Sofie Capasso

 3.9 Sterne bei 24 Bewertungen
Autorin von Ozeanaugen, Das Lächeln der Meere und weiteren Büchern.
Sofie Capasso

Lebenslauf von Sofie Capasso

Sofie Capasso wurde 1977 in Südhessen geboren, wo sie bis heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt. Ihre Mutter ist Holländerin, der Vater Deutscher. Schon in ihrer Jugend schrieb sie gerne Kurzgeschichten und nahm an Schreibwettbewerben teil. Bis zur Geburt ihrer Tochter 2005 war sie in der Computerspiel-Branche tätig, zuletzt als Marketing- und PR-Assistentin für Europa. Die Begeisterung ihrer Kinder für lustige Geschichten inspirierte sie, selbst Bücher zu schreiben. Nach mehreren Kinderbüchern die zwischen 2009 und 2012 über BoD erschienen sind, ist nun ihr Jugendroman "Ozeanaugen" als erstes, nicht selbst verlegtes Buch, erschienen.

Alle Bücher von Sofie Capasso

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Ozeanaugen

Ozeanaugen

 (12)
Erschienen am 18.12.2013
Das Lächeln der Meere

Das Lächeln der Meere

 (8)
Erschienen am 01.02.2014
Lila Lockenkopf!

Lila Lockenkopf!

 (2)
Erschienen am 25.09.2012
Teddy Tinos Weihnachtstagebuch

Teddy Tinos Weihnachtstagebuch

 (1)
Erschienen am 17.09.2012
Lila Lockenkopf 2!

Lila Lockenkopf 2!

 (1)
Erschienen am 30.11.2011
Lila Lockenkopf

Lila Lockenkopf

 (0)
Erschienen am 06.11.2017
Teddy Tinos Weihnachtstagebuch

Teddy Tinos Weihnachtstagebuch

 (0)
Erschienen am 06.12.2017

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Neue Rezensionen zu Sofie Capasso

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S

Rezension zu "Das Lächeln der Meere" von Sofie Capasso

Wie ein mittelmäßiger Schüleraufsatz
Starbucksvor 4 Jahren


Ich habe mich sehr über Sofie Capassos „Das Lächeln der Meere“ gefreut, denn ich habe das Buch als Sonderausgabe im Miniformat gelesen, und dieses Buch in ungefährer Pixibuchgröße passt perfekt in die kleinste Handtasche und kann dann mit zum Arzt, in den Zug, etc. Wunderbar! Der Titel klingt leider sehr angelehnt an die Bücher von Nicholas Sparks, und leider konnte mich der Inhalt auch so gar nicht überzeugen.

Zum Inhalt: Stella lebt mit ihrer Familie auf Sylt und scheint so gar nicht in ihre Familie zu passen. Eines Tages macht sie eine Entdeckung im Hause der Eltern und trifft auf zwei mysteriöse Fremde, so dass sich so langsam das Geheimnis um sie selbst und ihre besondere Affinität zum Meer erklären lassen: Wie der Titel schon sagt, ist Stella ein Halbblut. In Folgenden trifft Stella immer wieder auf die beiden Fremden, erfährt viel über ihre eigene Vergangenheit und muss eine Entscheidung treffen...

Ich habe das Buch schon vor längerer Zeit beendet und habe mich mit der Rezension sehr schwer getan. Am Ende muss ich aber sagen, dass die Autorin noch viel über das Schreiben lernen muss, bevor sie ihre Leser überraschen und mitreißen kann. Während ich das Buch am Anfang nur recht unglaubwürdig fand – Stella beschließt aus Langeweile, Ordnungssinn oder Hilfbereitschaft, die Unterlagen ihrer Eltern zu ordnen. Welcher Teenie macht dies ungefragt am Wochenende, welche Eltern lassen ihre privaten Unterlagen überhaupt so herumliegen?

Was mit Stella los ist, wird dann recht schnell aufgelöst, aber durch den Untertitel und den Klappentext ist dies keine Überraschung für den Leser. Was mich jedoch am meisten gestört hat, ist, dass die Figuren keine Entwicklung durchlaufen, dass es keinen Höhepunkt oder Spannungsbogen gibt, dass die Schilderung der Figuren sehr an der Oberfläche bleibt, dass alles ist wie beschrieben (die Guten sind die Guten, die Bösen die Bösen; es gibt also keine Überraschungen). Die Themen selbst (Konflikt zwischen den Meeresvölkern) werden nur angerissen, alles bleibt an der Oberfläche, nie hatte ich das Gefühl, in dieses Buch einzutauchen.

Fazit: Capasso kann dem Leser also nicht viel mehr bieten als eine dilettantisch aufgeschriebene Geschichte, die wenig durchdacht scheint. Ein schriftstellerisches Können war für mich nicht zu erkennen, eher eine Geschichte, wie wir sie als Schüler im Aufsatz abgeleistet hätten. So würde ich der Autorin raten, ihre Bücher erst zu veröffentlichen, wenn sie wirklich ausgefeilt sind. Ein sehr einfacher, auch teils fehlerhafter Schreibstil verlangt sicher nach einem guten Lektorat.

Anderen Lesern hat das Buch ja offensichtlich sehr gut gefallen. Sicher wird hier ein sehr junges Publikum, zu dem ich nicht gehöre, eher angesprochen, aber ich finde, auch Jugendbücher, die ich auch oft lese, können ältere Leser ansprechen. „Das Lächeln der Meere“ war mir einfach zu unausgefeilt, zu oberflächlich und ohne jegliche Wendung oder Überraschung. Ich habe sehr lange überlegt, kann aber hier leider leider nur einen Stern vergeben.

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Rezension zu "Das Lächeln der Meere" von Sofie Capasso

Junge Liebe und fantastische Wesen
MikkaGvor 4 Jahren


Dies war mein zweites Buch von Sofie Capasso, und auch hier entführt die Autorin den Leser wieder in das faszinierende Reich der Meere und ihrer magischen Bewohner. Jäh und drastisch greifen sie in das Schicksal eines jungen Mädchens ein, das dabei die Wahrheit über sich selbst entdeckt und ganz nebenbei die große Liebe findet - und diese Mischung aus Romantik und Fantasy wird sicher vor allem junge Leserinnen ansprechen. 

Was mir direkt positiv aufgefallen ist: "Das Lächeln der Meere" hat in meinen Augen deutlich mehr Spannungspotential als Sofie Capassos Debütroman, "Ozeanaugen"! Denn dieses Mal steht Größeres auf dem Spiel als "nur" die Liebe: es gibt einen erbitterten Konflikt zwischen zwei magischen Völkern, und eine uralte Prophezeiung bringt die junge Heldin in echte Lebensgefahr und verlangt ihr ab, alles zu hinterfragen, was sie bisher für wahr und richtig hielt. 

Allerdings werden wichtige und sogar dramatische Ereignisse oft relativ distanziert beschrieben, nicht als bunte Szenen, die der Leser unmittelbar miterlebt. Auch zu direkten, lebendigen Dialogen greift die Autorin eher selten; viele Gespräche werden kurz in indirekter Rede zusammengefasst und notwendiges Hintergrundwissen nur knapp umrissen. 

Zum Beispiel erfährt Stella durch einen Zufall, dass sie adoptiert wurde, und konfrontiert ihre Eltern damit. "Was nun folgte, war ein langes, ruhiges Gespräch, in dem ihre Eltern ihr erzählten, wie sie in die Familie gekommen war." Diesem interessanten Gespräch hätte ich gerne zugehört!

"Erzähl mir von ihren Sitten und Bräuchen, wie es dort aussieht, einfach alles", verlangt Stella an einer anderen Stelle, aber Laurions Antwort wird nicht weiter ausgeführt, der Leser bleibt also unwissend.

Später im Buch gibt es sogar eine potentiell hochdramatische Szene, in der Stella und Romen beinahe einem Feind in die Hände fallen, die in vier Sätzen sachlicher, indirekter Beschreibung abgehandelt wird. Das nimmt der Spannung wieder etwas den Wind aus den Segeln - auch hier wäre ich lieber direkt dabei gewesen! 

Stella ist eine intelligente, selbstbewusste junge Frau, über die ich gerne gelesen habe. Auch ihre beste Freundin Selina war mir sehr sympathisch. Zu manchen der anderen Charaktere gewann ich keinen rechten Zugang, wie z.B. zu Angelo, einem Freund von Stella, oder zu Stellas Familie - wobei letzteres möglicherweise Absicht ist, denn Stella selber hat schon ihr ganzes Leben lang das Gefühl, nicht wirklich dazu zu gehören. Dann gibt es da natürlich noch Laurion und Romen, die beide ganz unterschiedlich sind und auch unterschiedliche Ziele verfolgen, jedoch jeder auf seine Art Eindruck auf Stella machen... Die beiden fand ich grundlegend vielversprechend, ich würde mir aber wünschen, in den Folgebänden wesentlich mehr über sie zu erfahren! Ich denke, die Kürze des Buches hat viel damit zu tun, dass ich manche Charaktere noch nicht richtig kennenlernen konnte. 

Die romantischen Szenen fand ich süß und nett geschrieben. Durchaus jugendfrei und damit auch für jüngere Leserinnen gut geeignet!

Der Schreibstil ist einfach, aber gut verständlich und flüssig zu lesen. Nur manchmal haben sich ein paar Wortwiederholungen und kleinere Fehler eingeschlichen - aber nichts Dramatisches, was den Lesefluss stören würde. 

Wenn man die Vorschauen am Ende des Buches abzieht, hat das schmale Bändchen nur 117 Seiten. Das hat mich sehr überrascht! Allerdings handelt es sich hier auch um den ersten Teil einer Reihe, keinen in sich abgeschlossenen Einzelband.

Fazit:
Ein (zu?) kurzer Einstieg in eine romantische Fantasyreihe für junge Leserinnen. Die Geschichte und die Charaktere haben viel Potential - für die Folgebände gibt es noch jede Menge Luft nach oben! Der Schreibstil war mir manchmal etwas zu einfach, und spannende Szenen wurden oft nur knapp und distanziert beschrieben, aber "Das Lächeln der Meere" ist dennoch ein vielversprechender erster Band. 

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Rezension zu "Ozeanaugen" von Sofie Capasso

Junge Liebe und fantastische Wesen
MikkaGvor 4 Jahren


Wem würde ich "Ozeanaugen" empfehlen? Ich würde sagen: jungen Leserinnen ab 14, die gerne Geschichten mit ein bisschen Fantasy und viiiiel Liebe lesen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es ein gutes Buch für nicht ganz so erfahrene Leseratten wäre, denn es liest sich prima zwischendurch und ist nicht so dick! Ein schöner "Köder", den Eltern vielleicht auswerfen könnten, um ihre Töchter, die gerne Filme wie "Twilight", "Liebe geht durch alle Zeiten" oder "Beautiful Creatures" schauen, auch mal zum Lesen zu animieren...?

Für manch erwachsenen Vielleser ist die Geschichte möglicherweise ein bisschen zu einfach und gradlinig: Ein junges Mädchen durchlebt etwas, was ihr Leben völlig durcheinander bringt, zieht um, muss neue Freunde gewinnen und begegnet einem Jungen, durch den sie erfährt, dass es auch Wesen gibt, die man sonst nur in Fantasyfilmen und -büchern findet. Es gibt relativ wenig Nebenhandlung und eigentlich nur einen großen Konflikt, der sich durchs ganze Buch zieht und von den Protagonisten eher tapfer ertragen als aktiv angegangen wird. Kleinere Konflikte werden entweder umgangen oder stellen sich als doch nicht ganz so schlimm heraus. 

Dadurch kam für mich nur wenig Spannung auf - meiner Meinung nach müssen Charaktere manchmal einfach wirklich abstürzen, damit man ihre Siege umso begeisterter mitfeiern kann, wisst ihr? Mir fehlte das Gefühl, dass die Charaktere an ihren Konflikten wachsen, etwas dadurch lernen und den Leser auf eine Reise voller unerwarteter Wendungen mitnehmen!

Gut gefiel mir allerdings, dass es hier nicht zum tausendsten Mal um Vampire, Hexen und Dämonen geht, sondern eben um... Soll ich das schon verraten? Nein, besser nicht - aber Klappentext und Titel geben schon einen deutlichen Hinweis!

Ich hätte mir nur gewünscht, dass Nikanors Welt eine viel größere Rolle spielt und dem Leser bunt und vielfältig in all ihren Facetten gezeigt wird. Man gewinnt nur wenige, kurze Einblicke, so dass im Endeffekt das Fantasyelement für meinen Geschmack etwas zu kurz kam. 

Ich kam dennoch schnell in die Geschichte rein und fand auch Luna direkt sympathisch. Sie hat am Anfang mit der Trauer um ihren Vater zu kämpfen, was ich gut nachvollziehen konnte, aber sie gibt sich alle Mühe, ihre Mutter und ihre beiden kleinen Brüder zu unterstützen. Auch die Jugendlichen, die sie an ihrer neuen Schule kennenlernt, sind freundliche und nette Teenager, dir mir vielleicht manchmal sogar ein bisschen zu lieb waren... Einerseits finde ich es ja sehr schön und löblich, wenn die Helden und Heldinnen eines Jugendbuchs nicht Komasaufen und betrunken Auto fahren, ihre Eltern belügen oder sich einfach benehmen wie Rotz am Ärmel, aber andererseits fiel es mir schwer zu glauben, dass alle Jugendlichen in diesem Buch so wunderbar angepasst und vorbildlich brav sind - mir fehlte da ein bisschen die rebellische Selbstentdeckung und das Charakterwachstum! 

Nikanor ist ein netter Protagonist für eine Liebesgeschichte für junge Leser. Er sieht verboten gut aus und ist ein sensibler junger Mann, der sogar Gedichte schreibt. Allerdings fiel es mir oft schwer, die Gefühle zwischen Nikanor und Luna wirklich nachzuvollziehen, da ich nie den Eindruck hatte, dass die beiden abgesehen von gegenseitiger prickelnder Anziehung viel gemeinsam haben. Es ist eine plötzliche, heftige, unerklärliche Liebe, wie man sie oft in romantischen Fantasygeschichten findet, aber erstaunlicherweise gehen die beiden auch sehr gelassen damit um, wenn sie mal eine Weile getrennt sind... Sie haben weder viel gemeinsam, noch ist ihnen anscheinend vom Schicksal vorbestimmt, dass sie zusammengehören. Ihre Liebesgeschichte hat viel Potential für Herzschmerz und Rebellion gegen das Schicksal, aber das wird in meinen Augen leider nicht voll ausgenutzt. 

Der Schreibstil ist klar und einfach. Meist wird eher beschrieben und zusammengefasst, was passiert, als dass der Leser es unmittelbar durch lebhafte Szenen und lebendige Dialoge miterlebt. Er krankt auch ein klein wenig an gehäuften Wortwiederholungen, lässt sich aber dennoch flüssig und angenehm lesen. 

Das Ende fand ich an sich gut und konsequent, hätte es mir aber mit mehr Emotionen gewünscht! 

Fazit:
Eine süße Geschichte für junge Leserinnen, mit viel Liebe und einer Prise Fantasy. Für meinen Geschmack verläuft sie ein wenig zu gradlinig, das Konfliktpotential wird nicht voll ausgeschöpft, und auch für die Charaktere hätte ich mir mehr Komplexität gewünscht. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass das Buch für junge Mädchen vielleicht schönes Lesefutter ist!

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Gespräche aus der Community

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SofieCapassos avatar
Hallo zusammen, ich möchte gerne eine Leserunde zum ersten Teil meiner Trilogie "Das Lächeln der Meere" starten und verlose dafür 5 Mini-Buch Sonderausgaben! Ich würde mich über rege Beteiligung sehr freuen!
Eure Sofie Capasso
Zur Leserunde
SofieCapassos avatar
Als Luna nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimatstadt Frankfurt verlässt und mit ihrer Familie an die Nordsee zieht, ist sie am Boden zerstört. Sie ahnt noch nicht, dass ihr dort der französische Austauschschüler Nikanor begegnen wird. Der unnahbare Fremde mit den faszinierenden Augen zieht sie schnell in seinen Bann. Doch was hat er zu verbergen? Warum entzieht er sich ihr zuerst, obwohl er ebenfalls Gefühle für sie zu hegen scheint? Was haben ihre seltsamen Träume damit zu tun? Luna ist fest entschlossen, hinter sein Geheimnis zu kommen und stößt auf eine Wahrheit, die ihre Liebe in große Gefahr bringt …

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich 5 Leser für meine Leserunde finden! Das ist meine erste Leserunde und ich bin schon sehr gespannt!
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
Ja, habe ich. Und meine Rezension habe ich auch schon lange geschrieben.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Sofie Capasso im Netz:

Community-Statistik

in 27 Bibliotheken

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von 2 Lesern gefolgt

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