Sofia Caspari Das Lied des Wasserfalls

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Inhaltsangabe zu „Das Lied des Wasserfalls“ von Sofia Caspari

Argentinien, 1897. Clarissa und Javier feiern ihren ersten Hochzeitstag mit einem Ausflug an die Iguazú-Wasserfälle. Doch der wunderschöne Tag endet schrecklich: Clarissa verliert ihren Ehemann, ihre Familie, ihr Zuhause, ihr bisheriges sorgenfreies Leben. Zur gleichen Zeit befindet sich der Arzt Robert Metzler auf einer Expedition durch den Dschungel. Am Flussufer findet er die ohnmächtige Clarissa. Robert bringt die Frau, die sich an nichts erinnern kann, zur Farm seiner Eltern. Noch weiß er nicht, dass sie eine Gejagte ist ...

hat mir wieder gut gefallen!

— Goldammer
Goldammer

Ein Wohlfühlbuch, das ich gerne gelesen habe. Jedoch plätschert die Handlung eher dahin.

— Tammy1982
Tammy1982

Diesem Buch fehlt jegliches mitreißendes Gefühl. Die Charaktere sind flach, die Situationen und ihre Lösungen unrealistisch.

— Hasi94
Hasi94

Interessante Schicksalsschläge verschiedener Familien machen das Buch lesenswert.

— buecher_liebe21
buecher_liebe21

Dieses Buch kommt meiner Meinung nach nicht ganz an die beiden Vorgängerbücher heran. Aber es ist ein wunderbarer Abschluss der Familiensaga

— Gelinde
Gelinde

Einfach nur schön *seufz*

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Fans von einfühlsam erzählten Familiengeschichten werden es mögen.

— Nina2401
Nina2401

Mir war es einfach zu kitschig, daher würde ich es nicht empfehlen...

— nicigirl85
nicigirl85

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  • Liebe und Tragik in Argentinien

    Das Lied des Wasserfalls
    Tammy1982

    Tammy1982

    14. September 2015 um 20:11

    Im letzten Teil der Argentinien-Trilogie um Anna Weinbrenner und ihre Freundin Viktoria stehen zum einen die Enkel der beiden Frauen aus dem ersten Teil im Mittelpunkt und Clarissa, die auf tragische Weise ihren Mann verliert. Wie bereits aus den beiden ersten Bänden "Im Land des Korallenbaums" und "Die Lagune der Flamingos" gewohnt, gibt es wieder eine Menge Intrigen, Tragik, aber auch ganz große Gefühle und schöne Wendungen und Überraschungen. Dabei forderte mich dieser Band aufgrund der Vielzahl der auftauchenden Personen teilweise ganz schön heraus. Auch die Rückblicke zu den vorhergehenden Bänden brachten bei mir nicht immer zwangsläufig die Erinnerungen zurück und ich war dankbar dafür, dass ich das Buch in einer Leserunde gemeinsam mit der Autorin gelesen habe und so wieder einige Hintergrundgeschichten geliefert bekommen habe. Gut gefallen haben mir wieder die Beschreibungen von Argentinien gegen Ende des 19. Jahrhunderts und die Verknüpfungen zum Tango und der Fotografie. Gerade auch beim Tango wusste ich zwar, dass er aus Argentinien stammt, kannte aber bis dato auch noch nicht die Hintergründe dazu und hatte keine Ahnung, dass er v. a. zuerst in Frankreich sehr beliebt wurde. Diese geschichtlichen Details, die geschickt eingestreut und durch die handelnden Personen auch noch Leben eingehaucht bekommen, haben mir wieder sehr gut gefallen. Auch die neuen Charaktere sind, wie die bereits guten Bekannten, detailliert geschildert und ich konnte ziemlich schnell einige neue Lieblinge ins Herz schließen. Ein ausführlicheres Personenregister hätte mir nur oft das Lesen noch eine Spur einfacher gemacht. Alles in allem ist dieser letzte Teil der Trilogie ein richtiges Wohlfühlbuch und ich habe es gerne gelesen. Die Spannung ist diesmal nicht mehr so hoch, wie in den beiden Vorgängerbänden und auch die Tragik, die ich oft sogar fast erwartet hatte, blieb diesmal aus. Das war einerseits schön zu lesen, andererseits plätscherte damit die Handlung zum Teil aber auch etwas zu gemählich vor sich hin. Trotzdem ein schönes Buch, das einen gelungenen Abschluss der Trilogie bildet.

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  • Eine schöne und interessante Geschichte!

    Das Lied des Wasserfalls
    buecher_liebe21

    buecher_liebe21

    20. April 2015 um 11:32

    Das Buchcover ist wirklich schön gemacht. Es ist bunt und passt zum Titel sowie zum Inhalt der Geschichte. Man erkennt darauf Wasserfälle, die Iguazu-Wasserfälle, die eine große Rolle in diesem Buch spielen. Mir fiel es leicht, in die Geschichte hineinzufinden, was wahrscheinlich daran liegt, das die Autorin einen flüssigen und leichten Schreibstil hat. Das Buch lässt sich somit einfach und schnell lesen. Die Geschichte ist von der ersten Seite an interessant geschrieben und es sind auch einige spannende Stellen dabei. Es ist wirklich interessant, von so vielen Schicksalsschlägen, aber auch nur von dem Leben der Protagonisten zu lesen. Jeder erlebt etwas anderes, tragisches als auch schönes. Es ist emotional geschrieben, dadurch macht man sich öfters selbst Gedanken, während man das Buch liest. Schade, dass die Trilogie nun zu Ende ist, eine Fortsetzung wäre interessant gewesen. Die Protagonisten haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Da es sehr viele sind, fiel es mir anfangs recht schwer, sie alle zuzuordnen. Nach und nach wusste ich aber dann, wer wer ist. Obwohl das Buch in der Vergangenheit spielt, hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten beim Lesen. Ganz im Gegenteil, es war wirklich interessant zu lesen, wie die Menschen damals lebten, was sie taten, was es gab und was noch nicht und vieles mehr. Besonders Teeliebhaber werden an diesem Buch ihre Freude haben. Mich hat die Fotografie eines Protagonisten besonders interessiert. Die Kapitel des Buches sind gut eingeteilt und die wechselnde Erzählperspektive bringt Abwechslung und auch Spannung in das Geschehen. Alles in allem ist es ein wirklich schönes Buch mit einigen guten sowohl auch traurigen Schicksalsschlägen. Es ist immer interessant geschrieben, sodass man weiterlesen möchte. Für zwischendurch eignet es sich hervorragend.

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  • Das Lied des Wasserfalls

    Das Lied des Wasserfalls
    Gelinde

    Gelinde

    04. March 2015 um 18:01

    Das Lied des Wasserfalls, von Sofia Caspari Cover: Ein wunderschönes Cover in herrlich warmen Farben und ein sagenhafter Wasserfall, passend zur Geschichte. Inhalt: Argentinien 1898. Clarissa und Javier feiern ihren ersten Hochzeitstag an den Iguazú-Wasserfälle. Doch der wunderschöne Tag endet mit einem Drama, Clarissa verliert ihren Ehemann, ihr Zuhause und ihr bisheriges Leben und lebt nun auf der Flucht in der ständigen Angst entdeckt und auch noch getötet zu werden. Der Arzt Robert Metzler findet die ohnmächtige Clarissa und obwohl sie ihm nichts über sich erzählt, verliebt er sich in sie und hilft ihr. Beide kommen sich immer näher und ihre gemeinsame Flucht bringt sie bis nach Buenos Aires und dort treffen sie auf einige andere Schicksale die sich dann mit ihren verbinden. Meine Meinung: Dies ist der 3. Teil der Argentinien-Saga von Sofia Caspari. (Vorgänger: Im Land des Korallenbaums und Die Lagune der Flamingos) Er ist bestimmt auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher gut zu lesen, wenn auch die vielen Personen und die vielen Handlungsstränge (die aber am Ende alle wunderbar zusammenfinden) am Anfang vermutlich für etwas Verwirrung sorgen. Doch eine Landkarte und ein Stammbaum, gleich am Anfang des Buches helfen hier sehr gut. Die Schreibweise ist wie nicht anders erwartet wiederum sehr flüssig zu lesen. Die Landschaften werden wunderbar beschrieben, so dass ich alles wie in einem Kopfkino vor meinem geistigen Auge sehe. Auch werden alle Emotionen bedient, Wut, Hass, Ärger, Angst, Freundschaft, Menschlichkeit, Liebe, Ausdauer, alles kann ich im Buch durchleben. Die Handlung selber hat mir dieses Mal zu viele Zufälle, teilweise ist sie mir zu unlogisch und zu konstruiert. Was mir persönlich besonders gut gefallen hat, war die alten Bekannten aus den Büchern vorher wieder zu treffen, es war wie alte Freunde wieder zu finden, zu allen stand mir sofort wieder das jeweilige Schicksal vor Augen. Wir werden in ein anderes Land, in eine andere Zeit entführt, und ich konnte auf meinem Leesessel in eine ganz andere wunderbare Welt entschwinden. Autorin: Sofia Caspari, geb. 1972, hat schon mehrere Reisen nach Mittel- und Südamerika unternommen. Dort lebt auch ein Teil ihrer Verwandtschaft. Längere Zeit verbrachte sie in Argentinien, ein Land dessen Menschen, Landschaften und Geschichten sie tief beindruckt haben. Mein Fazit: Dieses Buch kommt meiner Meinung nach nicht ganz an die beiden Vorgängerbücher heran. Aber es ist ein wunderbarer Abschluss der Familiensaga und bekommt von mir wieder eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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  • Letzter Teil der Triologie

    Das Lied des Wasserfalls
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    Der 1. Hochzeitstag von Clarissa könnte schrecklicher nicht sein. Sie ist mit ihrem Mann im argentinischen Dschungel unterwegs. An den Iguazú-Wasserfällen wird ihr Mann Javier vor ihren Augen erschossen. Auf der Flucht vor den Mördern ihres Mannes stürzt Clarissa und verliert das Bewusstsein. Dr. Metzler, der gerade mit einer Expedition durch den Dschungel unterwegs ist, findet die verletzte Clarissa und nimmt sie mit in sein Lager. Als Clarissa aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, daß sie ihr Gedächtnis verloren hat und keine Ahnung hat, warum sie sich überhaupt im Dschungel aufgehalten hat. Gemeinsam mit Dr. Metzler versucht sie herauszufinden was passiert ist und als ihre Erinnerungen nach und nach wiederkommen wird ihr klar, daß der Mordanschlag nicht ihrem Mann galt sondern ihr..... Mein Fazit: „Das Lied des Wasserfalls“ ist der 3. und letzte Teil der Triologie von Sofia Caspary. Man muss die Bücher "Im Land des Korallenbaums" und "Die Lagune der Flamingos" aber nicht zwingend vorher gelesen haben. Da ich den 2. Teil im April 2013 gelesen habe, brauchte ich einige Zeit bis ich mich wieder unter den Charakteren zurechtgefunden habe. Ich hab da ja bekanntlich generell Probleme mit wenn zu viele Charaktere gleich auf einmal in den Raum geworfen werden. Aber auch bei den hier auftauchenden „alten Bekannten“ musste ich mich erst einmal sortieren. Der 3. Teil handelt überwiegend von Clarissa und der Flucht vor ihrer Vergangenheit – und wie sie sich dieser dann letztendlich doch stellt. Aber wir treffen auch Aurora Weinbrenner, die für Taten ihrer Großmutter Anna Weinbrenner büßen soll, die viele Jahre zurückliegen sowie Aaron Czernowitz, der auf der Suche nach seiner Mutter ist. Die Handlungsstränge laufen zum Ende des Buches hin alle zusammen. Wie auch die Vorgänger lässt sich „Das Lied des Wasserfalls“ gut und flüssig lesen. Die Charaktere sind gut beschrieben und sie entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter – nicht immer unbedingt so wie der Leser sich das vielleicht wünscht, aber das macht die ganze Sache ja interessant. Obwohl permanent irgend etwas passiert, gibt es nicht allzu viel Spannung aber für mich war das für den 3. Teil eine Serie auch absolut ok, denn irgendwie muss die Schriftstellerin ja auch einmal zum Schluss kommen. Es war also keineswegs langweilig zu lesen aber viele Situationen haben sich ohne große Dramatik aufgelöst. Für mich trotzdem ein sehr schönes Buch mit wieder sehr vielen und schönen Schilderungen von Land und Landschaft und das Leben in Argentinien im 19. Jahrhundert. 

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    • 2
    Floh

    Floh

    27. August 2014 um 11:09
  • Ich vergebe: 5 von 5 Sterne

    Das Lied des Wasserfalls
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    28. July 2014 um 11:59

    Meine Rezension zu "Das Lied des Wasserfalls" von Sofia Caspari 1. Klappentext Argentinien, 1897. Clarissa und Javier feiern ihren ersten Hochzeitstag mit einem Ausflug an die Iguazú-Wasserfälle. Doch der wunderschöne Tag endet schrecklich: Clarissa verliert ihren Ehemann, ihre Familie, ihr Zuhause, ihr bisheriges sorgenfreies Leben. Zur gleichen Zeit befindet sich der Arzt Robert Metzler auf einer Expedition durch den Dschungel. Am Flussufer findet er die ohnmächtige Clarissa. Robert bringt die Frau, die sich an nichts erinnern kann, zur Farm seiner Eltern. Noch weiß er nicht, dass sie eine Gejagte ist ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Als bekennender Krimi/Thriller Fan bin ich durch eine Wanderbuchrunde in den Genuss des Buches gekommen. Zuerst war ich etwas verhalten, da ich einen Liebesroman vermutet hatte. Das Cover jedoch hatte mich schon neugierig gemacht. Dieser Wasserfall, die Farben - all das strahlt einen gewisse Ruhe und Geborgenheit aus. Der Stammbaum zu Beginn des Buches hatte mich schnell mit den Figuren bekannt gemacht. Und dann entdeckte ich, dass es sich um den letzten Band einer Trilogie handelt. Nichtsdestotrotz habe ich mich an dieses Werk gewagt und siehe da, ich war sofort gefangen. Die Geschichte hat mich gar nicht mehr losgelassen. Die Farbenpracht des Covers spiegelt sich in den Worten der Geschichte wider. Einfühlsam, aber auch unterhaltsam wird die Geschichte von Clarissa und Robert erzählt. Selbstverständlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz, jedoch war ich so in die Story vertieft, dass ich das glattweg als nett empfunden habe. Anmerken kann ich noch, dass man dieses Buch eigenständig lesen kann, ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: als ebook für 8,49 € Taschenbuch: 9,99 € mit 560 Seiten ein Preis, der sich auf jeden Fall lohnt. ******************************************************************** 4. Leseempfehlung für Romanliebhaber, die gerne mal in die große weite Welt abtauchen möchten.

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  • Ende gut, alles gut!

    Das Lied des Wasserfalls
    Nina2401

    Nina2401

    25. July 2014 um 21:22

    Ich habe im letzten Jahr den 2. Teil der Trilogie (Die Lagune der Flamingos) mit Begeisterung gelesen und war sehr gespannt auf die Fortsetzung. In der Zwischenzeit sind acht Jahre vergangen und der ganz vorne abgedruckte Stammbaum half mir anfangs, die zahlreichen Personen auseinander zu halten. Der Einstieg war sehr spannend und geheimnisvoll und ich habe die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen genossen. Das ist eine große Stärke von Sofia Caspari in diesem Buch. Sie beschreibt so detailliert und atmosphärisch, dass mein Kopfkino pausenlos arbeitete. Nach und nach führte sie ihre Figuren in die Geschichte ein und ich habe mich gefreut, alte Bekannte wieder zu sehen und neue Gesichter kennen zu lernen. Aber es ist auch hier nicht erforderlich, die Vorgeschichte zu kennen. Alle wichtigen Details aus der Vergangenheit lässt Sofia Caspari in die Geschichte einfließen. Leider flacht der Spannungsbogen nach der Hälfte etwas ab, viele Konflikte werden sehr undramatisch gelöst und einiges ist leider sehr vorhersehbar. Ich hatte beim Lesen immer mehr das Gefühl, dass Sofia Caspari all ihren Hauptpersonen noch etwas Gutes tun wollte. Das war mir persönlich etwas zu seicht und zu kitschig. Zu viel Happy End gefällt mir einfach nicht so gut. Im Vorgängerbuch habe ich sehr viel ganz allgemein über Land und Leute und das damalige Leben erfahren. Das fehlte mir hier ein bisschen. Es ging hauptsächlich darum, für alles ein gutes Ende zu finden. Es war mir „zu wenig Argentinien“ und zu viel Familiengeschichte. Sofia Caspari führt auch dieses Mal alle Stränge zusammen, es bleibt nichts offen und ich habe das Buch mit dem Gefühl beendet, dass nun wirklich alles erzählt ist. Das passt sehr gut zum Ende einer Trilogie. Wer ein Fan von einfühlsam erzählten Familiengeschichten ist und auf Dramatik gut verzichten kann, für den ist dieses Buch sehr gut geeignet. Mir hat es teilweise gefallen und als Ende der Trilogie ist es schon ok.

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  • Kann nicht so begeistern wie die beiden Vorgänger

    Das Lied des Wasserfalls
    nixe

    nixe

    25. July 2014 um 15:32

    "Das Lied des Wasserfalls" ist der 3. und abschließende Band von Sofia Casparis Auswanderersaga. Dieser Band knüpft direkt an die Vorgänger "Im Land des Korallenbaums" und "Die Lagune der Flamingos" an. Doch auch Neueinsteiger finden sehr schnell ohne Vorkenntnis dieser beiden Bände in die Geschichte hinein. Die Autorin gibt die dortigen Geschehnisse durch kurze Rückblicke an geeigneter Stelle wieder. Wer die Vorgänger bereits kennt, wird wie gewohnt vielen Personen in vielen Handlungssträngen begegnen, auch viele bereits bekannte Personen. Aber keine Angst, die Übersicht behält der Leser trotzdem. Hilfreich dafür ist der am Buchanfang abgedruckte Stammbaum. Und auch die auf der Innenseite des Covers abgedruckte Karte erleichtert die Orientierung. Für mich ist "Das Lied des Wasserfalls" der schlechteste Teil der Saga. Dies liegt daran, dass das Ende fast jeder Handlung sehr offensichtlich ist. Es gibt sehr viele spannende Szenen in diesem Buch. Doch fast immer löst sich die Spannung sehr schnell auf, weil man merkt, dass die Vermutungen tatsächlich eintreffen. Sehr gerne hätte ich auch einmal eine Überrasschung erlebt. Außerdem ging mir vieles einfach zu glatt. Probleme lösen sich fast von ganz allein, es gibt kaum Konfrontationen der Personen. So etwas hätte die Spannung jedoch gesteigert, aber vor allem dem Geschehen mehr Glaubwürdigkeit verliehen. Aber dennoch fiebert man mit den liebgewonnenen Figuren mit, man leidet mit und freut sich über das Unglück von Fieslingen. Besonders gut haben mir wieder die Beschreibungen gefallen. Obwohl ich noch nie dort war, konnte ich mir Umgebung und Landschaft vorstellen. Manchmal fühlte ich mich sogar direkt vor Ort. Außerdem habe ich wieder einiges über Land und Leute gelernt, z.B. Die Geschichte des Tangos. Fazit: "Das Lied des Wasserfalls" ist der Abschluss von Sofia Casparis Auswanderersaga. Mit einigen Schwächen kann das Buch nicht so begeistern wie die beiden Vorgänger. Dennoch bietet es eine gute Unterhaltung vor der tollen Kulisse Argentiniens.

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  • Eine Trilogie findet ihr Ende…

    Das Lied des Wasserfalls
    nicigirl85

    nicigirl85

    23. July 2014 um 17:56

    Bei "Das Lied des Wasserfalls" handelt es sich um den Abschlussband einer Trilogie. Die Vorgängerbände heißen "Im Land des Korallenbaums" und "Die Lagune der Flamingos". Wir schreiben das Jahr 1897 und finden uns in Argentinien wieder, wo die junge Clarissa ihren ersten Hochzeitstag schrecklich beenden muss, denn ihr Ehemann Javier stirbt. Die ohnmächtige Clarissa wird von Dr. Metzler am Flussufer gefunden und von ihm umsorgt. Von der jungen und vor allem hübschen Frau ist er sehr angetan, aber hat sie auch wirklich ihr Gedächtnis verloren oder hat sie Geheimnisse vor ihm, die schlimme Konsequenzen nach sich ziehen werden? Die Autorin knüpft direkt an die Vorgängerbände an. Die vorherige Handlung wird dem Leser durch kleine Einschübe in Erinnerung gerufen. Selbst wenn man die anderen Teile nicht kennt, kann man sich gut in die Geschichte einfinden und der Handlung folgen ohne wirklich etwas zu vermissen. Frau Caspari benutzt eine wundervolle, verspielte Sprache, die einen das Argentinien der damaligen Zeit vor Augen führt. Die Handlung wird dem Leser aus den unterschiedlichsten Perspektiven näher gebracht, denn wir begleiten die zahlreichen Protagonisten immer direkt in ihrem Leben. Der Ideenreichtum der Autorin ist faszinierend, jedoch hapert es dann einfach an der Umsetzung. Kaum ist etwas Schlimmes passiert und man möchte mit den Charakteren mitfiebern, so lösen sich die Probleme wie von selbst. Gerade entstandene Spannung wird dadurch sofort kaputt gemacht. Gesamt betrachtet war die Handlung für mich einfach zu kitschig gehalten. Den Charakteren, die man gern begleitet, fällt einfach alles zu. Gibt es einen Bösewicht, so wird dieser durch einen Zufall aus dem Weg geräumt, nie kommt es zu einer direkten Konfrontation. Oder aber es passiert Schlimmes wie das Ausbrechen der Pest und keiner der Hauptprotagonisten erkrankt daran, obwohl diese mit erkrankten Personen direkten Kontakt haben. Und zu allem Überfluss verlieben sich die Protagonisten immer auf den ersten Blick. Ich liebe ja Happyends und solch einen Abschluss findet auch dieses Buch, doch wie es dazu kommt, war für mich wenig realistisch und einfach nur unglaubwürdig. Die Geschichte hat so viel Potential und man hätte echt etwas daraus machen können, aber die Autorin verschenkt diese Möglichkeit. Ein schöner Schreibstil reicht einfach nicht um mich zu überzeugen. Nach der Lektüre bleibt für mich ein fader Beigeschmack und ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch wohl abgebrochen hätte, wenn ich es nicht in einer Leserunde gelesen hätte. Für mich war das Lesen kein Genuss, sondern ich musste mich schon sehr durchbeißen. Fazit: Wer auf extrem seichte Kost à la Rosamunde Pilcher steht, dem wird dieser Roman sicher über alle Maßen gefallen. Wer jedoch einen Schmöker der Klasse von Sarah Lark oder Kate Morton erwartet, der wird wohl eher enttäuscht. Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen.

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