Siri Hustvedt Die Leiden eines Amerikaners

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Inhaltsangabe zu „Die Leiden eines Amerikaners“ von Siri Hustvedt

Vom trügerischen Glück und der Gefährdung der Liebe Brooklyn zu Beginn des neuen Jahrtausends: Psychiater Erik Davidsen erzählt von einem bewegten Abschnitt seines Lebens. Es scheint ein 'Jahr der Geheimnisse', das Jahr, in dem sein Vater stirbt und im Nachlass Briefe gefunden werden, die auf ein dramatisches Ereignis in dessen Jugend hindeuten. Das Jahr, in dem seine Schwester von einer Unbekannten verfolgt und belästigt wird. Das Jahr, in dem eine betörend schöne Jamaikanerin in Eriks Haus zieht, die jedoch etwas zu verbergen scheint. 'Siri Hustvedt schreibt im Wortsinn traumhaft.' Salman Rushdie

Gewohnt feine Sprache, aber die Geschichte ist verwirrend: Man ist gedanklich ständig beschäftigt, die vielen Leute zu sortieren.

— Namoras

Intensiv, erhellend, eine schöne Geschichte und eine gute Gelegenheit sich mit der eigenen Biographie zu beschäftigen.

— sanbitter

Trotz lahmender Handlung dank Hustvedts feiner Sprache verschlungen

— lisa_tannigel

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  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    emeraldeye

    Eric Davidsen, ein geschiedener Psychiater, lebt einsam in einer Stadtvilla in Brooklyn und pflegt seine Neurosen. Seine Schwester Inga, Witwe eines berühmten Schriftstellers, wird von einer seltsamen Frau verfolgt. Seine Nichte Sonia leidet noch immer unter dem, was sie am 11.September 2001 gesehen hat. Miranda, eine schöne Westinderin, zieht in das Gartenappartment von Erics Haus. Aber warum bleibt sie so stolz und unnahbar, während ihre quirlige Tocher Eglantine Eric mit dem unwiderstehlichen Charme einer Fünfjährigen umwirbt? Und was hat es mit den schmutzig bekritzelten Fotos von Miranda auf sich, die Eric vor der Haustür findet und vor Scham in einer Schublade versteckt? Ich hatte mir nach dem Roman "Was ich liebte" viel von "Die Leiden eines Amerikaners" versprochen. Aber ich bin enttäuscht worden. Auf 408 Seiten findet eine andauernde Nabelschau Erics statt. Alles wird analysiert, nichts behält sein Geheimnis. So gut wie alles, was geschieht, bezieht er auf sich und verwendet es für die eigene Analyse. Das ist leider ziemlich langweilig. Ich habe den Eindruck, die anderen Figuren dienen nur dazu, Erics Selbstanalyse voranzutreiben. Dabei hätten Inga und ihre Ehe und auch Mirandas Beziehung zu dem Künstlervater ihrer Tochter mehr Aufmerksamkeit verdient. Es hätte der Geschichte vielleicht mehr Spannung und Tiefe verliehen. Und dann hätte sie wirklich den Titel "klassischer Familienroman" verdient. Aber gut, das Buch heißt "die Leiden EINES Amerikaners" und die werden bis ins kleinste Detail erläutert. Nur, ist das wirklich so spannend? Eric erlebt im Jahr 2004 eigentlich nichts, was nicht auch jeder andere Mensch in seinem Leben schon erlebt hat... Irgendwie bin ich in meinem Urteil genauso unschlüssig wie das Buch in seiner Aussage. Hier paßt die klassische Deutschleistungskursfrage: "Was will uns die Autorin damit sagen?"

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  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    lisa_tannigel

    05. March 2013 um 12:28

    Der Tod seines Vaters zu Anfang der Geschichte führt den Psychiater Erik Davidsen dazu, dessen Vergangenheit zu sortieren, wobei er auf ein offensichtliches Geheimnis seines Vaters stößt. Nun bewegt sich die Geschichte fort von der Vergangenheit, hin zu Eriks Gegenwart, in der eine schöne Jamaikanerin mit ihrer Tochter in die Wohnung unter ihm zieht, seine Schwester Inga von einer Unbekannten verfolgt wird und Erik mit den Aufs und Abs des Psychotherapeuten-Daseins umgehen muss. Nach "Was ich liebte" und den ersten 50 Seiten des vorliegenden Romans versprach ich mir viel, worin ich jedoch enttäuscht wurde. Hustvedt verliert sich immer wieder in detailreichen Nebengeschichten, deren Wichtigkeit einem nicht klar werden und die leider in keinster Weise dazu beitragen, die Geschichte voran zu treiben und Spannung aufzubauen. Der Hauptcharakter selbst überzeugt wenig. Der einzige Grund, warum wir trotzdem dran bleiben ist Siri Husvedt's wunderschöne Sprache, die - so Salmann Rushdie - "[...] im Wortsinn traumhaft" ist.

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  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    Dani1046

    16. July 2012 um 12:02

    Die Geschichte von den protagonisten ist interessant - es ist halt einfach soo schleppend erzählt. Und die Wechsel zu den verschiedenen Geschichten geschehen für mich einfach zu verwirrend. Das war mein erstes Buch von Siri Hustvedt ist, weiß ich nicht, ob das bei allen Ihren Büchern so ist.

  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    Boris

    Ich habe die ersten 100 Seiten gerne gelesen. Danach ärgerte ich mich immer mehr. Das Buch erklärt ALLES und gibt mir als Leser keine Chance selber zu denken. Alles wird durch den Erzähler analysiert und gedeutet. Das liegt natürlich an dessen Beruf. "Erzählen verbindet Dinge miteinander. Wir wollen eine zusammenhängende Welt, nicht eine in Stücken und Scherben.“(Seite 372) Vielleicht stimmt dieser Satz sogar. Mir sind aber Bücher lieber, die sich mit den Stücken und Scherben befassen. Träume spielen in diesem Roman eine große Rolle und jeder Traum wird analysiert und gedeutet. Nichts bleibt in der Schwebe, alles wird erklärt. Bei „Was ich liebte“ ist mir das nicht so aufgefallen. Noch eine Bemerkung zur Übersetzung.Läuft ein Eyeliner aus, wenn eine Frau weint ?(Seite 388) Sagt eine alte Frau auf dem Sterbebett:“Denken Sie, ich wäre weich in der Birne?“(Seite330) „Sie Macker“ beschimpft Jeff den Psychiater nach einem Schupser.(Seite 295) Mich stören solche Ungenauigkeiten sehr!

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  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. December 2009 um 20:00

    In einer vorhergehenden Rezension habe ich dieses Buch bereits angekündigt. Nach Lesen desselben muss ich sagen, daß das Thema 11. September nur am Rande erwähnt wurde und nicht Hauptthema ist. Jedoch tut dies dem Buch keinen Abbruch, ich hatte mich einfach getäuscht. Erik Davidsen, Ich-Erzähler des Buches, arbeitet als Psychiater, verliebt sich in seine Mieterin und ist stark beschäftigt mit der Geschichte seiner Familie. Soweit die Rahmenhandlung. Dieses Buch ist eine klassische Familiengeschichte und ist genau deswegen sehr fesselnd, wenn auch kaum "große" Ereignisse stattfinden. Entscheidender ist die liebenswerte Beschreibung jeder einzelnen Person. Die Leiden all dieser Amerikaner gehen uns nahe, denn so oder ähnlich haben wir Situationen auch schon erlebt. Hier leidet die Schwester unter der Erkenntnis, daß ihr verstorbener, berühmter Schriftsteller-Gatte eine längere Affäre hatte, aus der auch ein Sohn hervorgegangen ist. Sonia, die Nichte, trägt das Trauma des 11. September mit sich herum, da sie in der Nähe der Türme zur Schule ging. Und Erik selbst ist zwar verliebt, aber seine Liebe wird nicht erwidert. Immer wieder fließen Tagebucheinträge des Vaters und Geschichten der Patienten von Erik ein. Auch dies macht das Buch äußerst authentisch. Am Ende steht kein Happy-End, auch keine Auflösung, aber dennoch ein Ausblick, den man gerne mitnimmt.

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  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    Gruenente

    08. August 2009 um 19:23

    Dies ist die Geschichte der Leiden von zwei Amerikanern. Der Psychiater Erik reflektiert sein eigenes leben,während er das Leben seines vor kurzem verstorbenen Vaters anhand dessen schritflichen Notizen und Briefe, nachvollzieht. Aber auch in der Gegenwart von Erik passiert viel. Er bekommt einen neue Mieterin ins haus, die ihn sehr fasziniert. Das Leben seiner Schwester und der Versuch seiner Nichte mit dem Grauen des 11. September umzugehen (ihre Schule war ganz in der Nähe, sie hat viel mit ansehen müssen) wird ebenfalls beschrieben. Dadurch bekommt der Roman viele Erzählstränge, in verschiedenen zeitlichen Ebenen, die wunderbar miteinander verbunden werden.

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  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    ude

    07. December 2008 um 22:25

    Wer "Was ich liebte" liebte, wird ein wenig enttäuscht sein: "Die Leiden…" ist nicht so dicht, so berührend, so unabweisbar. Hat wunderbare Passagen, aber auch schwächere. Und regelrechte Klischees, was die Arbeit von Psychiatern betrifft.

  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    Kurile

    20. September 2008 um 09:25

    In meiner Erinnerung stehen Hustvedts Figuren eng beisammen, gehen dann auseinander und bewegen sich in konzentrischen Kreisen umeinander herum um wieder zusammenzukommen - mehrmals. Man liebt sie und liebt es, in sie hineinzusehen. Sie zieht einen in ihren Bann.

  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2008 um 08:06

    Eine Sprache, die mich für sich eingenommen hat. Ein Protagonist, der glaubhaft ist und mit dem man gern selbst einmal einige Worte wechseln wöllte.
    Dass Hustvedt hier ihre eigenen biografischen Hintergründe literarisch bearbeitet hat, dürfte dem Roman ein großes Stück Persönlichkeit gegeben haben.

  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    hollygoreading

    12. March 2008 um 20:43

    Ich finde, dass ist das Beste was die Siri Hustvedt bis jetzt geschrieben hat.

  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    Betti

    01. March 2008 um 23:23

    Hat mich sofort in den Bann gezogen. genauso gut wie "was ich liebte"..denke ich, bin noch am lesen

  • Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

    yoko

    02. February 2008 um 13:08

    Es ist das erste Buch, das ich von der amerikanischen Schriftstellerin gelesen habe. Ich sehe es mit gemischten Gefühlen. Es hat zu schnell seine ganze Kraft nach oben geschossen und ab der Mitte des Buches konnte man diese Kraft nur noch erahnen. Irgendwann gab es den Punkt, wo etwas fehlte und das kann bei einem guten Buch nicht sein. Die Geschichte erzählt Eric ein Psychologe aus New York. Sein Vater ist gestorben und Eric versucht mit alten Briefen, das geheime Leben seines Vaters aufzudecken. Drumherum bewegen sich seine Schwester Inga, Mutter einer fast erwachsenen Tochter, die noch immer nicht den Tod ihres Mannes verarbeitet hat, auch in seinem Leben Dinge findet, von denen sie bis dahin nichts wusste. Und dann ist doch Miranda, Erics neue Nachbarin, mit ihrer kleinen Tochter. Von ihr fühlt er sich angezogen, aber auch ihr Leben ist von einem dunklen Schatten umgeben -ihr anstregender Ex-Mann. Was das Buch symphatisch macht, sind die Menschen und ihre Leiden. Nur am Ende war es vielleicht so viel des Ganzen, dass man schnell das Gefühl bekommt, als wäre hätte die Hühnersuppe etwas zu viel Salz erhalten. Aber das Buch hat durchaus auch Momente der - nennen wir es Erleuchtung. Man merkt schon, dass die Autorin mit der Psychologie bestens vertraut ist. Ich habe einfach einen Satz herausgepickt, von denen es einige gibt und genau das macht dieses Buch dann irgendwie doch gehaltvoll. "Sprache ist oft schwach, dachte ich, ein dürftiges Herunterleiern übernommenen Wissens ohne wirkliche Bedeutung, aber wenn uns die Gefühle überwältigen, kann das Sprechen eine Qual sein. Wir wollen die Worte nicht hinauslassen, weil sie dann auch anderen gehören, und das ist ein Risiko, das wir nicht eingehen können. "

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