Sofia Traut Der Fremde in der Stille

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Inhaltsangabe zu „Der Fremde in der Stille“ von Sofia Traut

Eigentlich hat die begnadete Musikstudentin und Pianistin Matilda alles, was man sich wünschen kann. Doch von ihrem Waschzwang, ihren Angststörungen und ihrer schwer depressiven Mutter weiß niemand. Nach einem Auslandsaufenthalt bezieht Matilda in Dresden die Wohnung ihrer Urgroßmutter und beschwört damit buchstäblich die Geister der Vergangenheit herauf. Als der attraktive Cellist Richard immer wieder wie aus dem Nichts in ihrem Wohnzimmer auftaucht, glaubt Matilda zunächst, den Verstand zu verlieren. Doch dann setzt sich Stück für Stück Matildas Familiengeschichte zusammen, an deren Anfang eine geheimnisvolle Tragödie steht, in die Richard auf tragische Weise verwickelt ist.

Ein wirklich tolles Buch!

— buecher_bewertungen1

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    Der Fremde in der Stille

    buecher_bewertungen1

    13. April 2016 um 10:07

    ZusammenfassungEigentlich hat die begnadete Musikstudentin und Pianistin Matilda alles, was man sich wünschen kann. Doch von ihrem Waschzwang, ihren Angststörungen und ihrer schwer depressiven Mutter weiß niemand. Nach einem Auslandsaufenthalt bezieht Matilda in Dresden die Wohnung ihrer Urgroßmutter und beschwört damit buchstäblich die Geister der Vergangenheit herauf. Als der attraktive Cellist Richard immer wieder wie aus dem Nichts in ihrem Wohnzimmer auftaucht, glaubt Matilda zunächst, den Verstand zu verlieren. Doch dann setzt sich Stück für Stück Matildas Familiengeschichte zusammen, an deren Anfang eine geheimnisvolle Tragödie steht, in die Richard auf tragische Weise verwickelt ist. Cover Auf der Website vom "in Farbe und bunt"-Verlag ist mir gleich das Cover von "Der Fremde in der Stille" ins Auge gesprungen!  Es hat etwas, retromäßiges und ja, melancholisches an sich! Ich fand die Gestaltung auf Anhieb wunderschön! Wenn man das Buch dann gelesen hat, dann merkt man, wie gut das Bild auf dem Cover zur Geschichte passt! Schließlich zieht Matilda, die Hauptperson, in eine sehr alte Wohnung; und naja, irgendwie passt dann doch das Bild vom Cover dazu, finde ich.  Außerdem kann man damit die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart assoziieren, die in dem Buch eine tragende Rolle spielt.  Sonias Meinung Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, war ich etwas verwirrt; es wird nämlich etwas in der Zeit gesprungen und mein super reaktionschnelles Gehirn hat das ein bisschen übersehen :) Nach einigen Seiten war ich dann aber voll dabei und es konnte losgehen! Obwohl das Buch in der Gegenwart und der realen Welt von heute spielt, wurde ich ziemlich schnell von der ganz besonderen Atmosphäre gefangen genommen, die die Geschichte ausstrahlt - es ist ein bisschen so, als wäre man in einer Seifenblase, irgendwie. Ich kann es wirklich schlecht beschreiben, aber ich war wie gefangen von der Stimmung, die Sofia Traut in ihrem Erstlingswerk erzeugt; alltäglich war es nicht wirklich, da die Protagonistin ein bisschen einen an der Klatsche hat, aber fast magisch. Kann sein, dass mich dieses Gefühl deshalb so überrollt hat, weil ich selber unheimlich gerne klassische Musik höre und auch selber spiele.  Es geht nämlich einen gewissen Teil des Buches vor allem um die Musik. Die Autorin beschreibt die Werke, die gespielt werden, mit einer Wortgewandtheit und Präzision, die ihresgleichen sucht; ich habe die Töne schon fast klingen hören.  Nun, wer mit Musik nichts anfangen kann, der sollte sich vielleicht zweimal überlegen, "Der Fremde in der Stille" zu lesen. Die Charaktere waren schön beschrieben; wie oben schon erwähnt hat die Protagonistin Matilda am Anfang ein kleines Wasch- und Putzproblem. Sie muss sich ständig die Hände waschen und die Wohnung polieren. Nun, es ist definitiv kein Mangel; ich will gar nicht wissen, was andere Leute vor lauter Macken bei mir sehen! Nur muss ich sagen, irgendwann hat das genervt. Ich glaube, das war so in der Mitte des Buches, da hat sich die Geschichte auch gezogen, wie ich finde. Man hätte schneller richtig einsteigen können und zum Schluss noch bisschen weiterschreiben, das wäre vielleicht besser gewesen. Am Ende war ich auch sehr überrascht von Matilda und auch etwas stolz auf sie; sie hat ihren "Sauberkeitsfimmel" fast komplett abgelegt und somit eine wahnsinnige Entwicklung gemacht! Insgesamt war ich am Ende sehr zufrieden mit dem Buch, es war eine tolle Geschichte! Sie hat sich zwar im zweiten und dritten Viertel etwas gezogen, allerdings hat der Rest das vollkommen wieder gerade gebogen. Daher vergebe ich vier Sterne :)

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