Skottie Young

 4.5 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von I hate Fairyland 01, I hate Fairyland 02 und weiteren Büchern.

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I hate Fairyland 03 - Luxusausgabe (Rote Edition)

Neu erschienen am 13.12.2018 als Hardcover bei POPCOM.

I hate Fairyland 03 - Luxusausgabe (Grüne Edition)

Neu erschienen am 13.12.2018 als Hardcover bei POPCOM.

I hate Fairyland 03

Neu erschienen am 13.12.2018 als Hardcover bei POPCOM.

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I hate Fairyland 01

I hate Fairyland 01

 (8)
Erschienen am 12.01.2017
I hate Fairyland 02

I hate Fairyland 02

 (4)
Erschienen am 20.07.2017
Rocket Raccoon - Der Letzte seiner Art

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 (3)
Erschienen am 09.03.2015
Rocket Raccoon & Groot

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 (2)
Erschienen am 14.11.2016
Rocket Raccoon - Krawall im All

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 (2)
Erschienen am 12.10.2015
Der Zauberer von Oz

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 (2)
Erschienen am 22.05.2017
Baby Marvels

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 (2)
Erschienen am 22.02.2016

Neue Rezensionen zu Skottie Young

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Schuggas avatar

Rezension zu "I hate Fairyland 01" von Skottie Young

Bonbonbunter schwarzer Humor
Schuggavor 6 Monaten

Manchmal werden Wünsche wahr. Dies muss die 10jährige Gertrude erfahren, die sich nichts sehnlicher wünscht, als in Fairyland zu leben - und prompt dort landet. Um in ihre Welt zurück zu gelangen, muss sie lediglich den magischen Schlüssel finden, welcher ihr das Tor öffnen wird. Klar, nichts leichter als das. Doch 27 Jahre später ist sie leider immernoch auf der Suche. Gefangen im Körper einer 10jährigen zieht die verbitterte, hasserfüllte Gert fluchend eine blutige Schneise der Verwüstung durch Fairyland... 


Ach, fluff dich!


Dieser Comic ist die reinste Augenweide: Natürlich ist in Fairyland alles zuckersüß und quietschbunt - bis Gert auftaucht. Der Umstand, dass sie weiterhin wie ein kleines Kind aussieht, welches zynisch fluchend alles kurz und klein schlägt, geben der Story einen ganz eigenen, leicht absurden Touch. Und auch ihre Flüche, deren Härte dadurch eine gewissen Komik aufweisen, dass Gertrude darin Schimpfwörter durch harmlose Begriffe austauscht, sind einfach zu köstlich. Unnötig zu erwähnen, dass die Bewohner Fairylands mittlerweile ziemlich genervt von ihr sind, oder? Ein herrlich schwarzhumoriger, kunterbunter Comic für Erwachsene.

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Lena_AwkwardDangoss avatar

Rezension zu "I hate Fairyland 02" von Skottie Young

Das Gemetzel geht weiter^^
Lena_AwkwardDangosvor einem Jahr

Achtung! Die Rezension enthält kleine inhaltliche Spoiler zu Band 01! Ich beziehe mich hier auf die Standartversion des Comics. Eine Limited Edition ist ebenfalls erhältlich, die ich euch ganz am Ende der Rezension verlinkt habe.


♥ Inhalt ♥

Um Gertrudes Konzentrationsfähigkeit ist es nicht gut bestellt und sie wird das Königinnensein schnell leid: hier eine Eröffnung mit dusseligen Toten, die im Weg rumliegen, dort eine Zeremonie mit falsch ausgesprochenem Zauberspruch und einem Massaker... Das alles kann Gert nicht bei Laune halten und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als sich endlich wieder etwas anderem widmen zu dürfen. Nichts einfacher als das! Oder?

Text: Popcom


♥ Cover & Ausstattung ♥

Der zweite Band ist wieder unglaublich witzig und bunt gestaltet. Schon am Cover lässt sich erkennen, dass man ein sehr verrücktes, abgedrehtes Comic mit abgrundtief schwarzem Humor vor sich hat, das man lieber von Kindern fernhalten sollte. :D Schade finde ich nur, dass der hübsche bunte Hintergrund der US-Ausgabe, wie schon beim ersten Band, nicht übernommen wurde. Das Comic ist vollständig in Farbe und hinten die Alternativcover der enthaltenen Kapitel 6 bis 10 als kleines Extra angehängt. Obwohl das Hardcover in der Standartversion schon sehr hübsch aufgemacht und mit qualitativ hochwertigem Papier ausgestattet ist, besteht dennoch die Möglichkeit, sich stattdessen für die großformatige Luxusausgabe zu entscheiden, die es in zwei verschiedenen Farben gibt.


♥ Umsetzung ♥

Lange habe ich auf Band 02 gewartet, um endlich zu erfahren, wie es mit Gertrude, Larry und den restlichen Bewohnern Fairylands weitergeht. Sobald sich die Gelegenheit bot, musste ich ihn dann auch direkt verschlingen, jedoch gestaltete sich die Story zunächst recht ernüchternd. Der Einstieg in den zweiten Band startet mit einem deutlich langsameren Tempo als noch Band 01, denn die Handlung ist eher episodisch aufgebaut: Gert ist nun (unfreiwillig) Königin über Fairyland und damit so gar nicht zufrieden. Im Schnelldurchlauf werden ihre Aufgaben als Königin und die Katastrophen gezeigt, die sie dabei anrichtet, bis sie schließlich endgültig ihres Amtes enthoben wird. Danach klappert sie mit ihrem Begleiter Larry nach und nach alle Möglichkeiten ab, wie sie doch noch nach Hause zurückkehren könnte. Wir sind also praktisch wieder am Ausgangspunkt der Geschichte angekommen. Dadurch wird es etwas weniger spannend und fesselnd als noch in Band 01, vieles wird nur angeschnitten oder im Schnelldurchlauf gezeigt und die Handlung wirkt insgesamt etwas überladen. Es fehlte mir einfach der rote Faden.

Trotzdem konnte mich der fantastische schwarze Humor wieder restlos begeistern. Gerts Abenteuer und alle Begebenheiten in Fairyland werden übertrieben und richtig schön überzogen dargestellt. Das Comic parodiert sich praktisch selbst, was einfach nur genial ist! Leider ging es mir aber in diesem Band ein bisschen zu viel um... Fäkalien, das war mir teilweise echt zu ekelig und hat die Story nicht wirklich an Qualität gewinnen lassen. Zum Ende hin wurde es dann aber wieder sehr spannend und auch in Sachen Humor legt Scottie Young da noch einmal eine Schüppe drauf, sodass ich den kleinen Durchhänger am Anfang des Bandes verschmerzen kann. Die Story bekommt eine interessante neue Richtung und spielt ein wenig mit überdramatisierten Zeitparadoxen, was sich wirklich sehr unterhaltsam und irgendwie sogar episch liest. :D Gerade die beabsichtigte Willkür in einigen Szenen hat mich wieder sehr zum Lachen gebracht und das Ende steigert die Spannung auf den nächsten Band sehr.


♥ Charaktere ♥

Weiterhin liegt das Augenmerk eher auf dem Unterhaltungswert der Geschichte als auf ihren Charakteren, weshalb man keine allzu große charakterliche Tiefe oder gar einen Sympathieträger erwarten sollte. Gertrude ist weiterhin die miesepetrige, aggressive Antiheldin der Geschichte, die ihre Probleme gerne mit Gewalt löst und kein Blatt vor den Mund nimmt. Der Kontrast zu ihrem Aussehen - ein niedliches (?) kleines Mädchen mit grünen Korkenzieherlocken - ist einfach eine Klasse für sich. XD Sie hasst Fairyland über alles und sucht krampfhaft nach einem Weg nach Hause, wobei sie eine wahre Schneise der Verwüstung und des Todes hinterlässt, beginnt aber in diesem Band endlich ein wenig zu verstehen, dass sie nicht unbesiegbar ist und ihre Entscheidungen schwerwiegende Folgen haben können... Eine großartige Charakterentwicklung würde ich mir in Gerts Fall allerdings gar nicht wünschen, dafür kann man angesichts ihrer Methoden einfach zu schön den Kopf schütteln und lachen.

Besonders Larry, die Zigarren rauchende Fliege, fand ich in diesem Band wieder besonders toll. Er ist einfach so herrlich sarkastisch und frustriert in seiner unfreiwilligen Rolle als Gerts Begleiter! Außerdem gibt es wieder einige neue Charaktere zu entdecken, von denen die meisten allerdings nicht sonderlich lange überleben. Nur I Hate Fairyland schafft es den Tod eines Charakters irgendwie witzig darzustellen, das muss man erst einmal schaffen! Duncan den kleinen Drachen finde ich ja total niedlich, aber er tut mir auch echt leid, wie er da in Gerts Geschichte geraten ist. Wenn man sich mit der brutalen Chaosqueen abgibt, ist man halt nie sicher. XD


♥ Zeichnungen ♥

Die Zeichnungen passen perfekt zur Geschichte, sind sehr detailliert, verrückt und oft ziemlich psycho, einiges kommt aber auch eher süß daher, was einen tollen Kontrast ergibt. Ich mag Gertrudes irre Gesichtsausdrücke wirklich unheimlich gern, ebenso das Character Design der Bewohner Fairylands sowie die Landschaften und Szenerien. Besonders den kleinen Drachen und das Katastrophon finde ich so unglaublich niedlich! ♥ Auf diesen Seiten stecken einfach so viel Liebe zum Detail, so viel Hingabe und Leidenschaft, wie ich sie mir bei einem Comicbuch wünsche. Jean-Francois Beaulieus Kolorierung ist wieder richtig schön knallig, quietschbunt und atemberaubend hübsch geworden. Wie können Tod, Zerstörung und Wahnsinn nur so schön aussehen? :D Die Farben harmonieren dabei wieder perfekt miteinander und man schaut/ starrt die einzelnen Seiten einfach gerne an.


♥ Fazit ♥

Band 02 ist zwar etwas schwächer als der Auftakt geraten, aber nach einem schleppenden Start trotzdem sehr unterhaltsam, voller Action und gnadenlos bösem Humor. Es gibt wieder viel in Fairyland zu entdecken und es macht einfch Spaß Gert und Larry auf ihren blutigen Reisen zu begleiten. Man sollte diese Reihe wirklich nicht allzu ernst nehmen und sich darauf einlassen können. Fans von verrücktem Humor und etwas Gore werden mit etwas Geduld auch hier wieder auf ihre Kosten kommen.


4/5 ♥

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liberiariums avatar

Rezension zu "Der Zauberer von Oz" von Skottie Young

Wunderschön adaptiert!
liberiariumvor einem Jahr

PLOT


Ein Wirbelsturm sorgt dafür, dass die kleine Dorothy und ihr Hündchen Toto ins zauberhafte Land von Oz geweht werden. Das Mädchen ist verwirrt: Sie soll nicht nur eine Hexe bei ihrer Ankunft getötet haben, sondern auch einen Zauberer aufsuchen, um überhaupt erst wieder nach Hause zu finden! Auf ihrem Weg zum Zauberer begegnet sie einem Löwen, der immerzu Angst hat, einem Blechmann ohne Herz und einer Vogelscheuche, die endlich Verstand haben möchte. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, um sich vom großen Zauberer von Oz ihre Wünsche erfüllen zu lassen. Kann Dorothy unbeschadet wieder nach Hause kehren?



MEINUNG


Von Anfang an war ich davon angetan, als ich hörte, dass Panini Comics Der Zauberer von Oz publizieren würde. Ich mag die Geschichte der kleinen Dorothy, schaue mir auch gerne alte und neue Film-Adaptionen der Erzählung an. Daher freute es mich umso mehr, dass Eric Shanower Der Zauberer von Oz für den Comic möglichst originalgetreu umsetzen wollte. 

Das bedeutet aber auch, dass einige Stellen nicht immer kindgerecht sind. Um 1900, als Der Zauberer von Oz als Buch erschien, sah die Welt auch noch ein bisschen anders aus. Manchmal ist der Comic sehr düster und an einigen wenigen Stellen auch brutal. Ich persönlich mochte die Mischung aus kunterbunter Kindererzählung und Schauermärchen sehr. 

Erzählerisch habe ich vor allem darüber gejubelt, dass die Hintergrundgeschichten der Begleiter von Dorothy porträtiert wurden. So berichtet die Vogelscheuche über ihre Entstehung und der Blechmann beschreibt, wie ihm die große Liebe verwehrt wurde. Die kleinen Nebengeschichten machen die Hauptstory lebendig und hauchen den Charakteren vor allem viel Charisma und Sympathie ein. Dorothy blieb dagegen manchmal schon etwas blass, was ich zwischendurch etwas schade fand. Ich hätte mir durchaus auch einen Comic nur über die Hintergrundstorys der Nebenfiguren gekauft, so sehr habe ich sie genossen. 

Weil es sich bei dem Titel um eine Adaption handelt, wird natürlich generell viel erzählt. Oft hatte ich aber das Gefühl, dass der Text einfach zu narrativ ist, wodurch sich der Fokus vom Bild auf den Text verschob. Bei einem Comic problematisch, wie ich finde. Ich hätte mir gewünscht, dass die Bilder schlichtweg mehr erzählen, denn die Illustrationen sind wunderschön! 

Ist ja auch kein Wunder, hier war Skottie Young am Werk. Comic-Fans kennen ihn bereits durch seine Arbeit an Marvel-Projekten oder auch der I hate Fairyland-Serie. Er hat beispielsweise die Illustrationen für die Marvel-Babys angefertigt. Sein Stil ist deshalb irgendwie immer sehr niedlich, man möchte die Figuren am liebsten knuddeln! Er schafft es zudem aber auch, die düsteren Elemente meisterhaft zu bebildern. Ich hätte mir keinen idealeren Künstler für die Verwirklichung des Comics vorstellen können! 

Die Farben hat Jean-Francois Beaulieu beigesteuert. Sie sind unheimlich atmosphärisch und sorgen für die perfekte Stimmung beim Lesen! Etwas langweilig fürs Auge wird es allerdings während der Szenen in der Smaragdstadt. Natürlich ist dort alles grün, doch beim Lesen war ich manchmal ein wenig vom immer gleichen Setting genervt. Vielleicht hätte man in den Panels etwas anders arbeiten können, um das Auge nicht zu ermüden.



FAZIT


Mit seinen 188 Seiten hat man auch wirklich etwas von diesem Comic und man kann sich Zeit lassen, die Geschichte zu lesen. Auch wenn mich die Narration manchmal etwas störte und ich lieber die Bilder die Story erzählen gelassen hätte, war ich von Der Zauberer von Oz durchaus begeistert. Das liegt zu einem großen Teil an den schönen Illustrationen von Skottie Young, den herrlichen Farben und der Mischung aus Schauerelementen und Kinderbuch. Daher vergebe ich für die Comic-Adaption von Der Zauberer von Oz aus dem Panini Verlag vier von fünf möglichen Lesebrillen!

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