Siri Kolu Vilja und die Räuber

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Inhaltsangabe zu „Vilja und die Räuber“ von Siri Kolu

Die Entdeckung aus Finnland für alle, die Astrid Lindgren lieben! Für die zehnjährige Vilja gibt es nichts Langweiligeres als die alljährlichen Sommerferien. Ihrem Papa fällt nichts Besseres ein, als jedes Mal die Oma zu besuchen, ihre Mama ist viel zu besorgt, und ihre ältere Schwester Vanamo macht Vilja sowieso das Leben schwer. Doch dann wird ihr Auto auf der Fahrt in den Urlaub von einer Räuberfamilie samt Räuberbus überfallen und ausgeraubt – einschließlich Vilja! Aber Vilja hat eigentlich (fast) gar keine Angst, und nach dem ersten Schreck stellen Vilja und die Familie Räuberberg fest, dass auch in ihr das Zeug zum Räubermädchen steckt. Nun beginnt für Vilja der aufregendste Sommer ihres Lebens, mit Baden im See, Würstchengrillen am Lagerfeuer, spannenden Raubzügen und jeder Menge Lakritzbonbons …

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  • Vilja und die Räuber

    Vilja und die Räuber

    lesemaus

    11. November 2013 um 16:49

    Vilja und ihre Familie (Schwester, Mutter und Vater) sind auf dem Weg zur Oma. Es geht in die Sommerferien und wie jedes Jahr fahren sie zur Oma. Für Vilja ist das Ganze langweilig und würde lieber mal woanders hinreisen, denn an Geld fehlt es ja nicht. Aber in diesen Sommerferien passiert was, davon hätte sie niemals geträumt. Valja wird aus dem Auto geraubt. Die Räuber sind eine Räuberfamilie Räuberberg in einem Räuberbus. Aus dem Klapptext: „Aber Vilja hat eigentlich (fast) gar keine Angst, und nach dem ersten Schreck stellen Vilja und die Familie Räuberberg fest, dass auch in ihr das Zeug zum Räubermädchen steckt.“ Für Vilja beginnen die schönsten Sommerferien. Aber es wird nicht nur geraubt sondern auch die Räuberfamilie gerettet. Es wird viel mit dem Bus in Finnland kreuz und quer gefahren mit dem Ziel Sommerfest. Zwischendurch wird ein Laden geplündert, denn die Räuberbergs lieben Süßigkeiten, besonders die Lakritzbonbons. Das Buch wird mit den Büchern von Astrid Lindgren gleichgesetzt. Ich war sehr enttäuscht von dem Buch. Die Sprache und die Geschichte ist so ein Durcheinander, was Kinder eher abschreckt, das Buch zu lesen. Erst am Ende, wo es um die Rettung der Familie Räuberberg geht, kommt langsam Klarheit in die Sprache rein. Mich hat das Buch überhaupt nicht gefesselt. Man erfährt sehr wenig von Vilja und ihren Kindergedanken. Als Grundschülerin hatte ich das dicke Buch von Pippi Langstrumpf gelesen, aber ich kann man mich nicht daran erinnern, dass auch so ein Chaos in der Sprache vorherrschte. Ich würde es meinen Kindern und anderen Kindern nicht weiter empfehlen, da gibt es doch schönere Kinderbücher als dieses, wie zum Beispiel "Die drei Räuber" von Tomi Ungerer.

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  • Vilja Räubertochter?

    Vilja und die Räuber

    Vilja2013

    23. September 2013 um 21:37

    Gegenüber meinen Kunden habe ich den Vergleich zwischen "Vilja und die Räuber" und Astrid Lindgrens Klassiker "Ronja Räubertochter" nicht gescheut - bevor ich das Buch gelesen hatte. Die skandinavische Abstammung der Autorinnen, die jeweils ansprechenden Buchcover und eine wilde Räubergeschichte reichten mir dafür zunächst als Parallelen. Nun bin ich endlich dazu gekommen die Richtigkeit meiner hohen Erwartungen hinsichtlich einer Vergleichbarkeit mit der schwedischen Ausnahmeautorin zu überprüfen - und kann sagen, dass Vilja und Ronja tatsächlich auch außerhalb der Räuber-Thematik, der demografischen Verortung und der ähnlich klingenden Namen einiges gemeinsam haben. Die detailliert ausgearbeiteten Charaktere, die dynamisch nach vorne getriebene Handlung und die Abenteuerlust, die sich in den Hauptfiguren widerspiegelt, sind wichtige Parallelen. Jedoch sollte Vilja meiner Meinung nach unabhängig von der literarischen großen Schwester als einzelnes Meisterwerk betrachtet werden. Wo Ronja düster und melancholisch war, ist Vilja lustig und lebensbejahend. Den Kunden würde ich Vilja zwar weiterhin als moderne Ronja verkaufen, aber auch unabhängig davon als überaus empfehlenswerten Geheimtipp für Mädchen und Jungs rund um das 10. Lebensalter. In "Vilja und die Räuber" wird die 10-jährige Vilja, als sie mit ihren spießigen Eltern und ihrer nervtötenden Schwester Vanamo in die Sommerferien unterwegs ist, von der verrückten Straßenräuberfamilie Räuberberg entführt. Was sich zunächst wie ein Wirklichkeit gewordener Albtraum anfühlt, entwickelt sich schnell zu einem Sommer voller rasanter Überraschungen und verrückter Räuberspäße, in dem Vilja nicht nur die wichtigsten Schritte für einen perfekten Überfall erlernt, sondern mit ihrer scharfsinnigen Beobachtungsgabe auch das Leben jedes einzelnen Räubermitglieds bereichert. Die detailliert ausgearbeiteten Figuren machen das Lesen dieses Buches zu einem echten Erlebnis. Die Handlung kam mir am Anfang noch recht vorhersehbar und oberflächlich vor – Kind langweilt sich in Ferien und siehe da - die große actionreiche Überraschung lässt nicht lange auf sich warten. Der große Pluspunkt liegt definitiv in den sich entwickelnden Figuren. Erschien mir die Räuberfamilie zunächst nach recht prototypischen Mustern konstruiert, schaffte es die Autorin, mir jede einzelne Figur der Familie auf sympathische und authentische Weise näher zu bringen. Sei es der grummelig und unnahbar wirkende Räubervater Karlo, die wild und brutal erscheinende Tochter Hele, die zufrieden wirkende und in Wahrheit zutiefst zweifelnde Räubermutter Hilda, der introvertierte Sohn Kalle, der seine Träume während des rauen Räuberalltags lieber für sich behält oder der ehrgeizige Gold-Piet – aus allen kitzelt die aufgeschlossene, neugierige und äußerst liebenswerte Vilja das beste heraus und zeigt den Räubern, das es sich lohnt, Gefühle zu zeigen und offen zueinander zu sein. Ein weiterer großer Pluspunkt des Buches ist das äußerst ansprechend gestaltete Cover, das das wilde Wald-Feeling perfekt rüber bringt und Lust darauf macht, in das Straßenleben der Räuber einzutauchen. Dieses Buch ist auf jeden Fall für alle Mädchen (und auch Jungs) geeignet, die dem langweiligen Schulalltag für eine Buchlänge (und gewiss auch darüber hinaus) entfliehen wollen, um auch mal von einem spannenden Räuberleben zu träumen!

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  • Rezension zu "Vilja und die Räuber" von Siri Kolu

    Vilja und die Räuber

    Knipsi

    30. January 2013 um 16:24

    Für Vilja soll das Highlight der Sommerferien wieder einmal der Besuch der Oma sein. Doch keiner in ihrer "normalen" Familie ist damit wirklich zufrieden. Doch ehe der Leser richtig in dieses Familienleben eintauchen kann, wird es jäh zerstört. Eine Räuberfamilie in ihrem Räuberbus hat sich gerade diese Urlauber zum Ziel genommen. Und neben mehreren Gegenständen und Süßigkeiten wurde auch Vilja geklaut. Für Vilja beginnen nun die Sommerferien ihres Lebens. Sie lernt dadurch wie man sich Gehör verschafft, sich durchsetzt und auch eigene Wünsche formuliert. Das Buch hat eine tolle Aufmachung. Cover und Kapitelanfänge sind kindgerecht gestaltet und wunderschön anzusehen. Die kurzen Inhaltsangaben zu Beginn eines jeden Kapitels sind hervorragend und lassen dieses Buch auch zum Vorlesen gut geeignet erscheinen. Doch die Sprache ist schwankend. Mal überdeutlich kindlich (z. B. durch Worthäufungen wie "ab-so-LUT") springt sie zu Fremdworten, die selbst Erwachsenen nicht unbedingt geläufig sind (wie z. B. "insistiert"). Die Geschichte um eine Räuberfamilie und deren Leben ist schön geschrieben, passt aber nicht in unsere Zeit. Auch wenn es "nette" Räuber sein sollen ("Gentleman-Räuber") sollte man die Kinder mit diesem Buch nicht allein lassen. Nur weil Erwachsene die Arbeit verlieren, ist ein Abtriften in die Kriminalität nicht die Lösung. Und die Auswirkungen auch dieser "kleinen" Raubzüge sind verheerend. Was passiert mit einer Familie, deren Kind geraubt wird, die einfach überfallen wird, oder über Straßen und Feldwege gejagt wird? Das Buch schwankt auch in der Beantwortung dieser Fragen. Vilja resozialisiert die Räuberbergs bis zum Ende des Buches in Teilen, zeigt ihnen aber auch, wie die Räuberei im neuen Jahrtausend funktionieren kann. Fazit: 2 Sterne - geht so - empfehlenswert für Kinder nur bei gleichzeitiger Auseinandersetzung mit dem Inhalt

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  • Rezension zu "Vilja und die Räuber" von Siri Kolu

    Vilja und die Räuber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2012 um 12:53

    Wie diese Erzählung zu der Auszeichnung "Wertvollstes Kinderbuch des Jahres - Jugendbuchpreis 2010 Finlandia" kam, ist mir schlichtweg schleierhaft. War der Konkurrenzbeitrag die Bedienungsanleitung für einen Kinderwecker? Auch das stete Bemühen der Werbenden eine Assoziation zu Astrid Lindgren zu bewirken, ist fast schon beleidigend für schwedische Erfolgsautorin! Nur weil sie mit Ronja Räubertochter ein Räubersujet schuf oder weil Finnland auch zu Skandinavien gehört? "Vilja und die Räuber" zieht sich zäh und reizlos mit ermüdend erzählten, vermeindlichen Highlights (ein Troyer für Karlo, Sommerfest) und "erkauft" sich durch tonnenweise Süßigkeiten, deren Konsistenz und Aussehen bis ins letzte Detail erörtert wird, die Zuneigung der kleinen Leser. In, sich im Inhalt wiederholenden Listen dokumentiert Vilja diese Ödnis ein ums andere Mal in ihrem Notizheft oder notiert (auf fast 1 1/2 Buchseiten!) die "Regeln fürs Schokoladenwürfeln", die eigentlich doch wirklich JEDER kennt. Oder ist diese seltsame, manchmal klamaukige Geschichte ein Versuch, Kindern ganz locker das Stockholm-Syndrom, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen, zu erklären? Die Eltern der zehnjährige Vilja werden Opfer eines Straßenraubes, Vilja wird entführt (ein beängstigendes Szenario für Kinder) und findet sich im Handumdrehen in der Situation zurecht, ja, sie kooperiert und sympathisiert mit der Räuberfamilie. Stibitzen, ausleihen, finden - so die niedlichen Umschreibungen für das kriminelle Tun der Familie Räuberberg. Das Ende kommt dann einem, von einer Zehnjährige unglaubwürdig ausgeheckten, Resozialisierungsprozess gleich, der natürlich gleich den Cliffhanger für den Folgeband beinhaltet. Mir hat sich die Alterszielgruppe auch nicht erschlossen. Sprachlich (ironische Formulierungen, Fremdwörter ...) richtet sich das Buch an schon erfahrenere Leser, die auch inhaltlich in der Lage sein sollten, Realität und Fantasie gut trennen zu können; für diese Kinder ist jedoch die Handlung definitiv zu simpel gestrickt und hat mich mit der witzig gemeinten Wort-Häufung "ab-so-LUT" an beabsichtigte Wiederholungen im Kasperletheater erinnert, wo die Kinder irgendwann eigenständig Schlüsselwörter schreien. Die Figuren blieben für mich fleisch- und farblos, was an dem seltsamen Missverhältnis liegen mag, dass die Beschaffenheit von "Salmiakflöhen und Alienkotze" ausführlicher beschrieben wurde, als die Protagonisten. Als ich von der Absicht einer Verfilmung las, fragte ich mich, wo man die denn Handlung für dieses Movie hernehmen will - einzig aus dem vorliegenden Buch wohl eher nicht. Das Einzige, was einem diese Erzählung bescheren könnte, ist ein Zuckerschock! Eure Buchpiraten

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  • Rezension zu "Vilja und die Räuber" von Siri Kolu

    Vilja und die Räuber

    horrorbiene

    14. August 2012 um 10:29

    Auf der Verlagsseite wird dieses Buch mit “für alle, die Astrid Lindgren lieben” beworben und genau dies machte mich neugierig. Ich mag Lindgrens Bücher nämlich unheimlich gern und tatsächlich erinnert dieses Buch ein klein wenig an Pippi Langstrumpf. Nicht, dass Siri Kolu versucht aus Vilja nun eine zweite Pippi zu machen, aber die Geschichte um den Raub eines Kindes und das Leben einer Räuberbande mitten im heutigen Finnland, hat schon ähnlich fantastische Anbahnungen wie Pippi Langstrumpf. Zuerst war ich ein klein wenig skeptisch, wie diese Räuberbande plausibel in die heutige Welt integrierbar sein soll, doch das ist der Autorin meines Erachtens nach glaubwürdig gelungen. Einzig die Szene in einem Supermarkt kommt irgendwie zu unlogisch rüber, sind doch die Hintergründe der Räuberfamilie gegen Ende des Buches dem Leser bekannt. Doch solche Kleinigkeiten schmälern den Lesespaß nicht, vor allem da die Zielgruppe eindeutig Kinder sind. Der Verlag empfiehlt ein Lesealter ab 10 Jahren. Das Buch ist zwar etwas umfangreich, doch die Geschichte so fesselnd, frisch und spannend, dass auch lesemotivierte Kinder ab 8 Jahren ihre Freude an diesem Buch haben werden. Mir hat vor allem das Zusammenspiel der verschienen Charaktere gefallen: Jedes Familienmitglied der Räuberbergs ist anders. So ist z.B. Kalle, der jüngste Spross der Gentleman unter den Räubern und möchte eigentlich viel lieber etwas ganz anders machen. Kalles größere Schwester Hele ist da ganz anders. Sie lebt für das Räuberdasein und ist ein kleiner Rebell, ausgestattet mit Köpfchen und viel Geschicklichkeit. Die Räubermutter Hilda hat einen sehr abenteuerlichen Fahrstil… Und obwohl die Familie in den Tag hinein lebt, sich um nichts Sorgen machen muss, da sie keinerlei Verpflichtungen hat, werden dennoch die Vorzüge eines “normalen” Lebens dargestellt. Schön finde ich die hübsch illustrierten Kapitelanfänge. Dabei ist nicht nur die Kapitelnummer thematisch passend eingerahmt, sondern eine Kurzzusammenfassung des Kapitels in einem Satz ist auch integriert. Dafür gibt es keine Bilder, doch die hat das Buch auch nicht nötig. Fazit: Das Buch ist die perfekte Lektüre für die Sommerferien, denn wir erleben Vilja wie sie die ihren mit der Familie Räuberberg auf Raubzug verbringt. Es ist einfach und doch spannend geschrieben und verspricht für die junge Leserschaft rasante Lesestunden und allerlei aufregende Raubzüge. Ich empfehle immer eine Tüte Gummibärchen oder dergleichen beim Lesen parat zu haben, denn Süßigkeiten sind die liebste Beute der räuberischen Familie.

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  • Rezension zu "Vilja und die Räuber" von Siri Kolu

    Vilja und die Räuber

    KerstinWe

    09. August 2012 um 23:11

    Vilja ist 10 Jahre alt und für sie gibt es nicht viele lanweiligere Sachen als mit der Familie die Sommerferien zu verbringen. Und dieses Mal geht’s wieder zu Oma. Auf der Fahrt streiten sich Vilja und Vanamo um die Süßigkeiten, der Vater meckert, die Mutter ist auch genervt, muß aber immer auf die Straße schauen, weil ihr sonst schlecht wird. Und dann passiert etwas unglaubliches: Eine Räuberfamilie, die mit ihrem Räuberbus unterwegs ist, überfällt Vilja und ihre Familie. Und damit nicht genug – sie rauben ganz nebenbei auch Vilja. Doch der Schreck läßt bald nach, nachdem Vilja die Räuberbergs erst einmal kennenlernt: den wilden Karlo – der das Kommando hat, seine Frau Hilda – die den Bus fährt, Hele und Kalle – die Räuberkinder und Gold – Piet, der beim Lächeln zeigt, woher sein Name kommt. Nachdem Vilja eine Zeit mit den Räuberbergs unterwegs ist, fühlt sie sich mehr und mehr zu Hause bei Ihnen. Es zeigt sich, das Vilja durchaus das Zeug zu einem Räubermädchen hat :) Das Leben ist so ganz anders als bei ihrer eigenen Familie: voller Abenteuer, wild und lustig :) Aber auch für die Räuber ist nicht immer alles einfach und problemlos, wie sich später herausstellt…. Aber lest selber weiter und erlebt zusammen mit Vilja die abenteuerlichsten Sommerferien die sie jemals hatte! ************ Ein absolut tolles neues Buch das mit begeistert hat :) Ohne wenn und aber. Dieses Buch hat meiner Meinung nach zu Recht den Finlandia Junior Jugendbuchpreis gewonnen. Siri Kolu ist es hier gelungen einen Roman für junge Leser zu schreiben, der auf der einen Seite viel Spannung hat und lustig ist – aber auch nachdenklich macht. Auf der einen Seite die wilde Räuberbande, die relativ arm sind, aber glücklich in der Familie zusammenleben. Natürlich gibt es auch mal Streit, aber letztendlich sind doch alle gutmütig und die “bösen Taten” die Räuber so machen, bewegen sich bei ihnen eher im recht harmlosen Bereich. Doch auch sie haben Sorgen und Nöte, wie man im Verlauf der Geschichte erfährt. Von Viljas Familie erfährt man im Buch nur relativ wenig – aber das, was man erfährt, ist nicht so toll. Der Familie geht es anscheinend recht gut – aber jeder lebt so vor sich hin. Ziemlich traurig fand ich eine Stelle im Buch, die beschreibt wie Viljas Vater von einer Münze begeistert ist, die er im Internet erstanden hat. Der Vater hat sogar zärtlich mit dieser Münze gesprochen, wärend er sie in seine Vitrine legte und Vilja sagt zu Hele “Ich kann mich nicht erinnern, daß er auch nur einmal so zärtlich mit uns Kindern geredet hätte”. Ich finde, dieser eine Satz sagt enorm viel über die Situation in Viljas Familie aus. Ein sehr, sehr schönes Buch für junge Leser!

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  • Rezension zu "Vilja und die Räuber" von Siri Kolu

    Vilja und die Räuber

    Lesemomente

    11. July 2012 um 12:38

    Inhalt: „In der zweiten Juniwoche wurde ich geklaut. Das war auch gut so!“ (S. 11) Die Zehnjährige Vilja wird in den Sommerferien geklaut. Als die Familie Räuberberg das Auto von Viljas Familie überfällt, raubt sie nämlich nicht nur Mamas Lieblingsbikini und Papas Shorts, sondern eben auch Vilja. Zunächst schmiedet diese noch Ausbruchspläne, denn so verhalten sich Entführte nun mal. Doch nicht lange kann sie vor den Räuberbergs verbergen, dass ihr das wilde Räuberleben eigentlich Spaß macht. Denn wo sonst bekommt man so viele Lakritzbonbons, wie man will? Und wo sonst lernt man das Messerwerfen und alle anderen wichtigen Dinge über die Räuberei? Meine Meinung: Als ich das Cover von „Vilja und die Räuber“ gesehen und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich mir total sicher, dass das Buch einfach toll sein würde. Und so war es auch! Ich könnte meine Rezension nur aus Zitaten bestehen lassen, denn beinahe jedes Kapitel, jede Seite und jeder Satz bergen kleine wunderbare Schätze. Siri Kolu beschreibt das Räuberleben und vor allem die Mitglieder der Familie Räuberberg mit einer solchen Leichtigkeit und dem liebevollen Auge für das Detail, so dass ich mich am liebsten selbst auf die Straße stellen würde, in der Hoffnung, dass der Räuberbus vorbei fahren und mich rauben würde. Erwachsene mögen vieles in dieses Buch hineininterpretieren, aber letztendlich bleibt „Vilja und die Räuber“ einfach ein wunderbar herzerwärmendes Kinderbuch und das ist gut so. Ich könnte jetzt noch lange von den vielen tollen Kleinigkeiten der Geschichte schwärmen, aber ich finde, dass jeder dieses Buch einfach selber lesen sollte. „Vilja und die Räuber“ ist so schön, dass es kaum in Worte zu fassen ist: 10 von 10 Sternen!

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  • Rezension zu "Vilja und die Räuber" von Siri Kolu

    Vilja und die Räuber

    his_and_her_books

    07. June 2012 um 14:55

    Inhalt:** Auf der Fahrt in weitere langweilige Sommerferien wird Vilja - neben anderen Dingen - aus dem Auto ihrer Eltern geraubt. Doch es wird weder Lösegeld für Vilja gefordert, noch etwas anderes. Die Räuberkinder Kalle und Hele wollten eine Freundin und so hat der Wilde Karlo, Oberhaupt der Familie, impovisiert und ihnen eine besorgt. Doch so besorgniserregend, wie das Ganze klingt, ist es gar nicht. "Ich hatte keine Angst mehr, dass mir etwas passieren könnte. Inzwischen konnte ich mir vorstellen, dass sie eine Aufgabe für mich hatten." (S. 48) So lernt Vilja auf witzige Art und Weise allerhand wichtige Dinge, die für ein Leben als Räuber unabdingbar sind und dass die Jagd auf Süßes das Wichtigste überhaupt ist. Familie Räuberberg wächst ihr immer mehr ans Herz und sie genießt es, Teil davon zu sein - mit der Erkenntnis, dass das, was man am eigenen Leben vielleicht nicht mag, genau das ist, was andere sich wünschen. Meine Meinung: Als ich auf das Buch gestoßen bin, wusste ich, dass wir es lesen müssen. Der Klappentext und die Aufmachung gefielen mir genauso gut wie die ersten Seiten oder allein jede Kapitelüberschrift, die nämlich immer eine kleine Inhaltsangabe zu dem folgenden Kapitel gibt: "Kapitel 1 in dem wir erfahren, wie ein Räuberbus aussieht und was genau der Wilde Karlo bei einem Inspirationsüberfall tut" (S.11) Die ersten 100 Seiten des Buches waren einfach hinreißend: Witzig, charmant und perfekt für Kinder. Leider zog sich die Stimmung vom Anfang nicht durch das ganze Buch, aber neue Ideen trugen die Charaktere zu einem zufriedenstellenden Abschluss mit Lerneffekt. Die Protagonisten: Vilja ist zu Beginn ein stilles, von der großen Schwester "untergebuttertes" Mädchen. Da sie schon immer auf ein Abenteuer aus war, kommt ihr das Geklaut-Werden gerade richtig. Sie findet Gefallen an dem aufregenden Leben, baut eine Freundschaft zu Kalle und Hele auf und findet für die gesamte Familie Räuberberg einen guten Kompromiss. Sie kann nicht verstehen, dass so jemand wie Kalle lieber ein anderes, normales Leben führen würde und sein größter Wunsch ein Schulbesuch ist. Hele ist die unnahbare, böse Räubertochter, die alles am besten kann und später Hauptmann werden möchte. Sie konkurriert mit ihrem Bruder nur indirekt, denn sie wird ständig gelobt und macht sowieso alles richtig. Kalle mag sein Leben nicht. Er wäre gerne so normal wie Vilja, bevor sie geraubt wurde. Er liest gerne und sein Talent, das er in die Räuberfamilie einbringen kann, wird erst später entdeckt. Zum Schreibstil: Nach Angaben des Verlages ist das Buch ab 10 empfohlen. Von der Geschichte selbst wäre es auch schon früher möglich, doch man stolpert über Wörter wie "insistiert", denen vermutlich auch kein Zehnjähriger eine Bedeutung zuordnen kann. Beim Sommerfest wird der Leser mit Bandennamen und neuen Charakteren geradezu überhäuft und es wurde sehr schwierig, dem allem zu folgen. Dazu gibt es noch ein paar Ungereimtheiten, die den Spaß an dem Buch leider schmälern, obwohl sie durchaus witzig erzählt sind. Urteil: Der Anfang der Geschichte und das Design hätten klare 5 Bücher verdient. Als "wertvollste Kinderbuch des Jahres" wie in Finnland würde ich es nicht sehen, aber dennoch ist das Buch das Lesen wert. Es ist ein großartiges, neues Abenteuer über Freundschaft und Familie mit einem netten Lerneffekt. Aufgrund der genannten Kritikpunkte gebe ich "Vilja und den Räubern" 4/5 Büchern.

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  • Rezension zu "Vilja und die Räuber" von Siri Kolu

    Vilja und die Räuber

    Stephenie

    10. May 2012 um 14:57

    Schön ist so ein Räuberleben! :) Dieses Kinderbuch macht einfach Spaß, sowohl für Kinder ab 8 als auch für Erwachsene zum Vorlesen (oder die vielleicht immer noch selbst ein bisschen Kind sind)!! Vilja erlebt mit der Räuberfamilie Räuberberg die spannendsten Sommerferien aller Zeiten. Ob Sie am Ende überhaupt wieder in ihr altes stinknormales Leben zurückwill?

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