Skottie Young I hate Fairyland 01

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Inhaltsangabe zu „I hate Fairyland 01“ von Skottie Young

Im zartesten Jugendalter wünscht sich Gertrude in ein fernes Wunderland voller Freude und fröhlichem Lachen. Prompt wird sie in eben jenes Wunderland katapultiert. Um wieder in ihre Welt zurückzukehren zu können, muss Gert mit Hilfe einer Karte einen geheimnisvollen Schlüssel finden. Doch Gert ist nicht die Flinkste und so zieht sich ihre Suche über stolze und keineswegs fröhliche 27 Jahre. Äußerlich noch immer ein Kind, ist Gert innerlich zu einer verbitterten, bösen Zicke mutiert, der kein Schimpfwort zu schmutzig und kein Gemetzel zu blutig ist!

Brilliante, lustige Umsetzung einer genialen Idee

— Lena_AwkwardDangos
Lena_AwkwardDangos

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    I hate Fairyland 01
    Lena_AwkwardDangos

    Lena_AwkwardDangos

    14. February 2017 um 11:43

    Ein großes Dankeschön an Tokyopop/ Popcom für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Seit 2015 verlegt Tokyopop nun seine Comics unter dem Label Popcom. Als Gelegenheitsleserin von Graphic Novels, die eigentlich im Bereich Manga zuhause ist, schaue ich immer mal wieder, ob ich nicht auch dort etwas interessantes finde. Direkt ins Auge gesprungen ist mir dabei Skottie Youngs abgedrehte Märchenlandgeschichte, die ich euch nun näher vorstellen möchte. ♥ Inhalt ♥ Im zartesten Jugendalter wünscht sich Gertrude in ein fernes Wunderland voller Freude und fröhlichem Lachen. Prompt wird sie in eben jenes Wunderland katapultiert. Um wieder in ihre Welt zurückzukehren zu können, muss Gert mit Hilfe einer Karte einen geheimnisvollen Schlüssel finden. Doch Gert ist nicht die Flinkste und so zieht sich ihre Suche über stolze und keineswegs fröhliche 27 Jahre. Äußerlich noch immer ein Kind, ist Gert innerlich zu einer verbitterten, bösen Zicke mutiert, der kein Schimpfwort zu schmutzig und kein Gemetzel zu blutig ist! Text: Popcom ♥ Cover & Ausstattung ♥ Die ersten fünf Hefte des Comics werden hier in einem hochwertigen Hardcover zusammengefasst. Der Sammelband liegt recht schwer in der Hand und an der Papierqualität ist rein gar nichts zu beanstanden. Mit seinem Umfang von 128 komplett farbigen Seiten wirklich ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis! Darüber hinaus werden die Cover der einzelnen Hefte am Ende aufgeführt und jeweils am Anfang und am Ende des Bandes gibt es bedruckte Seiten in einem kräftigen Neonpink. Zum Cover kann ich einfach nur sagen: Wow! Das verrückte Motiv und die knalligen Farben lassen keinen Zweifel daran, dass diese Geschichte einfach nur lustig, brutal und banal ist. Mir gefallen auch das Backcover und der Schriftzug richtig gut. Insgesamt eine unglaublich schöne Aufmachung. ♥ Umsetzung ♥ In I Hate Fairyland begleiten wir die verbitterte, blutrünstige Gertrude, die endlich diesen verdammten Schlüssel finden möchte, der sie wieder nach Hause bringen soll. Dabei wird jedes Hindernis ohne Rücksicht auf Verluste beseitigt, am liebsten mit viel Blut und Zerstörung. Zunächst gibt es eine Rückblende, in der der Leser erfährt, wie Gertrude als kleines Mädchen nach Fairyland gelangt ist, bevor die eigentliche Handlung beginnt. Gert und ihr Begleiter, eine Pfeife rauchende, äußerst gleichgültige Fliege namens Larry, sind nach 27 Jahren immer noch auf der Suche und man merkt ihnen an, dass sie sich eigentlich am liebsten gegenseitig loswerden würden. Die Dialoge zwischen den beiden sprühen nur so vor abgrundtief schwarzem Humor, Fäkalsprache, Ironie und Sarkasmus, was sehr repräsentativ für die gesamte Geschichte ist. Denn im Großen und Ganzen handelt die Story einfach von ihrer Reise voller Flüche, Gemetzel und bitterbösem Witz. Überhaupt ist die gesamte Handlung ziemlich brutal, random und gestört, man muss diese Mischung aus schwarzem Humor und Wahnsinn also einfach mögen, um das Comic genießen zu können - und ja, mein Geschmack wurde sehr gut getroffen, denn ich fühlte mich bestens unterhalten.^^ Da durch Gertrudes Wahn die halbe Bevölkerung von Fairyland ausgelöscht wurde, hat sie mittlerweile viele Feinde, die sie am liebsten tot sehen würden. Allen voran Königin Cloudia, die eine Idee nach der anderen aus dem Hut zaubern muss, da sie selbst einem Gast kein Haar krümmen darf. Gert kann jedoch nichts so leicht aufhalten, weshalb mir einige ihrer Gegner schon richtig leidtaten und es zu einigen grotesken Szenen kommt. :D Besonders lustig gemacht fand ich die Szene, in der Gert eine laaaange Zeit bewusstlos ist und Larry sich derweil ein ganzes Leben neben ihr aufbaut - vom eigenen Haus bis hin zur Familie mit Kindern inklusive anschließender Scheidung. Aber es gibt noch eine Reihe weiterer willkürlicher, witziger Szenen, die mich echt zum Grinsen gebracht und begeistert haben. Es passiert so einiges in diesem ersten Band, sodass ich ihn praktisch verschlungen und am Stück durchgelesen habe. Das Ende ist auch richtig cool gemacht und kommt mal ohne nervigen Cliffhanger aus, macht aber trotzdem total neugierig auf den zweiten Band. ♥ Charaktere ♥ Gertrude ist die "Heldin" dieser Geschichte und alles andere als süß, liebreizend oder sympathisch. Das muss sie allerdings auch überhaupt nicht sein. Da sie seit fast 30 Jahren in Fairyland und im Körper eines kleinen Mädchens gefangen ist, metztelt sie alles nieder, was sich zwischen sie und ihre Suche nach dem Schlüssel stellt. Sie ist miesepetrig, aggressiv, allzeit gewaltbereit und sich zu keinem vulgären Spruch zu schade, was genau den Humor und Charme von I Hate Fairyland ausmacht - denn Gertrude hasst Fairyland wirklich abgrundtief und wollte niemals auch nur dorthin. Die Nebencharaktere müssen ebenfalls nicht nachvollziehbar oder sympathisch sein, denn sie werden eh früher oder später von Gert massakriert. XD Da die Geschichte ihr Augenmerk dadurch stark auf den Comedy-/ Unterhaltungsaspekt und weniger auf gut ausgearbeitete Charaktere legt, sehe ich es hier überhaupt nicht als Kritikpunkt, dass man sich nicht mit den Figuren identifizieren kann. Wie denn auch, wenn alle irgendwie gestört sind? ♥ Zeichnungen/ Artwork ♥ Der Stil und Aufbau in den meisten Graphic Novels gefallen mir leider gar nicht, weshalb ich mich einfach nicht durchringen kann ebensolche zu lesen. Dagegen finde ich die Zeichnungen in I Hate Fairyland einfach unglaublich toll! Sie passen perfekt zur Geschichte, sind sehr detailliert, verrückt und oft ziemlich psycho, einiges kommt aber auch eher süß daher. Ich mag Gertrudes irre Gesichtsausdrücke wirklich unheimlich gern, ebenso das Character Design der Fairyand-Bewohner sowie die Landschaften und Szenerien. Auf diesen Seiten stecken einfach so viel Liebe zum Detail, so viel Hingabe und Leidenschaft, wie ich sie mir bei einem Comicbuch wünsche. Ganz besonders angetan hat es mir aber auch die Kolorierung von Jean-Francois Beaulieu, denn die ist einfach wunderschön! Richtig bunt, knallig und verrückt, wie die Geschichte selbst, allerdings ohne zu aufdringlich zu wirken. Die Farben harmonieren perfekt und erschaffen ein tolles Gesamtbild auf jeder einzelnen Seite. Die großartigen Kapitelbilder könnte ich einfach immer und immer wieder anstarren. ♥.♥ ♥ Fazit ♥ Ein unglaublich skurriles, witziges und buntes Abenteuer voller schwarzem Humor, das ich jedem empfehlen kann, der kein Problem mit gewaltreicher Comedy hat und Alice im Wunderland mal auf eine ganz andere Art und Weise erleben möchte. Eine tiefere Botschaft sollte man jedoch nicht erwarten, da das Comic natürlich vor allem auf Action und Comedy abzielt und diese beiden Genres auch perfekt erfüllt. I Hate Fairyland ist einfach genau das, was es zu sein versucht, und hat mich damit positiv überrascht, weshalb ich unglaublich begeistert von diesem genialen Auftakt bin. Ich kann den zweiten Band kaum erwarten und hoffe mal, dass er nicht so lange auf sich warten lassen wird. Bis dahin werde ich Band 01 einfach noch ein paarmal lesen. :D Bewertung: 4,5/5

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    I hate Fairyland 01
    SarahRawr_Bloggt

    SarahRawr_Bloggt

    23. January 2017 um 13:31

    Die kleine süße Getrude wünscht sich nichts sehnlicher als ins Reich der Märchen und Feen zu gelangen und tatsächlich wird ihr Wunsch erhört. Ein Loch in ihren Kinderzimmer klafft auf und reißt die kleine Gert in den Abgrund und geradewegs ins Feenland zur Königin Cloudia im Schloss hoch in den Wolken hinein.Aber die kleine Gert will doch lieber wieder zurück zu ihren Eltern und fort aus dem Feenland, doch leider kann sie das nicht, denn jeder hat sich an die feenländischen Regeln zu halten. Diese besagen, dass Gäste des Landes erst den magischen Schlüssel finden müssen um zurück in die normale Welt zu gelangen. Wie schwer kann das schon sein? Immerhin ist Gert im Land der nettesten, süßesten und hilfsbereitesten Wesen der Welt. Außerdem bekommt sie Hilfe an ihre Seite gestellt, in Form einer kettenrauchenden Grille.Tja, Gert sucht diesen verflufften Schlüssel nun seit 27 Jahren und bekommt irgendwann einen Tobsuchtsanfall der nicht mehr enden will. Sie zerstückelt die ach so niedlichen Sterne, die ihren Weg erleuchten, frisst die Gehirne der Pilzarmee - worauf sie auf einen Woodstock-mässigen Trip hängen bleibt und schlachtet alles und jeden auf ihrem Weg ab. Äußerlich mag sie noch wie ein kleines, unschuldiges Kind aussehen, doch innerlich ist sie eine erwachsene, frustrierte Psychopathin. Gert könnte die kleine Schwester von Deadpool sein. Was tatsächlich aber nicht so toll wär für Dead, denn Gert lässt keine Einhörner am Leben. Gert lässt so gut wie niemanden am Leben. Die Zeichnungen von Scottie Young sind einfach auf den Punkt. Er hat einen eher lockeren Stil, transportiert damit aber alles wichtige aufs Blatt. Die Idee rund um Gertrude ist so verrückt, dass es schon wieder genial ist. Wäre der Comic realistischer gezeichnet, würde es mir weniger Spaß machen ihn zu lesen. Aber mit all den putzigen Details, die Wortspiele, die verniedlichten Schimpfwörter und mittendrin ein kleines Kind, das einen Tantrum nach dem anderen schmeißt - ist es einfach herrlich schräg. Was mir allerdings gefehlt hat, war das bisherige Leben von Gertrude. Wie sie die 27 Jahre aufgewachsen ist, was sie erlebt hat, wie viele Rückschläge sie erleiden musste und genau das, hätte den Anfang noch besser gemacht. Once upon a time.. war mal. Wenn kleine, grünhaarige Mädchen axtschwingend auf einem zuhüpfen, sollte man schleunigst das Weite suchen.

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