Die Tote und der Polizist

von Sofie Sarenbrant 
3,5 Sterne bei30 Bewertungen
Die Tote und der Polizist
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Positiv (15):
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Interessanter Themenkomplex, manchmal etwas langatmig, aber insgesamt nicht schlecht

Kritisch (2):
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Sehr langatmig und oft ohne echte Spannung.

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Inhaltsangabe zu "Die Tote und der Polizist"

„Es wird hart für Emma. Ich schone meine Figuren nicht.“ Sofie Sarenbrant.

Die Polizistin Emma Sköld ist tot, getötet von Kollegen, denen sie auf die Spur gekommen ist. Zumindest glaubt das alle Welt. In Wahrheit hat Emma den Anschlag überlebt. Zusammen mit ihrem Vater will sie nun dem Polizeichef von Stockholm das Handwerk legen. Gunnar Olausson sieht sich auf einer Mission; er will das Land von Bettlern und Migranten säubern. Emma aber braucht Beweise. Da gerät sie an Soraya, eine junge Frau, die den Mord an einem Bettler beobachtet hat und seitdem vor Gunnar auf der Flucht ist.

Der Bestseller aus Schweden – packend, bewegend und mit einem besonderen Blick erzählt.

Der dritte Bestseller um die ungewöhnliche Stockholmer Polizistin Emma Sköld.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783352009167
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Rütten & Loening Berlin
Erscheinungsdatum:17.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.08.2018 bei Audio Media Verlag erschienen.

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    christiane_brokates avatar
    christiane_brokatevor 11 Tagen
    Die Tote und der Polizist

    Spannung pur!

    Emma eine Polizistin ist tot bzw. glauben dies alle, was kaum einer weiß sie hat diesen Anschlag überlebt. Sie hat eine Vermutung , wer hinter diesem Anschlag steckt und ermittelt nun, auf eigene Faust. Dies ist natrürlich nicht so einfach und sie wird ein besonderes Abenteuer erleben.

    Das Cover zeigt die Polizistin und dies in Schwarz, Symbol für Trauer und Tod.

    Was erwartete ich:
    Da ich die Autorin nicht kannte, habe ich einen spannenden Roman der einen ein Gänsehautfeeling verleiht. Nachdem ich denn Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch unbedingt lesen.

    Meine Meinung:

    Die Idee als Tod geglaubte zu ermitteln ist irgendwie clever und gut durchdacht. Aber dennoch hatte ich von Anfang an Angst um Emma, was ist, wenn sie doch entdeckt wird, wird der Mörder es dann nochmal versuchen. Diese Angst und Spannung ist im ganzen Buch gegenwärtig, es passiert so viele Wendung die es noch spannender machen und wir werden auf eine besondere Ermittlung mit entführt.

    Es ist ein Rätsel, wer der Mörder ist und ich wurde ab und an auf eine Falsche Fährte geführt, das Ende war auch anders als erwartet.

    Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mit ihnen mitfühlen. Ich fand Emma sehr mutig aber auch irgendwie leichtsinnig und clever zu gleich. Was mich etwas irritiert hat war das die einzelnen Kapitel von verschiedenen Charakteren erzählt wird, musste ich öfter mal schauen, wer dies nun erzählt, da fehlten mir etwas die fließenden Übergänge. Wir lernen hier viele unterschiedliche Charaktere genau kennen, die alle ihr Schicksal haben und einen bewegen.

    Es war ein Buch voller Überraschungen und Nervenkitzel, die Autorin ist es gelungen mich von Anfang an zu begeistern. Es war der dritte Band einer Reihe und da war es leider so das mir etwas der Hintergrund gefällt hat, dies werde ich aber nachholen. Ein besonderes Thema was mir so noch nicht begegnet ist und das hat mir sehr gefallen.


    Es war außer die genannten Punkte eine gute Geschichte und ich war wirklich überrascht, wie komplex der ganze Krimi war. Dies wird nicht der letzte Krimi von Sofie Sarenbrant sein, denn ich gelesen habe.

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    silver111s avatar
    silver111vor 14 Tagen
    Die Tote und der Polizist

    Klappentext "Kriminalkommissarin Emma Sköld wird beerdigt – zumindest wird eine Trauerfeier für sie abgehalten. Fast gleichzeitig wird in einem Stockholmer Park ein Bettler umgebracht. Die junge Rumänin Soraya, die illegal nach Schweden eingereist ist, um Geld für ihre verarmte Familie zu verdienen, wird Zeugin des gemeinen Mordes, kann jedoch fliehen. Einer der Täter ist Polizeichef Gunnar Olausson, der auch Emma auf dem Gewissen hat. Gunnar sieht es als seine Mission, sein Land von Bettlern und Migranten zu befreien.
    Was außer ihrem Vater niemand weiß – Emma ist bei dem auf sie verübten Anschlag im Krankenhaus nicht gestorben. Die Trauerfeier ist fingiert. Fünf Minuten war sie klinisch tot und wird nun von ihrem Vater im Sommerhaus der Familie versteckt, weil sie gemeinsam den Polizeichef zur Strecke bringen wollen, der mit seinem Netzwerk den gesamten Polizeiapparat unter Kontrolle zu haben scheint.
    Um Gunnar stellen zu können, suchen Emma und ihr Vater nach einem Lockvogel. Sie stoßen auf die kranke, mittellose Soraya, die nur einen Wunsch hat: nach Hause zu ihrem kleinen Sohn zu kommen."

    Obwohl ich weder den ersten noch den zweiten Teil gelesen habe, hatte ich keine Probleme mich in die Geschichte einzulesen und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir so viel Wissen aus den anderen Bänden fehlt. Ich denke man kann das Buch auch gut ohne Vorwissen lesen. 

    Ich fand die Charaktere gut, sie sind toll beschrieben und wirken lebendig. Aus unterschiedlichen Perspektiven kann man den Verlauf verfolgen und bekommt dadurch immer wieder einen neuen Blickwinkel, eine neue Sicht.

    Die Handlung ist turbulent und actiongeladen. Was das Thema angeht, so ist es up to date und könnte nicht aktueller sein. Das Thema Migration, speziell illegale Migration verarbeite die Autorin zu einem spannenden Thriller, die Handlung ist erschreckend realistisch und keinesfalls konstruiert. Ich fand das Buch so gut, dass ich die anderen Teile auch noch lesen möchte. 

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    Teewursts avatar
    Teewurstvor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Interessanter Themenkomplex, manchmal etwas langatmig, aber insgesamt nicht schlecht
    Totgeglaubte ermitteln besser

    Wie ist das Gefühl, auf der eigenen Trauerfeier zu sein? Davon können nur sehr wenige berichten. Die Polizistin Emma Sköld kann es, nur zwei Ärzte und ihr Vater wissen, dass sie einen Anschlag überlebt hat. Ihre Mutter, ihre Schwester, ihre Kollegen wähnen sie tot - und so gerne sie würde, sie darf noch nicht wieder auferstehen. Denn es führt eine blutige Spur in die Kreise der Polizei von Stockholm. Polizeichef Gunnar Olausson ist ein Serienmörder, er sieht sich auf einer Mission; er will das Land von Bettlern und Migranten säubern. Er war es auch, der Emma umbringen lassen wollte - sie will ihm das Handwerk legen, braucht aber Beweise. Dabei soll ihr Soraya helfen, eine junge Rumänin, die auf der Straße lebt und den Mord an einem Bettler beobachtet hat - und seitdem vor Gunnar auf der Flucht ist…

    Die Zutaten für „Die Tote und der Polizist“ von Sofie Sarenbrant sind eigentlich gut. In den meisten Krimis wird erst auf den letzten Seiten der Täter präsentiert - hier weiß der Leser gleich von Anfang an, wer der Mörder ist, und gerade das bereitet Unbehagen - es ist der Polizeichef von Stockholm, jemand, der Verbrechen bekämpfen sollte, statt sie selbst zu begehen; das ist moralisch nicht nur eine bittere Pille, sondern Gunnar hat zusätzlich ganz andere Möglichkeiten, seine Taten zu vertuschen und hat sogar Helferlein, die Polizisten sind. 

    Die Kapitel sind zum Teil sehr kurz - dafür sind es auch 114 bei 350 Seiten - der Leser bekommt durch ständige Perspektivwechsel Einblicke in die Gedankenwelt der jungen Bettlerin Soraya, Emmas Schwester zu ihrem Vater Evert und Emmas Kollegen Nylen. Besonders beunruhigen ist die Perspektive von Polizeichef Gunnar - puh, ein kranker Typ an einem ganz schön langen Hebel. Emma, die sich im Ferienhaus der Familie versteckt, hat Schuldgefühle, weil sie die Trauer ihrer Familie und Freunde sieht und nicht bei ihrer Tochter sein kann. 

    Also, wie ich schon schrieb: Eigentlich eine gute Mischung für einen ungewöhnlichen Krimi. Der Sprachstil ist angenehm zu lesen, aber leider ist die Erzählweise etwas langgezogen, was ein bisschen zu Lasten der Spannung geht. Ein bisschen mehr Straffung hätte der Geschichte gut getan. Aber insgesamt war das kein schlechtes Leseerlebnis, das in ungewöhnliche Abgründe blicken lässt. Das Thema ist aktuell und absolut wert, dazu Denkanstöße zu bekommen. Ich vergebe vier Rachefeldzüge einer Totgeglaubten. Ich bin auch gut zurechtgekommen, ohne die beiden Vorgängerbände der Emma-Sköld-Reihe zu kennen - weil sie aufeinander aufbauen und ich ja nun schon weiß, was passiert, habe ich aber nicht das Gefühl, dass ich sie jetzt im Nachhinein noch lesen muss.

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    Fornikavor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr langatmig und oft ohne echte Spannung.
    Leider fehlt die Spannung

    Emma Sköld ist tot. Offiziell zumindest. Tatsächlich aber hat sie den Mordanschlag überlebt, erholt sich heimlich im Ferienhaus ihres Vaters. Doch natürlich will sie ihren Mördern das Handwerk legen, umso mehr, weil diese hohe Posten in der schwedischen Polizei einnehmen; und ihre Mordserie gerade erst begonnen hat.

     Ich kenne keines der Vorgänger, es werden aber genug Informationen eingestreut, sodass man auch als Quereinsteiger gut in die Geschichte kommt. Leider hat die sich nicht so recht nach meinem Geschmack entwickelt. Die Story braucht sogar für meinen Geschmack zu lange um in Fahrt zu kommen, was erst recht ein Makel ist, wenn man bedenkt, dass die Handlung nahtlos an den Vorgängerband anschließt. Der Lesefluss wird außerdem künstlich unterbrochen, Kapitel mit 1-3 Seiten sind der Standard. Mich hat das nach einiger Zeit immer mehr gestört, obwohl der Erzählstil ruhig und angenehm ist. Richtige Spannung stellte sich leider auch erst ganz zum Schluss ein, vorher ist die Handlung doch eher ruhig. Einzig das Schicksal von Soraya sorgte dafür, dass ich am Ball geblieben bin. Die Figuren haben mir insgesamt ganz gut gefallen; nicht alle habe ich ausreichend kennen gelernt, das mag aber auch am fehlenden Vorwissen liegen und war für den Fortgang der Geschichte auch nicht ganz so bedeutend. Für mich war dieses Buch das erste der Autorin, überzeugt auch andere von ihr zu lesen, hat es mich leider nicht.

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    Sigrid1vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Die Kriminalkommissarin Emma Sköld gibt wirklich alles, sogar ihr Leben, um einen Mörder zu überführen.
    Spannung pur

    Es ist wirklich ein super spannender Thriller. Denn hier ermittelt sozusagen eine Tote. Emma Sköld täuscht nach einem Attentat sogar ihren Tod vor, um sich selber nicht in Gefahr zu bringen und ungestört gegen eine wirklich starken Gegner, sprich Mörder, zu ermitteln. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern geht wirklich auch ans Limit. Denn wenn jemand seinen eigenen Tod vortäuscht - die ganze Familie trauern lässt - das ist schon harte Kost. Der Thriller geht mit einer wahnsinns Geschwindigkeit voran. Man ist ständig unter "Strom", denn die Ereignisse geschehen fast nahtlos hintereinander. Die Charakteren Emma und ihr Vater sind schon sehr dominant und interessant. Sie geben alles für eine schonungslose Aufklärung der Morde. Es ist interessant, wie hier vorgegangen wird. Es gibt einige wirklich unerwartete Wendungen und man kommt nicht zur Ruhe. Aber es lässt einen auch beim Lesen nicht los und ich habe das Buch sehr schnell gelesen. Ich musste einfach wissen, wie es weiter geht. Es ist sehr gut geschrieben, man kann flüssig lesen und die Ereignisse verfolgen. Ich fand es einen tollen Thriller und die Protagonistin ist wirklich sehr gut. Sie ist eine besondere Frau und geht ihren Weg. Sie war mir sofort sympathisch. Ich fand das Buch wirklich gut und freue mich schon auf weitere Fälle mit Emma Sköld.

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    Federfeevor 19 Tagen
    Spannender Thriller mit aktuellem Hintergrund

    Es ist einer dieser Romane, wo man schon am Anfang weiß, wer 'der Böse' ist, in diesem Fall die Mörder von rumänischen Bettlern in Stockholms Straßen. Es geht nur darum, wie man den Provinzpolizeipräsidenten und seine Helfer, auch Polizisten, überführt und der gerechten Strafe zuführt. Dass sowohl der Klappentext als auch die ersten Seiten dies verraten, tut erstaunlicherweise der Spannung keinen Abbruch.

    Auch die Polizistin Emma Sköld sollte von den Schuldigen ermordet werden, ist aber nur knapp entkommen. Sie weiß Bescheid und sucht zusammen mit ihrem Vater, dem Vorgänger des jetzigen Polizeipräsidenten, nach handfesten Beweisen. Dazu lassen die beiden alle Welt im Glauben, Emma sei tot. Das ist eine sehr tragische Situation, denn es wird sogar eine Begräbnisfeier mit Familie und Freunden abgehalten und sowohl Emma als auch ihr Vater leiden sehr darunter, alle im falschen Glauben zu lassen. Aber da sie keinem trauen können und nicht wissen, wer alles in die Sache verwickelt ist, muss es so sein.

    Die Konflikte der handelnden Personen sind in kurzen Kapiteln gut beschrieben, in denen diese jeweils selbst zu Wort kommen und die Spannung steigt unaufhörlich, so dass man immer weiter lesen möchte. Eine rasante Jagd findet statt, die in einem Showdown ihren Höhepunkt findet.

    Alles in allem: ein empfehlenswerter, spannender Roman mit aktuellem Hintergrund.

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    Nele22s avatar
    Nele22vor 20 Tagen
    Brisantes Thema

    „Die Tote und der Polizist“ von Sofie Sarenbrant ist bereits der dritte Band um die Stockholmer Polizistin Emma Sköld. Emma würde getötet. Jedenfalls sollen das alle glauben. Außer ihr Vater und ihr Arzt, weiß niemand Bescheid. Der Täter ist der Polizeichef Gunnar Olausson, dieser hat sich zum Ziel gesetzt, sein Land von Bettlern und Migranten zu säubern mit den furchtbarsten Methoden. Emma versteckt sich mit der Rumänin Soraya, die Zeugin bei einem Mord an einem Bettler ist, im Sommerhaus ihres Vaters. Zusammen mit ihrem Vater versucht sie, dem Polizeichef das Handwerk zu legen. Es wird immer wieder in den sehr kurzen Kapiteln aus verschiedenen Sichten der Protagonisten erzählt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig und spannend. Durch die detaillierten Beschreibungen der Handlungen und Personen fühlte ich mich gut unterhalten. Für mich war der Krimi aufgrund des brisanten Themas sehr lesenswert und beeindruckend. Ich kann den Schwedenkrimi nur weiter empfehlen.

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    clary999s avatar
    clary999vor einem Monat
    Kurzmeinung: Beklemmend und interessant, aber nur eine unterschwellige Spannung.
    Die Tote und der Polizist...

    Der dritte Band mit der Stockholmer Polizistin Emma Sköld

    Zum Inhalt: Die Kriminalkommissarin Emma Sköld ist tot. Zumindest glaubt das fast jeder. Nur ihr Vater Evert Sköld kennt die Wahrheit. Emma hat den Mordanschlag nur knapp überlebt. Momentan versteckt sie sich im Sommerhaus ihrer Familie. Emma und ihr Vater wollen den Provinzpolizeichef Gunnar Olausson überführen, aber brauchen noch stichhaltige Beweise. Gunnar hat den irrwitzigen Plan die Stockholmer Straßen zu »reinigen« indem er (und seine Komplizen) Bettler und Migranten ermorden. Die ersten Mordopfer gibt es bereits. Da Gunnar auch innerhalb der Polizei geheime Verbündete haben muss, können Emma und ihr Vater niemand vertrauen. Sie suchen jetzt einen Lockvogel und finden Soraya. Soraya ist eine 19-jährige Rumänin, die illegal in Schweden ist. Sie hat den Mord an einen Migranten gesehen. Emma weiß das noch nicht, aber Gunnar!

    »Sie lässt sich zu Boden sinken und weint. Razvan ist tot. Und sie ist die Einzige, die weiß, was geschehen ist.«

    Zitat aus dem Buch, Seite 9

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Sofie Sarenbrant ist flüssig. Erzählt wird abwechselnd aus verschiedenen Sichten.

    Das Buch ist bereits der dritte Band aus der Reihe mit der Polizistin Emma Sköld. Leider habe ich die vorigen Bände nicht gelesen. Die kurzen Rückblicke sind für das folgende Geschehen wichtig. Da mir etliche (verstorbene) Personen unbekannt sind, gab es für mich bedauerlicherweise eine Distanz zu ihnen.

    Emma, Evert, Soraya, Gunnar und weitere Personen konnte ich allerdings sehr gut kennenlernen! Die Autorin geht in den kurzen Kapiteln auch auf deren Gefühle und Gedanken ausführlich ein. Gunnars Ansichten sind so verstörend und mir völlig fremd, aber eben doch realistisch. Besonders Sorayas derzeitiges Leben hat mich berührt. Sie ist krank und schlägt sich allein auf der Straße durch. Ihre großen Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Sie möchte nur noch nach Hause zu ihrem Kind, aber ohne Geld ist es unmöglich. Interessant und sympathisch fand ich den Polizisten Thomas Nyhlén, der allerdings in diesem Band nur selten vorkam.

    »Stolpernd verlässt sie den Laden, ihr Herz rast. Das Einzige, was sie tun kann, ist das, was sie schon so oft getan hat: Um ihr Leben zu laufen.«

    Zitat aus dem Buch, Seite 49

    Der Handlungsverlauf ist interessant und oft beklemmend! Die Spannung ist allerdings bis fast zum Ende nur unterschwellig. Manche Ausschweifungen waren einfach nicht nötig. Die Ereignisse und das Ende fand ich vorstellbar, auch wenn es erschütternd und kaum begreiflich ist. Die letzten Seiten sind sehr bewegend!

    Die Autorin hat das brisante Thema überzeugend eingebunden! Das Buch hätte mir wahrscheinlich noch besser gefallen, wenn ich die ersten Bände vorher gelesen hätte, aber ich möchte deshalb keinen weiteren Stern abziehen. Im Nachhinein ist man immer schlauer ;)

    Für einen Thriller war die Spannung zwar zu niedrig, aber als Roman finde ich die Geschichte beeindruckend!

    Unbedingt möchte ich empfehlen mit dem ersten Band zu beginnen!

     3,5 Sterne (4)

    Kommentare: 8
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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eher ein Krimi als ein Thriller. Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
    Es wird hart für Emma

    „Die Tote und der Polizist“ von Sofie Sarenbrant ist bereits der dritte Band um die Stockholmer Polizistin Emma Sköld. Die Vorgänger hatten mich überzeugt. Doch diesen Teil fand ich etwas schwächer. Worum geht es?

    Emma wird begraben - zumindest wird eine Trauerfeier für sie abgehalten. Fast gleichzeitig wird ein Bettler erschlagen. Eine junge Frau sieht den Mord, kann jedoch fliehen. Einer der Täter scheint Gunnar Olauson zu sein, der Polizeichef, der auch Emma töten wollte.

    In Wahrheit versteckt sich Emma, die den Anschlag überlebt hat, im Sommerhaus ihres Vaters. Die Rumänin Soraya, die den Mord an dem Bettler gesehen hat, gerät per Zufall an Emma, die sie bei sich aufnimmt. Mit ihr als Zeugin glaubt Emma, Gunnar überführen zu können.

    Sofie Sarenbrant hat ihren neuen Roman, eher ein Krimi als ein Thriller, wieder packend in Szene gesetzt.  Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Nur mit Emma bin ich auch in diesem Band nicht wirklich warm geworden.

    Eine Geschichte die sich flott und flüssig lesen lässt, die für meinen Geschmack aber spannender hätte sein können.

    Fazit: Durchschnittlicher Schwedenkrimi. Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.

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    BeaSurbecks avatar
    BeaSurbeckvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Spannung bleibt manchmal auf der Strecke und es dauert bis der Thriller an Fahrt aufnimmt.
    Die vorherigen Bände haben mir einen Tick besser gefallen.

    Die Tote und der Polizist

    Meine Meinung:

    Ich bin gut in das Buch reingekommen und die Rückblenden, die von der Autorin immer wieder eingeschoben wurden, haben mir geholfen die Ereignisse, aus den vorherigen Bänden, wieder vor Augen zu führen. Der Schreibstil war flüssig und das Cover passt wunderbar zu den vorherigen Büchern dieser Reihe.

    Ich war echt froh das Emma dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen ist und ich konnte nachvollziehen das sie, gemeinsam mit ihrem Vater, die Verantwortlichen zur Strecke bringen wollte. Es geht um weit mehr als den vermeintlichen Mord an Emma, schließlich sollte auch dem Polizeichef Gunnar, das Handwerk gelegt werden. Dieser sah es als seine persönliche Aufgabe an das Land von Bettlern und Migranten zu säubern. Aber Emma braucht Beweise, alles muss Hand und Fuß haben wenn man den Polizeichef überführen will. Um das zu erreichen lassen Emma und ihr Vater alle Welt glauben das sie gestorben ist. Für beide keine leichte Situation, aber der einzige Weg um die wichtigsten Menschen um sie herum zu schützen. Im Zuge ihrer Ermittlungen trifft Emma auf Soraya und durch sie kommt sie endlich an Beweise die ihr, im Kampf gegen den Polizeichef helfen, denn Soraya hat einen Mord an einem Bettler beobachtet. Leider weiß das auch die andere Seite und deshalb ist auch sie nicht sicher.

    Im großen und ganzen hat mir das Buch wieder einmal richtig gut gefallen, aber es hatte auch ein paar Schwächen.

    Toll fand ich die kurzen Kapitel und die verschiedenen Sichtweisen, so war man immer und bei allen ganz nahe mit dabei. Bewegend zu lesen wie Emma sich nach ihrem Unfall und dem Mordversuch wieder aufrappelt und sich auf die Suche nach Beweisen macht um Gunnar und seine Helfer aus dem Verkehr zu ziehen. Die Sehnsucht nach ihrer Tochter war allgegenwärtig. Auch die Gefühlswelt ihres Vaters, der von Gewissensbissen geplagt wurde, kam gut rüber. Er wusste das es nicht richtig war die Familie im Glauben zu lassen das Emma tod war, aber er sah keinen anderen Weg um seine Lieben zu schützen. Er konnte und wollte keinem Vertrauen, zu Recht. Auch die Sicht von Freunden und Familienangehörigen kam nicht zu kurz, allerdings führten diese vielen Nebenstränge auch dazu das die Spannung immer wieder abflaute. Auch dauerte es, meines Empfinden nach, zu lange bis der Thriller an Fahrt aufgenommen hat. Ins Herz geschlossen habe ich auch Soraya, die nach Schweden gekommen ist um Geld zu verdienen damit sie ihrem  kleinen Sohn ein besseres Leben ermöglichen kann. Sie vermisste ihren Sohn sehr und das war wohl auch mit ein Grund warum sie und Emma sich von Anfang an verbunden fühlten. Die beiden Frauen entwickelten eine Art Freundschaft, beide auf der Flucht vor dem Polizeichef, aber beide wollten ihn nicht ungeschoren davon kommen lassen.

    Der Thriller war für mich diesesmal etwas zu langatmig. Die Spannung flaute immer wieder ab und ich muss sagen das mir die vorherigen Bände, diesbezüglich, einen Tick besser gefallen haben. 

    Ich bin eigentlich davon ausgegangen das es sich bei der Reihe um eine Triologie handelt, allerdings habe ich noch ein paar unbeantwortete Fragen und sollte das nun wirklich der letzte Band gewesen sein bin ich etwas enttäuscht. 

    Letztendlich fand ich die beiden vorherigen Bände einen Tick besser und somit kann ich diesem Band nur 3,5 Sterne geben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Autoren oder Titel-Cover„Es wird hart für Emma. Ich schone meine Figuren nicht.“ Sofie Sarenbrant.

    Die Polizistin Emma Sköld ist tot, getötet von Kollegen, denen sie auf die Spur gekommen ist. Zumindest glaubt das alle Welt. In Wahrheit hat Emma den Anschlag überlebt. Zusammen mit ihrem Vater will sie nun dem Polizeichef von Stockholm das Handwerk legen. Gunnar Olausson sieht sich auf einer Mission; er will das Land von Bettlern und Migranten säubern. Emma aber braucht Beweise. Da gerät sie an Soraya, eine junge Frau, die den Mord an einem Bettler beobachtet hat und seitdem vor Gunnar auf der Flucht ist.

    Der Bestseller aus Schweden – packend, bewegend und mit einem besonderen Blick erzählt.

    Der dritte Bestseller um die ungewöhnliche Stockholmer Polizistin Emma Sköld.

    Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783352009167.pdf

    Über Sofie Sarenbrant
    Sofie Sarenbrant, Jahrgang 1978, hat als Journalistin gearbeitet und gilt als der neue Star der Krimiszene in Schweden. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bromma, einem Stadtteil von Stockholm. Mehr Informationen zur Autorin unter www.sofiesarenbrant.se

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    BeaSurbecks avatar
    BeaSurbeckvor 4 Monaten
    Auch hier habe ich die beiden Vorgänger gelesen und bin nun einfach gespannt wie es weiter gehen wird. Die Ermittlerin hat mich überzeugt.
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