Sok-yong Hwang Der ferne Garten

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Inhaltsangabe zu „Der ferne Garten“ von Sok-yong Hwang

Ein politischer Häftling wird 1999 nach 17 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und von den lange verdrängten Erinnerungen eingeholt: an seine große Liebe, die Zeit der regimekritischen Aufstände und das Leben im Untergrund.

»Zuerst vergessen sie die Worte, dann die Gefühle, zuletzt verblassen die Erinnerungen.« Nach 17 Jahren politischer Gefangenschaft wird Hyunuh Oh 1999 in die Freiheit entlassen und muss sich nun in einem neuen, modernen und für ihn fremden Südkorea zurechtfinden. Er lebt zunächst eine Weile bei seiner Schwester, die über all die Jahre die Briefe seiner ehemaligen Geliebten, der Malerin Yunhi Han, für ihn aufbewahrt hat. Über die Erinnerung an sie mit den so lange zurückliegenden Ereignissen der 80er Jahre konfrontiert, begibt er sich schließlich auf eine Reise in die eigene Vergangenheit.

Er fährt nach Seoul und besucht ehemalige Kameraden aus der Zeit der Aufstände, sofern sie noch leben; und in das Dorf Galmö, in dem er, längst untergetaucht, mit Yunhi eine Weile glücklich war – in einem kleinen Gartenhaus, Yunhis Atelier und nun Sinnbild für die Sehnsucht nach Freiheit und einem besseren Morgen. Yunhi ist drei Jahre zuvor gestorben, und als Hyunuh ihr an ihn gerichtetes Tagebuch findet, taucht er, im Wechsel mit seinen immer wiederkehrenden Erinnerungen an die lange Gefangenschaft, ein in ihr Leben nach seiner Verhaftung. Und er erfährt, dass er eine Tochter hat – und damit eine Hoffnung auf Zukunft.

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