Sobo Swobodnik

 3.2 Sterne bei 80 Bewertungen
Autor von Kuhdoo, Altötting und weiteren Büchern.
Sobo Swobodnik

Lebenslauf von Sobo Swobodnik

Sobo Swobodnik wurde 1966 auf der Schwäbischen Alb geboren. Nach dem Abitur studierte er Schauspiel in München und arbeitete bis 2000 als Rundfunkredakteur und Theaterregisseur bei verschiedenen Hörfunkanstalten. Er ist Autor zahlreicher Kinder- und Jugendromane, Erzählungen und Romane. Unter dem Pseudonym Sobo erschienen mehrere Kinderbücher. Für seine Werke wurde er mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet. Sobo Swobodnik lebt und arbeitet in Berlin.

Neue Bücher

Alles ist anders

Erscheint am 28.02.2019 als Hardcover bei Tropen.

Alle Bücher von Sobo Swobodnik

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Kuhdoo

Kuhdoo

 (25)
Erschienen am 06.04.2010
Oktoberfest

Oktoberfest

 (10)
Erschienen am 12.09.2011
Ahoi Polaroid

Ahoi Polaroid

 (6)
Erschienen am 11.04.2011
Balla Balla

Balla Balla

 (4)
Erschienen am 21.02.2008
Kille Kille King

Kille Kille King

 (4)
Erschienen am 09.04.2012
Die Nacht schweigt

Die Nacht schweigt

 (4)
Erschienen am 03.02.2016
Schöne Bescherung

Schöne Bescherung

 (4)
Erschienen am 08.10.2012

Neue Rezensionen zu Sobo Swobodnik

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Erben des Todes" von Sobo Swobodnik

Späte Rache ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Autor Sobo Swobodnik hat eine etwas unkonventionelle Art zu schreiben und macht es den Lesern nicht leicht, seine Bücher zu lesen und zu mögen.

Worum geht’s?

Franz Benedikt Zacher arbeitet als Zivildiener in einem Seniorenheim, das hauptsächlich von begüterten Rentnern bewohnt wird. Während seines Dienstes kommt es zu einigen Todesfällen, die seinen Verdacht erregen, nicht natürlichen Ursprungs zu sein. Doch niemand von der Heimleitung nimmt ihn ernst. Im Gegenteil, er läuft Gefahr, sich in den Intrigen des Personals zu verstricken.

Zacher, der bislang immer wieder in erotische Fantasien mit diversen Frauen abgleitet, beginnt sich für die Vergangenheit der Verstorbenen zu interessieren. Dabei entdeckt einige, ihm bislang unbekannte Kapitel in seiner eigenen Familie.

Meine Meinung:

Eine sehr komplexe, undurchsichtige und verstörend erzählte Geschichte. Der Leser ist dem ständigen Wechsel zwischen Zachers Gegenwart, seinen triebhaften Wunschvorstellungen und seiner erlebten Vergangenheit ausgesetzt. Leider verliert sich der Autor detailreich in den sexuellen Visionen des Franz Zacher, wo Andeutungen derselben ein wenig stilvoller geblieben wären.
Darunter leidet die Spannung des Kriminalfalles außerordentlich. Erst im letzten Drittel des Buches kommt so etwas wie Krimi-Spannung auf.

Die Zusammenhänge zwischen Zachers Großvater und den rätselhaften Todesfällen im Seniorenheim werden recht spät enthüllt. Das Motiv zwar grundsätzlich schlüssig, aber die Durchführung ist es nicht.


Fazit:

Dies ist mein zweites Buch des Autors, ob es ein drittes wird, kann ich noch nicht sagen.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Nacht schweigt" von Sobo Swobodnik

Was hat Studentin Linda in Rechnitz entdeckt?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Der Autor hat sich eines heiklen Themas angenommen: die bis heute nicht restlos aufgeklärten Morde an rund 200 jüdischen Zwangsarbeitern in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Rechnitz, Burgenland. Die Verbrechen der Nazis auf dem Schloss der Gräfin Batthyani sind noch immer Gegenstand von Untersuchungen, zumal man die Leichen der Ermordeten nicht gefunden hat.

Doch nun zum Buch.

Die engagierte Studentin Linda Prohaska verschwindet bei Recherchen zu den Vorfällen im Kreuzstadel zu Rechnitz. Ihre Mutter befürchtet ein Verbrechen, der Rest der Familie wiegelt ab und auch die Polizei sieht keine Veranlassung, Ermittlungen aufzunehmen. So engagiert man den deutschen Privatermittler Hài.
Wird er Linda finden? Und welche Informationen hat Linda vor ihrem Verschwinden herausgefunden?

Ganz klar bin ich mir diesem Krimi nicht gekommen. Da ist zum einen ein aufwühlendes historisches Ereignis andererseits ein interessanter Schreibstil und Problem beladene Protagonisten.
Swobodnik verwendet bis zu vier Erzählebenen, die schön sauber durch Überschriften kenntlich gemacht sind.

• „ES“ = Perspektive des Zweiten Weltkriegs
• „ICH“ = Hàis Sicht
• „DU“ = Perspektive von Linda
• „NO“ = die Sicht von Lindas Drogen abhängiger Schwester Nora

Die Zusammenhänge zwischen dem ausschweifenden Sexualleben von Nora (bis hin zu Prostitution) und den homosexuellen Abenteuern des Ermittlers mit den Vorfällen in Rechnitz des damals und heute, haben sich mir nicht erschlossen. Auf diese Detailtreue der diversen Praktiken hätte ich verzichten können. Hier driftet der Autor in eine völlig andere Richtung ab.


Fazit:
Ein sehr ernstes Thema, dessen Umsetzung enttäuscht. 

Da werde ich mich an das Buch von Sacha Batthyani „Und was hat das mit mir zu tun?“ halten, dessen Großtante Margit Thyssen-Batthyani Gastgeberin jener SS-Leute war, die das Massaker verübten. 

Kommentare: 2
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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Die Nacht schweigt" von Sobo Swobodnik

Grausames Verbrechen
buecherwurm1310vor 3 Jahren

Linda Prohaska, eine junge Studentin aus Wien, verschwindet bei Recherchen im Burgenland. Sie wollte mehr über den Mord an fast 200 jüdischen Zwangsarbeitern kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs herausfinden. Die Mutter vermutet ein Verbrechen, doch darauf gibt es keine Hinweise und damit auch keine Ermittlung durch die Polizei. Daher wird der Detektiv Hài von der Familie engagiert, um Linda zu finden.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die Kapitelüberschriften zeigen an, aus welcher Perspektive erzählt wird: Ich, Du, No und Es. Hài berichtet uns seine Sicht in der Ich-Form. Noras Kapitel sind mit „No“ überschrieben. Sie ist Lindas Schwester. Lindas Sicht erfahren wir in der ungewöhnlichen Du-Form und die Vergangenheitsberichte sind mit „Es“ überschrieben. Ich habe mich sehr schwer damit getan, weil ich es sehr verwirrend fand, auch wenn ich mich mit der Zeit daran gewöhnte. Sprachlich war mit einiges einfach zu direkt.

Was in der Vergangenheit geschehen ist, wird sehr neutral und sachlich – eben als Bericht – geschrieben. Margit von Batthyány hatte ein Fest für verschiedene Gruppen von Nationalsozialisten veranstaltet, bei dem die Zwangsarbeiter erschossen wurden. Dieses Verbrechen wurde nie aufgeklärt, die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen und sehr viele der Opfer nicht gefunden.

Linda ist eingesperrt in einem dunklen Keller und erfährt durch Umhertasten, dass sie eingemauert ist. Sie weiß, dass sie lebt, solange sie noch atmet. Sie reagiert für mich untypisch, denkt nach und ist ziemlich ruhig. Überhaupt dauert es, bis Spannung aufkommt.

Die Charaktere sind mir alle nicht sympathisch, jeder hat seine Probleme. Nora schläft wild durch die Gegend und hängt an Drogen, aber auch Hài holt sich seinen Kick bei den Prostituierten in Wien. Sein Vorgehen ist oft bedenklich. Konstantin unterstellt seiner Schwester, dass sie ihm mit ihrem Verschwinden schaden will.

Es geht um grausame historische Fakten, doch die Geschichte Drumherum hat mich nicht überzeugt. Mir fehlte da Tiefe. Aber vielleicht waren auch nur meine Erwartungen zu groß.

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Gespräche aus der Community

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BOBBLs avatar
HILFE und Hallo an alle Leseratten! Ich suche verzweifelt nach einem Buch und zwar von Sobo Swobodnik " Schöne Bescherung". Leider ist es überall ausverkauft oder man bezahlt ziemlich viel für ein Exemplar! Könnte mir BITTE jemand verraten wo ich es vielleicht günstig kaufen könnte ??? Schöne Ostern an alle Leseratten!!!!
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