Solomon Northup Zwölf Jahre ein Sklave

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Inhaltsangabe zu „Zwölf Jahre ein Sklave“ von Solomon Northup

Dies ist die detailgetreue Übersetzung und Gesamtausgabe des Bestsellers "12 Years A Slave", verfilmt 2013 und 2014 ausgezeichnet mit dem Golden Globe als Bester Film und insgesamt drei Oscars, darunter ebenfalls die Kategorie "Bester Film." "Zwölf Jahre Ein Sklave" ist die Geschichte des Solomon Northup, der - obwohl als freier Mann geboren - zwölf lange Jahre versklavt wurde. Northups Geschichte war nicht nur eine der ersten ihrer Art, sondern auch eine der prägnantesten, informativsten und unverfälschtesten. Versklavt für Jahre und mehrfach weiterverkauft musste er die Peitsche, Hunger und Beleidigungen ertragen. Umso beeindruckender ist sein Bericht. Northup war ein freier Bürger des Bundesstaats New York, als man ihn kidnappte und am Red River in Louisiana in die Sklaverei verkaufte. Dort wurde er zwölf Jahre getrieben, ausgepeitscht und von brutalen Plantagenbesitzern herumgestoßen bis ihn ein Freund aus dem Norden rettete und mit seiner Familie zusammenführte. Trotz seiner schrecklichen Leidensgeschichte ist es ihm gelungen, sein Unglück so gerecht wie möglich zu beschreiben - eine nicht unbedeutende Leistung, zu der nur wenige in seiner Situation fähig gewesen wären. Die feinsinnigen Beobachtungen und bedächtigen Abschätzungen des hochintelligenten Northup machen "Zwölf Jahre Ein Sklave" zu einem überragenden und einzigartigen Zeitzeugnis der Sklaverei. Als historisches Dokument schlägt es die bezaubernd einfache Geschichte des Vaters Henson um Längen. Geduldig, verlässlich und ohne Bosheit erzählt ist es wertvoller als die Geschichte von Beecher-Stowes Märtyrer "Onkel Tom" und ein stärkeres Argument gegen die Sklaverei als es die Berge von argumentativen Schriften und ethischen Diskursen jemals sein können.

Solomon Northurps Lebensgeschichte kann niemanden unberührt lassen. Sie lieferte die Vorlage zum Film"Twelve Years A Slave".

— Marie-Enters
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— rewareni
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  • 12 verlorene Jahre

    Zwölf Jahre ein Sklave
    rewareni

    rewareni

    Solomon Northup ( 1808-1863) , war ein Afroamerikaner, der als freier amerikanischer Staatsbürger geboren wurde und als Sklave 12 Jahre seines Lebens beraubt wurde. Die Geschichte wurde von Solomon Northup selbst geschrieben und beschreibt eine tragische Lebensgeschichte. Als intelligenter Mann brachte er es zu einem gewissen Wohlstand. Er lebte zufrieden mit seiner Frau und den Kindern auf seiner Farm, bis er eines Tages unter fadenscheinigen Verlockungen eine Reise antritt, die ihn jahrelang von seiner Familie trennen sollte. Solomon erzählt offen und schonungslos, wie er und auch viele andere Menschen, sogar kleine Kinder, als Sklaven verkauft wurden. Nicht nur körperliche, sondern vor allem die seelischen Qualen, machten ihnen das Leben schwer. Die Geschichte zeigt auch die Hilflosigkeit der Menschen wenn sie unter den Grausamkeiten skrupelloser Sklavenhändler zu leiden hatten. Als Sklave hatten sie das Recht auf ein menschenwürdiges Leben verloren. Sie wurden schlechter als das Vieh behandelt und waren der Willkür des Besitzers ausgeliefert. Wenn man das Buch liest stellt man fest, dass leider diese dunkle Geschichte der Menschheit kaum etwas an Aktualität verloren hat. Entführungen, Versklavungen und Misshandlungen stehen auch noch heute in vielen Ländern der Erde an der Tagesordnung. Interessante Hintergrundinformationen über den Anbau  von Baumwolle und Zuckerrohr,  sowie die Arbeit auf den Plantagen geben einen Einblick in die harte und mühevolle Arbeit der Sklaven. Sein starker Überlebenswille und die Hoffnung auf eine Flucht halfen ihm die langen Jahre zu überstehen. Das Buch weist zwar manchmal etwas langatmige Erzählungen auf und es ist vielleicht nicht jedermanns Sache, dass Solomon immer wieder seine Gläubigkeit hervorhebt, aber trotzdem ist es Wert gelesen zu werden.          

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    • 3
  • Leserunde zu "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup

    Zwölf Jahre ein Sklave
    Jazzybee_Verlag

    Jazzybee_Verlag

    Liebe Leseratten, es ist jetzt gut anderthalb Jahre her, dass ein Film in den Kinos für Schlagzeilen sorgte und drei der begehrten Oscars abräumte, darunter auch den für die Hauptkategorie "Bester Film." "Zwölf Jahre Ein Sklave" ist die Geschichte des Solomon Northup, der - obwohl als freier Mann geboren - zwölf lange Jahre versklavt wurde. Northups Geschichte war nicht nur eine der ersten ihrer Art, sondern auch eine der prägnantesten, informativsten und unverfälschtesten. Versklavt für Jahre und mehrfach weiterverkauft musste er die Peitsche, Hunger und Beleidigungen ertragen. Umso beeindruckender ist sein Bericht.    Northup war ein freier Bürger des Bundesstaats New York, als man ihn kidnappte und am Red River in Louisiana in die Sklaverei verkaufte. Dort wurde er zwölf Jahre getrieben, ausgepeitscht und von brutalen Plantagenbesitzern herumgestoßen bis ihn ein Freund aus dem Norden rettete und mit seiner Familie zusammenführte. Trotz seiner schrecklichen Leidensgeschichte ist es ihm gelungen, sein Unglück so gerecht wie möglich zu beschreiben - eine nicht unbedeutende Leistung, zu der nur wenige in seiner Situation fähig gewesen wären. Die feinsinnigen Beobachtungen und bedächtigen Abschätzungen des hochintelligenten Northup machen "Zwölf Jahre Ein Sklave" zu einem überragenden und einzigartigen Zeitzeugnis der Sklaverei. Als historisches Dokument schlägt es die bezaubernd einfache Geschichte des Vaters Henson um Längen. Geduldig, verlässlich und ohne Bosheit erzählt ist es wertvoller als die Geschichte von Beecher-Stowes Märtyrer "Onkel Tom" und ein stärkeres Argument gegen die Sklaverei als es die Berge von argumentativen Schriften und ethischen Diskursen jemals sein können. "Zwölf Jahre Ein Sklave" ist ein Buch, das euch bewegen und zu Tränen rühren wird und gehört zu den Top-100-Kindle-Bestsellern des Jahres 2014. Der Film hatte noch keine Free-TV-Premiere, was aber wohl demnächst nachgeholt werden wird. Das Buch ist wahrlich keine "leichte Literatur", aber wer etwas Schwermut vertragen kann oder ein Buch mit Tiefgang verschenken möchte, ist hier bestens aufgehoben. Wir freuen uns auf die Bewerbungen zur Leserunde, für die wir fünf Exemplare stiften.

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    • 26
  • Tatsachen aus dem 19. Jahrhundert.

    Zwölf Jahre ein Sklave
    Arun

    Arun

    Zwölf Jahre ein Sklave von Solomon Northup Ein Tatsachenbericht zum Thema Sklaverei in den USA. Geschrieben von Solomon Northup, welcher 1841 im Alter von 33 Jahren als freier Mann aus der Nähe von New York entführt und als Sklave in den Süden des Landes verbracht und verkauft wurde. Dies ist seine leidvolle Geschichte, die uns das unmenschliche System der Sklavenhaltung näher bringt. Inhalt. Dem Familienvater Solomon wird eine gut bezahlte Arbeit versprochen, doch dies ist nur ein Vorwand um ihn zu entführen und an einem Sklavenhändler zu verkaufen. Dieser bringt Solomon und andere Gefangene auf einem Schiff in Richtung Süden und verkauft die unglücklichen Menschen dort weiter. Solomons Hinweise darauf er sei ein freier Bürger werden mit Prügel beantwortet. Er passt deshalb sein Verhalten an die jeweilige Situation an, er lernt im folgenden gute aber auch sehr schlechte Sklavenhalter kennen. Sein Leidensbericht wird in ungefilterter Form wiedergegeben. Meine Meinung. Wir haben Anteil an dem Leben der versklavten Menschen, welches aus harter Arbeit, schlechter Verpflegung, wenig Freizeit, unwürdiger Unterkunft und der allgegenwärtigen harten Bestrafung schon für kleinste Vergehen besteht. Familien werden auseinandergerissen und getrennt, alles nach der Willkür der Besitzer. Nebenbei bekommen wir durch diesen Bericht einen guten Einblick auf die Arbeiten, die auf einer Plantage anfallen. Der Anbau, die Feldpflege, die Ernte und Verarbeitung von Baumwolle und Zuckerrohr werden genau erklärt. Auch die Arbeitsweise einer Zuckermühle wird erläutert. Des Weiteren wird das Flößen von Baumstämmen, der Bau eines Webstuhles und einer Fischreuse beschrieben. Das System und Verhalten der Aufseher und Treiber auf den Plantagen wird beleuchtet. Fazit. Der Text des Buches stammt aus dem Jahre 1853, dies merkt man dem Buch durch die Ausdrucksweise auch teilweise an. Leicht gestört hat mich der starke religiöse und biblische Grundton der Erzählung. Ansonsten bildet dieses Buch einen guten Querschnitt zu dem gesellschaftlichen Leben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika.

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    • 7
  • Unglaublich

    Zwölf Jahre ein Sklave
    Jules_Styles

    Jules_Styles

    06. August 2014 um 11:22

    Dem freien, färbigen Mann, Solomon Northup wird durch einen üblen Streich seine Freiheit beraubt. Seine Familie bleibt zurück, während er in den nächsten 12 Jahren als Sklave dienen muss.   Ich habe im Vorfeld schon viel über den Film gehört, habe ihn mir dann auch ziemlich schnell angesehen. Was ich persönlich nicht wusste war, dass die Geschichte um Solomon auf einer Wahren Begebenheit beruht. Im Abspann des Films wird auch auf das Buch verwiesen, also habe ich das gleich zu lesen begonnen.   Die Art, wie Solomon die Eindrücke, Bestrafungen und Arbeiten der Sklaven beschreibt, ist unglaublich. An Stellen wo es um Auspeitschungen ging, bekam ich Gänsehaut, und Tränen stiegen mir in die Augen. Wirklich empfehlenswert!

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  • Ich habe beim Lesen geweint

    Zwölf Jahre ein Sklave
    Karin69

    Karin69

    Meine Meinung: Diese Geschichte ist sehr anschaulich geschrieben.Trotz der auffällig vielen grammatikalischen Fehler, was das Lesen etwas anstrengender macht, ist die Geschichte sehr ergreifend und informativ geschrieben. Ich habe das Buch fast in einem Zug gelesen. Es ist spannend bis zur letzten Seite. Den Film habe ich noch nicht gesehen, werde das allerdings schnell nachholen. Dieses Buch schildert in eindrucksvoller Weise das Schicksal, eines entführten Farbigen in den 1840er Jahren, aus der Freiheit New Yorks in die Sklaverei der Südstaaten. Man will dieses Buch eigentlich in einem Zug durchlesen, so ergreifend ist die wahre Geschichte des Solomon Northup. Es ist eigentlich kein Roman, sonders eher eine Biographie oder ein Bericht aus dem Leben dieser Person. Dieses Buch zeigt, wie grausam die Sklaverei war und trotzdem hat Mr. Northup seine Erlebnisse sehr sachlich berichtet, ohne Hass. Das sechste Kapitel hat mich zum Weinen gebracht, ich nahm meine Tochter in die Arme und brauchte ein paar Minuten Abstand. Nach dem achtzehnten Kapitel brauchte ich ein neues Taschentuch und brauchte fünf Minuten Pause. Mir ist dieses Buch sehr nahe gegangen. Es sollte von allen gelesen werden, mit dem Hintergrund, das alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, gleich sind ! Fazit: Hier geht es um eine ehrliche, ungeschönte Geschichte in Form einer Biografie. Für mich - da ich die Verfilmung noch nicht gesehen habe - eine absolute Leseempfehlung für jeden.

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    • 2