Siobhan Dowd A Monster Calls

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Inhaltsangabe zu „A Monster Calls“ von Siobhan Dowd

The monster showed up just after midnight. As they do. But it isn't the monster Conor's been expecting. He's been expecting the one from his nightmare, the one he's had nearly every night since his mother started her treatments, the one with the darkness and the wind and the screaming...

A beautiful story about a young boy fighting against fate.

— Esperanza2

Eine unglaublich berührende Geschichte über Tod und Trauer, die einem die Tränen aus den Augen lockt.

— BloodyBigMess

Mein Lieblingsbuch - auch auf englisch toll! Leicht zu verstehen und immer wieder berührend <3

— Icelegs

Ein so wunderbares Buch, das eine Art von Schmerz transportiert, wie ich es noch nie erlebt habe..

— LiveReadLove

I hardly ever cry over books, but here we go: 13year old Conor and his truth.

— PaulaAbigail

Ein außergewöhnliches und berührendes Buch.

— marinasworld

Moving, powerful and a true tale. The ending is really sad but thank's to the monster conor can let go.

— andymichihelli

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    A Monster Calls

    Esperanza2

    12. July 2017 um 11:55

    I loved this book so much. I read it over the weekend, I started and couldn't stop, it was so good. At first you are wondering what the story is about, there are a lot mysteries and strange things and you want to know what it's all about. So you read and you solve one riddle but then a new one comes and you are amazed. It all is very sad and beautiful at the same time and when I am old and have kids, I'll definitely read it to them.

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  • a monster calls | rezension

    A Monster Calls

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 15:05

    Ein Klassiker unter den Jugendbücher scheintt dieses Buch hier zu sein. Patrick Ness ist ein hochgelobter Autor, welcher oft für seine kreativen, emotional sehr tiefgründigen Romane gepreist wird. Mich haben einige seiner Ideen fasziniert, aber erst durch ein spannendes Gespräch hab ich zu diesem Buch gegriffen. Die Vorgeschichte dazu ist auch sehr speziell - Patrick Ness hat sich von Siobhan Dowd inspirieren lassen, welche diese Idee als solche niederschrieb, jedoch nie umsetzte, da sie davor verstarb. Patrick Ness meinte in einem Vorwort, es wäre ein fataler Fehler, ihre unverkennbare Stimme imitieren zu wollen, doch gleichzeitig wollte er die grandiose Idee nicht verfallen lassen. Also bediente er sich an ihr und erschuf dieses Werk, welches nach Erscheinen eine ganze Welle positiver Rückmeldungen auslöste.Die Idee ist eigentlich ziemlich simpel. Wir dürfen in diesem illustrierten Roman (ein sehr schöner Aspekt, welchen ich später noch genauer besprechen werde) Conor mitverfolgen. Seine Mutter ist an Krebs erkrankt und hat die unterschiedlichsten Therapien durchgemacht, welche alle nicht angeschlagen haben. Sein Vater lebt unterdessen in Amerika ein neues Leben - neues Zuhause, neue Frau, neues Kind. Die Grossmutter verbleibt in der Nähe, ist aber laut Conor unausstehlich. Einzig mit seiner Mutter versteht er sich blendend und geniesst jede Sekunde mit ihr, innerlich weiss er nämlich, dass diese begrenzt und gezählt sind. In der Schule ist er unbeliebt und wird auch gemobbt. Im ersten Teil des Buches findet er jedoch einen neuen Freund - dieser ist ein Baum. Oder ein Monster. Genauer gesagt beides. Er erscheint ihm immer sieben Minuten nach Mitternacht (Titel der deutschen Übersetzung) und erzählt ihm dann nach und nach drei Geschichten. Alle sprechen von der Wahrheit. Es ist an Conor, die vierte Geschichte zu erzählen. Und auch diese soll nichts als die Wahrheit beinhalten. Conor muss sich sehr weit in sich zurückziehen und in seinem Innersten graben, um zu finden, was er dort versteckt hat, damit er sich öffnen kann.Auch die Sprache ist eher einfach und nicht zu blumig. Patrick Ness scheint wirklich seinen eigenen Stil haben. Ich mag es manchmal einfacher und brauche keine komplexe, fiktive Gebilde. Einfach ist dieses Buch dennoch nicht. Es erzählt für uns Leserinnen und Leser einfühlsam und trotzdem vor allem schonungslos eine Geschichte menschlicher Abgründe. Von Träumen und Albträumen wimmelt es hier, von überwältigenden Emotionen, und da das, was man in der Hand hat, so viel ist, ist die bewusst schlicht gewählte Form des Erzählens komplettierend und wunderschön authentisch und zurückhaltend.Jim Kay hat diese Geschichte mit stimmungsvollen, skizzierten, reduzierten und farblosen Zeichnungen vervollständigt. Sie passen in das neblige Bild, das Conor von seinem Gefühlsleben hat, zu der Unklarheit. Und doch auch bilden sie nichts als die Wahrheit in Conor ab. Ich lasse mich von simplen und ausdrucksstarken Bildern schnell begeistern. Es sind allerdings auch nicht Bilder, welche auf einen gewissen Ausschnitt reduziert sind. Sie wandern vielmehr den Seiten und Wörtern entlang und winden sich daran. Selten habe ich das Zusammenspiel von Illustration und Text in solchem vervollständigendem Einklang empfunden. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/06/a-monster-calls-von-patrick-ness.html

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  • a monster calls

    A Monster Calls

    TinaLivia

    06. January 2017 um 18:13

    Inhalt The monster has come calling for Conor, and it wants the most dangerous thing of all: It wants the truth. Inspired by the final story of writer Siobhan Dowd and now a captivating film distributed by Focus Features, Patrick Ness's award-winning novel is a heartbreaking tale of mischief, healing, and, above all, the courage it takes to survive. Meine Meinung Das erste Buch des Jahres. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte ist so zuckersüss und gleichzeitig so traurig. Ich liebe es, wenn Märchen darin vorkommen, was mir bei diesem Buch beim Kauf noch gar nicht bewusst war. Sogar den Leser regen die Märchen im Buch zum Denken an und nicht nur Conor. Charakteren gibt es nicht viele, hauptsächlich dreht es sich um einen Jungen, der Conor heisst und die Eibe (im Buch yew tree). Vor dem Monster hat Conor keine Angst, denn er kennt Schlimmeres und das ist die Wahrheit, die das Monster hören möchte. Diese Wahrheit dreht sich um Conors Mutter, die krank ist. Es wird nie erwähnt, was sie für eine Krankheit hat, man erfährt es durch den Text und irgendwann weiss man es.  Der Vater des Jungen wohnt mit einer anderen Frau in Amerika und Conor muss zu Hause immer viel selbstständig erledigen. Ab und zu kommt seine Grossmutter vorbei, die er jedoch nicht gerne hat. In der Schule wird er gehänselt von einer Jungsgruppe und mit seiner besten Freundin Lily will Conor nichts mehr zu tun haben. Das Monster ist sein Albtraum und gleichzeitig sein einziger Freund.  Es ist eine kurze Geschichte, aber in ihr steckt so viel Trauriges, so viel Wissen. Das Buch ist fantastisch aufgebaut, man erfährt immer nur so viel, dass man weiterlesen möchte, aber die interessanten Dinge werden erst am Ende aufgelöst. Ich bin froh, hat mein Jahr mit einem so guten Buch gestartet.

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  • Wenn das Monster kommt...

    A Monster Calls

    LiveReadLove

    19. October 2016 um 09:42

    // Worum es geht // Jede Nacht, sieben Minuten nach Mitternacht, taucht das Monster bei Conor auf. Doch es ist nicht das Monster, welches er erwartet. Das Monster, vor dem er wirklich Angst hat, entstammt seinem grauenvollen Albtraum, der ihn verfolgt, seit seine Mutter mit ihrer Behandlung begonnen hat. Das Monster mit der Dunkelheit, dem stürmendem Wind und und den Schreien… doch das Monster in seinem Garten ist etwas ganz anderes. Es ist uralt, wild und vor allem weise. Und es will die beängstigende Sache Conor, die er sich vorstellen kann. Die Wahrheit. // Was ich davon halte // Durch ein Video von Wilja van Book bin ich auf diese wunderschöne Ausgabe von „A monster Calls“ aufmerksam geworden. Da ich weiß, dass „Sieben Minuten nach Mitternacht“ verfilmt wird, wollte ich mir erst einmal ein Bild vom Buch machen, bevor ich mir überlege, ob ich ins Kino gehe.Nach dem Lesen habe ich mich allerdings entschieden, dass ich den Film wohl lieber nicht im Kino anschaue.. vielleicht auch nie. Ich habe vier oder fünf Anläufe gebraucht, um diese Rezension jetzt endlich zu beenden und zu schreiben. Ich weiß immer noch nicht so genau, worauf es jetzt hinauslaufen wird, denn es fällt mir wirklich schwer in Worte zu fassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Viel mehr zum Inhalt möchte ich nämlich überhaupt nicht sagen. Jedes Wort wäre eigentlich zu viel und deshalb möchte ich viel näher darauf eingehen, was uns Lesern mit diesem Buch geschenkt wird. Conor durchlebt mit seinen 13 Jahren nicht gerade die schönste Zeit in seinem Leben. Seit seine Mutter das erste Mal in Behandlung war, verfolgen ihn Albträume. Seine Mitschüler hänseln ihn und seine beste Freundin begeht einen großen Vertrauensbruch. Er ist allein, denn sein Vater lebt in Amerika und mit seiner Großmutter fühlt er sich nicht sonderlich verbunden. Seine Mutter möchte er nicht mit seinen Sorgen belasten und so frisst er alles in sich hinein. Seine Einsamkeit, seine Traurigkeit, seine Hilflosigkeit. Gleichzeitig hat sich Conor fest in den Kopf gesetzt, dass er alles selbst schaffen kann. Dass er niemanden braucht, der ihm zur Hand geht. Und diese Entschlossenheit alles alleine können zu wollen bringt ihn nur noch weiter ins Abseits. All das ist in diesem Buch schier greifbar. Die Düsternis, der Schrecken und die eigentliche Wahrheit, die noch verborgen ist, liegen unter der Oberfläche. Man spürt das alles mit jedem Wort, das man liest. Ich bin von Beginn an bis zum Schluss unendlich traurig gewesen. Die Stimmung, in der sich Conor befindet, ist so wunderbar transportiert worden, dass ich mich selbst hilflos und ängstlich gefühlt habe. Ich war wie Conor ein Kind, das nicht weiß, wie es mit seiner derzeitigen Situation umgehen soll. Und dann, zu allem überfluss, besucht ihn das Monster. Aber nicht das Monster, das er immer in seinem Albtraum sieht, nein. Ein anderes, das ihm lediglich Geschichten erzählen möchte. Drei Geschichten im Austausch gegen etwas, das Conor dem Monster eigentlich nicht geben möchte. Die Wahrheit. Immer wenn das Monster aufgetaucht ist, habe ich eine Gänsehaut bekommen. Die Geschichten haben mir Schauer über den Rücken laufen lassen, nicht weil sie gruselig oder beängstigend waren, sondern weil sie mich als Leser tief berührt und noch näher zu Conor gebracht haben. Er selbst hat die Augen verschlossen, auch wenn ich sicher bin, dass er tief im Inneren immer verstanden hat, was das Monster von ihm wollte. Was es ihm sagen wollte. Doch er war bis zum Schluss hin einfach nicht bereit die Wahrheit anzunehmen. Die Art, wie das Monster spricht und erzählt ist wunderbar poetisch und hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt. Es ist einfach wunderbar geschrieben. Die Tatsache, dass Conor die Wahrheit verdrängt und alles andere als bereit ist, sie anzunehmen, liegt in meinen Augen vor allem an den Erwachsenen in seinem Leben. Man hat mit Conor nie mit offenen Karten gespielt. Er wurde immer „beschützt“ und geschont. Doch für einen 13jährigen ist gerade das, nicht das Richtige. Er hätte von Anfang an in alles mit einbezogen werden sollen. Man hätte reinen Tisch mit ihm machen müssen, so schwer es auch für alle Beteiligten gewesen wäre. So hätte man vielleicht verhindern können, was ihm widerfahren ist. Conor hätte die Chance bekommen alles gemeinsam mit seiner Familie zu verarbeiten und nicht alleine mit einem Monster, das ihm die Wahrheit offenbaren muss. All dieses Gefühlschaos, die Wut, Angst, Einsamkeit und auch die Unfähigkeit irgendetwas zu tun, wird in diesem Buch einfach wunderbar transportiert. Man fühlt sich genau so, wie Conor. Man erlebt alles, was er erlebt auf gleiche Weise. Die Gefühle werden auf der einen Seite recht behutsam und langsam dargestellt, manchmal aber auch klar und unmissverständlich. So, wie das Leben spielen kann, so ist auch dieses Buch. // Fazit // Dieses Buch ist voller Schmerz, Traurigkeit und Düsternis. Ein Buch, das eine tieftraurige aber auch unfassbar berührende Geschichte erzählt. Taschentücher werden zu Hauf benötigt, um sich durch diese wenigen Seiten zu kämpfen. Auch wenn ich unglaublich viel geweint habe muss ich sagen, dass ich es immer wieder tun würde, denn dieses Buch ist wunderschön geschrieben, absolut berührend und ein Schatz, den wirklich jeder im Regal stehen haben sollte.

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  • Tolle Geschichte mit schöner Botschaft

    A Monster Calls

    lisalovesbooks

    09. November 2014 um 22:48

    A Monster Calls von Patrick Ness mag zwar wie ein Horrorbuch aussehen, aber es ist eine unglaublich schöne aber traurige Geschichte über Conor, der in dem Monster einen guten (und seinen einzigen Freund) findet. Es will ihm helfen seine große Angst (loszulassen) zu überwinden. Dieses Buch ist einfach ein MUSS für jeden Leser. Es ist voll mit Lektionen fürs Leben, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte :) PLUS ganz viele tolle Bilder!!! Wohlverdiente 5 von 5 Sternen.

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  • Contemporary Young Adult - Wir lesen zusammen englische Jugendbücher

    Hikari

    Hallo ihr Lieben, zum dritten Mal in Folge, da es viele schöne Leserunden gab, startet ein neues Jahr auch mit ein bisschen englischer Literatur. Contemporary YA heißt im Prinzip nur, dass es Jugendbücher mit einer realistischen Handlung sind, also kein Fantasy o.Ä. Der Ablauf ist sehr einfach: wir sammeln von Zeit zu Zeit Buchvorschläge bis zu einem bestimmten Termin jeder kann 1 oder 2 Bücher vorschlagen jeder der Teilnehmer vergibt unter den vorgeschlagenen Büchern Punkte insgesamt 3 Stimmen mit der Wertigkeit 3 Punkte, 2 Punkte und 1 Punkt das Buch, das die meisten Punkte erhält, besorgen sich dann alle, wenn sie es nicht schon haben, und wir lesen es hier zusammen in einer Leserunde natürlich muss man nicht mitmachen, wenn das gewählte Buch nicht gefällt Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach hier - dann gibt es schnellstmöglich eine Antwort. Für jede Leserunde gibt es dann später immer ein extra Leserundenthema. Bücher, die wir schon gelesen haben und daher nicht mehr vorgeschlagen werden können, sind: Elsewhere - Gabrielle Zevin (2012) The Future of Us - Jay Asher & Carolyn Mackler (2012) Babe in Boyland - Jody Gehrman (2012) Memoirs of an imaginary friend - Matthew Green (2012) The Death of Bees - Lisa O'Donnell (2013) My Life in Black and White - Natasha Friend (2013) Just one day - Gayle Forman (2013) Cracked - K.M. Walton (2013) Before I fall - Lauren Oliver (2014) Aristotle and Dante discover... - Benjamin A. Salenz (2014) AKTUELL: Leserunde beginnt: 15. Juni It's Kind of a Funny Story - Ned Vizzini

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  • Rezension zu "A Monster Calls" von Siobhan Dowd

    A Monster Calls

    Sky

    20. May 2012 um 16:44

    Sieben Minuten nach Mitternacht Sieben Minuten nach Mitternacht wacht Conor auf, wenn ihn wieder der Albtraum heimgesucht hat. Ein Albtraum voller Schwärze, der ihm aus dem Schlaf reißt. Doch neben diesen Albtraum besucht ihm seit Kurzen ein Monster, eine Eibe, das ihm drei Geschichten erzählen will. Drei Geschichten, die Conor helfen sollen zu verstehen, denn er hat es gerufen, auch wenn Conor nicht weiß warum. Denn Conors Mutter leidet unter Krebs und er kapselt sich immer mehr von der Welt ab. Jeder bemitleidet ihn, er wird in der Schule drangsaliert und ihm wird alles zu viel, denn er will sie nicht verlieren, er will das Unaussprechliche nicht aussprechen. Nur das Monster scheint ihm helfen zu können. Wenn man den Buchdeckel schließt und es innerlich in einem nachhallt, weiß man, dass das die gelesenen Worte, mehr als nur Reihungen von Sätzen sind. Dann weiß man, man hat eine Geschichte gelesen, die einen umklammert hält und nicht mehr so schnell verlässt. Dann weiß man, man hat ein Stück Literatur gelesen, welches bedeutungsschwer, verändernd und nachdenklich stimmend ist. Einen Roman, den man in so einer Form nur selten lesen kann und wird. Denn eins ist „A Monster Calls“ auf jeden Fall. Ein atemberaubender Roman über das Leben, die Trauer und die Hoffnung, die der Mensch im Laufe seines Lebens mit sich trägt. Mit Conor als Protagonist ist eine Figur geschaffen worden, deren Vielschichtigkeit weit über normale Charaktere hinausgeht. Durch das Monster, was ihm nahe steht, bei dem er nicht weiß ob es wirklich da ist oder doch nur in seiner Phantasie, versucht er das zu verarbeiten, was Erwachsenen schon schwer fällt und für Kinder und Jugendliche noch grausamer ist. Einen geliebten Menschen zu verlieren, speziell die Person, die ihnen Leben eingehaucht hat, bringt die Brust zu bersten und lässt ein Kinderherz verkümmern, wenn es nicht Abschied nehmen kann, sich nicht davon distanziert, es verarbeitet. Man hört seine Verzweiflung, seine Tränen, seine Wut, seine innere Leere, sein gesamtes Gefühlspektrum anhand von den geschriebenen Worten, so dass ein Mensch entsteht, mit dem man sympathisiert und dem man helfen will. Man möchte Conor in die Arme nehmen, ihn über den Kopf streichen, flüstern: "Es wird alles gut" und man weiß genauso gut, dass er einen Wegstoßen wird und es nicht annehmen will. Dabei wird immer wieder klar, wie schmal der Grad zwischen Aggression, Verzweiflung, aufkeimender Hoffnung und Kontrollverlust ist. Conor versinkt in einem Gefühlschaos, er füllt sich in der Schule unsichtbar, mit seinen Schmerz allein gelassen, möchte aber keine Hilfe, wehrt alles ab und will kein Mitleid. Er will bestraft werden wie die anderen, bestraft für die Schuld, die er in sich trägt. Eine Schuld, die er nicht (er-)tragen kann, die ihm nicht einmal gehört. Denn die Krankheit seiner Mutter, die nie wörtlich erwähnt wird, aber als Krebs erkennbar ist, kann man bekämpfen, besiegen genauso aber auch den Kampf verlieren und sich aufgeben. Aber die Schuld der Entstehung trägt keiner. In poetischen Wörtern, düsteren Bildern, flackernden Lichtern und nervenaufreibenden Momenten verpackt Patrick Ness die Geschichte eines Jungen, der versucht zu akzeptieren, was unausweichlich scheint. Eine traurige Geschichte für die der Autor die passenden Worte und Formulierungen findet ohne zu klischeehaft, zu düster und hoffnungslos zu klingen. Er schafft es ein geistiges Porträt einzufangen, gefühlvoll, nah und schmerzlich real, so dass man oft selbst mit den Tränen kämpft, wenn man über die Zeilen mit den Augen schweift. Alles wirkt wirklich, nie aufgesetzt und aus einem Guss ohne Ecke und Kanten, obwohl die Handlung selbst emotional aneckt. Doch nicht nur die Sprache von Patrick Ness machen aus der Geschichte, deren Idee von der an Krebs verstorbenen Autorin Siobhan Dowd stammt, ein wahrliches Bilderrausch, sondern auch die Illustrationen von Jim Kay, die die Bilder dieser Geschichte exakt einfangen, einen klar herausstellen und zeigen wie schwarz es in Conor aussieht, schaffen die Atmosphäre für den Roman. Atemberaubte Illustrationen, die sich ins Gesamtgefüge eingliedern und auch optisch den Roman zu einer Perle der Literatur machen. Das Ende des Romans schafft etwas, was man nach all den Seiten vorher nicht mehr erhofft. Es spendet Hoffnung, lässt einen Lichtblick in der Finsternis übrig und schließt alles ab in seiner Vollendung und lässt die Emotionen spriesen ohne Aufdringlichkeit zu beweisen und fesselt noch lange, nachdem der Schlag des Buchdeckels verhallt ist. Man bleibt intensiv berührt, wischt die letzten Tränen aus dem Gesicht und versinkt in Gedanken, in Gedanken an das Leben, die Vergänglichkeit, den Kummer, das Leid und die Hoffnung, die irgendwo immer zu seien scheint. Fazit „A Monster Calls“ ist weitaus mehr als nur ein Roman. Es ist eine Gefühlsoffenbarung eines Jungen, der seine Mutter zu verlieren droht, ein phantasievoller Roman, voller Poesie, voller Leben und voller Schmerz und epische Erzählkunst wie sie sein sollte. Aufrüttelnd, nachdenklich stimmend, sprachlich hochwertig und auch nach Ende der Lektüre nachklingend. Eine Pflichtlektüre für alle ohne Ausnahme.

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  • Rezension zu "A Monster Calls" von Siobhan Dowd

    A Monster Calls

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2012 um 01:57

    Conor hat seit einiger Zeit immer wieder den gleichen Albtraum. Dann begegnet ihm ein Monster das ihn auf eine Reise mitnimmt.

    Ein Buch über einen Jungen, der seinen Weg findet mit der Krankheit seiner Mutter und deren Konsequenzen klarzukommen.

  • Rezension zu "A Monster Calls" von Siobhan Dowd

    A Monster Calls

    Eeyorele

    09. January 2012 um 14:34

    Patrick Ness schreibt die Geschichte von Conor, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist und der irgendwie versuchen muss, damit zurecht zu kommen. Vor allem da es alle Welt zu wissen scheint und ihn behandelt, als wäre er aus Glas. Hinzu kommt der Albtraum, der ihn seit dem Beginn der Krankheit seiner Mutter quält und der ihn Nacht für Nacht schreiend aufwachen lässt. Als ihn dann in einer Nacht ein anderes Monster erscheint, welches ihm nur Geschichten erzählen will, weiß Conor noch nicht, dass es dieses Monster sein wird, welches ihm seine schlimmste Angst deutlich vor Augen führen wird. In der Geschichte wird nicht expliziet erwähnt, dass Conors Mutter Krebs hat, doch ist das auch nicht nötig, denn Ness schreibt nicht um die Tatsachen herum, sondern beschreibt sie deutlich, ohne sie jedoch beim Namen zu nennen. Der Stil ist wunderschön. Man wird in die Geschichte hineingsogen und vor allem die fantastischen schwarz-weiß Bilder (zumindest in dieser englischen Ausgabe) machen es einem leicht, sich in die Welt von Conor zu fühlen. Conors Gefühle werden beeindruckend und eindrücklich beschrieben. Seine Ängste und auch seine Wünsche, die allesamt, so schrecklich sie auch erscheinen mögen, sind zumindest für mich absolut nachvollziehbar sind. Vor allem finde ich viele Aspekte dabei betont, die man, wenn man nicht direkt betroffen ist und sich nicht tiefergehend mit dem Thema beschäftigt hat, vielleicht auch nicht so ins Auge fassen würde, wie sie hier in diesem Buch beleuchtet werden. Auch das Monster hat einen faszniernden Charakter. Es ist zwar anders als andere Monster, aber vor allem auch deshalb, weil Conor in einer anderen Situation ist, als andere Jungen. Denn auch wenn es anders ist, ist es kein Schmusemonster, sondern macht seinem Namen immer noch alle Ehre. Und gerade das finde ich wirklich gut, denn es passt zu der Geschichte, zu Conors Situation und vor allem passt es zu seinen Bedürfnissen Auch wenn dies eine erfundene Geschichte ist, hat sie mich sehr bewegt. Es ist eine schöne Geschichte, in der für mich sehr viel Wahrheit steckt. Hinzu kommt, dass diese Ausgabe eines der schönsten Bücher ist, das ich mein Eigen nennen darf. Der Umschlag ist wunderschön gestaltet, aber auch der Einband des Buches selbst ist fantastisch. Die oben schon erwähnten Bilder unterstreichen die bedrückte Stimmung, machen das Buch aber auch zu einem wirklichen Erlebnis. Ich weiß nicht, wie die deutschen Ausgaben aussehen, doch würde ich allen, die sich irgendwie vorstellen können auch mal auf englisch zu lesen, nur empfehlen, sich diese Ausgabe zu kaufen. Ich bin sehr beeindruckt von Buch und Geschichte und werde es sicher noch einige Male lesen.

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  • Frage zu "Sieben Minuten nach Mitternacht" von Patrick Ness

    Sieben Minuten nach Mitternacht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hey ihr LBler! Gibt es hierzu vielleicht noch eine andere Hörbuchfassung? Denn ich muss leider sagen, dass mich die Stimme in der Hörprobe (audible.de) sehr einschläfert!... Danke

    • 4
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