Die Leiden eines Amerikaners

von Siri Hustvedt 
3,5 Sterne bei84 Bewertungen
Die Leiden eines Amerikaners
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Positiv (49):
S

Intensiv, erhellend, eine schöne Geschichte und eine gute Gelegenheit sich mit der eigenen Biographie zu beschäftigen.

Kritisch (15):
Anja_Levs avatar

Ich hab leider nicht in die Geschichte gefunden. Die verschiedenen Zeitebenen fand ich verwirrend, gerade die Hauptfigur, Erik Davidsen, bli...

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Inhaltsangabe zu "Die Leiden eines Amerikaners"

Vom trügerischen Glück und der Gefährdung der Liebe

Brooklyn zu Beginn des neuen Jahrtausends: Psychiater Erik Davidsen erzählt von einem bewegten Abschnitt seines Lebens. Es scheint ein 'Jahr der Geheimnisse', das Jahr, in dem sein Vater stirbt und im Nachlass Briefe gefunden werden, die auf ein dramatisches Ereignis in dessen Jugend hindeuten. Das Jahr, in dem seine Schwester von einer Unbekannten verfolgt und belästigt wird. Das Jahr, in dem eine betörend schöne Jamaikanerin in Eriks Haus zieht, die jedoch etwas zu verbergen scheint.
'Siri Hustvedt schreibt im Wortsinn traumhaft.'
Salman Rushdie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499241932
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.07.2008 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    lisa_tannigelvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Trotz lahmender Handlung dank Hustvedts feiner Sprache verschlungen
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Der Tod seines Vaters zu Anfang der Geschichte führt den Psychiater Erik Davidsen dazu, dessen Vergangenheit zu sortieren, wobei er auf ein offensichtliches Geheimnis seines Vaters stößt. Nun bewegt sich die Geschichte fort von der Vergangenheit, hin zu Eriks Gegenwart, in der eine schöne Jamaikanerin mit ihrer Tochter in die Wohnung unter ihm zieht, seine Schwester Inga von einer Unbekannten verfolgt wird und Erik mit den Aufs und Abs des Psychotherapeuten-Daseins umgehen muss.
    Nach "Was ich liebte" und den ersten 50 Seiten des vorliegenden Romans versprach ich mir viel, worin ich jedoch enttäuscht wurde. Hustvedt verliert sich immer wieder in detailreichen Nebengeschichten, deren Wichtigkeit einem nicht klar werden und die leider in keinster Weise dazu beitragen, die Geschichte voran zu treiben und Spannung aufzubauen. Der Hauptcharakter selbst überzeugt wenig.
    Der einzige Grund, warum wir trotzdem dran bleiben ist Siri Husvedt's wunderschöne Sprache, die - so Salmann Rushdie - "[...] im Wortsinn traumhaft" ist.

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    Dani1046s avatar
    Dani1046vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Die Geschichte von den protagonisten ist interessant - es ist halt einfach soo schleppend erzählt. Und die Wechsel zu den verschiedenen Geschichten geschehen für mich einfach zu verwirrend. Das war mein erstes Buch von Siri Hustvedt ist, weiß ich nicht, ob das bei allen Ihren Büchern so ist.

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    Boriss avatar
    Borisvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Ich habe die ersten 100 Seiten gerne gelesen. Danach ärgerte ich mich immer mehr. Das Buch erklärt ALLES und gibt mir als Leser keine Chance selber zu denken. Alles wird durch den Erzähler analysiert und gedeutet. Das liegt natürlich an dessen Beruf. "Erzählen verbindet Dinge miteinander. Wir wollen eine zusammenhängende Welt, nicht eine in Stücken und Scherben.“(Seite 372)

    Vielleicht stimmt dieser Satz sogar. Mir sind aber Bücher lieber, die sich mit den Stücken und Scherben befassen. Träume spielen in diesem Roman eine große Rolle und jeder Traum wird analysiert und gedeutet. Nichts bleibt in der Schwebe, alles wird erklärt. Bei „Was ich liebte“ ist mir das nicht so aufgefallen.

    Noch eine Bemerkung zur Übersetzung.Läuft ein Eyeliner aus, wenn eine Frau weint ?(Seite 388) Sagt eine alte Frau auf dem Sterbebett:“Denken Sie, ich wäre weich in der Birne?“(Seite330)
    „Sie Macker“ beschimpft Jeff den Psychiater nach einem Schupser.(Seite 295)
    Mich stören solche Ungenauigkeiten sehr!

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    In einer vorhergehenden Rezension habe ich dieses Buch bereits angekündigt. Nach Lesen desselben muss ich sagen, daß das Thema 11. September nur am Rande erwähnt wurde und nicht Hauptthema ist. Jedoch tut dies dem Buch keinen Abbruch, ich hatte mich einfach getäuscht.

    Erik Davidsen, Ich-Erzähler des Buches, arbeitet als Psychiater, verliebt sich in seine Mieterin und ist stark beschäftigt mit der Geschichte seiner Familie. Soweit die Rahmenhandlung. Dieses Buch ist eine klassische Familiengeschichte und ist genau deswegen sehr fesselnd, wenn auch kaum "große" Ereignisse stattfinden.

    Entscheidender ist die liebenswerte Beschreibung jeder einzelnen Person. Die Leiden all dieser Amerikaner gehen uns nahe, denn so oder ähnlich haben wir Situationen auch schon erlebt. Hier leidet die Schwester unter der Erkenntnis, daß ihr verstorbener, berühmter Schriftsteller-Gatte eine längere Affäre hatte, aus der auch ein Sohn hervorgegangen ist.

    Sonia, die Nichte, trägt das Trauma des 11. September mit sich herum, da sie in der Nähe der Türme zur Schule ging. Und Erik selbst ist zwar verliebt, aber seine Liebe wird nicht erwidert.

    Immer wieder fließen Tagebucheinträge des Vaters und Geschichten der Patienten von Erik ein. Auch dies macht das Buch äußerst authentisch.

    Am Ende steht kein Happy-End, auch keine Auflösung, aber dennoch ein Ausblick, den man gerne mitnimmt.

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    Gruenentevor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Dies ist die Geschichte der Leiden von zwei Amerikanern.
    Der Psychiater Erik reflektiert sein eigenes leben,während er das Leben seines vor kurzem verstorbenen Vaters anhand dessen schritflichen Notizen und Briefe, nachvollzieht.
    Aber auch in der Gegenwart von Erik passiert viel. Er bekommt einen neue Mieterin ins haus, die ihn sehr fasziniert.
    Das Leben seiner Schwester und der Versuch seiner Nichte mit dem Grauen des 11. September umzugehen (ihre Schule war ganz in der Nähe, sie hat viel mit ansehen müssen) wird ebenfalls beschrieben.
    Dadurch bekommt der Roman viele Erzählstränge, in verschiedenen zeitlichen Ebenen, die wunderbar miteinander verbunden werden.

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    udes avatar
    udevor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Wer "Was ich liebte" liebte, wird ein wenig enttäuscht sein: "Die Leiden…" ist nicht so dicht, so berührend, so unabweisbar. Hat wunderbare Passagen, aber auch schwächere. Und regelrechte Klischees, was die Arbeit von Psychiatern betrifft.

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    Kuriles avatar
    Kurilevor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    In meiner Erinnerung stehen Hustvedts Figuren eng beisammen, gehen dann auseinander und bewegen sich in konzentrischen Kreisen umeinander herum um wieder zusammenzukommen - mehrmals. Man liebt sie und liebt es, in sie hineinzusehen. Sie zieht einen in ihren Bann.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Eine Sprache, die mich für sich eingenommen hat. Ein Protagonist, der glaubhaft ist und mit dem man gern selbst einmal einige Worte wechseln wöllte.
    Dass Hustvedt hier ihre eigenen biografischen Hintergründe literarisch bearbeitet hat, dürfte dem Roman ein großes Stück Persönlichkeit gegeben haben.

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    hollygoreadings avatar
    hollygoreadingvor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Ich finde, dass ist das Beste was die Siri Hustvedt bis jetzt geschrieben hat.

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    Bettis avatar
    Bettivor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

    Hat mich sofort in den Bann gezogen. genauso gut wie "was ich liebte"..denke ich, bin noch am lesen

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