Sonja Eismann Ene, mene, Missy!

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Inhaltsangabe zu „Ene, mene, Missy!“ von Sonja Eismann

Missy – so nennt man selbstbewusste Mädchen und junge Frauen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und tun, wonach ihnen ist. Die nicht damit zufrieden sind, für die gleiche Arbeit weniger Geld zu verdienen als Männer. Die sich für die Gleichberechtigung einsetzen – intelligent, stark und sexy! Ein Buch, das einleuchtend und witzig erklärt, was Feminismus ist und wofür er gebraucht wird – heute und von uns allen! 'Wenn wir nichts tun, wird es noch 75 Jahre dauern, bis Frauen für dieselbe Arbeit auch denselben Lohn bekommen wie Männer.' Schauspielerin Emma Watson in ihrer Rede vor der UN

Informativ. Zwingt keine Meinung auf, klärt aber auf und animiert dazu selbst aktiv zu werden, ausgezeichnet.

— TheLastUnicorn_
TheLastUnicorn_

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  • Ene, mene, Missy! | Rezension

    Ene, mene, Missy!
    vivreavecdeslivres

    vivreavecdeslivres

    05. May 2017 um 21:02

    Sonja Eismann gibt mit anderen Frauen das Missy Magazine heraus, welches ich schon seit längerer Zeit begeistert lese - darin geht es um alle möglichen Themen, aber mit der längst nötigen feministischen Perspektive. Es geht um Kunst und Politik von Frauen, vor allem. Ich finde darin immer wieder spannende Buchtipps, höre von Ausstellungen und lese von inspirierenden Menschen und ihren Tätigkeiten und Überzeugungen. Das Missy Magazine spricht aber auch meine Mutter und ganz unterschiedliche Frauen an, was ich besonders toll finde. Jetzt gibt es von Sonja Eismann zumindest auch Feminismus für Kinder/Jugendliche. 'Ene Mene Missy' ist nämlich als eine Art Leitfaden oder Feminismus-Guide zu verstehen. Aber das Buch ist definitiv nicht für Kinder, sondern gehört in jede deutsche feministische Bibliothek. Denn auch wenn es zig Bücher zum Thema Feminismus gibt, gibt es keinen so ausführlichen Band, der alle möglichen Basics erklärt. Vom männlichen Blick in Filmen, geschlechterneutralen Pronomen bis zu Parolen und wichtigen Feier-/Kampftagen das Jahr über stellt sie auch wichtigen Feminist_innen in Deutschland Fragen, die verschiedene Bereiche des Feminismus abdecken und erklären. Ich habe persönlich schon oft die Erfahrung gemacht, nach einem selbstbewussten 'Ja, ich bin Feministin' ein mildes Belächeln geerntet zu haben - dabei sind es diese Leute, die belächelt werden müssen, weil sie die patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft. Gerade jungen Leuten hilft Sonja Eismann auch mit schlagfertigen Antworten auf dumme Anmachen. Kurzum - im Buch finden wir alles zumindest kurz angeschnitten, was wichtige Bedeutung für den Feminismus hat. Das fand ich an allen Texten wahrscheinlich am Erstaunlichsten, denn wer Sonja Eismann kennt, der_m ist bewusst, dass sie Feministin ist. Sie möchte natürlich keine Meinung aufzwingen, und so wirkt das Buch auch gar nicht. Nicht einmal belehrend. Dabei kann ich mir kaum vorstellen, dass man von der Lektüre zurückkehrt und nicht schlauer ist als vorher oder nicht mindestens ein paar Fünkchen mehr Feminist_in in sich findet. Das ist das Schöne am Buch, es vermittelt unglaublich viel Wissen und doch kehrt man danach irgendwie wissensbegieriger als zuvor zurück. Das schafft sie vor allem auch durch ihren ganz eigenen, unverkennbaren Ton, der interessant und gesprächig wirkt, erzählend und leidenschaftlich. Und trotzdem sehr einfach, gut verständlich und irgendwie persönlich. Denn Feminismus ist keine These, keine Utopie, ich würde Feminismus auch keine Ideologie nennen - Feminismus ist eine Überzeugung, und dieses Buch liefert unendlich viele Gründe dafür, ohne wirklich Gründe zu liefern, sondern nur im Erzählen über Feminismus. Ich würde sogar wagemutig behaupten, dass fast jeder noch etwas erfährt. Denn Feminismus ist kein flaches, durchgekautes Thema, und ja, jetzt gerade am boomen und hip-werden. Aber es geht gar nicht um den Trend, zumindest hier nicht. Es geht um kämpfende Frauen und um Ideen, selbst aktiv zu werden. So finde ich das Buch unendlich gelungen als Geschenk für jede junge Frau, und, natürlich, jeden jungen Mann. Und du da draussen, die_der du das gerade liest, solltest es dir womöglich auch mal anschauen, das empfehle ich dir zumindest von ganzem Herzen!http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/05/ene-mene-missy-feministische.html

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  • LL rezensiert

    Ene, mene, Missy!
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    01. May 2017 um 12:02

    Feminismus ist leider immer noch ein Begriff, der für die meisten in irgendeiner Art negativ behaftet ist. Wer sich selbst als Feminist/in bezeichnet, wird nicht selten schief angeschaut. Die Umstehenden haben Bilder von hysterischen Frauen, die nackt über die Straßen rennen vor Augen. Dabei bezeichnet Feminismus doch nur die Gleichstellung von Frauen und Männern. Etwas absolut erstrebenswertes! „Ene, mene, Missy“ beleuchtet viele Seiten des Feminismus und erklärt dabei in einer leichten, flüssigen Sprache, die auch für junge Jugendliche gut zu verstehen ist. Wir erfahren von den verschiedenen Arten des Feminismus, aber auch von den Anfängen der Frauenbewegung bis hin zur heutigen Zeit. Wichtige feministische Themen werden hier beleuchtet und neben allen Daten, Fakten und Erklärungen gibt es Zitate von berühmten Größen und ihrer Einstellung zum Feminismus. Für jeden verständlich und auch in einzelnen Happen zu lesen kann ich „Ene,mene,Missy“ absolut empfehlen. Für Feministen, die, die es werden wollen oder einfach nur die, die einmal wirklich hinter die Fassaden des Feminismus blicken wollen.

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  • Sehr objektiv und vor allem informativ, ein Buch das dem Feminismus gerecht wird. :)

    Ene, mene, Missy!
    TheLastUnicorn_

    TheLastUnicorn_

    25. March 2017 um 10:29

    Meinung:Feminismus ist derzeit wieder allgegenwertig, von vielen Prominenten die sich zum Feminismus bekennen bis hin zu den Gegnern, die jeden Schritt mit Argwohn betrachten und der Meinung sind so langsam reicht es. In Zeiten in denen gerade auch aus politischer Hinsicht, gewisse Frauenrechte für Diskussionen sorgen (Abtreibung z.B.) und die Entlohnung für Arbeit immer noch eine große Lücke zwischen den Geschlechtern aufweist, ist das Thema für mich wichtiger denn je. Der Feminismus hat für mich schon in meiner frühen Jugend angefangen ein wichtiges Thema zu werden, das war zu einer Zeit in dem mir immer bewusster geworden wird wie Mädchen vom Sexismus betroffen sind. Und wie alles was als "weiblich" gilt, aus männlicher Sicht - teils auch aus weiblicher - immer mit Schwäche verbunden ist. Wieso sonst ist "Du bist ein Mädchen" oder "Heul nicht wie ein Mädchen" ein beliebtes Mittel um Jungen einzubläuen, dass das was sie machen nichts für sie ist, weil sie doch "besser" sind als das. Dass das auch sexistisch ist gegen die Jungen selbst, die in ihrer Freiheit beschränkt werden ist mir heute klar, damals hab ich nur im Blick gehabt wie unfair das ganze für uns Mädchen ist. Das ist nur ein Beispiel von vielen warum ich zur Feministin wurde. Damals war ich 14 und das ist auch genau das ungefähre Alter an das sich dieses Buch richtet. Es ist ein Buch, dass sich an junge Leser*Innen widmet, aufklärt informiert ohne dabei ein belehrenden Ton anzuschlagen und ohne das Gefühl zu vermittel die Autorin würde einem sagen wollen wie man zu denken hat. Ganz im Gegenteil, sie zeigt sogar auf, dass Feminismus nicht gleich Feminismus ist. Es gibt verschiedene Gruppierungen zu denen man eine Einleitung bekommt, wie sie entstanden sind und wofür sie stehen. Was ich dabei schön fand ist, dass auch - für mein empfinden - negative Gruppierungen ihren Platz im Buch gefunden haben, diese radikalen Gruppierungen bei dem das eigentliche schwachsinnige Klischee "Feminismus = Männerhass" durchaus einen wahren Kern hat. Generell besticht dieses Buch für mich aus informativen Inhalten, was ich auch für mich selbst unheimlich interessant fand und vor allem der geschlichtliche Aspekt und der Werdegang der Frauenbewegung fand ich gut ausgearbeitet. Natürlich hat das Buch nicht genügend Raum um alle geschichtlichen Aspekte miteinzubeziehen, aber man erfährt sehr viel um sich ein gutes Bild über die damalige Situation machen zu können und ich empfand die gesamten Schilderungen immer sehr einladend um mich selbst weiter mit einer gewissen Zeitepoche auseinandersetzen zu wollen. Es weckte bei mir wirklich große Neugier, auch wenn ich schon vieles wusste und ich denke das wird vielen Einsteiger*Innen - aber nicht nur ihnen - ebenso ergehen wird. Aber nicht nur der Werdegang der Frauenbewegung ist sehr informativ hinterlegt, auch die Entstehung von feministischen Hashtags werden gleich mit ihrem Ursprung erläutert und auch wie Namensgebungen für gewisse Probleme entstanden sind (z.B. Mansplaining) werden erklärt, so dass man zu allem was man in diesem Buch erfährt auch die Geschichte bekommt, da war für mich dann auch noch mal so manches zu entdecken. Natürlich gibt es auch die Schilderungen von Problemen, den Umgang fand ich dabei ziemlich geschickt. Die Autorin gab mir stets die Möglichkeit mich in die verschiedenen Situationen hineinzuversetzen und ließ mich ganz bewusst darüber nachdenken ob ich dieses Problem nicht schon am eigenen Leib erfahren habe oder jemanden kenne der es hat oder gar nur beobachtet habe. Für mich persönlich war das nicht so notwendig, weil ich in dieser Hinsicht schon mit relativ offenen Augen durch die Welt laufe, aber gerade für diejenigen die sich damit bisher kaum auseinandergesetzt haben, ist das eine wirklich tolle Methode sich nicht nur oberflächlich damit auseinanderzusetzen und ich denke so erkennen viele, viel eher, dass an der Problemschilderung was dran ist. Zumindes eher als wenn man allen einfach nur eintrichtern möchte, dass Das und Das alles Probleme sind, die jedem von uns betreffen, meiner eigenen Erfahrung nach schalten da viele schnell auf Durchzug. An den aufgeführten Szenarien, in denen man eventuell schon mal mit einem der genannten Probleme in Berührung kam, merkt man dann häufig, dass dieses Buch für jüngere Leser*Innen ist, aber das war für mich auch der einzige Punkt in dem ich es spürte. Von daher würde ich dieses Buch trotzallem allen empfehlen die sich über den Feminismus informieren wollen, ganz unabhängig vom Alter. Was ich ziemlich gut finde. Schön war daneben auch, dass es gleichzeitig auch Tipps gab wie man sich verhalten könnte wenn man in eine solche oder ähnliche Situation gerät oder man sieht wie jemand anderes davon betroffen ist. Aber was hat das ganze nun mit den Superkräften auf sich? Dieses Buch zeigt auf wie einfallsreich manch eine Feministin für ihre Überzeugung gekämpft hat und erfolgreich war oder wie durch kleine Taten manchmal große Bewegungen entstanden sind, die dann auch etwas bewegt haben. Das alles und noch viel mehr sind die Superkräfte des Feminismus und dieses Buch gibt einen wirklich guten (wenn eigentlich auch nur einen kleinen) Einblick darüber, wie wirkunsgvoll diese Kräfte sind und waren. Fazit:Ich habe schon einige Bücher gelesen die sich ganz allgemein mit dem Feminismus auseinander setzen und finde ganz ehrlich, dass dieses hier bisher das beste ist. Für mich ist es einfach ein guter Ton im Buch. Man merkt, dass die Autorin einen Einblick vermitteln möchte, aber eigentlich darauf abzielt, dass jeder sich seine eigene Meinung bildet und ganz nebenbei Tipps gibt wie man sich vielleicht selbst für den Feminismus einsetzen kann ohne, dass sich dahinter ein "du musst" verbirgt. Gerade für "Neueinsteiger*Innen" aber auch für jeden anderen hält dieses Buch viele interessante Dinge bereit, ich hab noch einiges lernen können und stürze mich direkt in die tiefen des Internet um noch mehr über das ein oder andere zu erfahren. Denn das ist das Buch auch, der Anstupser um noch mehr entdecken und erfahren zu wollen. ♥ :)

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