Snorri Kristjánsson

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Blut und Gold.

Lebenslauf von Snorri Kristjánsson

Spannende Geschichten rund um die Wikinger: Der isländische Autor Snorri Kristjánsson wurde 1974 in Reykjavík geboren, lebt aber in Edinburgh. Nach seinem Studium der Klassischen Schauspielerei an der London Academy of Music and Dramatic Arts, performte er an mehreren Bühnen Stand-up- Comedy und schrieb mehrere Drehbücher für Filme und Bühnenspiele. Sein historischer Roman "Blut und Gold" handelt von einer Wikingerfamilie, die wegen eines versteckten Schatzes zu Zerbrechen droht. Wenn er nicht an der Fortsetzung seines historischen Romanes schreibt oder Kuchen isst, unterrichtet er Drama und Englisch an einer privaten Schule.

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Snorri KristjánssonBlut und Gold
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Blut und Gold
Blut und Gold
 (5)
Erschienen am 25.09.2018

Neue Rezensionen zu Snorri Kristjánsson

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Isar-12s avatar

Rezension zu "Blut und Gold" von Snorri Kristjánsson

Mit Finsternis in ihren Herzen
Isar-12vor 3 Tagen

"Blut und Gold" ist ein historischer Roman von Snorri Krisjánsson. Dabei entführt der Autor den Leser in das Jahr 970 auf Gut Flussfeste, wo es zur Familienzusammenkunft des Wikinger Unnthor Reginsson kommt. Angeblich soll der alte Häuptling einen Goldschatz aus seinen Beutezügen angehäuft haben und es kommt wie es kommen muss. Seine Nachkommen kehren mit ihren Angehörigen an den elterlichen Hof zurück und jeder begegnet dem anderen mit Neid und Missgunst. Als dann der erste Mord geschieht, ist klar das es nur ein Täter aus ihrem Kreis gewesen sein kann. Snorri Kristjánsson zeichnet hier gut ein Bild einer Familie, die wie so oft im Leben sich gegenseitig "zerfleischt" wenn es um Geld geht. Das Buch ist als historischer Roman gekennzeichnet, was aber meiner Meinung nur dem Wikinger-Setting geschuldet ist. Mit Krimielementen durch die Morde ist es aber eher der Einblick in diese Familie und ihren Streitigkeiten. Für mich hätte die Handlung auch in jeder beliebigen anderen Zeit oder auch in der Gegenwart spielen können, es ist nur ein Rahmen für die Familiengeschichte. Obwohl diese gut dargestellt ist, ist genau dies mein Kritikpunkt. Hier hätte ich mir mehr Wikinger und eben zeitgeschichtlich das Jahr 970 gewünscht. So bleibt mir am Ende das Fazit, ein solides und gutes Buch gelesen zu haben, von dem ich mir aber mehr "Wikingerfeeling" erwartete.

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BettinaR87s avatar

Rezension zu "Blut und Gold" von Snorri Kristjánsson

Mord in bester Wikingerfamilie
BettinaR87vor 4 Tagen

Helga ist die zirka 13-jährige Ziehtochter des furchteinflößenden Unnthor und seiner nicht minder beeindruckenden Gattin Hildigunnir und lebt mit ihnen im Jahre 970 in einem ruhigen, grünen Tal. Doch die Ruhe ist bald dahin: Es steht ein Familienfest an, zu dem sämtliche leibliche Kinder des Paares erwartet werden - jeder Abkömmling ist selbst an der Härte des Lebens gereift und gilt als äußerst streitlustig. Insbesondere, weil immer wieder Gerüchte über einen Schatz auftauchen, den Unnthor angeblich versteckt haben soll. Es dauert auch wirklich nicht lange, da liegt der erste Sohn ermordet auf seiner Bettstatt - gerichtet mit Hildigunnirs Messer. Sofort erhitzen sich die Gemüter noch weiter und Helga findet sich plötzlich in einem Nest aus Ratten und Schlangen wieder ...

Die Kritik

Zunächst beginnt das Buch mit der Vorstellung der Familie - da Helga, die junge Protagonistin - diese noch nicht in Gänze kennt, lernt der Leser die relevanten Personen gleichzeitig mit ihr kennen. Somit nimmt man immer Helgas Sichtweise ein und ist auf dem gleichen Wissensstand wie sie - der Prozess des Kennenlernens dauert allerdings etwas, sodass die Geschichte im ersten Drittel nicht richtig Fahrt aufnimmt.

Danach allerdings geschieht endlich der auf dem Klappentext angekündigte Mord und die Spannung steigt sofort an. Denn Helga steht mitten im Geschehen, beobachtet die Umgebung, sieht alles, hört zu und doch wird ihr kaum Beachtung zuteil. Ideal für die Fragen, die ihr im Kopf herumspuken. Außerdem scheut sich das junge Mädchen auch nicht, sich die Leiche genauer anzusehen, Wunden zu untersuchen - und zu guter Letzt das Nest auszuräuchern, in dem sich ein Mörder versteckt hält. Ihren Gedankengängen zu folgen wird zunehmend interessanter, denn sie verliert ihre anfängliche Scheu und lässt immer mehr dunkle Ideen übder ihr nahe stehende Menschen zu, die sie letztlich auch zur Identität des Mörders führen. Auf diese Art fasziniert der Autor seine Leser weniger mit Brutalität der Wikinger, was der einfache Weg der Spannungskurve gewesen wäre. Stattdessen erschafft er eine Situation, die an Sherlock Holmes erinnert - die Antwort liegt vor Helga, sie muss nur die richtigen Fragen stellen ... Gerade die letzten Seiten *muss* man einfach an einem Stück lesen!

Übernatürliche Elemente werden übrigens auch in den Krimi gewoben, indem Helga beispielsweise einem seltsamen, alten Mann begegnet, dessen Identität nicht direkt verraten wird, aber dennoch einigermaßen offensichtlich sein dürfte. Wie dieses Element in den nächsten Bänden weiterhin auftaucht, ist eine sehr spannende Frage, vor allem, wenn man das Ende dieses Auftakts bedenkt.

Fazit: Anfangs ein wenig Durchhaltevermögen mitbringen und dann 2 Drittel exzellenter Geschichtserzählung folgen!

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tigerbeas avatar

Rezension zu "Blut und Gold" von Snorri Kristjánsson

Gelungener Serienauftakt
tigerbeavor 15 Tagen

Sommer 970 in Skandinavien. Helga ist die Ziehtochter des Wikingers Unnthor Reginsson, der früher ein gefürchteter Krieger war. Nun, als Häuptling der benachbarten Täler, hat er all seine leiblichen Nachkommen zu einer Zusammenkunft auf sein Gut berufen. Seine vier Söhne kommen - jedoch von Neid und Mißgunst zerfressen. Jeder will den angeblich angehäuften sagenhaften Schatz des Vaters für sich allein beanspruchen. Als ein Mord geschieht, ist klar, daß der Täter nur aus den eigenen Reihen stammen kann. Helga macht sich auf die Suche nach ihm.

"Blut und Gold" ist der Auftakt einer neuen Serie rund um die Wikinger. Und der ist gelungen! Hier kommt nichts zu kurz: Das Buch beinhaltet Spannung und historisches Wissen, dargestellt durch greifbare Charaktere. Der Krimianteil in diesem Buch schafft Spannung, die bis zum Schluß gehalten wird. Sowohl das Motiv als auch der Täter bleiben bis zum Ende ein Geheimnis und es werden immerzu gekonnt falsche Fährten ausgelegt. Dabei hat der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil, der es leicht macht, der Handlung zu folgen. Bemerkenswert empfand ich es, wie leicht er den Leser in die damalige Zeit entführt und wie gut er es schafft, daß man sich gut in die Zeit versetzen kann. Hier wird Detailgenauigkeit groß geschrieben und man bekommt ein klares Bild des Lebens und seiner Widrigkeiten. Hier steckt wirklich Recherche im Buch!

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