Sonia Laredo Das Glück der Worte

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Inhaltsangabe zu „Das Glück der Worte“ von Sonia Laredo

Eine sinnliche Erzählung voller Farben und Düfte, über das was im Leben wichtig ist: Freundschaft, Liebe, Glück - und das richtige Buch Brianda lebt für die Bücher. Doch dem Verlag, für den sie arbeitet, geht es nicht gut, und eines Tages wird ihr überraschend die Kündigung ausgesprochen. Am Boden zerstört, beschließt sie zu verreisen. Irgendwo in den spanischen Bergen, auf dem Weg nach Santiago de Compostela, fällt ihr ein Schild ins Auge: »Nachfolger für Antiquariat gesucht«. Brianda glaubt an einen Wink des Schicksals, denn die Bücher haben sie noch nie enttäuscht! So landet sie mitten im verwunschenen Dörfchen Nuba ... und wird zur Heldin ihrer eigenen abenteuerlichen Geschichte, an deren Ende bisher ungekannte Erfüllung auf sie wartet. Sonia Laredo arbeitet seit Jahren in der spanischen Buchwelt und liebt, ganz wie ihre Heldin Brianda, die Literatur über alles. Das Glück der Worte ist ihr erster Roman.

Romantisch und eindeutig für Bücherfreunde

— Abundantia
Abundantia

Nette Lektüre für zwischendurch.

— sanrafael
sanrafael

Ein Buch, das alles hat, um perfekt zu sein, Lebensnah, poetisch, tiefgründig, traurig! Super!

— Gitte-Booklove
Gitte-Booklove

Eine Liebeserklärung an alle Bücher! Gute Unterhaltung - ich hätte mir jedoch mehr Poesie und weniger "Lebensratschläge" gewünscht.

— Regenblumen
Regenblumen

Sprachlich wunderschön, aber unglaubwürdige Handlung, äußerst naive Hauptfigur. Gerade so 3 Sterne...

— daneegold
daneegold

Märchenhaft schöne Sprache, blasse Hauptfigur - Handlung, naja

— AliceDreamchild
AliceDreamchild

Schrecklich

— lila_socken
lila_socken

Sonia Laredos Erstling ist eine kleine Leseperle.

— droeppelminna
droeppelminna

Ein modernes Märchen - Liebeserklärung an die Literatur, wenngleich die Handlung simpel und wenig überraschen ist.

— Marysol14
Marysol14

Buch mit sehr schöner Sprache

— karin66
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  • Magisch, liebevoll, für Buchliebhaber

    Das Glück der Worte
    Abundantia

    Abundantia

    14. January 2017 um 13:53

    Brianda ist Lektorin eines großen Verlages in Madrid und liebt Bücher über alles. Sie lebt alleine, ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen und außer Miguel, ihrem Finanzberater, kann sie keine wirklich wichtigen Menschen zu ihrem Leben zählen. Ihre wahren Freunde sind ihre Bücher. Als Brianda urplötzlich die Kündigung erhält, bricht ihre Welt zusammen. Wie soll es weitergehen, in ihrem sonst so monoton durchgeplanten Leben? Mit ihren Büchern als Wegweiser, beschließt sie, Madrid zu verlassen und den Jakobsweg zu erkunden. Doch so weit soll es nicht kommen. Auf dem Weg dorthin entdeckt sie ein märchenhaftes Dorf namens Nuba, in dem ein Nachfolger für einen Buchladen gesucht wird. Sie folgt ihrer Intuition und trifft so auf den herzlichen älteren Besitzer des Ladens, Don Lorenzo. Sie fühlt sich auf Anhieb wohl in dieser Umgebung und beschließt zu bleiben. Während ihres Aufenthaltes entsteht zwischen den beiden eine tiefgründige Freundschaft und Brianda erlebt zahlreiche Überraschungen. Ein unerwartetes, zunächst einmaliges Treffen mit einem Mann, Tomás, soll ihr Leben schlagartig verändern. Sie wird nach der gemeinsamen Nacht schwanger und wandelt sich vom grauen und einsamen Mäuschen, zur selbstbewussten, attraktiven Frau, die weiß, was sie will. Bis dahin ist es jedoch ein turbulentes Abenteuer, bei dem Brianda sogar in Lebensgefahr gerät. Die Entscheidung, Madrid zu verlassen und in Nuba neu anzufangen, bereichert Briandas Leben und ist das beste, was ihr trotz anfänglicher Hürden passieren konnte. Sonia Laredo schafft es, Buchliebhaber mit ihrem hingebungsvollen Schreibstil in eine zauberhafte Welt zu locken. Sehr detailverliebt gelingt es der Autorin, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, oftmals selbst in Nuba anwesend zu sein. Diese traumhafte Kulisse, die Wichtigkeit der Freundschaft und Liebe, werden wundervoll und doch nachdrücklich vermittelt. Auch wird deutlich, dass die Autorin selbst Bücher über alles liebt und sie spart nicht an Zitaten, Autorenwerbung und Titelempfehlungen. Dies könnte dem ein oder anderen Leser vielleicht an mancher Stelle zu viel werden. Mir persönlich hat es jedoch gut gefallen. Was nach einer berechenbaren Geschichte klingt, wird allerdings ab der Hälfte des Buches zu einem unerwarteten Abenteuer und führt am Ende zu einem überraschenden Ergebnis. Besonders inspirierend fand ich, dass Brianda die Bücher als Wegweiser benutzt. Wenn sie eine Entscheidung fällen muss, oder nicht weiter weiß, schnappt sie sich spontan ein Buch, schlägt es auf, liest die Zeilen und handelt danach. Sie vertraut dem sich zeigenden Schicksal und überwindet so auch Herausforderungen. Fazit : Wer magische Momente, romantische und sehnsüchtige Gefühle, in Verbindung mit Werten und Tiefgründigkeit erfahren will, sollte dieses Buch lesen. Das Debüt ist gelungen :)

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  • Das Glück der Worte

    Das Glück der Worte
    Kleine8310

    Kleine8310

    04. March 2015 um 00:38

    "Das Glück der Worte" ist ein Roman der Autorin Sonia Laredo. Die Protagonistin Brianda arbeitet als Lektorin in Madrid. Seit dem Tod ihrer Eltern sind Bücher nicht nur ihr Lebensunterhalt, sondern zugleich auch Ratgeber und Familienersatz. Als Brianna gekündigt wird, lässt sie sich von ihren Büchern auf eine ungewisse Reise schicken, welche sie in eine versteckte Dorfidylle führt. In Nuba führt sie ihr Weg in die Buchhandlung des alternden Don Lorenzo. Brianda, die nach einem neuen Sinn in ihrem Leben sucht, vereinbart mit Don Lorenzo, dass sie seine Buchhandlung übernehmen darf, sollte es ihr gelingen, Lorenzos größten Schatz zu finden. So kehrt Brianda ihrem hektischen Großstadtleben den Rücken und taucht ein in die vermeintlich heile Welt der Bücher und des Dorflebens. Von Anfang an hat die Geschichte von Brianda einen märchenähnlichen Stil, der sich durch das ganze Buch zieht. Die Autorin hat unzählige historische Eckdaten, viele Zitate berühmter und mir unbekannter spanischer Autoren miteingebunden. Das hat mir am Anfang das Lesen etwas erschwert, da so viele Informationen oft von der eigentlichen Handlung ablenken, aber nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt. Und die zauberhafte Sprache, mit der Sonia Laredo schreibt, hat mich vollkommen in der Geschichte aufgehen lassen. Die bildliche Sprache versetzt einen in das Dorf und man hat das Gefühl in der Buchhandlung zu stehen, die Brianda entdeckt. Die Zitate im Buch regen zum Nachdenken an, was mir gut gefallen hat.   "Das Glück der Worte" ist eine wunderbare Geschichte, mit einer tollen Protagonistin, die einen in die Welt der Bücher entführt!

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  • Literarisches Glücksspiel

    Das Glück der Worte
    Gela_HK

    Gela_HK

    06. February 2015 um 12:39

    Briandas Leben in Madrid besteht aus Büchern. Als der Lektorin unerwartet gekündigt wird, begibt sie sich auf eine Reise. Erst einmal weg und dann weitersehen. Mitten im spanischen Nirgendwo entdeckt sie eine wunderschöne Landschaft und gleich darauf ein Schild »Nachfolger für Antiquariat gesucht«. Gefesselt von dem wundervollen Antiquariat beschließt Brianda im Dörfchen Nuba zu bleiben, nichts ahnend, dass das Schicksal noch einiges für sie bereithält. Sonia Laredo hat mit ihrem ersten Roman eine Bilderpracht an Worten geschaffen. Berührende, schmeichelnde, dahinwehende Sätze, die den Leser in das kleine spanische Dorf Nuba entführen. Brianda, die Hauptakteurin, hat sich als Ziel gesetzt, ihr Leben zu einem Kunstwerk zu machen. Ratgeber sind ihre Büchern, mit denen sie eine Art literarisches Glücksspiel spielt: Sie wählt ein beliebiges Buch aus, wählt eine Seite, ein Zitat und findet einen Hinweis auf die Zukunft. Zitat: "Ich bereitete mich darauf vor, dem Weg zu folgen, den die Bücher mir weisen würden, ohne zu wissen, dass sie mich in ein magisches Königreich führen würden, in dem ein geheimnisvoller Mann, ein uraltes Geheimnis und ein unermesslicher Schatz auf mich warteten". Der Zufall will es, dass sie im Antiquariat von Don Lorenzo den richtigen Ort dazu findet. Er bietet ihr Zuflucht und Freundschaft. Der alte Mann beauftragt sie einen Schatz im Laden zu finden. Erst dann darf sie das Antiquariat übernehmen. Was als kurze Reise beginnt, wird zu einem neuen Lebensabschnitt. Brianda verändert sich, findet die Liebe, wenn auch schmerzlich, nimmt Teil am Leben der Dorfbewohner und empfiehlt bei Problemen, die entsprechenden Bücher. Don Lorenzo ist für mich der heimliche Held dieser Erzählung. Seine Leidenschaft für sein Antiquarit, die ruhige, warme Ausstrahlung und die Freundschaft die er der völlig fremden Brianda entgegenbringt, machen ihn so sympathisch und echt. Die Leidenschaft zur Literatur ist auf jeder Seite zu spüren. Es gibt Zitate über Zitate von bekannten und unbekannten Schriftstellern, aus Märchen und Mythen. Manchmal überlagern sie zur sehr die Handlung, lassen das Geschehen in den Hintergrund treten. Dabei gibt es durchaus einen Spannungsbogen, der sich aber dezent und undramatisch im Hintergrund aufbaut. Mich hat besonders der Erzählstil gefangen genommen. Auf weitere Bücher von Sonia Laredo darf man gespannt sein.

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  • Um aus meinem Leben ein Kunstwerk zu machen…

    Das Glück der Worte
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    Inhalt: Eine sinnliche Erzählung voller Farben und Düfte, über das was im Leben wichtig ist: Freundschaft, Liebe, Glück - und das richtige Buch Brianda lebt für die Bücher. Doch dem Verlag, für den sie arbeitet, geht es nicht gut, und eines Tages wird ihr überraschend die Kündigung ausgesprochen. Am Boden zerstört, beschließt sie zu verreisen. Irgendwo in den spanischen Bergen, auf dem Weg nach Santiago de Compostela, fällt ihr ein Schild ins Auge: »Nachfolger für Antiquariat gesucht«. Brianda glaubt an einen Wink des Schicksals, denn die Bücher haben sie noch nie enttäuscht! So landet sie mitten im verwunschenen Dörfchen Nuba ... und wird zur Heldin ihrer eigenen abenteuerlichen Geschichte, an deren Ende bisher ungekannte Erfüllung auf sie wartet.   Ein Roman über das Leben und die Liebe, eine Hommage an die Magie des Lesens – aber vor allem ein Buch über Bücher: Ob Shakespeare, die Grimm’schen Märchen oder Dan Brown, stets weiß die Literatur am besten, wo der Weg liegt, der zum Glück führt. Meine Meinung: Dieses Buch strahlt von Anfang an so eine Wärme aus. Ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt, beinah wie in eine Decke gehüllt. Brianda hat eigentlich alles, was sie sich immer gewünscht hat, aber dann kommt es wie so oft, ganz anders als sie plötzlich von heute auf morgen aus ihrer Bahn geworfen wird. Sie beschließt erst einmal eine Auszeit zu nehmen und macht sich auf auf den Jakobsweg. Doch wieder kommt alles ganz anders als gedacht. Als sie durch den kleinen Ort Nuba kommt, sieht sie ein Schild mit „LOCUS DOCENDI; Antiquariat und Buchhandlung, Wegen Geschäftsaufgabe aus Altersgründen Nachfolger gesucht“ Dort angekommen trifft sie auf den Inhaber Don Lorenzo, der sie herzlich (naja, auf seine Art und Weise) auf und Brianda unterstützt ihn im Geschäft. Er stellt ihr in Aussicht den Laden übernehmen zu können, wenn sie den Schatz in seinem Laden findet.   Die ersten Kapitel beginnen mit den Worten: Um aus meinem Leben ein Kunstwerk zu machen….. Man spürt, wie sich Brianda in der Selbstfindungsphase befindet. In fast jeder Situation ihres Lebens fällt ihr ein passendes Buch ein. Die späteren Kapitel sind direkt einzelnen Büchern zugeordnet. Und somit begibt sich der Leser auch auf eine Reise durch die Literatur.   Fazit: Ein Buch, das von Herz zu Herz geht im Reich der Bücher. Prädikat: wertvoll!

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    • 4
  • Ein schönes Buch mit einigen Schwächen

    Das Glück der Worte
    claude20

    claude20

    Brianda liebt ihren Beruf. Sie ist Lektorin in Madrid und sie lebt für die Bücher. Aber in ihrem Verlag läuft es momentan nicht so gut und sie wird überraschend von heute auf morgen gekündigt. Dies ist für Brianda wie ein Schlag ins Gesicht. Sie begibt sich auf eine Reise durch Spanien und entdeckt bei ihrer Tour ein Schild auf dem ein Nachfolger für ein Antiquariat gesucht wird. Vielleicht ist dieses Schild und das Dorf Nubu ihr Schicksal. Hier in den Bergen am Jakobsweg will sie einen Neuanfang wagen, denn Bücher haben sie noch nie enttäuscht. Dieser Erstlingsroman von Sonia Laredo ist insgesamt wirklich bezaubernd geschrieben und entführt den Leser in die Gefühlswelt ihrer Protagonistin Brianda. Der Schock des Stellenverlustes trifft Brianda tief und ab diesem Zeitpunkt begibt sich der Leser mit ihr auf eine Reise, die eigentlich Anfangs kein bestimmtes Ziel hatte, aber in Nubu unerwartet gestoppt wird. Hier findet Brianda eine neue Aufgabe, einen neuen Lebensinhalt. Sie will hier heimisch werden und zusätzlich sucht sie das Geheimnis des Antiquariats. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten des Dorfes werden von Sonia Laredo liebevoll beschrieben und ich finde es sehr schade, dass es Nuba nur in ihrer Fantasie gibt. Sehr gerne wäre ich mal auf einen Besuch vorbeigekommen und hätte im Antiquariat nach dem Geheimnis gesucht oder in den Schätzen dort gestöbert. Aber leider bombardiert die Autorin ihre Leser mit extrem vielen Literaturempfehlungen und Zitaten aus meist bekannten literarischen Werken. Dies hat im Endeffekt meinen Lesefluss und auch meinen Lesegenuss beeinträchtigt. Klar es ist schön, dass Brianda eine Buchliebhaberin ist, aber die Autorin setzt meiner Meinung nach einfach zu viel Literaturwissen voraus, die ein durchschnittlicher Leser gar nicht aufweisen kann. Ich bin zwar auch ein Vielleser aber auch ich fühlte mich größtenteils zerschlagen von den vielen Verweisen auf andere Werke. Das ist wirklich sehr schade, denn die Gesamtgeschichte war sehr spannend und anrührend geschrieben. Aber aus diesen hier erwähnten Grund kann ich dem Buch leider insgesamt nur 8 von 10 Punkten geben. © claude

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    • 9
    parden

    parden

    10. January 2015 um 17:08
    buchjunkie schreibt Das Buch spricht mich nicht so an! Gut für meine WL :-)

    Da schließe ich mich an. Schade...

  • Leserunde zu "Das Glück der Worte" von Sonia Laredo

    Das Glück der Worte
    DieSchwarzeKathatze

    DieSchwarzeKathatze

    "Ich hatte schon immer gewusst, dass ich die Welt in meinen Händen hielt, solange meine Hände in der Lage waren, ein Buch zu öffnen..." Der spanischen Debütautorin Sonia Laredo gelingt ein märchenhafter Roman, ein liebevolles und bildreiches Buch über Bücher und... über die Liebe zu ihnen. "Das Glück der Worte" zieht seine Leser in den Bann und ist ein absolutes Muss für alle Bücherwürmer, Buchlinge, Leseratten und Bibliophile. Zum Buch Brianda lebt für die Bücher. Doch dem Verlag, für den sie arbeitet, geht es nicht gut, und eines Tages wird ihr überraschend die Kündigung ausgesprochen. Am Boden zerstört, beschließt sie zu verreisen. Irgendwo in den spanischen Bergen, auf dem Weg nach Santiago de Compostela, fällt ihr ein Schild ins Auge: "Nachfolger für Antiquariat gesucht". Brianda glaubt an einen Wink des Schicksals, denn die Bücher haben sie noch nie enttäuscht! So landet sie mitten im verwunschenen Dörfchen Nuba... und wird zur Heldin ihrer eigenen abenteuerlichen Geschichte, an deren Ende bisher ungekannte Erfüllung auf sie wartet. Neugierig geworden? Dann auf zur Leseprobe! Zur Autorin Sonia Laredo arbeitet seit Jahren als Verlegerin in der spanischen Buchwelt und liebt, ganz wie ihre Heldin Brianda, die Literatur über alles. "Das Glück der Worte" ist ihr erster Roman. Was erwartet Brianda in Nuba? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Antiquariat auf sich? Begleitet Brianda an einen zauberhaften Ort und bewerbt euch gleich für die Leserunde!* Gemeinsam mit dem DVA Verlag stellen wir dafür 25 Leseexemplare von "Das Glück der Worte" von Sonia Laredo bereit! Wer mitlesen will, beantwortet uns einfach folgende Frage: Welche Bedeutung haben Bücher für euch? *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

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    • 522
  • Kein Lieblingsbuch, aber doch lesenswert

    Das Glück der Worte
    AliceDreamchild

    AliceDreamchild

    08. January 2015 um 20:16

    Inhalt Briandas Leben liegt in Scherben: Sie verliert ihren Job als Lektorin, der bisher alles für sie war. In einer Kurzschlussreaktion verlässt sie ihr Zuhause, um Urlaub zu machen – und ein Abenteuer beginnt. Aufgrund einer Autopanne landet sie in Nuba, einem malerischen kleinen Ort, mit einer ganz besonderen Buchhandlung. Deren Besitzer denkt über den Ruhestand nach und sucht eine Nachfolge. Perfekt für Brianda! Doch bevor sie dieses Erbe antreten darf schickt er sie auf eine Schatzsuche. Je länger sie im Ort bleibt, desto mehr verliebt sie sich in die malerische Landschaft und die Menschen … ganz besonders in einen: den attraktiven Tomás. Welches Geheimnis umgibt ihn und seine verrückte Frau? Kleine Enttäuschung nach dem Klappentext Ich habe Beschreibung und Leseprobe dieses Romans gelesen und war mir sicher: Dieses Buch werde ich lieben! Ein Buch über das Lesen, über Bücher und vor allem darüber, wie sie das Leben von Menschen verändern. Das klang einfach zu schön, um wahr zu sein. War es dann wohl auch, denn gerade diesen letzten Punkt hat das Buch leider nicht erfüllt. Ich hätte gedacht, dass Briandas Leseempfehlungen eine deutlich wichtigere Rolle einnehmen. Die Leseempfehlungen, die Brianda ausspricht, sind allerdings sehr dürftig, nicht wahnsinnig individuell und haben keinerlei nennenswerten Einfluss auf das Leben der Leser – einzige Ausnahme: ein junges Pärchen, bei denen jedoch auch eher Briandas allgemeine Lebensweisheiten den Ausschlag gaben und nicht das von ihr empfohlene Buch. Ein großes Plus: der tolle Schreibstil Die Geschichte liest sich flüssig und spannend – der Stil ist sehr melodisch und stellenweise geradezu poetisch. Autorin und Übersetzerin haben hier ganze Arbeit geleistet. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, weil mich die Sprache so gefesselt hat. Etwas blasse Hauptfigur und wenig echter Kinflikt Leider bin ich mit Brianda nicht richtig warm geworden – und dabei hätte ich sie doch eigentlich lieben müssen: eine verwandte Seele, die Bücher liebt, ja sogar ihr Leben nach ihnen ausrichtet (Briandas Buchorakel fand ich einfach großartig). Aber alles, was ihr zustößt, hat mich absolut nicht berührt, ich bin das ganze Buch über ziemlich distanziert geblieben, was mir normalerweise selten passiert. Meine Erklärung dafür war, dass alle „Katastrophen“ eigentlich gar keine sind. Sie scheint über Unmengen Geld zu verfügen (an einer Stelle wird erwähnt, sie könnte sich ein Dutzend Häuser in Nuba kaufen). Dass sie Lorenzos Buchhandlung übernehmen wird, steht auch nie wirklich in Frage. Und selbst die Tatsache, dass ihr Traummann verheiratet ist, ist rigendwie völlig nebensächlich und kein echtes Hindernis. Mir hat irgendwie der Konflikt gefehlt. Leicht nervig: exzessives Autoren-Namedropping So sehr in die Lesempfehlungen in der Handlung vermisst habe, so überflüssig fand ich das stellenweise wirklich exzessive Namedropping bekannter Autoren (in erster Linie Klassiker). Zum Teil wird ganze Absätze lang über irgendein großes Werk sinniert, ohne dass es irgendetwas mit der Handlung zu tun hätte, geschweige denn diese voranbrächte. Mir kam es eher so vor, als diente das dazu, dem Leser Briandas unfassbare Belesenheit mit dem Holzhammer einzutrichtern. Vielleicht lag das auch daran, dass mir bei den meisten der genannten Werke sofort Mark Twains Zitat in den Sinn kam: „Ein Klassiker ist ein Buch, das jeder lobt aber keiner liest.“. Fazit: Irgendwie doch lesenswert Ich habe mich schwer damit getan, die richtige Anzahl Sterne für dieses Buch zu vergeben. Schließlich habe ich mich für die „Drei***“ entschieden, denn die bedeuten: gut. Und dieses Votum hat dieses Buch allein wegen der wunderbaren Sprache auf jeden Fall mehr als verdient. Zum Schluss gab es auch noch eine ordentliche Portion Spannung, die meine Meinung ebenfalls noch einmal gehoben hat. Es wird nicht mein Lieblingsbuch zum Thema „Bücher und Lesen“, aber irgendwie lesenswert ist es doch …

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  • Eine Hommage an das Leben mit Büchern

    Das Glück der Worte
    seschat

    seschat

    08. January 2015 um 13:15

    Die spanische Autorin Sonia Laredo hat mich mit ihrem Buch "Das Glück der Worte" positiv überrascht. InhaltDie spanische Lektorin Brianda wird aufgrund der desolaten Finanzlage ihres Madrider Verlags von einem Tag auf den anderen gekündigt. Damit beginnt ihr bisheriges Weltbild beginnt gehörig zu bröckeln. Um ihr Leben neu zu ordnen, beschließt sie kurzerhand zu pilgern. Auf dem Weg nach Santiago de Compostela stößt sie im kleinen Dorf Nuba auf ein Schild mit der Aufschrift "Nachfolger für Antiquariat gesucht", das sofort ihr Interesse weckt. Als Lektorin und Vielleserin liebt sie Bücher, mehr noch sie vertraut ihnen noch mehr als den Menschen und möchte daher ihr Glück in diesem kleinen spanischen Bergdorf versuchen. Don Lorenzo, der ältere Antiquariatsbesitzer schließt die fremde Bewerberin Brianda sofort in sein Herz, denn er hatte schon nicht mehr damit gerechnet, einen Nachfolger zu finden. Für Brianda ist diese Reise eine Chance, dass wahre Leben abseits der hektischen, anonymen und gefühlskalten Großstadt kennen zu lernen.Mit jedem Tag, den sie in Nuba verbringt, blüht sie förmlich auf, legt ihre unzufriedene Miene ab und findet Gefallen am einfachen Dorfleben. Dort findet sie schnell Freunde und die Liebe, obschon sie sich letzterer nicht so sicher ist. Denn Tomás, mit dem sie eine folgenreiche Nacht verbringt, ist ein Fremder. Hinzukommt, dass Tomás Ehefrau verrückt und gnadenlos eifersüchtig ist. Brianda muss aus diesem Grund ist nur einmal um ihre Sicherheit fürchten.Daneben geht sie immer mehr in ihrer Tätigkeit als Buchhändlerin auf und lernt, den Kunden genau die passende Lektüre zu empfehlen. Meinung Ich musste erst einmal in dieses Buch hineinfinden. Nach den ersten Seiten war ich nicht sonderlich angetan, doch das sollte sich schnell ändern. Mir hat es außerordentlich gefallen, dass in diesem Buch neben Klassikern der Weltliteratur (Grimms Märchen, Madame Bovary, Robinson Crusoe, Ars amatoria) auch Bücher der Gegenwart (Der Herr der Ringe, Twilightsaga etc.) angeführt und geschickt in die Handlung eingeflochten werden - aus mehreren Büchern wird somit eins. Gerade der daraus erwachsene reiche Wortschatz hat mich angesprochen. Vergleiche mit literarischen Personen und Zitate beleben die Lektüre ungemein und zeigen, dass auch die Autorin eine leidenschaftliche Leserin ist. Besonders die Fachgespräche über Literatur, die Brianda mit ihrem väterlichen Freund Don Lorenzo führt, haben mich erfreut. Insgesamt kam ich mit dem literaturgeschwängerten Sprachstil sehr gut klar, weil ich selbst ein Faible für anspruchsvolle Literatur habe. Auch mit Brianda als Hauptcharakter des Buchs konnte ich mich mit der Zeit sehr gut anfreunden. Im Laufe der Handlung macht sie eine große Entwicklung durch, aus der einsamen, verträumten wird eine lebensbejahende und verantwortungsvolle Frau. In Nuba scheint sie endlich angekommen zu sein und ist mit sich im Reinen. Hier noch mein Lieblingszitat (S. 19): "Ich hatte schon immer gewusst, dass ich die Welt in meinen Händen hielt, solange meine Hände in der Lage waren, ein Buch zu öffnen - denn dort wartete sie auf mich: unversehrt, makellos, vollkommen und gleichzeitig beschädigt, unrein und gewöhnlich." Fazit Eine Hommage an das Leben und die Bibliophilie.

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  • Das Glück der Worte von Sonia Laredo

    Das Glück der Worte
    lila_socken

    lila_socken

    07. January 2015 um 22:13

    Das Glück der Worte von Sonia Laredo handelt von der Lektorin Brianda, die während der Wirtschaftskrise in Spanien ihren Job als Lektorin verliert und sich daraufhin dazu entschließt ins Ungewisse zu verreisen. Auf dieser Reise strandet sie in einem kleinen, idyllischen Bergdorf auf der Route des Jakobswegs und beginnt dort eine neue Tätigkeit in einem kleinen Buchladen. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll und zitiere deshalb einfach erst einmal eine SMS, die ich einer Freundin geschrieben habe: "Das Buch ist einfach scheiße. Ich lese es nur, weil ich es hasse, Bücher nicht zu Ende zu lesen. Das einzig gute ist der Schreibstil. Der Rest ist flach, abgedroschen und unglaubwürdig. Alle Charaktere sind dämlich und selbst die Tatsache, dass es um Bücher geht, wertet das Buch nicht auf!" Zum Zeitpunkt des Versendens dieser SMS hatte ich das Buch noch nicht ganz beendet, trotzdem kann ich diese Aussage auch jetzt noch so treffen. Zu Beginn war ich  sehr vom Schreibstil in den Bann gezogen. Die ersten 50 Seiten rauschten nur so an mir vorbei und ich bekam beim Lesen ein wohliges Gefühl. Die Atmosphäre war toll beschrieben, die Protagonistin war mir nicht nahe, aber sie schien in ihrer Entwicklung Potential zu haben und generell fand ich die Idee von einem Aufbruch ins Ungewisse und dem Schritt alles Bekannte hinter sich zu lassen zwar nicht aufregend toll, aber trotzdem für eine interessante Geschichte erst einmal nicht schlecht. Dabei blieb es dann leider auch. Die Protagonistin entwickelte sich überhaupt nicht weiter. Ihre Handlungen waren für mich meistens nicht nachvollziehbar, dazu noch dumm, wenn nicht manchmal gefährlich. Alle anderen Charaktere waren blass und mich konnte nicht einer wirklich von sich überzeugen. Hinzu kommt, dass Briandas Liebhaber im gesamten Buch ein gefühlloser Brocken ist, der dann ganz am Ende auf einmal auftaut und dadurch nicht an Glaubwürdigkeit gewinnt. Außerdem ist er ungehobelt und ich hab mich fast vor ihm geekelt, was Briandas Reaktionen auf ihn für mich noch weniger nachvollziehbar gemacht hat. Die Geschichte selbst ist einfach gestrickt und alles passiert genau so, wie man es sich denkt. Das Buch ist also unglaublich vorhersehbar und kann nicht durch Überraschungen und plötzliche Wendungen bestechen. Insgesamt habe ich mich sehr durch dieses Buch gequält und habe es letzendlich nur fertig gelesen, weil ich es nicht leiden kann, Bücher nach der Hälfte abzubrechen. Letztendlich habe ich dieses Buch mit 2 von 5 Sternen bewertet. Die zwei Sterne gab es für den wirklich guten Schreibstil und das wohlige Gefühl am Anfang des Buches. Den Rest muss man nicht gelesen haben...

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  • Zauberhafter Beginn, aber...

    Das Glück der Worte
    Spatzi79

    Spatzi79

    03. January 2015 um 18:16

    Brianda arbeitet seit Jahren für einen Verlag in Madrid und ist eigentlich davon ausgegangen, dort auch bis zur Rente zu bleiben. Doch aufgrund von wirtschaftlichen Sparmaßnahmen wird sie entlassen. Die alleinstehende Frau steht plötzlich vor einem Nichts. Sie hat wenig bis gar keine Freunde, keine Familie. Die Abfindung erlaubt ihr, erst einmal relativ sorgenfrei in die Zukunft zu schauen und so beschließt sie spontan, Madrid zu verlassen und auf Reisen zu gehen. Sie fährt ohne ein bestimmtes Ziel durch Spanien und landet durch Zufall (oder Schicksal?) in dem kleinen Ort Nuba. Dort gibt es eine wunderbare Buchhandlung namens „Locus Docendi“, deren Besitzer sich zur Ruhe setzen will und einen Nachfolger sucht. Doch Don Lorenzo gibt sein Lebenswerk nicht irgendeiner dahergelaufenen Fremden, Brianda muss sich erst bewähren und so nimmt sie ein gänzlich neues Leben in Nuba auf. Die Geschichte klingt absolut zauberhaft und an vielen Stellen wirkt die Handlung auch wie aus dem Märchen, manchmal hat man direkt den Eindruck, dass die Realität in Nuba ein wenig verschwimmt oder zumindest anders verläuft als anderswo. Leider überlädt die Autorin ihre Geschichte für meinen Geschmack zu sehr mit Auszügen und Zitaten aus spanischen und sonstigen Werken aus aller Welt. Zu Beginn fand ich das noch recht charmant, in der Häufung und ständigen Ansammlung wirkte es dann aber immer mehr gewollt und konstruiert auf mich und führte dazu, dass ich die Zitate immer mehr übersprungen habe, was eigentlich schade ist. Weniger wäre hier mehr gewesen. Auch hatte ich im weiteren Verlauf immer mehr den Eindruck, dass die Autorin nicht so genau wusste, was für einen Roman sie schreiben will. Ein literarisches Märchen oder doch eher einen Kriminalroman? Die Geschichte entwickelt sich in eine unerwartete Richtung und diese Wendungen haben mir weniger gut gefallen, sie passten für mich nicht so recht zum Beginn und zum ganzen Stil des Buches. Irgendwie war da ein Bruch in der Handlung, als hätte die ursprüngliche Geschichte nicht genug hergegeben und es hätte unbedingt noch etwas hinzugefügt werden müssen. Zauberhafter Beginn, aber durch die vielen Zitate und die merkwürdige Plot-Wendung überladene und nicht überzeugende Geschichte!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Leseperle mit kleinen Makeln

    Das Glück der Worte
    droeppelminna

    droeppelminna

    29. December 2014 um 23:01

    Sonia Laredo ist mit ihrem Debütroman eine kleine Leseperle gelungen. Dieser Roman hat mir überwiegend viel Lesevergnügen verschafft, nur manche Stellen haben mich ein wenig irritiert.  Zur Handlung: Brianda arbeitet als Lektorin in Madrid. Seit dem Tod ihrer Eltern sind Bücher nicht nur ihr Lebensunterhalt, sondern zugleich auch Ratgeber und Familienersatz. Als Brianna gekündigt wird, lässt sie sich von ihren Büchern auf eine ungewisse Reise schicken, welche sie in eine versteckte Dorfidylle führt. In Nuba führt sie ihr Weg in die Buchhandlung des alternden Don Lorenzo. Brianda, die nach einem neuen Sinn in ihrem Leben sucht, vereinbart mit Don Lorenzo, dass sie seine Buchhandlung übernehmen darf, sollte es ihr gelingen, Lorenzos größten Schatz zu finden.  So kehrt Brianda ihrem hektischen Großstadtleben den Rücken und taucht ein in die vermeintlich heile Welt des Bücherverkaufend und des Dorflebens.  Die Geschichte setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Zum einen ist da natürlich die Haupthandlung, welche Briandas Weg aus ihrer Sinneskrise erzählt. Ausgeschmückt wird diese Geschichte mit mehreren kleinen Nebenhandlungen, in denen Briandas Begegnungen mit den Kunden der Buchhandlung beschrieben werden. In diesen Begegnungen geht es meistens darum, dass Brianda sich die Probleme ihrer Kunden anhört und diesen daraufhin das passende Buch verkauft. Bücher bedeuten für Laredo und ihre Protagonistin nämlich nicht einfach nur ein reines Zeitvergnügen, sondern sie sehen sie auch als kluge Ratgeber an. Und genau dieser Ratgebercharakter taucht auch in der dritten Komponente auf. Jedes Kapitel hat eine Überschrift wie etwa ''Freundschaft'' oder ''Arbeit''. Brianda entwickelt nach nach dem Verlust ihrer Arbeitsstelle ein unaufhaltsames Bedürfnis, aus ihrem Leben ein Kunstwerk zumachen. Daher reibt sie dem Leser zu Beginn eines jeden Kapitels unter die Nase, was an Freundschaft oder Liebe den nun so wichtig sei, wenn man den nun vorhat, aus seinem Leben ein Kunstwerk zu machen. Leider lag für mich hier der große Schwachpunkt des Romans. Während mir die märchenhafte Stimmung, die zum Teil unwirklichen und höchst melodramatischen Wendungen der Hauptgeschichte viel Freude bereitet haben, fand ich die kleinen Lebensweisheiten nervig und anstrengend zu lesen. Diese hätten besser in die Handlung eingefügt werden sollen, den so wirkten sie doch sehr, als würde einem von oben von der Kanzel heruntergepredigt werden.  Es ist nicht nur Sonia Laredo bildhafte Sprache, die Lesevergnügen bereitet, sondern auch ihre Liebe zum Detail was die Beschreibung von Nebencharakteren betrifft. Im Vergleich zu diesen wirkt ihre Protagonistin manchmal leider ein wenig unglücklich. Brianda kann einen mitreißen und in Staunen versetzen, manchmal sind ihre Entscheidungen aber vollkommen umnachvollziehbar. In einem Moment ist sie eine starke Frau, die Schicksalsschläge souverän zu meistern scheint, und im nächsten Augenblick benimmt sie sich wie ein kleines Kind. Zu guter Letzt sollten noch Laredos Leseempfehlungen gelobt werden. Mir persönlich haben diese sehr gut gefallen, ehrlich gesagt kamen mir diese in einer Geschichte über Bücher sogar ein wenig zu kurz. Einige Bücher und Autoren waren mir bereits bekannt, andere, vor allem spanischsprachige, hingegeben nicht. Einige der von Laredo erwähnten Autoren werde ich mir bestimmt noch näher anschauen.  Wer Bücher und Märchen liebt, sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen. 

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  • Ein modernes Märchen, mit recht simpler Handlung

    Das Glück der Worte
    Marysol14

    Marysol14

    29. December 2014 um 15:34

    Auch dieses schöne Buch durfte ich im Zuge einer LovelyBooks- Leserunde lesen! Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2014/12/das-gluck-der-worte.htmlEines vorweg: Von diesem Buch hatte ich mir dieses Gefühl, diese Liebe zu Bücher, die Faszination gewünscht, die mir in "Seiten der Welt" gefehlt hatte. Und in diesem Punkt wurde ich wirklich nicht enttäuscht! Ich finde, dass die Geschichte die Liebe zu Büchern ganz wunderbar vermittelt - mit interessanten Zitaten, Vergleichen, Hinweisen auf Bücher und den Empfehlungen am Anfang vieler Kapitel. Leider waren die Bücher dann aber nicht das Hauptthema, sondern eher ein netter Beiklang... ;(Und um jetzt zur "Handlung" zu kommen... die hat irgendwie gefehlt, es war sehr vorhersehbar und quasi nach den ersten Seiten wusste man, dass es ein Happy End geben würde. Die letzten 50 Seiten oder so waren dann recht überraschend und haben auch endlich Spannung aufgebaut... warum nicht schon viel früher??? Außerdem waren mir -außer Don Lorenzo und Gordón- die Charaktere einfach nicht sympathisch! Brianda wirkt irgendwie verplant und naiv, Romilda war eine absolute Gemeinheit und alle freundlichen Charaktere wie Francisca oder der Artischockenkopf, kamen zu kurz. Und Tómas nunja... ein blasser Charakter mit wenig Tiefgang. Man erfährt kaum etwas über ihn, er spricht selten und so richtig zärtlich und liebevoll verhält er sich auch nur seiner Frau (die er aber mit Brianda betrügt!) gegenüber??Der Schreibstil hat mir gut gefallen, eine poetische und blumige Sprache. Allerdings waren die Sätze manchmal einfach zu verschachtelt und gingen über 8 Zeilen!!! Dann war es ziemlich schwierig zu verstehen,worum es jetzt eigentlich geht. Fazit: Wenn man den Handlungsreichtum von "Seiten der Welt" mit der Bücherliebe dieses Romans und dann noch deutlich sympathischeren Charakteren mischen würde, hätte man ein perfektes Buch ;)Nein, mal ehrlich: "Das Glück der Worte" ist ein modernes Märchen - eine Liebeserklärung an die Literatur, wenngleich die Handlung simpel und wenig überraschend ist.

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  • Das Glück der Worte

    Das Glück der Worte
    karin66

    karin66

    16. December 2014 um 09:00

    Es ist schwierig für mich, dieses Buch zu bewerten. Für den Schreibstil und die Sprache würde ich ohne zögern glatt 5 Sterne geben. Das Buch ist sowas von schön geschrieben, da könnte man dahinschmelzen. Wer schöne Zitate liebt, ist hier richtig aufgehoben. Inhaltlich fand ich den Anfang und den Schluss sehr gelungen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Zwischendurch finde ich die Handlung langatmig und es fehlt mir etwas an Spannung, was jedoch das Ende dann wieder wettmacht. Das Geschehen ist größtenteils vorhersehbar. Brianda verliert ihre Stelle als Lektorin und wendet sich dann um Hilfe suchend an ihre Bücher. Es fällt ihr ein Reiseführer über Spanien in die Hände und sie bricht ihre Zelte ab, um dort ein neues Leben aufzubauen.

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  • Das Glück der Worte

    Das Glück der Worte
    anastasiahe

    anastasiahe

    15. December 2014 um 21:03

    Titel: Das Glück der worte Autorin: Sonia Laredo Seitenanzahl: 348 Preis: 14,99 € ISBN: 978-3-421-04634-5 Erschienen beim DVA Verlag Inhalt: Eine sinnliche Erzählung voller Farben und Düfte, über das was im Leben wichtig ist: Freundschaft, Liebe, Glück - und das richtige Buch Brianda lebt für die Bücher. Doch dem Verlag, für den sie arbeitet, geht es nicht gut, und eines Tages wird ihr überraschend die Kündigung ausgesprochen. Am Boden zerstört, beschließt sie zu verreisen. Irgendwo in den spanischen Bergen, auf dem Weg nach Santiago de Compostela, fällt ihr ein Schild ins Auge: »Nachfolger für Antiquariat gesucht«. Brianda glaubt an einen Wink des Schicksals, denn die Bücher haben sie noch nie enttäuscht! So landet sie mitten im verwunschenen Dörfchen Nuba ... und wird zur Heldin ihrer eigenen abenteuerlichen Geschichte, an deren Ende bisher ungekannte Erfüllung auf sie wartet. Meine Meinung: Ich finde das Cover echt wunderschön. Es hat mich sofort angesprochen als ich es gesehen habe. Hätte ich es im Laden gesehen, hätte ich es mir sofort gekauft. Der Titel passt eigentlich recht gut zur Handlung des Buches. Die ganze Atmosphäre die vom Cover ausgeht passt zu der Idylle, die Brianda Nuba beschreibt. Es istschlicht gehalten, hat aber trotzdem total schöne und interessante Farben. Leider komme ich hier schon zur kleinen Kritik da das Cover sehr vielversprechend ist ich aber leider ein wenig von der Geschichte enttäuscht wurde. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass die Autorin einen wundervollen Schreibstil hat.Das Buch ist oft sehr philosophisch geschrieben, was mir immer total gut gefällt, und es wurden sehr viele schöne Zitate genannt. Manchmal hätte das fast schon zu viel sein können, aber ich fand die Mischung eigentlich super. Leider war das ganze Buch sehr vorhersehbar gemacht und ich konnte mir vieles Danke. Ich wusste z.B. schon von den ersten 80 Seiten an, dass es ein Happy end gibt. Auch muss ich sagen ,dass mir am Buch selbst wirklich nur die letzten 80 Seiten gefallen haben. Die haben mich überzeugt dem buch anstatt 2 doch 3 Sterne zu geben. Ich finde am Anfang kam nie so wirklich Schwung in das ganze und ich wollte nicht so wirklich weiterlesen.  Ich war um ehrlich zu sein auch eine gewisse Zeit total verwirrt von dem Buch. So etwas passiert mir normalerweise nie. :o Die Handlung war sehr hektisch und ich wusste manchmal nicht genau was jetzt los war. Es wurde manchmal ein Handlungsstrang angerissen und dann doch  nicht fortgeführt.  Was mich auch ein eenig ddeprimiert ist, dass ich einfach nicht mit den Charakteren zurecht kam . Brianda ist mir sehr unsympathisch und das zieht sich durch das ganze Buch. Don Lorenzo uist mir noch der liebste von den Protagonisten. Ich habe. Wenn mir Charaktere gefielen, dann waren es die der Nebenrollen. Auch Tomás kommt als eigentlich als Protagonist gedacht wirklich nicht gut raus. Mein Fazit: Ich habe leider zu oft gemerkt, dass das Buch ein Erstlingswerk ist und auch wenn die Autorin einen wirklich schönen Schreibstil hat muss ich sagen, dass das Buch an sehr vielen Stellen noch sehr viel Potential nach oben hat. Da mir die letzten 80 Seiten gut gefallen haben, am Schreibstil nichts groß zu kritisieren gibt  und das Cover echt grandios aussieht, gibt es von mir sehr gut gemeinte 3 Sterne

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