Siri Hustvedt What I Loved

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Inhaltsangabe zu „What I Loved“ von Siri Hustvedt

In 1975 art historian Leo Hertzberg discovers an extraordinary painting by an unknown artist in a New York gallery. He buys the work, tracks down its creator, Bill Weschler, and the two men embark on a life-long friendship. This is the story of their intense and trouble relationship, of the women in their lives and their work, of art and hysteria, love and seduction and their sons - born the same year but whose lives take very different paths. (Quelle:'E-Buch Text/19.01.2012')

Emotional, intensiv, bedrückend und schlichtweg wunderschön.

— Kathycaughtfire
Kathycaughtfire

Eine Geschichte, die das Leben schreibt, über Freundschaft und Liebe, Hass Tod und Verzweiflung

— ichundelaine
ichundelaine

Befand mich auch nach dem zweiten Mal Lesen im Schock, als es vorbei war..

— lisa_tannigel
lisa_tannigel

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  • Nonsense can also be real – What I loved

    What I Loved
    Re1998

    Re1998

    13. June 2016 um 20:31

    Amazing book. Siri Hustvedt’s style of writing is extremely compelling and it is clearly a book that makes good reading. I enjoyed every page, every word that was part of this book. Hustvedt not only created utterly realistic and imperfect characters but also a whole fictional world of art. Frankly, I was surprised, well rather shocked and maybe a bit disappointed, that one of the main characters, the artist Bill Wechsler, and his gorgeous work do not exist. Her description of his different paintings and installations made me a big fan of his work – funny, given that, I have never seen it but only read about them. This is just an example of what Siri Hustvedt is capable of. The Story of “What I Loved” is not something you will expect. The twists are a complete surprise but utterly touching and good and … simply wonderful. Siri does not only tell an amazing story and describes fictional art work but she also refers a lot to different psychological issues such as hysteria or eating disorders. She gives the reader food for thought all the time, but you do not get bored by it. Quite the opposite, you rather long for it. This book is about the complexity of art and how art is always seen differently –  always depending on who is looking at. It is an homage to friendship, a story about the importance of sharing a life as friends and how a person can mean the world to you. It is about love and how it fades away. Sometimes slowly and hardly even recognisable. And sometimes something happens and at that very second you are incapable of loving someone you loved before. It is about madness, hysteria and all the mental craziness of our society. It is about so much more. I cannot name everything. In conclusion, the book has everything (and maybe even more) I search for in a book. Certainly one of the best books I have read lately. Favourite quote: “I don’t want the words to be naked the way they are in faxes or in the computer. I want them to be covered by an envelope that you have to rip open in order to get at. I want there to be a waiting time -a pause between the writing and the reading. I want us to be careful about what we say to each other. I want the miles between us to be real and long. This will be our law -that we write our dailiness and our suffering very, very carefully.”

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  • What I loved

    What I Loved
    ichundelaine

    ichundelaine

    16. February 2016 um 20:17

    Als sich Kunsthistoriker Leo mit dem Künstler Bill anfreundet ahnt er nicht, wie stark ihre Leben miteinander verbunden sein werden. Bill malt, Leo schreibt und sogar ihre Frauen Lucille und Erica scheinen sich gut miteinander zu verstehen. Gekrönt wird das Ganze noch von der Geburt ihrer Söhne, Matt und Mark. Auch die Scheidung von Lucille und das Hinzukommen von Violet als Bills Partnerin ändert nichts an dieser Tatsache. Die beiden Familien fahren gemeinsam in den Urlaub und unterstützen sich in ihrem kreativen Tun. Dann rüttelt ein Todesfall das Gefüge der Erwachsenen tüchtig durcheinander, stellt Lebensentwürfe in Frage und mischt die Karten neu. In diesem Buch erfährt man unheimlich viel über Kunst und Gesellschaftskrankheiten. Ich lerne gerne beim Lesen etwas dazu und fand den Umstand wirklich sehr toll, kann mir aber auch vorstellen, dass es den ein oder anderen etwas stört. Spannend wird es, als Mark (Bills Sohn) immer tiefer in die Techno- und Drogenszene abdriftet und Leo schwant, dass etwas mit dem Jungen ganz und gar nicht stimmt. Was soll ich sagen? Ich liebe Siri und zur Abwechslung schreibt sie in diesem Roman mal aus der männlichen Perspektive und schießt damit den Vogel auch wieder ab, im positiven Sinne!!!! 

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  • Rezension zu "What I Loved: A Novel" von Siri Hustvedt

    What I Loved
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. January 2010 um 14:15

    Wann habe ich das letzte Mal geweint, als ich ein Buch gelesen habe? Könnte es manchmal auch die Jahreszeit sein, die einen beeinflusst, dahingehend, wie man ein Buch aufnimmt, wie einen die Charaktere berühren? Es gab da mal ein Jahr in meinem Leben (man muss den durchaus pathetischen Ton dieses Satzes einfach mit Sympathie tragen), da waren Bücher mit hohem Identifikationspotential, Fernsehserien, die man Samstag und Sonntag Nachmittag bis Abend anschauen konnte, eine zweite Welt, die fast wirklicher war für mich, weil sie ganz tiefe Emotionen in mir ausgelöst hat und bei einem späteren Spaziergang durch große Straßen zwischen fremden Menschen ein gewisses Bild der Unwirklichkeit in mir verbreitet hat. Ich war eigentlich in den Büchern. Ich habe mich eigentlich mit mir selbst woanders befunden und leiden konnte ich dort auch, wie hier, zwischen den Straßen, nur dort hatte ich die stumme Antwort der Bücher, die aber leider irgendwann irgendwo aufhörten. Vor drei Tagen habe ich diesen Roman von Siri Hustvedt angefangen zu lesen, der sich selbst von Seite zu Seite trägt, ganz unspektakulär mit dem Kauf eines Kunstwerkes anfängt und dann seicht ,aber sicher und tiefschürend in eine Lebensgeschichte übergeht. Nein, besser sollte gesagt werden, dass diese Geschichte von Grund auf eine Lebensgeschichte ist, denn hier erzählt der in die Jahre gekommene Leo Hertzberg, ein Kunsthistoriker, von seinem Leben mit seinem Freund William, Bill, Wechsler, das ihre Frauen und Kinder einschließt und das, was man schlicht nur Leben nennen kann. Die Story beginnt 1975 in New York: "I [...] saw the painting [...] about twenty-five years ago in a gallery on Prince Street in SoHo. I didn't know either Bill oder violet at the time. [...] It was a large picture, about six feet high end eight feet long, that showed a young woman lying on the floor in an empty room. [...] To the right of the canvas I read the small typed card: Self-Portrait by William Wechsler." Dass diese Begegnung, die später zu einer reellen Begegnung zwischen Leo und Bill wird, der Ausgang für eine lebenslange Freundschaft wird, kann man hier noch nicht ahnen, aber bald wird man die Reflektionstiefe Leos als Leser zu schätzen gelernt haben. Seine seitenweisen Betrachtungen verschiedenster Gemälde, die Einschätzung des Werkes seines Freundes Bill und die liebenden Beziehungen zu den Menschen seiner Umgebung werden zur Folie für die zwischenmenschlichen Relationen überhaupt. Hier geht es viel um das Leben miteinander, um das Verstehen, die Lügen, die Gesellschaft, die letztlich doch immer aus einem einzigen Menschen besteht, der Teil dieser Immensen Vielfalt ist und somit die Berechtigung für jede einzelne Entscheidung jedes einzelnen Menschen darstellt, aber auch klar macht, dass wir alle ein Netz von Verbindungen sind, die wir brauchen, die wir nicht kappen können. Das ist eines der Bücher, das ich in diesem Jahr, von dem ich sprach, sicherlich mit äußerster Hingabe gelesen und als meine Bibel bezeichnet hätte, und auch jetzt ist es eines der Bücher, die ich nicht einfach ins Regal stellen werde, eines der wenigen, die ich wieder zur Hand nehme, jetzt schon, um gewisse Stellen nachzuschlagen. Dabei ist es noch nicht einmal unbedingt die Sprache Hustvedts, die mich begeistert, wenn man auch ganz klar sagen muss, dass die Sanftheit und Emotionalität dieser Autorin deutlich spürbar ist, es ist die menschliche, die zwischenmenschliche Komponente dieses Buches, die in allen Teilen wiedergespiegelt werden: in der Kunst, in der Literatur, in der Arbeit, in den Räumen, in Gegenständen, die in dem Buch auftauchen. So wird dieses Buch zum Fundus der menschlichen Gestalt, die sich selbst ins Leben prägt. Und auch in den letzten Tagen bin ich ein wenig verändert, ein wenig von der Realität entzogen, durch diese Welt gelaufen, die ja doch immer meine eigene Wahrnehmung ist.

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  • Rezension zu "What I Loved" von Siri Hustvedt

    What I Loved
    Otep

    Otep

    19. December 2007 um 17:49

    Dieses Buch vereint geschickt eine enorme Vielzahl an Themen: Kunst, Literatur, Philosophie, Familie, Liebe, Eifersucht, Verzweiflung, Tod, Hysterie und sogar ein Mord finden Einzug in diesen packend und klug geschriebenen Roman. Leo Hertzberg, ein Literaturprofessor in New York, lässt mit etwa 65 Jahren die letzten 20 Jahre seines Lebens noch einmal Revue passieren. Die Handlung beginnt in den 1980er Jahren im New Yorker Stadtteil SoHo, das zu dieser Zeit durch seine üppige Kunstszene auffällt. Dort begegnet er William Wechsler, einem aufstrebenden jungen Maler. Nachdem Leo eines seiner Bilder gekauft hat, besucht er den Künstler und aus anfänglicher Neugier wird im Laufe der Zeit eine tiefe Freundschaft, die mit den Jahren immer mehr an Intensität gewinnt und sich auch auf Williams und Leos Familien ausweitet. Neben William gibt es in Leos Leben noch seine Frau Erica, die an einer New Yorker Universität Literatur unterrichtet. Als schließlich ihr Sohn Matt geboren wird, scheint das Glück vollkommen zu sein. Doch dann passiert, was in solchen Situationen eigentlich immer passiert: das Leben macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Nun beginnen die tragischen Verwicklungen der Geschichte voller Eifersucht, Wut, Trauer, Hass und Drogen. Schließlich geschieht ein Mord in der New Yorker Kunstszene der 1990er Jahre und es keimt der Verdacht auf, dass Williams Sohn Marc mehr darüber weiß, als er zugeben will. Ich habe selten ein packenderes Buch gelesen. Nicht nur die Passage über den Mord fesselt einen an dieses Buch sondern auch die präzisen Schilderungen der einzelnen hochinteressanten Charaktere. Die Autorin beschreibt jede einzelne Figur mit höchster Genauigkeit und legt auch besonderen Wert auf deren Gefühle, ohne dabei aber in schnulzige Beschreibungen abzudriften. Auch die vielen Themengebiete wie etwa Hysterie, Literatur, Kunst oder Drogen sind überaus gut recherchiert und gewähren einen interessanten Einblick in die einzelnen Komplexe, ohne jedoch die Handlung überladen erscheinen zu lassen. Kurz und knapp gesagt: es lohnt sich, dieses Buch zu lesen!

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  • Rezension zu "What I Loved" von Siri Hustvedt

    What I Loved
    rezeptfrei

    rezeptfrei

    21. July 2007 um 14:50

    Dieses Buch umfasst nicht nur die Freundschaft zweier Männer und deren Familiengeschichten, nein Hustvedt geht in die Tiefe. Da werden Bilder sehr genau beschrieben, was gewöhnungsbedürftig ist, aber trotzdem möchte man wissen wie es geht. Ebenso werden Hystericas und Eßstörungen thematisiert. Das Buch wird zum Ende hin immer besser. Sie schafft es eine gute Balance zwischen Wahnsinn und Normalität zu halten.Lesen!

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  • Rezension zu "What I Loved" von Siri Hustvedt

    What I Loved
    beate

    beate

    23. April 2007 um 18:48

    War ja hochgelobt, dies Buch. hat mich aber enttäuscht. Es wurde teilweise zu düster für mich, zu abgwedreht, ich bin schließlich kein Therapeut. Andere Bücher von ihr haben mir besser gefallen.