Sonja Kaiblinger

 4.5 Sterne bei 895 Bewertungen
Autorin von Rosen und Seifenblasen, Lilien und Luftschlösser und weiteren Büchern.
Sonja Kaiblinger

Lebenslauf von Sonja Kaiblinger

Sonja Kaiblinger wurde 1985 in Krems geboren. Sie hat als Eisverkäuferin, Museumsführerin, Werbetexterin, Nachtwächterin, Flughafen-Mitarbeiterin und Werbespot-Darstellerin gearbeitet, bevor sie als Lehrerin ihre Brötchen verdiente. In jeder freien Minute bringt sie die Geschichten zu Papier, die ihr im Kopf herumspuken. Sie lebt zusammen mit ihrem Freund in der Nähe von Wien.

Alle Bücher von Sonja Kaiblinger

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Rosen und Seifenblasen

Rosen und Seifenblasen

 (204)
Erschienen am 21.07.2014
Lilien und Luftschlösser

Lilien und Luftschlösser

 (125)
Erschienen am 09.03.2015
Tulpen und Traumprinzen

Tulpen und Traumprinzen

 (92)
Erschienen am 08.03.2016
Auf den ersten Blick verzaubert

Auf den ersten Blick verzaubert

 (49)
Erschienen am 19.02.2018
Scary Harry - Totgesagte leben länger

Scary Harry - Totgesagte leben länger

 (38)
Erschienen am 17.02.2014
Scary Harry  - Meister aller Geister

Scary Harry - Meister aller Geister

 (35)
Erschienen am 14.01.2015
Beim zweiten Kuss verwechselt

Beim zweiten Kuss verwechselt

 (36)
Erschienen am 20.08.2018

Neue Rezensionen zu Sonja Kaiblinger

Neu

Rezension zu "Beim zweiten Kuss verwechselt" von Sonja Kaiblinger

Ich liebe den Humor von Sonja Kaiblinger
66jojovor einem Monat

Die Geschichte setzt relativ zeitnah an Band 1 an und Sonja Kaiblingers Humor überzeugt auf den ersten Seiten mit einigen peinlichen, aber trotzdem sehr amüsanten Szenen. Unsere Protagonistin Ophelia fährt gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester und einigen Schulfreunden an die Highland Games. Spiele in den Schottischen Highlands, welche abenteuerlich, kreativ und herausfordernd sind. Nachdem sie in den letzten Jahren immer zweite geworden sind, möchten sie dieses Jahr gewinnen.

Doch bereits als sie da ankommen, beginnen die Probleme. Wer ist das seltsame Mädchen und was verbirgt sie? Weshalb sind Ophelias Tanten in der Nähe und treibt ihr Onkel etwa sein Unwesen? Gleichzeitig muss sie sich ihrer Gefühle bewusst werden. Mag sie nun Cliff oder doch Adrian?

Das Buch lässt sich ruckzuck durchlesen und ich mag den Schreibstil der Autorin immer noch sehr gerne. Humorvoll, wortgewandt und mit einer angenehmen Lockerheit. Das Talent für sympathische, teils schrullige Charaktere beweisst sie auch in Band 2. Ophelia ist eine richtig coole Protagonistin & ihre Tanten erst! Zudem hat es die Autorin auch gekonnt geschafft, mich an der Nase herumzuführen. Nicht gerade selten, habe ich gedacht, das Rätsel gelöst zu haben, nur um dann zwei drei Seiten später zu erfahren, dass es anders ist.

Trotzdem ist dieser zweite Band für mich deutlich schwächer als der erste. Einerseits hat mich die Handlung nicht wirklich mitreissen können. Die Highland-Games wirken wie ein Witz und auch wenn manche Aufgaben ganz witzig geklungen haben, so habe ich nicht verstanden, weshalb eine Schule ihre Schüler an diesen Event schickt. Ich meine Baumstamm-Werfen? In einer Gruselhütte-Übernachten? Zum Lesen ganz nett, aber wirklich spannend nicht. Auch die Geschichte rund um das Familiengeheimnis hat mich nicht wirklich mitreissen können.

Fazit

Für mich ist der zweite Band der Verwandlungs-Reihe zwar immer noch sehr unterhaltsam, aber lange nicht so stark wie der erste Band. Das Buch überzeugt mit Humor und gelungenen Charakteren. Die Handlung jedoch ist für mich eher schwach, weder sonderlich spannend und wenn auch gut konstruiert und so, dass ich nicht hinter das Rätsel gekommen bin, habe ich mir mehr erhofft. Eine nette Fortsetzung mit einigen Schwächen, welche ich aber gerne gelesen habe. So vergebe ich knappe 4 von 5 Sterne. Leider wird es wahrschenlich keinen, wie angekündigt, dritten Teil geben.

Ich bedanke mich beim Dressler Verlag für mein Exemplar!


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Rezension zu "Tulpen und Traumprinzen" von Sonja Kaiblinger

Bitte sag' nicht, es ist vorbei...
DaisiesDaffodilsAndOtherLettersvor 2 Monaten

Liebe Daffy,


ein allerletztes Mal nach „Ashworth Park“ zu reisen fiel mir sehr schwer. Die (Buch)Serie ist mir sehr ans Herz gewachsen und bekommt einen besonderen Platz zwischen meinen Lieblingsbüchern. Tulpen und Traumprinzen (2016) ist nun der letzte Band der Verliebt in Serie-Trilogie von Sonja Kaiblinger, der bei Loewe erschienen ist.


Abbeys Aufgabe besteht nach wie vor darin, der Serie ein Happy End zu verschaffen. Wie sie mittlerweile weiß, wurden sie und Tante Gladys eigens dafür ausgewählt, der Serie zu einem fulminanten Finale zu verhelfen. Das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur, dass es einen mysteriösen Autoren gibt, der den Figuren immer neue Flausen in den Kopf schreibt und sie so handeln lässt, dass Abbey einfach nicht zu einem würdigen Abschluss finden kann. Es ist auch gar nicht so leicht, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren, wenn man sich verliebt hat. Ausgerechnet als Abbey das bewusst wird, verbündet sich Jasper mit dem Feind und wechselt auf die böse Seite. Wäre das nicht schlimm genug, ist Julian auch noch der festen Überzeugung, Abbey wäre seine Prinzessin, die ihn mit einem Kuss vom Liebesfluch befreien kann. Das Chaos ist vorprogrammiert.


Kaum hatte ich Band zwei zugeschlagen, hatte ich den dritten Teil in der Hand und bin direkt zurück nach „Ashworth Park“ gereist. Ich konnte es einfach nicht erwarten, wie Sonja Kaiblinger die Fäden zusammenbringen wird und ob es Abbey gelingt, das Happy End zu inszenieren. Natürlich werde ich an dieser Stelle nichts verraten, damit du dich voll und ganz auf die Reihe einlassen kannst, ohne das Ende schon im Detail zu kennen.

Nichtsdestotrotz möchte ich dir ein wenig von meinen Leseeindrücken berichten und meine Meinung begründen. Das Buch bekommt natürlich die höchste Wertung, die ich hier auswählen kann, das Buch ist rundherum gelungen und hat mich nachträglich noch ausgesprochen positiv durch den Gedankenalltag begleitet. Das verdient eine 5-Sterne Wertung.


In diesem Buch lernen wir endlich den Mann kennen, der Abbey und Deborah überhaupt erst den Sender installiert hat, auf dem die Serie läuft. Vielleicht kennen wir ihn schon viel länger, als vermutet, was mir ziemlich gut gefallen hat. Ich hatte die Figur in dieser Hinsicht wirklich nicht auf dem Schirm.

Kommen wir in dem Zusammenhang vielleicht gleich zum Thema „Der Autor“. Es handelt sich hierbei nicht um ein und dieselbe Person und doch hängen sie irgendwie zusammen. Die Verbindung fand ich auch noch ganz gelungen. Der Künstler und der Techniker.

Im Verlauf der Geschichte lernen wir den Autor dann auch persönlich kennen und erfahren, wie er „Ashworth Park“ mit Hilfe seiner Schreibmaschine formt und lenkt. Hier kommen wir zu dem größten Problem, das ich mit dem Buch hatte. Dass sich Abbeys Seriensprünge eindeutig mit Gwendolyns Zeitsprüngen in Rubinrot vergleichen lassen, habe ich schon in den vorherigen Rezensionen besprochen. Der Autor wirkte auf mich fast eins zu eins aus der Fernsehserie Once upon a time übernommen. Jener Autor hat eine magische Schreibfeder und kann anhand seines geschriebenen Worts die Welt der Märchenfiguren nach seinem Ermessen wandeln und verändern. Er ist eine unangenehme Persönlichkeit, der als Einzelgänger unterwegs ist und Konflikte liebt. Ja, wie ist nun der Autor in der Verliebt in Serie-Trilogie? Genauso. Ein Einzelgänger, den kaum jemand wahrnimmt und der dadurch ordentlich in die Tasten hauen kann, um die Handlung voran zu treiben. Bedenkt man, dass die vierte Staffel von Once upon a time ausgestrahlt wurde, bevor Tulpen und Traumprinzen erschien, lässt sich diese Ähnlichkeit nur sehr schwer ignorieren und als zufällige Gemeinsamkeit kategorisieren.


Sieht man über dieses Fauxpas hinweg, ist es eine Freude, mit Abbey über die Insel zu laufen und die Fäden in geordnete Bahnen bringen zu wollen. Sie hat ihren Witz nicht verloren und doch ist sie im Laufe der Bücher erwachsener geworden. Ist sie in Rosen und Seifenblasen noch mit einem sarkastischen Spruch auf den Lippen weggelaufen, stellt sie sich langsam den Problemen und geht die Konflikte durchdacht an. Das gefällt mir. Sie ist nicht über Nacht zu einer selbstbewussten Powerfrau geworden, die wie ein Wirbelwind durch die Gegen fegt und allen eine Abreibung gibt, aber sie steht für sich und ihre Meinung ein, denkt aber auch an die, die sie lieben oder langsam zu lieben beginnt. Eine Entwicklung vom Kind zur jungen Frau, toll! Überhaupt erfahren viele Figuren eine Entwicklung. Wir lernen sie noch besser kennen und verstehen ihre Motive. Einzig Deborah blieb mir ein Rätsel. Im ersten Buch wirkte sie schon sehr wie die unabhängige Jugendliche, doch das konnte sie bis Band drei nicht steigern, sondern ist ungefähr auf diesem Stand geblieben.

Dagegen haben Jasper und Julian tolle Handlungsstränge, die ihre Figuren festigen oder sogar verändern. Der Jahrmarkt ist ein schönes Beispiel dafür. (vgl. S.103ff.) Ich würde ihn als einen Wendepunkt für beide Charaktere bezeichnen. Vor allem Julian verändert sich und entwickelt sich vom stetig strahlenden Helden mit umwerfender Frisur zu einem nachdenklichen jungen Mann. Natürlich passt einiges davon hervorragend in die Dramaturgie des Autoren, doch betrachtet man das Ende des Buches, entpuppt sich diese Entwicklung zuträglich für Julians zukünftiges Ich.


Sonja Kaiblingers Schreibstil ist flüssig, mit Witz und schönen Wendungen. Man merkt, dass sie sich vor dieser Reihe ihre Gedanken gemacht hat, wohin ihre Figuren möchten und wie sie diesen Weg einschlagen werden. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich jemand verirrt hätte und nur umständlich aus einer Situation zurück manövriert werden musste. Es war stimmig und hat mir unheimlich viel Lesefreude bereitet. Die kleinen Überraschungen, die sie einbaut, in denen sie uns das Drehbuch lesen lässt oder wir einen Lexikonartikel zu relevanten Begriffen bekommen, haben das Lesen noch schöner gemacht. Besonders gefallen hat mir auch die Zusammenfassung, wie aus einer Fernsehzeitschrift, zu Beginn von Band zwei und drei. Es hat den Büchern eine ganz eigene Atmosphäre gegeben. Die gute Laune, die eine schöne Serie macht, konnten die Bücher genauso bereiten. Maßgeblich waren da sicher auch die tollen Cover beteiligt. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die drei Bücher in meinem Regal sehe. Die pastell-farbigen Hintergründe mit den vielen Icons sind genial. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Verlag.


Diese Reihe war die erste, die ich von Sonja Kaiblinger gelesen habe. Doch ganz sicher nicht die Letzte. Ich werde jetzt schauen, was ich von der Autorin noch finden kann. Hast du schon etwas von ihr gelesen?


Ich werde nun noch einmal versuchen, in Gilmore Girls zu springen. Es muss doch irgendwann klappen. Abbey konnte es ja auch.

Es grüßt dich,

Daisy

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Rezension zu "Lilien und Luftschlösser" von Sonja Kaiblinger

Wenn "Ashworth Park" ruft, bin ich zur Stelle
DaisiesDaffodilsAndOtherLettersvor 2 Monaten

Liebe Daffy,


hier bin ich wieder mit einer waschechten Empfehlung für Sonja Kaiblingers Lilien und Luftschlösser. Verliebt in Serie, das 2015 im Loewe Verlag erschienen ist. Da es sich um den zweiten Band der Trilogie handelt, könnte es passieren, dass ich einige Ereignisse anreiße, mit denen du nichts anfangen kannst, wenn du noch nicht in Rosen und Seifenblasen gesprungen bist. Am besten legst du diesen Brief beiseite und hebst ihn dir auf, bis du das erste Mal aus „Ashworth Park“ zurück bist.


Offensichtlich bist du wieder da, ansonsten würdest du diesen Absatz nicht mehr lesen. Willkommen zurück! Es war aufregend, oder? Dieser Cliffhanger am Ende...wow. Ich weiß gar nicht, wie ich dir nun beschreiben soll, was in dieser Folge passieren wird, ohne dir zu viel zu verraten. Abby hat also Jasper Ashworth aus der Serienwelt in das reale New York mitgenommen. Upps? Wie soll sie einer Serienfigur nun klar machen, wo er ist und dass er das Gefüge auf gar keinen Fall durcheinander bringen darf, ohne ihm zu verraten, dass er eigentlich nur in einer Serie existiert? Abby hat zum Glück ihre Schwester und beste Freundin, die sie tatkräftig unterstützen. Es gilt nämlich, ein Happy End heraufzubeschwören, damit die Serie endlich zu einem großen Finale und damit dem Ende von Abbys Sprüngen findet. Doch bevor es soweit ist, rückt der nächste Sendetermin und damit Abbys Rückkehr unfassbar schnell näher. Ehe sie es sich versieht, ist sie wieder auf der britischen Insel und da warten die Intrigen hinter jeder Ecke. Wem kann sie trauen? Wer ist eine Hilfe – nicht nur in der Serienwelt? Und wieso schlägt Abbys Herz dann doch immer kräftiger, wenn sie einen bestimmten Jungen sieht?


Die österreichische Autorin Sonja Kaiblinger hat hier wirklich eine richtig schöne Jugendbuchserie (im wahrsten Sinne des Wortes) geschaffen. Wie in einer richtigen Fernsehserie, fühlte sich das Eintauchen in Band zwei an wie eine Heimkehr. Die Figuren waren noch da, das Setting war unverändert, aber die Spannung steigt langsam aber sicher an, dass ich sicher bin, es läuft auf ein fulminantes Finale hinaus.

Es gefällt mir ausgesprochen gut, dass die Anzahl der Charaktere überschaubar ist, sodass ich mir jeden genau vorstellen kann und von jedem weiß, wo er sich gerade im Geschehen befinden sollte, es sind aber doch genügend, als dass nicht doch jeder noch das Ass aus dem Ärmel ziehen könnte, um den großen Dreher in der Spannung zu erzeugen. Wir folgen anhand der gewählten Perspektive ganz klar Abby durch die Handlung und doch bekommen wir von der Autorin kleine Schnipsel geliefert, die uns in die allwissende Position des Fernsehzuschauers katapultieren und somit Abbys Wissensstand voraus sind. Durch diese gelungene Dramaturgie hoffe ich auf einige Überraschungen im letzten Teil.

Besonders hervorheben möchte ich zwei Charakterentwicklungen, die ich sehr interessant finde: Jasper und Tante Gladys. Wie ist Jasper nach New York gekommen? Und wie wieder zurück in die Serie bzw. warum ist er erst raus, dann wieder rein gesprungen? Welches Spiel spielt er wirklich? Was entspricht der Wahrheit und was tischt er Abby und seiner Familie auf? Ich möchte an das Gute in ihm glauben, doch die Skepsis überwiegt. Er ist eine viel komplexere Figur als Julian, der erklärte Mädchenschwarm. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Jasper das Klischee „Bad Boy“ erfüllen soll und nun zum handzahmen Schaf wird. Sollte es sich in Band drei dahingehend entwickeln, wäre ich etwas enttäuscht; die Figur kann mehr.

Genau wie Tante Gladys. In Rosen und Seifenblasen habe ich sie als etwas schrullige Tante abgetan und mit Tante Maddy aus Rubinrot verglichen, die zwar auch eine wichtige Rolle spielt, aber nicht so eine interessante Wendung in die Geschichte bringt wie Tante Gladys. Dass ihr das gleiche Schicksal ereilt ist, wie Abby jetzt und dass sie das Ganze schon seit zwanzig Jahren mitmacht, ist hoch interessant. Als wir im Buch davon erfahren haben, war ich zwiegespalten und fand die Idee nicht ganz gelungen und zu einfach. Doch durch die Treffen in New York, während der Sendepausen und dem Zusammenspiel, das Abby und Tante Gladys in der Serie nur anhand von Andeutungen und Codeworten handhaben können, ist die Geschichte richtig spannend geworden. Zwei Paar Augen sehen mehr als eins und sie kommen mir wie ein richtig gutes Duo vor, die gemeinsam versuchen, das Happy End zu finden, um zu ihrem normalen Leben zurück zu kehren.


Durch den Versuch Abbys, die Geheimnisse aufzudecken, haben wir „Ashworth Park“ als Schauplatz nun auch einige Male verlassen und lernen nach und nach die Insel kennen, auf der die Serie spielt. Ich weiß nicht, ob es mein Serien-geschultes-Gehirn ist, aber ich denke das Buch tatsächlich in Filmszenen. Wenn wir mit Abby und Julian im Dorf sind, gibt es bestimmte Einstellungsgrößen, wie wir dieses Dorf erleben wie bei Downton Abbey. Das Cottage von DeWitt war für mich ein bisschen wie das Set von Die Nanny und wir kennen das Wohnzimmer aus genau einer Ansicht. Das macht das Lesen umso witziger.

Ein guter Schachzug ist auch, Abby die Serie mit dem Film Die Truman Show vergleichen zu lassen. So nimmt die Autorin dem kritischen Leser gleich diesen Vergleich vorweg und macht ihm bewusst, sie weiß um die Gegebenheiten ihres Buches und bettet es im bereits bestehenden Kanon ein. Was mich stört, ist die Redewendung des Springens. Abby springt in die Serie, ihr wird schwindelig und es kribbelt. Das ist mir zu sehr wie Gwendolyns Zeitsprünge in Rubinrot. Da hätte ich mir einen anderen Weg gewünscht, wie Abby in und aus der Serie gelangt. In meiner ersten Rezension habe ich es noch als Easteregg bezeichnet, doch in diesem Teil war es mir dann doch zu ähnlich. Ich habe mich auch gefragt, wie die Serie für den Zuschauer funktioniert. Abby spürt in der Serie, wenn der Cliffhanger droht und stürzt dann fluchtartig aus Räumen oder hinter Gebüsche. Würde diese Handlung nicht den Cliffhanger wieder aufheben, weil sie der Situation entrinnt, die gerade so spannend ist?


Ich habe große Hoffnungen, dass sich all meine Fragen im dritten und letzten Teil der Trilogie klären lassen und wir ein Finale mit Pauken und Trompeten erleben werden. Bis es soweit ist, warte ich auf das Kribbeln in meinen Knien, die dann nachgeben und mich zurück zu Abby und „Ashworth Park“ bringen.


Bis dahin,

deine Daisy


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Gespräche aus der Community

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Du kannst sein, wer du willst! Aber weißt du auch, wer du bist?

Willkommen zu einer neuen Leserunde!
Wir haben für euch den 2. Band der verzwickten Verwandlungsgeschichte von Sonja Kaiblinger dabei!
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Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung zur Leserunde!

Autoren oder Titel-Cover
Manchmal sind Ophelias Verwandlungskünste praktischer als gedacht. Immerhin kann sie (in Gestalt von Amalia) endlich ihren Schwarm Cliff küssen. Doch dann heißt es für die ganze Schule: Auf zum Wettkampf in die Highlands. Und weil nicht nur Cliff und die echte Amalia mitfahren, sondern auch Ophelias Zwillingsschwester, ihre drei verrückten Tanten und Adrian, der total in Ophelia verschossen ist, sind Herzschmerz und Chaos vorprogrammiert. Seltsame Dinge passieren, und Ophelia weiß: Im Zeltlager treibt sich inkognito ein weiterer Verwandter herum.

»Beim zweiten Kuss verwechselt«, der zweite Band der witzig-verzwickten Verwandlungsgeschichte von Sonja Kaiblinger, ist ungemein humorvoll und sprachgewitzt.


Autoren oder Titel-Cover
Sonja Kaiblinger , Jahrgang 1985, ist Theaterwissenschaftlerin und ausgebildete Sprecherin. Und sie hat unter anderem als Werbetexterin, Redaktionsleiterin und Lehrerin gearbeitet. Ihre erfolgreiche Kinderbuchserie »Scary Harry« wird derzeit fürs Kino verfilmt. Mittlerweile schreibt die vielseitige Autorin auch für Jugendliche. 

Wir suchen insgesamt 20 Leser, die Lust haben, dieses düstere Jugendbuch von Sonja Kaiblinger    »Beim zweiten Kuss verwechselt«    zu lesen. Wir vergeben dafür 20 Bücher in Print.       

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Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen

»Eine Prise Magie, die erste Liebe und Alltagsturbulenzen mit hohem Katastrophenfaktor: Band 1 der neuen Trilogie von Erfolgsautorin Sonja Kaiblinger
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Sonja Kaiblinger wird die Leserunde aktiv begleiten

Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?

Sonja Kaiblinger, Jahrgang 1985, ist Theaterwissenschaftlerin und ausgebildete Sprecherin. Und sie hat unter anderem als Werbetexterin, Redaktionsleiterin und Lehrerin gearbeitet. Ihre erfolgreiche Kinderbuchserie »Scary Harry« wird derzeit fürs Kino verfilmt. Mittlerweile schreibt die vielseitige Autorin auch für Jugendliche. 

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Liebe Lovelybooks - Community! Ich möchte euch recht herzlich zur Leserunde von dem dritten Band meiner Kinderbuchreihe rund um Chloe einladen - ein Mädchen, das am Welttoilettentag Geburtstag hat.

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Für Chloé und ihre Freundinnen läuft alles bestens. Das Jungsklo ist endlich in Betrieb und die Sommerferien stehen vor der Tür. Doch plötzlich bekommen die Mädchen lauter schmalzige Liebesbriefe! Sogar Chloés bester Freund Ernst scheint vom Liebesvirus befallen zu sein. Wenn nur nicht alle in die falschen verliebt wären! Hinter dem Chaos scheint die rosarote Klobrille zu stecken, die Direktor Oberhäuser geschenkt bekommen und auf dem Jungsklo montiert hat. Eigentlich dürfte es kein Problem sein, mithilfe des Klobrillenzaubers die richtigen Paare zusammenzubringen, denkt Chloé – doch das erweist sich als schwieriger als gedacht … Sie hat am Welttoilettentag Geburtstag und sammelt kuriose Fakten über Toiletten – und wenn Freunde sich in Not befinden, kennt Chloé kein Pardon! Die erfolgreiche Mädchenbuchreihe der Scary Harry-Autorin Sonja Kaiblinger mit vielen witzigen Illustrationen von Vera Schmidt! Für Mädchen ab 10 Jahren.

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Letzter Beitrag von  Naturchindvor einem Jahr
https://www.lovelybooks.de/autor/Sonja-Kaiblinger/Chlo%C3%A9-und-die-rosarote-Brille-1512062029-w/rezension/1563932264/ Sorry, ich habe ganz vergessen die Rezi zu schreiben, aber hier; endllich und ich finde das buch wirklich hammer!
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Zusätzliche Informationen

Sonja Kaiblinger wurde am 22. September 1985 in Krems (Österreich) geboren.

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