Sinje Blumenstein Blutsuche

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Inhaltsangabe zu „Blutsuche“ von Sinje Blumenstein

Als die 24-jährige menschenscheue Anne zu ihrer Brieffreundin Eunice nach Kalifornien reist, erhofft sie sich einen ruhigen Urlaub und denkt nicht im Traum daran, dass ihr die Liebe ihres Lebens über den Weg laufen könnte. Doch sie hat ihre Rechnung ohne das Schicksal gemacht: Anstatt die junge Frau ihre Reisezeit unbeschwert genießen zu lassen, schickt es ihr Träume und Vorahnungen, die ihr unerklärliche Begegnungen, Gefühle und eine Stimme zeigen, bis sie schließlich in der Realität einem geheimnisvollen Mann gegenübersteht.Hals über Kopf lässt sich Anne, wider ihre Natur, blindlings auf etwas ein, das für sie mehr als nur ein Urlaubsflirt ist, und erfährt, dass sie selbst keineswegs so unscheinbar und „normal“ ist, wie sie immer glaubte. Als der Mann an ihrer Seite seine Zähne zeigen muss, wird ihr klar, dass Vampire keine Erfindung Hollywoods sind. Ebenso Hals über Kopf flieht Anne vor der Liebe zurück in ihr mitteldeutsches Dorf, doch auch dort kann sie sich nicht von Sagen und Mythen befreien und muss erkennen, dass ihre Reise, ihre ureigene dörfliche Realität und die jahrhundertealte Vergangenheit untrennbar miteinander verknüpft sind. Und nach Monaten steht der Vampir plötzlich vor ihrer Tür. Wird Anne ihn einlassen, und was hat das Schicksal mit ihnen beiden vor?

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    Buchtastisch

    05. September 2011 um 20:06

    Was war denn das bitteschön...?! Die 24jährige, menschenscheue Anne wird von ihrer Oma überredet ihre Brieffreundin Eunice - einer ihrer wenigen Kontakte zur Außenwelt - in Los Angeles zu besuchen. Dort taut sie ein bißchen auf, denn die lebensfrohe Eunice reisst sie mit. Als Eunice wegen eines Jobs die Stadt verlassen muß, ist Anne auf sich selbst gestellt. Sie wird von Träumen und Visionen heimgesucht. Schließlich lernt sie den geheimnisvollen John kennen - und erkennt bei ihm die Stimme aus ihren Träumen -, in den sie sich auch verliebt. Als Anne jedoch erfährt, dass John ein Vampir ist, stürzt sie Hals über Kopf zurück in ihre Heimat. Doch ihr Leben hat sich verändert und als ihre Oma ihr von den alten Legenden berichtet, muß Anne erkennen das nichts ist wie es mal war... Hach, dieses Buch hat sich ja sooo toll angehört. Das wunderschöne Cover und der reizvolle Klappentext. Ich mußte es einfach haben!! Doch als ich zu lesen anfing, hätte ich das Buch am liebsten bereits nach dem 1. Kapitel wieder abgebrochen. Was für ein Schreibstil... Schrecklich! Eine absolut geschwollene Sprache. Ich bin ja wirklich kein Fan von Jugendsprache - aber ein bißchen Normalität und Modernität wäre hier bitter notwendig gewesen. So heißt das Bett z.B. "Schlafstatt", das Reisegepäck "kleine Habe", etc. ... es war sehr anstrengend und alles andere als flüssig zu lesen. Dann die Geschichte... Alles zog sich ein bißchen wie Kaugummi. Gegen Mitte des Buches und auch als John langsam ins Spiel kommt, gewinnt die Geschichte an Fahrt. Aber das kann das katastophale Resümee nun auch nicht mehr retten. Denn das Ende war dann wiederum ziemlich abgedreht... Und was mich auch unheimlich gestört hat: Anfangs und im Laufe des Buches werden Andeutungen gemacht deren Lösung erst viel später stattfindet - also beim besten Willen so lange erinnert man sich doch gar nicht an die "Einwürfe" vom Anfang. Mein Hauptkritikpunkt ist die Hauptprotagonistin Anne. Ich wurde absolut nicht mit ihr warm. Konnte absolut keine Verbindung zu ihr herstellen. Ihr Verhalten ging mir dermassen auf den Keks. Ständig ist sie krank, verunsichert oder was weiß ich... Hier kann ich leider wirklich null Sympathiepunkte vergeben. Was für eine unangenehme Person... Des weiteren ist das Buch auch nicht sonderlich logisch. Am "interessantesten" fand ich hier z.B. die Stelle als Vampir John, der normalerweise nicht atmet, nach dem "Liebesakt" mit Anne plötzlich atmet?! Nun ja... Und als wäre all diese Kritik noch nicht genug, muß ich auch noch am Format dieses Buches meckern. 350 Seiten scheinen ja nicht die Welt zu sein. Aber das Format ist ungewöhnlich und die Schrift dazu noch relativ klein. In einem "normalen Format" hätte das Buch locker fast die doppelte Seitenanzahl gehabt... Ganz am Schluß steht auch noch, dass es einen 2. Teil von Blutsuche geben soll - nein danke, ohne mich. Bisher habe ich auch noch nichts von einem geplanten Veröffentlichungstermin gelesen, aber das werde ich auch nicht weiter verfolgen. Alles in allem kann ich nur einen Gnadenpunkt für das wirklich hübsche Cover vergeben - mehr Positives fällt mir zu diesem Buch allerdings nicht ein. FAZIT: Schlechte Story (obwohl der Klappentext definitiv ein hohes Potenzial aufweist!), wenig Logik, katastrophale Hauptprotagonistin und schreckliches Buchformat. Definitiv nicht empfehlenswert - obwohl ich dieses Buch wirklich haben und lieben wollte. Ein kleines Püntkchen für das tolle Cover. Aber für mehr ist Buch leider nicht brauchbar.

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    Tialda

    05. August 2011 um 15:44

    x Autorin: Sinje Blumenstein x Titel: Blutsuche: Annes Reise x Reihe: Blutsuche, Band 1 x Genre: Fantasy/Paranormal Romance/Vampire x Erscheinungsdatum: 18. Februar 2010 x 350 Seiten x Books on Demand x ISBN: 3839136474 x Erste Sätze: Prolog. Mein letzter Tag, meine letzte Nacht, ist gekommen. Zur Nachtstunde, in der ein Tag stirbt und ein neuer geboren wird, im für uns sicheren Dunkel, gab es uns beide, waren wir einander nah. Wenn der Tag im Licht steht, werde ich gegangen und Du allein sein. Deine Dunkelheit wird fortdauern, wenn meine vorüber ist. Klappentext: „Anne, glaubst du an Vampire?“ „Nur weil ich noch nie einem begegnet bin, muss es ja nicht heißen, es gibt keine…“, gibt sich die 24-jährige Anne, die aus Deutschland nach Los Angeles zu ihrer Freundin Eunice gereist ist, diplomatisch, dabei steckt sie bereits mitten drin in filmreifen Erlebnissen. Träume, Vorahnungen und eine ganz besondere Stimme suchen die menschenscheue Frau heim, und bald nimmt diese Stimme Gestalt an: Anne begegnet einem geheimnisvollen Mann, in den sie sich prompt verliebt. Nachdem sie an seiner Seite nicht nur ihre eigenen paranormalen Fähigkeiten erkennt, sondern auch erfährt, dass der Geliebte ein Vampir ist, flieht sie zurück nach Deutschland, wo sie sich sicher und im realen Leben glaubt. Doch zu Hause, in ihrem verschlafenen Dorf, holen Vampirsagen die junge Frau ein – ausgerechnet aus dem Mund ihrer Großmutter. Annes kalifornische Reiseerlebnisse erscheinen plötzlich in einem neuen Licht … Rezension: Auf den ersten Blick scheint „Blutsuche: Annes Reise“ keinen Spaß zu machen. Das Buch ist im Vergleich zu anderen Taschenbüchern ungewöhnlich groß und die Seiten sind eng mit kleiner Schrift bedruckt. Eine kleine Herausforderung, die es sich aber zu lesen lohnt. Die Autorin hat einen ungewöhnlichen, aber durchaus nicht schlechten, Schreibstil. Sie verwendet oft veraltete Worte, für die man in der heutigen Sprache nur noch selten Verwendung findet und auch ihr Satzbau ist teilweise recht eigensinnig. Doch ich finde, dass gerade dies eine kleine Besonderheit ist. Auf mich wirkten dadurch einige Textstellen sogar richtig poetisch. Auch der Aufbau der Geschichte unterscheidet sich von den zur Zeit beliebten Paranormal-Romance-Büchern, in die „Blutsuche“ grob eingeordnet werden dürfte. Die Story rast nicht dahin. Sie entwickelt sich langsam, beinahe schleichend. Fast alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben. Das Buch ist definitiv nicht spannend, aber man fühlt sich irgendwie trotzdem wohl darin. Es fühlt sich ein bisschen so an, als säße man in einem Schaukelstuhl und würde sich langsam vor und zurück wiegen. Die Geschichte wirkt… „gemütlich“. Und umso mehr ist man überrascht und auch etwas verwirrt, als sich am Ende zwei völlig unerwartete Wendungen ergeben. Von den Protagonisten wurde, meiner Meinung nach, Annes Charakter am liebevollsten ausgeführt. Sie ist zu Anfang des Buches ein richtiges Mauerblümchen – mit 24 noch ungeküsst und lieber zurückgezogen, für sich allein. Auch bekommt man den Eindruck, dass sie ziemlich verklemmt und sehr schüchtern ist. Innerhalb der Geschichte macht sie eine richtige Wandlung durch, wird langsam selbstbewusster, was auch sicher an ihrer amerikanischen Freundin, der aufgeschlossenen Eunice liegt. Der Vampir John wird als sehr sanftmütig, fürsorglich und teilweise auch als etwas weltfremd dargestellt, was ihn zu einem sehr liebenswerten, romantischen Charakter macht. „Blutsuche: Annes Reise“ ist sicher nicht der Bestseller schlechthin und wird auch garantiert nicht jedem gefallen. Viele werden das Buch zu kitschig oder zu langweilig finden. Doch ich bin mir sicher, er wird vor allem unter den romantischen, verträumten und ruhigem Lesern seine Liebhaber finden. Fazit: Ruhige, gemütliche und romantisch anmutende Liebesgeschichte mit paranormalem Hintergrund – für die Verträumten unter uns.

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    Colette

    05. July 2011 um 12:34

    Also, direkt am Anfang möchte ich schon einmal darauf hinweisen, dass die Umsetzung der Geschichte eine Katastrophe ist. Während die Grundidee eine alte (deutsche) Legende mit einer modernen Vampir-Lovestory zu verknüpfen ja wirklich noch gut ist und auch nicht alltäglich, macht die Art und Weise wie die Geschichte umgesetzt wurde nahezu alles wieder zu Nichte. Zum einen strotzt das Buch nahezu vor Fremdwörtern und Fachbegriffen.Ich kann verstehen, wenn man beispielsweise um eine ständige Wiederholung des Wortes "Brustkorb" zu vermeiden, zwischenzeitlich auf den Fachbegriff "Thorax" zurückgreift. Aber wieso bitte wird gleich der Fachausdruck verwendet ohne auch nur einmal den allgemein verständlicheren Begriff "Brustkorb" zu schreiben? Wie erwähnt handelt es sich hierbei nur um ein Beispiel. Weitere Beispiele ließen sich ohne Weiteres aufführen, was aber in dieser Rezension zu weit gehen würde. Hinzu kommt ein teilweise sehr verschachtelter Schreibstil und Satzbau, so dass die Sätze zwischenzeitlich einen unübersichtlichen Sinn ergeben. Man muss die Sätze förmlich zerlegen um deren Aussagen komplett folgen zu können. Diese Schreibweise sorgt dafür, dass der Leser der Story auf kilometerweite Distanz verfolgt und sich nicht von dem Buch gefangen nehmen lassen kann. Auch wenn manche Situationen durchaus als romantisch bezeichnet werden könne, sind sie für den Leser dieses nicht, da einfach zu viel Distanz zur Geschichte besteht. Die Hauptprotagonistin Anne macht zum größten Teil einen stupiden und nahezu reichlich dämlichen naiven Eindruck. Sie nimmt fast jedes Ereignis ohne zu hinterfragen hin und akzeptiert dieses einfach. Ein Beispiel: Sorry, aber bitte wer akzeptiert einfach so, dass er aus unerklärlichen Gründen aufeinmal blutet wie ein abgestochenes Schwein? Dieses passiert Anne, seit sie in Los Angeles verweilte, immer wieder um nicht gar zu sagen ständig. Aber Anne macht sich darüber keine Gedanken - das ist halt einfach so. Der Grund für die extremen Blutungen bleibt im Verborgenen und der Leser wird über dieses Phänomen woher es aufeinmal kommt und wieso nicht aufgeklärt, obwohl dieser Umstand für die Geschichte ein wichtiger Aspekt ist. Die Gefühlsregungen, die dargestellt werden sollen, hat die Autorin nicht weit genug einfließen bzw. genug ausreifen lassen. Es geht alles sehr schnell und unglaubwürdig einher. So heiratet Anne z.B. ein paar Tage nach der Beerdigung ihrer Großeltern ihren Vampir ... Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Sicher könnte man vieles darauf münzen, dass die Hauptprotagonistin schwer verliebt ist und deswegen über vieles hinweg sieht oder gar nicht registriert. Aber bei so extremen Ereignissen wie übermäßiges Bluten, Tod usw. fällt der rosa-rote Schleier von einem ab. So besteht dieses Buch fast ausschließlich einfach nur aus nicht nachvollziehbaren, kuriosen und unverständlichen Situationen und Begebenheiten. Das Ende des Buches ist, mehr oder weniger ein offenes und seltsam kurios (es gibt ja schließlich auch noch einen Folgeroman). Was es nun mit der Legende auf sich hat und ob die Prophezeiungen sich erfüllen bleibt ungeklärt und es entsteht der Eindruck, dass Anne einfach geisteskrank ist. Ich werde auf den Folgeroman gerne verzichten und trauere fast regelrecht der verlorenen Zeit hinterher, die ich in dieses Werk investiert habe. 1 von 5 möglichen Sternen (und das auch nur aufgrund der Grundidee)

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2011 um 23:14

    Story: Es geht um die Geschichte der 24-jährigen Anne Müller, die mit ihrer Oma in einem kleinen verschlafenen Dorf in Deutschland lebt. Sie arbeitet als Übersetzerin und erledigt die dazugehörigen Aufträge zuhause, wobei sie daher kaum Kontakt zu anderen gleichaltrigen Menschen hat und sich in der Öffentlichkeit auch recht unwohl fühlt. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist Eunice, die in L.A. erfolgreich bei einer TV-Produktionsfirma arbeitet und mit der sie seit einigen Jahren regen Briefkontakt pflegt. Auf Drängen ihrer Großmutter hin beschließt sie die Einladung von Eunice, sie in den USA zu besuchen, anzunehmen und begibt sich dann auf die Reise. Zu Beginn fühlt sie sich unter so vielen Menschen sehr unwohl und möchte am liebsten zurück nach Hause in ihr beschauliches kleines Dörfchen fliegen, doch eines Abends begegnet ihr der mysteriöse Bildhauer John, der sie ab dem Zeitpunkt nicht mehr loslässt. Die Ereignisse überschlagen sich und Anne erfährt etwas, wovon sie nie gedacht hätte, dass es jemals passieren wird. Zu den Personen: Anne ist eine 24-jährige junge Frau, die ein sehr zurückgezogenes Leben führt. Sie ist gerne allein und mag es nicht, wenn zu viele Menschen um sie herum sind. Selbst die mündliche Kommunikation fällt ihr schwer und so ist sie froh, dass es der Job ihr ermöglicht von zuhause aus zu arbeiten und der Kontakt zu ihren Kunden nur per E-Mail besteht. Durch diese Zurückgezogenheit hat sie auch in Sachen Liebe so gut wie keine Erfahrungen gemacht und verhält sich Männern gegenüber ziemlich naiv. Mich stört an ihr besonders, dass sie genau dieses Verhalten in der Handlung an den Tag, wobei man ihr beim Lesen am liebsten eine Klatschen und fragen möchte: „Bist du so blöd oder tust du nur so?“ Mir gefällt ihre Art überhaupt nicht, auch als sie sich im Laufe der Handlung verändert, bleibt sie in ihren Entscheidungen immer noch genauso naiv und gibt sich immer selbst die Schuld an allem, was besonders nervig ist. Ansonsten hat sich die Autorin bemüht den anderen Figuren so gut es geht einen eigenen Charakter zu geben, was ihr mitunter am besten gelungen ist und diese sogar weitaus besser abschneiden als ihre Hauptfigur Anne. Mein Fazit: Ich habe wirklich ein wenig gebraucht um mich in das Buch rein zu finden, was mir zu Beginn auch recht schwer gefallen ist und ich das Buch sogar einmal abbrechen musste. Der Text ist auf den großen Seiten so eng beschrieben, dass man sich ein wenig durchkämpfen musste und an einigen Stellen auch zum Überfliegen einlud. Es fiel mir auch recht schwer in die Geschichte zu finden, weil der Anfang sich auch gnadenlos hinzog. Man erfuhr etwas über Annes Leben, aber so detailliert, dass ich mir nach den ersten 55 Seiten dachte: „Jetzt kann es aber endlich mal losgehen“. Was es nicht gerade einfacher machte, war der Schreibstil der Autorin. Zwar fand ich es gut, dass sie die Handlungsorte und die Handlungen der Personen sehr detailliert beschrieben hatte, jedoch gefiel mir die Wortwahl nicht, da es sich doch schon etwas schmalzig und altertümlich anhörte. Ein Pluspunkt war die Aufmachung des Buches: Es ist in drei Abschnitte aufgeteilt, wobei man in der ersten Hälfte etwas über Anne selbst und ihre Reise nach Amerika erfuhr, die zweite ging noch mehr auf die Entwicklung von Anne ein und wie sie John kennen lernte, und der dritte beschäftigte sich schließlich mit einer kleinen Auflösung der Fragen, die man sich während des Lesens immer mal wieder stellte. Es gibt ein offenes Ende, mit einem Hinweis auf einen zweiten Teil. Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne anspruchsvollere Bücher lesen und die auch vor einer kitschigen Vampirromanze nicht zurückschrecken. Es ist halt nicht für jeden etwas, aber wer eine Schwäche für so etwas hat, der sollte sich das Buch einfach mal angucken und natürlich lesen. Für mich persönlich war das Buch jetzt leider gar nichts, weil es einfach zu kitschig war und ich mit Anne überhaupt nicht umgehen konnte, da sie mich wirklich an vielen Stellen nur genervt hat.

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    Damaris

    Der erste Satz: Mein letzter Tag, meine letzte Nacht, ist gekommen. Gegen ihren Willen wird Anne von ihrer Großmutter zu ihrer Brieffreundin Eunice in die USA geschickt. Anne lebt in einem kleinen Dorf in Deutschland ein einfaches, zurückgezogenes Leben. Mit dem langen Urlaub in Los Angeles möchte Annes Großmutter sie etwas aus der Reserve locken, sie ermutigen unter Menschen zu kommen, um mit der lockeren und fröhlichen Eunice eine unbeschwerte Zeit zu verbringen. Anne stimmt zu, kommt aber anfangs mit den neuen Eindrücken der Großstadt L.A. schlecht zurecht. Hätte sie nicht ihre Freundin Eunice, die sie verständnisvoll aufmuntert und ihr einen gewissen Halt gibt, wäre Anne wohl sofort wieder nach Hause geflogen. Doch auch um ihre Großmutter nicht zu enttäuschen, hält sie durch. Nach einer langen Eingewöhnungszeit muss Eunice in einer entfernten Stadt wieder arbeiten, und Anne ist unter der Woche auf sich allein gestellt. Sie selbst wird von beunruhigenden Träumen und Visionen heimgesucht, außerdem hört sie eine unbekannte Stimme in ihren Gedanken. Als sie während einer Krankheit nach Downtown L.A. muss, um sich Medikament zu besorgen begegnet sie einem geheimnisvollen Mann, an den sie danach ständig denken muss. Überraschender Weise begegnen sich die beiden kurze Zeit später in einem Nachtclub, und wegen etwas unglücklicher Umstände fährt John Anne in sein abgelegenes Haus. Anne erkennt in John die Stimme aus ihren Gedanken wieder. Sie verliebt sich in ihn. Nachdem sie eine gewisse Zeit mit John verbracht hat, offenbart sich dieser Anne als Vampir. Entsetzt flieht sie zurück zu ihrer Großmutter. In ihrem kleinen Dorf in Deutschland fühlt sich Anne normal und sicher. Doch bald erzählt ihr die Großmutter alte Legenden. Diese betreffen auch Anne persönlich, und sie muss erkennen, dass ihr Leben alles andere als normal ist. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gelungen und auch der Klappentext macht neugierig. Doch schon nach dem ersten Kapitel wird klar, das wird kein "Lesezuckerschlecken". Ein ungewöhnliches Buchformat und die kleine Schrift, die bei Träumen, Visionen und Gedanken von Anne noch kleiner und verschnörkelter wird, strengen die Augen an und tragen nicht zum konzentrierten Lesen bei. Mit 350 Seiten denkt man nicht an ein übermäßig langes Buch, aber man sieht sofort, dass bei dieser Schriftgröße, im Vergleich zum gängigeren Formaten, noch mindestens das Doppelte an Umfang dazugerechnet werden müsste. Man liest, und kommt einfach nicht vorwärts. Die Sprache wirkt, vor allem bis zur Buchmitte, sehr umständlich und geschwollen. "Ich konnte mich nicht der Erleichterung erwehren, die mich überfiel, als ich gewahr wurde, dass ich hier eine Unterkunftsmöglichkeit finden würde, sollten Eunice und ich einander zuviel werden." S. 19. Und auch Sätze wie "Wenn ich hier nun stürbe..." tragen nicht zum modernen Verständnis der Umgebung und aktuellen Zeitepoche bei. Ab der Mitte nimmt der lange, geschwollene Satzbau etwas ab oder der Leser hat sich einfach daran gewöhnt. Anne als Person weckt wenig Sympathien. Sie ist unsicher, verschlossen und dazu noch ständig krank. Ihr Erbrechen, das Gefühl zu erbrechen oder ihren Wunsch zu erbrechen zieht sich durchs ganze Buch. Einmal so eklig, als wäre die Szene aus "Der Exorzist" entsprungen. Und auch als sie nach der zweiten Begegnung mit John weiß, dass sie ihn liebt (nicht nur verliebt ist, richtig liebt) und dieses Gefühl ausschweifend beschrieben wird, macht sie das wenig authentisch. Der Vampir John selbst ist nicht ganz schlüssig dargestellt. Bis der Leser erfährt, dass John zum Zeitpunkt seiner Verwandlung 30 Jahre alt war, wird anhand seiner Äußerungen und Gefühle nicht klar, ob man es mit einem Jungen oder Mann zu tun hat. Erörterungen der beiden, ob ein Vampir eine Seele hat oder ob er fähig ist zu lieben, wirken abgedroschen. Und warum kann ein Vampir, ein totes Wesen, zuvor ohne Atmung, nach dem Geschlechtsverkehr mit der Protagonistin plötzlich atmen? Die Liste könnte man fortsetzten. Der größte Kritikpunkt an der Geschichte ist die Ausführlichkeit. Jeder Spaziergang, jeder Ausflug, der Gang zum Laden, Aktionen also, welche die eigentliche Handlung kein Stück weiterbringen, werden haarklein beschrieben. Als würde man der Protagonistin hinterherlaufen. Schlüsselstellen, die wenn, dann viel später aufgelöst werden, hat der Leser bis dahin schon wieder fast vergessen. Es wurde einfach zu viel drumherum erzählt. Der Titel "Blutsuche" muss erst entschlüsselt werden. Denn hier wird kein Blut gesucht. Es ist eher die Suche nach Annes Herkunft. Umso mehr hat Blut selbst in der Geschichte eine zentrale Bedeutung. Anne verliert es nämlich, und das oft und viel. Dass das Zusammentreffen mit dem Vampir teilweise in unmittelbarem Zusammenhang mit einem waren Blutsturz von Annes Periode einhergeht, ist eher peinlich als nachvollziehbar. Später blutet (und verblutet) sie dann beim Liebesakt, bei realen Träumen oder übermächtigen Gefühlen. Gegen Ende nimmt die Handlung endlich etwas Fahrt auf, doch kann dies die Geschichte nicht mehr herumreißen. Bis hier war die vorangegangene Handlung und das Lesevergnügen zu anstrengend. Das Ende selbst ist anders als erwartet, fast traurig, mit der Auflösung einer Schlüsselszene, deren Anfang man sich erst wieder ins Gedächtnis rufen muss. Am Schluss ist zu lesen "Die Auflösung wird Band 2 bringen, versprochen." Bisher ist noch kein Veröffentlichungszeitpunkt bekannt. Persönliches Fazit Nein! Das war nichts für mich. Zu lang, zu ausführlich, zu anstrengend. Teilweise hatte ich das Gefühl, mein Kopf schüttelt sich von ganz alleine, von dem ständigen Bedürfnis müde zu seufzen einmal abgesehen. Einen eventuellen zweiten Band werde ich nicht lesen. Auf meine vielen unbeantworteten Fragen möchte ich hier auch keine Antwort mehr. 1 Stern!

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    Belladonna

    05. January 2011 um 09:30

    Beschreibung: Anne ist 24 Jahre alt und lebt zurückgezogen mit ihrer einzigen Familie, ihre Großmutter in einem kleinen Dorf. Der einzige freundschaftliche Kontakt der menschenscheuen Anne scheint in der Brieffreundschaft zu Eunice aus Kalifornien zu bestehen. Anne wird von ihrer Großmutter auf eine Reise nach Kalifornien zu ihrer Brieffreundin geschickt, bei der sie sich nicht nur in einen geheimnisumwobenen Mann verliebt und ihre schüchterne Art abstreift, sondern auch erfährt das es Vampire wirklich gibt. Als Anne erfährt das ihre Liebe zu diesen Wesen zählt flieht sich zurück nach Deutschland in der sie die Sagen und Mythen um Vampire und Hexen nicht loslassen. Auch die Liebe zehrt an ihr, kann sie ein Schicksal an der Seite des Dunklen zulassen? Meine Meinung: Schon das Cover von Sinje Blumensteins Urban-Fantasy Roman >>Blutsuche. Annes Reise>Ein vampirisch-romantischer Roman>> verspricht nicht zuviel, denn in Sinje Blumensteins Werk geht es zu wie in einem modernen (Cinderella)-Märchen. Die Hauptprotagonistin in >>Blutsuche. Annes Reise<< ist, wie der Titel schon verspricht, die 24-jährige Anne, welche ein zurückgezogenes Leben mit ihrer Großmutter führt. Die menschenscheue, schüchterne Anne macht sich jedoch schon bald auf zu einer spannende Reise die ihr ganzes Leben verändern wird. Zum ersten Mal wagt sie sich in die ferne Welt Kaliforniens zu iher Brieffreundin Eunice. Ich wurde durch Sinje Blumensteins schönen erzählerischen Schreibstil regelrecht in die Geschichte hingesogen und konnte mich daraus nicht mehr befreien. Die ausergewöhnliche Reise faszinierte mich sogleich und die detaillierte Beschreibungen der Autroin liesen Bilder von Kalifornien (obwohl ich noch niemals dort gewesen bin) vor meinem inneren Auge entstehen. Vor diesem farbenprächtigen Hintergrund lernt Anne auf mysteriöse Art und Weise den Künstler John kennen und lieben. Doch dieser wirft Anne durch seine Offenbarung als Vampir völlig aus der Bahn. Der Roman wird immer spannender und rasanter. Gefangen in der emotionalen Berg- und Talfahrt begleitet man Anne weiterhin auf ihrer Suche nach sich, der Liebe und Erlösung vor den schlummernden Vampire in ihrer Heimat. Im letzten Teil von >>Blutsuche. Annes Reise<< spitzt sich die gefühlvolle Story immer weiter zu bis hin zu einem krönenden dramatischen Ende. Sinje Blumensteins phantastisches Werk hat mich mit seinen facettenreichen Charakteren und der farbenprächtigen Landschaft fasziniert und begeistert. Der schöne erzählerische Stil haben >>Blutsuche. Annes Reise<< zu etwas ganz besonderem gemacht, daher vergebe ich 5 von 5 Sternen! >>Blutsuche. Annes Reise<< ist der erste Band einer Reihe, auf deren Fortsetzung ich schon sehr gespannt bin. Mein Fazit: Ein nervenaufreibender Roman dem es weder an Spannung noch an Romantik fehlt. Dramtisch und unglaublich berrührend!

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    AislingBreith

    27. July 2010 um 22:58

    Ich spare mir mal die Zusammenfassung, das hat Sunnyle sehr gut gemacht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn der Anfang etwas kürzer sein könnte. Aber nach diesen Startschwierigkeiten hat es mich in seinen Bann gezogen. Anne ist ein liebenswerter Charakter und die Wendungen der Geschichte sind klasse. Eine meiner Lieblingstellen ist jedoch eine intime Szene zwischen Anne und John. Es ist schön, wenn solche Szenen so schon beschrieben sind wie in Blutsuche. Ich freue mich auf den zweiten Teil, der hoffentlich bald fertig wird. Zum Schluss muß ich noch sagen, dass ich die zweite Auflage gelesen habe, die neben einer Korrektur noch ein wundervolles Cover vorweisen kann.

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  • Rezension zu "Blutsuche" von Sinje Blumenstein

    Blutsuche

    Sunnyle

    09. January 2010 um 22:40

    Anne´s bislang geführtes Leben ändert sich schlagartig. Nicht nur, dass ihre Großmama sie regelrecht dazu drängt endlich mal ihre langjährige Brieffreundin Eunice in Kalifornien zu besuchen - Nein, kaum in Kalifornien angekommen, plagen sie seltsame Träume. In diesen Träumen steckt mehr Bedeutung, als Anne jemals vermutet hätte. Kalifornien ist nicht nur ein Land voller neuer Abenteuer - es bringt Anne die erste große Liebe. Eine Liebe, welche sie sich so nie erträumt hätte. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil den Leser zu fesseln. Das Buch ist sehr schön aufgebaut und die vorangegangen kursiv gehaltenen Einleitungen der Kapitel werfen Rätsel auf, welche einen das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Es tauchen neue erstaunliche Wendungen auf. Und vor allem die Großmama spielt hier keine kleine Rolle. Man fühlt mit Anne auf jeder Seite mit. Ist in der Geschichte gefangen und erfährt ein bitteres Ende, welches einen auf einen zweiten Teil nicht nur hoffen lässt - er muss einfach folgen! Ein Buch, welches ich wirklich nur empfehlen kann! :-)

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