn manomama ist längst keine kleine Textilmanufaktur mehr, die beweist, dass Qualität, Fairness und Engagement in allen Bereichen der Nachhaltigkeit im Haifischbecken der Wirtschaft tatsächlich möglich sind. manomama nimmt mittlerweile die Rolle eines waschechten Vorreiters ein. Doch dass dieser Weg alles andere als ein gerader Schnitt war und es zahlreiche Nähte an allen Ecken und Enden zu flicken gab, davon erzählt die Autorin in ihrem Buch. "Wunder muss man selber machen" von und mit Sina Trinkwalder ist ein Buch, das zeigt, dass es sich lohnt, den eigenen Werten und Zielen konsequent treu zu bleiben. Eine (Erfolgs-) Geschichte, deren Finesse mit der eines guten Krimis locker mithalten kann und deren Botschaft eine sehr ähnliche ist: "Nicht in eine (Schock-) Starre verfallen, sondern handeln!" Die Geschichte, die Sina Trinkwalder zu erzählen hat, liest sich mit großer Faszination. Die Autorin beschreibt auf sehr unterhaltsame, eingängige und durchweg nachvollziehbare Weise die Geschichte ihres Unternehmens, das sich — allen kritischen, stirnrunzelnden und achselzuckenden Stimmen zum Trotz — auf dem deutschen Textilmarkt etabliert hat. Dabei wird der Leser magnetisch hineingezogen in die Erzählungen Sina Trinkwalders. Spannender und emotional aufwühlender, Grenzen überschreitender und Perspektiven setzender könnte kein fiktiv erdachter Roman sein. Mich begeisterte die energiegeladene, sympathische und bis ans Limit gehende Vehemenz, mit der Sina Trinkwalder ihren Traum einer sozial verantwortbaren, ökologisch vertretbaren und ökonomisch rentablen Unternehmensstruktur verwirklicht. Die Erlebnisse der vergangenen Jahre schildert die Autorin mit beeindruckend nahbarer Authentizität. Die rosarote Brille wird gegen einen fokussierenden Röntgenblick getauscht. Das Buch strahlt eine Lebhaftigkeit aus, die ansteckend ist. Ich als Leser hatte unvermittelt das Gefühl, ja, das Bedürfnis, auch etwas bewegen zu wollen. Kurzum, eine wertvollere Handlungsanleitung, die uns zeigt, dass wir mit einem Mit- und Füreinander weitaus mehr erreichen als mit einem ständigen Gegeneinander, das eher zu einem Durcheinander führt, hätte uns die Autorin nicht an die Hand geben können. Eine Erzählung, die unterstreicht, dass ein Wertewandel nicht nur nötig, sondern auch möglich ist. Ein Buch, dass zum Nach- und Mitdenken anregt. Ein Erfahrungsbericht, voller Intelligenz, Akzente und Dynamik. Ein Katalysator zwischen zwei Buchdeckeln. 

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  • Buchverlosung zu "Wunder muss man selber machen" von Sina Trinkwalder

    Wunder muss man selber machen
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Sina Trinkwalder ist eine Powerfrau - gemeinsam mit ihren "Ladies"! Am Freitag, 04. Oktober 2013 steht sie uns und Euch Rede und Antwort zu ihrem autobiografischen Buch "Wunder muss man selber machen" (Leseprobe) aus dem Droemer Verlag: Denn eine Botschaft muss haben, wer entgegen landläufiger Annahme überzeugt ist, dass in Deutschland Textilien zu konkurrenzfähigen Preisen hergestellt werden können. Sina Trinkwalder ist keine Unternehmerin, die an eine Steigerung der Rendite durch Verlagerung der Jobs nach Asien glaubt – sondern an die fundamentale Bedeutung eines selbstverdienten Lebensunterhalts für Menschen, die dadurch mit Stolz an der Gesellschaft teilhaben können. Sina Trinkwalders „Manomama“ ist der Schrecken des Arbeitgeberverbandes, Thema der Medien, Wunschtermin der Politiker – und Sina Trinkwalder ist der Liebling ihrer Näherinnen. Hier ist die Geschichte dieser jungen Frau und ihres beeindruckenden Unternehmens. Sina Trinkwalder wurde 1978 geboren und studierte an der LMU München Politik und Betriebswirtschaft. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie mit 21 Jahren eine Werbeagentur und leitete diese als Geschäftsführerin. 2010 gründete sie in Augsburg ihre ökosoziale Textilfirma manomama. Da sie dort hauptsächlich auf dem Arbeitsmarkt eher benachteiligte Menschen einstellt und sich für gerechte Löhne sowie regionale und fair hergestellte Produkte einsetzt, ist sie auch ein häufiger Gast in deutschen Talkshows sowie Zeitungen und hat für ihre Arbeit bereits mehrere Preise erhalten. Im letzten Jahr wurde ihre Firma vor allen Dingen durch die große Kooperation mit den DM-Drogeriemärkten bekannt, da sie dafür die bunten und inzwischen äußerst beliebten Stofftaschen produziert hat.  Nun könnt Ihr sie zu allen Themen rund um manomama, ihr Buch und ihre Aktivitäten befragen. Wir vergeben unter allen Fragestellern 5 Exemplare von "Wunder muss man selber machen" und wünschen Euch viel Spaß! Manomama auf Facebook + Sina auf Twitter +  Hier einer von inzwischen unzähligen Fernsehberichten über Sina und ihre Ladies - die zweite Halle steht inzwischen und die Jeans-Kollektion kommt im Herbst auf den Markt:

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    • 86
  • Eine moderne Visionärin

    Wunder muss man selber machen
    TochterAlice

    TochterAlice

    24. October 2013 um 08:05

    Sina Trinkwalder hatte einen Traum: nämlich den einer gerechten Arbeitswelt, in der es auch Platz für ausgemusterte, zu alte, zu kinderreiche, zu unflexible Arbeitnehmer gibt. Außerdem hat sie zwei Hände, zwei Beine, einen gesunden Menschenverstand - und vor allem hat sie Mut. Und so wurde ihr Traum zur Realität. Sina Trinkwalder ist eine moderne Visionärin, die sich nicht von festgefahrenem schrecken lässt - und so schuf sie in der traditionellen Textilstadt Augsburg, die schon lange die Bedeutung als Industriestandort verloren hatte, die Textilfirma "mannomamma", in der ein Herz für Arbeitnehmer schlägt - aber auch eins für umweltfreundliche und nachhaltige Produkte. Sie baute diese Firma in Augsburg auf, weil es eben ihre Heimatstadt ist - wäre sie aus Dortmund, hätte sie eventuell Bier gebraut, in Bremerhaven Fische verarbeitet. Frau Trinkwalder hat sich den Umständen angepasst - und daraus Unglaubliches, Totgeglaubtes wiederaufstehen lassen. In diesem Buch beschreibt sie ihren Weg - ohne Beschönigungen, Schönfärbereien oder Ähnliches - ehrlich und lässt selbst Peinliches nicht aus. Es hat nämlich nicht alles sofort geklappt, manchmal war Sina Trinkwalder ziemlich naiv, ja sogar blauäugig. Aber sie hat nie den Mut und den Glauben an ihre Idee verloren. Dabei ist sie beileibe kein Gutmensch - nein, dagegen verwahrt sie sich ausdrücklich! Ihre Firma ist kein Auffangbecken für Leute, die hier ihr Gnadenbrot bekommen, im Gegenteil: Sina Trinkwalder stellt zwar Leute ein, die sonst nicht unbedingt mit Kusshand genommen werden, aber arbeitswillig und effizient müssen sie schon sein. Wer sich nicht bewährt, bzw. nicht dazu bereit ist, geht oft schon von allein, ohne dass eine Kündigung ausgesprochen werden muss. Nachhaltigkeitspreise, Auszeichnungen für Umweltbewußtsein - Sina Trinkwalder hat sie alle eingesammelt. Sie freut sich darüber, aber käuflich ist sie nicht: schonungslos geht sie mit denen ins Gericht, die das Label Bio nur aus marktschreierischen Gründen verwenden. Auch Promis, die sie bei solchen Veranstaltungen kennengelernt hat, kriegen ihr Fett weg - wenn sie es denn verdient haben! Die junge Unternehmerin ist Visionärin und Realistin zugleich - und eine tolle Autorin, versteht sie es doch, ihre Idee lebendig an den Mann und an die Frau zu bringen. Sicher ist so viel Energie und Antriebskraft nicht jedem gegeben - doch wir sollten ihre Zeilen, ihr Lebensmodell in Zeiten verinnerlichen, in denen alles komplett festgefahren und ausweglos scheint. Ein bisschen Sina Trinkwalder sollte in jedem von uns stecken!

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