Sonia Rossi Fucking Berlin

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Inhaltsangabe zu „Fucking Berlin“ von Sonia Rossi

Sie wohnt in Berlin, studiert Mathematik und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau – auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal einem Freier hingibt? Wie kriegt man Studium, Partnerschaft und Prostitution unter einen Hut? Ein autobiographisches Bekenntnis zur käuflichen Liebe – und die freimütige Schilderung eines Doppellebens.

Unterhaltsam, nett für Zwischendurch und sehr interessant!

— beaknopf
beaknopf

Ein sehr interessantes und direkt der Buch

— Maike_Schliwa
Maike_Schliwa

Ok.

— Na_Nox
Na_Nox

Fand es jetzt nicht so schockierend! Als Kellnerin hätte sie doppelt soviel ackern müssen neben dem Studium! Wer das kann, warum nicht!

— Elysetta
Elysetta

Dieses Buch schildert das Leben einer Teilzeit-Hure und war mein Einstiegsbuch in die "erotischen Welten". Es hat mir sehr gut gefallen.

— Anka1108
Anka1108

Die Handlung eines jeden 08/15-Pornos ist spannender ...

— TheSilencer
TheSilencer

Wer mit einem Erotik Roman rechnet, wird enttäuscht...

— Dada-Kiara
Dada-Kiara

Spannend, leicht zulese, zu empfehlen

— Janine0210
Janine0210

Ich komme auf dermaßen co-abhänigige Heldinnen einfach nicht klar.

— claudi_katzenaugen
claudi_katzenaugen

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    Fucking Berlin
    TheSilencer

    TheSilencer

    22. April 2016 um 10:40

    Natürlich könnte ich ähnlich pseudo-intellektuelles Geschwafel zu diesem Buch loslassen wie es andere Kritiker tun. Seit inhaltlicher Müll wie Feuchtgebiete zum Bestseller avancierten, scheint es irgendwie très chic zu sein, das ein oder andere Schmuddelbuch gelesen zu haben.Mich trieb der reine Voyeurismus zu diesem Buch. Vielleicht bin ich ja durch fiktive Literatur mittlerweile abgestumpft, aber dieser Tatsachenbericht ist so spannend wie der nervigen Kollegin zuzuhören, wie sie von der letzten Wochenendsause im Prosecco-Rausch berichtet.Mit 18 kommt die Italienerin nach Berlin, ist blank und versucht sich als Webcam-Stripperin. Mit dem Traum von der großen Kohle versucht sie es als Masseurin und ist schnell (aus freien Stücken) im üblichen Bordell-Gewerbe. Und zwischendurch ein wenig Herzschmerz und Stutenbissigkeit.Wer bei einem fa-Werbespot rot wird und Big-Brother-Bewohnern beim Duschen zuschaut, der mag sich an diesem dünngeistigen Werke erfreuen. Aber lapidar in den Text eingestreute Begriffe wie "abspritzen" und "blasen" machen aus Toastbrot keinen Kaviar.

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  • Eine realistische Autobiographie...

    Fucking Berlin
    Dada-Kiara

    Dada-Kiara

    18. April 2016 um 09:09

    Das Buch hält im Großen und Ganzen, was es verspricht: Eine autobiographische Erzählung darüber, wie eine Italienerin zum Studieren nach Deutschland kommt, schon in dem Wissen, dass sie ihr Studium nicht von ihren Eltern finanziert bekommen wird und also einen Job braucht. Dass sie dabei keinen konventionellen Weg einschlägt, hätte sie selbst nicht gedacht, aber sie braucht das Geld. Dass ihr Freund, den sie in Berlin kennenlernt, vom Geld verdienen nicht viel hält, hilft ihr auch nicht weiter.Sie beschreibt relativ sachlich, wie sie ihre Jobs findet, was sie auf der Arbeit tut, wie sie ihren Job vor ihren Kommilitonen verschweigt und dadurch in eine Außenseiterposition gerät.Wer von einer Autobiographie Erotik erwartet, weil sie davon handelt, dass eine Frau als Prostituierte arbeitet, muss enttäuscht werden, weil ja aus vielen Dokumentationen bereits bekannt ist, dass für die Frauen selbst das ganze mehr mit Geldverdienen und weniger mit Erotik zu tun hat.

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  • Ein toller Erfahrungsbericht über einen Berufszweig, den die meisten niemals kennenlernen bzw. ausüb

    Fucking Berlin
    NiJo

    NiJo

    09. May 2014 um 13:01

    Die autorin hat einen tollen Schreibstil und das Buch ist so geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Sonja schreibt, wie sie nach Deutschland kam und hier ein studium im Fach Mathematik angefangen hat. Wie sie ihrem polnischen Freund (und späteren Ehemann) kennen und lkieben gelernt hat und was es mit ihm uns seinem lebensstil für probleme gab. Über Ladja hate ich mich mehr wie einmal geärgert und ich hätte ihm viel früher der Laufpass gegeben. Da das Geld knapp ist und sonja mehrmals pleite ist, sucht sie einen Job. Da Call-Center und "Serviermaus" finanziell nicht viel abwerfen, aber jede menge zeit kosten, fängt sie zunächst bei einem Erotik-Chat an. Während der Arbeitszeit muss sich sich per Webcam nackt zeigen und mit den Männern flirten. Bald gibt es aber mit dem Chef probleme und sie kündigt. Danach folgen mehrere Massagesalons, Bordelle, dann wieder massagesalons. Zwischenndurch geht sie auf "Termin" in Bordellen in Freiburg, der Schweiz und München. und dann wird sie schwanger und muass überlegen wie es weitergeht... Ich fand die Geschichte sehr interessant und zum anderen hat sie mich auch nachdenklich gemacht. Ich könnte meinen Körper nie verkaufen und ziehe aus dem Grund meinen Hut vor der Autorin

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  • Von wegen...

    Fucking Berlin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2013 um 11:13

    Ich verstehe die Begeisterung für dieses Buch nicht. Von wegen starke Frau. Heiratet ein Weichei der sich aushalten lässt. Studiert in einem fremden Land ohne sich vorher konkret eine Vorstellung darüber zu machen wie sie das ganze finanzieren soll. An der Lebensgeschichte ist gar nichts bewundernswertes. Sätze wie "traurig, dass eine Frau das mit sich machen lassen muss" verstehe ich beim besten Willen nicht. Hätte sie ihren polnischen Ehemann mal in den Hintern getreten oder gleich zum Teufel geschickt. Eine Frau mit ihrem Verstand, und den muss sie ja zwangsläufig haben, wenn sie schon Mathematik studiert, kann doch besser mit ihrem Leben umgehen?! Endgültig das Fass zum überlaufen gebracht hat Frau Studentin für mich, als sie schwanger wurde. Mir fehlen da die Worte. Die Danksagung ist ein Witz. Frau Rossi dankt allen Familienangehörigen und Freunden für die Unterstützung...welchen Freunden? Während des Buches konnte ich nur eine halbwegs wahre Freundin ausmachen, die Jule. Alle anderen sind oberflächliche Bekanntschaften wie die Mitstudierenden oder ihre Freier. Auch dankt sie der Familie....die Familie die in Italien wohnt! Weit weg von Berlin. Während es Zeitraumes des Buches war sie vielleicht zweimal in Italien. Das arme Kind, ich will gar nicht wissen, was im zweiten Buch alles abgeht wenn Frau Rossi ihren Mr. Right sucht.

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    zachine

    zachine

    18. February 2013 um 20:23

    Das Buch hab ich im Regal des Urlaubsdomizils gefunden und an einem Tag verschlungen. Ich fand es spannend zu lesen, was es so für "Sparten" im Rotlichtmilieu gibt. Allerdings darf mensch sich kein tiefgehendes Werk erwarten. Rossi schildert ihr Leben recht emotionslos und ich hab mich schon gefragt, wie sie das alles so auf die Reihe gebracht hat. Auch dass sie ihren Typen ewig durchzieht ohne mal Kritik an ihm zu äußern, halte ich für total unglaubhaft.

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    denise_anousheh

    denise_anousheh

    04. February 2013 um 11:34

    ich fande es toll das war voll spand weil mann in leben denkt sowas passiert einen nicht und ich habe an paar stellen geweint weil das soo ernst rüber kamm voll tolll

  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    14. October 2012 um 09:56

    Sonia Rossi, eine junge Italienerin, hat gerade die Schule abgeschlossen und entschließt sich nach Berlin zu gehen, um dort ein Mathematikstudium zu beginnen. Mit Gelegenheitsjobs schlägt sie sich zunächst durch, aber frustriert stellt sie doch immer wieder fest, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht. Die Hemmschwelle fällt langsam, zunächst nur nackt im Internet chatten, irgendwann holt sie die gnadenlose Realität jedoch ein: mit Sex lässt sich einfach mehr verdienen. Immer wieder versucht sie den Ausstieg - ihr arbeitsscheuer Mann ist dabei jedoch keine Hilfe. Und dass sie sich auch noch in einen anderen verliebt, macht die Sache nicht einfacher. Daneben studiert sie jedoch weiter erfolgreich und verbirgt ihr Doppelleben vor den Kommilitonen. Wenn man sich schon immer mal gefragt hat, wie jemand dazu kommt, sich für Sex bezahlen zu lassen - Sonia Rossi hat die Erklärung. Weder wird sie dazu gezwungen, noch ist sie drogenabhängig oder befindet sich sonstwie in einer ungewöhnlichen Situation. Das Buch ist einerseits spannend, andererseits auch ein wenig erschreckend und macht sicher nachdenklich. Letztlich kann man nur sagen: Respekt für diese Frau, diesen "Nebenjob", plus erfolgreiches Studium, am Ende auch noch ein Kind - wer das schafft, den wirft wohl nicht so schnell um. Besonders interessant waren für mich die Einblicke ins Milieu, die man sich so nicht unbedingt vorstellt.

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    Kerry

    Kerry

    06. August 2012 um 21:53

    Im Sommer 2001, als Sonia Rossi 18 Jahre alt ist und ihr Abitur in der Tasche hat, hält sie nichts mehr in ihrem Geburtsland Italien. Ihr Ziel ist Berlin, dort will sie Mathematik studieren. Sie gibt sich ein Jahr, um die Zulassung fürs Studium zu schaffen und ihr Ehrgeiz wird belohnt. Innerhalb eines Jahres lernt sie so gut Deutsch, dass sie für das Mathematikstudium zugelassen wird. Doch das Geld ist knapp. Sie hält sich im ersten Jahr als Kellnerin, Putzfrau und mit ähnlichen Tätigkeiten über die Runden. Schnell lernt sie Ladislav, genannt Ladja, kennen und lieben. Anfangs weiß sie nicht, dass er sein Geld als Stricher verdient, denn er ist Pole und ohne gültige Papiere in Deutschland. Als sie dahinter kommt, beendet er seine "Tätigkeit", was allerdings bedeutet, dass er mehr und mehr auf ihre Kosten lebt. Mit Beginn ihres Studiums wird es immer schwerer, nebenbei jobben zu gehen, doch als sie einen TV-Bericht über Web-Cam-Girls sieht, überlegt sie nicht lange. Sie hat einen schönen Körper und mit Online-Strip ist schnelles Geld zu machen. In der Tat läuft es anfangs sehr gut für sie und sie kann ihr Studium sowie ihr Leben mit Ladja finanzieren. Doch dann gibt es Streit mit ihrem Arbeitgeber und sie hört auf. Doch schon bald ist das Geld alle und sie muss, wohl oder übel, einen anderen Job machen. Ihr nächster "Nebenjob" beinhaltet Ganzkörpermassagen. Anfangs schläft sie nicht mit den Männern, doch es wäre leicht verdientes Geld - 50 € zusätzlich. Irgendwann überwindet sie ihre Skrupel und ab und an gibt es für die Kunden auch mehr als eine Massage. Die Geschäfte hingegen laufen immer schlechter, so viele Billig-Bordelle eröffnen, sodass bald die Kundschaft ausbleibt. Wieder versucht sie ein Leben außerhalb des Rotlichtmilieus zu führen, doch als das Geld knapp wird, sieht sie keine andere Wahl, als erneut anschaffen zu gehen. Ladja ist ihr keine sonderlich große Hilfe, meist sitzt er nur zu Hause vor dem Fernseher und kifft und dennoch heiraten die Beiden. Doch nach wie vor liegt es an ihr, ihrer beider Leben und ihr Studium zu finanzieren. Doch dann trifft sie Milan, einen Freund ihres Mannes und verliebt sich zum ersten Mal in ihrem Leben. Ihr Mann mag ahnen, womit sie den Familienunterhalt verdient, doch vor Milan will sie es um jeden Preis geheim halten. Doch auch Milan ist in dem Milieu kein Unbekannter. Eine überaus offenherzige Autobiographie! Was treibt eine junge, schöne und vor allem intelligente Studentin dazu, anschaffen zu gehen, ihren Körper und ihre Seele zu verkaufen? In Sonias Fall war es Liebe, die Liebe zu ihrem späteren Ehemann und die Einsicht, dass sich wohl mit keinem "Nebenjob" der Welt schneller Geld verdienen lässt - doch hat diese "Arbeit" Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Immer wieder will sie aussteigen, doch sobald das Geld knapp wird, muss sie wieder anfangen, das Leben muss ja finanziert werden. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, wobei mir allerdings zwischendrin immer wieder der Gedanke gekommen ist, ob es nicht einen anderen Weg gegeben haben könnte.

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    Principessa de la Luna

    Principessa de la Luna

    28. June 2012 um 23:14

    Ich möchte zu diesem Buch nur folgenedes sagen: Es bedient alle Klischees optimal, wirkt gefühlstechnisch abgestumpft und ist höchstens einmal lesbar.
    Vielen Dank.

  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. June 2012 um 12:37

    Als Urlaubslektüre ganz okay, irgendwie habe ich mich nur immer gefragt warum die gute Sonia denn lieber als Prostituierte arbeiten geht anstatt sich einen anderen Nebenjob neben der Uni zu suchen oder ihre Eltern um finanzielle Unterstützung zu bitten. Ich nehme ihr die "Ausrede" -fürs Studium- auch nicht ganz ab, wenn man bedenkt dass sie innerhalb kürzester Zeit kaum noch studiert sondern sich lieber in "Oase" und Co. herumtreibt.

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2012 um 15:24

    Meine Meinung: Sonia Rossi schreibt ihre Biografie in zwei Büchern. Im ersten Buch erzählt Sonia Rossi von ihrer Zeit als Prostituierte, wie sie Geld damit verdient um ihr Mathematikstudium zu bezahlen. Ich finde die Autorin Sonia Rossi sehr sympatisch, sie beschreibt ihr Leben so genau und ausführlich, dass man ein sehr großen Einblick darüber bekommt wie sie gelebt hat und wie sie sich dabei gefühlt haben muss. Ich finde es sehr gut, dass die Autorin uns ihr Leben preis gibt und es war sehr interessant etwas von dem Thema Prostitution zu erfahren. Der Schreibstil war sehr offen und auch ein wenig emotional. Das Cover finde ich süß, passt aber nicht zum Thema. Fazit: Wer gerne mal ein Buch für zwischendurch lesen möchte, und sich für dieses Thema interessiert, sollte sich dieses Buch kaufen. Ich denke es ist ein sehr gutes Buch zum Thema Prostitution und es zeigt wie man sich zu seinem Studium zusätzlich Geld verdienen kann. Inhalt: 5/5 Charaktere: 5/5 Schreibstil: 5/5 Cover: 3/5

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    Sarii

    Sarii

    14. March 2012 um 23:15

    „ „Man gewöhnt sich“, antwortete ich mit einem Grinsen. Diesen Satz hatte ich zu Beginn meiner Karriere als Hure tausendmal von anderen Frauen gehört. Den Frechen, den Abgebrühten- denen, die unverletzlich scheinen, auch wenn viele von ihnen ihre Verletzlichkeit einfach nur nicht zeigten. Und jetzt benutzte ich die gleichen Worte.“ (S. 13) -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Sonia Rossi thematisiert in ihrem Buch „Fucking Berlin“ ihre Erfahrungen als Studentin und Hure, da sie nur so ihr Studium und ihren Lebensstandard absichern bzw. überleben kann. Da Sonia aus Italien kommt steht ihr keinerlei staatliche Hilfe zur Verfügung, sodass sie auf ihren Job angewiesen wird. Verschlimmert wird ihre Situation durch ihren Geliebten, der nur teilweise arbeitet und sonst in den Tag hinein lebt. Trotz ihres Studiums der Mathematik muss diese somit für den Unterhalt eines Paares aufkommen und verstrickt sich immer mehr in das Rotlichtmilieu, sodass es fraglich scheint, ob sie dieses wieder verlassen wird. Man erfährt somit viele Informationen über den Umgang mit Freiern oder den Abläufen innerhalb der Szene und erhält pikante Details über bestimmte Wünsche oder Angebote. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Trotz der spannenden Thematik habe ich am Ende nur mit meinem Kopf geschüttelt und mich maßlos über die Protagonistin aufgeregt. Es wird erzählt, dass jene ein junges Mädchen ist und voll Ehrgeiz und Intelligenz strotz, was auch ihr Studium zeigt, und zugleich ist diese so naiv und anspruchslos. Es hat mich einfach aufgeregt, dass Sonia ihr Schicksal einfach hinnimmt und anschaffen geht ohne dies kritisch zu hinterfragen oder sich überhaupt zu bemühen einen anderen Weg zu finden. Des Weiteren verstrickt sie sich immer mehr in diesen Teufelskreis und trifft Entscheidungen bzw. verhält sich einfach dämlich. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich noch einen Lover trotz Ehepartner und Freiern anschafft und wichtige Entscheidungen nicht reflektiert bzw. aus diesen lernt. Man erhält den Eindruck, dass andere Arbeit, wie die in einer Callcenteragentur sinnlos sind, da man als Hure viel mehr Geld verdient, aber wo bleibt dort bitte die Frage nach der Würde? Frau Rossi scheint diese irgendwann verloren zu haben... Ich bin mir auch bewusst, dass es sich um einen schweren Beruf handelt, der viel von den Prostituierten verlangt, aber ist diese Welt wirklich so rosarot, wie hier geschildert? Es fehlen auch einfach kritisch Anmerkungen, die Hinweise sind mir einfach zu wenig. Wenn Frau Rossi ihren Beruf ernst genommen hätte und diesen wirklich so für gut befindet, wie geschildert, hätte sie wenigstens sich für diesen stark machen können, jedoch scheint sie eher alle Klischees zu bestärken und nur auf den eigenen Egoismus hinzuweisen. Anstelle die Menschen/ Leser für die sensible Thematik zu gewinnen, werden konservative Ansichten nur verstärkt. Einzig allein die alltägliche und ehrliche Sprache erzeugen einen authentische Atmosphäre, welche von der Biographie erwartet wird. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit: Eine interessante Thematik wird klischeehaft umgesetzt, sodass der eigentliche Ernst verloren geht. Zum Glück war das Buch schnell weggelesen.

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    keks_kruemelchen

    keks_kruemelchen

    10. March 2012 um 11:00

    ... Du kannst viel investieren, aber Du weißt nie was Du dafür bekommst! Vor einigen Wochen viel mir per Zufall ein Buch in die Hände, das sich dem Klappentext nach eigentlich ganz interessant an hörte: Hauptfach Mathematik, Nebenfach Prostitution - ein Leben zwischen Uni und Rotlicht Sie wohnt in Berlin, studiert Mathematik und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und darin sieht sie auch kein Problem. Wie kommt man als Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit Kunden und Kolleginnen? Wie kriegt man Studium, Partnerschaft und Prostitution unter einen Hut? Ein autobiographisches Bekenntnis zur käuflichen Liebe - und die freimütige Schilderung eines Doppellebens. Soweit der Klappentext. Zu der Autorin ******* Sonia Rossi wurde in Italien geboren. Sie ist Mitte zwanzig, lebt in Berlin, studiert Mathematik und hat einen Sohn. Mehr Informationen gibt es leider nicht über Sonia Rossi! Inhaltsangabe Buchinnenseite ************** Vorlesungen an der Uni, ein Leben zwischen zwei Männern, die Verlockung des schnellen Geldes und jede Menge Freier: Das ist die Welt von Sonia Rossi, Akademikerin und Prostituierte - mitten in Berlin... Ja, es gibt sie: Intelligente junge Frauen, die ihr Studium mit käuflichem Sex finanzieren. Sonia Rossi ist eine davon - und sie steht dazu. Ohne Aussicht auf elterliche Unterstützung und BAföG entscheidet sie sich früh, ihren Unterhalt im Sexgewerbe zu verdienen: als Online-Stripperin, als Masseurin, schließlich als Prostituierte. Mehrere Jahre arbeitet sie in verschiedenen Bordellen und erfährt die diversen Facetten des Rotlichtmilieus: Schöne und weniger schöne, lustige und traurige, prickelnde und abstoßende Erlebnisse wechseln sich ab. Ständig steht sie vor der Herausforderung, ihre Tätigkeit zu verheimlichen: vor dem Partner, vor Freunden, Kommilitonen, ihrer Familie und vor dem Mann, den sie wirklich liebt. Die offene, selbstbewusste und beeindruckende Schilderung eines frei gewählten Doppellebens zwischen Rotlicht und Hörsaal. Zum Inhalt ****** Sonia Rossi kommt aus Italien nach Deutschland um in Berlin Mathematik zu studieren. Bevor sie das Studium beginnt, will sie sich allerdings ein Jahr Zeit nehmen um die deutsche Sprache zu lernen. In dieser Zeit lernt sie in einer Disco ihren späteren Freund Ladja kennen. Ladja kommt aus Polen und lebt überwiegend auf der Straße, wo er sich als Stricher sein Geld verdient hat. Die Beiden verlieben sich und Ladja zieht schon nach kurzer Zeit bei Sonia ein. Da beide keinen Job haben und das tägliche Leben (inklusive Alkohol und dem allabendlichen Joint) finanziert werden muss, entschließt sich Sonia für einen Erotik-Chat zu arbeiten. Sie verdient gutes Geld und hält sich und ihren Freund damit über Wasser. Ladja kann offiziell keiner Arbeit nachgehen, da er keine Arbeitserlaubnis hat. Um dies zu ändern, heiraten die beiden kurzerhand. Doch trotzdem geht Ladja seinem Lotterleben nach und überlässt es Sonia für den Unterhalt zu sorgen. So kommt es, dass ihre Karriere im Rotlichtmilieu stetig voran schreitet und auf den Erotik-Chat ein Massage-Salon folgt. Irgendwann fängt Sonia an auch in Bordellen zu arbeiten und sogar ins Ausland zu fahren um dort in Bordellen auszuhelfen. Daten zu dem Buch ********** Fucking Berlin Studentin und Teilzeit-Hure 288 Seiten, Euro 8,95 [D] Erschienen: August 2008 Kartoniert Euro 8,95 [D], Euro 9,20 [A], sFr 16,90 ISBN-10: 3548372643 ISBN-13: 9783548372648 Meine Meinung ******** Wie ich weiter oben ja schon geschrieben habe, fand ich den Klappentext recht interessant und auch die Inhaltswiedergabe auf der Buchinnenseite. Ich gebe auch zu, dass ich im ersten Moment so etwas wie Mitleid mit der Autorin hatte, auch wenn sie sich ja selbst für dieses Leben entschieden hat. Allerdings nach einigen Seiten änderte sich das mit dem Mitleid. Oder um es anders zu sagen: Mittlerweile glaube ich, dass hier jemand den schnellen Euro gewittert hat. Ein paar Recherchen und schnell wird ein Buch daraus. Warum ich das glaube? 1. Das Buch ist derartig emotionslos, dass es mir schwer fällt daran zu glauben, dass die Autorin dies wirklich alles erlebt hat. 2. Habe ich Schwierigkeiten damit, dass eine Frau, die am Tag so 10- bis 15-mal, sagen wir mal gebügelt wird, und zu Hause einen Mann hat der ja auch mal bügeln will, sich dann auch noch einen Liebhaber zulegt! 3. Es wird wirklich jedes Klischee bedient: Sei es bei den Kunden, die die ekelhaftesten Wünsche haben, sei es die Sucht nach Alkohol und Drogen, sei es die obligatorische Abtreibung. Alles Dinge wo ich mich mehr als einmal gefragt habe: Wie kommt es, dass sie gegenüber ihren Kunden derartige Kaltschnäuzig ist, aber im Privatleben derartig abgestumpft? 4. Bei meinen Recherchen bin ich dann auf ein Interview mit Sonia Rossi gestoßen und das hat mich komplett davon überzeugt, dass dieses Buch nicht anderes ist als ein Fake! http://www.bequeen.de/lifestyle/ buecher/fucking-berlin-studentin-und-teilzeit-hure - %E2%80%93 -neues-buch-von-sonia-rossi-80738 (Bitte die Leerzeichen entfernen) Der einzige Pluspunkt, den ich diesem Buch geben kann ist, dass es sehr anspruchslos geschrieben ist und man es so bei Bus- und Bahnfahrten recht schnell verköstigen kann. Das einzige, was mir wirklich gut gefallen hat an dem Buch, ist das Zitat aus meiner Überschrift.

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  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    jennny712

    jennny712

    08. January 2012 um 13:08

    Autobiographie einer Studentin aus Berlin, die nebenbei als Prostituierte arbeitet um sich ihr Studium leisten zu können.
    Sehr gutes Buch, authentisch geschrieben, absolut sympathische Autorin.

  • Rezension zu "Fucking Berlin" von Sonia Rossi

    Fucking Berlin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. November 2011 um 10:37

    Über den eigenen Schatten zu springen, ist bestimmt nicht einfach. Trotzdem gut geschrieben.

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