Sir Thomas Malory

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Rezension zu "König Arthur und die Ritter der Tafelrunde" von Sir Thomas Malory

Ritterkämpfe, Ritterkämpfe, Ritterkämpfe
Yolandevor 23 Tagen

Sir Thomas Malory (* um 1405) war wohl ein Ritter und Priester. Aus seinem Leben ist wenig bekannt. Er wurde 1450 wegen Mordes, Raubes, Diebstahl sowie der Wilderei und Vergewaltigung angeklagt und verbrachte daraufhin die folgenden Jahre im Newgate-Gefängnis in London und im Tower. In dieser Zeit verfasste er vermutlich das Buch über die Artus-Saga. Er brachte die verschiedenen Stränge der Artus-Legende in eine Prosa-Erzählung und scheint dafür eine französische Vorlage gehabt zu haben. 

Malory nannte sein Werk "The Book of King Arthur and His Noble Knights of the Round Table". Fertiggestellt wurde es wohl um 1470, aber es wurde erst 1485 nach dem Tode Sir Thomas Malorys (1471) durch Will Caxton unter dem Titel "Le Morte d'Arthur" veröffentlicht.

Das Werk ist in 21 Bücher aufgeteilt, in denen die verschiedenen Legenden erzählt werden. Manche überschneiden sich, andere, wie z.B. die Geschichten über Sir Launcelot, ziehen sich sich durch mehrere Bücher. Im Groben waren mir einige der Legenden schon bekannt, wie natürlich die Geschichte über "Excalibur" auch auch die Tristan-Sage, die schon in einer anderen Fassung von Gottfried von Straßburg gelesen hatte. Selbstverständlich darf die Sage über die Suche nach dem heiligen Gral ebenso wenig fehlen, wie die unglückliche Liebesgeschichte der Königin Guinever zu dem Ritter Launcelot. 
Die Schreibweise ist äußerst schlicht. Ich vermute, dass sich die Übersetzung eng an die antike Vorlage gehalten hat, ein wenig Ausschmückung hätte das Lesen wahrscheinlich sehr erleichtert. So war es doch ziemlich eintönig, immer wieder von Ritterkämpfen und seitenweise Aufzählungen von Namen zu lesen und das bei einem sehr übersichtlichen Wortschatz.
Es war eine echte Herausforderung mich durch diese stattlichen 1228 Seiten hindurch zu arbeiten und ich bin erleichtert und stolz, dass ich es durchgehalten habe. Es gibt aber mit Sicherheit gefälligere und kürze Fassungen, die diese durchaus wissenswerten  Legenden dem Leser nahe bringen können




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Rezension zu "König Arthur und die Ritter der Tafelrunde" von Sir Thomas Malory

Die 1. von 21. überlieferten Geschichten
DarkCarpathianvor 5 Jahren

COVERTEXT:

Sir Thomas Malorys abenteuerliches Epos 'König Arthur und die Ritter der Tafelrunde' besticht bis heute durch seine ungeheure stoffliche Vielfalt. Denn Malory verbindet die verschiedenen Artuslegenden zu einer Geschichte von opulenten Ausmaßen. Motive wie Gralssuche und hehres Rittertum, Liebe und Verrat gepaart mit berühmten Figuren wie Parzival und Merlin, Galahad und Lancelot garantieren zugleich spannende Unterhaltung und facettenreiche Einblicke in die Vorstellungswelt des ausgehenden europäischen Mittelalters.

MEINE MEINUNG:

Nein, nein, das kann ich so nicht stehen lassen, damit bin ich nicht ganz einverstanden! Der Autor verbindet nicht verschiedene Artuslegenden zu einer einzigen Geschichte, sondern packt 21 verschiedene Artuslegenden von insgesamt 1230 Seiten in ein/sein Buch. So steht es auch im Inhalt, und so kann ich es auch stehen lassen.

Ok, das ist also die Rezi der 1. überlieferten Legende, wo ich nur Bruchstücke wieder erkannte. Zudem erzählt sie einiges von den Schlachten die Arthur und seine Ritter ausfochten.

Der anspruchsvolle und mittelalterliche Schreibstil der in alter Sprache geschrieben ist lädt ein, diesen oder jenen Satz auch zwei Mal zu lesen um ihn richtig zu verstehen, da er doch etwas schwer in der Wortwahl ist. Ich habe noch nie an einer Seite so lange gesessen wie in diesem Buch. :D

Ich stolperte wortwörtlich durch einige Seiten um mich dann endlich in der mittelalterlichen Sprache gut zurechtzufinden. Ich musste regelrecht aufpassen damit ich mich auf die Geschichte konzentriere und nicht auf die Sprache die mich gleichermaßen ablenkte wie interessierte. Manchmal brachte sie mich auch zum Schmunzeln. Das Wort, was mir zwar bekannt war, schien völlig fehl in diesem Satz zu sein. Ein Beispiel: „Und darum, sagte Merlin, reite du deines Weges, denn ich werde nicht lange nachher kommen.“ Nachher? Ich erkannte schon den Sinn des Satzes, so blöd bin ich ja nun auch wieder nicht, aber das Wort „nachher“ passte für mich hinten und vorne nicht rein. Ich fand es zwar ab und zu etwas verwirrend aber machte mich auch wieder neugierig auf mehr. Anbei zeigt das Buch einige alte schwarzweiß Abbildungen der Arthur Geschichte.

FAZIT:

Das Buch ist anspruchsvoll und interessant. Klar, wegen der verschiedenen Legenden die um Arthur und seinen Ritter kreisen aber auch wegen der alten mittelalterliche Sprache.

Ein rundum anschauliches Werk für eigentlich jeden eingefleischten Liebhaber König Arthurs, seinen Rittern, sowie ihren Schlachten!


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