Sofie Capasso Ozeanaugen

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Inhaltsangabe zu „Ozeanaugen“ von Sofie Capasso

Als Luna nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimatstadt Frankfurt verlässt und mit ihrer Familie an die Nordsee zieht, ist sie am Boden zerstört. Sie ahnt noch nicht, dass ihr dort der französische Austauschschüler Nikanor begegnen wird. Der unnahbare Fremde mit den faszinierenden Augen zieht sie schnell in seinen Bann. Doch was hat er zu verbergen? Warum entzieht er sich ihr zuerst, obwohl er ebenfalls Gefühle für sie zu haben scheint? Was haben ihre seltsamen Träume damit zu tun? Luna ist fest entschlossen, hinter sein Geheimnis zu kommen und stößt auf eine Wahrheit, die ihre Liebe in große Gefahr bringt… (Quelle:'Flexibler Einband/18.05.2011')

Jugend-Fantasyroman mit Unetrhaltungswert auch für Erwachsene

— esposa1969

Leider nur ein Teenager-Liebes-Roman

— Huschdegutzel

Am Anfang sehr spannend und interessant, aber zum Ende hin leider ziemlich langweilig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch zum träumen. Wunderbar <3

— chrisside

Eine romantische Geschichte zum Träumen!

— JuliaBeylouny
  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Junge Liebe und fantastische Wesen

    Ozeanaugen

    MikkaG

    17. December 2014 um 20:49

    Wem würde ich "Ozeanaugen" empfehlen? Ich würde sagen: jungen Leserinnen ab 14, die gerne Geschichten mit ein bisschen Fantasy und viiiiel Liebe lesen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es ein gutes Buch für nicht ganz so erfahrene Leseratten wäre, denn es liest sich prima zwischendurch und ist nicht so dick! Ein schöner "Köder", den Eltern vielleicht auswerfen könnten, um ihre Töchter, die gerne Filme wie "Twilight", "Liebe geht durch alle Zeiten" oder "Beautiful Creatures" schauen, auch mal zum Lesen zu animieren...? Für manch erwachsenen Vielleser ist die Geschichte möglicherweise ein bisschen zu einfach und gradlinig: Ein junges Mädchen durchlebt etwas, was ihr Leben völlig durcheinander bringt, zieht um, muss neue Freunde gewinnen und begegnet einem Jungen, durch den sie erfährt, dass es auch Wesen gibt, die man sonst nur in Fantasyfilmen und -büchern findet. Es gibt relativ wenig Nebenhandlung und eigentlich nur einen großen Konflikt, der sich durchs ganze Buch zieht und von den Protagonisten eher tapfer ertragen als aktiv angegangen wird. Kleinere Konflikte werden entweder umgangen oder stellen sich als doch nicht ganz so schlimm heraus.  Dadurch kam für mich nur wenig Spannung auf - meiner Meinung nach müssen Charaktere manchmal einfach wirklich abstürzen, damit man ihre Siege umso begeisterter mitfeiern kann, wisst ihr? Mir fehlte das Gefühl, dass die Charaktere an ihren Konflikten wachsen, etwas dadurch lernen und den Leser auf eine Reise voller unerwarteter Wendungen mitnehmen! Gut gefiel mir allerdings, dass es hier nicht zum tausendsten Mal um Vampire, Hexen und Dämonen geht, sondern eben um... Soll ich das schon verraten? Nein, besser nicht - aber Klappentext und Titel geben schon einen deutlichen Hinweis! Ich hätte mir nur gewünscht, dass Nikanors Welt eine viel größere Rolle spielt und dem Leser bunt und vielfältig in all ihren Facetten gezeigt wird. Man gewinnt nur wenige, kurze Einblicke, so dass im Endeffekt das Fantasyelement für meinen Geschmack etwas zu kurz kam.  Ich kam dennoch schnell in die Geschichte rein und fand auch Luna direkt sympathisch. Sie hat am Anfang mit der Trauer um ihren Vater zu kämpfen, was ich gut nachvollziehen konnte, aber sie gibt sich alle Mühe, ihre Mutter und ihre beiden kleinen Brüder zu unterstützen. Auch die Jugendlichen, die sie an ihrer neuen Schule kennenlernt, sind freundliche und nette Teenager, dir mir vielleicht manchmal sogar ein bisschen zu lieb waren... Einerseits finde ich es ja sehr schön und löblich, wenn die Helden und Heldinnen eines Jugendbuchs nicht Komasaufen und betrunken Auto fahren, ihre Eltern belügen oder sich einfach benehmen wie Rotz am Ärmel, aber andererseits fiel es mir schwer zu glauben, dass alle Jugendlichen in diesem Buch so wunderbar angepasst und vorbildlich brav sind - mir fehlte da ein bisschen die rebellische Selbstentdeckung und das Charakterwachstum!  Nikanor ist ein netter Protagonist für eine Liebesgeschichte für junge Leser. Er sieht verboten gut aus und ist ein sensibler junger Mann, der sogar Gedichte schreibt. Allerdings fiel es mir oft schwer, die Gefühle zwischen Nikanor und Luna wirklich nachzuvollziehen, da ich nie den Eindruck hatte, dass die beiden abgesehen von gegenseitiger prickelnder Anziehung viel gemeinsam haben. Es ist eine plötzliche, heftige, unerklärliche Liebe, wie man sie oft in romantischen Fantasygeschichten findet, aber erstaunlicherweise gehen die beiden auch sehr gelassen damit um, wenn sie mal eine Weile getrennt sind... Sie haben weder viel gemeinsam, noch ist ihnen anscheinend vom Schicksal vorbestimmt, dass sie zusammengehören. Ihre Liebesgeschichte hat viel Potential für Herzschmerz und Rebellion gegen das Schicksal, aber das wird in meinen Augen leider nicht voll ausgenutzt.  Der Schreibstil ist klar und einfach. Meist wird eher beschrieben und zusammengefasst, was passiert, als dass der Leser es unmittelbar durch lebhafte Szenen und lebendige Dialoge miterlebt. Er krankt auch ein klein wenig an gehäuften Wortwiederholungen, lässt sich aber dennoch flüssig und angenehm lesen.  Das Ende fand ich an sich gut und konsequent, hätte es mir aber mit mehr Emotionen gewünscht!  Fazit: Eine süße Geschichte für junge Leserinnen, mit viel Liebe und einer Prise Fantasy. Für meinen Geschmack verläuft sie ein wenig zu gradlinig, das Konfliktpotential wird nicht voll ausgeschöpft, und auch für die Charaktere hätte ich mir mehr Komplexität gewünscht. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass das Buch für junge Mädchen vielleicht schönes Lesefutter ist!

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  • Leserunde zu "Ozeanaugen" von Sofie Capasso

    Ozeanaugen

    SofieCapasso

    Als Luna nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimatstadt Frankfurt verlässt und mit ihrer Familie an die Nordsee zieht, ist sie am Boden zerstört. Sie ahnt noch nicht, dass ihr dort der französische Austauschschüler Nikanor begegnen wird. Der unnahbare Fremde mit den faszinierenden Augen zieht sie schnell in seinen Bann. Doch was hat er zu verbergen? Warum entzieht er sich ihr zuerst, obwohl er ebenfalls Gefühle für sie zu hegen scheint? Was haben ihre seltsamen Träume damit zu tun? Luna ist fest entschlossen, hinter sein Geheimnis zu kommen und stößt auf eine Wahrheit, die ihre Liebe in große Gefahr bringt … Ich würde mich sehr freuen, wenn sich 5 Leser für meine Leserunde finden! Das ist meine erste Leserunde und ich bin schon sehr gespannt!

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. December 2014 um 17:00
  • Wie der weite Ozean....

    Ozeanaugen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2014 um 21:08

    ... kann sich das Buch in die Länge ziehen. Inhalt: Lunas Vater ist gestorben und nun möchte sie mit ihrer Mutter und ihren kleinen Brüdern einen Neuanfang machen. Also weg von dem Alten und ins Unbekannte. Dort findet sie jedoch ziemlich schnell Freunde und sie trifft Nikanor, einen französischen Austauschschüler. Doch er scheint anders zu sein, anders als alle anderen. Luna träumt, nachdem sie ihn kennengelernt hat, auch ziemlich seltsam. Bedeuten diese merkwürdigen Träume etwas?! Und wieso ist Nikanor so zurückhaltend? Luna gibt nicht auf und kommt schließlich auch dahinter. Cover: Das Cover ist wunderschön und lädt geradezu zum Lesen ein. Leider hat man dadurch ziemlich schnell eine Vermutung, was Nikanor sein könnte... Dennoch wunderschön! Meine Meinung: Am Anfang war es noch sehr interessant. Man ist geradezu gefesselt. Allerdings nervt es, dass einige Worte sich ständig wiederholen, z.B. wenn Nikanor ist der Nähe ist und Luna das "angenehme" Kribbeln verspürt. Es gibt noch mehr solche Worte. Und auch die Träume von Luna sind eindeutig und aussagekräftig. Leider vergisst Luna immer wieder, was sie geträumt hat und so ist sich der Leser schon sicher, das Nikanor ein Meermann ist, während man mit Luna im Rest der Geschichte mitgehen muss und sie verzweifelt versucht, es herauszufinden. Das ist anstrengend und verdirbt einem den Lesespaß. So habe ich das Buch, soweit es ging, vor mich hergeschoben, weil ich es später so extrem langweilig fand. Ich habe meistens die Seiten nur noch überflogen. Die Teenager hätten wenigstens, damit es interessanter wird, was Verrücktes machen können. Aber stattdessen waren sie die Braven in Person und es ist nie was Spannendes passiert. Auch die Liebesbeziehung zwischen Nikanor und Luna ist wenig abwechslungsreich... Man erfährt nur, dass sie sich in Gegenwart des anderen wohl fühlen und sie es hassen, getrennt zu werden. Auch das Ende war eher unspektakulär.  Fazit: Wer wirklich Liebesgeschichten mag, kann es ruhig lesen. Ich war wahrscheinlich nicht die Richtige dafür. Sonst würde ich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen oder nochmal lesen. Ich hoffe, dass ich durch die ehrliche Meinung meinerseits der Autorin geholfen habe und ich würde mich auf weitere Bücher von ihr freuen. Ich hoffe, dass sie sich die Meinungen zu Herzen nimmt. 

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  • Traumhaft schön! <3

    Ozeanaugen

    Samy86

    03. November 2014 um 17:48

    Kurzer Einblick: Luna ist nach dem Tod ihres Vaters am Boden zerstört, dennoch begibt sie sich mit ihrer Familie auf den Weg an die Nordsee. Dort wollen sie gemeinsam einen Neuanfang starten und ihr altes Leben hinter sich lassen.  An der neuen Schule erhascht schnell der Neue ihr Aufmerksamkeit. Nikanor ist ein französischer Austauschschüler und hat etwas anziehendes und geheimnisvolles an sich. Doch irgendwas stimmt mit ihm nicht. Gibt er offen zu auch Interesse und Gefühle für Luna zu haben, so hält er sie dennoch unerklärlicher Weise total auf Abstand. Er macht ihr sogar sehr deutlich klar, dass es eine gemeinsame Zukunft NIE geben wird. Dennoch siegt bei Luna der Ruf des Herzens und sie ist bereit hinter das Geheimnis von Nikanor zu kommen, auch wenn die Wahrheit schmerzhaft sein könnte! Meine Meinung: Sofie Capasso hat eine unheimlich romantische und gefühlvolle Art mit dem sie den Leser in ihre Geschichte einbindet und verzaubert. Aber auch ihr Schreibstil ist sehr frisch und so flüssig zu lesen, dass man sehr schnell mit der Geschichte und den Hauptprotagonisten verschmilzt.  Der Beginn ist sehr dramatisch und voller Emotionen, da man das Leid und den Schmerz von Luna und ihrer Familie sehr deutlich spürt. Liest man weiter so wird sehr deutlich klar, dass man es nicht nur mit einem Liebesroman zu tun hat, sondern auch viel Elemente des Genre Fantasy mit einfließen, so entsteht eine gelungene Mischung. Einziger Kritikpunkt, den ich als etwas störend empfand war, dass die Protagonisten sich etwas zu brav für ihr Alter verhalten. Hab ich als 16 Jährige das Leben auf eigene Faust erkundet, so wirken diese Jugendlichen erschreckend ruhig und manchmal etwas langweilig. Aber insgesamt, schadet dies absolut nicht dem Verlauf der Handlung und ist auch nur aus meinem eigenen Empfinden heraus vielleicht stören, aber passend zu dem Buch gewählt. Cover: Für mich ist das Cover ein absoluter Blickfang und durch die Elemente und auch Personen, die darin verwendet wurden, super passen für dieses Buch und seiner persönlichen Geschichte ausgewählt! Fazit: Eine etwas andere Liebesgeschichte mit dem Zauber des Fantasy-Genre!

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  • Nettes Buch für zwischendurch - aber auch nicht mehr

    Ozeanaugen

    Chirise

    10. October 2014 um 19:42

    Inhalt: Die 16jährige Luna zieht mit ihrer Mutter und ihren zwei kleinen Brüdern nach dem Tod ihres Vaters von Frankfurt nach Sankt Peter-Ording. Das anfangs noch sehr traurige Mädchen findet aber rasch neue Freunde, die sich um sie kümmern. Und da ist noch Nikanor, ein französischer Austauschschüler, mit seinen wunderschönen Ozeanaugen, und zieht Luna sofort in seinen Bann. Doch Nikanor ist kein gewöhnlicher Junge.. Meine Meinung: Das Buch hat es leider nicht geschafft, mich zu fesseln, was vielleicht auch an meinen falschen Erwartungen lag und dass ich schon etwas zu alt für die Zielgruppe bin. Ich hatte mir eine spannende Liebesgeschichte mit Meermenschen und Unterwasserwelten erhofft, aber bekommen habe ich nur eine aus meiner Sicht nicht glaubwürdige Liebe mit sparsam eingesetzten Fantasyelementen. Die Hauptfigur Luna ist am Anfang eine sehr traurige Person, was auch verständlich ist angesichts des Todes von ihrem Vater. Sie ist eine brave Tochter, sie kümmert sich um ihre Brüder und hilft ihrer Mutter. Sie ist ein nettes Mädchen, findet rasch neue Freunde und verliebt sich schließlich Hals über Kopf in Nikanor. So weit so gut, aber mir war Luna einfach zu brav, zu langweilig und nicht interessant. Nikanor ist anfangs noch recht geheimnisvoll, doch es wird schon relativ schnell aufgedeckt, was wirklich hinter seiner Fassade steckt. Da ist meiner Ansicht nach noch viel Luft nach oben bei den an sich guten Ansätzen, die mir jedoch viel zu spärlich ausgebaut waren. Ich hätte noch sehr gerne mehr über die Meereswelt erfahren. Eigentlich schon nach den ersten Seiten wird klar, dass Luna und Nikanor zusammenfinden und von da an dreht sich eigentlich das ganze Buch nur noch um ihre Beziehung. Dabei konnte ich ihnen die große Liebe jedoch nicht wirklich abkaufen, da ich an verschiedenen Stellen an Lunas Liebe gezweifelt habe. Sie vermisst Nik nicht so sehr wie man es erwarten würde, als sie sich für mehrere Tage trennen, sie nimmt das Schicksal ihrer Liebe in meinen Augen zu schnell hin und sie entwickelt schon ansatzweise Gefühle für einen anderen Jungen. Das hat einfach nicht so gepasst für mich! In dem gesamten Buch passiert zu wenig für mich und die Handlung und die Protagonisten waren zu durchschaubar. Fazit: Leider kein Buch für mich, da mich die Protagonisten und die Handlung nicht überzeugen konnten. Für jüngere Leser ist es sicherlich besser geeignet als für mich!

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  • Jugend-Fantasyroman mit Unterhaltungswert auch für Erwachsene

    Ozeanaugen

    esposa1969

    07. October 2014 um 16:05

    Hallo meine lieben Leser, wieder einmal durfte ich an einer Leserunde teilnehmen, ein Jugend-Fantasyroman auch für junggebliebene Erwachsene: == Ozeanaugen== Autorin: Sofie Capasso == Buchrückentext: == Als Luna nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimatstadt Frankfurt verlässt und mit ihrer Familie an die Nordsee zieht, ist sie am Boden zerstört. Sie ahnt noch nicht, dass ihr dort der französische Austauschschüler Nikanor begegnen wird. Der unnahbare Fremde mit den faszinierenden Augen zieht sie schnell in seinen Bann. Doch was hat er zu verbergen? Warum entzieht er sich ihr zuerst, obwohl er ebenfalls Gefühle für sie zu haben scheint? Was haben ihre seltsamen Träume damit zu tun? Luna ist fest entschlossen, hinter sein Geheimnis zu kommen und stößt auf eine Wahrheit, die ihre Liebe in große Gefahr bringt… == Leseeindruck: == Die Geschichte beginnt traurig, da wir auch eine traurige Luna kennenlernen, die ihren Vater bei einem Unfall verloren hat. Die Mutter fängt neu an und zieht mit ihrer Tochter von Frankfurt an die Nordsee. Alles ist neu für Luna auch die Schule, in der sie gleich Jenny, die Klassensprecherin kennenlernt, sowie den französischen Austauschschüler Nikanor. Dieser ist ein freundlich distanzierter Junge, der Luna fasziniert. Luna wirkt sogar überaus fasziniert und verliebt. Sie hat Herzklopfen!! Luna lebt sich schnell und gut ein, findet Freundinnen. Sie würde sich gerne ihren Gefühlen zu Nikanor hingeben, was aber lt. seiner Ansicht so nicht "geplant" war. Was ist sein Geheimnis? Werden die beiden ein Paar und wird die Liebe über alle Pläne hinaus siegen? Oder wird sie am Ende allein bleiben? Da sie immerzu von seinen Augen schwärmt und der Buchtitel ja "Ozeanaugen" heißt, weiß man als Leser sofort, dass es sich bei Nikanor um ein Ozeanwesen handeln muss. Luna und Nik sind zwei authentische und lebenswerte Charaktere.  Luna träumt viel und ihre Träume verraten auch ihre Sehnsüchte. Angenehm, dass ihre Träume in Kursivschrift verfasst sind, so erkennt man genau, wann wieder ein Traum ansteht. Lunas Träume sind sehr deutend bzgl. dass sie beispielsweise im Traum unter Wasser atmen kann. Die Fantasy-Elemente sind weitaus weniger ausgeprägt, denn die Liebes-, dennoch würde ich diesen Roman der Kategprie Fantasy zuordnen, da einiges eben nicht real erlebt werden kann. Insgesamt fand ich diesen Liebes-Fantasyroman recht unterhaltsam, auch wenn ich nicht mehr ganz jugendlich bin, aber so zum Zwischendurch lesen, bin ich für alles offen und habe mich kurzweilig und gut unterhalten gefühlt. Die Kapitel empfand ich als handlich von ihrer Länge her. Den gesamten Roman mit 183 Seiten ebenso, der sich auch mal abends im Bett in einem Rutsch lesen lässt. Vielen Dank! by esposa1969

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  • Nichts für Erwachsene

    Ozeanaugen

    Huschdegutzel

    05. October 2014 um 15:23

    Als Luna nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimatstadt Frankfurt verlässt und mit ihrer Familie an die Nordsee zieht, ist sie am Boden zerstört. Sie ahnt noch nicht, dass ihr dort der französische Austauschschüler Nikanor begegnen wird. Der unnahbare Fremde mit den faszinierenden Augen zieht sie schnell in seinen Bann. Doch was hat er zu verbergen? Warum entzieht er sich ihr zuerst, obwohl er ebenfalls Gefühle für sie zu haben scheint? Was haben ihre seltsamen Träume damit zu tun? Luna ist fest entschlossen, hinter sein Geheimnis zu kommen und stößt auf eine Wahrheit, die ihre Liebe in große Gefahr bringt… So besagt es der Klappentext und man kann sich schon denken, woher der geheimnisvolle Nikanor wohl kommt. Die Idee dahinter ist auch wirklich gut - nur mangelt es eklatant an der Umsetzung.Das Konzept verkommt zu einer reinen Liebesgeschichte, die sich auch ganz gut ohne einen Meermann hätte abspielen können. Tolle Ideen, die anklingen, werden leider nicht weiter verfolgt; stattdessen erlebt man einige Tage mit einer gefühlsdusseligen 16jährigen, die nicht mal typisch für ihr Alter ist. Die Jugendlichen hier sind dermaßen anständig, kommen nie zu spät, halten sich immer an die Regeln, sodass man sie eher ein Jahrhundert früher ansiedeln würde, wenn sie nicht Handys hätten. Und das Ende verläuft genauso - glatt, brav, langweilig. Dazu stieß ich immer wieder auf die gleichen Worte - so viel "beherrscht" und "gezügelt" hab ich mich selten ( und in dem Alter schon gar nicht...).Daneben dann noch ein paar sehr leicht erotische Stellen - in denen "geschaudert" wird, ich hätte gut darauf verzichten können. Möglicherweise bin ich einfach zu alt für dieses Buch - allerdings hat meine 14jährige Tochter bereits nach 54 Seiten aufgegeben mit den Worten: "Das ist mir echt zu schnulzig, da passiert ja gar nix". Immerhin lässt es sich aber sehr leicht und flüssig runterlesen, sodass man recht schnell durch ist. Vielleicht ist das Buch ja etwas für 12 - 15 Jährige, die mit der ersten Liebe kämpfen und die es mit viel zu viel Gefühl mögen - für uns war es leider nichts.

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  • Spannende Liebesgeschichte

    Ozeanaugen

    Umizu

    20. September 2014 um 21:32

    Zuerst: das Cover hat mich umgehauen. Es passt perfekt zu der Geschichte und Nikanors Augen habe ich mir genau so vorgestellt! In dem Buch geht es um eine mitreißende Liebesgeschichte zwischen Luna und Nikanor, die beide neu an der Schule sind. Im Gegensatz zu Luna bleibt Nikanor jedoch nur ein paar Monate, bevor er wieder zurück in die Unterwasserwelt, seine Heimat, muss. Dass er sich bei seinem Landaufenthalt in einen Menschen verliebt, war natürlich nicht geplant. Er hält sich erst zurück und will sich gegen seine Gefühle wehren, doch irgendwann gibt er ihnen nach und erlebt Höhen und Tiefen mit Luna. Vielleicht gibt es ein Happy-End für die Beiden? Ich finde das Buch sehr spannend geschrieben - die Autorin hat ein Talent dafür viele Informationen in kurzen Szenen zu präsentieren. So reichen die knapp zweihundert Seiten auch gut aus, um die ganze Geschichte zu erzählen. Das Ende hat mir persönlich extrem gut gefallen! Schade fand ich, dass es relativ wenig Unterwasserszenen für einen Fantasyroman gab. Ansonsten gehört das Buch auf jeden Fall zu meinen Favoriten und ich werde es bestimmt wieder lesen.

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  • Tolles Buch!

    Ozeanaugen

    JuliaBeylouny

    30. January 2014 um 21:20

    Luna zieht nach dem Tod ihres Vaters nach Sankt Peter Ording und lernt dort Nikanor, einen französischen Austauschschüler, kennen. Es dauert nicht lange, bis sie bemerkt, dass er anders ist als die anderen Jungs. Trotzdem verlieben sie sich ineinander und verbringen einen sehr glücklichen Frühling miteinander, der zudem mit vielen Geheimnissen bespickt ist. Als Luna hinter Niks wahre Geschichte kommt, ist sie schockiert und ihre Liebe scheint einem unausweichlichen Ende entgegen zu gehen. Dann ist da noch Lasse, der nur darauf wartet, um Luna für sich zu gewinnen ... Die Geschichte hat mich (wegen des Fantasyelements der Meermenschen) direkt gefangen genommen. Von Anfang an fiebert man mit Luna und Nikanor mit, hofft und bangt um ihre Liebe und lässt sich in ihr Gefühlschaos hineinziehen. Das Ende - welches ich nicht verraten will - ist sehr liebevoll geschrieben. Bis zur letzten Sekunde weiß man als Leser nicht, ob Nik wirklich gehen wird, oder ob er bleiben kann. Ich muss gestehen, dass ich an einigen Stellen ein paar Tränen verdrückt habe und das Buch dann seufzend ins Regal (in die Lieblingsabteilung!) gestellt habe. Übrigens, nebenbei bemerkt, das Cover ist wunderschön! Es vermittelt den Charakter des Buches und der Geschichte. Prima gemacht! Ein kleines Manko zum Schluss: Ich persönlich hätte mir mehr Meer- und Unterwasserszenen gewünscht. Die Geschichte wirkte zwischendrin ein wenig gehetzt und hätte gern länger sein können :) Trotz allem, 5 Sterne für einen wunderschönen Fantasyroman, an den man noch lange zurückdenkt!

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  • Rezension zu "Ozeanaugen" von Sofie Capasso

    Ozeanaugen

    Janika_Hoffmann

    31. July 2012 um 00:07

    (Es handelt sich bei Ozeanaugen mittlerweile um die zweite Auflage, mindestens das Cover ist nicht mehr aktuell und muss aktualisiert werden!) ------------------------------------------------------------------ Nach dem Tod ihres Vaters zieht Luna mit ihrer Mutter und ihren beiden jüngeren Brüdern von Frankfurt nach St. Peter-Ording an die schleswig-holsteinische Nordsee. Ihre Freunde und das väterliche Grab muss sie zurücklassen, dem Schmerz jedoch kann sie auch hier nicht entkommen. Neben einigen neuen Freundschaften trifft sie jedoch auch auf einen Jungen, der ihr Leben verändern wird: Der geheimnisvolle Nikanor mit seinen ozeangleichen Augen ist Austauschschüler aus Frankreich zieht sie magisch an. Erst sperrt er sich ihrer Zuneigung, obwohl er ganz offensichtlich ebenso fühlt, dann gibt er nach und zwischen den beiden entbrennt eine starke Liebe. Nikanor hat jedoch ein Geheimnis, das Luna zwar zu ergründen versucht, jedoch im Entferntesten nicht ahnen würde. Sie ahnt nicht, dass ihre seltsamen Träume von Nikanor und ihr im Meerwasser damit zu tun haben … „Ozeanaugen“ von Sofie Capasso interessierte mich sehr. Das Cover der ersten Auflage sprach mich nicht sonderlich an, das neue Cover der zweiten Auflage hingegen finde ich sehr gelungen, das Buch ist als toller Nebeneffekt ein echter Hingucker. Eyecatcher kann ich es auch guten Gewissens nennen, ,habe ich das Buch doch immer mal wieder zugeschlagen, um nach bestimmten Kapiteln für einen Moment die geheimnisvollen Augen zu betrachten, die zweifelsohne Nikanors darstellen. Das Buch spielt in St. Peter-Ording, einer schönen Küstenstadt, wo ich oft hinfahre, die bei mir in der Nähe liegt und die mich daher sehr als Handlungsort ansprach. Das Flair dieser Stadt, gerade des Strands, hat Sofie Capasso wunderbar vermittelt, ich stand wirklich dort und habe die Szene im Kopf nochmals vorbeilaufen lassen, einfach toll! Die Handlung von „Ozeanaugen“ hat mich mitgezogen, mich mitfiebern lassen, wann Luna Nikanors Geheimnis lüftet und wie es zwischen den Beiden weitergeht. Das Ende hat mich persönlich etwas wehmütig werden lassen, doch da gehen die Ansichten sicher auseinander. Die Fantasy-Elemente spielen in diesem Buch eine eher untergeordnete Rolle. Klar, sie sind allgegenwärtig, hauptsächlich geht es aber um das Problem zweier Liebender, die eigentlich nicht zusammen sein dürften, sich ihrer Sehnsucht jedoch nicht entziehen können. Das Vertrauen, dass Nikanor in Luna steckt, ist wunderbar und mitreißend beschrieben, ebenso seine und ihre Verzweiflung. Was mir im Buch mehrfach auffiel, waren fehlende Kommata. An vielen Stellen habe ich selbige gedanklich ergänzt, es hat aber glücklicherweise kaum im Lesefluss gestört. Interessant fand ich übrigens, dass man das Gepäck von zwei Leuten bzw. einen riesen Berg Geschenke im Kofferraum eines Ford KA verstaut kriegt – das muss ich bei unserer Nachbarin doch demnächst einmal ausprobieren, es hat mich schmunzeln und staunen lassen! zwinker Insgesamt hat „Ozeanaugen“ mich absolut überzeugt. Von der Kommasetzung abgesehen, gibt es zum Schreibstil der Autorin nur Positives zu sagen, die Handlung spricht ebenfalls für sich. Dass auch dieses Buch ein BoD-Werk ist und nicht längst unter Verlags-Vertrag steht, finde ich erstaunlich, vielleicht war es aber auch Absicht, ich weiß es nicht. Ich werde es aber auf jeden Fall mit auf die kleine, momentan vier Bücher umfassende Liste der Werke setzen, die ich den beiden Buchhandlungen bei mir in der Stadt empfehlen will!

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