Der erste Ball der Clara Carter

von Siri Mitchell 
4,5 Sterne bei13 Bewertungen
Der erste Ball der Clara Carter
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

mabuereles avatar

Frauen in New York annno 1890 - Leiden für die Schönheit!

cho-ices avatar

ein gesellschaftskritischer Frauenroman mit einigen Schwächen - ich hatte mehr erwartet!

Alle 13 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der erste Ball der Clara Carter"

New York um 1890: Die Reichen und Mächtigen genießen einen nie dagewesenen Luxus. Die Rockefellers,
Vanderbilts und Astors organisieren ihr Leben rund um prachtvolle Bälle, Opernaufführungen und
Bankette. Der Star der Saison ist die 17-jährige Clara Carter. Sie hat einen Winter Zeit, den
begehrtesten Junggesellen der Stadt an sich zu binden. Ihre Pläne, aufs College zu gehen, liegen auf
Eis und sie muss sich dem strengen Regiment ihrer Tante beugen. Ist sie bereit, diesen Preis zu
zahlen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783775152747
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:SCM Hänssler
Erscheinungsdatum:07.02.2012

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne8
  • 4 Sterne4
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    mabuereles avatar
    mabuerelevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Frauen in New York annno 1890 - Leiden für die Schönheit!
    Interessanter Gesellschaftsroman

    Clara ist 17 Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Vater, einem Arzt, und ihrer Gouvernante Julia in New York. Sie würde gern an ein College gehen, denn sie interessiert sich für Naturwissenschaften.

    Ihr Vater aber hat andere Pläne mit ihr. Dazu hat er ihre verwitwete Tante ins Haus geholt. Sie soll Clara auf ihr Debüt vorbereiten. Und es kommt schneller als gedacht.

    Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Gesellschaftsroman aus dem Jahre 1890 geschrieben. Detailgenau erzählt sie vor Leben der jungen Frauen.

    Das Buch lässt sich zügig lesen. Auf  gekonnte Weise wird die schöne Fassade der besseren Gesellschaft entblättert. Clara und ihre Freundin Lizzi werden zur gleichen Zeit in die Tanzsäle und Empfänge von New York geschickt. Das Ziel ist der Heiratskandidat Franklin de Vries, Sohn reicher Eltern.  

    Clara ist eine aufgeschlossene junge Frau. Ihre Gouvernante hatte sie auch mit dem Schattenseiten der New Yorker Wirklichkeit vertraut gemacht. In der Gesellschaft aber spricht man nicht darüber. Dort kommt es darauf an, nichtssagende Konversation zu machen. Nur einer richtet sich nicht danach. Harry de Vries, jüngerer Bruder des Erben, ist auch für ernste Gesprächsthemen zu haben.

    Erschreckend für mich als Leser waren die Zwänge, denen die Frauen ausgesetzt sind. Ein besonders krasses Beispiel ist das Korsett. Nicht das Korsett hatte sich der Frau anzupassen, sondern die Frau dem Korsett. Es wurde auf die Wunschtaille eingestellt und war Tag und Nacht zu tragen.

    Durch Harry de Vries kommt der christliche Aspekt ins Buch. Seine Ansichten bringen Clara zum Nachdenken.  Sie erinnert sich auch wieder an die Lieder, die ihre Mutter so gern gesungen hat.

    Aufgelockert wird der Roman durch die eingefügten Nachrichten aus der öffentlichen Presse. Völlig konträr werden dabei die gesellschaftlichen Ereignisse interpretiert.

    Der Sprachstil des Buches ist dem Genre angemessen. Prunk und Pracht werden exakt beschrieben. Die nichtssagenden Gespräche ließen mich den Kopf schütteln. Wenn sich dagegen Lizzi und Clara unterhalten, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Besonders für Lizzi ist die Ballsession eher ein Spiel. Ihr fehlt die nötige Reife. Schade, dass ihre Jugend so abrupt unterbrochen wird.

    Das dunkel gehaltene Cover mit der jungen Frau passt zur Geschichte.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ihm an manchen Stellen, vor allem bei der Menge der gesellschaftlichen Verpflichtungen, ein Kürzung gut getan hätte. Intrigen und Machtspiele, Erpressung und Unterdrückung werden trotzdem deutlich herausgearbeitet.   

    Kommentieren0
    26
    Teilen
    cho-ices avatar
    cho-icevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: ein gesellschaftskritischer Frauenroman mit einigen Schwächen - ich hatte mehr erwartet!
    gesellschaftskritischer Frauenroman mit Schwächen

    Zum Inhalt (Kurzbeschreibung des Verlags):

    New York um 1890: Die Reichen und Mächtigen genießen einen nie da gewesenen Luxus. Die Rockefellers, Vanderbilts und Astors organisieren ihr Leben rund um prachtvolle Bälle, Opernaufführungen und Bankette. Der Star der Saison ist die 17-jährige Clara Carter. Sie hat einen Winter Zeit, den begehrtesten Junggesellen der Stadt an sich zu binden. Ihre Pläne, aufs College zu gehen, liegen auf Eis und sie muss sich dem strengen Regiment ihrer Tante beugen. Ist sie bereit, diesen Preis zu zahlen?

    Meine Meinung:

    Siri Mitchell hat mit „Der erste Ball der Clara Carter“ einen gesellschaftskritischen, historischen Frauenroman geschrieben, der zwar stellenweise zu fesseln vermag, aber letztlich doch einige Schwächen ausweist. Zwar beschreibt sie authentisch das Leben der Frauen in der damaligen High Society und den Druck, unter dem sie standen, und die Hauptfigur der Clara Carter ist einem als Leser durchaus sympathisch. Doch sie ist fast die Einzige, auf die das zutrifft, die meisten anderen Charaktere sind eher das Gegenteil, einige sogar richtiggehend abstoßend dargestellt. Leider bleibt auch die Kritik an der damaligen Gesellschaft meiner Meinung nach nur oberflächlich – es bleibt bei einer Art Emanzipation auf der privaten Ebene, aber die angesprochenen Missstände, die auf öffentlicher Ebene angegangen werden müssten, fallen am Ende einfach unter den Tisch.

    Darüber hinaus fand ich den deutschen Titel nicht besonders gut gewählt, da er den Leser auf eine falsche Fährte führt – es geht nicht um „den einen Ball“, sondern in dem Buch wird eine ganze Saison beschrieben. Das Ende wirkt dahingegen sehr knapp; hier hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht. Ähnliches gilt für den Bezug zum christlichen Glauben, der in diesem Buch nur sehr oberflächlich behandelt wird. Am Ende glaubt Clara zwar „irgendwie“, aber man fragt sich, woran genau und welchen Inhalt dieser Glaube hat.

    Alles in allem hat mich „Der erste Ball der Clara Carter“ daher nicht überzeugen können, auch wenn dieser Roman nicht schlecht geschrieben ist und seine besseren Stellen an Jane Austen oder Julie Klassen erinnern. Schade.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    LEXIs avatar
    LEXIvor 4 Jahren
    Ich bin keine Ware. Ich bin eine Person.

    „Ich bin keine Ware. Ich bin eine Person“.
    … „die für eine großartige Ehe bestimmt ist. Du wirst bald ein Leben führen, von dem jedes Mädchen träumt. Ein wahrhaftiges Märchen.“


    Die 17jährige Arzttochter Clara Carter, die ihre Mutter bereits in jungen Jahren verloren hatte, wird unvermittelt mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Einführung in die Gesellschaft bereits ein Jahr früher als geplant stattfinden soll. Für Clara, die sich nichts mehr wünscht, als ein selbstbestimmtes Leben zu führen und die im New York des Jahres 1891 sogar kühn von einem Studium träumt, scheinen all ihre Pläne und Träume für die Zukunft zunichte gemacht. Von Kindheit an zu striktem Gehorsam erzogen fügt sie sich jedoch in ihr Schicksal und verbringt ihre Tage mit mühsamen Tanzstunden und Benimm-Unterricht. Die Weisung ihres Vaters ist eindeutig: unter Anleitung ihrer unerbittlichen Tante soll Clara sich den reichen Erben Franklin de Vries angeln. Obgleich sich alles in Clara sträubt, macht sie gute Miene zum bösen Spiel und stürzt sich in die gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ihr Debüt mit sich bringt. Sie kokettiert mit ihren Bewunderern und wird zum strahlenden Star der Saison. Clara unterdrückt sowohl ihr aufbegehrendes Wesen, als auch ihren Herzenswunsch, höhere Bildung zu erfahren. Durch einen Kutschenunfall landet sie in einem zwielichtigen Viertel, wo ihr zum ersten Mal die große Armut der notleidenden New Yorker Bevölkerung vor Augen geführt wird. Clara scheint ihrem Ziel bereits sehr nahe zu sein und die Erfüllung der ehrgeizigen Pläne ihrer Familie in Reichweite. Doch dann blickt sie tief hinter die Kulissen der feinen Gesellschaft… und muss schließlich eine Entscheidung treffen…

    Ich war, was den Inhalt dieses Buches betrifft, ein wenig zwiespältig. Einerseits wurde der Person der Clara Carter viel Aufmerksamkeit in diesem Roman zuteil und man konnte als Leser ihre Wandlung vom leichten Schmetterling und „Darling der Gesellschaft“ zur reiferen, selbstbewusst agierenden jungen Frau hautnah miterleben. Claras Wissensdurst, ihr ungewöhnlich tiefer Ernst sowie ihre Gleichgültigkeit modischem Schnickschnack gegenüber machen sie als Protagonistin sehr sympathisch. Ich vermisste in diesem Buch jedoch Gegenspieler und Nebenfiguren, die ebenso detailliert und lebendig ausgearbeitet waren. Gleichzeitig muss ich auch unumwunden zugeben, dass ich kaum Verständnis für die Oberflächlichkeit in der Gestaltung des Alltags, als auch die strikte Etikette der viktorianischen Frauen aufbringen konnte – wie beispielsweise das endlose Hungern und tägliche Schnüren der Korsetts bis zur Bewusstlosigkeit, aber auch andere, zum Teil schmerzhafte Einschränkungen, die Mode und Zeitgeist mit sich brachten. Die ausführlichen Beschreibungen dieser „Foltermethoden“ und das Streben nach im Grunde vollkommen unwichtigen Dingen, denen die so genannte „bessere Gesellschaft“ jedoch große Bedeutung zusprach, bildeten einen drastischen Kontrast zu deren Gleichgültigkeit jenen Zustände gegenüber, in denen zwei Drittel der städtischen Bevölkerung elend und notleidend vegetieren musste. Siri Mitchell bringt hier das aufrüttelnde Buch „Wie die andere Hälfte lebt“ von Jacob Riis ins Spiel, welches die Protagonistin heimlich las, und das einen tiefen Sinneswandel in ihr auslöste.

    „Der erste Ball der Clara Carter“ war für mich ein interessanter historischer Liebesroman, der mich gut unterhalten hat. Für eine maximale Anzahl an Bewertungssternen fehlte mir jedoch neben den bereits erwähnten wenig authentischen handelnden Personen auch „das gewisse Etwas“ – die Fähigkeit, mich tief zu berühren, zu fesseln.

    Abschließend möchte ich das Coverfoto positiv erwähnen, das Clara Carter exakt so darstellte, wie ich sie mir aufgrund der Personenbeschreibungen im Buch vorgestellt hatte. Die stille, sanfte Anmut und die schlichte Eleganz verbreiteten zusammen mit dem versonnenen, aber auch nachdenklichen Lächeln der hübschen Protagonisten eine geheimnisvolle Atmosphäre.

    Kommentieren0
    38
    Teilen
    yaris avatar
    yarivor 5 Jahren
    Der erste Ball der Clara Carter

    Dieses wunderschöne Buch von Siri Mitchell spielt Ende des 19. Jahrhunderts in New York.

    Clara Carter, ein 17-jähriges Mädchen, will eigentlich aufs College gehen. Doch alles kommt anders. Sie soll sich bei ihrem Debüt Franklin de Vries, einen sehr begehrten und reichen Junggesellen der New Yorker Society, angeln.
    Hintergrund dafür ist, dass sie mit dieser Verbindung den finanziellen Ruin, der ihrer Familie droht, abwenden kann.
    Außerdem ist da noch Claras tyrannische Tante, die ihr das Leben zur Hölle macht.
    Im Laufe der Saison merkt Clara aber, dass sie nicht Frankin liebt, sondern dessen Bruder Harry.

    Siri Mitchell hat in diesem wunderbaren,  bildhaft geschriebenen Roman, sehr schön beschrieben, wie Clara und Harry sich annähern, aber auch, welch starke Persönlichkeit Clara ist.
    Auch die Handlung ist gut durchdacht und nachvollziehbar.
    Alle Charaktere sind liebevoll gezeichnet und haben das Lesen zu einer wahren Freude gemacht. Deshalb bekommt "Der erste Ball der Clara Carter" fünf Sterne von mir.

    Kommentieren0
    58
    Teilen
    Mone80s avatar
    Mone80vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch zum eintauchen und um die Zeit zu vergessen. Wunderschön geschrieben, ich habe es von der ersten Seite an geliebt.
    Ein wundervoller Roman, der einem ein wenig die Zeit vergessen lässt

    Als Debütantin hat man kein leichtes Leben vor allem, wenn man eigentlich garnicht heiraten möchte und auf diesen Zirkus keine Lust hat. Clara Carter soll debütieren. Die Ehre der Familie retten, den reichen de Vries- Erben sich angeln. Und ihre Tante bereitet sie darauf vor und diese geht in ihrer Sache auf. Es zählt nicht, welche Gefühle Clara hat, es zählt nur, dass sie wie ein Püppchen auftritt, belanglose Konversationen betreibt und sich sehen lässt, dabei wird die Kirche zum wöchentlichen Laufsteg. Aber Clara hat viel mehr zu bieten, sie ist intelligent, möchte studieren und fühlt sich wohler, wenn die Gespräche tiefer gehen und sie fordern. Ihre Freundin ist da ganz anders, sie wurde schon von Kind an auf das Debütieren vorbereitet. Doch auch sie soll den reichen de Vries-Erben sich angeln.
    Siri Mitchell entführt uns in das New York im 19. Jahrhundert. Wer Geld hat ist angesehen, die Unterschicht wird von diesen Reichen verleugnet und ausgeblendet. Eindrucksvoll schildert sie das Leben von Clara, wie es einst war, ihre Träume und Hoffnungen und  wie es im Zirkus der gesellschaftlichen Einführung nun aussieht. Die Qualen, die sie durchleben muss, angefangen vom Tragen eines Korsetts, deren Schnürungen immer enger werden, damit die Wespentaille erreicht wird. Das Zeichen einer schönen Frau, denn nur wer eine schmale Taille hat, ist schön. Die gesundheitlichen Folgen bleiben oftmals aussen vor. Innerhalb kurzer Zeit waren mir die Protagonisten vertraut, sie agieren lebendig in ihrem Rahmen und lassen das Buch aufleben. Der Schreibstil ist so wunderbar und fließend. Man kann in dieses Buch abtauchen und die Zeit vergessen. Das Ende ist so traumhaft schön und passt mit jedem Wort wunderbar zum Buch.    Im Buch gibt es immer wieder Textstellen und Auszüge aus Gedichten des Dichters Byron. Sie sind hervorragend ausgewählt und unterstreichen das gefühlvolle Buch nochmals.   Es ist wirklich eine Schande, dass dieses Buch eher unbeachtet bleibt. Denn das hat es nicht verdient. Das Buch kommt aus dem christlichen Verlag SCM-Hänssler, aber keine Scheu, der christliche Bezug ist sehr dezent gehalten und fällt eigentlich nur kaum auf.    Im Nachwort gibt es noch einige sehr interessante Informationen um die frühe New Yorker Gesellschaft, das Tragen eines Korsetts, welches in der Geschichte ja thematisiert wird und die Anfänge der ersten Klatschpresse und Modezeitungen. Man merkt, dass die Autorin dort gut recherchiert hat.

    Fazit:

    Ein rundum gelungenes Buch. Eine Geschichte deren Worte fließen und in die man abtauchen kann, um ein wenig den Alltagsstreß zu vergessen.

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    Arwen10s avatar
    Arwen10vor 5 Jahren
    Historischer Lebesroman

    New York um 1890. Clara Carter wird als 17-jährige in die Gesellschaft eingeführt. Um ihre Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten soll Clara einen reichen Erben heiraten. Ihre Tante schnürt sie in ein enges Korsett, damit Claras Maße den Idealen entsprechen. Doch Clara ist nicht die Einzige, die auf den reichen Erben angesetzt wird. Dazu kommt, dass Claras Mutter an den Folgen des Korsetttragens gestorben ist. Ist ein reicher Mann dies alles wert ?

    Der Roman lässt sich leicht lesen und hat mir als historischer Liebesroman gut gefallen. Mehr als je in einem anderen Buch wird deutlich, welche gesundheitlichen Folgen das Korsetttragen haben kann. Eine Schande, dass so viele Frauen darunter leiden mussten.
    Die Autorin hat den Stoff gut recherchiert und schafft es , den Figuren Leben einzuhauchen.

    Gefehlt hat mir der christliche Bezug, der war mir für einen christlichen Roman einfach zu wenig. Der Roman bietet beste Unterhaltung besonders für Freunde des historischen Liebesromans. Dazu kommt eine schöne Liebesgeschichte.
    Insgesammt gute 4 Sterne von mir.

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    dorlis avatar
    dorlivor 5 Jahren
    Rezension zu "Der erste Ball der Clara Carter" von Siri Mitchell

    New York 1890. Die 17-jährige Clara Carter wird von ihrem Vater und ihrer Tante gedrängt, ein Jahr früher als geplant zu debütieren, denn Franklin de Vries, der begehrteste Junggeselle der Stadt, kommt pünktlich zu Saisonbeginn aus Europa zurück. Um die Familienehre wiederherzustellen, wird von Clara verlangt, alles daran zu setzen von Franklin den erwünschten Heiratsantrag zu erhalten. Anfangs fügt sich Clara den Plänen ihrer Familie, doch dann kommt alles ganz anders…

    In „Der erste Ball der Clara Carter“ erhält man Einblicke in die New Yorker High Society des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Glanz und Glorie, Prunk und Schönheit – eine Welt, die prachtvoll und unbedingt erstrebenswert wirkt.
    Im Verlauf der Handlung wird jedoch deutlich, dass diese Glitzerwelt nicht selten auf einem Gerüst aus Lug und Trug, aus Korruption, Ausbeutung und Täuschung steht. Siri Mitchell gibt ihrer Protagonistin das Buch „Wie die andere Hälfte lebt“ von Jacob Riis in die Hand und gewährt Clara und damit auch dem Leser einen Blick auf das andere New York. Auf die Armen, die Obdachlosen, die Migranten und die fürchterlichen Missstände, die hier herrschten. Riis’ Dokumentation veranlasst Clara, viele Fragen zu stellen und sie erkennt nach und nach das ganze Ausmaß an Lügen um sich herum. Die Illusion einer heilen Welt bröckelt.

    Die Autorin lässt Clara eine bemerkenswerte Entwicklung durchmachen. Das wissbegierige und an vielen Dingen interessierte Mädchen legt für ihre Familie die eigenen Wünsche und Pläne beiseite und fügt sich dem strengen Prozedere, wie es von ihr erwartet wird. Sie lässt sich in ein viel zu enges Korsett pressen, erduldet alle Qualen und passt ihren Tagesablauf ganz den Erfordernissen für ein erfolgreiches Debüt an.

    Ich habe nicht gewusst, nicht einmal geahnt, was für eine Tortur hinter so einem Debüt stand, aber Debütieren war richtig harte Arbeit. Die Mädchen wurden bis zur Perfektion gedrillt. Alles war auf das eine Ziel ausgerichtet: den begehrtesten Junggesellen der Stadt zu ergattern. Das äußerliche Erscheinungsbild war am wichtigsten, da spielte auch die Gesundheit der Mädchen keine Rolle, wie die Autorin in einem Nachwort erklärt. Zu enge Handschuhe, zu kleine Schuhe und auch ein extrem eng geschnürtes Korsett mussten ertragen werden. Schlimme Erkrankungen und Verstümmelungen waren die Folge.

    Clara wird immer wieder eingetrichtert, dass Freundschaft, Liebe und Loyalität im Kreis der Reichen und Mächtigen keinen Platz haben, der Wert eines Menschen zeigt sich einzig und allein durch seine Stellung in der Gesellschaft. Geld und Ansehen lassen alles andere in den Hintergrund rücken.

    Es ist ganz wunderbar zu beobachten, wie Clara all ihre Erfahrungen und Erlebnisse nutzt und sich Schritt für Schritt freistrampelt. Sie wird zu einer selbstbewussten jungen Frau, die in der Lage ist, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie gelangt im Verlauf der Geschichte zu der Erkenntnis, dass Gott sie genau so liebt, wie sie ist, auch ohne diesen ganzen Pomp, einfach nur sie selbst.

    Sehr gelungen finde ich, dass die Autorin hier kein einseitiges Bild zeichnet. Es gab durchaus Mädchen, die dem ganzen Ablauf des Debütierens und den Aussichten auf ein Leben in einem goldenen Käfig positiv gegenüberstanden. Claras gleichaltrige Freundin Lizzie fühlt sich inmitten der feinen Gesellschaft wohl und gut aufgehoben, sie freut sich nicht nur auf ihr Debüt und die anstehenden Aufgaben, sondern auch auf das gesellschaftliche Leben mit all seinen Zwängen, das sie nach ihrem Debüt erwartet.

    Am Ende des Buches steht für mich die Botschaft, dass jeder wie Clara und Lizzies mutig genug sein sollte, das eigene Leben selbst zu bestimmen, und nicht so zu sein, wie andere es erwarten.

    „Der erste Ball der Clara Carter“ hat mich durchweg begeistert. Siri Mitchell hat mich mit ihren facettenreichen Schilderungen über das Leben im damaligen New York sehr beeindruckt.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 5 Jahren
    Die Rolle der Frau Ende des 19. Jahrhunderts in New York

    Die 17-jährige Clara lebt mit ihrem Vater und ihrer Tante Ende des 19. Jahrhunderts im New York. Sie ist eine aufgeweckte junge Frau, die sich für Literatur, Naturwissenschaften und Musik interessiert und gerne studieren würde. Dies ist für eine junge Frau zur damaligen Zeit aber undenkbar. Clara soll debütieren und sich einen Ehemann angeln aus einer hoch angesehenen und vermögenden Familie. Den passenden Mann haben ihr Vater und ihre Tante schon ausgesucht, haben sie doch noch aus der Vergangenheit eine Rechnung mit dessen Familie offen und hoffen, durch die Eheschließung der beiden diese endlich eingelöst zu sehen.

    So wird Clara in den Gesellschaftstänzen unterwiesen, ebenso wie gutes Benehmen, Stil und modische Finesse. Bald bewegt sie sich mit ihrer Freundin Lizzie auf dem gesellschaftlichen Parkett und steht in direkter Konkurrenz zu ihr um den Auserwählten. Aber Claras Herz schlägt für einen ganz anderen und ist nun in der Zwickmühle, ist sie doch ihrer Familie verpflichtet. Wie wird sie sich entscheiden?

    Siri Mitchell schildert in ihrem Roman „Der erste Ball der Clara Carter“ sehr detailliert und in einer ausgesprochen schönen, der Zeit angemessenen Sprache die Stellung der Frau in der damaligen Gesellschaft in New York. Die Protagonistin Clara steht für die jungen Frauen, deren einziges Ziel es sein sollte, sich gut zu verheiraten und als hübsches Anhängsel ihres Mannes einem Haushalt vorzustehen. Eine eigene Meinung zu vertreten oder sich über Themen wie Politik etc. intelligent zu unterhalten, war bei der Erziehung nicht unbedingt vorgesehen. Die Beschreibung von Claras Charakter in sämtlichen Facetten ist der Autorin hervorragend gelungen. Sie lässt die Hauptperson als eine intelligente, warmherzige aber auch schüchterne Person erscheinen, die man sofort ins Herz schließt und schon bald als enge Freundin empfindet, leidet man doch mit und versucht, mit ihr einen Ausweg aus ihrem Dilemma zu finden.

    Durch den besonders schönen Schreibstil von Siri Mitchell taucht man in das Buch ein und verliert sich in die Geschichte der damaligen Zeit. Dieses Buch ist ein besonderer Lesegenuss für alle, die schön erzählte Liebesgeschichten lieben, aber auch ein Interesse für gut recherchierten historischen Hintergrund haben.

    Unbedingt Lesen, aber Achtung: davon kann man süchtig werden!

    Kommentieren0
    20
    Teilen
    Cellissimas avatar
    Cellissimavor 5 Jahren
    Wieder ein wunderschöner historischer SCM Hänssler-Roman!

    "Es war das Korsett, das Mama umgebracht hat."
    "Ja."
    "Das gleiche Korsett, das Du mich tragen lässt."
    "Das gleiche Korsett, das jedes Mädchen aus gutem Haus trägt."
    "Es bringt mich um."
    "Es formt Dich."


    New York um 1890:
    Die 17-Jährige Clara Carter freut sich darauf, ab dem Herbst das berühmte Vassar College besuchen und studieren zu dürfen.
    Doch ihre Freude währt nicht lange: ihre Tante erfährt, dass Franklin de Vries, der begehrteste Junggeselle der Stadt und Erbe des mächtigen de Vries-Imperiums, auf der Suche nach einer Ehefrau ist.
    Clara´s Familie wiederum benötigt dringend Geld -viel Geld- , und so ist es schon bald darauf beschlossene Sache, dass Clara ihre Studienpläne begraben und früher als geplant debütieren muss.
    Ein großer Schock für das Mädchen - denn fortan hat ihre tyrannische Tante mehr denn je das Zepter in der Hand.
    Sie und Clara´s Vater sind besessen von der Idee, dass Clara den de Vries-Erben innerhalb dieser Saisaon bekommen muss, und lassen Clara zum Erreichen dieses Zieles durch die Hölle gehen: so muss sie bspw. Korsetts tragen, die ihr regelrecht die Luft abschnüren - dieselben Korsetts, die bei ihrer Mutter eine Gebärmuttersenkung verursachten, an deren Folgen sie schließlich starb.
    Überdies muss sie nun mit der Angst leben, ihre beste Freundin Lizzie zu verlieren - denn auch Lizzie´s Familie will, dass ihre Tochter den de Vries-Erben bekommt, und auch ihr ist dafür jedes Mittel recht.
    Im Laufe der Saison merkt Clara, dass sie nicht Franklin, sondern dessen Bruder Harry liebt - eine Verbindung, die Clara´s Familie unbedingt verhindern will.
    Clara jedoch kann sich immer weniger gegen ihre Gefühle wehren und fragt sich immer mehr, ob der Preis, den sie zahlen muss, wenn sie ihrer Tante und ihrem Vater gehorcht und diese zufrieden stellt, nicht viel zu hoch ist ...


    In "Der erste Ball der Clara Carter" lässt Siri Mitchell den Leser eintauchen in das Amerika und die High Society des späten 19. Jahrhunderts.
    Dieser ziemlich authentisch geschriebene historische Roman vermittelt dem Leser ein gutes Bild von der Luxusgesellschaft im New York dieser Zeit und vom Schönheitsideal des viktorianischen Zeitalters - einem Schönheitsideal, das für die betreffenden Frauen größte Qualen bedeutete, mussten sie doch bspw. viel zu enge Korsetts tragen, die ihnen kaum Luft zum Atmen ließen.
    Diese Methoden führten immer zu ernsthaften Erkrankungen, oft auch zum Tode.
    Das gewaltsame Streben nach diesem Ideal, die Qualen der Mädchen und Frauen führt Siri Mitchell dem Leser deutlich vor Augen.
    Ebenso schwer vorstellbar ist es für unsere heutige Gesellschaft, dass Ehen nicht aus Liebe, sondern allein aus rationellen Gründen -vorliegend zur Beschaffung von Geld und Ehrenrettung der Familie- geschlossen wurden.
    Doch die sympathische Clara, die diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt und in die man sich schnell hineinversetzen kann, bringt dem Leser auch diesen Teil der damaligen Gesellschaft nahe.

    "Der erste Ball der Clara Carter": ein weiterer wunderschöner historischer Roman aus dem Hause SCM Hänssler, der leicht und elegant wie eine Feder daherkommt und doch einen ernsteren Hintergrund hat, nämlich die Unterdrückung und die Qualen der Frauen im viktorianischen Zeitalter, das Untergeordnetsein in gesellschaftliche Zwänge, die Schwierigkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

    Ein tolles Buch, an dem es absolut nichts auszusetzen gibt, und das uneingeschränkt zu empfehlen ist!

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Zibbi1987s avatar
    Zibbi1987vor 6 Jahren
    Rezension zu "Der erste Ball der Clara Carter" von Siri Mitchell

    Kurzbeschreibung:
    Clara ist gerade mal 17 Jahre alt und soll schon in den New Yorker Kreisen um 1890 debütieren. Sie selbst interessiert sich jedoch eher für Musik, Gedichte und Menschenrechte als für Tänze, Bälle und der dazugehörige Glamour. Doch da eine Frau damals nicht viel zu entscheiden hatte, begab Clara sich in die Hände ihrer Tante, um ihr Debüt zu feiern und spätestens ein Jahr später verheiratet zu sein. Aufgrund vorangegangener Geschehnisse, muss sich Clara auch noch einem bestimmten Erben zuwenden, damit die Familienehre wieder hergestellt werden kann. Doch das Herz der jungen Frau schlägt ganz bald für jemand anderen...

    Meine Meinung:
    Die Geschichte rund um Clara, ihr Debüt und die Vorkommnisse wurden aus der Ich-Perspektive erzählt. Diese Sichtweise wurde von Siri Mitchell klug angewandt, da ich die Gefühle der Protagonistin nachempfinden konnte und den Eindruck hatte, als sei Clara eher eine gute (Buch-)Freundin als nur ein Charakter.

    Außerdem beschrieb die Autorin die damaligen Umstände des New Yorkes und der jungen Frauen um 1890 sehr authentisch. Die einzige Bestimmung: Eine elegante junge Frau werden, debütieren, sich einen reichen Mann angeln und heiraten. Zwar war es hier schon so, dass man nicht geschockt war, wenn eine Frau, hier also Clara, intelligent erschien. Dennoch werden die Meinungen und das Wissen der Damen belächelt. Außerdem war New York gerade wieder im Aufschwung - Firmen wurden gebaut, Häuser errichtet. Doch zu welchem Preis? Der, der Migranten. Das hat Siri Mitchell ebenso eingebaut. Zwar etwas personifiziert, indem sich eben Clara mit dem Thema auseinander gesetzt hatte, aber ich fand es schön, dass es nebst der schillerenden Seite der Bälle auch eine dunkle gab, so war die Geschichte ausgeglichen und thematisch breiter gestrickt.

    Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet, sei es nun Clara, ihre Tante, ihr Vater oder die Gentlemen, die die junge Frau bezirzen sollte. Clara war anfänglich etwas naiv, schüchtern und beugte sich dem Willen anderer. Doch im Verlauf der Geschichte wurde sie selbstbewusster. Das ist einer der netten Nebeneffekte, dass sie auf Bällen umgarnt wurde. Doch Clara suhlte sich nicht im Dasein einer Debütantin, sondern begann auch Hinterfragungen aufzustellen. Auf welchen Kosten strebt der Stern New York gen Himmel, wieso kann eine Frau nicht selbst entscheiden, wen sie heiratet und ist die Welt der Debütantinnen wirklich so aufregend? Clara's Tante war augenscheinlich eine verbitterte ältere Dame, die zwar Ahnung von den hohen Kreisen der Gesellschaft hatte, aber überhaupt keine Empathie besitzt. Sie kann sich nicht in die Lage anderer versetzen, hat ihr eigenes Ziel und quält damit auch ein bisschen Clara. Doch auf der anderen Seite hatte ich den Eindruck, dass sie sich auch wünschte, wenigstens ein kleines Stück wie ihre Nichte zu sein. Nicht, nochmal debütieren zu können, sondern ihren Gedanken und Wünschen freien Lauf zu lassen. Franklin de Vries ist der junge Erbe, den sich Clara zuwenden soll. Auch er wurde wunderbar ausgearbeitet. Ein verwöhnter, gut aussehender junger Mann, der weiß, was er hat und kann. Genau das stellt er gerne zu Schau. Er ist aber keineswegs absolut eingebildet, in ihm steckt ein sehr guter Kern. Doch Geld verwöhnt und macht zu sehr selbstbewusst und das spiegelte sich in diesem Charakter wider.

    Die Geschichte an sich, war wunderschön, auch wie sie sich entwickelte. Sprachlich ist "Der erste Ball der Clara Carter" auch etwas für mich. Die altertümliche Sprache, das etwas hochgesteckte, stets siezen, selbst wenn der erste Kuss heimlich geraubt wurde und vieles mehr. Das lässt mich schnell in die Welt des Buches abtauchen. Doch leider gab es Stellen, die extrem langatmig und thematisch oft wiederkehrten. So gab es beispielsweise Partien, in denen Clara ihrem eigentlich Herzbuben nachweinte, da sie mitbekommen hattw, dass er einer anderen Dame eher zugewandt war. (Was sie allerdings falsch verstanden hat, was sich im Nachhinein herausstellt) Zu oft waren dann diese Monologe, in denen Clara mit sich selbst diskutierte und sich versuchte, diesen jungen Mann auszureden. Ein paar Dialoge zwischen Tante und Nichte waren auch ein bisschen überflüssig. Das ganze tat dem Lesegenuss zwar an sich keinen Abbruch, aber ich war das ein oder andere Mal verführt, gewisse Stellen zu überspringen.

    Fazit:
    Bei vorangegangenen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Geschichte ein schöner Lesegenuss sei, für die (vor-) weihnachtliche Zeit. Der Meinung bin ich nicht. Denn "Der erste Ball der Clara Carter" ist einfach zeitlos. Zu jederzeit sollte bzw. kann man sich der Geschichte annehmen und verweilt während der Lesezeit in dem aufstrebenden New York um 1890, debütiert mit einer unglaublich tollen Clara und lässt sich von ihrem Handeln anstecken.

    Kommentieren0
    10
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Arwen10s avatar
    Zum Ende des Monats gibt es noch eine Leserunde zu einem Buch, das schon länger im christlichen Hänssler Verlag erschienen ist. Leider findet es wenig Beachtung. Nachdem mir das Buch von einem Lovelybooksmitglied vorgeschlagen wurde, biete ich es nun einfach mal als Leserunde an.

    Der erste Ball der Clara Carter von Siri Mitchell




    Zum Inhalt:

    New York, um 1890: Die Reichen und Mächtigen genießen einen nie dagewesenen Luxus, ein Leben voller Glanz und Verschwendung. Die Rockefellers, Vanderbilts und Astors organisieren ihr Leben rund um prachtvolle Bälle, Opernaufführungen und Bankette. Der Star der Saison ist die 17-jährige Clara Carter. Sie hat einen Winter Zeit, den begehrtesten Junggesellen der Stadt an sich zu binden. Ihre Pläne, aufs College zu gehen, liegen auf Eis und sie muss sich dem strengen Regiment ihrer Tante beugen. Ist sie bereit, diesen Preis zu zahlen?


    Eine Leseprobe findet ihr hier:

    http://www.scm-haenssler.de/produkt/titel/der-erste-ball-der-clara-carter.html



    Hier ein Blick auf die Homepage der Autorin:

    http://www.sirimitchell.com/



    Vorraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde , mit Posten in den einzelnen Abschnitten und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung auf diversen Plattformen sind Verlag und Autorin sehr dankbar ! Ein großes Dankeschön an den Hänssler Verlag für die Unterstützung der Leserunde !



    Bitte bewerbt euch bis zum 28.07.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 29.07. im Laufe des Tages.




    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks