Soheyla Sadr

 5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autorin von Liese und Böb, Matti, Mütze und Pfütze und weiteren Büchern.
Soheyla Sadr

Lebenslauf von Soheyla Sadr

Soheyla Sadr lebt als freie Autorin und Illustratorin in Lübeck.

Alle Bücher von Soheyla Sadr

Soheyla SadrMatti, Mütze und Pfütze
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Matti, Mütze und Pfütze
Matti, Mütze und Pfütze
 (2)
Erschienen am 06.06.2016
Soheyla SadrLiese und Böb
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Liese und Böb
Liese und Böb
 (2)
Erschienen am 06.06.2017
Soheyla SadrTrampolina
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Trampolina
Trampolina
 (0)
Erschienen am 09.06.2015
Soheyla SadrLuisa, Frau König und das goldene Herz
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Luisa, Frau König und das goldene Herz
Luisa, Frau König und das goldene Herz
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Erschienen am 16.09.2014
Soheyla SadrAnne und Pfirsich
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Anne und Pfirsich
Anne und Pfirsich
 (0)
Erschienen am 14.01.2014

Neue Rezensionen zu Soheyla Sadr

Neu
Melli910s avatar

Rezension zu "Liese und Böb" von Soheyla Sadr

Lieb oder böse? Beides!
Melli910vor einem Jahr

Schon der Titel lässt die Handlung des wunderschönen Bilderbuchs von Soheyla Sadr erahnen. Das Lieb hat es satt, immer nur lieb zu sein und macht sich auf die Suche nach jemandem, der ihm erklären kann, wie es geht, böse zu sein. Doch statt Hilfe erfährt das Lieb überall Ablehnung. Ob das Böse dem Lieb beim Bösesein helfen wird?

In wenigen kindgerechten Worten und in verständlichen kurzen Sätzen verpackt die Autorin die herrliche Geschichte, in der das Miteinander im Mittelpunkt steht. Behutsam führt sie die jungen Zuhörer an das Thema heran. 

Die wundervollen ganzseitigen Illustrationen erzählen die Geschichte und ihre Botschaft auch ganz ohne Worte und unterstreichen sie somit perfekt. Die eindrucksvollen Bilder laden zum Betrachten ein und verzaubern das Leserherz mit ihrer Farbenpracht und durch ihre Aussagekraft.

Ein empfehlenswertes Buch für alle, die auf der Suche nach einem Mittelweg zwischen lieb und böse sind, für Kinderbuchliebhaber und für alle anderen.
Von mir gibt es fünf wohlverdiente Sterne für “Liese & Böb: Wenn lieb und böse sich begegnen“.


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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Liese und Böb" von Soheyla Sadr

Eine wundervolle Geschichte von Lieb und Böse die sich treffen und Liese & Böb werden
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Thema Gut und Böse / Schwarz und weiß
ab 3 Jahren


Wir kennen schüchterne, ängstliche Kinder und Kinder, die selbstbewusst, stark manchmal auch ein wenig zu überzeugt von sich selbst sind und Kinder die gemein sind.
Nicht selten möchten die Kinder anders sein, der schüchterne ein wenig mutiger aber auch der Hau-drauf Typ etwas sanfter weil er merkt, dass er mit seiner Art aneckt und sich nicht immer Freunde macht.
Genau davon handelt diese Geschichte.
*
Da gibt es das Lieb, das sich wünscht einmal so richtig böse zu sein, doch wie ist man eigentlich böse? Was muss man tun um böse zu sein?
Weil es das wirklich nicht wusste macht es sich auf die Suche. Irgendjemand musste ihm doch sagen können was man tun muss um böse zu sein.
Auf der Reise begegnete es einem Wolf der  meinte jedoch, dass das Lieb niemals böse sein wird.
Überhaupt war er sehr ungehalten über die Störung so dass sich das Lieb freundlich für das Gespräch bedankte und weiter zog.
Als nächstes trifft es auf eine Schnecke, die sehr ungehalten über die Frage  ist und gar kein Verständnis dafür hat ,das das Lieb böse sein möchte. Auch sie schickt das Lieb weg. Wieder bedankt sich das Lieb höflich für das Gespräch und zieht weiter.
Wen das Lieb auch fragt, es bekommt nur böse oder gemeine Kommentare aber keine Antwort.
Völlig erschöpft,traurig und müde, ja sicherlich auch etwas böse darüber ,dass es keinen Antwort gefunden hat sitzt es am Abend auf einer Lichtung.
Plötzlich fragt jemand ob er sich zu ihm setzten kann .
Doch was ist das statt freundlich "Ja" zu sagen faucht es Lass mich in Ruhe!"
"Ich bin so traurig" sagte das fremde Wesen um damit um Verständnis zu werben, doch auch darauf kommt eine Reaktion die wir vom Lieb nicht erwartet hätten. Es sagt mürrisch " ich auch" und signalisiert so, das sein Gegenüber verschwinden soll. Es ist das Böse, das den Kontakt zum Lieb sucht.  Es will wissen was passiert ist, dass das Lieb so reagiert und so erzählt das Lieb dem Bösen seine Geschichte, dass es nicht schön ist immer lieb zu sein, weil es "Leute" gibt, die das ausnutzen und gemein zu einem sind oder einen nicht ernst nehmen.
Richtig erleichtert scheint das Lieb zu sein, dass es endlich jemanden hat, der ihm zu hört und Verständnis für die Lage zeigt. Aber auch das Böse ist froh einmal jemandem zum reden zu haben, dem er erzählen kann wie schlimm und einsam es ist wenn immer das Falsche aus seinem Mund herauskommt und die Leute dann wütend auf ihn sind.
Das Lieb kann nicht verstehen, dass Böse böse sein soll schließlich war er zu ihm sehr lieb gewesen. was wiederum das Böse wundert denn ihm war nicht aufgefallen, dass er lieb war. Genauso wenig wie dem Lieb aufgefallen war, das es zum Böse eigentlich ziemlich böse gewesen ist. So böse, dass das Böse fast wieder gegangen wäre.
Nur gut das er da geblieben ist denn jetzt haben beide die Eigenschaft des anderen doch erlebt und so beschließen sie sich zusammen zu tun, sich gegenseitig zu helfen.
Doch wenn man sich zusammen tut und nicht mehr nur lieb oder böse ist dann braucht man auch neue Namen.
Und so schenkt das Böse dem Lieb sein S und sein E und dafür bekommt das Böse das B vom Lieb und so heißen sie fortan
Liese und Böb
auch wenn Böb die Ö-Striche auf seinem Namen nicht so recht mag.
*

Es ist wirklich eine wunder wunderschöne Geschichte. Sehr einfühlsam und kindgerecht geschrieben und mit ebenso wundervollen Bildern, die die Geschichte Illustrieren. Das Coverbilderzählt schon viel über das was wir im Buch wiederfinden.
Viele Grüntöne, kleine bunte Blumen und die beiden Protagonisten.
Einfach und  unglaublich ausdrucksstark. Nicht zu verzettelt, nicht zu viel ablenkende kleine Details drum herum. Gefühlvoll wie die Geschichte sind auch die Bilder, die einen zuweilen zu einem tiefen Seufzer veranlassen so schön sind sie.
Eine Wirkung, die übrigens unsere Lesekinder festgestellt haben.

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Matti, Mütze und Pfütze" von Soheyla Sadr

Eine Regentag Geschichte, die Regentage bunt macht
Kinderbuchkistevor 2 Jahren

Eine wunderschöne, bunte Regentag Geschichte!!


Ich habe es bereits ein paar Mal hier im Blogg erwähnt, ich liebe Regentag Geschichten!!
Meine allererste Lieblings Regentag Geschichte war die des "Pfützenungeheuers" von Marlies Arold mit Bildern von Annet Rudolph.


"Matti, Mütze und Pfütze"
ist eine Geschichte, die bestimmt zur Lieblingsgeschichte vieler werden wird.
Eine Geschichte die mit einer "großen" Enttäuschung beginnt und eine wundersame, wunderbare Wendung bringt.


Schon die vielen bunten Elemente in den graublauen Bildern machen Lust auf mehr.
Einem Regentag Farbe geben ist einfach das beste was man machen kann.
Gleich zu Beginn des Buches empfängt uns eine graue Seite mit einem ganz bunt angezogenem Jungen. Zwei gelbe Blättchen und ein Schmetterling sowie  drei übergroße Regentropfen in unterschiedlichen Blaugrüntönen setzten weitere kleine Akzente.
Doch bevor es dem kleinen Matti so gut geht wie auf dem Eingangsbild muss er durch eine "laaange" traurige Phase, voller Gefühle,  die der Enttäuschung, Wut und Traurigkeit. 
Eine Geschichte in ICH form, die Matti selbst erzählt.
Eigentlich wollte Matti mit seinem Vater einen Ausflug machen, doch als er erwacht hört er das Tropfen des Regens. Wütend zieht er die Decke über den Kopf und beschließt den ganzen Tag im Bett unter seiner Decke zu bleiben, denn bei Regen kann man keinen Ausflug machen. Das wiederum sieht Mattis Vater ganz anders und schlägt einen Regenspaziergang vor.
Für Matti jedoch steht fest, er bleibt im Bett und hadert mit dem Regen.
So legt sich der Vater zu ihm und setzt ihm seine Mütze auf. Matti möchte von ihm wissen was er macht wenn er traurig ist.
Der Vater erklärt ihm, dass er erst einmal traurig ist und dann etwas sucht das ihn wieder glücklich macht. Doch wann merkt man eigentlich, dass es an der Zeit ist nicht mehr traurig zu sein?
Das muss man ganz tief in sich fühlen. Da muss man leise sein und in sich horchen.
Also lauschen sie der Stille bis Matti der Ansicht ist, dass er lange genug traurig war und es an der Zeit ist etwas zu erleben.
So machen sie sich auf den Regentag bunt zu zaubern und das geht so:
Man zieht sich gut an und geht raus dabei wird kein Wort geredet bis man wieder zuhause ist. Matti kann es kaum glauben. Nicht reden? Matti Lacht, das kann der Vater doch nicht ernst meinen. Mattis Vater schafft es immer wieder ihn zum Lachen zu bringen doch nicht reden kann er sich nicht vorstellen, läßt sich dann aber auf das Experiment ein, Gemeinsam gehen sie durch den Regen. Ein Mädchen schaut aus dem Fenster, Die Herbstblätter der Bäume fallen langsam auf die Straße, eine Eule sitzt versteckt auf einem Ast. Sie gehen an der Bibliothek vorbei. Vor dem Bäcker läuft ein kleines Mädchen mit Regenschirm vorbei. In der einen Hand trägt sie einen Einkaufskorb in der anderen eine Leine an dessen Ende ein Hund langsam hinterher trottet.
Im Laub raschelt es ein kleines Eichhörnchen sammelt Nüsse für den Wintervorrat ein.
Regenwolken und Regentropfen in allen möglichen Blau- und Grün -Tönen und unterschiedlichen Größen machen den grauen Tag gar nicht mehr nur Grau. Es rieselt, nieselt, tröpfelt und irgendwann ist alles bunt. Der Himmel wird etwas heller dennoch hängen viele dunkle Wolken herunter. Das Herbstlaub färbt die Straße bunt weit oben in der Ferne sehen sie einen Heißluftballon in Regenbogenfarben und das Dach eines mobilen Häuschens leuchtet ebenfalls in den buntesten Farben des Regenbogens. In einer Pfütze schwimmt ein kleines Walnusschiffchen. Als sie weiter gehen wird es noch bunter. Ein Rotkehlchen nimmt auf einem Straßenschild platz. Ein Laternenpfahl ist mit einem bunten Schal umhüllt. Der Stand einer Marktfrau erstrahlt in buntem Gelb, Grün und Orange. Leute tragen farbige Regenschirme. Die Farben wirken durch das Grau des Tages noch kräftiger als sonst. Sie treffen einen Straßenmusiker und plötzlich gesellen viele bunte Schmetterlinge sich zu ihnen.
Aber auch so ein bunter Regentag geht einmal zu Ende. Glücklich und zufrieden liegt Matti am Abend im Bett und sagt:
"Danke, du grauer, bunter Regentag!"
Die Geschichte lebt durch ihre Bilder die die eigentliche Geschichte erzählen. Ab dem Moment wo Matti und sein Vater aus dem Haus gehen endet die Geschichte, die vorgelesen werden kann. Danach sprechen einzig und allein die unglaublich ausdrucksstarken, sehr emotionalen, bunten Bilder.
Die bunten Farben setzen im Laufe der Geschichte immer mehr Akzente bis fast alles in bunten Farben erstrahlt und das Grau immer mehr in den Hintergrund rückt.
Dieses Buch, an einem grauen Regentag vorgelesen, lädt geradezu dazu ein einen Regenspaziergang zu machen und danach vielleicht ein buntes Regenbild zu malen.


Ein Buch, dass durch die Kontraste von Grau und bunt lebt ist ideal für den Einsatz im Bereich der Seniorenarbeit insbesondere mit Demezpatienten, da die Farben gleichzeitig auch den Fokus auf etwas legen und herausheben. Solche Schlüsselreize erleben Demenzpatienten häufig sehr intensiv.


Ein Buch für Jung und Alt, das Spaß macht es gemeinsam zu entdecken

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Soheyla Sadr wurde am 16. Mai 1971 in Lich (Deutschland) geboren.

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