Mad Boy, Lord Berners, meine Großmutter und ich

von Sofka Zinovieff 
4,0 Sterne bei3 Bewertungen
Mad Boy, Lord Berners, meine Großmutter und ich
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Inhaltsangabe zu "Mad Boy, Lord Berners, meine Großmutter und ich"

Ein Blick hinter die Kulissen der britischen High Society
Eine skandalöse Ménage-à-trois in der britischen High Society: Als Sofka Zinovieffs Großeltern 1942 heiraten, lebt der als ›Mad Boy‹ bekannte Robert Heber-Percy bereits seit Jahren mit dem gut drei Jahrzehnte älteren Lord Gerald Berners zusammen. Die beiden gelten als unwiderstehlich exzentrisch und sind die perfekten Gastgeber rauschender Feste, auf denen sich die Hautevolee Englands trifft.

In ihrem hinreißenden Memoir geht Sofka Zinovieff Familiengeheimnissen auf den Grund und verbindet einen Jahrmarkt der Eitelkeiten mit der englischen Zeit- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts zu einem mondänen Pageturner.

Großformat in bibliophiler Sonderausstattung mit zahlreichen Fotos.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423281362
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:10.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 3 Monaten
    Habe mir mehr erhofft.

    WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Ein exklusiver Einblick in eine Elite voller bekannter Autoren? Das klang unheimlich interessant und auch das sehr deutlich angeteasterte LGTBQ-Thema sprach mich an. Darüber hinaus wollte ich mich mit dieser (Auto)Biografie mal wieder in andere Genres wagen. Ob mir das gelungen ist?

    HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Ja und nein. Aber hauptsächlich leider nein. Anstatt eine auf sehr wenige Personen konzentrierte Biografie zu lesen, bekam ich eine allumfasende Beschreibung der englischen High Society. Und das war mir leider zu viel, zu chaotisch und zu wenigen fokusssiert.

    WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Allen voran die wahnsinnig schöne Gestaltung des Buches. Jede einzelne Seite ist wundervoll gestaltet und die Fotos, die ich wunderschön und sehr gut ausgewählt finde. Auch der Schreibstil war erfrischend und schön zu lesen und den Rundumblick durch verschiedene Zeiten fand ich klasse.

    WAS HAT MICH GESTÖRT? Ich hätte mir eine stärkere Fokussierung auf die im Titel und Klappebtext angeteaserten Personen sehr gewünscht. Leider bekam ich eine Vielzahl an Geschichten, Personen und Beziehungen und verwirrte mich leider sehr, da ich schlichtweg nicht den Überblick zwischen allen Relationen behalten konnte. Hier wäre weniger einfach mehr gewesen, denn das Buch wurde über weitere Strecken einfach sehr langweilig und konnte mich trotz der schönen Gestaltung schlichtweg nicht überzeugen.

    FAZIT. Trotz der tollen Idee und der schönen Aufmachung konnte mich die Biografie leider nicht überzeugen. Schuld daran sind die Handlung ohne Faden, starke Abschweifungen und viel zu viele Informationen, über die man nur schwer den Überblick behält. | ★★★☆☆

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    thenights avatar
    thenightvor 10 Monaten
    Mad Boy, Lord Berners meine Großmutter und ich

    Inhalt: Die Autorin erzählt die Geschichte ihrer Familie, die geprägt von Skandalen sicherlich das eine oder andere Mal die feine englische Gesellschaft erschütterte.
    Im Haus Lord Gerald Berners, dem Lebensgefährten ihres Großvaters Robert Heber-Perry (Mad Boy) traf sich alles was Rang und Namen hatte. Lord Bernes war bekannt für seine Gastfreundschaft, hervorragende Küche, seinen mitunter etwas eigenwilligen Humor, aber auch für seine Stimmungsschwankungen, die im Rückblick nicht verwundern, zur damaligen Zeit stand Homosexualität auch in England unter Strafe, so das Berners seine Sexualität niemals öffentlich zeigen durfte. Berners und Heber-Perry gingen soweit, das der Mad Boy 1942 Jennifer Fry heiratete und sie alle gemeinsam auf Farrington Hall lebten.Wo, Viktoria, Sofkas Mutter zu Welt kam.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte kann ich auf gar keinen Fall beurteilen, schließlich geschah, was geschah und die Autorin hat sich die einzelnen Anekdoten und Ereignisse nicht ausgedacht, sondern teilweise recherchiert, teilweise selbst erlebt und niedergeschrieben. Sofka Zinovieff erzählt die Geschichte ihrer Familie, als säße sie gemeinsam mit ihren Lesern vor dem Kamin, lebhaft und mit der Fähigkeit ihren Lesen Bilder in den Kopf zu projizieren. Es hat mir viel Spaß gemacht, einzutauchen in die teilweise dekadente Welt der feinen englischen Gesellschaft.
    Das Buch an sich, ist ein kleines Meisterwerk, reich bebildert und mit schmückenden Initialen versehen, schon das durchblättern, vor dem ersten Lesen war ein großes Vergnügen.
    Ich vergebe gern eine Leseempfehlung für Englandliebhaber und für Leser mit einem Vergnügen an Klatsch und Tratsch aus fundierter Quelle.

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    Nespavanjes avatar
    Nespavanjevor 9 Monaten

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