Soman Chainani

 4,1 Sterne bei 901 Bewertungen

Lebenslauf

Märchenhafter Autor und Filmemacher: Der US-amerikanische Schriftsteller und Drehbuchautor glaubt selbst ganz fest an Märchen, weswegen er sich auch in seiner Doktorarbeit zur Amerikanischen und Englischen Literatur an der Harvard Universität mit der Frage auseinandersetzte, warum Frauen in Märchen die besseren Bösewichte sind und ob hinter jeder Prinzessinnen-Fassade eventuell auch eine kleine Hexe steckt. Mit seiner Buchreihe „The School for the Good and Evil“ eroberte er die New-York-Times-Bestsellerlisten und die Herzen seiner Leser im Sturm. Universal Picture arbeitet gemeinsam mit ihm als Drehbuchautor an der Verfilmung der erfolgreichen Fantasy-Serie. Soman Chainani lebt in der Stadt, die nie schläft: New York City.

Alle Bücher von Soman Chainani

Neue Rezensionen zu Soman Chainani

Gibt es nur Gut und Böse?

Nachdem ich vor ein paar Jahren den dazugehörigen Film auf Netflix gesehen habe, wollte ich mich nun auch an das Buch wagen.

Meine Arbeitskollegin meinte, es sei ein Buch, welches super in den Herbst passen soll.

Die Geschichte über Sophie und Agatha verläuft ganz anders, als ich erwartet habe... Ich habe mich auf eine ruhige und cozy Jugendfantasy vorbereitet, erhalten habe ich einen tollen ausgearbeiteten Fantasyroman mit diversen Charakteren.

Obwohl das Buch etwas über 500 Seiten beinhaltet, hat es sich gar nicht nach so vielen angefühlt. Ich kam sehr schnell und simpel durch die Seiten. Also auch eine sehr einfache Sprache aber trotzdem nicht zu einfach.

Die verschiedenen Wendungen auf den letzten 200 Seiten haben mich richtig unerwartet getroffen-wirklich klasse gemacht.

Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, war, dass die Sicht innerhalb der Kapitel zwischen Sophie und Agatha gewechselt hat. Da habe ich mich aber schnell angepasst.

Die Botschaft hinter diesem Buch finde ich sehr stark! Kann man alle Menschen immer nur in Gut oder Böse einteilen oder gibt es auch etwas dazwischen? Auch hat mich toll gefunden, wie gezeigt wird, wie man sich bei engen Freunden auch täuschen kann.

Also nicht nur ein Buch, welches eine Geschichte erzählt, sondern auch gute Ratschläge für das Leben mitgibt :)

Fazit

Ein abwechslungsreicher Jugendfantasyroman, der sich definitiv sehen lässt! Passt stimmungsmässig wirklich gut in den frühen Herbst.

Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch wenn man noch nicht so viel gelesen hat, da man schnell in diese Fantasywelt eintauchen kann.

Band 1 von einer mehrteiligen Reihe.

Pure Fantasy-Kindheit!

In einer Märchen-Welt existiert die Schule für Gut und Böse, in der Helden und Schurken ausgebildet werden bis sie ihre eigenen Geschichten erleben. Agatha und Sophie werden beide erwählt und auch wenn jeder dachte, dass die süße Sophie zur guten und die dunkle Agatha zur bösen Seite gehört, kommt alles anders. Möge die Geschichte der zwei besten Freundinnen ein Happy End haben.

„She had always found Villains more exciting than Heroes. They had ambition, passion. They made the Stories happen. Villains didnt fear death. No, they wrapped themselves in death like suits of armor!“ -Agatha

Diese mittlerweile sechsbändige Buchreihe war meine Fantasy-Kindheit (ja, die Situation verlangte nach einem neuen Begriff) und ich habe das erste Buch geliebt. Vor ein paar Jahren kam dann auch der Film heraus, der irgendwie an mir vorbei gegangen ist, und jetzt habe ich mir gedacht, dass es der perfekte Zeitpunkt ist, nach einem Reread das Buch zu rezensieren und mit dem Film zu vergleichen. Ich kann beides durchaus weiterempfehlen, das Buch natürlich mehr als den Film, aber besonders für Kinder ab 12 Jahren ist diese Reihe sehr gut geeignet.

Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig und definitiv für die Jüngeren gedacht. Dabei werden die Umgebung und die Welt wunderbar beschrieben und es entsteht direkt ein märchenhaftes Bild mit dem Wald und den zwei Schlössern. Aus den Sichtweisen beider Protagonistinnen wird die Geschichte erzählt, was gut ist, denn sie befinden sich an anderen Orten und wir bekommen die unterschiedlichen Gedankengänge gut mit. Außerdem werden die Figuren dadurch stark mit Inhalt gefüllt und man könnte sie jetzt wie im Deutschunterricht perfekt analysieren (was ich natürlich nicht mache, die Zeit ist vorbei).

Agatha ist düster, bissig und innerlich ein starkes Mädchen, das alles für ihre Freundin machen würde. Dahingegen ist Sophie eitel, ehrgeizig und möchte unbedingt die Prinzessin in einer eigenen Geschichte mit einem eigenen Prinzen sein. Zusammen sind sie schon lange beste Freunde und es ist wirklich interessant und spannend, ihrer Beziehung zuzusehen, wie sie sich verändert, sich unter dem Gewicht von Sophie biegt und durch Problemfindung immer stärker wird. Eben weil die Personen so charakterstark und eigenwillig sind, gibt es viel Potenzial für die Geschichte und es wird nie langweilig. Andere Personen kommen nicht häufig in den Vordergrund, geben aber eine schöne Hintergrundkulisse ab, wodurch Agatha und Sophie gut in Szene gesetzt werden und die Story an sich perfekt ergänzt wird.

Tedros wollen wir mal erwähnen, der zwar ein wenig egoistisch und so ziemlich der typische Prinz ist, aber genau wie die Mädchen eine Charakterentwicklung durchgeht, weshalb es hier im zweiten Band liebestechnisch für den ein oder anderen interessant wird. Natürlich muss es irgendwie zu einer Liebesstory und Schwärmereien kommen, auch wenn sie im Film mehr ausgeprägt ist als im Buch, aber tatsächlich hat der Freundschafts-Aspekt Vorrang und das ist moralisch schön anzusehen, insbesondere für die jüngere Leserschaft.

Die Idee hinter dem Buch fand ich von vornherein klasse und es hat all meine Erwartungen übertroffen. Seitdem Agatha und Sophie entführt wurden, ist der Spannungsbogen konstant hoch und in jedem Kapitel geschieht etwas Neues. Dabei waren die Szenen im Klassenraum der jeweiligen Schule aufregend und ich habe gespannt den Figuren zugeschaut, wie sie mit neuen Situationen konfrontiert werden und damit umgehen. Sophie möchte natürlich in die Schule für die Guten wechseln, während Agatha einfach wieder nach Hause will. Dieser Konflikt zieht sich durch das gesamte Buch und man merkt, wie Sophie, obwohl sie eigentlich gut ist, psychisch immer mehr dem Bösen verfällt und Agatha, die eigentlich „Böse“, Heldentaten zur Schau stellt.

Damit werden moralische Fragen auch bei uns Lesern aufgeworfen, was jetzt wirklich Böse und Gut ist und ob sich in der Welt wirklich alles nur in diese zwei Kategorien unterteilen lässt. Kann Freundschaft ein Happy End sein? Es kommen Plottwists ins Spiel, was zum Beispiel den Schreiber angeht, und der erwartete Höhepunkt war fulminant. Ein perfektes Ende mit genug Spielraum für den zweiten Band, was bedeutet, dass es durchgehend abenteuerlich, magisch, düster und märchenhaft war. Kurzer Einwurf von mir, die originelle Art des Autors, mit den Märchen und deren Helden/Bösewichten zu spielen, war phänomenal und einfach mal etwas Neues. Man trifft auf altbekannte Personen in einem ganz anderen Licht, was für durchgehenden Lesespaß sorgt.

Während das Buch also ein voller Erfolg war, ist auch der Film nicht schlecht. Natürlich kann so eine komplexe Story niemals gänzlich in einem Film, der 2,5 Stunden geht, aufgegriffen werden, sodass die Charaktere teilweise flach waren und die Geschichte ziemlich stramm gezogen wurde. Es wurde mehr Fokus auf Action, die Magie und visuell tolle Effekte gelegt, was den Film näher an die Kinder bringt. Leider wurden manche Handlungsstränge gekürzt oder weggelassen, was die Story teilweise unnatürlich wirken lässt, aber der Aspekt der Freundschaft wurde schön dargestellt und als Fantasy-Film lässt es sich locker und ohne Anstrengung anschauen. Weshalb es besonders gut für Anfänger gedacht ist, auch wenn es an manchen Stellen gruselig wurde.

Insgesamt kann ich den Roman, und in großen Teilen auch den Film, definitiv weiterempfehlen, da es ein wunderbarer erster Schritt für Einsteiger in die Fantasy-Welt ist!

Es kann nur eine geben



Das Buch hat uns positiv überrascht und es hat uns gut gefallen. Die Geschichte enthält viele interessante Themen und bringt immer wieder neue Überraschungen. Die Geschichte basiert auf zwei Extremen – während die Prinzessinnen in einer manchmal schmerzhaft süßen Welt leben, ist die Dunkelheit des anderen Teils der Schule manchmal schon sehr beängstigend.

Manche Ereignisse sind eigentlich vorhersehbar, aber bei dieser Atmosphäre und den faszinierenden Charakteren hat uns das überhaupt nicht gestört. Jeder Charakter hat seine eigene Besonderheit, sodass es leicht ist, sie zu unterscheiden und sich von ihrem Schicksal fesseln zu lassen.

Es gäbe noch so viel über dieses Buch zu schreiben wie z. B. über die Welt, den Schauplatz, die Nebenfiguren, das Thema Gut/Böse, Freundschaft, Klischees, klassische Märchen, Agathas und Sophies Entwicklung, aber das lassen wir an dieser Stelle. Wollt ihr Antworten dazu, dann lest das Buch, wir können es empfehlen und freuen uns schon auf weitere Abenteuer. Unsere Bewertung für Teil 1 sind 4 von 5 Sterne.



Gespräche aus der Community

Märchen schreibt die Zeit ... 

Die "School for Good and Evil" bildet Mädchen und Jungen für große Märchen-Abenteuer aus. Die gestylte Sophie sieht sich schon als Prinzessin, ihre Freundin Agatha kann nur auf einen Part als Hexe hoffen. Doch dann kommt alles anders als gedacht ...
Soman Chainani entführt euch im Auftakt zu seiner Trilogie rund um "The School for Good and Evil" in eine märchenhafte Welt, in der Gut und Böse im Klassenzimmer aufeinandertreffen.

Mehr zum Buch:
Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe ...

Mehr zum Autor:
Soman Chainani, Schriftsteller und Drehbuchautor, glaubt noch mehr an Märchen als die Bewohner von Galvadon. Deshalb schrieb er seine Doktorarbeit in Harvard über die Frage, warum Frauen im Märchen die besseren Bösewichte sind. Und warum in jeder Prinzessin auch ein bisschen Hexe steckt – und umgekehrt. Aus dieser Idee entstand seine Roman-Trilogie "The School for Good and Evil", mit der er die New-Times-Bestsellerliste eroberte.

Zusammen mit dem Ravensburger Buchverlag vergeben wir 25 Exemplare von "The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben" unter allen, die sich bis zum 16.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, und folgende Frage beantworten:

Wenn ihr "The School for Good and Evil" besuchen würdet, in welchem Märchen würdet ihr anschließend gerne leben?

Wir sind schon ganz gespannt auf eure Beiträge und drücken die Daumen für die Verlosung! 

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.
733 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Draculuna
Schade das ich damals noch nicht hier auf LB war, den das Buch wünsche ich mir schon lange:(

Zusätzliche Informationen

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Community-Statistik

in 968 Bibliotheken

auf 168 Merkzettel

von 46 Leser*innen aktuell gelesen

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