Sinead Moriarty

 3.9 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Wie wir waren, Wenigstens ein bisschen schwanger und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sinead Moriarty

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Sinead MoriartyWie wir waren
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Wie wir waren
Wie wir waren
 (13)
Erschienen am 01.02.2018
Sinead MoriartyDann eben ohne Storch
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Dann eben ohne Storch
Dann eben ohne Storch
 (2)
Erschienen am 01.07.2006
Sinead MoriartyBaby im Doppelpack
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Baby im Doppelpack
Baby im Doppelpack
 (1)
Erschienen am 01.08.2007
Sinead MoriartyGibt es wirklich ein Zurück?
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Gibt es wirklich ein Zurück?
Gibt es wirklich ein Zurück?
 (0)
Erschienen am 01.02.2017
Sinead MoriartyWenigstens ein bisschen schwanger
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Wenigstens ein bisschen schwanger
Sinead MoriartyWhose Life is it Anyway?
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Whose Life is it Anyway?
Whose Life is it Anyway?
 (1)
Erschienen am 16.04.2009
Sinead MoriartyMad About You
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Mad About You
Mad About You
 (2)
Erschienen am 24.04.2014
Sinead MoriartyThe Baby Trail
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The Baby Trail
The Baby Trail
 (0)
Erschienen am 09.01.2006

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Rezension zu "Wie wir waren" von Sinead Moriarty

Gefühlvoller Familienroman
fifi91vor einem Monat


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kitty_montamers avatar

Rezension zu "Wie wir waren" von Sinead Moriarty

Einfach nur großartig
kitty_montamervor 4 Monaten

Am Anfang spielt die Geschichte rund um Ben und Alice in der Gegenwart. Die Protagonistin hat einen neuen Mann kennen- und lieben gelernt und ist nun sogar schon mit ihm verlobt. Doch mitten auf der Feier erreicht sie ein Anruf…
Nach dieser kurzen aber sehr wichtigen Szene, springt die Geschichte knapp zwei Jahre in die Vergangenheit. Nun lernt der Leser nicht nur Alice, sondern auch Ben, und ihre Töchter Jools und Holly kennen. Jools lebt eher so in den Tag hinein. Sie kennt sich besser bei den Kardashians, als in Algebra aus. Ihre Schwester Holly ist ein paar Jahre jünger, aber für ihr Alter unfassbar klug, was sie gerne, sehr zum Ärger Jools, raushängen lässt, ohne dies jedoch böse zu meinen. Das Zusammenleben wirkt am Anfang nicht sehr harmonisch, da Alice gestresst ist durch die Doppelbelastung Arbeit und Kind, aber auch, weil sie allgemein nicht wirklich zufrieden ist. Wie sich das Paar verhält, fand ich sehr nachvollziehbar. Sie lieben sich, brauchen jedoch auch Abstand. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich selbst ein bisschen verloren haben, was die Handlung von Ben nach Eritrea /Afrika zu reisen, für mich schon nachvollziehbar machte. Das Besondere an diesem wundervollen Roman ist, dass der Erzähler springt. Mal geht die Reise nach Afrika zu Ben und seinem Kollegen. Wir erleben, wie sie die Zeit absitzen, sich nützlich machen, unfassbar leiden und vor Heimweh fast sterben. Dann geht es weiter mit Alice und den Kindern. Wie sie ohne ihren Vater versuchen weiterzuleben. Wie sie von verschiedenen Menschen aufgefangen werden, ganz vorne Alice´ Bruder Kevin.

»“Mummy […] hat aber auch gesagt, dass wir dann eben mit ihr über Daddy sprechen müssen, wenn wir traurig sind. […] Mummy hat gesagt, dass wir unsere Traurigkeit rauslassen müssen, sonst würde uns das innerlich krank machen.“«
Zitat aus: "Wie wir waren"

Doch die besonderen Kapitel, die mich mehr als einmal zu Tränen gerührt haben, sind zweifellos jene von Holly. Sie ist die Einzige, die ihre Sicht der Dinge in der Ich-Form erzählt, was bei mir dazu geführt hat, dass ich gerade die Emotionen dieses Kindes mit aller Wucht gespürt habe.
Wie sich die Familie wegen des vermeintlichen Todes ihres Vaters über Wasser hält, wie sie weiterleben, ist absolut real beschrieben. Trotz dieses schweren Themas, trotz der Trauer hat es Sinead Moriarty geschafft, immer mal wieder einen Sonnenstrahl auf das dunkle Tal scheinen zu lassen. Ja, es existiert auch jede Menge Humor in „Wie wir waren“, was die Ernsthaftigkeit mehr als einmal ein bisschen auflockert.
Wie das Wiedersehen nach der langen Zeit vonstatten ging, hat mir einen dicken Kloß im Hals beschert. Mir war ganz flau im Magen, ganz so, als wäre ich die Hauptfigur und mein Mann wäre plötzlich von den Toten auferstanden. Ich finde es einfach großartig, wie die Autorin es geschafft hat, mich zu einem Teil ihrer Geschichte zu machen.
Wie sich Alice am Schluss entscheidet und wie alle mit dieser großen Überraschung dass Ben noch am Leben ist zurechtkommen, war für mich nachvollziehbar. Ich hatte nicht nur am Ende, sondern zu keiner Zeit das Gefühl, dass irgendetwas an den Haaren herbeigezogen wäre. Für mich ist alles total schlüssig, nachvollziehbar und einfach wundervoll. Von der ersten bis zur letzten Seite.
„Im Leben heißt es schwimmen oder untergehen. Wenn du nicht ertrinken willst, solltest du also langsam mal mit dem Schwimmen anfangen.“

Fazit:
„Wie wir waren“ ist ein außerordentlich gutes Buch, welches mich enorm berührt hat. Es liest sich sehr schnell, ist spannend und so voller Gefühle, dass einem entweder warm ums Herz oder nass in den Augen wird. Die Figuren sind alle auf ihre Art liebenswert, die Geschichte ziemlich oft erschreckend. Ich habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr genossen und zähle es schon heute zu einem Highlight in diesem Jahr.

© www.booksandfamily.de

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Rezension zu "Wie wir waren" von Sinead Moriarty

Anders als erwartet
roman_tisch_vor 4 Monaten

„Wie wir waren“ ist ein Buch der Autorin Sinead Moriarty und erschien im Februar 2018 als deutsche Erstausgabe im Piper Verlag.

Ben hat alles: Zwei wundervolle Töchter, eine Ehefrau, die er über alles liebt und einen Job, der jeden zu ihm aufschauen lässt und dennoch sehnt er sich nach mehr. Er möchte raus! Raus aus seiner Alltagsroutine und weg von allem, was ihm die Luft abzuschnüren scheint. Gegen den Willen seiner Familie reist er kurz darauf nach Eritrea, um einen Auftrag bei Ärzte ohne Grenzen anzutreten.  

Doch dann kommt alles anders als erwartet. Ben und sein Kollege werden in Gefangenschaft genommen und während diese Tag für Tag um ihr Überleben kämpfen, leben ihre Familien mit dem Wissen, dass diese Tod sind.

 

Nachdem ich den originalen Klappentext der Geschichte gelesen hatte, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut, da sie sich so vielversprechend und interessant angehörte, doch ließ diese Euphorie schnell nach. 

Zu Beginn darf der Leser die Charaktere kennenlernen, denn bis Seite 50 findet erst einmal eine Vorstellung dieser statt. Man erfährt, dass es zwischen Alice und Ben schon seit einiger Zeit kriselt, denn die Beiden geraten bereits aufgrund von Kleinigkeiten immer wieder aneinander, sodass der Leser kein allzu harmonisches Bild von dem Ehepaar erhält.

Bens beiden Töchter Holly und Jools sind sehr eigensinnige Charaktere und entsprechen, wie ich finde, keinem realen Bild an Teenagern. Während Holly, die jüngere der Beiden als unglaublich intelligent beschrieben wird, werden Jools Charakterzüge zugeordnet, die sie in den Augen des Lesers dumm erscheinen lassen. Das fand ich sehr schade, da ich mich während dem Lesen immer wieder darüber ärgerte, dass ihre Handlungsstränge nicht der Realität entsprechen und ich dadurch keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen konnte.

Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von 2 Jahren und obwohl die Familie in diesem eine unglaublich schwere Zeit durchlebt, entwickeln die Hauptcharaktere sich leider nicht weiter.

Im Klappentext erfährt man, dass Alice sich bereits mit jemand anderem verlobt habe, als sie erfährt, dass Ben noch am Leben sei. Dadurch entsteht ein Dilemma, von dem ich dachte, dass die Geschichte darauf aufbauen würde, allerdings kam es erst nach ungefähr 350 Seiten zum besagten Ereignis.

Mit Wechsel der Kapitel wechselt auch der Fokus auf die einzelnen Familienmitglieder. Am meisten haben mir die Kapitel, in denen es um Ben ging, gefallen. Seine Gefühlslage wird sehr realistisch dargestellt, denn man spürt seine Angst, die Ungewissheit und vor allem die Reue nicht auf seine Familie gehört zu haben.  Auch die Zustände wie sie in Eritrea stattfinden werden sehr gut beschrieben. Als Leser weiß man zwar, dass Ben noch am Leben ist, doch ich konnte dies jedes Mal ausblenden und vergessen, da die Gefühlslage und das Unwissen der Familie sehr gut beschrieben wird.

Obwohl es Szenen gab, die ich interessant fand und ich auch weitere positive Aspekte in Bezug auf die Geschichte finden konnte, muss ich dennoch gestehen, dass ich dieses Buch nicht gerne gelesen habe.

 

„Wie wir waren“ bekommt von mir leider nur einen von fünf Sternen.

Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge. Immer wieder kommt es zu Szenen, die für die Handlung dieser nicht relevant sind und das Buch dadurch, in meinen Augen, sehr uninteressant machen.

Die Charaktere empfand ich sehr abstrakt, sodass ich Schwierigkeiten hatte mit ihnen zu fühlen und mich in die Geschichte hinein zu versetzten.

Schade finde ich vor allem, dass der Klappentext einen auf ein Ereignis vorbereitet, das erst gegen Ende der Geschichte passiert, und dem Leser dadurch völlig falsche Hoffnungen in Bezug auf den Inhalt der Geschichte macht.  

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