Sona Charaipotra , Dhonielle Clayton Dein letztes Solo

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Inhaltsangabe zu „Dein letztes Solo“ von Sona Charaipotra

Die Ballettakademie im Herzen Manhattans ist eine der besten des Landes. Den jungen Tänzerinnen wird einiges abverlangt. Für die ehrgeizige Bette kein Problem. Schließlich gilt es, ihrer Schwester nachzueifern, einer berühmten Ballerina. Ganz anders die freigeistige Giselle, die zwar immer nur tanzen wollte, auf das harte Training aber wenig Lust hat. Die perfektionistische June schließlich gibt immer alles – und es reicht doch nie so ganz. Als die Nussknacker-Au ührung bevorsteht, geraten die drei in einen erbitterten Konkurrenzkampf: Wer von ihnen wird die Rolle der Primaballerina bekommen? Doch nur eine ist bereit, alles dafür zu tun, wirklich alles ...

mobbing, neid, fiese attacken und liebeshinundher an einer ballettschule, wem kann man trauen? buch liest sich flott und solide weg.

— LeseSprotte
LeseSprotte

Mir hat es sehr gut gefallen :)

— LeseeuleNatascha
LeseeuleNatascha

eine Geschichte die mich voll überzeugt hat

— Binchen84
Binchen84

Monatsenttäuschung...

— bookreviews
bookreviews

Mir hat der Thriller sehr gut gefallen. Er war an gewissen Stellen schockierend, aber trotzdem wahnsinnig gut.

— Florenca
Florenca

Nett, aber hatte mir mehr erhofft.

— traumfechterin
traumfechterin

Ein sehr lesenswertes Buch über die harte Arbeit und den Konkurrenzkampf am Ballett, aber definitiv kein Thriller.

— LeoLoewchen
LeoLoewchen

Super Buch, das zeigt, zu was Menschen in Drucksituationen fähig sind. Nur die Spannung kam für einen Thriller etwas zu kurz.

— MyriamErich
MyriamErich

Ein Buch, das Ballettliebhaber erschrecken, Thrillerfans und diejenigen, die Druck und gemeine Streiche lieben begeistern kann!

— Nadinini
Nadinini

Zwar wird eine solide und eingängige Geschichte erzählt, doch mangelt es dem Jugendthriller an der richtigen Portion Spannung

— bookblossom
bookblossom

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    Dein letztes Solo
    Schneeflocke2013

    Schneeflocke2013

    03. October 2016 um 12:26

    Inhalt Tanzen, tanzen, tanzen. Das ist das Motto der russischen Ballett Akademie. Giselle, Bette und June sind drei der Mädchen die an dieser Schule hoffen ihr Glück zu machen. Beweisen zu können, dass sie die besten sind. Geeignet für eine Karriere ganz oben wo jeder sie sehen und lieben wird. Bereit alles dafür zu tun: Psychoterror, Lügen, Intrigen, Unfälle und den Körper so sehr zu stählern das Dinge wie Essen unwichtig werden. Meine Meinung: Die beiden Autorinnen entführten mich in eine atemberaubende und faszinierende Welt: In die unerbitterliche Welt des Balletts. Die drei Protagonisten Bette, Giselle und June haben unterschiedliche Meinungen, unterschiedlich viel Drucj und gehen auf ihre eigene Art und Weise damit um. Bette will in die Fußstapfen ihrer großen Schwester treten. Ihre Mutter erwartet, dass sie mindestens genau so gut ist. Wenn das aber zutrifft ist es nichts besonderes. Bette leidet darunter. Ihre Mutter hat ein kleines Alkoholproblem und sagt gerade dann Dinge die ihre Tochter unheimlich verletzen. Da konnte ich nur den Kopf schütteln. Giselle hat viel Spaß am Tanzen, allerdings durch ihre Familie immer im Hinterkopf das sie eigentlich nicht tanzen soll. Sie hat eine Erkrankung, die ihr eigentlich genau dieses Hobby, diese Begabung verbietet. June hingegen übt, übt und übt. Sie bekommt  trotzdem von ihrer Mutter jedes Mal zu hören, dass sie ja nur die eige Zweitbesatzung ist, Dazu lässt sie ihre Tochter nicht alles Essen und meint amerikanisches Essen ist schädlich. Daraus hat sich eine Essstörung entwickelt aus der die junge Frau alleine nicht raus kommt. Die Drei versuchen auf der einen Seite die Anderen zu übertreffen, auf der anderen Seite hoffen sie aber Freundinnen zu finden. Die entstehenden Freundschaften sind zu neu um wirklich halten zu können. Da ist der Klappentext wirklich sehr irreführend. Als sich der Direktor entscheidet einer der Dreien die Hauptrolle in 'Der Nussknacker' zu geben beginnt eine Tortour, die der Hauptdarstellerin das Leben zur Hölle macht. Sachen verschwinden, Lügen werden erzählt, Dinge kommen ans Licht die Niemand erfahren sollte und dann geschieht mehr als nur ein Unfall. ich habe mich lange gefragt wer dahinter steckte, warum und weshalb. Doch als es am Ende tatsächlich die Person war die ich ganz zu Anfang in Erwägung gezogen hatte war ich wirklich überrascht. Der Schluss hat mir nicht ganz gefallen, doch bei dem was alles passiert ist war es die einzige Alternative. Bis zum Schluss war das Buch spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich bin gespannt ob und wann es weitere Bücher der Zwei gibt. Leseempfehlung von meiner Seite her und 4,5 Sterne.

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  • Dein letztes SOLO

    Dein letztes Solo
    LeseeuleNatascha

    LeseeuleNatascha

    Huhu :) Heute kommt eine neue Rezi für euch:) Viel Spaß beim lesen :) Und auch hier wieder vielen Dank an den Heyne-Verlag :) ==Klappentext== Die Ballettakademie im Herzen Manhattans ist eine der besten des Landes. Den jungen Tänzerinnen wird einiges abverlangt. Für die ehrgeizige Bette kein Problem. Schließlich gilt es, ihrer Schwester nachzueifern, einer berühmten Ballerina. Ganz anders die freigeistige Giselle, die zwar immer nur tanzen wollte, auf das harte Training aber wenig Lust hat. Die perfektionistische June schließlich gibt immer alles – und es reicht doch nie so ganz. Als die Nussknacker-Au‑ ührung bevorsteht, geraten die drei in einen erbitterten Konkurrenzkampf: Wer von ihnen wird die Rolle der Primaballerina bekommen? Doch nur eine ist bereit, alles dafür zu tun, wirklich alles ... ==Autor== Sona Charaipotra war schon früh klar, dass sie einfach schreiben muss: In Mathe ist sie unbegabt, von Blut wird ihr schlecht und überhaupt arbeitet sie am liebsten vom Sofa aus. Die Autorin und Journalistin lebt in New York. Dhonielle Clayton ==Leseeindrücke== Das Buch handelt sehr viel um Balett, das es auch an einer Balettakademie spielt. Das Buch zeigt die wahren Hintergründe, meiner Meinun nach, wie es in den Balettakademien aussieht. Intriegen, Mobbing, Kranheiten, Probleme zuhause, nie genug zu sein, nie dünn genug zu sein und keine wirklichen Freunde zu haben da jeder die Beste sein will. Meiner Meinung nach sthet zwar auf dem Buch Thriller drauf, aber ich finde es ist nicht wirklich einer drinne. Wer einen wirklichen Thiller erwartet sollte sich lieber ein anderes Buch anschauen, das das Buch die Seiten des Balettes aufgreift und weniger die des Thrillers. Mir persönlich hat aber genau das total gut gefallen, da mich tanzen auch interessiert war es nicht schlimm das kein Thriller drinne war :) Written by LeseeuleNatascha

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    • 6
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    18. February 2016 um 16:24
  • "Dein letztes Solo"

    Dein letztes Solo
    NickyMohini

    NickyMohini

    24. January 2016 um 16:02

    Bette, Gigi und June gehen an eine der besten Ballettakademien in Manhattan. Das Tanzen ist ihr Leben und natürlich will jede die Beste sein. Der Konkurrenzkampf zwischen den Tänzern und Tänzerinnen ist hart, denn jeder will jeden ausstechen, um sich die Hauptrollen zu schnappen und echte Freundschaft ist für fast jeden ein Fremdwort. Doch der Kampf wird von Tag zu Tag härter und die Psychospielchen beginnen ... Das Buchcover ist für mich ein Highlight. Es ist geheimnisvoll, impulsiv und mach definitiv Lust auf mehr. Als ich es gesehen hatte wusste ich sofort, dass ich das Buch lesen muss. Es ist toll, das Buch aus den verschiedenen Perspektiven von Bette, Gigi und June zu lesen. Dadurch lernt man die einzelnen Personen viel besser kennen und kann sie besser verstehen. Gigi habe ich ein bisschen in mein Herz geschlossen. Sie ist ehrlich und aufrichtig aber auch sehr verletzlich. Bette und June finde ich interessant, aber sie alle sind keine Personen, die mich mitgerissen haben. Ich liebe die detaillierten Beschreibungen, wie sich die Tänzer und Tänzerinnen fühlen, was sie erleben und was sie bewegt. Da mich das Tanzen sehr fasziniert ist es umso schöner, die Welt des Tanzens so ehrlich zu erleben. Ich hätte mir ein paar mehr Tanzszenen gewünscht, also etwas mehr Training oder Vorbereitung auf die Auftritte. Außerdem konnte das Buch mich nicht so fesseln, wie ich es anfangs dachte. Zwar war es zwischenzeitlich spannend und ich wollte auch wissen, wer hinter den Psychospielen steckt, aber es hat mich leider nicht umgehauen.

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  • Es hat mich nicht gepackt

    Dein letztes Solo
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    08. November 2015 um 20:33

    Die russische Ballettakademie in Manhattan ist eine der Angesehensten im ganzen Land. Giselle, genannt Gigi, Bette und June haben die große Ehre dort trainieren zu dürfen, doch die Konkurrenz ist groß. Jede von ihnen möchte gerne die Hauptrolle im Nussknacker tanzen, die Primaballerina sein und die große Chance nutzen ein renommiertes Ensemble auf sich aufmerksam zu machen. Jede von ihnen trainiert sehr hart, doch auch Gemeinheiten und fiese Methoden sind an der Tagesordnung, denn für ihren großen Traum würde manch einer auf der Akademie einfach alles tun, egal welchen Preis es kostet. Das Cover ist mir durch seinen kräftigen, pinken Farbton gleich ins Auge gefallen und die Ballerina darauf stellt eines der Mädchen und gleichzeitig das Thema des Buches dar. Ich würde sie am ehesten für June halten, denn sie hat asiatische Einschläge. Obwohl die Haltung auf dem Cover durchaus grazil ist, so hat sie gleichzeitig auch etwas aggressives an sich, so dass man gleich spüren konnte, dass dieses Buch konfliktträchtig wird und auch die Scherben bekommen im Verlauf des Buches immer wieder wichtige Rollen. Insgesamt hat mir die Aufmachung gefallen und auch der Titel hatte eine gewisse Drohung, welche mitschwang, um die Aussagekraft des Bildes nochmal zu unterstreichen. Gestört hat mich aber klar der Klappentext, denn dieser stellte ein vollkommen falsches Bild der Situation her. Wenn die 3 Mädchen eines nicht waren, dann Freundinnen. Während Bette der Inbegriff des russischen Ballettideals ist mit ihrer hellen Haut und den blonden Haaren, sind June mit ihrer halbkoreanischen Abstammung und Gigi mit ihrer schwarzen Haut eher für Außenseiterrollen prädestiniert, doch sie wären nicht auf dieser Schule, wenn sie sich damit zufriedengeben würden. Sie trainieren härter, hungern mehr und ihre Nerven sind zum zerreißen gespannt. Jede muss Methoden finden damit umzugehen und diese sind so verschieden wie die Mädchen selbst. Während Bette ihren Stress gerne an anderen Mädchen auslässt und diese mobbt, zieht sich June ganz in sich zurück und redet mit niemandem. Einzig Giselle versucht echt Freundinnen zu finden und die Sache gemeinschaftlich durchzustehen, doch als sie dabei versehentlich Bettes Freund Alec zu nahe kommt, spitzt sich die Lage zwischen den Mädchen zu. Die Geschichte und die Protagonistenkonstellation klingt zwar auf den ersten Blick sehr spannend, allerdings konnten mich die Geschehnisse nicht wirklich mitreissen und hatten keinen Thrillercharakter. Es war spannend und es gab einen gewissen Psychoterror, aber dieser ging mir als Leser überhaupt nicht unter die Haut. Ich kann mir zwar mit meinem Verstand vorstellen, wie groß der Druck für die Mädchen auf so einem Konservatorium sein muss, aber in der Geschichte selbst wurde es zwar oft erwähnt, war für mich aber einfach nicht fühlbar. Ich denke, dass dies vor allem an den vielen Perspektivwechseln lag, denn jedes Kapitel war aus der Sicht einer anderen Protagonistin geschrieben und auch nur im Schnitt 10 Seiten lang. Dadurch ging mir die Tiefe verloren und auch die Möglichkeit mich in die Mädchen hineinzuversetzen, denn so schnell konnte ich mich gar nicht auf eine einstellen, wie schon wieder die nächste dran war.  So wurde leider von Anfang an verhindert, dass ich richtig in das Buch rein kam und dann zog es sich wie Kaugummi bis zum Ende, weil ich immer irgendwie außen vor bleib. Daher muss ich sagen, dass dieses Buch insgesamt leider weit hinter den Erwartungen zurückblieb, welche ich nach der Außengestaltung hatte und so kann ich auch nur 2 von 5 Punkten vergeben.

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  • eine sehr authentische Handlung

    Dein letztes Solo
    Binchen84

    Binchen84

    02. October 2015 um 09:16

    Inhalt: Wenn Talent und Schönheit nicht mehr reichen ... musst du zu anderen Mitteln greifenDie Ballettakademie im Herzen Manhattans ist eine der besten des Landes. Den jungen Tänzerinnen wird einiges abverlangt. Für die ehrgeizige Bette kein Problem. Schließlich gilt es, ihrer Schwester nachzueifern, einer berühmten Ballerina. Ganz anders die freigeistige Giselle, die zwar immer nur tanzen wollte, auf das harte Training aber wenig Lust hat. Die perfektionistische June schließlich gibt immer alles – und es reicht doch nie so ganz. Als die Nussknacker-Aufführung bevorsteht, geraten die drei in einen erbitterten Konkurrenzkampf: Wer von ihnen wird die Rolle der Primaballerina bekommen? Doch nur eine ist bereit, alles dafür zu tun, wirklich alles ...(Quelle: heyne fliegt)  Über die Autorin: Für Sona Charaipotra wurde schnell klar, dass sie schreiben muss: Von Blut wird ihr schlecht, für Mathe ist sie unbegabt und überhaupt arbeitet sie am liebsten vom Sofa aus. Die Autorin und Journalistin lebt in New York City. Dhonielle Clayton arbeitet als Schulbibliothekarin in Harlem. Zuvor hat sie Englisch an einer Ballettakademie unterrichtet – und heimlich Recherchen für Dein letztes Solo betrieben. Mit Sona Charaipotra zusammen hat sie den Jugendbuchblog TeenWritersBloc.com mitbegründet.(Quelle: heyne fliegt) Meine Meinung: Dieses Buch hat es wirklich in sich. Die Welt des Balletts, der Bühne und des Ruhms ist so authentisch und glaubwürdig dargestellt, das man es besser nicht hätte machen können. Sona Charaipotra und Dhonielle Clayton ist mit "Dein letztes Solo" wirklich ein sehr spannendes Buch gelungen. Der Einstieg in die Handlung gelingt schnell. Man findet sich sofort im Ballettalltag von Bette, June und Gigi wieder und erlebt mit, wie hart sie für ihre Träume kämpfen. Am Anfang kam ich immer mal wieder kurz durcheinander, wer wer ist da aus deren Sicht die Erlebnisse geschildert werden, aber mit fortschreitender Geschichte legt sich das wieder. Man erfährt nach und nach ihre Ziele und ihre Motivation, von ihrer Vergangenheit lernt man einiges und selbst wie die Eltern ihre Finger im Spiel haben bleibt dem Leser nicht vorenthalten.  Die Protagonisten sind mit einer guten Tiefe dargestellt die nach und nach noch weiter ausgebaut wird.  June ist Koreanerin und hat eine sehr strenge Mutter die täglich ihre Kontrollanrufe macht. June will perfekt sein und alles über jeden wissen. Gigi muss sich oft ihren Platz erkämpfen und wird von den Mittänzern nicht gemocht und versucht dies nicht an sich heran zu lassen. Bette geht ihren Weg und greift oft und gerne zu unfairen Mitteln und gönnt Gigi ihren Erfolg nicht.  Die Belastung, der Stress und die Spannung unter der die Tänzer stehen kommen sehr gut rüber und sind authentisch dargestellt. Hier wird nicht durch die rosarote Brille ein netter Ballettroman erzählt, hier kommt der wahre Ballettalltag gut durch.  Viele bemerkten, dass ihnen etwas mehr Thrillerelemente gefallen hätten, aber ich finde, da es als Jugendbuch deklariert ist, wurde hier genau das richtige Maß getroffen.  Fazit: Wer gerne Thriller liest wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, wer allerdings Jugendbücher und Ballett mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ein toller Roman bei dem oft die Luft anhalten muss und die Spannung kaum ein Ende findet.

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  • eine Geschichte die mich voll überzeugt hat

    Dein letztes Solo
    Binchen84

    Binchen84

    25. September 2015 um 09:39

    Inhalt: Wenn Talent und Schönheit nicht mehr reichen ... musst du zu anderen Mitteln greifenDie Ballettakademie im Herzen Manhattans ist eine der besten des Landes. Den jungen Tänzerinnen wird einiges abverlangt. Für die ehrgeizige Bette kein Problem. Schließlich gilt es, ihrer Schwester nachzueifern, einer berühmten Ballerina. Ganz anders die freigeistige Giselle, die zwar immer nur tanzen wollte, auf das harte Training aber wenig Lust hat. Die perfektionistische June schließlich gibt immer alles – und es reicht doch nie so ganz. Als die Nussknacker-Aufführung bevorsteht, geraten die drei in einen erbitterten Konkurrenzkampf: Wer von ihnen wird die Rolle der Primaballerina bekommen? Doch nur eine ist bereit, alles dafür zu tun, wirklich alles ...(Quelle: heyne fliegt)  Über die Autorin: Für Sona Charaipotra wurde schnell klar, dass sie schreiben muss: Von Blut wird ihr schlecht, für Mathe ist sie unbegabt und überhaupt arbeitet sie am liebsten vom Sofa aus. Die Autorin und Journalistin lebt in New York City. Dhonielle Clayton arbeitet als Schulbibliothekarin in Harlem. Zuvor hat sie Englisch an einer Ballettakademie unterrichtet – und heimlich Recherchen für Dein letztes Solo betrieben. Mit Sona Charaipotra zusammen hat sie den Jugendbuchblog TeenWritersBloc.com mitbegründet.(Quelle: heyne fliegt) Meine Meinung: Dieses Buch hat es wirklich in sich. Die Welt des Balletts, der Bühne und des Ruhms ist so authentisch und glaubwürdig dargestellt, das man es besser nicht hätte machen können. Sona Charaipotra und Dhonielle Clayton ist mit "Dein letztes Solo" wirklich ein sehr spannendes Buch gelungen. Der Einstieg in die Handlung gelingt schnell. Man findet sich sofort im Ballettalltag von Bette, June und Gigi wieder und erlebt mit, wie hart sie für ihre Träume kämpfen. Am Anfang kam ich immer mal wieder kurz durcheinander, wer wer ist da aus deren Sicht die Erlebnisse geschildert werden, aber mit fortschreitender Geschichte legt sich das wieder. Man erfährt nach und nach ihre Ziele und ihre Motivation, von ihrer Vergangenheit lernt man einiges und selbst wie die Eltern ihre Finger im Spiel haben bleibt dem Leser nicht vorenthalten.  Die Protagonisten sind mit einer guten Tiefe dargestellt die nach und nach noch weiter ausgebaut wird.  June ist Koreanerin und hat eine sehr strenge Mutter die täglich ihre Kontrollanrufe macht. June will perfekt sein und alles über jeden wissen. Gigi muss sich oft ihren Platz erkämpfen und wird von den Mittänzern nicht gemocht und versucht dies nicht an sich heran zu lassen. Bette geht ihren Weg und greift oft und gerne zu unfairen Mitteln und gönnt Gigi ihren Erfolg nicht.  Die Belastung, der Stress und die Spannung unter der die Tänzer stehen kommen sehr gut rüber und sind authentisch dargestellt. Hier wird nicht durch die rosarote Brille ein netter Ballettroman erzählt, hier kommt der wahre Ballettalltag gut durch.  Viele bemerkten, dass ihnen etwas mehr Thrillerelemente gefallen hätten, aber ich finde, da es als Jugendbuch deklariert ist, wurde hier genau das richtige Maß getroffen.  Fazit: Wer gerne Thriller liest wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, wer allerdings Jugendbücher und Ballett mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ein toller Roman bei dem oft die Luft anhalten muss und die Spannung kaum ein Ende findet.

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  • Na ja

    Dein letztes Solo
    Lilliput74

    Lilliput74

    13. September 2015 um 01:55

    Also mir hat das Buch überhaupt nicht zugesagt. Zu viel Konkurrenzkampf und zu wenig Tanz. Das es als Thriller bezeichnet wir, habe ich mir wesentlich mehr Spannung erwartet. Das Cover ist trotzdem wunderschön und war mir mit dem Recht leichten Schreibstil 2 Sterne wert.

  • Dein letztes Solo

    Dein letztes Solo
    Florenca

    Florenca

    07. September 2015 um 13:09

    Schreibstil Das Buch ist aus der Sicht von drei verschiedenen Tänzerrinnen geschrieben. Der ständige Wechsel zwischen den Charakteren stört den Lesefluss allerdings in keinster Weise. Vielmehr wird dadurch verdeutlicht, wie die einzelnen Handlungen der Charaktere auf die anderen Pro- und Antagonisten in dem Thriller wirken. Das Buch ist spannend geschrieben, allerdings handelt es sich hier nicht um einen spannungsreichen Thriller, sondern vielmehr um einen etwas entschärften Jugendthrill. Meine Meinung Das Buch spielt in der Welt einer Ballettschule in New York. Zwischen rosaroten Tüll und Ballettschuhen herrscht allerdings keinesfalls eine harmonische Stimmung, sondern vielmehr geht es darum, mit allen erdenklichen Mitteln an sein Ziel, die Solorolle, zu kommen. Hierbei wird von keinem noch so skurrilen Mittel Abstand gehalten und wenn dieses Mittel schon einmal das Ende der Karrerie der Sabotierten bedeutet. Wie gesagt, im Krieg und im Ballett ist alles erlaubt. Da zumindest die Sabotagen auf zum Teil wahren Gegebenheiten beruhen, hat mich der Thriller doch schon etwas schockiert. Das Menschen so ihre Ellenbogen ausfahren können, war für mich doch etwas verstörden, vor allem wenn es dabei um die eigene Freundin geht. Charaktere Gigi (Giselle): Gigi ist mein Lieblingscharakter in dem ganzen Buch und auch die Tänzerin auf dem Cover. Der Titel "deinen letztes Solo" ist auf sie bezogen und vor allem Bette und June wollen, dass Gigi nie mehr eine Solorolle erhalten wird. Gigi ist ein durch und durch sympathischer Charakter, der sich aus dem kompletten Intrigennetz der Schule heraushält. Sie versucht nett zu ihren Mitstudenten zu sein und auf ehrliche Weise an ihre Rolle zu kommen. Allerdings zieht sie ab der Mitte des Buches nicht nur wegen ihrer Solerolle den Hass ihrer Konkurrenten auf sich, sondern auch, weil sie sich in Alec, den Freund von Bette, verliebt. Ob das gut geht? Bette: Bette war die Queen der Sabotage im letzten Jahr an der Ballettschule. Nachdem sie ihr Ziel erreicht hatte und Cassie von der Schule gemobbt wurde, hat sie einen Gang zurückgefahren. Cassie (die Cousine ihrer Freundes) war weg und eigentlich sollte sie nun der strahlende Stern der Schule sein. Doch dann kam Gigi und Bette hatte eine neue Rivalin. Sie fängt an Gigi zu mobben. Doch bei ihr ist das Motiv Verzweiflung, vor allem, da sie ab einem gewissen Punkt Angst hat, Alec zu verlieren, während bei June das Motiv vielmehr tiefgehender Hass und Verzweiflung ist. June: June ist die Hexe unter den Ballerinas. Sie ist so ein falscher und verlogener Mensch, dass ich Bette dagegen noch wahnsinnig sympathisch fand. Eigentlich hätte sie in dem Buch einmal ordentlich auf die Schnauze fallen müssen, aber ... lest selbst!

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  • Dein letztes Solo

    Dein letztes Solo
    sternenstaub178

    sternenstaub178

    22. August 2015 um 10:49

    Giselle, Bette und June haben einen gemeinsamen Traum. Sie wollen eine Primaballerina werden und für diesen Traum geben sie alles. Die erste große Aufführung ist die Nussknacker- Aufführung. Bette ist sich ziemlich sicher, dass sie die Hauptrolle bekommt umso größer ist die Verwirrung als Giselle, die von allen nur Gigi genannt wird die Rolle bekommt. June bekommt nur die Rolle der Zweitbesetzung für Gigi. Jede der drei Mädchen hat ihre eigene Geschichte und kämpft auf ihre Weise für den Großen Traum.  Durch den Druck an der Ballettakademie gibt es natürlich immer wieder irgendwelche Intrigen. Nur als Leser erfährt man auch nicht wirklich, wer es genau war. Man kann immer nur Vermutungen anstellen. Das sorgt für die richtige Spannung in der Geschichte. Mir fiel es allerdings schwer irgendeine der Drei sympathisch zu finden, weil jede ihre Geheimnisse mit sich trägt und auf ihre Weise für den Traum kämpft. Denn in diesem einen Punkt sind alle Drei gleich. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann finde ich Giselle noch am sympathischsten Im Buch wird immer abwechselnd aus der Sicht von Bette, Giselle und June erzählt. Zuerst hatte ich einen Verdacht, wer hinter den ganzen Intrigen steckt aber je mehr ich gelesen hatte desto weniger war ich mir damit sicher. Trotzdem hätte es für mich noch ein bisschen spannender sein können. Denn zwischendurch gab es leider ein paar langatmige Stellen an denen nichts passiert ist und die Geschichte nicht wirklich vorankam. Alle drei Mädchen stehen unter einem enormen Druck und man bekommt einen guten Einblick, was in einer Ballettakademie so alles abgeht. Ich finde nur, dass man das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen kann. Das Ende habe ich zwar auch so vermutet aber nicht in der Form. Das Cover des Buches gefällt mir aber wirklich gut und ist auch passend zur Geschichte gewählt. Fazit: Eine Geschichte, die nicht nur etwas für tanzbegeisterte ist doch leider fehlt die richtige Spannung.

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  • Die nackte Wahrheit hinterm Bühnenvorhang!

    Dein letztes Solo
    Samy86

    Samy86

    18. August 2015 um 19:01

    Inhalt: Jeder möchte an die Ballett-Akademie im Herzen von Manhattan und erst einmal dort angekommen, ist jedes Mittel recht um voran zu kommen, zu glänzen und unter der Scharr der anstrebenden Sternchen hervorzustechen.  Als die Nußknacker-Aufführung näher rückt, kommt es zum Eklat, den jeder ist dem nächsten Feind und der Konkurenzkampf enorm. Aus Freundinnen werden die größten Feindinnen, aus Eifer eiskalter unberechenbarer Hass... Schnell wird klar, dass eine Teilnehmerin den Traum vom Primaballerina Dasein nicht nur träumt, sondern lebt und bereit dazu ist alle Hebel in Bewegung zu versetzen  um an ihr Ziel zu gelangen, wirklich ALLE Hebel...! Meine Meinung: Anversich ist " Dein letztes Solo " von Sona Charaipotra ein lesenswerter und durchaus interessanter sogar spannender Jugenthriller, aber für meinen Geschmack fehlt das gewisse Etwas welchen ihn zu einem wirklich empfehlenswerten Jugendthriller werden lässt.  Zu Beginn war ich wirklich total fixiert in die Seiten und die Handlung hat mich auch vollkommen angesprochen, doch leider waren es dann die Intrigen, böse Streiche und auch der Ehrgeiz der Hauptprotagonistinnen, der mir irgendwann auch arg auf den Nerv ging. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die an einer realen Balletthochschule mit Sicherheit anzutreffen ist, dennoch fand ich es sehr übertrieben und der eigentliche Spannungseffekt, den man bei einem Thriller erwartet, ging für mich dadurch verloren. Auch empfand ich die Ereignisse leider vorhersehbar. Es fehlte an Informationen und irgendwo auch etwas an einem winzigen Hauch Realität.  Und nun das große Aber an meinen negativen Äußerungen, denn obwohl " Dein letztes Solo " für mich kein überzeugender Thriller ist, so muss ich gestehen, dass ich mich dennoch unterhalten gefühlt habe.  Die drei Protagonistinnen Bette, June und Giselle waren sehr authentische geschildert und man konnte eine kleine aber feine Bindung zu ihnen aufbauen. Bette würde ich als die ehrgeizige Dauerzicke bezeichnen, deren Ziel es ist in die Fußstapfen ihrer Schwester zu treten und zu beweisen, dass sie genauso gut ist, wenn nicht sogar besser. Leider geht ihr Plan nicht auf und der Zickenterror ist vorprogrammiert.  June ist im Gegensatz zu Bette eine absolute Perfektionistin, jeder Schritt, jede Haarsträhne und vor allem jedes Gramm welches ihren mageren Körper ziert muss ganz genau passen, und wehe wenn es nicht so ist, da kann sie auch ganz andere Seiten auffahren! Dann haben wir noch Giselle, ein absoluter Freigeist und um ehrlich zu sein eine richtig faule Socke. Dennoch und das ist das witzige an ihr, scheint alles was sie anfasst zu klappen und so bekommt ausgerechnet sie eine der begehrtesten Rollen in der Nußknacker-Aufführung - Was mit erstaunen ihrerseits und Unmut  ihrer Kolleginnen gekrönt wird. Das Cover ist sehr passend. Fällt es durch seine knackige pinke Farbe sofort ins Auge, so greift es auch die Thematik des Balletts auf und das dies zu einem reinen Scherbenhaufen werden kann, wenn man nicht so mitspielt wie gewollt... Der Schreibstil von Sona Charaipotra ist flüssig, flippig und im passenden Moment fesselnd. Er wirkt sehr überzeugend, bringt dem Leser die Handlung, Schauorte und Protagonisten sehr nahe und vervollständigt so das Bild welches in einem aufkeimt. Fazit: Leider fehlte mir in diesem Thriller das gewisse Etwas, welches mir Gänsehaut verleit, aber dennoch ist er sehr unterhaltsam und konnte an durch den tollen Schreibstil und einigen anderen Elementen bei mir punkten. Prinzipiell würde ich das Buch niemandem ans Herz legen, aber auch niemandem davon abreden es zu lesen und sich ein eigenes Bild der Geschichte und deren Protagonisten zu machen. Denn wie man weiß Geschmäcker sind verschieden und vielleicht trifft er genau deinen Geschmack!

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Dein letztes Solo"

    Dein letztes Solo
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    11. August 2015 um 14:08

    Wie weit bist du bereit… für deinen Traum zu gehen? Heute habe ich für euch das Buch “Dein letztes Solo” von Sona Charaipotra und Dhonielle Clayton aus dem Heyne Verlag. Giselle, Bette und June sind Schülerinnen der berühmtesten Balletakademie Manhattans. Als die Rollenverteilung für den Nussknacker ansteht ist jedoch für alle klar, wer die Hauptrolle ergattern wird. Bette plant schon seit sie ein Kind ist in die Fußstapfen ihrer älteren Schwester Adele zu treten. Adele war damals schon die Zuckerfee und Bette weiß, dass sie in dieser Rolle genauso strahlen wird. Doch Bette tanzt die Schneekönigin. Wieder aller Erwarten bekommt Giselle, “die Neue”, die Rolle der Zuckerfee. …June ist ihre Zweitbesetzung… Bettes Traum zerplatzt in Windeseile – sie ist nicht die Zuckerfee, dafür aber “die Neue”?! Und auch in June wächst der Hass auf Giselle – wenn sie immer nur die elende Zweitbesetzung ist, nimmt ihre Mutter sie von der Akademie. Für Beide steht fest: Das wird Giselle büßen! Was haben die Beiden vor? …wird Giselle wirklich als Zuckerfee auftreten? Und wer von ihnen nimmt wirklich alles für ihren Traum in Kauf?! Ich finde des unglaublich spannend, was für eine realistische Atmosphäre hier von den Autorinnen erschaffen wurde. Es ist nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig dieses Kampfgeistes und dieser harten Arbeit geschildert, dass es beim Lesen immer noch authentisch wirkt. Man kann förmlich spüren, wie alle drei ihr Ziel erreichen wollen und mit Schweiß, Blut und Tränen daran arbeiten. Teilweise ist man sogar schon geschockt, wie weit sie dafür gehen! Allerdings finde ich es gut, dass nicht alles rosarot und glitzernd beschrieben wurde, sondern dass man auf der einen Seite diese harte Arbeit und auf der anderen Seite diese glitzernde Bühnenwelt zu lesen bekommt. Die Charaktere lassen sich gut in ihren Handlungen und Gedanken unterscheiden und bleiben ihrem Charakter treu. Teilweise kommt man zwar etwas durcheinander, da so oft der Charakter geändert wird, aber das ist nicht weiter schlimm. Wenn dieses Buch nicht als “Thriller” deklariert wäre, wäre für mich die volle Punktzahl sicher!  Da allerdings “Thriller” draufsteht und somit auch “Thriller” drin sein sollte, muss ich leider einen halben Punkt abziehen. Man hätte definitiv einen guten Thriller aus diesem Buch machen können, aber dafür waren die vorhandenen Elemente einfach zu schwach und zu wenig. Betrachtet man dieses Buch einfach als die Geschichte dreier Balletttänzerinnen, so kann ich sie wirklich nur empfehlen!! Für mich also ein sehr lesenswertes Buch über die harte Arbeit und den Konkurrenzkampf am Ballett, aber definitiv kein Thriller. Ich vergebe 4 1/2 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • Ballett - Was bist du bereit zu tun?

    Dein letztes Solo
    Nadinini

    Nadinini

    08. August 2015 um 15:41

    Ich saß wirklich länger an diesem Buch, als gedacht. Für die ersten 200 Seiten hätte ich mir schon etwas mehr Spannung gewünscht, letztendlich war die Vorstellung allein aber schon schlimm, wenn man bedenkt, welche Mittel einige Ballerinas eingesetzt haben, nur um selbst die beste Rolle zu bekommen. Ab da kam ich aber wirklich gut in die Geschichte rein, vielleicht auch, weil ich dann am Stück gelesen und mich mehr auf die Geschichte eingelassen habe. Was mir schwerfiel war, zu verstehen wieso man Dinge tut, nur um andere zu manipulieren. Natürlich geht es den Leuten um die Zukunft, darum Tänzer zu werden und etwas zu erreichen und mir ist klar, dass die anderen dann Konkurrenz sind, trotzdem finde ich nicht, dass man zu solchen Mitteln greifen muss, immerhin kann man nicht jeden ausschalten. Was die Mittel angeht, die eingesetzt wurden hätte ich mir das Ganze ehrlich gesagt viel krasser vorgestellt. Ich hätte wirklich mit richtigen Psychospielchen und körperlichen Schwierigkeiten gerechnet, vielleicht sogar wirklich ernsten Fällen. Bei sowas fällt es mir persönlich nicht ganz so leicht nachzuvollziehen, wie wichtig einer Person gewisse Dinge sind und wie sehr diese dann auch unter Beschädigung oder Zerstörung dieser leidet. Bei einigen Dingen wurde allerdings auch mir das Herz schwer und ich konnte nicht glauben, was da angerichtet wurde. Vor allem aber merkt man, wie diese anfänglichen Streiche mehr und mehr ausarten. Gegen Ende kommt dann natürlich der Oberhammer. Als Leser bekommt man einen Einblick in die Gedankenwelt von 3 Mädchen, Bette, June und Gigi, wobei Gigi in meinen Augen die Einzige ist, die immer aufrichtig, offen und herzlich war. Bette und June habe ich nach und nach als immer hässlicher werdende Schlangen gesehen und was mich stört ist, dass das scheinbar nie ganz aufgedeckt wird. Allgemein finde ich, dass man manche Dinge zwar verstehen will, sie aber nie nachvollziehen kann. Für so etwas gibt es keinen guten Grund. Balletterfahrungen muss man für dieses Buch nicht haben, ich denke aber, dass diejnigen unter euch, die vielleicht doch Erfahrung haben auch mehr Spaß an dem Buch haben könnten und diesen ganzen Kampf, sowie die Streiche und Schmerzen eher nachempfinden kann, weil sie denjenigen näher gehen. Es war definitiv interessant sich mal in eine solche Welt hineinzuversetzen, allerdings wird auch der Leser während des Lesens unter Druck gesetzt und ich habe zwischendurch sogar ein anderes Buch lesen müssen. Die Nebencharaktere sind hier so ausgeprägt, dass sie oft eine genauso wichtige Rolle einnehmen, wie die Protagonistinnen. Man kann aber doch keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen, weil man nie weiß, ob man ihnen wirklich trauen kann oder nicht und sich so natürlich auch nicht weiter auf sie einlassen möchte, vielleicht auch aus Angst, enttäuscht zu werden. Die einzige Person, der ich immer getraut habe, die all ihre Gedanken geteilt hat, war Gigi. Charaktere, wie Will, Alec, Henri, Eleanore, usw. bleiben in meinen Augen immer irgendwo ein Rätsel und man weiß bis zum Ende nicht was genau sie irgendwann einmal verbrochen haben. Die Geschichte ist eine wirklich gute Idee und ein guter Thriller. Ich hätte mir noch etwas krassere Dinge gewünscht, wenn ich ehrlich bin, war während des Lesens aber auch schon einer Menge Druck ausgesetzt und da das Buch auch ziemlich dick ist, empfehle ich es nur denen, die wirklich Lust auf Ballett und Konkurrenzkampf haben. Fazit: Das Buch ist definitiv einen Blick wert, nicht nur für Thrillerfans. Wer mit Druck, Konkurrenzkampf und Ungewissheit umgehen kann, der sollte sich dieses Buch mal ansehen. Sowohl die männlichen, als auch die weiblichen Rollen, kann man als Leser bis zum Ende nicht ganz erfassen und es bleibt auch nach dem Lesen ein Rätsel, was genau schon alles getan wurde. Selbst bei den Protagonistinnen bleiben Rätsel vorhanden. Die einzige Person, zu der ich eine gute Bindung aufbauen konnte, war Gigi. Für mich ist das leider ein Minuspunkt, weil es mir schon wichtig ist, nach so vielen Seiten mehr bei den Personen zu empfinden. So richtig kann man auch den Konkurrenzkampf nicht erfassen und begreifen und ich hatte Schwierigkeiten, die Dinge nachzuvollziehen und hätte mir während des Lesens mehr Spannung gewünscht. Außerdem fehlt mir beim Ende vor allem der Grund einer Person für das, was getan wurde und was nun mit gewissen anderen passiert ist. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen und vergebe diesmal 3,5 Sterne.

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  • Dein letztes Solo

    Dein letztes Solo
    Naddlpaddl

    Naddlpaddl

    01. August 2015 um 14:56

    Ballett ist nicht einfach nur irgendetwas, es ist ihr Leben, ihre Berufung. Bette June und Giselle sind an einer Elite Uni für Ballerinas und  geben dort jeden Tag ihr Bestes um von den Lehrern überhaupt wahrgenommen zu werden. Das große Ziel ist es die Hauptrolle in der Nussknacker Aufführung zu bekommen, denn dann hat man es geschafft und alle Türen stehen einem offen. Nur eine kann diese Rolle haben und alle wollen sie. Doch eine der Mädchen ist dazu bereit ALLES für ihren Traum zu geben und bringt sich und alle anderen damit in Gefahr. Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Jedes Kapitel ist einer der drei Protagonistinnen gewidmet und man lernt die drei schnell kennen und kann auch schnell sondieren, wen man mag und wen eher nicht. Die Geschichte handelt alle Klischees ab, die ich im Kopf habe wenn ich an Ballett und die Tänzerinnen denke. Neid  und Missgunst und vor allem aber der ständige Kampf mit dem eigenen Gewicht und der eigenen Disziplin. In sofern hat mich die Story nicht wirklich überrascht. Giselle ist eindeutig die sympathischste von allen Dreien und auch die, die am wenigsten kaputt ist. Sie tanzt mit Freude und kann auch Gönnen. Nur leider scheint genau dieses Verhalten die anderen Mädels an der Akademie nur noch mehr zu verstimmen. Trotzdem ist sie ein sehr schwacher Charakter, lässt sich schnell beeinflussen und ist in meinen Augen viel zu lange viel zu naiv. June ist unscheinbar, man erfährt kaum etwas über sie, außer über ihre Probleme damit das Mindestgewicht überhaupt zu halten und nicht drunter zu kommen. Ansonsten muss ich sagen ist sie für mich eher blass und nahezu uninteressant und ihre Kapitel haben mich eher weniger interessiert, denn es war am Ende ja doch immer dasselbe. Ähnlich ging es mit bei Bette und ihren Kapiteln, sie ist zwar von Hass zerfressen und scheinbar skrupellos und doch fehlt mir bei ihr der Tiefgang. Ich kam keinem der Mädchen wirklich nahe und hatte nie das Gefühl sie zu kennen und/oder zu mögen. Die Geschichte plätscherte dann so vor sich hin. Es folgte eine fiese Intrige auf die andere und ein Streit auf den nächsten. Immer wieder habe ich mich gefragt wie es sein kann, das die Lehrer dabei zu sehen wie Schüler ihrer Akademie bedroht werden. Läuft das wohl wirklich so? Werden da einfach die Augen vor der Wahrheit verschlossen? So in der Mitte habe ich dann damit begonnen die Seiten mehr oder weniger nur noch zu überfliegen, denn Informationen hat man sowieso nicht bekommen und ich habe mich als Leser auch nicht hinters Licht führen lassen und wusste ziemlich schnell wer hier der eigentliche Drahtzieher ist. Das Lesevergnügen hat dann leider darunter gelitten, ich war zunehmend genervt von den Klischees und den blassen Charakteren und wollt eigentlich einfach nur noch gerne fertig werden. Ich habe einfach mit etwas Neuem gerechnet, etwas was mich wirklich überraschen kann, doch leider wurde ich damit enttäuscht. Auch wenn das jetzt alles sehr negativ klingt kann ich trotzdem nicht sagen, dass es schlecht war und das ich mich beim Lesen zu Tode gelangweilt habe. Kennt ihr das wenn ihr ein Buch lest, was euch eigentlich nicht gefällt, aber irgendwie trotzdem gut ist? Ich kann es nicht so richtig beschreiben leider. Ich würde das Buch keinem empfehlen, aber auch niemandem davon abraten, denn verschenkte Zeit war es für mich nicht und auf einer gewissen Ebene konnte es mich auch wirklich unterhalten. Der lockere Jugendliche Schreibstil hat dann seinen Rest dazu beigetragen, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe. Ich siedele das Buch im guten Mittelfeld an, denn es hat durchaus Potenzial, was für mich aber leider zu wenig genutzt wurde in diesem Fall.

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  • Dein letztes Solo

    Dein letztes Solo
    bookblossom

    bookblossom

    30. July 2015 um 10:21

    Erster Satz: Es fühlt sich immer wie sterben an. Drei Mädchen – ein Traum. Gigi, Bette und June wollen in die Riege der großen Primaballerinas aufgenommen werden, doch nur eine kann es an der Ballettakademie Manhattens schaffen. Als die Luft an der Spitze immer dünner wird, fahren die Mädchen ihre Krallen aus. Was jedoch harmlos beginnt, wird bald zu einem erbitterten Kampf, in dem es keine Regeln mehr zu geben scheint. Wer wird als erste untergehen und wem gelingt es, sich die Hauptrolle der Zuckerfee zu ertanzen? Bette ist der unangefochtene Star der Schule, sie ergattert nicht nur jede Hauptrolle, sondern hat auch das Herz des begehrten Tänzers Alex für sich gewonnen. Perfektion ist für sie alles, denn schließlich eifert sie ihrer großen Schwester nach, die bereits ein gefeierter Star am Balletthimmel ist. Doch als die exotische Giselle nach New York kommt, gerät ihre Position ins Wanken. Mit ihrem Charme und der puren Leidenschaft für den Tanz, wickelt das schwarze Mädchen nicht nur ihre Tanzlehrer, sondern auch Alex um den Finger. Für Bette eine klare Kampfansage! Die unscheinbare June scheint jedoch keine Aussicht auf Erfolg zu haben. Egal wie hart sie trainiert, immer nur tanzt sie die Zweitbesetzung. Umso größer ihr Frust wird, umso mehr setzt sie auf ihre zarte Figur, wobei sie jegliche Grenzen ignoriert. Und sollte das auch nicht helfen, so gibt es andere Möglichkeiten an die Hauptrolle zu gelangen… Sympathieträgerin der Geschichte ist ganz klar Giselle, die nicht nur wegen ihrer Hautfarbe, sondern auch angesichts ihres zuvorkommenden und liebevollen Wesens, wie ein bunter Hund aus der Menge sticht. Als sie gleich nach Aufnahme in die Akademie zusehends ins Rampenlicht rückt, macht sie sich unbewusst Feinde und ist fortan Opfer fieser Mobbing-Attacken. Mit ihrem Charakter wird auch der Rassismus sehr stark zum Thema gemacht. Wäre das alles nicht schon schlimm genug, hat Gigi auch noch mit einem belastenden Geheimnis zu kämpfen, das niemals ans Licht kommen darf. Spieluhrballerina Bettes Welt bröckelt währendessen an allen Ecken. Unter dem Druck ihrer ehrgeizigen Mutter und der fehlerlosen älteren Schwester, kehrt sie ihre bösartigste Seite ans Licht und versucht sich mit allen Mitteln, an ihr altes, erfolgreiches Leben zu klammer. Dabei fällt es ihr immer schwerer zu erkennen, wann sie zu weit geht. Für die halbasiatische Junge empfand ich während des Lesens am wenigsten Mitgefühl. Ihren kalten und berechnenden Charakter kann man leider nur schwer ins Herz schließen. Doch auch sie handelt nicht ohne Grund, denn so einige Probleme lasten auf ihrer Schulter. Im Fokus der Geschichte steht das Miteinander der einzelnen Schülerinnen und ganz besonders natürlich der Konkurrenzkamf unter ihnen. Neid, Intrigen und Hass stehen an der Tagesordnung. Dabei sind so manche Aktionen der Mädchen untereinander wirklich grausam, doch mit richtigen Thrillerelementen konnte das Buch nicht aufwarten. So dümpelt die Handlung immer nur leicht dahin und Spannungsspitzen sind genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Enttäuscht hat mich vor allem das Ende der Geschichte. Dieses kam viel zu abrupt und ließ einiges an Fragen offen. Nach den ausführlichen 400 Seiten über Gigi, Bette und June, hätte ich mir ein runderes Finale gewünscht. Auch zweifle ich daran, dass das Buch Leser überzeugen kann, die keine Fans des Balletts sind, oder zumindest ein größeres Interesse daran haben. Sollte euch das Thema also so gar nichts sagen, wäre es ratsam die Finger von dieser Geschichte zu lassen. Cover Dieses Cover fällt auf! Das knallige Pink leuchtet richtig und lässt die schöne, schwarze Ballerina dabei fast schon ein wenig verblassen. Insgesamt kein schlecht gewähltes Motiv, doch da ich kein Fan von solch kanlligen Rosatönen bin, hätte es für mich ruhig ein wenig düsterer sein können. Fazit Ein Buch das tief in die Welt des Tanzes führt. Zwar wird eine solide und eingängige Geschichte erzählt, doch mangelt es dem Jugendthriller an der richtigen Portion Spannung und gegen Ende blieben mir zu viele Fragen offen. Vielen Dank an Heyne fliegt und das Boggerportal für dieses Rezensionsexemplar! © BookBlossom http://book-blossom.blogspot.co.at/

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  • "Dein letztes Solo" - die traurigen Abgründe hinter der perfekten Fassade

    Dein letztes Solo
    LieLu

    LieLu

    16. July 2015 um 14:25

    Dein letztes Solo (Sona Charaiporta und Dhonielle Clayton) Heyne fliegt (Heyne Verlag) Die Autoren Sona Charaiporta ist Autorin und Journalistin und lebt in New York City. Da sie sich für kaum eine andere Tätigkeit mehr begeistern kann als für das Schreiben, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. Dhonielle Clayton arbeitet als Schulbibliothekarin in Harlem. Zuvor hat sie Englisch an einer Ballettakademie unterrichtet, wo sie vermutlich schon Recherchen zu Dein letztes Solo betreiben konnte. Mit Sona Charaiporta zusammen hat sie den Jugendbuchblog TeenWritersBloc.com begründet. Dein letztes Solo Giselle, Bette und June sind drei Freundinnen, welche alle ein Ziel verfolgen: die beste Ballerina am russischen Ballett werden. Jede von ihnen ist einzigartig und anders. Während Bette eine typische Spieluhrenballerina ist, fällt Giselle, genannt Gigi, durch ihre braune Hautfarbe, ihre Exotik und die vielen Sommersprossen auf. June ist als Halbasiatin ebenfalls exotisch und setzt vor allem auf ihre Figur. Für diese hungert sie sich auf ein krankhaftes Gewicht. Als der Nussknacker vor der Tür steht tanzen die Mädchen um ihr Leben und die Hauptrolle, die Zuckerfee. Als eine von ihnen die Rolle bekommt, steht sie sofort in der Schussbahn ihrer so genannten Freundinnen. Erst vor ein paar Jahren musste eine Ballerina gehen, weil einer der Tänzer sie während der letzten Proben fallen lies und sie sich die Hüfte brach. Absicht oder nicht? Doch vor allem eine der Freundinnen ist bereit für ihren Traum alles zu tun und prescht ohne Rücksicht auf Verluste voran. Fazit Ein wirklich spannender Thriller, welcher sich um das Leben an einer russischen Ballettakademie mit all ihren Höhen und Tiefen beschäftigt. Im Fokus des Romans stehen die drei Freundinnen Giselle, genannt Gigi, Bette und June, welche sich gegenseitig das Leben schwer machen. Jede einzelne von ihnen möchte die Hauptrolle im Nussknacker und auch in der Giselle ergattern. Doch das Mobbing der anderen, macht es jeder einzelnen von ihnen unmöglich konzentriert zu proben und manch eine schießt mit ihren Aktionen weit über das Ziel hinaus. Als dann auch noch die Liebe ins Spiel kommt, ist es um die Zurückhaltung der drei Mädchen geschehen. Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist spannend, angenehm und locker. Gerade das Erzählen aus den drei Perspektiven von Bette, June und Giselle macht den Roman sehr abwechslungsreich. Besonders ansprechend fand ich das interessant gestaltete Cover. Nicht nur die Farbe pinkt macht es auffallend, sondern auch die im Mittelpunkt stehende asiatische Ballerina im schwarzen Tutu, welche durch einen schwarzen Spiegel durchtanzt. Darüber legt sich ein weißer Balken, in welchem der Titel des Buches steht. Dies stellt das Thema des Thrillers sehr gut in den Mittelpunkt. Alles in allem ein wirklich spannender und fesselnder Roman, welcher einen interessanten Einblick in die Welt des Ballett, mit all ihrem Drill und den Zwang so dünn wie möglich zu sein, bietet. Ich war traurig, als der Roman nach 480 Seiten schon wieder vorbei war und ich finde auch, dass doch noch ein paar Fragen auf meiner Seite offen geblieben sind. Ich würde jedenfalls gern noch mehr lesen über June, Bette und Gigi. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/07/dein-letztes-solo-die-traurigen.html

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