Siri Hustvedt

 4 Sterne bei 916 Bewertungen
Autorin von Was ich liebte, Der Sommer ohne Männer und weiteren Büchern.
Siri Hustvedt

Lebenslauf von Siri Hustvedt

Siri Hustvedt und die Facetten der Weiblichkeit: Längst denkt man bei Siri Hustvedt nicht mehr nur an ihren berühmten Ehemann – den Schriftsteller Paul Auster. Die 1955 in Northfield, Minnesota, geborene Hustvedt hat sich als Schriftstellerin und Essayistin in den vergangenen Jahrzehnten einen eigenen Namen gemacht. Dabei arbeitete die älteste Tochter eines norwegisch-amerikanischen Professors für Skandinavistik und einer norwegischen Einwanderin nach dem College zunächst als Kellnerin. Später begann sie jedoch ein Anglistikstudium an der renommierten Columbia University in New York, wo sie 1979 promovierte. Mit Romanen wie „Die Verzauberung der Lily Dahl“ (1997), „Was ich liebte“ (2003) oder „Der Sommer ohne Männer“ (2011) gehört Siri Hustvedt heute zu den wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellerinnen der USA. Auch ihre wissenschaftlich fundierten Essays wie „Die zitternde Frau“ (2010) finden weltweit Beachtung. In ihren stark autobiografisch geprägten Werken lotet Hustvedt immer wieder das Thema Weiblichkeit in all seinen Facetten aus. Auch lässt sie ihre Erfahrungen aus den New Yorker Künstlerkreisen einfließen, in denen sie mit ihrem Mann Paul Auster verkehrt. Mit Auster hat Hustvedt einen Stiefsohn und eine gemeinsame Tochter. Das Paar lebt im New Yorker Stadtteil Brooklyn.

Alle Bücher von Siri Hustvedt

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Was ich liebte

Was ich liebte

 (309)
Erschienen am 02.07.2012
Der Sommer ohne Männer

Der Sommer ohne Männer

 (137)
Erschienen am 01.06.2012
Die Leiden eines Amerikaners

Die Leiden eines Amerikaners

 (85)
Erschienen am 01.10.2009
Die unsichtbare Frau

Die unsichtbare Frau

 (78)
Erschienen am 01.10.2003
Die Verzauberung der Lily Dahl

Die Verzauberung der Lily Dahl

 (50)
Erschienen am 01.02.1999
Die gleißende Welt

Die gleißende Welt

 (35)
Erschienen am 24.06.2016
Die zitternde Frau

Die zitternde Frau

 (26)
Erschienen am 01.09.2012
Being a Man

Being a Man

 (18)
Erschienen am 01.12.2006

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Neue Rezensionen zu Siri Hustvedt

Neu

Rezension zu "Damals" von Siri Hustvedt

Eine Autorin auf der Suche ihrer Erzählstimme
Petrisvor 8 Tagen

Eine junge Frau, den Bachelor frisch in der Tasche, mit einer Zusage für ein Stipendium für ein Masterstudium, das sie für ein Jahr aufschieben kann, zieht nach New York. Sie kommt aus der amerikanischen Provinz, aus Minnesota, was sich auch sehr schnell als ihr Spitzname etablieren sollte. „Minnesota“ hat sich vorgenommen, dieses Jahr zu nützen, um ihren ersten Roman zu schreiben.

Die ersten Tage und Wochen sind sehr einsam, doch schon bald taucht sie ein ins New Yorker Literaturleben. Sie lernt Menschen kennen, hat interessante Begegnungen, einen bunten Freundeskreis, Geldsorgen, mit dem Schreiben geht es nur wenig voran, sie liest viel,… Wir Leser*innen begleiten sie in diesem für sie so bedeutsamen Jahr. Den Rahmen dazu bildet ihr altes Tagebuch, das sie im Haus ihrer Mutter wiedergefunden hat, ergänzt durch Erinnerungen, von denen sie immer wieder betont, wie wenig man sich auf sie verlassen kann.

Das klingt ja ganz interessant, wären da nicht die vielen Abschweifungen, Berichte über die Lektüre, Gedichte, die sie gerade liest und rezitiert, die Geschichte ihrer Nachbarin, ihre Romanentwürfe, Rückblicke in ihre Kindheit und Jugend… Für meinen Geschmack sind etwas zu viele Ebenen in den Roman gepackt. Das erzeugt ganz schöne Längen. Ich habe hier den Eindruck, dass die Autorin, nachdem der Roman so autobiografisch geprägt ist, die Distanz zu ihrer Geschichte und auch das Gefühl für das Maß etwas verloren hat. Mein Vorurteil gegen autobiografische Romane ist mal wieder bestätigt. Durch die fehlende Distanz geht die Romanform, wie auch hier, häufig nicht auf!

Das Buch ist trotzdem stellenweise gut zu lesen, es gibt spannende Passagen, vor allem am Anfang ist es auch noch kompakter und die Aufzählung der Bücher, die sie liest, die sie begeistern, passen noch gut in den Ablauf. Später hatte ich immer mehr den Eindruck, dass es zu viel ist und damit nur gezeigt werden soll, wie belesen die Protagonistin (bzw. die Autorin) ist.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, nachdem es keine 3,5 gibt, entscheide ich mich für 4, denn trotz Längen war es interessanter, intellektueller Roman.

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Rezension zu "Damals" von Siri Hustvedt

Vor Jahren verließ ich die weiten, flachen Felder des ländlichen Minnesota...
SusannePichlervor einem Monat

Es gibt viele sehr gute Bücher, aber nur selten liest man ein Buch, das einen nach der letzten Seite sowohl atemlos als auch sprachlos zurücklässt. "Damals" von Siri Hustvedt verdient sich einen Platz in dieser zweiten Kategorie.
"Damals" ist vielleicht ein Teil der Biographie von Siri Hustvedt; vielleicht auch nicht. Sie selbst legt sich da nicht so genau fest. Es gibt allerdings viele Parallelen zwischen dem Leben Siri Hustvedts und dem Leben von S.H., der Hauptfigur von "Damals".

S.H. kommt 1978, 23 Jahre jung nach New York. Sie stammt aus einer Kleinstadt in Minnesota und will sich ein Jahr lang nur der Literatur und dem Verfassen eines eigenen Romans widmen. Die finanziellen Mittel sind knapp, doch Euphorie und der Zauber des Neuen wiegen ein schäbiges Apartment in einer dubiosen Nachbarschaft allemal auf.
Die junge Frau aus Minnesota trifft Künstler, Dichter, Hexen, Verrückte; liest wie im Rausch; lernt Menschen kennen, die zu lebenslangen Freunden werden; schreibt wie besessen in ihr Notizbuch.

Die Dynamik und Rastlosigkeit des Buches resultiert vor allem daraus, dass es auf vier Ebenen spielt. Zum einen in der Gegenwart, in den Jahren 2016 und 2017, als Siri Hustvedt dieses Buch zu Papier bringt. Sie kommentiert die Vergangenheit, zieht Rückschlüsse, überlegt, was ist wirklich geschehen und was hat sich die Erinnerung zurechtgelegt. Die zweite Ebene gehört New York in den Jahren 1978 und 1979.
Die dritte und vierte Ebene spielen auf literarischer Ebene. Ebene drei ist das Notizbuch, das Minnesota, auch bekannt als S.H., Ende der siebziger Jahre in New York führt. Der Roman, den sie schreiben will, ist Ebene vier.
Alle vier Ebenen nehmen aufeinander Bezug, greifen ineinander über, erklären sich gegenseitig und stellen sich gegenseitig in Frage.
Sowohl Minnesotas als auch Siri Hustvedts Geist ist ruhelos. Beide sind fanatische Leserinnen. Sie verschlingen Bücher und kennen kein Halten. Prosa, Poesie, Kunst, Psychologie, Philosophie, je vielschichtiger umso besser. So ist beiden Elsa von Freytag-Loringhoven, die aus der Kunstgeschichte buchstäblich hinausgeschrieben wurde, ein Anliegen. Sie wollen sie rehabilitieren und zurück in die Geschichte schreiben. Meiner Meinung nach ist ihnen dieses Vorhaben gelungen!

Siri Hustvedts "Damals" ist ein fantastisches Buch, das mich begeistert und gefordert hat. Und eine Reihe von Büchern, die sie mit soviel Hingabe erwähnt hat, sind nun auf meiner Lesewunschliste gelandet. "Damals" muss man sich erlesen, man muss sich als Leser darauf einlassen und manche Seiten zwei- oder dreimal lesen, doch dafür wird man reichlich belohnt.

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Rezension zu "Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen" von Siri Hustvedt

Kunst und das "Ich"
Cornelia_Ruoffvor 2 Monaten

„Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“


Ich habe Siri Hustvedts Essayband „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“, zeitgleich mit ihrem aktuellen Roman „Damals“ gelesen. Beide Bücher gehören zusammen, weil beide Bücher dieselben Themen behandeln:


Das Ich in der Zeit, das sich mithilfe von Erinnerungen, kontinuierlich neu zusammensetzt und verändert. Was hat Kunst mit Erinnerung zu tun? Wie entsteht beim Betrachter Kunst? Woher kommen die Ideen? Wie kommt es von der Idee zur Kunst.


Im Roman „Damals“ wird der Weg zum „Ich“ beschrieben. Der Vorgang des „Erinnerns“ wird beispielhaft belegt.


Die Essays zeigen anhand von Künstlern, ihren Werken und deren Wirkung auf den Betrachter, dass kreative Vorgänge sehr komplex sind und Kunstgegenstände nicht einfach als Objekt gesehen werden können, sondern selbst etwas „Subjektives“ haben.


Der Essayband ist für mich ein Füllhorn an Kunst, Philosophie, Geschlecht und Geist, und schon sind wir beim Untertitel:


Essays über Kunst, Geschlecht und Geist


Die amerikanische Originalausgabe „A Woman Looking at Man Looking at Woman“ beeinhaltet als ersten Teil die deutsche Ausgabe „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“, sowie als zweiten Teil „Die Illusion der Gewissheit“, der in Deutschland 2018 als selbständiges Buch von Rowohlt verlegt wurde.


“Die Illusion der Gewissheit“, beschäftigt sich mit dem Leib-Seele- bzw. Körper-Geist-Problem. Wo finden wir Erinnerung? An welcher Stelle finden wir die Seele? Wo ist die Heimat des Ichs?


Der vorliegende Essayband ist in Deutschland in zwei Teile geteilt. Der erste Teil hat den Titel des Buches, 


 „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“,


der zweite Teil


“Was sind wir? Vorträge über das Mensch sein“. 


Es sprengt den Rahmen einer Buchbesprechung hier auf alle Essays einzugehen, deswegen habe ich mir drei Essays rausgepickt, „Meine Louise Bourgeois“, „Mapplethorpe/Almodovar“, „Warum diese Geschichte und nicht eine andere“, die mich am meisten gefordert haben.


Meine Louise Bourgeois


Siri Hustvedt zeigt uns neben der Künstlerin Louise Bourgeois auch das Bild, das sie über die Künstlerin selbst in Gedanken, oder als aktiven Akt der Kunstbetrachtung erstellt hat. Die Theorie über die Wirkung von Kunst auf den Betrachter setzt die Autorin um.


Ich versuche es, mit meinen Worten zu skizzieren:


Die Wahrnehmung der Kunst manifestiert sich im Betrachter. Dieser ist keineswegs nur passiver Empfänger, sondern macht Kunst, mittels eigener Vergangenheit, und den erlittenen positiven, aber auch negativen Schicksalsschlägen und der eigenen Befindlichkeit zum Zeitpunkt der Betrachtung, das Werk zur Kunst, ja zum Erlebnis. Die eigene Befindlichkeit ist der strukturierte Raum, wo dieses Erlebnis entsteht oder sich manifestiert. Gute Kunst ermuntert uns dazu, die Struktur aufzubrechen und neu zusammenzusetzen.


Aus der Theorie ist die Praxis der Kunstbetrachtung von Siri Hustvedt, am Beispiel Louise Bourgeois, geworden. Das ist sehr beeindruckend und es hat die Theorie verifiziert.


Über das Werk der Künstlerin sagt Siri Hustvedt:


Wenn ihre zwingend zitierbaren Analysen ihres Werkes zusammengefasst werden, ergeben sie keine Synthese, sondern eine Antithese. Es sind die Ejakulationen eines schnellen Geistes, der sich vor allem für seine eigenen Inhalte interessierte.



Mapplethorpe / Almodovar


Die Ausführungen von Siri Hustvedt zu Robert Mapplethorpe und Pedro Almodovar sind sehr interessant und haben mich zum Recherchieren veranlasst. Bislang waren mir beide Künstler zwar oberflächlich bekannt, aber jetzt habe ich Lust auf mehr. Apollo meets Dionysos – oder die cleane Form des Apollinischen gegen die Leidenschaft des Dionysischen. Es lassen sich einige gemeinsame Begegnungspunkte herausarbeiten


Mapplethorpe liebte das „Perfekte“. In der von Almodovar organisierten Ausstellung hängt auch das Bild von Patti Smith. Das Bild wird als Solo Ereignis präsentiert. Dieses Bild hat nichts von Perfektion, sondern es zeigt in seiner Zärtlichkeit vielmehr die Verletzbarkeit – das Menschliche. Siri Hustvedt kam es so vor, als sei das Bild zur Kommunikation bereit. Patti Smith wird nicht objektiviert.


„Ihre Subjektivität, ihre Persönlichkeit sind Teil des Bildes.“


Patti Smith und Robert Mapplethorpe hatten eine einzigartige Beziehung: Sie waren Freunde, Liebhaber, künstlerische Mitarbeiter und Seelenverwandte.


Siri Hustvedt sieht in Mapplethorpe einen Künstler, der mit klassischer formaler Ästhetik, die Bedrohung und Gewalt der sexuellen Bilder abschwächt. Vor allem sexuelle Phantasien über Kontrolle und Unterwerfung, machen den Fotografen und den Betrachter zu Beteiligten. Maplethorpe arrangierte Menschen, als leblose Objekte – sozusagen als Stillleben


m Gegensatz dazu Pedro Almodovar: Er ist ein Geschichtenerzähler. Während Maplethorpe die Formen wahrt, und begrenzt, reißt Almodovar die Grenzen ein.


Almodovar zeigt in seiner Kunst Maßlosigkeit, während Mapplethorpe minimalistisch arbeitet.


„Wie Maplethorpe schafft Alomodvar starke visuelle Grenzen in seinen Filmen, Licht- und Fabkontraste, die ein leuchtendes, schönes Kinobild ergeben. Das verbindet ihn mit dem Fotografen und dem Apollillnischen.“



Warum diese Geschichte und nicht eine andere?


Woher nehmen Sie Ihre Ideen?


Spielt die Biografie des Autors eine Rolle? Sind es Variationen eigener Erinnerungsstücke? Die Verknüpfung von Erinnerung und Kreativität geht auf die griechische Philosophie zurück. Ich komme hier auf den Punkt Erinnerung zurück, den ich schon bei der Rezension „Damals“ von Siri Hustvedt ausführte.<


Im Gegensatz zu der mittelalterlichen Vorstellung, unsere Erinnerungen werden in einem Apothekerschrank verwahrt und wir müssen sie nur einfach aus der Schublade holen, ist das Erinnern ein komplexer Vorgang, dessen Ergebnis variabel ist. Unsere Erinnerung wird mittels unserer Erfahrungen neu zusammengesetzt und damit auch bewertet. Dadurch ist Erinnerung nicht statisch, sondern dynamisch. Wenn unsere Erinnerungen dynamisch sind, was ist dann wahr? Wie wahr sind unsere Erinnerungen. Die Erinnerung von gestern ist nicht identisch mit der Erinnerung von heute.


Rezension von „Damals“


Es ist eine spannende Sicht auf das, was beim Schreiben im Akt des Schöpfens geschieht. Jeder der schreibt, kennt das Gefühl, dass ihm die Geschichten aus den Fingern gleiten, dass die Protagonisten ein Eigenleben annehmen.

Siri Hustvedt unterscheidet zwischen dem, was sich in einer Geschichte ereignet (Fabula), und dem, wie es erzählt wird (Sujet). Fabula steckt im Autor, er weiß vielleicht noch nichts Genaues, aber er ahnt ihr Vorhandensein und muss sie nur greifen. Beim Sujet handelt es sich um bewusste Entscheidungen. Beispiele hiefür sind: In welches Genre die Geschichte eingeordnet wird, die Erzählperspektive, sprachliche Gestaltung und das spätere Layout.


Das erinnert mich sehr an Platons Ideenlehre. Wir haben die Ideen in uns (a Apriori vor jeder Erfahrung), müssen sie erkennen und darauf zugreifen.


Deswegen wissen wir intuitiv, dass die Geschichte so nicht stimmt und ändern sie, im Glauben, dass sich die Handlung verselbständigt hat, oder die Protagonisten machen, was sie wollen. Und das wissen wir, obwohl wir im Schreibprozess zeitweilig die Welt einer anderen Person betreten. Nur dann wirkt es authentisch.


Sprachliche Gestaltung


Die einzelnen Essays sind in sich geschlossen und können für sich gelesen werden. Die Auswahl und die Themen sind so vielfältig und bereichernd, dass dieses Buch noch die nächsten Wochen auf meinem Tisch liegen bleibt, um auch noch die restlichen Beiträge durchzuarbeiten und die dazugehörigen Kunstwerke kennenzulernen und zu entdecken. Das macht richtig Spaß!



Cover und äußere Erscheinung


Das Cover ist minimalistisch gehalten und vermittelt durch die Linien, die Betrachtung der unterschiedlichen Perspektiven. Weniger ist manchmal mehr! Gefällt mir gut!


Zu meiner großen Freude hat das Buch nicht nur ein Lesebändchen, sondern auch ein Literaturverzeichnis. Der Leser hat die Möglichkeit auf den Spuren Siri Hustvedts zu wandeln.



Gibt es ein Hörbuch?

Leider gibt es bislang kein Hörbuch.


Fazit oder „meine Siri Hustvedt“


Worum geht es?


Um Erkenntnistheorie, Kunst, den „Menschen an sich“ oder, wie wird aus einer Idee ein Kunstwerk? Siri Hustvedt möchte dem „Ich“ nachspüren und es erahnen. Kunst kann nur in der Begegnung eines Kunstwerkes und des Betrachters entstehen. Und das „Ich“ des Betrachters ist mit seinen Erinnerungen und Erlebnissen verwoben.


Ich möchte die Rezension mit Siri Hustvedts Gedanken beenden:


Ich habe diese Rezension zu „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“ im Hinblick auf Meine Siri Hustvedt geschrieben. Deswegen erlaube ich mir Siri Hustvedt


...als meine in Anspruch zu nehmen. Sie ist natürlich auch deine Siri Hustvedt. Aber darum geht es mir nicht. Meine S. H. und deine mögen Verwandte sein, aber es ist unwahrscheinlich, dass sie eineiige Zwillinge sind“.


Connie Ruoff frei nach Siri Hustvedt



Leseempfehlung an alle, die Philosophie, Kunst und die großen Fragen des Ichs und der Welt lieben!


>@Rowohlt: Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar!


Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

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Gespräche aus der Community

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Hallo:) keine Frage, aber eine Ankündigung für alle Siri Hustvedt Liebhaber, die mir Lovelybooks hoffentlich verzeiht. Siri Hustvedt wird am 10.5.2011 in Heidelberg aus ihrem neuen Buch "Der Sommer ohne Männer" lesen. Wann hat man schonmal die Gelegenheit eine derart großartige Autorin live zu sehen? Also bei Fragen, fragen:)
Letzter Beitrag von  electric_eelvor 8 Jahren
Ist denn die Lesung auf Deutsch oder Englisch?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Siri Hustvedt wurde am 19. Februar 1955 in Northfield, Minnesota (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Siri Hustvedt im Netz:

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