Sir Winston Churchill Der Zweite Weltkrieg

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 4 Leser
  • 3 Rezensionen
(9)
(6)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Zweite Weltkrieg“ von Sir Winston Churchill

Am Ende seines langen Lebens als der wohl prominenteste britische Staatsmann hat Sir Winston Churchill nach dem Kriege ein 12bändiges Memoirenwerk verfasst, aus dem er - für ein breites Publikum - eine einbändige Ausgabe ableitete. Diese ergänzte er 1957 durch einen Epilog "Der 'kalte Friede' und unsere Zukunft". Für sein Memoirenwerk hat er 1953 den Literaturnobelpreis erhalten.

Präzise und umfassend schildert Churchill den Ablauf und die strategischen Überlegungen im Zweiten Weltkrieg. Ein grosses Werk!

— PhilippWehrli
PhilippWehrli

Ein wahrer Klassiker, für mich als geschichtlich interessierter Mensch - einfach Top. Ich empfehle dazu, die von ihm autorisierte Bio.

— DavidPen
DavidPen

Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und seine Entstehung aus britischer Sicht. Spannend und mit vielen Lichblicken.

— kfir
kfir

Stöbern in Sachbuch

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • LovelyBooks Challenge Sachbücher und Ratgeber

    Gott und der Urknall
    Wedma

    Wedma

       LovelyBooks Challenge 2017 Sachbücher und Ratgeber Liebe Leserinnen und Leser, LovelyBooks lädt im neuen Jahr zu einer neuen, spannenden Challenge ein: „Sachbücher und Ratgeber“. Liest du gerne Sachbücher und Ratgeber? Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auf Lovelybooks darüber auszutauschen! 12    Bücher (6 Sachbücher und 6 Ratgeber) möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen und rezensieren. Es gelten alle Bücher in deutscher oder englischer Sprache, die als Sachbücher oder Ratgeber bezeichnet werden können. Ausschlaggebend sind hier die Angaben der Verlage. Auch andere Formate wie E-books, Hörbücher sind willkommen. Die Regeln: Melde dich mit einem Beitrag hier im Thread an. Hier kannst du aus den aufgeführten Bereichen deine Leseliste festlegen. Diese kannst du jederzeit verändern. Die vordefinierten Bereiche sind lediglich als Gedankenstütze da. Wenn ein Bereich, aus dem du gerne lesen willst, nicht aufgeführt ist, wird er eingepflegt. Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Mitmachen, sich austauschen und Spaß dabei haben sind primären Ziele unserer Challenge. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks und verlinke diese in deinem einzigen Sammeleitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag wird unter deinem User-Namen zu der Teilnehmerliste verlinkt und gilt als dein Teilnahmeschein, eine wichtige Grundlage zur Ermittlung der Gewinner. Die Preise, die du gewinnen kannst. Ein Buchpaket von Lovelybooks wird unter allen Teilnehmern, die die Challenge geschafft haben, verlost. Ein weiteres Buchpaket wird an den fleißigsten Leser/ die fleißigste Leserin vergeben, der/die mengenmäßig am meisten an Sachbüchern und Ratgebern in 2017 gelesen hat. Ein tolles Buch, Neuerscheinung 2017, wartet auf den Teilnehmer/die Teilnehmerin, der/die die Challenge geschafft hat und dabei die schönste, i.e. aussagekräftigste Rezension in gutem Stil und nötiger Portion Begeisterung geschrieben hat. Entdeckerpreis (unter Neuerscheinungen 2017) gibt es ebenfalls. Im Anhang findest du die Liste der Neuerscheinungen 2017. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich der Inspiration. Die Bereiche bei Sachbüchern und Ratgebern dienen ebenfalls der Inspiration und können ergänzt werden, wenn Bücher aus noch nicht aufgeführten Bereichen rezensiert werden. Anzahl der Bücher in den Buchpaketen kann erst zum Schluss ermittelt werden. Die oben genannte Zahl der zu verlosenden Bücher ist lediglich ein Richtwert und wird 5 Bücher übersteigen! Nimmst du die Herausforderung an? Ich freue mich auf Eure Anmeldungen!  Teilnehmerliste: aliinaa1309Ambermoon ban-aislingeach Bellis-Perennis Bücherwurm CelinaS Cornelia_Ruoff c_awards_ya_sin ech fasersprosse Filzblume Ginevra gst Igelmanu66 kellerbandewordpresscom Kleine8310 Kopf-Kino leucoryx Mabuerele Mattder peedee PhilippWehrli Schluesselblume Seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Tallianna wandablue Wedma widder1987

    Mehr
    • 1851
    • 01. January 2018 um 23:59
  • Ein Monumentalwerk aus militärischer Sicht

    Der Zweite Weltkrieg
    PhilippWehrli

    PhilippWehrli

    14. August 2017 um 21:50

    Das gleich vorne weg: Churchill hätte für dieses Buch den Nobelpreis nicht gekriegt, wenn er nicht Churchill wäre. In der Laudatio wurden auch ausdrücklich seine Reden erwähnt, was eigentlich für einen Literaturnobelpreis gar nicht vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz ist das Buch ein herausragendes Zeitdokument, ein Monumentalwerk über den zweiten Weltkrieg, von der Person, die –nach Hitler- den Krieg wohl am meisten prägte.Anders als in anderen Werken über den zweiten Weltkrieg steht nicht das Leiden der Menschen im Fokus und auch nicht die Frage, wer was wann von den Gräueln gewusst hat, sondern die strategischen Überlegungen. Eine für mich überraschend wichtige Rolle spielte dabei die Entwicklung der Technologie. Der zweite Weltkrieg war geprägt durch den Wettlauf der technischen Entwicklung. Dazu einige Beispiele:- Dank des Fernsehens konnte Hitler eine Propagandamaschinerie aufziehen, welche die breite Bevölkerung mobilisierte. Hitlers Olympische Spiele setzten neue Massstäbe der Propaganda.- Als die Deutschen 1938 den ersten Panzerangriff gegen Österreich starteten, versagten die Fahrzeuge trotz tadellosen Wetter- und Strassenverhältnissen. Die grösseren Panzer mussten sogar mit der Bahn nach Wien gebracht werden, um beim Triumphzug vor Ort zu sein. Bereits 1940 waren aber Panzer derart übermächtige Waffen, dass sie die Befestigung an der Maginot-Linie kurzerhand wegbombten und geradewegs durch die Mauer nach Frankreich einfielen. Die Franzosen dagegen, die ihre Grenze im ersten Weltkrieg während Jahren hatten halten können, waren von ihrer Befestigung so überzeugt, dass sie noch nicht einmal Ersatztruppen hinter der ersten Front postiert hatten.- Nach der Eroberung Frankreichs hatte die deutsche Flugwaffe gegenüber den Engländern einen entscheidenden Vorteil: Ab 1940 konnte sie englische Städte von Frankreich aus bombardieren, während für die englischen Flieger die deutschen Städte unerreichbar waren. Erst im April 1942 wendete das Blatt, als die englischen Flugzeuge die nötige Reichweite für wirkungsvolle Gegenangriffe erreichten und nun ihrerseits die Deutschen Städte zerbombten.- Eine weitere entscheidende Entwicklung der Technologie waren die deutschen U-Boote, welche vor allem im Jahr 1942 die Meere dominierten und den Transport von Gütern, Militärmaterial und Truppen enorm gefährlich machten. Erst im Frühling 1943 gelang es den Alliierten dank des neu erfundenen Radars, die U-Boote abzuwehren und die Seemacht zurück zu erobern.- Weitere bedeutsame technische Entwicklungen waren Funkgeräte, Schiffe, die ohne Hafen anlegen können, Häfen, die in wenigen Tagen gebaut werden können, indem man speziell dafür konstruierte Schiffe an einer Küste versenkt, Chiffrier- und Dechiffriermaschinen, ferngesteuerte Raketen und schliesslich die Atombombe.Es ist bemerkenswert, wie eng das Kriegsglück von der Entwicklung der Technik abhing. Und es ist wohl kein Zufall, dass gerade Hitler und Churchill in diesem Krieg die entscheidenden Rollen spielten: Hitler, der sich und die Möglichkeiten stets überschätzte, hatte im Fall der Technik Recht. Keiner ausser ihm wäre z. B. auf die Idee gekommen, frontal in die Maginot-Linie hineinzufahren. Churchill dagegen interessierte sich für die Technik, diskutierte regelmässig mit Ingenieuren und hielt sich ständig über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.Historisch Interessierte freuen sich wohl über die vielen Detailberichte über weniger bekannte Kriegsschauplätze, von denen man sonst nirgends liest. Normalsterbliche hätten das Buch vielleicht lieber etwas dünner. Diese Schilderungen machen das Buch zu einem epischen Werk, über tausend Seiten dick. Die fünf Sterne erhält es nicht, weil jeder es lesen sollte, sondern weil es aus militärhistorischer Sicht zum Besten gehört, was es an Kriegsberichterstattung gibt.Churchill entwickelt eine beeindruckende Art, über Geschichte zu schreiben: Präzise, nüchtern, stets mit dem Überblick für das strategisch Entscheidende. Und dies ist wohl die Eigenschaft, die viele Weltpolitiker und viele Berichterstatter über Weltpolitik von ihm lernen können: Zu erkennen, was die strategische Bedeutung gewisser Regionen ist.Z. B. denke ich, die Krimkrise ab 2014 wäre anders verlaufen und es wäre auch anders darüber berichtet worden, wenn die beteiligten Politiker und Journalisten die strategische Bedeutung der Krim für Russland verstanden hätten, dass nämlich Russland ausser über die Krim über keinerlei Anschluss an den Atlantik besitzt und daher schlicht nicht zulassen kann, dass sich die Ukraine von Russland wegbewegt. Das ist zwar eine andere Geschichte, über die Churchill nicht schreibt. Er schreibt aber über eine ganze Reihe von verschiedenen Gegenden der Welt, in denen möglicherweise die nächste Krise stattfindet. Von seinen Berichten können wir eine ganze Menge über die strategische Bedeutung verschiedenster Gebiete lernen. Das macht sein Buch wertvoll.Gut gefallen haben mir auch die Schilderungen persönlicher Begegnungen mit anderen Grössen der Geschichte, etwa mit Roosevelt, von dem er fast durchwegs nur als ‚der Präsident’ spricht, de Gaulle,  Montgomery und nicht zuletzt Stalin, der ebenfalls ein grosser Stratege war, und mit dem er sich offensichtlich ausgezeichnet verstand.Ich empfehle das Buch allen, die sich für Militärgeschichte und für die strategischen Überlegungen eines Weltpolitikers von Format interessieren. Aber man braucht viel Zeit und kräftige Hände, um dieses dicke Buch so lange zu halten.

    Mehr
    • 2
  • Aus erster Hand

    Der Zweite Weltkrieg
    Stephan M. Rother

    Stephan M. Rother

    18. October 2013 um 02:17

    Der umtriebige Kriegspremier Winston Churchill hat während des Zweiten Weltkriegs akribisch Tagebuch geführt. Von wichtigen Schreiben ließ er sich zudem für den späteren Privatgebrauch Duplikate anfertigen. Ergebnis waren wenige Jahre später seine zwölfbändigen Erinnerungen an dramatische Kriegsgeschehen, die hier von ihm persönlich in einem - noch immer höchst umfangreichen - Band zusammengefasst sind. Churchill ist für dieses Werk mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt worden - und das sollte der Leser im Hinterkopf haben. Es handelt sich um ein literarisches Werk, nicht belletristisch zwar, doch eben auch nicht um ein historisches Sachbuch. Hier legt einer der entscheidenden Akteure des Kriegsgeschehens Zeugnis ab über seine Erlebnisse, seine Perspektive der Dinge, die Hintergründe seiner Entscheidungen. Dies geschieht auf kurzweilige, zuweilen verschmitzte Weise und macht dieses Buch zur anregenden Lektüre. (ACHTUNG: Adjektive wie kurzweilig, verschmitzt und anregend sind als relativ zur Sachliteratur um die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts und einen militärisch-unerfreulichen Gegenstand zu verstehen.) Selbstverständlich schreibt Churchill nicht ohne Wertung. Und selbstverständlich wird manche seiner Entscheidungen und mancher seiner Gedankenprozesse stark im Lichte der Entwicklung erklärt, die die Geschichte zur Zeit der Abfassung bereits genommen hatte: auf den Kalten Krieg hin. Dennoch bleibt dieses Buch von einzigartigem Wert, schon weil bekanntlich kein vergleichbares Kaliber der weltweiten Auseinandersetzung vergleichbare Aufzeichnungen hinterlassen hat. Etwas befremdlich, ja, sperrig wirkt zuweilen die deutsche Übersetzung, in der die Ränge des britischen und US-amerikanischen Militärs konsequent durch ihre deutschen Pendants wiedergegeben werden, so dass der heutige Leser, dem das Englische viel stärker präsent ist, automatisch für einen Moment stutzt, wenn ihm ein britischer Amtsträger als Reichsfeldmarschall über den Weg läuft. Insgesamt eine "gewichtige Stimme", wie wir auf der U4 - mit Sicherheit nicht ohne Augenzwinkern - lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Zweite Weltkrieg" von Sir Winston Churchill

    Der Zweite Weltkrieg
    Gutenberg

    Gutenberg

    07. September 2007 um 15:29

    Dicker Wälzer - aber packend zu lesen. Als der Gegenspieler zu Hitler schildert Churchill Engalnds und schließelich auch den Weg Der Allierten durch den Weltkrieg. Erst bei der Lektüre des Buches wurde mir nochmals bewusst, wie dramatisch der Krieg verlaufen ist. Mehrfach schien England der Niederlage nahe - und damit wohl auch die Welt wie wir sie heute kennen. Churchill schildert zudem viele kleine Details und Gespräche. Sehr "englisch" und fast schon ritterhaft - natürlich auch mit Eitelkeit gemischt. Derzeit habe ich die Hälfte des Buches geschafft und die restlichen 550 Seiten werde ich auch noch lesen. Auch wenn es mitunter schon bedrückend ist. Nachtrag: 300 Seiten später habe ich die Schilderungen der letzten Schlachten, Divisionsbericht etc nur noch mit geistigem Durchzug überlesen. Dafür erfährt man nun Hintergründe zu den Gesprächen mit Roosevelt und Stalin. Der Privatmensch Churchill zu selten in Erscheinung. Man erfährt, dass er im Krieg nur zwei Bücher gelesen hat, wann er schwer erkrankt war, die ein oder andere Landschaft, die ihm imponierte - davon, gerade als Kontrast zu den schrecklichen Kriegsmeldungen, würde ich gerne noch etwas mehr erfahren. Die bedrückende Stimmung Churchills durch die anfänglichen militärischen Erfolge Hitlers weicht ab der Hälfte des Buches der Gewissheit des Sieges über Nazi-Deutschland. Finitum und Fazit nach weiteren 300 Seiten: Eine Schilderung des 2. Weltkriegs, ein Geschichstbuch. Gelegentliche Anekdoten und Erinnerungen lockern die mitunter doch schwer nachvollziehbaren Schilderungen von Truppenbewegungen und Kampfberichten auf. Kein Wort zu den Konzentrationslagern oder anderen Greueltaten.

    Mehr