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Olek

vor 2 Jahren

(3)

Die Geschichte und meine Meinung:
Endlich ist es soweit. Heute holt der Schulmeister Sophie und bringt sie in die Schule der Guten. Davon ist sie überzeugt. Und, dass ihr Vater sie um jeden Preis davor beschützen will, ist ihr egal. Sie träumt schon sehr lange von dem Augenblick in dem sie endlich auf die Schule kommt und ihren Traumprinzen finden. Dafür hat sie sich auch mit der komischen Agatha angefreundet, um auch auf jeden Fall bei den Guten aufgenommen zu werden.
Agatha dagegen ist eine Einzelgängerin, recht düster und will auf keinen Fall vom Schulmeister entführt werden. Genauso wenig will sie, dass er ihre einzige Freundin Sophie entführt. So eilt sie ihr zu Hilfe und gelangt damit selbst in die Schule von Gut und Böse.
Womit aber beide nicht gerechnet haben:
Agatha wird versehentlich in die Schule der Guten geschickt, und Sophie in die Schule der Bösen. Leider lässt sich dieses Versehen auch nicht so leicht ändern, der der Schulmeister besteht auf seine Einteilung.. So muss die düstere, immer in schwarz gekleidete Agatha nun eine pinke Uniform tragen, und die liebliche Sophie bekommt nur schwarze Lumpen.
Und natürlich werden die beiden auch von ihren Mitschülern komisch angeguckt.
Die Lehrer machen es ihnen auch nicht leicht und beide müssen gucken wie sie klarkommen, denn wer drei Mal durchfällt wird von der Schule geschmissen und endet als tierischer Gehilfe.
Dieses Schicksal will natürlich jeder vermeiden, und zusätzlich will Agatha zusammen mit Sophie fliehen. Doch das hört sich einfach an als es dann doch ist, denn Sophie hat sich in den Märchenprinzen verliebt und will eigentlich garnicht gehen. Solange sie auf der Schule der Bösen ist, können sie niemals zusammenkommen. So versucht Sophie anstatt Agatha zu helfen, an der Prinzen ran zukommen.

Ich bin garnicht überrascht wie sehr mir dieses Geschichte gefallen hat. Ich liebe Märchen und ich liebe diese verzwickte Situation, dass die beiden Mädchen in unterschiedliche Schule kommen.
Ich mochte auch sehr wie im Laufe der Geschichte sich die Mädchen entwickelten.. Vor allem bei Sophie war die Entwicklung sehr deutlich nur radikal. Ich mochte die Gegensätze und die Kleinigkeiten, die auf andere Märchen anspielten. 
Persönlich hatte ich keine Favoritin. Ich mag beide Mädchen gleich, obwohl ich zugeben muss, dass mich Sophie manchmal aufgeregt hat! :) 

Zum Schreibstil kann ich sagen, dass es mir ab und zu zu ungenau war, wo was passiert. Ich wusste nicht genau wie ich mir bestimmte Situationen vorzustellen hatte. Zusätzlich hat mich der abrupte Sichtwechsel gestört.. Gerade war man noch mit Sophie in der Schule der Bösen, und direkt darauf geht es schon wieder um Agatha, die irgendwelche Pläne schmiedet..
 
Das Cover ist dunkel und wunderschön. Man sieht die beiden Schulen im Hintergrund und die beiden Mädchen mit den Schulschwänen im Vordergrund. Nimmt man das Cover ab, ist das Buch schwarz und hat die zwei Schwäne silbern aufgedruckt. Schlägt man das Buch auf findet man eine Zeichnung der Schulen. Es sieht wirklich großartig aus, und ich wäre wirklich gerne selbst in einem der Türme! :D 

Fazit: ( 4,5 von 5 Punkten)
Insgesamt ist die Geschichte sehr spannend und eignet sich auch gut für junge Leserinnen. Es werden viele Aspekte  angesprochen, wie Freundschaft und Liebe und Glück. Aber auch Verantwortung, Schule und Macht.
Das Buch ist sehr Vielfältig und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!

Autor: Soman Chainani
Buch: The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben
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