Sir Arthur Conan Doyle The Lost World

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Inhaltsangabe zu „The Lost World“ von Sir Arthur Conan Doyle

Unlucky in love, but desperate to prove himself in an adventure, journalist Ed Malone is sent to test the hot-tempered Professor Challenger on his bizarre South American expedition findings. But rather than being angry at his questions, Challenger invites him along on his next field trip. Will they survive the terrifying creatures on the island?

Heute eher unbekanntes Werk des bek. brit. Krimiautors. Spannendes Abenteuer pur.

— juergenalbers
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  • "The Lost World" - Arthur Conan Doyle

    The Lost World

    blue-eyed

    09. February 2014 um 13:47

    Der berühmte Zoologe Prof. Challenger wird von der Fachgemeinde nicht mehr Ernst genommen. Er behauptet prähistorische lebende Tiere auf einer Südamerika-Expedition entdeckt zu haben. Dort hat er ein Skizzenbuch von einem Mann gefunden, welcher einen Stegosaurus in seinem Tagebuch gezeichnet hat. Er ist seiner Spur auf die Plateaus gefolgt und konnte dort auch eine Fotografie von einem Pterodactylus machen. Doch keiner seiner Kollegen schenkt ihm Glauben. Prof. Challenger: „When great facts are laid before you, you have not the intuition, the imagination which would help you to understand them. You can only throw mud at the men who have risked their lives to open new fields of science.” Um das alles also vor seinen Kollegen zu beweisen, plant er eine Expedition bei dem ihm sein erbitterter Gegner Prof. Summerlee, der expeditionserfahrene Jäger Lord John Roxton und der Journalist Mr. Malone begleiten werden. Als sie auf schwierigen Wegen endlich das Plateau erreichen, sind sie auf das, was sie antreffen, überhaupt nicht vorbereitet. Es scheint zudem auch keinen Weg mehr zurück zu geben. Lord John Roxton: „…they are – Missin’ Links, and I wish they had stayed missin’.” Arthur Conan Doyle hat einen großartigen Roman geschaffen, der voller Spannung und Humor steckt. Aber auch die Wissenschaft kommt hier nicht zu kurz. Dieser Roman ist für die damalige Zeit (1912) auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft, aber natürlich ist es legitim, wenn der Autor auch etwas seine Fantasie spielen lässt. “The Lost World” ist ein wirklich spannender Abenteuer-Klassiker, den man unbedingt einmal gelesen haben sollte.

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  • Rezension zu "The Lost World" von Sir Arthur Conan Doyle

    The Lost World

    sabisteb

    09. February 2012 um 14:56

    What I am writing is destined to immortality as a classic of true adventure Edward Malone, Reporter für die Daily Gazette, steht schon 1912 vor dem gleichen Problem, wie seine Geschlechtsgenossen 100 Jahre später auch noch: er ist bei seiner heißgeliebten Gladys auf der Kumpelschiene gelandet. Des Weiteren stellt sie dann auch noch klar, dass sie einen ganzen Kerl will, einen Abenteurer, einen Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht, den klassischen sanften Krieger und kein Reporterweichei. Edward beschließt, sich auf eine Queste zu begeben, die seiner Gladys würdig ist. Er schließt sich daher einer Expedition nach Südamerika an, um Professor Challengers Behauptungen der Lebenden Fossilien (Dinosaurier) auf einem Tafelberg zu belegen oder zu wiederlegen. Drei weiße Männer, zwei Indianermischlinge, ein Neger und drei Indianer machen sich im Juli auf die gefahrvolle Reise durch den Dschungel und nicht alle werden ihn leben wieder verlassen. Ich war wirklich erstaunt, wie modern und zeitlos dieses Werk ist. Nach diversen Verfilmungen hatte ich eher Steam Punk auf Groschenheftniveau erwartet. Tatsächlich jedoch fand ich ein wissenschaftlich erstaunlich fundiertes Werk vor, bei dessen Lektüre solide Grundkenntnisse in Biologie wünschenswert sind. So sollte man schon einmal von der Weismann-Barriere gehört haben, diverse Prähistorische (Dimorphodon, Iguanodon, Pithecanthropus, Dryopithecus, Phororachos )und lebende Tiere und Pflanzen (Allamanda, Tacsonia, Ipomaea, Odontoglossum, Lepidoptera …) bei ihrem lateinischen Namen erkennen. Die Prämisse, von dem diese Geschichte ausgeht ist so falsch nicht. Der Autor beschreibt im Prinzip etwas, was es in ähnlicher Form tatsächlich gibt: Endemische Arten auf einem Tafelberg. Er übertreibt es ein wenig, indem er diverse Dinosaurier verschiedener Erdgeschichtlicher Epochen auf diesem Berg leben lässt, die Grundidee jedoch ist korrekt. Es gibt sowohl lebende Fossilien als auch Arten, die jeweils nur auf einem speziellen Tafelberg leben. Die handelnden Personen sind allesamt extreme Originale. Da gibt es zum einen den Erzähler, das Reporterweichei Edward. Professor Challenger ist ein leicht zu reizender Riese, der gerne mal handgreiflich wird und eher durch körperliche Attribute einzuschüchtern als durch Worte zu überzeugen sucht Er ist eine imposantere, aggressivere Sherlock Holmes Variante. Sein Konkurrent Professor Summerlee, bereits 66 Jahre alt, ist eher von der vergeistigten Sorte, die Motten und Schmetterlinge sammelt. Lord John Roxton hingegen ist der klassische Gentleman Abenteurer. Viele Stellen überraschten mit ob ihrer Aktualität und Modernität. Mir ist nun klar, woher die Super Nanny ihre Erziehungsmethoden her hat, Professor Challenger geht so mit seiner Frau um: "That's done it! Stool of penance!" said he. To my amazement he stooped, picked her up, and placed her sitting upon a high pedestal of black marble in the angle of the hall. It was at least seven feet high, and so thin that she could hardly balance upon it. A more absurd object than she presented cocked up there with her face convulsed with anger, her feet dangling, and her body rigid for fear of an upset, I could not imagine. "Let me down!" she wailed. "Say 'please.'" "You brute, George! Let me down this instant!" Doyle ist ein Vertreter Darwins und setzt die Lösung einiger ungeklärter Fragen voraus, die einige Jahre später tatsächlich beantwortet werden: „We could not—or at least we had not succeeded up to date in making organic life in our laboratories out of inorganic materials.” 1953 löst Stanley Miller dieses Rätsel. “I say that Mr. Waldron is very wrong in supposing that because he has never himself seen a so-called prehistoric animal, therefore these creatures no longer exist.” – Ja, es gibt lebende Fossilien. Zwar nicht auf Tafelbergen, aber in der Tiefsee. Den Quastenflosser z. Bsp. Einige Probleme bestehen aber bis heute: “Was it possible that in this age of ingenious manipulation photographs could be accepted as evidence?” – Das Problem besteht bis heute und wurde nicht wirklich geklärt. Fazit: Von der biologischen Grundidee her korrekt und sehr gut recherchiert. Der Autor übertreibt ein wenig, aber sein wir ehrlich, endemische Frösche und fleischfressende Pflanzen machen deutlich weniger her als Dinosaurier und Affenmenschen. Sehr unterhaltsame Science Fiction mit auch heute noch aktuellen Fragestellungen. Jurassic Park ist gegen diesen Roman ein billiges Plagiat.

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