Sonja Heiss Das Glück geht aus

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Inhaltsangabe zu „Das Glück geht aus“ von Sonja Heiss

Sie sind ehrlich, großmäulig, haltlos, reisen nach Kanada, Panama, haben Affären, Beziehungen, Träume, vielleicht ein Baby und immer noch Eltern, die nur das Beste wollen. Aber das Beste ist eben manchmal unerträglich: ein Abschied zuhart, ein Besuch zu lang, eine Liebe zu kurz. Sonja Heiss erzählt von jungen Frauen, die nicht mehr Kind sind, aber auch noch keine eigene Familie haben. Sie erzählt von einem Vater und einer Tochter, die sich seltsam fremd sind. Und von einer Großmutter, die jede Karte, die ihr die Enkelin schreibt,wie einen Liebesbrief aufbewahrt. Ihre Figuren haben keine Angst vor dem Tod, sie haben Angst vor dem schlecht gelebten Leben. Sie sind hungrig, auf der Suche nach Momenten des Glücks, die alles bedeuten könnten. Dabei machen sie Bekanntschaft mit fernen Verwandten, Faultieren und Burnout-Ameisen.

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  • Rezension zu "Das Glück geht aus" von Sonja Heiss

    Das Glück geht aus
    Buchloewe

    Buchloewe

    23. September 2012 um 14:34

    abgebrochen

  • Rezension zu "Das Glück geht aus" von Sonja Heiss

    Das Glück geht aus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. May 2012 um 17:37

    Zehn Kurzgeschichten, wie das Leben sie schreiben könnte * Sonja Heiss hat mit "Das Glück geht aus" eine wunderbare Kurzgeschichtensammlung geschrieben, die das Leben und seine Licht- und Schattenseiten ungewöhnlich ehrlich und direkt aufzeigt. * Folgende Kurzgeschichten sind in "Das Glück geht aus" zu finden: Der Wal hinter dem Blitz Panama Sprich mit mir Prinzessinnenschlaf Drosophila Teewurst Das Beste Hanni und Hanni Touch me, touch me now und Moonshine * Ihr Schreibstil ist offen und ehrlich, manchmal erschreckend und dann wieder herrlich lebensbejahend. Aber ich glaube Sonja Heiss ist keine Frau, die unbedingt Happy-Ends braucht, zumindest nicht in ihren Geschichten - aber wieso auch, das Leben ist halt kein Ponyhof! * Aber auch Humor ist in ihren Geschichten zu finden und wie ihr seht kann man auch mit einem Augenzwinkern zwischenmenschliche Beziehungen unter die Lupe nehmen. * "Vielleicht fehlen dir Mutterhormone." "Ja, vielleicht, aber ich glaube nicht, dass man Mutterhormone schlucken kann." Ihre Mutter hatte tränenfeuchte Augen. Du musst doch dein Kind abgöttisch lieben, das kann doch gar nicht sein. Jeder ist glücklich wie nie zuvor im Leben, wenn es rauskommt." "Ich mag sie ja wirklich sehr gerne." "Aber mögen, Hedi. Ich mag auch Toastbrot." "Ich mag sie natürlich viel mehr als Toastbrot." (aus "Das Beste", S. 109) * "Das Glück geht aus" ist ein Buch, das polarisiert. Entweder man mag ihre Geschichten, oder man kann wenig damit anfangen. Ich persönlich muss sagen, dass ich ihre Art zu schreiben und Geschichten zu erzählen sehr erfrischend und angenehm finde und euch diese kleine - aber feine - Geschichtensammlung gerne ans Herz legen möchte!

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  • Rezension zu "Das Glück geht aus" von Sonja Heiss

    Das Glück geht aus
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    08. January 2012 um 12:20

    :Zehn Kurzgeschichten, mitten aus dem Leben, jede umfasst ca. 20 Seiten. Kompakt geschnürt, keine Story gleicht der anderen, so der Debütroman „Das Glück geht aus“ von der Autorin Sonja Heiss. Es gibt so vieles, was von den einzelnen Geschichten hervorzuheben würdig ist, doch das würde den Rahmen der Rezension sprengen und vieles aus den einzelnen verraten. Jede Story ist einzigartig, ein manches Mal erscheint sie wie ein Spiegel vor dem Gesicht. Hat nicht jeder Mensch seine eigenen kleinen Geschichten/Episoden, an die er sich erinnert, aber dann doch wieder vergisst aufzuschreiben. Überwiegend handeln die einzelnen Geschichten von Frauen um die Dreißig, sprechen die Beziehung zu den Eltern an, sei es die Reise der Tochter mit ihrem Vater nach Kanada, oder die Enkeltochter, die all die geschriebenen Karten an die Großmutter findet, immer mit dem gleichen Text, lieblos-monoton … „Liebe Oma, wir wünschen Dir … Deine Gerdi, Max, Rebecca …. „ Und während des Lesens klickt es wieder einmal in den eigenen Erinnerungen. Heutzutage, im Zeitalter der elektronischen Post, besitzt so eine Geschichte schon eine gewisse Traurigkeit. Fazit: Ein eigenwilliges Buch, geschrieben, von einer Autorin, die schon als Regisseurin des Kinofilms „Hotel Very Welcome“ auffiel und hierfür mehrfach ausgezeichnet wurde. Ein Buch, welches sich gut lesen lest, - Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Das Glück geht aus" von Sonja Heiss

    Das Glück geht aus
    Tialda

    Tialda

    21. December 2011 um 14:05

    x Autorin: Sonja Heiss x Titel: Das Glück geht aus x Genre: Anthologie x Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2011 x 192 Seiten x bloomsbury taschenbuch x ISBN: 3833307781 x Erste Sätze: Der Wal hinter dem Blitz. Mein Vater saß kerzengerade in seinem Sitz und blickte gefesselt aus dem Flugzeugfenster. Er flog, und unter ihm war nun also die Welt. Er wunderte sich, dass sie so viel besser aussah, als sie war, denn er war Pessimist. Doch nicht in diesem Moment. Ich ärgerte mich, dass ich ihn nicht schon viel früher in ein Flugzeug mitgenommen hatte. Jetzt war er schon siebzig, und vielleicht wäre ja am Ende ein Optimist aus ihm geworden, wer wusste das schon. Klappentext: Sie sind ehrlich, großmäulig, haltlos, reisen nach Kanada, Panama, haben Affären, Beziehungen, Träume, vielleicht ein Baby und immer noch Eltern, die nur das Beste wollen. Aber das Beste ist eben manchmal unerträglich: ein Abschied zu hart, ein Besuch zu lang, eine Liebe zu kurz. Sonja Heiss erzählt von jungen Frauen, die nicht mehr Kind sind, aber auch noch keine eigene Familie haben. Sie erzählt von einem Vater und einer Tochter, die sich seltsam fremd sind. Und von einer Großmutter, die jede Karte, die ihr die Enkelin schreibt, wie einen Liebesbrief aufbewahrt. Ihre Figuren haben keine Angst vor dem Tod, sie haben Angst vor dem schlecht gelebten Leben. Sie sind hungrig, auf der Suche nach Momenten des Glücks, die alles bedeuten könnten. Dabei machen sie Bekanntschaft mit fernen Verwandten, Faultieren und Burnout-Ameisen. Rezension: „Das Glück geht aus“ ist mit seinen nur 192 Seiten im Taschenbuchformat sehr handlich und eignet sich, gerade wegen der Kurzgeschichten, gut um mit auf Reisen, den Weg zur Arbeit oder einfach nur in die Badewanne genommen zu werden – sofern man die Art der Geschichten mag. Und gerade hier lag mein Problem. Ich konnte mit der Art der Geschichten leider überhaupt nichts anfangen. Eigentlich klingt der Klappentext vielversprechend – so habe ich auf mitreißende, abenteuerliche und dramatische Storys gehofft. Was mich aber erwartete, waren „nur“ deprimierende, fade Ereignisse, wie sie das Leben schreibt. Der Schreibstil an sich ist ganz passabel und lässt sich gut lesen, doch an wirklich jedem Geschichtenende habe ich nur „aha..“ gedacht – mehr nicht. So allgemein und unpersönlich wie die Texte anfangen, enden sie auch wieder. Es gibt keine angedeutete Moral, keinen Sinn den ich persönlich aus den Erzählungen ziehen konnte. Es fühlte sich eher so an, als würde ich auf der Straße ein Auto anfahren sehen. Ich sehe es kommen, es fährt an mir vorbei und dann sehe ich es von hinten, wie es weiterfährt. Ich nehme es zwar wahr, aber es berührt mich nicht – genau so ging es mir mit den Geschichten in „Das Glück geht aus“. Der Titel ist meiner Meinung nach tatsächlich wörtlich zu nehmen – ob das so gewollt ist, weiß ich nicht. In den Storys über die Personen, die jeder von uns sein könnte, ist das Glück permanent abwesend. Ich nehme an, gerade das ist der Grund, was mir alles so farblos erscheinen ließ. Wenn man dieses Buch liest, sollte man sich darauf einstellen, die Tristesse im Lebens vieler Menschen vor Augen gehalten zu bekommen und falls man es nicht liest, verpasst man auch nichts – schließlich passiert Beschriebenes direkt vor unseren Augen, und das jeden Tag. Im Buch enthalten sind 10 Geschichten, die von den traurigen Begebenheiten des Alltags handeln. Einer jungen Frau ist ihr Vater peinlich, eine andere ist mit ihrer Partnerin permanent unzufrieden, wiederum andere Frauen betrügen ihre Partner… Wie gesagt – nichts was einem das Buch begeistert umklammern oder die Protagonistinnen sehr sympathisch erscheinen lässt. Fazit: Man kann es zum Zeitvertreib schon lesen – es ist besser, als Löcher in die Luft zu starren. Aber unterhalten wird man nicht besonders – das Buch ist nichtssagend.

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