Fucking Berlin

von Sonia Rossi 
3,5 Sterne bei563 Bewertungen
Fucking Berlin
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (288):
taniabarbosa696s avatar

Fucking Berlin ist ein autobiografisches Buch. Es ist witzig, es ist traurig, er ist echt. Habe es gerne gelesen.

Kritisch (99):
E

Fand es jetzt nicht so schockierend! Als Kellnerin hätte sie doppelt soviel ackern müssen neben dem Studium! Wer das kann, warum nicht!

Alle 563 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Fucking Berlin"

Sie wohnt in Berlin, studiert Mathematik und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau – auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal einem Freier hingibt? Wie kriegt man Studium, Partnerschaft und Prostitution unter einen Hut? Ein autobiographisches Bekenntnis zur käuflichen Liebe – und die freimütige Schilderung eines Doppellebens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548374963
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:13.09.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2009 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    TheSilencers avatar
    TheSilencervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Handlung eines jeden 08/15-Pornos ist spannender ...
    Dröge

    Natürlich könnte ich ähnlich pseudo-intellektuelles Geschwafel zu diesem Buch loslassen wie es andere Kritiker tun. Seit inhaltlicher Müll wie Feuchtgebiete zum Bestseller avancierten, scheint es irgendwie très chic zu sein, das ein oder andere Schmuddelbuch gelesen zu haben.

    Mich trieb der reine Voyeurismus zu diesem Buch. Vielleicht bin ich ja durch fiktive Literatur mittlerweile abgestumpft, aber dieser Tatsachenbericht ist so spannend wie der nervigen Kollegin zuzuhören, wie sie von der letzten Wochenendsause im Prosecco-Rausch berichtet.

    Mit 18 kommt die Italienerin nach Berlin, ist blank und versucht sich als Webcam-Stripperin. Mit dem Traum von der großen Kohle versucht sie es als Masseurin und ist schnell (aus freien Stücken) im üblichen Bordell-Gewerbe. Und zwischendurch ein wenig Herzschmerz und Stutenbissigkeit.

    Wer bei einem fa-Werbespot rot wird und Big-Brother-Bewohnern beim Duschen zuschaut, der mag sich an diesem dünngeistigen Werke erfreuen. Aber lapidar in den Text eingestreute Begriffe wie "abspritzen" und "blasen" machen aus Toastbrot keinen Kaviar.

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    Dada-Kiaras avatar
    Dada-Kiaravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wer mit einem Erotik Roman rechnet, wird enttäuscht...
    Eine realistische Autobiographie...

    Das Buch hält im Großen und Ganzen, was es verspricht: Eine autobiographische Erzählung darüber, wie eine Italienerin zum Studieren nach Deutschland kommt, schon in dem Wissen, dass sie ihr Studium nicht von ihren Eltern finanziert bekommen wird und also einen Job braucht. Dass sie dabei keinen konventionellen Weg einschlägt, hätte sie selbst nicht gedacht, aber sie braucht das Geld. Dass ihr Freund, den sie in Berlin kennenlernt, vom Geld verdienen nicht viel hält, hilft ihr auch nicht weiter.
    Sie beschreibt relativ sachlich, wie sie ihre Jobs findet, was sie auf der Arbeit tut, wie sie ihren Job vor ihren Kommilitonen verschweigt und dadurch in eine Außenseiterposition gerät.
    Wer von einer Autobiographie Erotik erwartet, weil sie davon handelt, dass eine Frau als Prostituierte arbeitet, muss enttäuscht werden, weil ja aus vielen Dokumentationen bereits bekannt ist, dass für die Frauen selbst das ganze mehr mit Geldverdienen und weniger mit Erotik zu tun hat.

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    N
    NiJovor 4 Jahren
    Ein toller Erfahrungsbericht über einen Berufszweig, den die meisten niemals kennenlernen bzw. ausüb

    Die autorin hat einen tollen Schreibstil und das Buch ist so geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

    Sonja schreibt, wie sie nach Deutschland kam und hier ein studium im Fach Mathematik angefangen hat. Wie sie ihrem polnischen Freund (und späteren Ehemann) kennen und lkieben gelernt hat und was es mit ihm uns seinem lebensstil für probleme gab. Über Ladja hate ich mich mehr wie einmal geärgert und ich hätte ihm viel früher der Laufpass gegeben.

    Da das Geld knapp ist und sonja mehrmals pleite ist, sucht sie einen Job. Da Call-Center und "Serviermaus" finanziell nicht viel abwerfen, aber jede menge zeit kosten, fängt sie zunächst bei einem Erotik-Chat an. Während der Arbeitszeit muss sich sich per Webcam nackt zeigen und mit den Männern flirten. Bald gibt es aber mit dem Chef probleme und sie kündigt.

    Danach folgen mehrere Massagesalons, Bordelle, dann wieder massagesalons. Zwischenndurch geht sie auf "Termin" in Bordellen in Freiburg, der Schweiz und München.

    und dann wird sie schwanger und muass überlegen wie es weitergeht...

    Ich fand die Geschichte sehr interessant und zum anderen hat sie mich auch nachdenklich gemacht. Ich könnte meinen Körper nie verkaufen und ziehe aus dem Grund meinen Hut vor der Autorin

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Von wegen...

    Ich verstehe die Begeisterung für dieses Buch nicht. Von wegen starke Frau. Heiratet ein Weichei der sich aushalten lässt. Studiert in einem fremden Land ohne sich vorher konkret eine Vorstellung darüber zu machen wie sie das ganze finanzieren soll. An der Lebensgeschichte ist gar nichts bewundernswertes. Sätze wie "traurig, dass eine Frau das mit sich machen lassen muss" verstehe ich beim besten Willen nicht. Hätte sie ihren polnischen Ehemann mal in den Hintern getreten oder gleich zum Teufel geschickt. Eine Frau mit ihrem Verstand, und den muss sie ja zwangsläufig haben, wenn sie schon Mathematik studiert, kann doch besser mit ihrem Leben umgehen?! Endgültig das Fass zum überlaufen gebracht hat Frau Studentin für mich, als sie schwanger wurde. Mir fehlen da die Worte. Die Danksagung ist ein Witz. Frau Rossi dankt allen Familienangehörigen und Freunden für die Unterstützung...welchen Freunden? Während des Buches konnte ich nur eine halbwegs wahre Freundin ausmachen, die Jule. Alle anderen sind oberflächliche Bekanntschaften wie die Mitstudierenden oder ihre Freier. Auch dankt sie der Familie....die Familie die in Italien wohnt! Weit weg von Berlin. Während es Zeitraumes des Buches war sie vielleicht zweimal in Italien. Das arme Kind, ich will gar nicht wissen, was im zweiten Buch alles abgeht wenn Frau Rossi ihren Mr. Right sucht.

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    zachines avatar
    zachinevor 6 Jahren
    Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Das Buch hab ich im Regal des Urlaubsdomizils gefunden und an einem Tag verschlungen.
    Ich fand es spannend zu lesen, was es so für "Sparten" im Rotlichtmilieu gibt. Allerdings darf mensch sich kein tiefgehendes Werk erwarten. Rossi schildert ihr Leben recht emotionslos und ich hab mich schon gefragt, wie sie das alles so auf die Reihe gebracht hat. Auch dass sie ihren Typen ewig durchzieht ohne mal Kritik an ihm zu äußern, halte ich für total unglaubhaft.

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    D
    denise_anoushehvor 6 Jahren
    Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    ich fande es toll das war voll spand weil mann in leben denkt sowas passiert einen nicht und ich habe an paar stellen geweint weil das soo ernst rüber kamm voll tolll

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 6 Jahren
    Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Sonia Rossi, eine junge Italienerin, hat gerade die Schule abgeschlossen und entschließt sich nach Berlin zu gehen, um dort ein Mathematikstudium zu beginnen. Mit Gelegenheitsjobs schlägt sie sich zunächst durch, aber frustriert stellt sie doch immer wieder fest, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht. Die Hemmschwelle fällt langsam, zunächst nur nackt im Internet chatten, irgendwann holt sie die gnadenlose Realität jedoch ein: mit Sex lässt sich einfach mehr verdienen. Immer wieder versucht sie den Ausstieg - ihr arbeitsscheuer Mann ist dabei jedoch keine Hilfe. Und dass sie sich auch noch in einen anderen verliebt, macht die Sache nicht einfacher. Daneben studiert sie jedoch weiter erfolgreich und verbirgt ihr Doppelleben vor den Kommilitonen.

    Wenn man sich schon immer mal gefragt hat, wie jemand dazu kommt, sich für Sex bezahlen zu lassen - Sonia Rossi hat die Erklärung. Weder wird sie dazu gezwungen, noch ist sie drogenabhängig oder befindet sich sonstwie in einer ungewöhnlichen Situation. Das Buch ist einerseits spannend, andererseits auch ein wenig erschreckend und macht sicher nachdenklich. Letztlich kann man nur sagen: Respekt für diese Frau, diesen "Nebenjob", plus erfolgreiches Studium, am Ende auch noch ein Kind - wer das schafft, den wirft wohl nicht so schnell um. Besonders interessant waren für mich die Einblicke ins Milieu, die man sich so nicht unbedingt vorstellt.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 6 Jahren
    Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Im Sommer 2001, als Sonia Rossi 18 Jahre alt ist und ihr Abitur in der Tasche hat, hält sie nichts mehr in ihrem Geburtsland Italien. Ihr Ziel ist Berlin, dort will sie Mathematik studieren. Sie gibt sich ein Jahr, um die Zulassung fürs Studium zu schaffen und ihr Ehrgeiz wird belohnt. Innerhalb eines Jahres lernt sie so gut Deutsch, dass sie für das Mathematikstudium zugelassen wird. Doch das Geld ist knapp. Sie hält sich im ersten Jahr als Kellnerin, Putzfrau und mit ähnlichen Tätigkeiten über die Runden. Schnell lernt sie Ladislav, genannt Ladja, kennen und lieben. Anfangs weiß sie nicht, dass er sein Geld als Stricher verdient, denn er ist Pole und ohne gültige Papiere in Deutschland. Als sie dahinter kommt, beendet er seine "Tätigkeit", was allerdings bedeutet, dass er mehr und mehr auf ihre Kosten lebt.

    Mit Beginn ihres Studiums wird es immer schwerer, nebenbei jobben zu gehen, doch als sie einen TV-Bericht über Web-Cam-Girls sieht, überlegt sie nicht lange. Sie hat einen schönen Körper und mit Online-Strip ist schnelles Geld zu machen. In der Tat läuft es anfangs sehr gut für sie und sie kann ihr Studium sowie ihr Leben mit Ladja finanzieren. Doch dann gibt es Streit mit ihrem Arbeitgeber und sie hört auf. Doch schon bald ist das Geld alle und sie muss, wohl oder übel, einen anderen Job machen. Ihr nächster "Nebenjob" beinhaltet Ganzkörpermassagen. Anfangs schläft sie nicht mit den Männern, doch es wäre leicht verdientes Geld - 50 € zusätzlich. Irgendwann überwindet sie ihre Skrupel und ab und an gibt es für die Kunden auch mehr als eine Massage. Die Geschäfte hingegen laufen immer schlechter, so viele Billig-Bordelle eröffnen, sodass bald die Kundschaft ausbleibt.

    Wieder versucht sie ein Leben außerhalb des Rotlichtmilieus zu führen, doch als das Geld knapp wird, sieht sie keine andere Wahl, als erneut anschaffen zu gehen. Ladja ist ihr keine sonderlich große Hilfe, meist sitzt er nur zu Hause vor dem Fernseher und kifft und dennoch heiraten die Beiden. Doch nach wie vor liegt es an ihr, ihrer beider Leben und ihr Studium zu finanzieren. Doch dann trifft sie Milan, einen Freund ihres Mannes und verliebt sich zum ersten Mal in ihrem Leben. Ihr Mann mag ahnen, womit sie den Familienunterhalt verdient, doch vor Milan will sie es um jeden Preis geheim halten. Doch auch Milan ist in dem Milieu kein Unbekannter.

    Eine überaus offenherzige Autobiographie! Was treibt eine junge, schöne und vor allem intelligente Studentin dazu, anschaffen zu gehen, ihren Körper und ihre Seele zu verkaufen? In Sonias Fall war es Liebe, die Liebe zu ihrem späteren Ehemann und die Einsicht, dass sich wohl mit keinem "Nebenjob" der Welt schneller Geld verdienen lässt - doch hat diese "Arbeit" Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Immer wieder will sie aussteigen, doch sobald das Geld knapp wird, muss sie wieder anfangen, das Leben muss ja finanziert werden. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, wobei mir allerdings zwischendrin immer wieder der Gedanke gekommen ist, ob es nicht einen anderen Weg gegeben haben könnte.

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    Principessa de la Lunas avatar
    Principessa de la Lunavor 6 Jahren
    Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Ich möchte zu diesem Buch nur folgenedes sagen: Es bedient alle Klischees optimal, wirkt gefühlstechnisch abgestumpft und ist höchstens einmal lesbar.
    Vielen Dank.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Als Urlaubslektüre ganz okay, irgendwie habe ich mich nur immer gefragt warum die gute Sonia denn lieber als Prostituierte arbeiten geht anstatt sich einen anderen Nebenjob neben der Uni zu suchen oder ihre Eltern um finanzielle Unterstützung zu bitten. Ich nehme ihr die "Ausrede" -fürs Studium- auch nicht ganz ab, wenn man bedenkt dass sie innerhalb kürzester Zeit kaum noch studiert sondern sich lieber in "Oase" und Co. herumtreibt.

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