Sissy Vogg Brüder, Söhne, Liebhaber

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Inhaltsangabe zu „Brüder, Söhne, Liebhaber“ von Sissy Vogg

7714 v.Chr. im Fruchtbaren Halbmond, an einem Nebenfluss des Tigris: Im steinzeitlichen Volk der Gabbtaraner sind Männer als Brüder, Söhne und Liebhaber geachtet, aber "Ehemänner" oder "Väter" völlig unbekannt. Da bringt die Farbmutation in einer Pferdeherde den angehenden Mann Horfet auf eine ungeheuerliche Idee. Ausgerechnet ein Verstoßener namens Boritak, der sich nur durch eine Lüge Zugang zu Horfets Dorf verschaffen konnte, stärkt dem jungen Mann den Rücken, als dieser schon aufgeben will. Doch Boritaks Absichten sind alles andere als lauter. Rach- und Geltungssucht beherrschen sein Denken. Geschickt manipuliert er Horfet, bis dieser tatsächlich etwas erlebt, das nicht nur sein Leben entscheidend verändert. (Quelle:'E-Buch Text/20.09.2013')

Die Jungsteinzeit mal anders gesehen. Unbedingt lesen!

— Michel
Michel

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    Brüder, Söhne, Liebhaber
    Michel

    Michel

    06. October 2013 um 21:03

    7714 vor unserer Zeit, im Fruchtbaren Halbmond, an einem der Zuflüsse des Tigris: In dem jungsteinzeitlichen Volk der Gabbtaraner sind Männer als Brüder, Söhne und Liebhaber geachtet, aber "Ehemänner" oder "Väter" völlig unbekannt. Horfet, der junge Held des Romans entdeckt eine Farbmutation in der Pferdeherde. Das bringt ihn auf einen revolutionären Gedanken. Ist die Frauenherrschaft nur Lug und Trug? Unterstützt und manipuliert vom Verstossenen Boritak begibt sich Horfet auf eine gefährliche Reise zu sich selbst und zum Mannsein. Auch wenn die Ereignisse und Geschehnisse, die Sissy Vogg meisterhaft erzählt, nur erdacht sind, könnten sie sich ähnlich zugetragen haben. Weder historischer Roman noch Sachbuch noch Fantasy noch Science Fiction. Akribisch recherchiert und belegt, ist "Brüder, Söhne, Liebhaber" mehr als das: ein wissenschaftliches Märchen, wie es nur wenige, wenn überhaupt, gibt. Spannend geschrieben, stilvoll verfasst, ein Lesevergnügen, das einen bereichert und nachdenklich stimmt. Bravo!

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