Soman Chainani

 4,1 Sterne bei 775 Bewertungen

Lebenslauf von Soman Chainani

Märchenhafter Autor und Filmemacher: Der US-amerikanische Schriftsteller und Drehbuchautor glaubt selbst ganz fest an Märchen, weswegen er sich auch in seiner Doktorarbeit zur Amerikanischen und Englischen Literatur an der Harvard Universität mit der Frage auseinandersetzte, warum Frauen in Märchen die besseren Bösewichte sind und ob hinter jeder Prinzessinnen-Fassade eventuell auch eine kleine Hexe steckt. Mit seiner Buchreihe „The School for the Good and Evil“ eroberte er die New-York-Times-Bestsellerlisten und die Herzen seiner Leser im Sturm. Universal Picture arbeitet gemeinsam mit ihm als Drehbuchautor an der Verfilmung der erfolgreichen Fantasy-Serie. Soman Chainani lebt in der Stadt, die nie schläft: New York City.

Neue Bücher

Cover des Buches The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben. Filmausgabe zur Netflix-Verfilmung (ISBN: 9783473586301)

The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben. Filmausgabe zur Netflix-Verfilmung

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Neu erschienen am 01.10.2022 als Taschenbuch bei Ravensburger Verlag GmbH.
Cover des Buches The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben (ISBN: 9783844541977)

The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben

 (1)
Neu erschienen am 14.09.2022 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Soman Chainani

Neue Rezensionen zu Soman Chainani

Inhalt: Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe ...

 

Ich hatte bisher noch nie etwas von der Märchenreihe „The School for Good and Evil“ gehört und kannte auch den Netflix-Film nicht. Erwartet habe ich aufgrund des eindrucksvollen Buchcovers ein Fantasy-Epos. Hier wurde ich leider etwas enttäuscht. „The School for Good and Evil“ ist ein modernes Märchen, das viele Anspielungen auf andere Märchen beinhaltet. Dabei bleibt die Geschichte aber sehr klassisch-konservativ, was ich sehr schade fand. Auch der Schreibstil ist den klassischen Märchen angepasst, weshalb ich doch recht lange brauchte, um im Roman anzukommen. Stellenweise kam mir die Geschichte zudem recht vorhersehbar vor. Auch, wenn der Roman wirklich unterhaltsam und ideenreich war und ich ab der Hälfte sehr im Lesefluss war, konnte er mich nicht vollends überzeugen. Einerseits hatte ich zu hohe Erwartungen an ein mystisches Fantasy-Abenteuer, andererseits blieb mir das Märchen einfach zu klassisch. 

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Die 12-jährige Sophie wohnt in einem kleinen Dorf umgeben von Wald, das jedem Dorf in den Märchen zu gleichen scheint. Alle vier Jahre verschwinden zwei Kinder aus dem Dorf, die später in den Märchenbüchern wieder auftauchen: Eines als der gute Part, das andere als der feindliche. Sophie pflegt ihr Aussehen seit Jahren, ist nett zu Agatha, die sonst keine Freunde hat und auf dem Friedhof wohnt, und freut sich darauf mit einem Helden an ihrer Seite die Prinzessin in einem Märchen zu werden. Tatsächlich werden Agatha und sie entführt, doch es kommt alles anders als gedacht: Sophie soll auf die Schule des Bösen gehen und Agatha wird auf der Schule der Guten angenommen.

Schon der Beginn des Buches ist sehr lebendig beschrieben. Wie die Bewohner/innen des Dorfes aufbegehren wollen und sich deshalb die Guten unmöglich verhalten, die Hübschen ihre Haare schneiden und mit Dreck beschmieren, die bösen Kinder sich plötzlich freundlich verhalten und die Eltern ängstlich die Fenster ihrer Kinder vernageln. Das Geschehen und die Umgebung sind bildgewaltig beschrieben. Ich habe von Anfang an gespannt verfolgt, wie die beiden Freundinnen entführt werden und an der Schule ankommen. Die Geschichte ist sehr kurzweilig und spannend geschildert. Die Beschreibungen des Schulgeländes sind sehr anschaulich und werden auf den ersten Seiten des Buches durch eine Illustration unterstützt. Ich konnte die gewaltigen Türme, die verschimmelten Schlafzimmer und die Klassenräume mit unzähligen Bonbons an den Wänden direkt vor meinem inneren Auge sehen. Der Autor hat hier fantasievolle Ideen und ein beeindruckendes Setting erschaffen.

Ich war so gespannt auf die Thematik Gut vs. Böse. Die Leser/innen merken von Anfang an, dass Sophie nicht unbedingt nett ist, sondern egoistisch und eingebildet. Dass sie also zu ihrer Überraschung auf der Schule der Bösen landet, muss richtig sein. Ich wurde von der Thematik Gut vs. Böse enttäuscht. Sophie gehört zu den herunter geranzten Bösen, doch die wollen das pink gekleidete Mädchen mit blonden Haaren nicht haben. Sophie ist davon überzeugt, dass ein Fehler vorliegt und versucht sich an guten Taten, die jedoch oft als böse enden – doch keiner der Lehrkräfte setzt ihren Hirngespinsten ein Ende. Außerdem ist sie den tatsächlichen guten Schülerinnen viel zu ähnlich in ihrem Verhalten. Die Abgrenzung und Entwicklung der Thematik, dass sich gut und böse gegenüberstehen, hat sich nicht entfaltet, geschweige denn bis zum Ende entwickelt. Das Schuljahr beginnt und ich war sehr gespannt auf die Mitschüler/innen und den Unterricht. Vieles davon wird beschrieben und die Tests sind spannend, aber die Lehrer/innen gingen für mich unter. Obwohl ihre Lehrstunden beschrieben werden, sticht keine Lehrkraft besonders hervor, sie bleiben blass und passiv.


Fazit:
Auf „The School for Good and Evil – Es kann nur eine geben“ habe ich mich so sehr gefreut und vor allem der Thematik Gut vs. Böse entgegengefiebert. Dabei gibt es leider keine Abgrenzung der beiden Eigenschaften und am Ende auch keine „Moral von der Geschicht‘“. Ich bin enttäuscht, hatte aber trotzdem aufgrund der bildhaften und spannenden Beschreibungen eine kurzweilige Lektüre.

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The School for Good and Evil liegt schon lange auf meinem Stabel ungelesener Bücher, zwar als Hardcover, aber es ist ja im Grunde das gleiche Buch. Da es nun für Netflix verfilmt wird, wollte ich die Geschichte unbedingt noch davor lesen. Also habe ich es in Angriff genommen.

Die Geschichte startet märchenhaft klassisch. Es handelt von Sophie, die das typische Gute Mädchen sowohl von außen als auch von innen (so scheint es zumindest) ist und von Agatha, mit der man direkt das Böse verbindet - zumindest äußerlich. Sophie träumt schon seit langem, dem langweiligen Dorfleben zu entrinnen und auf die Schule für Gute und Böse Märchenhelden zu gehen. Agatha hingegen möchte lieber weiterhin in ihrem Dorf bleiben. Sophies Wunsch wird erfüllt, allerdings anders, als sie erhofft hat....

Die Idee finde ich ja durchaus genial und ich habe mich so gefreut, die Reise mit den beiden zu starten und den Ursprung aller Märchenhelden zu erleben. Die Erschaffung der Welt finde ich super gelungen, aber die Geschichte hat sich hier und da ein wenig in die Länge gezogen. Es war oftmals ziemlich das Gleiche und immer wieder drehte es sich um die gleichen Fragen. Dennoch hat mich die Geschichte gefesselt, auch wenn ich beim Lesen wegen der Längen ein wenig länger gebraucht habe. Das Buch endet anders als erwartet und macht Lust, Band zwei ebenfalls zu lesen. Nun bin ich auf die Verfilmung gespannt, denn die Geschichte bietet auf jeden Fall gutes Potenzial.

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Gespräche aus der Community

Märchen schreibt die Zeit ... 

Die "School for Good and Evil" bildet Mädchen und Jungen für große Märchen-Abenteuer aus. Die gestylte Sophie sieht sich schon als Prinzessin, ihre Freundin Agatha kann nur auf einen Part als Hexe hoffen. Doch dann kommt alles anders als gedacht ...
Soman Chainani entführt euch im Auftakt zu seiner Trilogie rund um "The School for Good and Evil" in eine märchenhafte Welt, in der Gut und Böse im Klassenzimmer aufeinandertreffen.

Mehr zum Buch:
Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe ...

Mehr zum Autor:
Soman Chainani, Schriftsteller und Drehbuchautor, glaubt noch mehr an Märchen als die Bewohner von Galvadon. Deshalb schrieb er seine Doktorarbeit in Harvard über die Frage, warum Frauen im Märchen die besseren Bösewichte sind. Und warum in jeder Prinzessin auch ein bisschen Hexe steckt – und umgekehrt. Aus dieser Idee entstand seine Roman-Trilogie "The School for Good and Evil", mit der er die New-Times-Bestsellerliste eroberte.

Zusammen mit dem Ravensburger Buchverlag vergeben wir 25 Exemplare von "The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben" unter allen, die sich bis zum 16.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, und folgende Frage beantworten:

Wenn ihr "The School for Good and Evil" besuchen würdet, in welchem Märchen würdet ihr anschließend gerne leben?

Wir sind schon ganz gespannt auf eure Beiträge und drücken die Daumen für die Verlosung! 

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.
734 BeiträgeVerlosung beendet
Draculunas avatar
Letzter Beitrag von  Draculunavor 6 Jahren
Schade das ich damals noch nicht hier auf LB war, den das Buch wünsche ich mir schon lange:(

Zusätzliche Informationen

Soman Chainani im Netz:

Community-Statistik

in 988 Bibliotheken

von 388 Lesern aktuell gelesen

von 20 Lesern gefolgt

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