Liese und Böb

von Soheyla Sadr 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Liese und Böb
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Wundervolles Kinderbuch über den Weg des Miteinanders, das ausgezeichnete Bilder für sich sprechen lässt

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Eine wundervolle Geschichte über Gut und Böse. Das Lieb möchte wissen wie man böse ist und das Böse weiß gar nicht das es lieb sein kann

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Inhaltsangabe zu "Liese und Böb"

Das Lieb kann nicht anders, es ist einfach nur lieb. Es möchte aber so gerne lernen, böse zu sein. Daher macht sich auf die Suche nach jemandem, der ihm das zeigen kann. Nach einigen fiesen Begegnungen trifft es tatsächlich - das Böse! „Warum willst du wissen, wie man richtig böse ist?“, fragt das Böse überrascht. „Wenn du nur lieb bist, sind manche gemein zu dir. Sie nutzen dich aus oder nehmen dich nicht ernst“, antwortet das Lieb. Und so beschließen die beiden, sich zusammenzutun . Eine Geschichte von lieb und böse, schwarz und weiß - und der Kraft des Miteinanders.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843609456
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:32 Seiten
Verlag:Patmos Verlag
Erscheinungsdatum:06.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Melli910s avatar
    Melli910vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundervolles Kinderbuch über den Weg des Miteinanders, das ausgezeichnete Bilder für sich sprechen lässt
    Lieb oder böse? Beides!

    Schon der Titel lässt die Handlung des wunderschönen Bilderbuchs von Soheyla Sadr erahnen. Das Lieb hat es satt, immer nur lieb zu sein und macht sich auf die Suche nach jemandem, der ihm erklären kann, wie es geht, böse zu sein. Doch statt Hilfe erfährt das Lieb überall Ablehnung. Ob das Böse dem Lieb beim Bösesein helfen wird?

    In wenigen kindgerechten Worten und in verständlichen kurzen Sätzen verpackt die Autorin die herrliche Geschichte, in der das Miteinander im Mittelpunkt steht. Behutsam führt sie die jungen Zuhörer an das Thema heran. 

    Die wundervollen ganzseitigen Illustrationen erzählen die Geschichte und ihre Botschaft auch ganz ohne Worte und unterstreichen sie somit perfekt. Die eindrucksvollen Bilder laden zum Betrachten ein und verzaubern das Leserherz mit ihrer Farbenpracht und durch ihre Aussagekraft.

    Ein empfehlenswertes Buch für alle, die auf der Suche nach einem Mittelweg zwischen lieb und böse sind, für Kinderbuchliebhaber und für alle anderen.
    Von mir gibt es fünf wohlverdiente Sterne für “Liese & Böb: Wenn lieb und böse sich begegnen“.


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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Geschichte über Gut und Böse. Das Lieb möchte wissen wie man böse ist und das Böse weiß gar nicht das es lieb sein kann
    Eine wundervolle Geschichte von Lieb und Böse die sich treffen und Liese & Böb werden

    Thema Gut und Böse / Schwarz und weiß
    ab 3 Jahren


    Wir kennen schüchterne, ängstliche Kinder und Kinder, die selbstbewusst, stark manchmal auch ein wenig zu überzeugt von sich selbst sind und Kinder die gemein sind.
    Nicht selten möchten die Kinder anders sein, der schüchterne ein wenig mutiger aber auch der Hau-drauf Typ etwas sanfter weil er merkt, dass er mit seiner Art aneckt und sich nicht immer Freunde macht.
    Genau davon handelt diese Geschichte.
    *
    Da gibt es das Lieb, das sich wünscht einmal so richtig böse zu sein, doch wie ist man eigentlich böse? Was muss man tun um böse zu sein?
    Weil es das wirklich nicht wusste macht es sich auf die Suche. Irgendjemand musste ihm doch sagen können was man tun muss um böse zu sein.
    Auf der Reise begegnete es einem Wolf der  meinte jedoch, dass das Lieb niemals böse sein wird.
    Überhaupt war er sehr ungehalten über die Störung so dass sich das Lieb freundlich für das Gespräch bedankte und weiter zog.
    Als nächstes trifft es auf eine Schnecke, die sehr ungehalten über die Frage  ist und gar kein Verständnis dafür hat ,das das Lieb böse sein möchte. Auch sie schickt das Lieb weg. Wieder bedankt sich das Lieb höflich für das Gespräch und zieht weiter.
    Wen das Lieb auch fragt, es bekommt nur böse oder gemeine Kommentare aber keine Antwort.
    Völlig erschöpft,traurig und müde, ja sicherlich auch etwas böse darüber ,dass es keinen Antwort gefunden hat sitzt es am Abend auf einer Lichtung.
    Plötzlich fragt jemand ob er sich zu ihm setzten kann .
    Doch was ist das statt freundlich "Ja" zu sagen faucht es Lass mich in Ruhe!"
    "Ich bin so traurig" sagte das fremde Wesen um damit um Verständnis zu werben, doch auch darauf kommt eine Reaktion die wir vom Lieb nicht erwartet hätten. Es sagt mürrisch " ich auch" und signalisiert so, das sein Gegenüber verschwinden soll. Es ist das Böse, das den Kontakt zum Lieb sucht.  Es will wissen was passiert ist, dass das Lieb so reagiert und so erzählt das Lieb dem Bösen seine Geschichte, dass es nicht schön ist immer lieb zu sein, weil es "Leute" gibt, die das ausnutzen und gemein zu einem sind oder einen nicht ernst nehmen.
    Richtig erleichtert scheint das Lieb zu sein, dass es endlich jemanden hat, der ihm zu hört und Verständnis für die Lage zeigt. Aber auch das Böse ist froh einmal jemandem zum reden zu haben, dem er erzählen kann wie schlimm und einsam es ist wenn immer das Falsche aus seinem Mund herauskommt und die Leute dann wütend auf ihn sind.
    Das Lieb kann nicht verstehen, dass Böse böse sein soll schließlich war er zu ihm sehr lieb gewesen. was wiederum das Böse wundert denn ihm war nicht aufgefallen, dass er lieb war. Genauso wenig wie dem Lieb aufgefallen war, das es zum Böse eigentlich ziemlich böse gewesen ist. So böse, dass das Böse fast wieder gegangen wäre.
    Nur gut das er da geblieben ist denn jetzt haben beide die Eigenschaft des anderen doch erlebt und so beschließen sie sich zusammen zu tun, sich gegenseitig zu helfen.
    Doch wenn man sich zusammen tut und nicht mehr nur lieb oder böse ist dann braucht man auch neue Namen.
    Und so schenkt das Böse dem Lieb sein S und sein E und dafür bekommt das Böse das B vom Lieb und so heißen sie fortan
    Liese und Böb
    auch wenn Böb die Ö-Striche auf seinem Namen nicht so recht mag.
    *

    Es ist wirklich eine wunder wunderschöne Geschichte. Sehr einfühlsam und kindgerecht geschrieben und mit ebenso wundervollen Bildern, die die Geschichte Illustrieren. Das Coverbilderzählt schon viel über das was wir im Buch wiederfinden.
    Viele Grüntöne, kleine bunte Blumen und die beiden Protagonisten.
    Einfach und  unglaublich ausdrucksstark. Nicht zu verzettelt, nicht zu viel ablenkende kleine Details drum herum. Gefühlvoll wie die Geschichte sind auch die Bilder, die einen zuweilen zu einem tiefen Seufzer veranlassen so schön sind sie.
    Eine Wirkung, die übrigens unsere Lesekinder festgestellt haben.

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