Sofia Caspari Die Lagune der Flamingos

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Inhaltsangabe zu „Die Lagune der Flamingos“ von Sofia Caspari

Argentinien, 1876: Die jung verwitwete Annelie Wienand ist mit ihrer Tochter Mina aus Frankfurt am Main eingewandert, um ein zweites Mal zu heiraten. Doch ihre Ehe ist eine bittere Enttäuschung. Für die vierzehnjährige Mina sind einzig die Treffen mit dem Nachbarssohn Frank Lichtblicke in ihrem rauen Familienalltag. Doch eines Tages geschieht etwas Schreckliches, und Frank muss fliehen. Die Lebenswege dreier Familien sind unabwendbar miteinander verknüpft und entführen den Leser in die Welten von Arm und Reich, Ehrbahren und Verruchten, Hassenden und Liebenden.

Gut aber nicht das Beste

— Pachi10
Pachi10

Leider abgebrochen. Die Handlungsstränge waren zu verwirrend und oberflächlich, als dass man in die Geschichte hineinkommen könnte ...

— Minni
Minni

Spannender historischer Roman, lebensechte Frauengeschichten, ich konnte das Buch keine Sekunde ablegen!

— papaverorosso
papaverorosso

Dein Abenteuer in einer anderen Zeit in Argentinien.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr viele verschiedene Charaktere!

— Jenny1900
Jenny1900

ein wunderschönes Buch

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Schönes Buch, sehr vielschichtig

— leseratte69
leseratte69

Selten habe ich ein Buch mit so vielen tiefsinnigen Figuren gelesen. Der Roman ist an Vielschichtigkeit kaum zu überbieten.

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

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  • Gut aber nicht das Beste

    Die Lagune der Flamingos
    Pachi10

    Pachi10

    02. September 2017 um 19:46

    Ich weiß nicht ob dieses Buch als Fortsetzung für "Im Land des Korallenbaums" gedacht ist. Es kommen Personen aus dem ersten Roman vor, es ist aber für die Geschichte nicht unbedingt notwendig ihn zu kennen.   Hatte man beim Korallenbuch nur mit 2-3 Hauptcharaktere zu tun, kommen hier viele weiter hinzu. Meiner Meinung sind es zu viele. Vor allem da nicht jeder Handlungsstrang wirklich durchdacht ist und zu Ende geführt wie z.B. die Geschichte mit Arthur und Olga. Hier fragt sich der Leser/die Leserin wozu die Beiden überhaupt erwähnt wurden. Vor allem weil diese Geschichte offen bleibt. Auch hat man das Gefühl, in Argentinien hätte es damals ausschließlich Prostitution gegeben und jede Frau die arm in dieses Land kam, hat sich so ihr Geld verdient. Das war mir ein bisschen zuviel des Guten. Die Geschichten von Anna und Viktoria (die beiden Hauptcharaktere aus dem Korallenbaum) werden zwar weitererzählt, die Handlung aber nur oberflächlich gestreift. Man hätte sie also auch weglassen können. Es wirkt als hätte sich die Autorin nicht entscheiden können, wer nun die Hauptpersonen in diesem Buch sein sollen.   Die Zeitsprünge und die damit verbundenen Einteilungen sind wieder gut, das Buch klar strukturiert und übersichtlich. Ein paar Namen weniger, dafür eine ausgebautere, tiefgründigere Handlung bei den Personen die man kennt und das Buch wäre großartig geworden.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Argentinien voller Huren statt Rinder

    Die Lagune der Flamingos
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    26. May 2016 um 09:33

    Von diesem Buch habe ich als erstes eine Leseprobe gelesen, und die hat mir sehr gut gefallen. Zwischendurch brauche ich etwas leichtere Lektüre, bei der man nicht viel nachdenken muß, und dies schien so etwas zu sein: Ein wenig abschalten und erholen. Die Landschafts- und Geschichtsbeschreibungen sind auch ganz nett.Aber welche Enttäuschung! Ich habe ganz bestimmt Verständnis für Menschen in Not und fühle mit ihnen. Aber was einem hier serviert wird, ist nicht mitleiderregend. Die Handlung spielt in Argentinien, aber es kommen mehr Huren vor als Rinder. Praktisch jede Frau verdient sich ihr Auskommen auf der Straße, so gut wie jede Ehe wird gebrochen - ohne einen Anflug von schlechtem Gewissen. Nebenbei noch Mörder und Betrüger, die auch nicht mit Zweifeln zu kämpfen haben, sondern nur immer weitermachen.Die Personen, die ich aus dem ersten Band kannte, kommen wieder vor, nur sind die Umstände noch unvergleichlich viel schlechter. Das Rotlichtmilieu ist nun vollends über die Handlung hereingebrochen. Und es ist nicht so, daß das gezwungenermaßen berichtet wird, weil die Gegebenheiten abgebildet werden müssen - nein, die Beschreibungen werden regelrecht goutiert. Schade, daß ich mir das nächste Buch schon gekauft hatte. Der Fehler wird mir sicherlich nicht noch einmal unterlaufen.

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  • Frühlings-Lese-Marathon vom 6.-8. März 2015!

    Queenelyza

    Queenelyza

    Ihr Lieben, wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon! Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt. Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen! Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben. Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!

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  • Wunderschöne Reise nach Argentinien

    Die Lagune der Flamingos
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2014 um 12:21

    Der Historinroman "Die Lagune der Flamingos" von Sofia Caspari, die in dem Roman ihre Liebe zu dem Land Argentinien ausdrückt ist der zweite Teil einer Trilogie. Der erste Roman heißt "Im Land des Korallenbaums", welcher 2011 veröffentlicht wurde und erzählt über die Überfahrt aus Deutschland nach Argentinien im Jahre 1863. "Die Lagune der Flamingos" versprüht von Anbeginn schon die Magie des fremden Landes und die Spannung der vergangenen Zeit. Sofia verstrickt in dem Roman gekonnt mehrere Schicksale miteinander. Wenn es einem zu Beginn noch recht wirr erscheint wird man später doch alle Verbindungen zwischen den Figuren erkennen - Der Stammbaum am Anfang ist sehr hilfreich. Dabei kann man als Hauptfigur Mina Hoff Amborn identifizieren. Sie kam mit ihrer verwitweten Mutter Annelie Hoff nach Argentinien, was im ersten Roman geschildert ist und heiratet dort den grausamen Xaver Amborn, seitdem muss sie auch noch mit seinem brutalen Sohn Phillip zurechtkommen. Besonders als dieser älter wird findet er mehr Interesse an der hübschen Mina und versucht öfters sie zu vergewaltigen. In dieser schlimmen Zeit steht Mina ihr guter Freund und große Liebe Frank zur Seite. Doch dann muss er wegen Mordsverdacht fliehen und lässt Mina alleine mit ihren gewalttätigen Schwiegevater und Bruder zurück. Auch die Geschichten von Familie Weinbrenner und Santos (aus dem ersten Roman) gehen spannend weiter, wobei dies mehr auch die zweite Generation (also die Kinder) betrifft. Besonders spannend finde ich an dem Buch, dass es in viele unterschiedliche Bevölkerungsschichten Einblicke gewährt. Zum Beispiel Anna und Mina aus der Mittelschicht, dagegen die wohlhabenderen Weinbrenner und Santos, aber auch die alkohlsüchtige Hure Corazon und deren Tochter Blanca. Die Spannung entsteht auch schon durch den ständigen Wechsel der vielen unterschiedlichen Charaktere. Neben der Lebenswege der Familien tretet jedoch auch gelegentlich der Kampf mit den Einheimischen in den Vordergrund. Jedoch hätte dies besser ausgeführt werden sollen, besonders weil auf der ersten Seite zwei Zitate vom Kriegsministerium und einem Wirtschaftspinoier zu finden sind. Trotzdem ist das Thema des Romans gut getroffen, denn es zeigt das Leben von 1876 in Argentinien, welches Casperi für den Leser greifbar macht. In "Die Lagune der Flamingos" und im "Land des Korallenbaums" ist kein besonderer Schreibstil der Autorin auszumachen. Sie schreibt ganz einfach und verständlich und das Buch liest sich sehr flüssig, aber Sofia kann nicht die Zeit von damals durch die Sprache erkennbar machen. Die damals etwas andere gängige Wortwahl geht leider verloren. Viele magische Momente, die durch schöne Wendungen aufgebaut werden sind mir nicht aufgefallen. Nur ein paar wundervolle Zeilen habe ich gefunden, die Schönheit des Landes wird von Casperi aber nicht ausreichend beschrieben: (S.13)"Das Abendlichz goss seinen rotgoldenen Honig über die weite Ebene aus und berwandelte die Landschaft in ein Meer aus Gras, dessen Wellen in der Ferne gegen die hohen Berge schlugen. (s. 230) "Du bist immer noch eine Königin. Könniginnen sterben nicht." (S.330) "Regeln waren für Schwächlinge da" (S.440) "Nur wer sich nicht an Regeln hält kommt voran." (S.443) "Das Leben geht oft seltsame Wege" (S.453) "Warum verändert man nichts, wenn man doch weiß was man verändern müsste" (S.473) "Und ich sage, es werden die vom Angesicht dieser Erde verschwinden, die ihre Wurrzeln aufgeben und ihre Herkunft verleugnen" (S.533) "Ich bin eigentlich nicht nach Argentinien gekommen, um Geschäfte zu machen, sonderm um am Aufbau einer nuene Welt mitzuarbeiten" Mein Gesamteindruck von dem historischen Roman ist positiv, denn es erzählt eine mitreißende Geschichte vor einem historischen Hintergrund und dem schönen Panorama. Ich finde aber, dass der Kampf mit den "Indianern" nicht derart weit in den Hintergrund rücken, sonder näher beschrieben werden sollte. Auch die Naturbeschreibungen finde ich zu kurz. Da mich die Geschichte so begeistert hat, habe ich dann auch im nach in ein auch noch den ersten Band gelesen um mehr über ihre beschwerliche Überfahrt zu erfahren. Man kann die Bücher aber auch einzeln lesen, da im zweiten Band die Vergangenheit der Charaktere nochmal kurz aufgegriffen und in einem kleinen Rückblick erklärt wird.

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  • Familiensaga aus Argentinien

    Die Lagune der Flamingos
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    Die Handlung des Buches spielt zwischen 1876 und 1890 in Argentinien. Annelie ist jung verwitwet und erhofft sich in Argentinien noch einmal die große Liebe. Gemeinsam mit ihrer Tochter Mina reist sie aufgrund einer Hochzeitsannonce von Deutschland nach Argentinien – und kommt dort vom Regen in die Traufe. Ihr Ehemann und Stiefsohn sind gewalttätig und menschenverachtend. Der Sohn der Nachbarin, Frank Blum, ist Minas bester Freund. Zwischen den Beiden reift eine junge Liebe heran – bis Frank flüchten muss weil man ihm ein Gewaltverbrechen in die Schuhe schiebt das er nicht begangen hat. Victoria Santos hat ihren Mann verlassen um mit ihrer großen Liebe Pedro, einem Mestizen, ein neues Leben zu beginnen. Sie haben einen gemeinsamen Sohn und werden verfolgt. Marlena Meyer-Weinbrenner soll irgendwann das Fuhrunternehmen ihrer Mutter übernehmen, Marlena sieht ihre Zukunft aber eher im journalistischen Bereich. Das Schicksal dieser Familien wird im Laufe der Geschichte eng miteinander verknüpft und das Leben hält oft die eher weniger schönen Dinge für sie bereit. Mein Fazit: Ich liebe Familiensagas aus Argentinen oder Australien zu Zeiten der Einwanderungswelle. Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Der Einband ist ein großes Kriterium ob ich mir ein Buch näher anschaue oder nicht. Hier passt alles. Ich habe den 1. Band “Im Land des Korallenbaums” nicht gelesen. Es wurde mir gesagt, daß das nicht zwingend notwendig sei um “Die Lagune der Flamingos” zu lesen. Das ist auch richtig. Den 1. Band gelesen zu haben hätte es aber einfacher gemacht 1 – 2 Charactere besser zu verstehen weil auf deren Gesichte “Im Land des Korallenbaums” näher eingegangen wurde. Dem Lesespass hat das jedoch keinen Abbruch bereitet. Sofia Caspari wartet mit sehr vielen Protagonisten auf, die es anfangs nicht immer einfach machen alles auseinanderhalten zu können. Aber Seite um Seite bekommt man mehr Überblick über die einzelnen Menschen und ihre Schicksale. Die Zeit in der die Handlung des Buches spielt ist hervorragend recherchiert. Ich konnte richtig eintauchen in ein Argentinien des 19. Jahrhunderts. Da man Bücher durchaus mehrmals lesen “darf”, werde ich mir nun den 1. Teil “Im Land des Korallenbaums” zulegen und “Die Lagune der Flamingos” erneut lesen. Anschließend freue ich mich auf einen 3. Teil der Familien-Saga, denn einige Schicksale sind noch nicht vollständig erzählt.

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  • Deutsche Auswanderer-Familien in Argentinien

    Die Lagune der Flamingos
    Moosbeere

    Moosbeere

    18. April 2014 um 11:39

    „Mit Mate konnte man nämlich Botschaften übermitteln. Bitterer Mate bedeutete Gleichgültigkeit, süßer verhieß Freundschaft. Mit einem Mate mit Minze drückte man Missfallen aus. Mate mit Zimt hieß, dass man an den Teetrinker dachte.“ Inhalt: Argentinien, 1876-1890 – drei ganz unterschiedliche Familien sind vor einiger Zeit aus Deutschland ausgewandert um hier ein neues Leben zu beginnen. Sie versuchen ihr Glück zu finden und haben dabei mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen. Mina und ihre Mutter leiden unter den gewalttätigen Männern der Familie, Frank wird des Mordes verdächtigt, Marlena möchte nicht das Fuhrunternehmen ihrer Mutter übernehmen, sondern als Journalistin die Welt entdecken und Estellas Mutter Viktoria wird wegen ihrer Liebe zu einem Indio verfolgt… Meine Meinung: „Die Lagune der Flamingos“ ist ein typischer Auswanderer-Roman ganz in der Tradition von Sarah Lark (an dieser Autorin müssen sich bei mir alle Bücher dieses Genres messen lassen) und bringt das übliche Paket an Familiengeheimnissen, Drama, Mord, ungewollten Schwangerschaften, Prostitution und unglaublichen Zufällen mit. Dabei ist es aber absolut unterhaltsam geschrieben und ganz nebenbei erfährt man als Leser etwas über die Zustände in Argentinien des 19. Jahrhunderts, wo besonders in Buenos Aires die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufklafft. Die Problematik der Indios und der Großgrundbesitzer wird ebenso thematisiert wie die privaten, kleineren Sorgen der Auswanderer. Im Gegensatz zu meinen Vorrezensenten würde ich allerdings empfehlen den ersten Teil der Argentinien-Saga „Im Land des Korallenbaums“ vorher zu lesen – ich empfand den Einstieg in das Buch aufgrund der fehlenden Vorkenntnisse als sehr verwirrend und hätte an der einen oder anderen Stelle gerne gewusst, was in der Vergangenheit vorgefallen ist. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, auch wenn ich nur mit ganz wenigen Protagonisten wirklich warm geworden bin. Ich werde diese Autorin auf jeden Fall im Auge behalten und auch den ersten Band der Reihe sicherlich irgendwann mal lesen. Fazit: Insgesamt hat mich dieser Roman bestens unterhalten und daher vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne per Buch nach Argentinien reisen möchten.

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  • Spannendes Sozialepos vor farbiger Kulisse

    Die Lagune der Flamingos
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    20. March 2014 um 21:43

    Wer einen spannenden Schmöker sucht, wird dieses Buch schon allein wegen des sehr ansprechenden Covers gern in die Hand nehmen. Und wird nicht enttäuscht werden. Die Autorin nimmt ihre Leserinnen, denn Frauen dürften es wohl meistens sein, mit in das ausklingende 19. Jahrhundert nach Argentinien. Der Unterschied zwischen Arm und Reich spielt eine entscheidende Rolle, Ausbeutung der arbeitenden Menschen ist an der Tagesordnung. Die Autorin erzählt die Lebenswege einiger Hauptfiguren, die alle ihre ganz eigene Geschichte erleben, die am Ende aber doch irgendwie zusammentreffen werden. Die Deutsche Annelie Wienand ist mit ihrer Tochter Mina nach Argentinien ausgewandert, hat dort zum zweiten Mal geheiratet und lebt seither an der Seite eines gewalttätigen Mannes. Zwar ist sie wirtschaftlich abgesichert, befindet sich aber stets in großer Sorge um ihre Tochter. Mina hat sich verliebt, ausgerechnet in Frank, den Sohn einer mittellosen Nachbarsfamilie. Weil er eines Mordes beschuldigt wurde, muss Frank fliehen, doch er und Mina trennen sich mit einem Schwur. Sie wollen sich jedes Jahr an einem bestimmten Tag in Buenos Aires einfinden, bis das Schicksal sie dort wieder zusammen kommen lässt. Frank und Mina bilden fortan einen roten Faden in diesem Roman, auch wenn ihre Zukunft unter keinem guten Stern zu stehen scheint. Weitere wichtige Figuren sind Anna Meyer-Weinbrenner, eine erfolgreiche Fuhrunternehmerin, die ihre Tochter Marlena gern als ihre Nachfolgerin sähe.  Marlena ist befreundet mit Estella, der Tochter von Victoria Santos, die gegen alle gesellschaftlichen Konventionen  mit dem Mestizen Pedro lebt, nachdem sie sich von ihrem Ehemann zwar befreit hat, aber in ständiger Sorge vor dessen Rache ist. Das Leben dieser und noch vieler anderer Figuren, deren Vielzahl am Anfang etwas verwirrt, wird spannend erzählt, wobei auch die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und Umbrüche  keineswegs zu kurz kommen. Die widerstreitenden Lager, die Auflehnung auf der einen Seite und das Festhalten der anderen Seite an Traditionen und Machtverhältnissen, sind neben den Familiengeschichten die zweite wichtige Ebene dieses Romans. Die Autorin hat wohl sorgfältig recherchiert, in jedem Fall gelingt es ihr mühelos, das sehr farbenfrohe Bild des südamerikanischen Landes mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Zeit glaubwürdig zu verbinden.  An einigen Stellen des Buches wird Bezug genommen auf den Vorgänger „Im Land des Korallenbaums“, aber diese dezenten Hinweise stehen dem Lesevergnügen überhaupt nicht im Weg. Zum Verständnis ist es keineswegs notwendig, den Vorgänger gelesen zu haben. Allerdings könnte die Lust entstehen, sich auch noch diesen ersten Band zu beschaffen. „Die Lagune der Flamingos“ ist ein unterhaltsamer Schmöker, wahrscheinlich mehr für weibliche Leser, bleibt aber nicht auf dieser reinen Unterhaltungsebene stehen. Das Buch liefert darüber hinauf auf gut lesbare Art eine Menge Informationen über Land, Leute und Historie.

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  • Südamerikanischer Roman

    Die Lagune der Flamingos
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2014 um 13:13

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, was mir allerdings nicht so gefallen hat, ist dass mit den Geschichten so herumgesprungen wurde, trotzalledem waren sie spannend, einige Szenen waren auch heftig, was die Männer mit den Frauen angestellt haben und auch traurig das ein Liebespaar lange getrennt wurde und dennoch sich nach 10 Jahren wieder gefunden hat. Ich würde es empfehlen zu lesen 

  • Argentinien, ein wunderschönes Land ...

    Die Lagune der Flamingos
    VanesssaOmoni

    VanesssaOmoni

    16. December 2013 um 11:12

    Annelie ist jung verwitwet und erhofft sich in Argentinien noch einmal die große Liebe. Gemeinsam mit ihrer Tochter Mina reist sie aufgrund einer Partnerannonce von Deutschland nach Argentinien - und kommt dort vom Regen in die Traufe. Ihr Ehemann und Stiefsohn sind gewalttätig und menschenverachtend. Doch Annelie bleibt, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie Standhaft sein kann. Das Mina darunter leidet merkt sie scheinbar nicht .. Der Sohn der Nachbarin, Frank Blum, ist Minas bester Freund. Zwischen den Beiden reift eine junge Liebe heran - bis Frank flüchten muss weil man ihm ein Gewaltverbrechen in die Schuhe schiebt das er nicht begangen hat. Victoria Santos hat ihren Mann verlassen um mit ihrer großen Liebe Pedro, einem Mestizen, ein neues Leben zu beginnen. Sie haben einen gemeinsamen Sohn und werden verfolgt. Marlena Meyer-Weinbrenner soll irgendwann das Fuhrunternehmen ihrer Mutter übernehmen, Marlena sieht ihre Zukunft aber eher im journalistischen Bereich. Das Schicksal dieser Familien wird im Laufe der Geschichte eng miteinander verknüpft und das Leben hält oft die eher weniger schönen Dinge für sie bereit. Mein Fazit: Ich habe den 1. Band "Im Land des Korallenbaums" nicht gelesen. Es wurde mir gesagt, dass das nicht zwingend notwendig sei um "Die Lagune der Flamingos" zu lesen. Dem Lesespass hat das jedoch keinen Abbruch bereitet. Sofia Caspari wartet mit sehr vielen Protagonisten auf, die es anfangs nicht immer einfach machen alles auseinanderhalten zu können. Aber Seite um Seite bekommt man mehr Überblick über die einzelnen Menschen und ihre Schicksale. Praktisch wie ein Puzzle. Die Zeit in der die Handlung des Buches spielt ist hervorragend recherchiert. Ich konnte richtig eintauchen in ein Argentinien des 19. Jahrhunderts.

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  • Sophia Caspari - Die Lagune der Flamingos

    Die Lagune der Flamingos
    HelgaR

    HelgaR

    30. September 2013 um 13:09

    Im zweiten Teil treffen wir auf bereits vertraute Personen, aber hauptsächlich steht schon die nächste Generation im Mittelpunkt. Die Geschichte schließt nahtlos an den ersten Teil an und geht über elf Jahre von 1876 - 1987 und im Epilog werden dann noch drei weitere Jahre zusammengefasst. Es wird das Schicksal mehrerer Familien erzählt, unter anderem das von Annelie und ihrer Tochter Mina. Annelie ist aufgrund einer Heiratsannonce von Deutschland nach Argentinien ausgewandert. Die Ehe ist allerdings nicht das, was sie erwartet hat und die beiden Frauen haben dadurch kein leichtes Leben. Mina freundet sich mit dem Nachbarsohn Frank an, was aber vom Stiefvater nicht gerne gesehen wird. Es werden Intrigen über Frank in die Welt gesetzt und er ist gezwungen, die Flucht zu ergreifen. Natürlich wird auch das Leben von Anna, Victoria und ihren Kindern aus dem ersten Teil weiter erzählt. Es sind also einige Erzählstränge vorhanden, deren Fäden aber am Ende alle wunderbar verknüpft werden. Begleitet wird die Geschichte vom Leben in Argentinien zu der damaligen Zeit. Der Reichtum und die Armut werden sehr klar gezeichnet, vor allem die Macht der Großgrundbesitzer, denen die Arbeitssuchenden ausgeliefert sind. Aber auch die Schönheit des Landes wird wunderbar wiedergegeben. Im Buchdeckel finden man eine Karte von Argentinien und auch ein Stammbaum ist vorhanden, beides ist sehr hilfreich. Eine herrliche Geschichte, die sich sehr flüssig lesen lässt und mir gut gefallen hat. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht.

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  • Zweiter Teil der Argentinien Saga

    Die Lagune der Flamingos
    Spatzi79

    Spatzi79

    12. May 2013 um 12:29

    Die Geschichte spielt in Argentinien, Ende des 19. Jahrhunderts. In verschiedenen Handlungssträngen begleitet der Leser über mehrere Jahre hinweg die Schicksale diverser Figuren. Zum einen ist da Annelie Wienand, die in einer unglücklichen Ehe mit ihrem gewalttätigen Mann lebt und um das Wohl ihrer Tochter Mina fürchtet. Mina hat sich in den mittellosen Sohn der Nachbarn verliebt, aber die Beziehung zu Frank steht unter keinem guten Stern, denn ihm wird ein Mord untergeschoben und er muss fliehen. Die beiden schwören sich, sich jedes Jahr an einem bestimmten Tag in Buenos Aires einzufinden, bis sie sich wiederfinden. Doch das Leben legt ihnen einige Stolpersteine in den Weg und so scheint dieses Wiedersehen beinahe aussichtslos. Zum anderen gibt es da die Familie Meyer-Weinbrenner. Mutter Anna führt ein gutgehendes Fuhrunternehmen, doch ihre Tochter Marlena kann sich nicht vorstellen, eines Tages in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Marlenas beste Freundin Estella ist die Tochter von Victoria Santos, die entgegen aller Konventionen der damaligen Zeit ihren Mann verlassen hat und mit ihrer großen Liebe, dem Mestizen Pedro, zusammenlebt und sogar einen gemeinsamen Sohn mit ihm hat. Neben den genannten Personen gibt es noch viele weitere, was auch mein einziger kleiner Kritikpunkt ist: ein kleines Personenregister zusätzlich zu den vorne im Buch abgedruckten Stammbäumen wäre schön gewesen, gerade in der ersten Hälfte fühlte ich mich von immer mehr auftauchenden Figuren, Namen und Geschichten fast ein bisschen überfordert. Anhand all dieser Lebenswege wird die Geschichte Argentiniens zu dieser Zeit farbenfroh und realistisch dargestellt. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin viel recherchiert hat. Durch die verschiedenen Gesellschaftsschichten, denen die Figuren angehören, wird ein wunderbar vielschichtiges Bild dieser Zeit gezeichnet Den Vorgänger "Im Land des Korallenbaums" muss man nicht zwingend gelesen haben. An einigen Stellen merkt man natürlich beim Lesen, dass es hier offensichtlich eine Vorgeschichte gibt, aber das Verständnis der Ereignisse ist problemlos möglich.

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  • Reisesehnsucht

    Die Lagune der Flamingos
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    12. April 2013 um 11:45

    Argentinien, 1876: Annelie ist zu Hause bei Ihren Eltern nicht mehr willkommen, daher reist sie mit ihrer Tochter Mina nach Argentinien, um dort ein zweites Mal zu heiraten. Doch dort kommt sie vom Regen in die Traufe. Sie kennt ihren neuen Ehemann nur durch zweimaligen Briefwechsel und auch ihre Ehe verläuft alles andere als harmonisch. Annelie und Mina werden vom Ehemann und dem Stiefsohn tyrannisiert und die beiden sorgen sogar dafür, daß Mina`s Geliebter Frank fliehen muß. Werden die beiden sich je wiedersehen?..... "Die Lagune der Flamingos" ist die Fortsetzung von "Im Land des Korallenbaums". Man muß den ersten Teil aber nicht zwingend gelesen haben, man kann der Geschichte auch so wunderbar folgen. Die gleiche Begeisterung, die ich schon beim ersten Buch empfand, sprang auch hier sofort wieder auf mich über und ich fühlte mich von Anfang an wohl in der Geschichte. Ich liebe es, mich von Sofia Caspari in fremde Länder entführen zu lassen, mir alles bildlich vorstellen zu können und das Gefühl zu haben, dort Urlaub zu machen. Durch die Vielzahl der Protagonisten, blieb die Geschichte stets spannend und machte es beinahe unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin versteht es meisterhaft, den Protagonisten Leben einzuhauchen. Mir hat es wieder großen Spaß gemacht, deren Leben und Schicksale mitzuverfolgen. Auch die tolle Aufmachung des Buches möchte ich nicht unerwähnt lassen. So schöne und hochwertig verarbeitete Bücher sind ein Schmuckstück für jedes Regal.

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  • Die Lagune der Flamingos

    Die Lagune der Flamingos
    Blaustern

    Blaustern

    11. April 2013 um 20:09

    „Die Lagune der Flamingos“ ist der 2. Band von den deutschen Auswandererfamilien in Argentinien. Er spielt in der Zeit von 1876 bis 1890 und stellt das Land im Wandel dar; die Einwanderung der Weißen, die daraus folgenden Auseinandersetzungen zwischen den eingeborenen Indios und den Weißen, der klaffende Unterschied zwischen arm und reich und die verbreitete Prostitution. Der Roman ist in mehrere voneinander unabhängige Handlungsstränge unterteilt. Immer wieder werden neue Personen vorgestellt, was anfangs zu Schwierigkeiten in der Auseinanderhaltung führte. Aber die einzelnen Protagonisten wurden so gut gezeichnet, dass sie einem schon nach kurzer Zeit sehr vertraut waren. Der Roman beginnt mit Annelie und ihrer Tochter Mina, die nach dem Tod ihres Mannes nach Argentinien auswanderte, um einen neuen Mann zu heiraten, der in Deutschland eine Annonce geschaltet hatte. Xaver Amborn stellt sich jedoch als das Ausmaß an einem Ekel heraus, ebenso wie dessen Sohn Philipp, der mit im Haus wohnt und Mina nachstellt. Ihr einziger Freund ist der Nachbarsohn Frank Blum, mit dem sie sich heimlich trifft. Die beiden verlieben sich später ineinander, was Philipp ein Dorn im Auge ist. So hängt er Frank kurzerhand seinen selbst begangenen Mord an, und Frank flieht. Er lässt Mina zurück, aber sie hatten sich versprochen, sollten sie sich jemals unverhofft trennen müssen, sich jedes Jahr am Unabhängigkeitstag in Buenos Aires zu treffen. Doch wird ihnen das gelingen? Wir verfolgen die Flucht der beiden durch Argentinien und lernen immer wieder neue Leute kennen, die in deren weiteren Leben eine Rolle spielen und aus ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen. Die verschiedenen Handlungsstränge verlaufen am Ende alle zusammen, sodass alles geklärt ist. Der Schreibstil ist detailgenau, sehr lebendig, gefühlvoll und mitreißend; ein wunderschöner historischer Roman mit einem wunderschönen Cover. 

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  • Sehr schöner Roman, vor der Kulisse Argentiniens

    Die Lagune der Flamingos
    leseratte69

    leseratte69

    29. March 2013 um 19:50

    Die Lagune der Flamingos In diesem Roman, wird die Geschichten dreier Familien erzählt. Diese sind alle auf eine Art und Weise verknüpft. Es wird einmal die Geschichte von Minna Wienand erzählt. Die mit ihrer Mutter nach Argentinien ausgewandert ist. Diese leidet, genau wie ihre Mutter Annelie, unter dem herrschsüchtigen und brutalen Stiefvater und dessen Sohn. Minna ist in Frank verliebt, der durch eine Falle, die ihr Stiefbruder ausgeheckt hat, des Mordes beschuldigt wurde. Frank muss darauf hin fliehen. Minna gibt die Hoffnung aber nicht auf, ihn wieder zu sehen und Franks Unschuld zu beweisen. Doch dieser Versuch führt sie und ihre Mutter vom Regen in die Traufe. Die zweite Familie ist Victoria Sanchez, die sich mit ihrem kleinen Sohn Paco und ihrer Tochter Estella, vor den Angriffen und Machenschaften ihres Ehemannes Humberto , in Sicherheit bringen muss. Dabei aber zum Glück von ihrem Geliebten Pedro begleitet wird. Und die dritte Familie ist Anna Weinbrenner mit ihrer Tochter Marlena und ihrem Ehemann. Die wiederum befreundet mit Victoria Sanchez sind. Meine Meinung Diese drei Familien und noch viele Personen mehr, werden in diesem Buch zu einem Handlungsstrang zusammen geführt. Am Anfang weiß man noch nicht so genau wer mit wem zusammen gehört, aber es fügt sich am Ende alles zu einer Geschichte zusammen. Man sollte aber , um besser in die Geschichte hinein zu finden , den Vorgängerroman**Im Land des Korallenbaums* gelesen haben. Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist schön erzählt, aber nicht ganz so leicht zu lesen, weil es eben so viele Handlungsstränge gibt. Trotzdem ein sehr schöner Roman. Der die Landschaft und die Personen zum Leben erwachen lässt.

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