Soman Chainani The School for Good and Evil

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Inhaltsangabe zu „The School for Good and Evil“ von Soman Chainani

A hilarious tween adventure set in a dazzling fantasy world with two extraordinary heroines - a modern day fairytale with bite. (Quelle:'06.06.2013')

School for Good and Evil hat mich nicht wirklich überzeugt.

— DarkySea
DarkySea

ich bin total begeistert..Gut und Böse verpackt in ein tolles Märchen um Freundschaft und liebe, einfach super

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • School for Good and Evil hat mich nicht wirklich überzeugt.

    The School for Good and Evil
    DarkySea

    DarkySea

    27. March 2016 um 09:17

    Gut ich fange mal mit etwas Gutem an. Ich finde die Grundidee super. Zwar habe ich bereits Bücher gelesen mit eähnlichen Ideen, die aber nicht ganz so waren. Den Anfang fand ich eigentlich ganz toll, aber ich kam mit den Figuren einfach nicht klar. Sophie war mir sofort unsympathisch und Aghate gefiel mir auch nicht wirklich und so ist es mir schwer gefallen weiterzuleiten. Entweder es passiert lange nichts oder ganz viel auf einmal und mir gefiel das Ende auch nicht so gut(will jetzt nicht spoilern).  Außerdem nervt es, das Sophie die ganze Zeit die Schule wechseln will, das hätte mal aufhören können.  Alles in Allem mangelt es an der Umsätzung. Ich werde das 2. Buch aber trotzdem lesen.

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  • Ein einfach märchenhaftes Buch

    The School for Good and Evil
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2015 um 09:28

    Langsam drehte der Schulmeister sich um. Zum ersten Mal lag etwas Gefährliches in seinen blauen Augen. "Antwortet mir: Was werden Böse nie besitzen, das Gute unbedingt zum Leben brauchen?" Alle vier Jahre werden zwei Mädchen vom Schulmeister geholt und aufgeteilt, eine kommt in die Schule der Guten und die andere in die der Bösen.So auch Sophie und Agatha. Als der Schulmeister Sophie holen kommt folgt ihr Agatha um sie zurückzuholen und wird ebenfalls mitgenommen. Dabei landet Sophie in der Schule des Bösen und Agatha in der Schule der Guten. Beide Mädchen sind zunächst alles andere als zufrieden mit der Wahl des Schulmeisters. Agatha findet das sie, weil sie gerne schwarz trägt und nicht so hübsch ist in die Schule der Bösen gehört um zu einer Hexe zu werden, was ihr Sophie immer wieder bestätigt. Sophie selbst fühlt sich in der hässlichen Schule unwohl, sie ist doch eine Prinzessin und hat da nichts verloren. Beide Mädchen wollen wieder nach hause, deshalb versuchen sie zusammenzuarbeiten, was nicht immer einfach ist. Eigentlich konnte ich Sophie zu Buchbeginn nicht sehr leiden, sie hat viel negative Eigenschaften, sie ist selbstsüchtig, eitel, arrogant, denkt nur an sich. Doch immer wieder blitzt auch auf, das Sophie im Grunde gar nicht so böse ist wie sie denkt. Das gleiche gilt für Agatha, sie mochte ich gleich mehr, aber auch sie hat ihre Schattenseiten. Trotzdem sind die beiden Protagonisten so gegensätzlich sie auch sind- Freundinnen, und das gefällt mir sehr. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Gefallen hat mir, das in dem Buch ziemlich deutlich gemacht wurde, das die Grenzen zwischen Gut und Böse oft schwimmend und nicht so einfach zu ziehen sind. Aber auch die Tatsache das sich ein Böser zu einem Guten verändern kann und umgekehrt sind hier super verarbeitet worden. Ein tolles Buch! Gut und Böse das ist ja oft das Thema hier wird es in Märchenform verarbeitet und ich muss ehrlich sagen das ich total begeistert bin. Wow, dickes Kompliment an Soman Chainani der mit dieser Buchreihe ein wirklich tolles neues Märchen geschaffen hat. Ich freue mich schon auf die anderen Teile. Für Fans von Märchen, tollen Charakteren und einer wirklich märchenhaften Handlung ist dieses Buch ein totales Muss. The School of Good and Evil (1)- Es kann nur eine geben erhält 5 von 5 Sternen

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  • Rezension: The School for Good and Evil - Soman Chainani

    The School for Good and Evil
    rosebud

    rosebud

    23. December 2014 um 12:11

    Original-Rezension: The emotional life of books Meine Meinung: Oh, wie habe ich mich gefreut, als ich ausgerechnet „The School for Good and Evil“ aus meinem TBR-Jar gezogen habe, denn das Buch hört sich unheimlich spannend an und sowieso wollte ich es ganz bald lesen. Voller Vorfreude ging ich also an das Buch heran und – na ja – wurde mehr oder minder enttäuscht.  Mit dem Anfang der Geschichte hatte ich große Probleme. Circa ab dem Punkt an dem Sophie und Agatha in ihren jeweiligen Schulen angekommen waren, wird die Geschichte gefühlt doppelt erzählt. Denn zuerst passiert der einen Protagonistin etwas in dem Unterricht und ein paar Seiten später ereignet sich fast genau das gleiche noch einmal – bloß eben mit der jeweils anderen Protagonistin. So hat sich die Geschichte unheimlich gezogen und Spannung suchte man auch erst einmal vergebens.  Da ist es auch nicht gerade hilfreich, wenn eine der beiden Protagonistinnen – Sophie – richtig unsympathisch ist. Normalerweise braucht es bei mir wirklich sehr viel, damit ich mich so an einem Protagonisten störe, dass mir das Lesen kaum noch Spaß macht, aber genau das ist hier passiert. Nur noch die Perspektive von Agatha habe ich gerne gelesen, denn sie ist ein wirklich ehrlicher, realistischer Charakter, mit dem man sich sofort verbunden fühlt. Sophie hingegen wollte ich ständig den Hals umdrehen. Wie kann man nur so selbstsüchtig, selbstgerecht und selbstverliebt sein und dann auch noch allen ernstes behaupten, man sei gut – ja sogar eine richtige Prinzessin, die eigentlich genau gegenteilige Eigenschaften besitzen sollte? Ab und an wirkt sie dann doch etwas netter, nur um ein paar Seiten später wieder jemanden in den Rücken zu fallen oder dergleichen zu veranstalten.  Leider ist nicht nur Sophie sehr oberflächlich, sondern auch die ganze Geschichte. Zwar klingt die Idee auf den ersten Blick unheimlich neuartig und spannend – doch hat der Autor daraus leider nicht viel gemacht. Denn die Geschichte ist komplettem Schwarz-Weiß-Denken verhaftet. Entweder man ist gut oder man ist böse. Dazwischen gibt es nichts. Und das zieht sich bis zum Schluss so durch. Das ist einerseits natürlich logisch, wenn man bedenkt, dass es hier um eine Schule für die Guten und eine Schule für die Bösen geht - aber dass es dann ja so gar kein Grau gibt? Und ich will gar nicht erst mit den Schulfächern anfangen! Wie sinnlos können die denn noch sein? Ganz ehrlich – müssen die Bösen tatsächlich lernen, wie sie noch hässlicher aussehen?  Auch an überraschenden Wendungen mangelt es dem Buch. Das, was wohl überraschend sein soll, wusste ich schon lange vorher. Auf Spannung kann man auch erst einmal lange warten. Erst ab etwa der Hälfte des Buches wird es langsam spannender – obwohl der Leser eigentlich immer ziemlich genau weiß, wie es weitergehen wird.  Nur bei einer einzigen Szene am Ende hat mich Soman Chainani tatsächlich überraschen können. Darüber hinaus ist das Ende wirklich das Beste vom ganze Buch – nicht weil es dann vorbei ist, sondern weil das Buch dann endlich fahrt aufnimmt, worauf man schon so lange gewartet hat. Es ist auf seine ganz eigene Art spannend und irgendwie zugleich auch komisch.  Positiv anzumerken ist auch die Gestaltung des Buches. Bei jedem neuen Kapitel findet man eine Zeichnung, deren Sinn ich zwar nicht immer ganz nachvollziehen konnte – vor allem dann, wenn ich in dem Moment als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, nicht recht wusste, wie sie mit der Geschichte zusammenpassen – schön anzusehen sind sie aber allemal.  Was ich am Ende dieser Rezension noch kurz anmerken möchte – und worauf ich von einer Leserin meines Blogs aufmerksam gemacht worden bin -, ist, dass das Englisch deutlich schwieriger ist als des ein durchschnittliches Young Adult Buches. Das soll jetzt nicht heißen, dass es niemand lesen kann, man sollte sich bloß bewusst sein, dass man vielleicht das ein oder andere Wort mehr nachschlagen muss als normal. Wenn man jedoch – so wie ich – sehr viel auf Englisch liest, sollte man keinerlei Probleme mit der Verständlichkeit des Buches haben. Für jemanden, der allerdings erst angefangen hat, auf Englisch zu lesen, würde ich das Buch nur bedingt empfehlen. Mein Fazit: Trotz alle der negativen Punkte habe ich mich dennoch durch gerungen, dem Buch 3 Herzen zu geben (eigentlich eher 2,5 Herzen). Denn obwohl es sehr oberflächlich ist, die Spannung fehlt und ich Sophie mehrmals am liebsten an die Gurgel gesprungen wäre, hat die Idee doch sehr viel Potenzial, das jedoch leider zum größten Teil nicht wahrgenommen wird. Nur am Ende wird das Buch schließlich viel spannender und interessanter – was auf eine bessere Fortsetzung hoffen lässt, die ich auch auf jeden Fall noch lesen werde. Allerdings wohl nicht so bald, denn Sophie und ich brauchen erst einmal eine Pause, sonst wird das nichts, dass kann ich jetzt schon voraussagen.

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  • Ein tolles Fantasybuch

    The School for Good and Evil
    Shellan

    Shellan

    14. March 2014 um 20:13

    Das Cover von "The school for good and evil" finde ich sehr ansprechend. Mir gefällt die mangaähnliche Zeichnung. Wir haben in diesem Roman zwei Protagonisten. Zum einen ist das Sophie: Sie kleidet sich in pink und hält sich selbst für eine Prinzessin. In meinen Augen ist sie allerdings eher egoistisch und zickig und nutzt jeden Weg nur um an ihr Ziel zu kommen. In meinen Augen ist Sophie eine falsche Schlange. Agatha hingegen wird einem quasi als Hexe vorgestellt. Doch sie ist das absolute Gegenteil: total liebevoll  und selbstlos und hilft jedem wo sie nur kann. Natürlich haben wir auch wieder einige Nebencharaktere, darum hier die Wichtigsten. Dot, Hester und Anadil sind genau wie Sophie Nevers und ihre Zimmerkameraden. Sie sind wirklich durch und durch schlecht und sind vor allem sauer auf Sophie. Als erstes weil sie sich wie eine Ever aufführt und nachher weil sie ihr zu Never ist. Tedros ist ein Ever-Prinz und wirkte auf mich wie ein aufgeblasener, eingebildeter und etwas naiver Junge. Jedoch beweist er, dass er auch andere Seiten an sich hat. Beatrix ist zwar eigentlich eine Ever-Prinzessin, war in meinen Augen aber eher wie die böse Königin die alles besitzen und jeden befehligen will. Soman Chainanis Schreibstil ist wirklich märchenhaft. Aber nur weil es ein YA-Book ist, sollte man nicht meinen, dass das Englisch leicht verständlich ist. Viel mehr hatte ich echt meine Probleme und musste die Sätze teilweise doppelt und dreifach lesen. Die Story konnte mich wirklich begeistern und mitreißen. Von den teilweise recht großen Sprachproblemen einmal abgesehen, hat dieses Buch eine wirklich tolle und einzigartige Story. Agatha und Sophie sind beides Mädchen aus Gavaldon, die entführt werden um auf die Schule "For good and evil" zu gehen. Sie sind Freundin und könnten unterschiedlicher nicht sein. Sophie hält sich selbst für eine Prinzessin und denkt, sie wird für die Schule der Guten mitgenommen, während Agatha in der Schule für die Bösen landet. Das Irrwitzige ist, dass einfach alles ganz anders kommt als gedacht. Und genau das ist auch gleichzeitig das magische an diesem Buch. Wir lernen die Charaktere von Zeit zu Zeit immer besser kennen, dennoch schaffen sie es immer wieder den Leser zu überraschen. Die Welt von der "School for good and evil" ist einfach märchenhaft und knüpft auch genau solche auf, beziehungsweise Märchen dienen ihr als Grundlage. Soman Chainani hat mit seinem Roman eine bezaubernde Welt geschaffen, die den Leser vollkommen fesselt und auch während der Lesepausen nicht wirklich los lässt. Und natürlich ist es ein Academy-Buch, und hat mein Herz allein aufgrund dieser Tatsache erobert, denn ich liebe Academy-Bücher! Der Cliffhanger ist noch einmal richtig spannend und gleichzeitig sehr überraschend. So vieles geschieht gleichzeitig, dass man fast gar nicht so schnell nachkommt. Und am Ende fragt man sich als Leser, wie es denn nun mit Agatha und Sophie weitergeht. Fazit: "The school for good and evil" ist ein wirklich bezauberndes Buch. Jedoch sollte man sich darüber im klaren sein, dass das Englisch nicht unbedingt das einfachste ist und man auch mal etwas länger zum lesen brauchen kann. Dennoch kann ich es jedem der Academy-Bücher liebt und keine Angst vor auch mal etwas schwierigerem Englisch hat nur empfehlen!

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  • Tolles Märchen und wunderschöne Buchgestaltung

    The School for Good and Evil
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    04. December 2013 um 09:41

    Aus dem Ort Galvadon werden alle 4 Jahre 2 Kinder entführt. Ein liebes und ein böses Kind. Gerüchte gehen um, dass diese Kinder auf die Schoof of Good and Evil kommen um dort Märchenfiguren zu werden. Die junge hübsche Sophie glaubt ganz fest daran. Sie wird eine Prinzessin werden! Währenddessen hält die Außenseiterin Agatha das alles für Blödsinn. Die Dorfbewohner haben sie schon als Hexe abgeschrieben und auch sie selbst gibt sich mit ihrem Schicksal zufrieden. Nur mit Sophie verbringt sie ab und an ihre Zeit. Als die beiden dann wirklich entführt werden und auf dieser Schule landen, kommt Aghata auf die Seite der Guten und Sophie zu den Bösen. Da muss ein Fehler vorliegen oder? Zumindest Sophie sieht das so... Mein Fazit: Das Design verdient hier fast schon eine längere Besprechung als der Inhalt. Man sieht es schon ein bisschen auf dem Verlagscover. Die Schwäne und das Banner haben einen Prägedruck, wo jede einzelne Feder ausgearbeitet wurde. Zusätzlich wurde dieser Teil mit einem Glanzlack überzogen. Generell wirkt das Cover etwas Manga-behaftet, was aber am Zeichenstil liegt. Der Rest, wie die beiden Schulen im Hintergrund deuten auf ein Märchen hin. Aber das ist noch nicht alles. Amazon hat sogar vor einer weiteren Besonderheit gewarnt, denn ja die zerfledderten Seiten sind Absicht! Das Buch hat einen Rough Cut um handgeschnittenes Papier zu simulieren. Das ist wunderbar gelungen zumal es auch noch einen leicht dunklen Touch hat und recht weich ist. Es fühlt sich auch alt an! Und nun zum dritten Highlight welches ich aus Copyrightgründen lieber nicht abfotografiert habe. Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung und der erste Buchstabe ist altmodisch als verzierte Initiale eingefügt. Das sieht wirklich unglaublich schön aus. Auch im Buch selbst tauchen immer mal wieder handgeschriebene Zettel der Mädchen auf, oder Plaketten, Stundenpläne usw. Nun zur Story: Das Buch gibt es bis jetzt nur auf Englisch und obwohl es ein Kinderbuch ist, Grundkenntnisse sollten vorhanden sein, da es ab und an in eine altmodischere Sprache abrutscht. Ich empfand es nicht als übermäßig schwer aber einem Anfänger würde ich es nicht empfehlen, da gibt es leichtere Lektüren. Der Schreibstil ist sehr schön und man merkt sofort, dass man in einem Märchen gelandet ist. Ab und an hat mich die Schule an einen recht bekannten Zauberlehrling erinnert aber das war nicht weiter schlimm. Das Buch ist sehr unterhaltsam, zuweilen lustig und es regt zum Nachdenken an. Die beiden Protagonisten beweisen recht schnell, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Gerade Sophie, die sich am Anfang sträubt und sich einredet auf der falschen Schule gelandet zu sein, wird immer mehr von ihrer Eifersucht zerfressen, da sie es Aghata nicht gönnt auf "ihrer" Schule zu sein. Aghata selbst weiß nicht wo sie hingehört und möchte einfach nur nach Hause doch damit würde sie Sophies Traum zerstören. Bald decken die beiden jedoch weitere Hintergründe der Schule auf und müssen zusammenhalten denn sonst geht die Sache für eine von beiden tödlich aus. Dass ein Prinz hier nicht fehlen darf ist klar, auch wenn ich mit Tedros nicht viel anfangen konnte da er oft überheblich wirkte. Alles in allem kann ich sagen, dass die Geschichte mehr als nur Rund war. Es ist ein typisches Märchen, mit guten und bösen Charakteren, Belehrungen und natürlich einem Happy End. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil!

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  • Rezension: The School for Good and Evil - Soman Chainani

    The School for Good and Evil
    Chianti Classico

    Chianti Classico

    17. November 2013 um 17:10

    Es waren einmal zwei junge Mädchen. Eines hübsch, das andere hässlich. Während Sophie sich nichts sehnlicher wünscht als die School for Good zu besuchen, zur Prinzessin zu werden und ihren Prinzen zu finden, möchte Agatha nichts lieber als ihr normales Leben weiterzuleben. Als Dorfhexe verschrien, ist für die Dorfbewohner klar, dass Agatha auf die School for Evil gehört. Als die beiden dann tatsächlich entführt werden und sich vor der School for Good and Evil wiederfinden, kommt alles anders: Denn nicht Sophie soll eine Prinzessin werden, sondern Agatha... Der Schreibstil erinnerte mich an ein Märchen, was auch sehr passend war, denn auf der School for Good and Evil werden Kinder vorbereitet, ihr persönliches Märchen zu überleben. Man trifft auf viele bekannte Märchenfiguren wie Rapunzel oder Cinderella, die allesamt die School for Good and Evil besucht haben. Und auch Sophie und Agatha bekommen ihr Märchen. Während Agatha sich unter Prinzessinnen wiederfindet, muss Sophie mit Bösewichten vorlieb nehmen. Es war echt lustig und unterhaltsam zu verfolgen wie die beiden sich mehr oder weniger mit ihrer Situation abfinden und natürlich auch sehr spannend, weil man nie wusste, ob es nun zu einer Verwechslung gekommen ist, oder ob Sophie tatsächlich die Böse und Agatha die Gute sein soll. Dass Agatha auf jeden Fall gut ist, wurde für mich schon früh klar. Sie ist Sophie gegenüber sehr loyal und würde alles für sie tun. Bei Agatha stimmt die Redewendung, dass es auf die inneren Werte ankommt und nicht auf die äußeren, denn Agatha sieht tatsächlich nicht so aus, wie man es von einer Prinzessin erwarten würde. Von Agathas Entwicklung war ich sehr angetan! Mir war sie schon sehr früh sympathisch und mir tat sie immer leid, wenn man sie nur nach ihrem Äußeren bewertet und ihr nie die Chance gelassen hat zu zeigen, dass ihr Inneres ganz anders aussieht. Sie ließ sich jedoch nie unterkriegen und blieb sich selbst treu, was ich sehr bewundernswert fand. Sophie war mir eher unsympathisch. Das wunderschöne, verwöhnte Mädchen, das sich immer mehr von ihrem Leben gewünscht hat und nie mit dem zufrieden war, was sie hat. Obwohl Sophie viel Gutes getan hat, landet sie auf der School for Evil und damit auf der - ihrer Meinung nach - falschen Seite. Während Agatha nichts lieber wollte, als ihr altes Leben zurück, tat Sophie alles um zu beweisen, dass sie auf die School for Good gehört, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Gegensätzlichkeit der beiden hat mir einfach sehr gut gefallen! Da die Geschichte aus ihrer beider Sichten erzählt wurde, konnte man immer Einblick in ihre Gedanken bekommen und damit auch ihre Situation verfolgen. Die gesamte Kulisse der School for Good and Evil und die Abläufe der Schule haben mir gut gefallen, obwohl sie mich manchmal an "Harry Potter" erinnert haben (z.B. die Einteilung der Schüler in zwei Gruppen, die sich gehasst haben), aber dennoch ist "The School for Good and Evil" irgendwo ganz anders und konnte mich mit neuen Ideen überzeugen, die einfach wundervoll umgesetzt werden konnten. Mein persönliches Highlight waren aber die Charaktere, besonders Agatha. Fazit: Es gab sehr viele spannende Stellen und unvorhersehbare Wendungen, die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte! Ich bin so begeistert von der Geschichte und würde am liebsten gleich das zweite Buch lesen. Am schönsten finde ich aber, dass ich wirklich etwas aus dem Buch mitnehmen konnte, denn durch die verschiedenen Sichtweisen, auch von Mitschülern von Sophie und Agatha wurde man wieder daran erinnert, dass es nicht auf das Äußere ankommt, sondern auf die inneren Werte. Auch musste ich mir oft die Frage stellen, was einen als "Gut" auszeichnet und was als "Böse", also wie die Einteilung der Schüler zustande kam. "The School for Good and Evil" lädt mit seinem märchenhaften Schreibstil zum Träumen ein und fesselt den Leser mit seiner spannenden Geschichte und absolut sympathischen Charakteren!

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  • Unbedingt lesen!

    The School for Good and Evil
    Buchtastisch

    Buchtastisch

    09. November 2013 um 11:27

    "No matter how cruel children are to each other, nothing can prepare them for how cruel their stories can be." (S. 412 der gebundenen Ausgabe) Inhalt: Alle vier Jahre werden aus Gavaldon zwei Kinder entführt, angeblich um an einer Schule für das Gute und Böse als Märchenfigur ausgebildet zu werden. Alles Quatsch, denkt sich Agatha! Bis sie und ihre Freundin Sophie eben in der berüchtigten Nacht - vor der sich das ganze Dorf fürchtet - tatsächlich entführt werden. Die blonde, schöne Sophie hat sich dieses Schicksal schon immer gewünscht. Denn sie will Prinzessin werden und ihren Traumprinzen finden! Dumm nur, dass sie auf die Schule für das Böse gesteckt wird und die dunkelhaarige, eigenbrödlerische Agatha in der Schule für das Gute landet. Da muß doch ein Fehler passiert sein, oder? Die Buch-Abrechnung: + Wunderschöne Optik: Auch wenn es bei einem Buch eher um die Geschichte ansich geht, möchte ich bei diesem Buch ganz speziell die sehr gelungene Optik hevorheben. Ich habe mir die Hardcover-Variante gegönnt und kann diese auch nur weiter empfehlen. Das Buch kommt mit einem wunderschönen Einband (ich finde das Cover einfach hinreissend!) und rauem Buchschnitt. Dazu hat es innen eine tolle Karte von den beiden Schulen und deren Umgebung. Jedes Kapitel beginnt außerdem auch mit einer Zeichnung und auch in den Kapiteln gibt optische Highlights, wie z.B. die Stundenpläne der beiden Mädchen oder auch Briefchen, die in Handschrift dargestellt werden, etc. - mir hat diese detailverliebte Optik wunderbar gefallen. Für mich eines meiner schönsten Bücher. + Kreativ: Der Autor Soman Chainani hat das Rad vielleicht nicht neu erfunden. Märchen gibt es ja schon lange. Und eine Schule für Zauberei, etc. kennen wir ja von Harry Potter. Aber es ist ja immer die Frage was man daraus macht. Und das ist hier wirklich toll gelungen: Die Schulen mit ihren Eigenheiten (alleine z.B. die Schulfächer, herrlich!), die Charaktere, etc. - alles ist wunderbar ausgearbeitet und man merkt die Kreativität des Autors wenn er seine ausgedachte Welt mit Leben füllt, ohne dass es langweilig oder zu künstlich konstruiert erscheint. + Unerwartete Wendungen: Ja, manche Entwicklungen kann man vorhersehen - aber Überraschungen gibt es auch noch. In dem Buch gab es die eine oder andere Wendung, die ich so nicht erwartet hätte. Es ist also nicht alles so wie es scheint und das ist auch gut so! + Das Gute und das Böse: Soman Chainani spielt geradezu mit dem Leser - so stellt man sich bald die Frage was nun wirklich das eine und das andere ist. Aber muß es denn immer etwas Absolutes sein? Es gibt doch viele Schattierungen dazwischen und so bringt der Autor einen auch mal ins Wanken und hinterfragt das bisher Gelesene. Da man sich gut mit den Charakteren identifzieren kann (weiterer Pluspunkt!), macht es umso mehr Spaß diese Grauschattierungen zwischen Gut und Böse zu entdecken. Sicher ist das vorhersehbar, da man ja logischerweise weiß, dass es nicht nur das eine und das andere gibt. Aber darauf sollte man sich bei diesem Buch einlassen, denn alleine durch den Buchtitel weiß man ja, dass es in diese Richtung gehen wird. + Macht einfach Spaß und wird nicht langweilig: Der Humor kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz. Es gibt immer wieder Momente, die einen zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen bringen. Das erhöht den Lesespaß! Und dank der Kombination aus Humor, toller Geschichte und überraschenden Wendungen bleibt das Buch ständig kurzweilig. +/- Fehlendes Glossar: Kein wirklicher Minuspunkt, aber ich hätte mir einfach ein Glossar gewünscht in dem alle Lehrer, Schüler, usw. vorkommen, da ich mich anfangs ein bißchen schwer damit tat wer nun wer ist. Bei der Detailverliebtheit dieses Buches wäre das einfach noch das i-Tüpfelchen gewesen. Aber auch ohne weiß das Buch zu überzeugen. FAZIT: Was für ein wundervolles Buch! Angefangen bei der Optik, über die tolle Geschichte bis hin zu einem interessanten Ende (das aber gerne etwas ausführlicher hätte sein können) - hier passt das Gesamtpaket. Unbedingt lesen - am besten als Hardcover. © by www.buchtastisch.de

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