Somaiya Daud

 3.7 Sterne bei 68 Bewertungen

Lebenslauf von Somaiya Daud

Die neue Jugendbuchprinzessin: Somaiya Daud, geboren im mittleren Westen der USA, liebte Bücher schon immer, weswegen sie sich entschloss, Englische Literatur zu studieren. Sie spezialisierte sich dabei auf mittelalterliche und frühneuzeitliche Literatur. Während sie ihren Masterabschluss machte, arbeitete sie in der Kinderliteraturabteilung einer Buchhandlung. 2014 zog sie an die Westküste, um ihren Doktor in Englischer Literatur zu machen. 2018 veröffentlichte Daud in den USA ihren Debütroman, das Jugendbuchabenteuer „Mirage“, das ein großer Erfolg wurde. 2019 erschien die deutsche Übersetzung mit dem Untertitel „Die Schattenprinzessin“. Zu Somaiya Dauds Leidenschaften zählen neben dem Schreiben auch arabische Poesie und Astronomie.

Alle Bücher von Somaiya Daud

Cover des Buches Mirage - Die Schattenprinzessin (ISBN: 9783453271302)

Mirage - Die Schattenprinzessin

 (62)
Erschienen am 08.04.2019
Cover des Buches Mirage (ISBN: 9781250315359)

Mirage

 (6)
Erschienen am 28.08.2018

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Neue Rezensionen zu Somaiya Daud

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Rezension zu "Mirage - Die Schattenprinzessin" von Somaiya Daud

So ein gutes Buch!
lisa_zeilenzaubervor 6 Monaten

Cover: Ich liebe es. Es passt einfach so gut zu der Geschichte und deren Inhalt das es besser nicht gewählt hätte sein können.

Schreibstil: Wirklich toll, da man der Geschichte problemlos folgen und sich alles ohne Probleme bildlich vorstellen kann. Auch vermeintliche "Fachbegriffe" sind sehr gut platziert wurden.

Meinung: Nach dem alle dieses Buch so sehr gehypt haben, musste es bei mir noch sehr lange warten, eh ich mich traute es zu lesen. Ich hatte etwas angst davor das es mich dann doch enttäuschen würde und diese Angst war dann einfach nur absolut unbegründet!

Ich liebte es ab Seite 1 und konnte gar nicht wirklich glaube wie gut dieses Buch sein sollte.

Es war einfach nur so gut durchdacht, voller Intrigen und unvorhersehbaren Wendungen. Es konnte mich einfach in seinen Bann ziehen und ich wollte am liebsten nicht mehr mit dem Lesen aufhören.

Die Idee an sich ist zwar keine neue, aber das Setting drum herum und die Gegebenheiten definitiv. 

Fazit: Ich freue mich schon wirklich sehr auf den zweiten Band und hoffe das es nicht so lange dauern bin, wird bis dieser erscheint. Das Buch sollte von allen fantasy-Fans gelesen werden!

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Rezension zu "Mirage - Die Schattenprinzessin" von Somaiya Daud

"Zorn und Morgenröte" meets "Star Wars"
booksxcaffeinevor 6 Monaten

Inhalt:

Die Geschichte spielt in einer fernen Galaxis (Hallo Star Wars Fans). Darüber bin ich erstmal gestolpert, weil ich ganz klar einen Fantasy Roman erwartet hatte (ich gebe aber auch zu, ich habe den Klappentext nicht gelesen) – war dann aber Feuer Flamme.

Der Heimatplanet der Protagonistin Amani wurde vor langer Zeit von den Vath erobert und ihr Volk lebt seither in erbarmungsloser Unterdrückung. Regelmäßig werden sie durch die Androiden des Imperators überwacht und müssen Überfälle fürchten – so auch am Tag von Amanis Reifefeier.


Doch der Überfall ist keines Falls willkürlich – denn die Androiden suchen Jemanden. Dieser Jemand entpuppt sich als Amani und sie wird in den Palast des Vath Regenten verschleppt. Dort erfährt sie auch schnell den Grund – sie ist der Tochter des Imperators wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Frage, die sich mir dabei natürlich gestellt hat ist, wieso?  


Nunmehr soll sie als Double der verhassten Prinzessin Maram bei öffentlichen Auftritten fungieren. Dies setzt allerdings auch voraus, dass sie eine Menge Zeit mit ihrem Verlobten Prinz Idris verbringen muss. Dieser durchschaut schnell das Täuschungsvorhaben, nimmt dies jedoch gelassen auf. Die beiden freunden sich an und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr romantische Gefühle keimen zwischen den Beiden auf. Für Amani beginnt dabei ein Spiel mit dem Feuer, besonders, als die beiden anfangen, alte verbotene Schriften zu lesen.


Mir hat besonders der politische Part der Geschichte gut gefallen. Gerne hätte ich noch mehr über die Eroberung der Vath erfahren, und wie die alten Adelsfamilien getötet wurden oder ins Exil geschickt wurden. Ob es wirklich nur um Macht geht oder ob es Fehden oder andere Verbindungen gibt etc etc etc. 


Große Plottwists oder spannungsgeladene Inhalte hat das Buch nicht. Für mich lebt die Geschichte von den Charakteren, deren Verhältnissen untereinander und dem Worldbuilding. 



Setting & Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr einfach – man stolpert nicht über verschachtelte Sätze und man muss nicht hochkonzentriert sein, um die Handlung zu verstehen. Die Geschichte hat allerdings viele Eigenbegriffe und sehr viele unterschiedliche Charakternamen, weshalb ein Glossar ggf. hilfreich gewesen wäre.  

Die Geschichte spielt natürlich in einer fernen Galaxis, aber man hat gar nicht unbedingt so ein Science-Fiction Feeling, da wir hauptsächlich auf den Planeten unterwegs sind. Und diese haben alle einen orientalischen Vibe, was ich mir sehr gefallen hat. 



Charaktere & Beziehungen:

Amani entstammt einem durch die Vath unterdrückten Völker. Sie ist sehr familienbezogen und besitz viel Güte und Mitgefühl für andere.


Maram ist das genaue Gegenteil von Amani. sie behandelt jeden herablassend, wird schnell aggressiv und genießt es, andere leiden zu sehen. Ich hätte gerne gewusst, wie sie so geworden ist bzw. wie sie sich zu so einer jungen Frau entwickeln konnte. Leider erfährt man hierzu nichts Näheres. 


Die Interaktionen zwischen den Beiden war wohl einer der spannendsten Parts der Geschichte für mich. Am Anfang trieften Marams Handlung nur so von Missgunst und Verachtung gegenüber jener Menschen unter ihr, aber je mehr Zeit sie mit Amani verbringt, desto mehr sieht man auch ihre verletzliche Seite. Man merkt, dass Maram nicht grundsätzlich böse ist, sondern dass es einen weitaus größeren Hintergrund haben muss. 


Prinz Idris geriet dabei für mich eigentlich eher in den Hintergrund. Man hat jetzt auch nicht so viel über seinen Charakter erfahren, um sich ein genaues Bild von ihm zu machen – er war halt einfach da, hat charmante Dinge gesagt und Amani Gesellschaft geleistet. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass er und seine Familie noch eine bedeutende Rolle in den nächsten Büchern spielen werden, da er ja einem der vertriebenen Adelsfamilien entstammt. 



Offene Fragen & Theorien:

Weshalb ist Amani Marams Doppelgängerin? Ich könnte mir vorstellen, dass es im nächsten Band eine Auflösung ähnlich wie in Vampire Diaries geben wird. Dass es, wie in Star Wars, eine kosmische Macht gibt, welche aus irgendeinem Grund einen Doppelgänger hat erscheinen lassen. Da die Adroiden aber explizit nach ihr gesucht haben, musste Maram ja irgendwoher wissen, dass es Amani als ihre Doppelgängerin gibt.  



Vergleichbar mit:

„Mirage – Die Schattenprinzessin“ ist eine Mischung aus der Atmosphäre von „Zorn und Morgenröte“, den Charakteren von Disneys „Aladdin“ und dem Setting von „Star Wars“. 



Fazit:

Für einen Debutroman hat mir das Buch gut gefallen. Die Idee, das Setting und die Charaktere heben sich in ihrem Jugendbuch Genre deutlich von anderen Büchern ab. Hier und da gab es ein paar Dinge zu bemängeln von meiner Seite, insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und meinen Geschmack getroffen.

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Rezension zu "Mirage - Die Schattenprinzessin" von Somaiya Daud

Dank der ganzen orientalischen (nicht erklärten) Begriffe schwirrte mir der Kopf
Skyline-Of-Booksvor einem Jahr

 

Klappentext

„In einer fernen Welt: Amanis Heimatplanet Cadiz ist seit Langem grausam unterdrückt vom Volk der Vath, das aus einer fremden Galaxie gekommen ist. Ausgerechnet am Festtag von Amanis Erwachsenwerden tauchen plötzlich Kampfroboter auf und entführen sie an den Hof des Vath-Königs. Als Amani dessen einzige Tochter sieht, versteht sie schlagartig, warum: Sie ähnelt Prinzessin Maram wie ein eineiiger Zwilling. Der perfide Plan: Die Prinzessin ist allgemein verhasst, also soll Amani in gefährlichen Situationen als ihr Double einspringen. Jeder Versuch, sich der tödlichen Aufgabe zu entziehen, wird im Keim erstickt. Amani ist verzweifelt – bis sie den ebenso gutaussehenden wie klugen Prinzen Idris trifft. Er scheint als einziger zu sehen, dass die Prinzessin verändert ist. Doch Idris ist niemand anderes als Marams Verlobter, und je näher Amani ihm kommt, desto gefährlicher wird ihr Spiel mit dem Feuer.“

 

Gestaltung

Der lilafarbene Hintergrund des Covermotivs sieht sehr mächtig und dunkel aus, vielleicht schon ein wenig erschlagend. Dafür kommt das leicht orientalische Muster in seiner an Gold erinnernden Farbe so sehr gut zur Geltung und dabei wirkt es sogar ein wenig so, als würde das Motiv aus dem Buch heraustreten bzw. hervorstehen. Ich hätte es noch schöner gefunden, wenn der einfarbige Hintergrund, der das Muster umgibt, ein wenig aufregender durch z.B. einen Farbverlauf gewesen wäre.

 

Meine Meinung

Der Klappentext deutet schon das interessante Setting an: eine fremde Galaxie mit orientalischen Aspekten. Das klang neu und interessant, weswegen ich „Mirage – Die Schattenprinzessin“ gerne lesen wollte. In dem Buch geht es um die junge Amani, die am Tag ihrer Reifefeier von Robotern entführt und zur Prinzessin, die genauso aussieht wie Amani, geführt wird. Von dem Tag an muss Amani tun, was ihr aufgetragen wird, denn sie ist fortan Dienerin und Double der Prinzessin. Dabei verliebt sie sich jedoch ausgerechnet in den Verlobten der Prinzessin. Dann ist da noch die Rebellion, die sehr verlockend scheint…

 

Tatsächlich fand ich die Idee für das Setting des Buches am besten an der ganzen Geschichte. Das orientalische Flair gepaart mit futuristischen Robotern, dem Leben auf verschiedenen Planeten oder gar dem Mond und anderer Technik aus der Zukunft war wirklich mal etwas neues und durchaus interessant. Leider hat mich der Weltentwurf aber auch recht fragend zurückgelassen, denn für mich gab es viel zu wenige Erklärungen zu den genauen Umständen des Krieges und vor allem dem Weltaufbau. Vieles wurde vage angedeutet, aber dabei blieb es dann auch.

 

Was mir enorme Schwierigkeiten bereitet hat, waren die orientalischen (und vermutlich ausgedachten) Begriffe, die Amani als Erzählerin wie selbstverständlich dem Leser um die Ohren haut. Sie spricht von Gegenständen, Begriffen für Gottheiten oder ähnlichem als wüsste ich, was es damit auf sich hat. Leider wusste ich das aber nicht und so habe ich mir vieles aus dem Kontext zusammengereimt, was aber dazu geführt hat, dass ich mir nie sicher war, was sie mit ihren orientalischen Begriffen wirklich meint. Zudem habe ich oft auch einfach fast sofort wieder vergessen, was hinter der Begrifflichkeit steht, weil es nirgendwo schwarz auf weiß stand. Ich denke, ein Glossar wäre hier enorm hilfreich gewesen.

 

In den Buchdeckeln gibt es eine Karte von dem Planetensystem, in dem das Buch spielt, aber das hat mir persönlich nicht viel gebracht, da die Handlung größtenteils auf einem Planeten stattfand und von eben diesem gab es leider keine genauere Karte, sodass ich mir hätte ansehen können, wo welcher Ort liegt. Schade fand ich vor allem aber nach wie vor, dass ich durch die vielen Begrifflichkeiten gar nicht genau wusste, wie ich mir bestimmte Orte oder Gebäude vorstellen sollte. Hier hätte ich mich sehr über genauere Beschreibungen gewünscht, damit ich zumindest eine Ahnung habe, wie ich mir das Setting vorstellen soll.

 

Auch blieb einiges im Unklaren, was mich doch gestört hat. Der Krieg, welcher zu den aktuellen Zuständen, in welchen ich Amani kennen lernte, führte, war mir zu schwammig und zu angedeutet. Warum Amani genauso aussieht wie die Prinzessin ist mir auch nach Beendigung des Buches nicht klar und auch das Verhalten von Amani war für mich recht schwer nachzuvollziehen. So hat sie beispielsweise eine enge Verbindung zu ihrer Familie, aber zu Beginn ihrer Gefangenschaft sagt sie schon nach einem Tag, dass sie alles vergessen habe (bis es ihr wieder einfiel). Erst hasst sie Maram, dann hat sie eine enge Bindung zu ihr und sieht sie als Hoffnungsträger. In meinen Augen war Amani sehr schwankend und unbeständig. Einige ihrer Handlungen und Absichten konnte ich leider auch nicht verstehen.

 

Mein Liebling war eindeutig Prinz Idris. Er war nett, klug, scharfäugig und sehr sympathisch. Im Grunde ist er wohl ein Frauenschwarm, der nicht nur mit seinem guten Aussehen, sondern auch seinem tragischen Schicksal punkten kann. Aber das war es gar nicht, was mir an ihm gefiel. Ich fand es vielmehr richtig gut, dass er so erwachsen war und dass ich bei ihm einfach wusste und verstehen konnte, woran ich war.

 

Die Handlung war stellenweise etwas langatmig, da nicht viel passierte, außer dass Amani irgendwelche Pflichten für die Prinzessin ausführte und dabei deren Rolle einnahm. Hier hätte ich mir etwas mehr an Inhalt gewünscht und dass etwas mehr passiert, denn die Prinzessin ist vom Volk gehasst und schwebt in ständiger Gefahr. Davon merkte man beim Lesen aber nicht viel. Hier hätte man mehr draus machen können. Lediglich am Ende kam größere Spannung auf und da war ich dann auch gebannter von der Geschichte.

 

Fazit

Alles in allem fand ich die Idee von „Mirage – Die Schattenprinzessin“ mit der Doppelgängerin der Prinzessin interessant. Auch das Setting fand ich mit seiner Mischung aus orientalischem Flair und Sci-Fi-Elementen ansprechend. Die Umsetzung war in meinen Augen leider nicht ganz gelungen, da für mich doch einiges unklar blieb. Auch dass die eingebauten orientalischen Begrifflichkeiten nicht wirklich erklärt wurden, fand ich schade. Zudem war es auch schwer, sie sich zu merken, da sie recht ausgefallen waren. Die Handlung hätte für meinen Geschmack auch brenzliger und aktiver sein können.

Knappe 3 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

1. Mirage – Die Schattenprinzessin

2. Court of Lions (erscheint voraussichtlich 2020 auf Englisch)

3. ???

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