Sissel Værøyvik Ein Koffer voller Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Ein Koffer voller Hoffnung“ von Sissel Værøyvik

Meine liebe kleine Rakel,
ich hoffe, dass dies seinen Weg zu Dir findet, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wo und wann auch immer das sein mag. Bewahre die Geschichte, die Deine Geschichte ist, unsere Geschichte, im Guten wie im Schlechten. Erzähl sie weiter. Lass jene, die nach uns kommen, daran teilhaben. Vergiss oder versteck sie nicht. Ich bin mir sicher, dass Du etwas aus Deinem Leben machen wirst. Du bist meine Hoffnung. Gib gut acht auf Dich und auf die Menschen in Deiner Nähe …
Rakel ist noch ein Kind, als sie ihr gesamtes bisheriges Leben in Bratislava zurücklassen muss. Gemeinsam mit ihrem Bruder flieht sie vor den Nationalsozialisten ins norwegische Bergen. Sie wird ihre Eltern nie wiedersehen. Von nun an ist sie ganz auf sich gestellt. Aber Rakel gibt nicht auf und kämpft für ihr Glück. Viele Jahrzehnte später trifft sie in Norwegen Ella, eine junge Frau, die gerade ihre Eltern verloren hat. Rakel und Ella stehen sich näher, als beide anfangs ahnen. Nach und nach öffnet Rakel sich der jüngeren Frau, und zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft.

Nettes Buch

— karin66

Die Stimmung des Buches passte zum Inhalt

— winterdream

Eine wunderschöne Lebensgeschichte ...

— Marion2505

Lesenswert!

— Kerstin73

Familiengeschichte

— Dominikus

Eine Lebensgeschichte, die berührt: Emotional und mitreißend erzählt.

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Eine ansprechende und warmherzig erzählte Geschichte

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Faszinierende Lebensgeschichte!

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  • Hoffnung

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Christian_liest

    19. August 2016 um 01:42

    Als Ellas Eltern bei einem Unfall sterben, reist sie in ihre Heimatstadt um dort alles zu regeln. Doch dort muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Was sie nicht ahnt, es gibt eine unerwartete Entdeckung, denn in ihrem Elternhaus wohnt Rakel. Diese alte Dame stellt sich als eine Untermieterin der Eltern heraus. Nach und nach erfährt Ella über Rakels Vergangenheit. Sie erfährt das die damals fünfjährige Rakel, als Tochter einer jüdischen Familie, zu ihrem Schutz nach Norwegen kam. Auch in den jungen Jahren war es nicht einfach. Rakel gab ihre Tochter zu Adoption frei und musste vor ihrem Mann mit zwei gemeinsamen Kindern nach Amerika fliehen. Und jetzt wo sie alt ist, möchte sie ihre früheren Lebensorte aufsuchen. Doch Ella weiß nicht das es zwischen ihr und Rakel eine Verknüpfung gibt. Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil, trotz des doch sehr schwerfälligen Themas. Das Ende ist ziemlich vorhersehbar, was ich aber nicht weiter schlimm finde. Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt. Einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart. Das Thema wurde gut recherchiert und ist gut umgesetzt.

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  • Ein Koffer voll Hoffnung

    Ein Koffer voller Hoffnung

    karin66

    05. June 2016 um 17:32

              Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es deutet auf einen schönen Roman hin. Der Titel „ Ein Koffer voller Hoffnungen“ lässt auf eine Geschichte von Wandel und Umbruch schließen. Der Schreibstil ist sehr schön, detailgetreu und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen hat die Autorin vortrefflich gewählt. Man bekommt relativ schnell einen realen Bezug zu ihnen und fiebert und sympathisiert mit ihnen mit.In dem Buch treffen Gegenwart und Vergangenheit unwillkürlich aufeinander. Ella, die jegliche Verbindung zu ihrer Heimat auf einen Schlag abgebrochen hat, wird auf einmal durch den tragischen Tod ihrer Eltern dazu bewegt, zu ihrer Heimat zurückzukehren.Eigentlich möchte sie die ganzen anfallenden Dinge wie Beerdigung, Verkauf des Hauses und Nachlassverwaltung so schnell wie möglich hinter sich lassen, um wieder zu ihrem gewohnten Leben zurückzukehren. Doch sie bleibt dort über 4 Monate. Das hat mit dem plötzlichen Auftauchen der Mieterin von der Einliegerwohnung zu tun. Rakel ist eine verschulte Alte. Doch es gelingt ihr mit ihren Methoden Ella für sich zu gewinnen. Sie erzählt ihr ihre Lebensgeschichte.Mehr werde ich aber nicht mehr verraten. Das Buch ist sehr schön geschrieben und ich habe teilweise sehr großes Mitleid mit den darin auftauchenden Personen und deren Schicksal gehabt.       

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  • Ella und Rakel

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Islaender

    31. December 2015 um 20:25

    Das Buch erzählt die Geschichte von Ella und Rakel. Ella ist durch den tödlichen Autounfall ihrer Eltern gezwungen aus Amerika zurück in ihre Heimat zu kehren. Ella ist eine sehr introvertierte Frau, die keinen nah an sich heranlassen kann. Ihre Kindheit war geprägt durch einen Vater, der zwar ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft war und über viel Geld verfügte, jedoch mit Ella nichts anfangen konnte. Er wirkte oft unzufrieden und ließ seinen Frust an seiner Frau aus, in dem er sie u.a. demütigte. Ella ist froh als sie ihr Elternhaus verlassen kann. Nun jedoch ist sie gezwungen sich mit der Haushaltsauflösung, Hausverkauf und der Firma des Vaters zu beschäftigen. Ihre Freundin aus Studienzeiten, die sich durch Ellas ruppiges Verhalten nie von ihrem herzlichen Verhalten hat abbringen lassen, ist auch jetzt wieder für sie da ebenso wie Onkel und Tante, die Schwester ihres Vaters, sich sehr um sie bemühen und auch der Nachlassverwalter seine Hilfe anbietet. Ella lernt nun die Mieterin der Souterrainwohnung ihrer Eltern kennen, die Ella, angeblich aufgrund Ellas journalistischer Qualitäten, beginnt ihre Geschichte zu erzählen, damit diese sie für sie niederschreibt. So beginnt Ella erst widerwillig dann voller Neugier sich die Geschichte von Rakel anzuhören. Rakels Geschichte wird in Rückblenden dargestellt.Sie erzählt von ihrer Kindheit in Bratislava bis in die aktuelle Zeit. Sehr spät beginnt Ella zu erahnen, dass Rakels Geschichte auch was mit ihr zu tun hat. Das Buch hat mir ausnehmend gut gefallen, sowohl inhaltlich als auch von der Art der Erzählens. Auf jeden Fall 5***** von mir und eine klare Leseempfehlung!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ein Koffer voller Hoffnung

    Ein Koffer voller Hoffnung

    mona_lisas_laecheln

    14. November 2015 um 12:24

    Ella hat jeglichen Kontakt zu ihrer Familie in Bergen abgebrochen und hat sich ein neues Leben in New York aufgebaut. Doch dann erreicht sie die Schreckensnachricht, dass ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind und sie muss nach 5 Jahren wieder zurückkehren in ihre Heimat in Norwegen. Die ganze Situation überfordert Ella zunächst, doch trifft sie im Haus ihrer Eltern auf die neue Untermieterin, Rakel, die sie mit einer einzigartigen Geschichte aus ihrer Jugend und aus ihrem Leben von ihren Sorgen ablenkt und ihr einen anderen Blickwinkel auf das Leben beschafft...somit lernt Ella nicht nur Rakel Stück für Stück kennen, sondern entdeckt auch Seiten von ihren Eltern, die sie zuvor noch nicht gekannt hat... Ich bin in meiner Meinung über das Buch noch etwas zweigeteilt, die Geschichte hat zwei Handlungsebenen, einmal Rakels Vergangenheit, die sie Ella nach und nach erzählt und einmal die Gegenwart, in der Ella Rakel kennenlernt und versucht den Tod ihrer Eltern zu verarbeiten. Die Geschichte von Rakel fand ich auf jeden Fall wahnsinnig berührend und man fühlt sich in den Charakter von der früheren Rakel definitiv ein. Das Buch gibt wieder eine andere Sichtweise auf den zweiten Weltkrieg und den Holocaust und ich stimme der Autorin in ihrer Ansicht zu, dass jeder Zeitzeuge aus der Zeit seine eigene Geschichte zu erzählen hat, ich fand die Darstellung der Ereignisse spannend, mitreisend und berührend und mochte diesen Teil des Buches sehr gerne. Leider konnte ich mit den Charakteren aus der Gegenwart und dem Handlungsstrang der Gegenwart nicht so viel Anfangen. Die Vergangenheit hat einfach so viel Tiefe und Drama an sich, dass einen der Handlungsstrang aus der Gegenwart teilweise eigentlich gar nicht mehr so richtig interessiert. Außerdem konnte ich mich mit Ella als Ich-Erzählerin leider nicht ganz so anfreunden und sie war mir in ihrer Art unsympathisch und auch die Art wie sie mit den Menschen in ihrer Umgebung umgeht konnte ich nicht nachvollziehen. Der Schreibstil an sich war gut, wirkte aber leider an manchen Stellen etwas übertrieben und künstlich. Das Ende empfand ich als etwas abrupt, ich hätte gerne noch gewusst wie die Sache mit Hannah ausgeht und ich habe das Gefühl, dass Rakels Tod zu früh kam und irgendwie fehlt am Platz war, die Geschichte war für mich persönlich noch nicht zu Ende und ich hätte mir einen etwas runderen Abschluss gewünscht.

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  • Die Stimmung des Buches passte zum Inhalt

    Ein Koffer voller Hoffnung

    winterdream

    17. October 2015 um 15:28

    Inhalt und Klappentext: Meine liebe kleine Rakel, ich hoffe, dass dies seinen Weg zu Dir findet, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wo und wann auch immer das sein mag. Bewahre die Geschichte, die Deine Geschichte ist, unsere Geschichte, im Guten wie im Schlechten. Erzähl sie weiter. Lass jene, die nach uns kommen, daran teilhaben. Vergiss oder versteck sie nicht. Ich bin mir sicher, dass Du etwas aus Deinem Leben machen wirst. Du bist meine Hoffnung. Gib gut acht auf Dich und auf die Menschen in Deiner Nähe… Rakel ist noch ein Kind, als sie ihr gesamtes bisheriges Leben in Bratislava zurücklassen muss. Gemeinsam mit ihrem Bruder flieht sie vor den Nationalsozialisten ins norwegische Bergen. Sie wird ihre Eltern nie wiedersehen. Von nun an ist sie ganz auf sich gestellt. Aber Rakel gibt nicht auf und kämpft für ihr Glück. Viele Jahrzehnte später trifft sie in Norwegen Ella, eine junge Frau, die gerade ihre Eltern verloren hat. Rakel und Ella stehen sich näher, als beide anfangs ahnen. Nach und nach öffnet Rakel sich der jüngeren Frau, und zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft. Cover: Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Es passt wohl zum Buch, ist aber nichts spezielles. Mein Fazit: Die Schreibweise der Autorin hat mir gut gefallen. Ich konnte das Buch gut, schnell und flüssig lesen. Auch die Stimmung des Buches passte zum Inhalt. Es ging ja darum, dass Rakel von der Zeit des Nationalsozialismus erzählt und diese Zeit war doch sehr bedrückend. Das konnte die Autorin auch in ihrem Buch gut ausdrücken. Auch in die Charaktere habe ich mich schnell hineinversetzen können. Alles in allem vergebe ich für das Buch 4 von 5 Punkten.

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  • Rakels Leben

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Marion2505

    14. October 2015 um 22:21

    Was für ein wunderschönes Buch!!!!! Das Buch "Ein Koffer voller Hoffnung" von Sissel Værøyvik beginnt damit, dass Ella Sand aus New York nach Bergen reist. Ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. In ihrer alten Heimat hat sie nun einiges zu tun und wird von ihrer Tante und ihrem Onkel, zu denen sie kein enges Verhältnis zu haben scheint, unterstützt. Bald trifft sie auf Rakel. Sie ist eine ältere Dame, die die Einliegerwohnung im Haus ihrer Eltern gemietet hat. Rakel sucht ganz offensichtlich Ellas Nähe und möchte ihr aus ihrer Vergangenheit erzählen. Erst ist Ella eher genervt als interessiert an der alten Dame, doch schon bald taucht Ella immer faszinierter in Rakels Vergangenheit ab: Rakel ist als jüdisches Kind aufgewachsen und musste im zweiten Weltkrieg vor den Nazis fliehen. Mit Hilfe eines jüdischen Freundes konnte sie den Nazis entkommen und erzählt nun, wie sie den zweiten Weltkrieg erlebt hat und wie ihr Leben weitergegangen ist. Dies ist der eine Handlungsstrang des Buches. Der andere Handlungsstrang beschäftigt sich mit Ellas Leben und ihrer Vergangenheit. Sie findet im Haus ihrer Eltern einige Details, die ihre Kindheit - die nicht unbeschwert war - in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Auch scheint sie in ihrem gegenwärtigen Leben nicht sehr glücklich zu sein. Am Ende des Buches finden beide Handlungsstränge zusammen. Mir hat das Buch sehr gefallen. Der Schreibstil war wunderbar flüssig und hat mich sofort in der Handlung gefangen genommen. Ich konnte es gar nicht abwarten, mehr von Rakels bewegtem Leben zu erfahren, aber auch das Leben und die Gedanken von Ella konnte ich zu jedem Zeitpunkt sehr gut nachempfinden. Ich hatte viele nachdenkliche, glückliche, aber auch traurige Lesemomente, die dieses Buch einfach perfekt gemacht haben.  Somit spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus!!!!!!

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  • Sissel Værøyvik - Ein Koffer voller Hoffnung

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. October 2015 um 17:54

    Direkt zu Beginn kann ich sagen, dass mir das Buch leider nicht sonderlich gut gefallen hat. Finde ich ehrlich gesagt, sehr schade, denn ich liebe Familiengeheimnisse, ich liebe verschiedene Handlungsstränge, ich liebe gefühlvolle Bücher - und genau auf das hatte ich hier gehofft. Anfangs war ich auch wirklich begeistert von der Geschichte und sehr schnell gefangen, aber obwohl mich das frühere Leben von Rakel sehr interessierte, war es mir dann doch auch irgendwann zu viel. Es wurde alles viel zu genau beschrieben und das wurde für mich dann schnell langweilig. (nicht die Kindheit von Rakel, sondern erst später) Manche Passagen hätte man also definitiv kürzen können. Irgendwann war mir dann der Handlungsstrang von der Gegenwart um einiges lieber, da sie sich für mich besser lesen ließen. Große Gefühle habe ich leider auch nicht bekommen. Die Autorin hat zwar versucht, sie rüber zu bringen, aber aufgrund der teilweisen zähen Geschichte, sind sie nicht bei mir angekommen. Auch war das Familiengeheimnis ganz schnell kein Geheimnis mehr für mich. Ich habe scheinbar schon zu viele Bücher dazu gelesen. Mich konnte das Ende also nicht überraschen. Und dann der ganz große Knall: Ich konnte mit dem Ende gar nichts anfangen! Das hätte für mich nicht so sein müssen. Irgendwie wurde dadurch alles noch mehr kaputt gemacht. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sehr viel Potenzial hat, Sissel Værøyvik aber nicht damit umzugehen weiß.

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  • Ein Buch, das mich nicht losgelassen hat. . .

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Kerstin73

    04. October 2015 um 21:01

    Der Prolog beginnt mit einem Brief von Yusuf an Rakel. Offen bleibt, wer die beiden sind. Das Buch selbst beginnt mit Ella, die nach Norwegen fliegt, um die Beerdigung ihrer Eltern, die bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen zu organisieren. Schnell wird klar, dass die Ehe von Ellas Eltern nicht glücklich war und die Verhältnisse innerhalb der Verwandtschaft auch nicht ganz einfach waren. Doch trotz der Unstimmigkeiten blieben die Eltern zusammen, lediglich Ella beendete den Kontakt zu ihren Eltern. Doch Ella ist eigentlich in diesem Buch gar nicht die Hauptperson, denn das ist eigentlich Rakel, die Mieterin, die im Haus der Eltern die Souterrainwohnung bewohnt. Ella hofft, von ihr mehr über ihre Eltern erfahren zu können. Die beiden Frauen freunden sich an und helfen sich gegenseitig bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Rakel ist Jüdin, wie es ihr in ihrer Kindheit erging, berichtet sie Ella sehr spannend und anschaulich. Von nun an sind die Kapitel im Wechsel teilweise in der Vergangenheit (ab 1938) und in der Gegenwart erzählt, die Zeitsprünge sind gut nachvollziehbar und behindern das Lesen nicht. Rakels Familie ist glücklich miteinander, wegen des Krieges entscheiden sich die Eltern jedoch, die Kinder nach Norwegen in Pflegefamilien zu schicken , damit sie dort in Sicherheit sind. Doch auch dort kann sie nicht bis zum Ende des Krieges bleiben und gerät hier in eine Familie, in der es nicht immer so harmonisch verläuft, wie sie es von ihren Eltern gewohnt war. Einfühlsam und fesselnd erzählt Rakel die Geschichte ihrer Kindheit, die sie zunächst zusammen mit ihrem Bruder verbracht hat. Nach und nach erfährt sie, was mit ihren Eltern und Pflegeeltern passiert ist. Rakel hat es auch später nicht leicht gehabt. Ihre erste Schwangerschaft, ihre unglückliche Ehe mit zwei weiteren Kindern und die Flucht in ein vermeintlich besseres Leben haben viel von ihr verlangt. Ich mochte Rakel und habe sie für ihre Stärke und für die Art, wie sie ihr Leben gemeistert hat, bewundert. Im Laufe der Geschichte erfährt man auch, was Rakel mit Ella verbindet und Rakel schafft es auch, dass Ella ihre Eltern und ihre Tante in einem anderen Licht sieht und so, wenn es leider auch sehr spät ist, im Nachhinein das Verhalten ihrer Familie verstehen kann. Trotz des nicht einfachen Lebens, der vielen Enttäuschungen und Verluste, die Rakel erlebt hat, wirkt sie doch sehr zufrieden und macht niemandem Vorwürfe. Rakel hat ihr Glück trotz aller Widrigkeiten gefunden. Dieses Buch war sehr fesselnd erzählt und hat mich sehr bewegt. Auch wenn zu diesem Thema schon unzählige Bücher gibt, ist dieses Buch es wert gelesen zu werden! Ein sehr bewegendes Buch, das man sich durchaus noch ein zweites Mal lesen kann!

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  • Henry Henrietta

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Dominikus

    04. October 2015 um 13:04

    Ein Koffer voller Hoffnung von Sissel Værøyvik ist ein gut geschriebener Roman. Im Anfang dachte ich ja noch er wäre wie viele andere Familienromane, aber dann entwickelte er sich zu etwas besonderes. Die Protoganisten sind Rakel und Ella. Ella ist nach dem Unfalltod ihrer Eltern aus den USA zurück nach Bergen gekommen. Das Verhältnis zu ihren Eltern war getrübt, da der Vater ihre Mutter drangsalierte und die sich nicht währte. Ella konnte das nicht ertragen und sie ging früh nach Amerika. Im Elternhaus lebt seit kurzem eine ältere Dame Rakel als Untermieterin. Rakel will ihr unbedingt ihre Lebensgeschichte erzählen und die soll sie niederschreiben. Rakel ist Jüdin aus Bratislawa und mit 6 Jahren 1939 wird sie, ihr Bruder und noch andere Kinder von der Nansenhilfe gerettet und nach Bergen gebracht. Von der Hilfe habe ich schon gehört, aber noch nie in einem Roman gelesen. Schlimm für so kleine Kinder, wenn sie die Eltern verlassen müssen, obwohl die es ja gut mit ihnen meinten. Da kann ich immer wieder nur mit Grausen an unsere Geschichte denken. Rakels Leben wird schwierig, immer wieder wird sie aus der Geborgenheit gerissen, denn auch Norwegen wird es zu gefährlich. Sie ist zwar tapfer, aber die Erlebnissen prägen sie zu einer schwierigen Frau. Ihr Leben wird bis in die Gegenwart erzählt. Ella findet im Elternhaus einiges über ihre Eltern, nun versteht sie die beiden doch etwas besser. Das Ende war dann keine Überraschung, aber es war einfach gut so. Der Roman war spannend geschrieben, wieder ein Stück aus der früheren Geschichte, sehr interessant. Es spielten viele verschiedene Charaktere mit, der den Roman prägte. Für mich ein schönes Leseerlebnis. Ich habe mit Rakel und Ella geliebt und gelitten.

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  • Eine berührende Lebensgeschichte

    Ein Koffer voller Hoffnung

    SteffiKa

    "Meine liebe Rakel, ich hoffe, dass dies seinen Weg zu dir findet, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wo und wann auch immer das sein mag. Bewahre die Geschichte, die Deine Geschichte ist, unsere Geschichte, im Guten wie im Schlechten...." Inhalt (übernommen) Rakel ist noch ein Kind, als sie ihr gesamtes bisheriges Leben in Bratislava zurücklassen muss. Gemeinsam mit ihrem Bruder flieht sie vor den Nationalsozialisten quer durch Europa bis ins norwegische Bergen. Sie wird ihre Eltern nie wieder sehen. Von nun an ist sie ganz auf sich gestellt. Aber Rakel gibt nicht auf und kämpft für ihr Glück, für die Liebe und das Leben. Viele Jahrzehnte später trifft sie in Norwegen Ella, eine junge Frau, die gerade ihre Eltern verloren hat. Rakel und Ella stehen sich näher, als beide anfangs ahnen. Nach und nach öffnet Rakel sich der jüngeren Frau, und zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft. Charaktere Es gibt zwei Hauptcharaktere: Rakel und Ella. Rakel lernen wir im hohen Alter als eine bestimmende und manchmal auch etwas resolute Frau kennen. Den Grund hierfür erfahren wir im Laufe des Buches: Als 6-jähriges Mädchen musste sie vor den Nazis flüchten und ihr blieb im Laufe ihres Lebens nichts anderes übrig, als entweder das Leben so zu akzeptieren, oder daran zu Grunde zu gehen. Früh schon musste sie Verantwortung auch für den etwas kränklichen älteren Bruder tragen und hatte immer wieder mit neuen Abschieden zu kämpfen. Alles in allem ein überzeugender und emotionaler Charakter, wobei sie mir als Kind manchesmal zu "erwachsen" war. Ella kommt nach dem tragischen Verlust ihrer Eltern wieder zurück in die alte Heimat nach Bergen. Sie ist von einer kalten Atmosphäre nach New York geflüchtet und will die Formalitäten so schnell wie möglich hinter sich bringen. Ella ist eine sympathische 30-Jährige, die auf der Such nach sich selbst ist und endlich mit der Vergangenheit abschließen möchte. Ich hab sie gemocht - vor allem, wie sie sich unter dem Einfluss von Rakel zum Positiven verändert hat: Sie wurde emotionaler, offener und wurde dafür belohnt. Auch die Nebencharaktere wie Ellas Tante Agnete, ihre beste Freundin Lili, als auch die Pflegefamilie von Rakel und ihre Freundinnen sind sehr liebevoll und detailreich gezeichnet. Schreibstil Der Roman spielt auf 2 Zeitebenen von 1938 bis 1974 (die Lebensgeschichte von Rakel) und in Bergen im Jahr 2009, wobei die Geschichte von Rakel den Hauptteil spielt. Die Geschichte von Rakel verfolgen wir als Beobachter in der Dritten Person und Ella´s Geschichte wird in Ich-Form erzählt. Diese Abwechslung hat mir gut gefallen. Der Autorin ist ein angenehmer Schreibstil gelungen, der sich flüssig lesen lässt. Sie hat es verstanden, die Spannung zu halten. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht. Auch der Schluss hat sich super in die Geschichte einfügt und hat gepasst. Fazit Ein toller Roman, der eine berührende Geschichte erzählt, die es - leider - zu Tausenden in der Zeit des 2. Weltkrieges gegeben hat. Trotzdem spielt hier die Geschichte die Hauptrolle und nicht der Krieg.

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    • 3
  • Eine wunderbare Geschichte

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Curin

    29. September 2015 um 18:14

    Ella kehrt nach Norwegen zurück, um dort den Nachlass ihrer erst kürzlich verunglückten Eltern zu regeln. Dort trifft sie auf die ältere Dame Rakel, die ihr nach und nach ihre Lebensgeschichte erzählt, die in Bratislava zur Zeit des Nationalsozialismus beginnt und sich durch Norwegen und New York zieht.  Das Buch beginnt ein bisschen schleppend aus der Sicht von Ella, aber spätestens als sie auf Rakel trifft, hat es mich gepackt. Rakel erzählt sehr bewegend von ihrer Kindheit, während der sie als Jüdin ohne ihre Eltern nach Norwegen gebracht wird. Ihre Erlebnisse haben mich berührt und auch realistisch auf mich gewirkt. Generell bin ich viel schneller mit Rakel warm geworden als mit Ella, die ich bis zum Ende des Buches als wenig sympatisch empfunden habe.  Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und hat es geschafft, mit vielen Beschreibungen und authentischen Figuren das Leben Rakels glaubhaft zu erzählen. Mich hat Frau Værøyvik mit ihrer warmherzigen und berührenden Geschichte angesprochen und begeistert. Es steckt sogar ein wenig Spannung im Buch, da es viele Wendungen gibt und man nie genau weiß, wie etwas ausgeht. Mich hat das Buch immer wieder mit Inhalten überrascht, die ich so nicht erwartet hätte. So reist man beispielsweise mit Rakel ins frühe New York der 60er. Insgesamt ist ,,Ein Koffer voller Hoffnung" ein wunderbares und auch unterhaltsames Buch, dass ich gerne weiterempfehle.

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  • Die eigene Geschichte bewahren

    Ein Koffer voller Hoffnung

    uli123

    19. September 2015 um 17:38

    Ella reist in ihre Heimatstadt Bergen, um nach dem Unfalltod ihrer Eltern, zu denen ein getrübtes Verhältnis bestand, deren Nachlass zu regeln. Dabei stellt sie sich ihrer Vergangenheit und macht unerwartete Entdeckungen über ihre Familie. Im Elternhaus trifft sie auf Rakel, eine alte Dame, dort zur Untermiete wohnend. Auf deren Geheiß hin zeichnet die Journalistin Ella, zunächst unwillig, dann mehr und mehr neugierig, Rakels Lebensgeschichte auf. Diese setzt Ende der 30erJahre in Bratislava ein, wo Rakels jüdische Eltern ihre fünfjährige Tochter zum Schutz vor den Judenverfolgungen dank der Nansenhilfe nach Norwegen schicken. Als junge Frau gibt sie eine uneheliche Tochter zur Adoption frei, später flüchtet sie mit zwei weiteren Kindern vor ihrem Ehemann nach New York. Im Alter sucht sie die Stationen ihres Lebens auf. Was Rakel Ella bis zum Schluss vorenthält, ist, dass auch ihrer beider Leben miteinander verknüpft sind … Gehe ich sonst an Romane skandinavischer Autoren eher skeptisch heran, weil ich viele als eher schwermütig empfinde, wurde ich hier sehr bald eines Besseren belehrt. Rakels Lebensgeschichte zieht einen schnell in den Bann. Sie ist zwar fiktiv, aber repräsentativ für das Schicksal so vieler Juden zur Zeit des Nationalsozialismus und berührt zutiefst. Wer wie Rakel schon so früh entwurzelt wird, kann wohl nur ein Leben wie sie führen, in dem sie niemanden an sich heranlässt. Bei der Gelegenheit sind interessante historische Informationen sowie solche über Land und Leute zu erhalten, die mir bislang eher fremd waren (z.B. die Nansenhilfe). Die Autorin hat wirklich gut recherchiert. Die Botschaft des Buches, die eigenen Wurzeln zu bewahren und die eigene Geschichte seinen Nachkommen weiterzugeben, wird gut und eindringlich herübergebracht. Das Ende überrascht nicht so sehr, war es doch schon frühzeitig zu erahnen. Die Lektüre fällt trotz zeitlicher Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit und trotz Wechseln in den Erzählperspektiven leicht; die Orientierung geht nie verloren. Ein von mir klar zu empfehlendes Buch.

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  • Berührende Geschichte

    Ein Koffer voller Hoffnung

    rainbowly

    19. September 2015 um 14:36

    Erster Satz Sie strich langsam über das Buch, zögerte noch, es zu öffnen. Inhalt Sissel Værøyvik erzählt in "Ein Koffer voller Hoffnung" die Lebensgeschichte von Rakel Teller, inzwischen über 70 und auf den Spuren ihrer Vergangenheit und das Zusammentreffen mit Ella, die gerade ihre Eltern verloren hat und ebenfalls auf Geheimnissen ihrer Vergangenheit trifft. Cover Ich finde das Cover erweckt einen verträumten Eindruck, aber man spürt auch eine Sehnsucht bei diesem Blick in die Ferne - in die Vergangenheit. Die Farben sind harmonisch und unterstützen dieses Gefühl. Den Klappentext finde ich schön gestaltet - er ist in Schreibschrift geschrieben und wie ein Brief gestaltet. Allerdings verrät er nicht viel von der Geschichte. Doch die Stimmung des Buches ist in diesem kurzen Brief gut eingefangen. Sprache Die Geschichte wird von Ella erzählt, aber es wechselt zwischen Ellas Ich-Perspektive in der Gegenwart und ihrer Nacherzählung von Rakels Geschichte, beginnend bei ihrer Kindheit und endend in der Gegenwart. Bei einigen Kapiteln sind Ort und Jahr angegeben, manchmal wechselt die Erzählperspektive aber auch ohne Vorwarnung. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn an den verschiedenen Orten, Zeiten und Personen erkennt man schnell aus welcher Perspektive jetzt gerade erzählt wird. Manchmal ist die Erzählweise gewöhnungsbedürftig, da immer wieder Dinge erwähnt oder angeschnitten werden, aber dann nicht ausdrücklich geklärt werden - da muss man sich den Ausgang dann oft zusammenreimen oder es erschließt sich erst im weiteren Verlauf der Erzählung. Fazit Der Einstieg in diese Geschichte ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Den Anfang von Rakels Geschichte fand ich wirklich schön und sehr ergreifend. Dann wurde es für mich etwas langatmig. Gerade Rakels Zeit in Amerika hätte für mich nicht so ausführlich beschrieben sein müssen. Es blieb zwar eine gewisse Spannung erhalten, da gleichzeitig Ella schwerwiegende Geheimnisse ihrer Eltern lüftet, aber Rakels Geschichte konnte mich da nicht mehr so fesseln wie zu Anfang. Der Schluss war dann wieder sehr emotional und das konnte mich dann wieder mit dem Buch aussöhnen.

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  • Ein Koffer voller Hoffnung

    Ein Koffer voller Hoffnung

    Gelinde

    13. September 2015 um 14:06

    Ein Koffer voller Hoffnung, von Sissel Værøyvik Cover: Das Cover passt sehr gut zu dem Buch, scheu, verlegen, zurückhaltend und doch neugierig was das Leben noch so bringen wird. Inhalt: Es treffen zwei Geschichten aufeinander. Vergangenheit und Gegenwart. Ella kommt aus den USA nach Norwegen um die Beerdigung und den Nachlass ihrer Eltern zu planen die bei einem Unfall plötzlich ums Leben kamen. Ihr Verhältnis war alles andere als gut. Dabei trifft sie auf Rakel, die seit kurzer Zeit dort „Untermieterin“ ist. Diese erzählt ihr die unglaubliche Geschichte ihres Lebens. Wie sie als Kind (mit ihrem Bruder) aus Bratislava fliehen muss, da sie Jüdin ist. Sie wird ihre Eltern nie wieder sehen und ist immer wieder ganz auf sich alleine gestellt, auch wenn es immer wieder Menschen gibt die ihr ans Herz wachsen, die sie aber immer wieder verliert. Zwischen Rakel und Ella entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, bei der Ella nicht ahnt worauf diese noch hinauslaufen wird. Meine Meinung: Sehr gefühlvoll und eindrücklich erzählte Geschichte. Es ist immer wieder unglaublich was für Einzelschicksale die Zeit um 1940 den Juden brachte. Die Autorin hat die Geschichte um Rakel sehr emotional und warm erzählt. Die schlimmen Dinge sind behutsam und sacht erzählt, aber mit sehr vielen Emotionen, so dass ich mich voll in der Geschichte verloren habe und mit Rakel gefühlt und gelitten habe. Relativ früh konnte ich erahnen was Rakel und Ella verbindet, trotzdem war es spannend und schön zu lesen, wie sich alles entwickelt und fügt. Der Schreibstil ist schön und flüssig zu lesen. Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren klar getrennt und gut nachvollziehbar durch Ort und Zeitangaben am jeweiligen Begin der Kapitel. Autorin: Sissel Værøyvik wurde 1959 geboren. Sie wohnt heute in Bergen. Ein Koffer voller Hoffnung ist der gelungene Debütroman der Norwegerin. Mein Fazit: Ein sehr bewegendes Buch über ein außergewöhnliches Leben mit vielen Schicksalsschlägen und immer neuen Herausforderungen. Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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