Sina Weis Als Hitler mir die Liebe nahm

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Inhaltsangabe zu „Als Hitler mir die Liebe nahm“ von Sina Weis

In seiner Begrüßungsrede anlässlich der Preisverleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises am 23. September 2003 im Nürnberger Opernhaus zitierte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly den Schriftsteller den jüdischen Lyriker und Essayist Erich Fried: Das Ungetane fällt oft genug auf fruchtbaren Boden. Es geht auf, es gedeiht, es wird groß und seine Frucht ist die Untat. Mit diesem Zitat beginnt auch der Debütroman der jungen Autorin Sina Weis. Die 21-jährige Anna Sax verliebt sich 1931 in den 25-jährigen jüdischen Arzt Friedrich Wernke. Sie, eine überzeugte Christin, kommt aus einfachen, fast ärmlichen Verhältnissen, hingegen entstammt Friedrich einer wohl situierten Familie. Am Anfang scheint trotz aller sozialer und religiöser Unterschiede ihr Glück perfekt, bis die beiden die Anfeindungen der Nationalsozialisten immer deutlicher zu spüren bekommen. 1942 wird Friedrich ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert und einige Monate später nach Auschwitz gebracht. Auch seine zurückgebliebene Liebe Anna muss im gleichen Jahr widerwillig nach Auschwitz reisen, um dort zu helfen, zahlreiche unschuldige Juden letzten Endes zu vernichten. Darunter auch ihr Friedrich. Der Roman der erst 18-jährigen Autorin darf allein schon deshalb als einmalig und lesenswert bezeichnet werden, da es ihr in einzigartig einfühlsamer Weise gelungen ist, die Ereignisse einer Zeit widerzuspiegeln, die rund 40 Jahre vor ihrer eigenen Geburt liegt, und die Gefühle zweier junger Menschen in den dramatischen Wirren des Dritten Reiches nachzuempfinden.

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