Soffía Auður Birgisdóttir Die schönsten Erzählungen Islands

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Inhaltsangabe zu „Die schönsten Erzählungen Islands“ von Soffía Auður Birgisdóttir

Die vorliegende Anthologie vermittelt dem Leser ein neues Bild von Island, eines, das weit über die alten Mythen von Elfen und über stolze Wikingersagen hinausgeht. Halldór Laxness, Steinunn Sigurðardóttir, Hallgrímur Helgason, Kristín Marja Baldursdóttir und Sjón, um nur einige der besten Erzähler Islands zu nennen, präsentieren das moderne Island des 20. Jahrhunderts und erzählen uns vom Land der Sagen und Wunder, seiner Natur, vor allem aber von seinen Bewohnern und ihren Geschichten.

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  • Rezension zu "Die schönsten Erzählungen Islands" von Gert Kreutzer

    Die schönsten Erzählungen Islands

    Dupsi

    18. December 2011 um 11:39

    Eine interessante Sammlung von Erzählungen aus Island. Geschichten zu verschiedenen Themen von vielen verschiedenen Autoren. Unterschiedliche Stile, mal richtig gut, mal nicht so toll. Mir haben ziemlich viele Geschichten sehr gut gefallen. Was mich überrascht hat, war, dass mir auch Geschichten zu Themen gefallen haben, die mich sonst nicht interessieren, wie zum Beispiel "Fußballgeschichten". Fußball ist sonst eigentlich nicht mein Thema, aber diese Geschichte hat mich überzeugt. Eine Geschichte war so nüchtern geschrieben, dass mir förmlich die Luft wegblieb, wie man ein solches Thema so rüberbringen kann. "Auf der Landstraße" hieß sie. Meine Lieblichgsgeschichte war allerdings "Schnee in Paris". Hier wurde aus der Sicht von sehr unterschiedlichen Charakteren eine Nacht in Paris beschrieben, in der es plötzlich anfängt zu schneien: ein Obdachloser, ein Lienespaar, ein Finanzhai, ein Schriftsteller und nich einige mehr. Es war interessant, wie unterschiedlich der Schnne wahrgenommen wird. Auch, wenn mir nicht alle Geschichten gefallen haben, gebe ich dem Buch trotzdem gute vier Sterne, weil mir der Ausflug nach island an sichsehr gefallen hat und es mir Vergnügen bereitet hat, Geschichten aus einem Lsnd zu lesen, das sonst literarisch eher zu kurz kommt .

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  • Rezension zu "Die schönsten Erzählungen Islands" von Gert Kreutzer

    Die schönsten Erzählungen Islands

    Elfdream

    22. November 2011 um 17:58

    Inhalt / Fazit: „Island“ war dieses Jahr das Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Entsprechend freuten wir uns als es bei „Blogg dein Buch“ einige Island-Bücher zum Rezensieren gab. Der Insel-Verlag veröffentlichte passend zum Thema das Buch „Die schönsten Erzählungen Islands“. Das Buch ist eine Sammlung bzw. Anthologie von 41 Geschichten von mehr oder weniger bekannten isländischen Autoren. Wobei manche „Geschichten“ gerade Mal eine Seite lang sind und daher eher den Abriss einer Geschichte darzustellen scheinen. Meine Lieblingsgeschichte war „Schnee in Paris“. Auch wenn die Geschichte rein gar nichts mit Island zu tun hat, so ist sie doch sehr bewegend und aus dem Leben gegriffen. Doch diese Geschichte ist nur eine der wenigen, die einen ausländischen Handlungsort haben, denn der Großteil spielt tatsächlich in Island. 15 Geschichten werden aus der Sicht von Kindern erzählt beziehungsweise haben Kinder als Protagonisten. Was mich leider etwas enttäuscht hat, war, dass es keine Geschichten über Elfen oder dergleichen gibt. Im Nachwort wird der Leser dann auch darauf hingewiesen, dass ein Großteil der Geschichten aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stammt. Etwas verwundert war ich schon nach den ersten zehn Geschichten, denn diese haben geradezu vor Melancholie getrieft. Es gibt nur wenige heitere und amüsante Geschichten und sind für mich kein Vergleich zu den beliebten Sagas, mit denen ich bisher Island identifiziert habe. Ich hatte das Buch gelesen um mich dieses Jahr auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Gastland irgendwie identifizieren zu können und um mein Repertoire an Autoren etwas zu erweitern. Dies ist mir jedoch nicht in dem Umfang gelungen wie ich es mir gewünscht hatte. Es gibt jedoch eine weitere Geschichte, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat: „Die Errichtung der Pyramiden“ von Eldjarn. Hier geht es darum, dass ein kleiner Junge unbedingt eine Pyramide bauen will. Der Bauherr, der eine Scheune für den Vater des Jungen baut, verspricht ihm ihm zu helfen. Doch im letzten Moment klärt der Bauherr den Jungen darüber auf wie Pyramiden gebaut wurden und dass dafür alle Personen im Dorf versklavt und ausgepeitscht werden müssten. Die Reaktion des Jungen kann man sich ja fast denken… Zum Schreibstil der Autoren: Er war stellenweise recht kompliziert, sodass ich den Abschnitt erneut lesen musste um den kompletten Zusammenhang verstehen zu können. Bei manchen Werken hat sich mir der Sinn der Geschichte gar nicht erschlossen. Alles in allem sind die Geschichten sicherlich interessant für solche, die sich näher mit den einzelnen Autoren, der isländischen Kultur oder der Literatur befassen möchten. Für mich gab es zu wenig interessante Geschichten und auch der melancholische Stil hat mich hier nicht so sehr angesprochen.

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  • Rezension zu "Die schönsten Erzählungen Islands" von Gert Kreutzer

    Die schönsten Erzählungen Islands

    BlossomBooks

    05. October 2011 um 11:07

    Die schönsten Erzählungen Islands „Die schönsten Erzählungen Islands“ ist eine Anthologie mit insgesamt 41 kurzen Geschichten. Insgesamt 33 Autoren und Autorinnen haben ihre Geschichten zu dem Buch beigesteuert das von Soffía Auður Birgisdóttir, Gert Kreutzer und Halldór Guðmundsson herausgebracht wurde. Die Geschichten erzählen über das Island des 20. Jahrhunderts und geben dem Leser eine neue Sichtweise von der schönen Insel. Auf dem Cover des Buches erhält man den ersten Eindruck von der Schönheit Islands. Ich habe mich sofort in das wundervolle Cover verliebt. Das sehr dunkle Blau mit der hellblauen Schrift und dem kleinen roten Häuschen gibt dem Leser ein wohliges Gefühl sobald er das Buch in die Hand nimmt. Die Erzählungen sind zu Beginn des Buches in einem sehr übersichtlichen Inhaltsverzeichnis nach Themen zusammengefasst. So findet der Leser Kurzgeschichten über „Familienbilder“, den „komischen Alltag“ und die „phantastische Wirklichkeit“. Die Erzählungen habe eine Länge von zwei bis 14 Seiten und lassen sich daher schnell und flüssig lesen. Die Erzählungen an sich sind sehr unterschiedlich. Teilweise skurril, lustig, traurig, belehrend oder auch einfach nur seltsam. Bei manchen Geschichten habe ich danach den Kopf geschüttelt und mich gefragt, was das jetzt sollte. Oft werden ernste Themen sehr humorvoll dargestellt und immer wieder trifft der Leser auf Alkohol. Das Buch vermittelt den Eindruck, dass viele Isländer übermäßig trinken und nicht gut mit ihrem Alkoholkonsum umgehen können. Das zu lesen ist oft sehr belustigend. Trotzdem ist ein Großteil der Erzählungen eher nachdenklich, melancholisch und so gar nicht witzig. Ich hatte mich mehr auf spannende, fantastische Geschichten gefreut. Leider musste man diese „Zuckerstücke“ erst suchen. Der Eindruck, den dieses Buch auf Island und seine Einwohner wirft, ist eher negativ. Viele Personen in den Geschichten wirkten auf mich gelangweilt, gleichgültig oder verschroben. Trotzdem möchte ich euch noch kurz meine persönliche Lieblingsgeschichte vorstellen. Sie ist unter dem Thema „Die phantastische Wirklichkeit“ zu finden und trägt den Titel „Inferno“. Worum es geht erratet ihr bestimmt durch mein Lieblingszitat aus der Geschichte: „Als wir zum Restaurant kamen, schlug uns der Duft von gebratenen schwedischen Fleischklößchen entgegen, und ich merkte, dass ich Hunger bekam.“ Und? Richtig! Ikea. Und ja, Ikea gibt es auch auf Island. Die kurze Geschichte beschreibt dem Leser auf knapp 6 Seiten welches schreckliche Monster sich hinter dem Namen „Ikea“ befindet. Ich musste des Öfteren laut auflachen. Die Ironie ist großartig und man kann sich selber in der Erzählung wiedererkennen. Insgesamt hatte ich mit „Die schönsten Erzählungen Islands“ mal mehr und mal weniger Spaß. Ob alle Geschichten in der Anthologie den Titel der „schönsten Geschichte Islands“ tragen ist für mich fraglich. Dennoch wird jeder einige Erzählungen für sich finden die ihm gefallen. Die kurzen Geschichten laden dazu ein, nebenbei mal eben ein paar Seiten zu lesen. Das Buch wird nach dem lesen nicht wie andere Bücher im Regal verstauben. Man kann es anderen vorlesen, es verleihen oder auch gut verschenken. Denn für jeden Geschmack ist etwas dabei.

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  • Rezension zu "Die schönsten Erzählungen Islands" von Gert Kreutzer

    Die schönsten Erzählungen Islands

    Johannisbeerchen

    03. October 2011 um 20:25

    Klappentext: Die schönsten isländischen Erzählungen des 20. Jahrhunderts Vom Land im hohen Norden, seiner gewaltigen Natur, vor allem aber von seinen Bewohnern erzählen die Geschichten in diesem Band. Sie vermitteln ein Bild des modernen 20. Jahrhundert - eines, das weit über die alten Mythen von Elfen und über stolze Wikindersagas hinausgeht. Cover: Schön in blau mit einem roten Farbtupfer gehalten, strahlt es eine beruhigende und doch interessante Atmosphäre aus. Ohne dieses Cover wäre ich wahrscheinlich nie auf dieses Buch aufmerksam geworden. Meinung: Es ist schwer dieses Buch zu bewerten, denn hier handelt es sich nicht um eine große Geschichte, sondern um viele kurze Erzählungen. Um genau zu sein 41 Einzelstücke, die in 5 verschiedene Kategorien unterteilt sind: Mensch und Natur; Der komische Alltag; Die phantastische Wirklichkeit; Von Frauen und Männern und Familienbilder. Dazu kommt noch ein Nachwort und ein Autorenverzeichnis. Wie das bei Sammelbänden so ist gibt es vereinzelte Leckerbissen, viele durchschnittliche Kostproben, aber auch Werke, die mir schwer im Magen lagen. Eins haben viele Geschichten gemeinsam, es gibt kaum fröhliche, unbeschwerte Menschen. Jeder trägt sein eigenes Problem mit sich herum und versucht dieses auf seine eigene Art zu lösen. >>Guter Gott! Dann wäre sicher gewesen, daß wir jedes Menschenkind in diesem Bezirk in die Sklaverei gzwungen und bewaffnete Soldaten und Geißeln geholt hätten, um einen Tempel für den Tod zu errichten, einen Tempel für Leichen und Knochen, Skelette und Totenschädel.<< Zitat von S. 27 Ich möchte noch meine Lieblinge und meine (kurze) Meinung mitteilen. Schnee in Paris: Thor Vilhjalmsson beschreibt die Zeit von verschiedenen Personen während der erste Schnee fällt. Die unterschiedlichsten Schicksale haben mir deutlich vor Augen geführt wie verschieden Menschen sind. Der Klang der Wörter: Eine Stadt in der jeder eine andere Sprache spricht. Sie verstehen sich auch ohne Worte, bis ein Sprachwissenschaftler auftaucht. Diese Geschichte hat mir gezeigt, dass Menschen auch ohne Worte auskommen und falsch verstandene Worte viel Unheil anrichten können. Dann gibt es noch Alles vergeht einmal, Der Zauber der Kindheit und Der Sprung. Nun möchte ich noch etwas zum Schreibstil der Autoren schreiben. Ich möchte behaupten, dass dieser recht schwer zu lesen ist. Manchmal musste ich Abschnitte neu lesen um zu verstehen, manchmal eine komplette Seite und manchmal habe ich die ganze Geschichte nicht verstanden. Nur selten war ein Werk richtig verständlich für mich, von denen ihr auch welche oben bei meinen Lieblingen findet. Fazit: Wer sich für isländische Kultur interessiert wird seinen Gefallen daran finden, aber für mich waren zu wenige schöne Erzählungen dabei, die mich wirklich interessiert und berührt haben, daher erhält Die schönsten Geschichten Islands 3 von 5 Punkten.

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