Sonia Laredo

 3.4 Sterne bei 66 Bewertungen
Autorin von Das Glück der Worte, Y Entonces Sucedio Algo Maravilloso und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sonia Laredo

Sonia LaredoDas Glück der Worte
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Das Glück der Worte
Das Glück der Worte
 (65)
Erschienen am 27.10.2014
Sonia LaredoY Entonces Sucedio Algo Maravilloso
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Y Entonces Sucedio Algo Maravilloso
Y Entonces Sucedio Algo Maravilloso
 (1)
Erschienen am 01.04.2014
Sonia LaredoY entonces sucedió algo maravilloso (eBook)
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Y entonces sucedió algo maravilloso (eBook)
Sonia LaredoE alla fine successe qualcosa di meraviglioso
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E alla fine successe qualcosa di meraviglioso
Sonia LaredoY entonces sucedió algo maravilloso
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Y entonces sucedió algo maravilloso
Y entonces sucedió algo maravilloso
 (0)
Erschienen am 30.04.2013

Neue Rezensionen zu Sonia Laredo

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Phyrias avatar

Rezension zu "Das Glück der Worte" von Sonia Laredo

Hatte mir mehr erhofft
Phyriavor 7 Monaten

„Eine Fülle an Büchern. Teurer und wertvoller als Goldbarren. Weil die Bücher – viel mehr als Gold – im Leben nutzen. Dabei, ein besseres Leben zu führen. Wirklich zu leben.“
 
Die Handlung:

Für Brianda sind Bücher ein Wegweiser, sie enttäuschen nicht, lassen sie nie im Stich und haben immer einen Rat parat. Als sie also ihren Job als Lektorin verliert, lässt sie ein Buch entscheiden wohin die Reise sie führen soll. Sie nimmt das Wichtigste mit, steigt in ihr Auto und fährt los. Auf der Suche nach einer Tankstelle unterwegs stößt sie auf dem Pilgerweg jedoch auf das kleine, zauberhafte Dörfchen Nuba. In Don Lorenzo’s Buchhandlung findet sie Zuflucht sowie einen guten Freund. Es scheint, als würde Briandas Leben endlich zu einem Kunstwerk werden.


Meine Meinung:

Es fällt mir nicht leicht dieses Buch zu bewerten, weil es nun mal sehr speziell ist. Und wenn es nur nach der Haupthandlung gehen würde, würde der Roman von mir leider noch weniger Punkte bekommen.

Die spanische Autorin Sonia Laredo weiß mit Worten umzugehen und man spürt geradezu ihre Liebe zu den Büchern, die die Protagonistin Brianda, aus deren Sicht erzählt wird, teilt. Hier werden einige Bücher zitiert und Autorennamen genannt, die mir noch nie untergekommen sind und so lernt man auch noch etwas dazu. Obwohl es manchmal etwas überladen wirken kann, sind vor allem die Zitate gut in die Geschichte eingebaut worden, was mich positiv überrascht hat. Für jede Situation gibt es das perfekte Buch auf das Brianda zurückgreifen kann und seitdem sie Don Lorenzo mit dessen Buchhandlung unterstützt, bei ihm wohnt und auch eine Aussicht darauf hat diese selber mal übernehmen zu dürfen ist sie fast schon zu einem vollwertigen Mitglied der Gemeinde geworden. Sie merkt wenn jemand ein Problem hat und ob es sich nun um Eifersucht auf die eigene Schwester, geringes Selbstwertgefühl oder gar um Jemanden handelt, der mehr in der Zukunft lebt anstelle im Jetzt, bewahrt Brianda Ruhe, hat immer ein offenes Ohr und ein Buch zur Hand, das sie den Menschen als Unterstützung empfiehlt. Sie wirkt nie forsch, ist voller Weisheit, auch zu Themen wie Freundschaft, sodass man als Leser einiges für sich selber mitnehmen und daraus selber Kraft schöpfen kann. Genau diese Nebenhandlungen haben mich verzaubert. Menschen, die mit Problemen kämpfen, die jeder von uns kennt, Brianda’s Gedanken dazu und das alles mit wundervollen Zitaten unterlegt.


„Im Locus Docendi verschrieben wir Bücher wie ein Arzt, der ein Rezept für ein Medikament ausstellt, das eine Krankheit heilen soll. Medizin für die menschliche Seele. Das war unser Fachgebiet. Und das Beste daran war, dass es keine schädlichen Nebenwirkungen gab.“


Zu Brianda selber konnte ich aber leider keinen wirklichen Bezug aufbauen, ihre Handlungen und Reaktionen waren für mich oft nicht nachvollziehbar, ich konnte mir nie ein klares Bild von ihr machen, weil sie manchmal wie eine starke Frau wirkte und wenig später wiederum wie ein Häufchen Elend, mal überlegt handelt und dann wieder nicht. Für mich hat sie nie so reagiert, wie man es erwarten würde, es kam oft eher die entgegensetzte Reaktion zustande. Auch wenn sie ein sympathischer Mensch ist, so ist sie niemand mit dem ich mich identifizieren könnte. Habe mich öfter eher gefragt, ob es ihr Ernst sei. Don Lorenzo hingegen überzeugt auf ganzer Linie. Er ist wie ein Fels in der Brandung, jemand über den man sich in der Familie freuen würde. Brianda kann sich glücklich schätzen ihn als Freund zu haben.  

Das Buch ist eher ruhig geschrieben, Spannung kommt erst in den letzten Seiten auf und diese fliegen nur so vorüber.


Fazit:

Leider gibt es von mir nur drei Sterne, weil es zwar toll geschrieben wurde und die Idee schön ist, aber an der Umsetzung gescheitert ist. Hätte auf einige Szenen, die mir absolut unlogisch erschienen sind, getrost verzichten können. Dafür überzeugt das Buch mit schönen Zitaten und Sätzen, Weisheiten, interessanten Nebencharakteren, dem Cover und dem nachvollziehbaren Ende. Es hätte zwar umwerfend werden können, so ist es aber auch ein überaus lesenswerter Debütroman geworden von dem man einiges lernen kann.

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AnneMayaJannikas avatar

Rezension zu "Das Glück der Worte" von Sonia Laredo

Von Hesiod bis Borges, von Henry James bis Calderón de la Barca
AnneMayaJannikavor 8 Monaten

Cover:
Schlicht, der Titel ist Cover prägent, die Farben der Landschaft sind warm, der blaue Himmel strahlt Hoffnung aus.

Zum Buch:
Briana verliert nach fast zwanzig Jahren ihren Job in einem Verlag, als Lektorin. Sie fällt der spanischen Wirtschaftskrise zum Opfer. Von dieser Tatsache völlig überrumpelt und geschockt, packt sie ihre Sachen und unternimmt eine planlose Reise. Hauptsache weg! Mit dem letzten Tropfen Benzin, strandet sie in Nuba. Sie hatte ein Schild gesehen, das die Buchhandlung einen Nachfolger sucht. Das wäre doch das Richtige für sie.
"Mein ganzes Leben über haben mich die Bücher vor dem Absturz bewahrt, vor der Depression, der Isolation und sogar vor dem Wahnsinn. Daher konnte ich mir gut vorstellen, dass sie mich auch vor dem Bankrott und der Armut retten würden, sollte es einmal dazu kommen. Und das tat es." (Seite 6)
Aber auch das Leben im fantastischen Nuba ist nicht einfach.
"Um aus meinem Leben ein Kunstwerk zu machen, musste ich Durchhaltevermögen besitzen, durfte ich nicht zu früh aufgeben. Ich musste mit kleinen Schritten vorangehen, einen nach dem anderen, unermüdlich, ohne mein Ziel aus den Augen zu verlieren. Natürlich würde ich auf Hindernisse stoßen, aber davon durfte ich mich nicht entmutigen lassen, ich musste geduldig sein. Letzten Endes ist es einfacher, über eine raue Oberfläche zu gehen als über eine allzu glatte: Die Hindernisse in unserem Leben sorgen für die Bodenhaftung.
Deswegen ist ein Hindernis keine Widrigkeit, sondern eine Chance."
(Seite 64)
Briana sucht ihren Weg und schafft es, sich eine fröhliche, warme Zukunft zu bauen.

Meine Meinung:
Ein Buch über Bücher, über das geschriebene Wort. Nicht das erste Mal, aber eine schöne Idee.
Ich empfand das erste Drittel anstrengend zu lesen. Ich habe die Autorin Sonia Laredo als Studentin vor Augen gehabt, die ihrem Professor gefallen will und deshalb versucht alles, was sie bei ihm gelernt hat, in dieser Arbeit zu komprimieren. Es wurden Autoren und Bücher, Zitate und Interpretationen aneinandergereiht, bis einem schwindelig wurde. Ich fand ein Zitat nach dem anderen, welches ich in diese Rezension bringen wollte, aber es wurden immer mehr, dass ich mich fast nicht entscheiden konnte.
All dieses geballte Wissen, behinderte die Geschichte, die zusätzlich erzählt wurde. Die Geschichte vom Zauber in Nuba. Die Geschichte von Briana, die vor ihrem Leben davonlief, weil sie nicht begreifen konnte, was ihr passiert war und die von gütigen Menschen aufgefangen wurde, verzaubert wurde und ein neues Leben begann.
Sonia Laredo hat wahrlich einen schönen Erstling geschrieben. Ich habe aber das Gefühl, man sollte es nicht so ernst nehmen, weil es einen dann erschlägt, man sollt es als Spiel sehen, so wie Briana es auch tut. Die Protagonisten war seit sie ein junger Mensch war, auf sich allein gestellt und fand Trost im geschriebenen Wort, fand Hilfe bei bekannten (als Lektorin hatte sie Kontakt) und unbekannten Autoren. Die Bücher waren ihre Freunde und ihre Ratgeber. Briana war im Grunde ihre eigene, beste Kundin.
Aber auch ihr Verhältnis zu Don Lorenzo, der für sie zur Vaterfigur wird und sie immer wieder herausfordert und auf neue Ideen bringt, wird immer besser und freundschaftlicher, obwohl man ihr von dem mürrischen Buchhändler berichtet hatte.
"Kurz nachdem ich nach Nuba gekommen war, hatte Don Lorenzo mir mal gesagt, dass wir Buchhändler den Menschen Bücher »verschrieben«. Damals war mir nicht klar gewesen, dass er das wörtlich gemeint hatte. Doch es war genauso: Im Locus Docendi verschrieben wir Bücher wie ein Arzt, der ein Rezept für ein Medikament ausstellt, das eine Krankheit heilen soll. Medizin für die menschliche Seele. Das war unser Fachgebiet. Und das Beste daran war, dass es keine schädlichen Nebenwirkungen gab." (Seite 168)

Fazit:
Ein schönes Buch, eine lange Autorenliste, die nun auf mich wartet.


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Abundantias avatar

Rezension zu "Das Glück der Worte" von Sonia Laredo

Magisch, liebevoll, für Buchliebhaber
Abundantiavor 2 Jahren

Brianda ist Lektorin eines großen Verlages in Madrid und liebt Bücher über alles. Sie lebt alleine, ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen und außer Miguel, ihrem Finanzberater, kann sie keine wirklich wichtigen Menschen zu ihrem Leben zählen. Ihre wahren Freunde sind ihre Bücher. Als Brianda urplötzlich die Kündigung erhält, bricht ihre Welt zusammen. Wie soll es weitergehen, in ihrem sonst so monoton durchgeplanten Leben? Mit ihren Büchern als Wegweiser, beschließt sie, Madrid zu verlassen und den Jakobsweg zu erkunden. Doch so weit soll es nicht kommen. Auf dem Weg dorthin entdeckt sie ein märchenhaftes Dorf namens Nuba, in dem ein Nachfolger für einen Buchladen gesucht wird. Sie folgt ihrer Intuition und trifft so auf den herzlichen älteren Besitzer des Ladens, Don Lorenzo. Sie fühlt sich auf Anhieb wohl in dieser Umgebung und beschließt zu bleiben. Während ihres Aufenthaltes entsteht zwischen den beiden eine tiefgründige Freundschaft und Brianda erlebt zahlreiche Überraschungen. Ein unerwartetes, zunächst einmaliges Treffen mit einem Mann, Tomás, soll ihr Leben schlagartig verändern. Sie wird nach der gemeinsamen Nacht schwanger und wandelt sich vom grauen und einsamen Mäuschen, zur selbstbewussten, attraktiven Frau, die weiß, was sie will. Bis dahin ist es jedoch ein turbulentes Abenteuer, bei dem Brianda sogar in Lebensgefahr gerät. Die Entscheidung, Madrid zu verlassen und in Nuba neu anzufangen, bereichert Briandas Leben und ist das beste, was ihr trotz anfänglicher Hürden passieren konnte.

Sonia Laredo schafft es, Buchliebhaber mit ihrem hingebungsvollen Schreibstil in eine zauberhafte Welt zu locken. Sehr detailverliebt gelingt es der Autorin, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, oftmals selbst in Nuba anwesend zu sein. Diese traumhafte Kulisse, die Wichtigkeit der Freundschaft und Liebe, werden wundervoll und doch nachdrücklich vermittelt. Auch wird deutlich, dass die Autorin selbst Bücher über alles liebt und sie spart nicht an Zitaten, Autorenwerbung und Titelempfehlungen. Dies könnte dem ein oder anderen Leser vielleicht an mancher Stelle zu viel werden. Mir persönlich hat es jedoch gut gefallen. Was nach einer berechenbaren Geschichte klingt, wird allerdings ab der Hälfte des Buches zu einem unerwarteten Abenteuer und führt am Ende zu einem überraschenden Ergebnis. Besonders inspirierend fand ich, dass Brianda die Bücher als Wegweiser benutzt. Wenn sie eine Entscheidung fällen muss, oder nicht weiter weiß, schnappt sie sich spontan ein Buch, schlägt es auf, liest die Zeilen und handelt danach. Sie vertraut dem sich zeigenden Schicksal und überwindet so auch Herausforderungen.

Fazit : Wer magische Momente, romantische und sehnsüchtige Gefühle, in Verbindung mit Werten und Tiefgründigkeit erfahren will, sollte dieses Buch lesen. Das Debüt ist gelungen :)

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Gespräche aus der Community

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DieSchwarzeKathatzes avatar

"Ich hatte schon immer gewusst, dass ich die Welt in meinen Händen hielt, solange meine Hände in der Lage waren, ein Buch zu öffnen..."

Der spanischen Debütautorin Sonia Laredo gelingt ein märchenhafter Roman, ein liebevolles und bildreiches Buch über Bücher und... über die Liebe zu ihnen. "Das Glück der Worte" zieht seine Leser in den Bann und ist ein absolutes Muss für alle Bücherwürmer, Buchlinge, Leseratten und Bibliophile.

Zum Buch

Brianda lebt für die Bücher. Doch dem Verlag, für den sie arbeitet, geht es nicht gut, und eines Tages wird ihr überraschend die Kündigung ausgesprochen. Am Boden zerstört, beschließt sie zu verreisen. Irgendwo in den spanischen Bergen, auf dem Weg nach Santiago de Compostela, fällt ihr ein Schild ins Auge: "Nachfolger für Antiquariat gesucht". Brianda glaubt an einen Wink des Schicksals, denn die Bücher haben sie noch nie enttäuscht! So landet sie mitten im verwunschenen Dörfchen Nuba... und wird zur Heldin ihrer eigenen abenteuerlichen Geschichte, an deren Ende bisher ungekannte Erfüllung auf sie wartet.

Neugierig geworden? Dann auf zur Leseprobe!

Zur Autorin
Sonia Laredo arbeitet seit Jahren als Verlegerin in der spanischen Buchwelt und liebt, ganz wie ihre Heldin Brianda, die Literatur über alles. "Das Glück der Worte" ist ihr erster Roman.

Was erwartet Brianda in Nuba? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Antiquariat auf sich? Begleitet Brianda an einen zauberhaften Ort und bewerbt euch gleich für die Leserunde!* Gemeinsam mit dem DVA Verlag stellen wir dafür 25 Leseexemplare von "Das Glück der Worte" von Sonia Laredo bereit! Wer mitlesen will, beantwortet uns einfach folgende Frage:

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*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.
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