Sissel Værøyvik

 4.3 Sterne bei 18 Bewertungen

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Sissel VærøyvikEin Koffer voller Hoffnung
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Ein Koffer voller Hoffnung
Ein Koffer voller Hoffnung
 (18)
Erschienen am 11.09.2015

Neue Rezensionen zu Sissel Værøyvik

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Rezension zu "Ein Koffer voller Hoffnung" von Sissel Værøyvik

Hoffnung
Christian_liestvor 2 Jahren

Als Ellas Eltern bei einem Unfall sterben, reist sie in ihre Heimatstadt um dort alles zu regeln. Doch dort muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Was sie nicht ahnt, es gibt eine unerwartete Entdeckung, denn in ihrem Elternhaus wohnt Rakel. Diese alte Dame stellt sich als eine Untermieterin der Eltern heraus. Nach und nach erfährt Ella über Rakels Vergangenheit. Sie erfährt das die damals fünfjährige Rakel, als Tochter einer jüdischen Familie, zu ihrem Schutz nach Norwegen kam. Auch in den jungen Jahren war es nicht einfach. Rakel gab ihre Tochter zu Adoption frei und musste vor ihrem Mann mit zwei gemeinsamen Kindern nach Amerika fliehen. Und jetzt wo sie alt ist, möchte sie ihre früheren Lebensorte aufsuchen. Doch Ella weiß nicht das es zwischen ihr und Rakel eine Verknüpfung gibt. Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil, trotz des doch sehr schwerfälligen Themas. Das Ende ist ziemlich vorhersehbar, was ich aber nicht weiter schlimm finde. Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt. Einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart. Das Thema wurde gut recherchiert und ist gut umgesetzt.

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K

Rezension zu "Ein Koffer voller Hoffnung" von Sissel Værøyvik

Ein Koffer voll Hoffnung
karin66vor 2 Jahren

          Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es deutet auf einen schönen Roman hin. Der Titel „ Ein Koffer voller Hoffnungen“ lässt auf eine Geschichte von Wandel und Umbruch schließen.
Der Schreibstil ist sehr schön, detailgetreu und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen hat die Autorin vortrefflich gewählt. Man bekommt relativ schnell einen realen Bezug zu ihnen und fiebert und sympathisiert mit ihnen mit.
In dem Buch treffen Gegenwart und Vergangenheit unwillkürlich aufeinander.
Ella, die jegliche Verbindung zu ihrer Heimat auf einen Schlag abgebrochen hat, wird auf einmal durch den tragischen Tod ihrer Eltern dazu bewegt, zu ihrer Heimat zurückzukehren.
Eigentlich möchte sie die ganzen anfallenden Dinge wie Beerdigung, Verkauf des Hauses und Nachlassverwaltung so schnell wie möglich hinter sich lassen, um wieder zu ihrem gewohnten Leben zurückzukehren. Doch sie bleibt dort über 4 Monate. Das hat mit dem plötzlichen Auftauchen der Mieterin von der Einliegerwohnung zu tun. Rakel ist eine verschulte Alte. Doch es gelingt ihr mit ihren Methoden Ella für sich zu gewinnen. Sie erzählt ihr ihre Lebensgeschichte.
Mehr werde ich aber nicht mehr verraten. Das Buch ist sehr schön geschrieben und ich habe teilweise sehr großes Mitleid mit den darin auftauchenden Personen und deren Schicksal gehabt.

       

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I

Rezension zu "Ein Koffer voller Hoffnung" von Sissel Værøyvik

Ella und Rakel
Islaendervor 3 Jahren

Das Buch erzählt die Geschichte von Ella und Rakel. Ella ist durch den tödlichen Autounfall ihrer Eltern gezwungen aus Amerika zurück in ihre Heimat zu kehren. Ella ist eine sehr introvertierte Frau, die keinen nah an sich heranlassen kann. Ihre Kindheit war geprägt durch einen Vater, der zwar ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft war und über viel Geld verfügte, jedoch mit Ella nichts anfangen konnte. Er wirkte oft unzufrieden und ließ seinen Frust an seiner Frau aus, in dem er sie u.a. demütigte. Ella ist froh als sie ihr Elternhaus verlassen kann. Nun jedoch ist sie gezwungen sich mit der Haushaltsauflösung, Hausverkauf und der Firma des Vaters zu beschäftigen. Ihre Freundin aus Studienzeiten, die sich durch Ellas ruppiges Verhalten nie von ihrem herzlichen Verhalten hat abbringen lassen, ist auch jetzt wieder für sie da ebenso wie Onkel und Tante, die Schwester ihres Vaters, sich sehr um sie bemühen und auch der Nachlassverwalter seine Hilfe anbietet. Ella lernt nun die Mieterin der Souterrainwohnung ihrer Eltern kennen, die Ella, angeblich aufgrund Ellas journalistischer Qualitäten, beginnt ihre Geschichte zu erzählen, damit diese sie für sie niederschreibt. So beginnt Ella erst widerwillig dann voller Neugier sich die Geschichte von Rakel anzuhören. Rakels Geschichte wird in Rückblenden dargestellt.Sie erzählt von ihrer Kindheit in Bratislava bis in die aktuelle Zeit. Sehr spät beginnt Ella zu erahnen, dass Rakels Geschichte auch was mit ihr zu tun hat.
Das Buch hat mir ausnehmend gut gefallen, sowohl inhaltlich als auch von der Art der Erzählens. Auf jeden Fall 5***** von mir und eine klare Leseempfehlung!

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