Auf den ersten Blick verzaubert

von Sonja Kaiblinger 
4,7 Sterne bei44 Bewertungen
Auf den ersten Blick verzaubert
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Sonja Kaiblinger ist bei mir seit Jahren eine Garantie für zuckersüße Geschichten, die einfach Spaß machen.

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Es ist mehr als lesenswert!💓 Seit langem konnte mich kein Buch mehr so berühren wie dieses!☺️

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Inhaltsangabe zu "Auf den ersten Blick verzaubert"

Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?
Eine Prise Magie, die erste Liebe und Alltagsturbulenzen mit hohem Katastrophenfaktor: Band 1 der neuen Reihe von Erfolgsautorin Sonja Kaiblinger.
www.ploetzlich-verwandelt.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783791500713
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Dressler
Erscheinungsdatum:19.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    TanjaLovesBookss avatar
    TanjaLovesBooksvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Sonja Kaiblinger ist bei mir seit Jahren eine Garantie für zuckersüße Geschichten, die einfach Spaß machen.
    Meinung zu Band 1 & 2 der Reihe - OHNE SPOILER :-)

    Sonja Kaiblinger ist bei mir seit Jahren eine Garantie für zuckersüße Geschichten, die einfach Spaß machen. Als damals der erste Band dieser Reihe erschien war ich sehr begeistert von der Idee und besonders den Figuren. Da aktuell Band 2 erschienen ist, würde ich in diesem Beitrag gerne ein wenig über die Bücher erzählen und euch - hoffentlich! - davon überzeugen, sie ebenfalls zu lesen. Nach der "Rosen & Seifenblasen" Reihe, liefert uns die Autorin eine witziges Abenteuer rund um Ophelia und ihre Zwillingsschwester Lora. Beide sind fünfzehn Jahre alt und stammen aus einer nicht ganz so normalen Familie - denn bei den Sedgewicks hat jeder die magische Gabe der Verwandlung. So können sich alle Mitglieder der Familie in Tiere und Menschen verwandeln - je nachdem wie ausgeprägt ihre Kraft ist. Das geschieht nicht immer ganz freiwillig. Band eins startet mit einem kleinen Unfall der Protagonistin Ophelia, die sich aus Versehen in einen bekannten Schauspieler verwandelt - mitten auf dem Schulklo. Folglich wird Ophelia in die Geheimnisse ihrer Familie eingeweiht und erlebt allerhand Chaos.

    Ophelia war eine sehr sympathische Protagonistin, die genau der Zielgruppe entspricht. Sie hat die typischen Teenager Probleme - nervige Familie, erste Schwärmerei, die blöde Schule - und muss sich einigen Hürden in ihrem Alltag stellen. Durch ihre Verwandlungsgabe wird ihr Haufen an Problemen aber nur noch größer. Ihre Stimme ist voller Witz gewesen und hat mich beim Lesen oft zum Schmunzeln gebracht. Ich fand die locker-leichte Stimmung deshalb beide Bücher über einfach richtig toll. Man hat das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen und ehe man sich versieht hat man die Geschichte auch schon ausgelesen. Ganz im Stil von Kerstin Gier erzählt uns die Autorin mit viel Liebe zum Detail von verrückten Verwandlungen und Verwechslungen und zieht uns immer tiefer in eine Welt voller Rätsel und unbeantworteter Fragen hinein - so wurde es an keiner Stelle langweilig.

    Das Ensemble an Charakteren ist hier durch und durch gelungen. Neben Ophelia, die eine Leidenschaft fürs Schauspielern hat, mochte ich (besonders in Band 2) ihre Zwillingsschwester Lora mit ihrer sturen und mutigen Art echt gerne. Aber, auch die drei Tanten der Mädchen waren mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten urkomisch und gaben ein tolles Bild ab. Neben den Hauptfiguren der Reihe gab es da dann noch Cliff und Adrian - Ich möchte gar nicht zu viel verraten über die zwei. Ich hatte da von Anfang an meinen Favoriten und bin auch froh über das Ende. Es richtiges Liebesdreieck gibt es hier zwar nicht, aber doch einiges an Irrungen und Gefühlschaos. Das war so eine Sache, die ich im zweiten Band nicht mehr ganz sooo gut fand, weil für mich relativ früh feststand, wem Ophelia am Ende ihr Herz schenken wird. Das ist bei solchen Büchern auch nicht unbedingt schwer zu erraten, aber diese kleinen dramatischen Gefühlswenden waren für mich als erwachsene Leserin nicht so komplett Meins.

    Die Liebesgeschichte an sich ist dennoch so schön! All diese kleinen Momente, in denen es gewaltig geknistert hat, haben mich extrem zum Mitfiebern verleitet. Ich habe sehr oft geseufzt und gegrinst und überhaupt hat mein Herz bei den wundervollen und lustigen Dialogen laut geklopft und ich wollte unbedingt, dass Ophelia am Ende ihr Glück findet! Insgesamt gab es so süße Szenen und Dialoge, da kann man gar nicht anders, als zu schmelzen. Die Autorin hat einfach ein Händchen für Gute-Laune-Zauber-Augenblicke - von denen gab es hier mehr als genug.

    Und dann sind da all diese herrlichen Ideen. Ich mag sie gar nicht groß vorwegnehmen, aber Sonja Kaiblinger hat eine wahnsinnig coole Art ihre Romane zu erzählen. In diesen zwei Bänden steckt so viel Herz und Humor! Die Ausführungen waren immer so erfrischend anders, ulkig und originell. Nicht zu vergessen, dass wir hier mit Schottland auch ein echt spannendes Setting haben. Es gab viel zu entdecken und die Beschreibungen kamen nicht zu kurz - besonders in Band zwei, wo ein Großteil der Handlung in den Highlands spielt.

    Die Verwandlungen sind zwar nicht komplett etwas Neues - die Umsetzung meiner Meinung nach schon. Ich kann sie gar nicht alle aufzählen ... die vielen Kapitel, in denen ich mich gekringelt habe vor Lachen, wenn mal wieder eine dieser "unfreiwilligen Verwandlungen" anstand, wenn es Verwechslungen gab, die für noch mehr Durcheinander sorgten und wenn es gerade durch Ophelias Gabe Augenblicke gab, welche die vielen Charaktere noch mal in ganz neues Licht gerückt haben - richtig genial. Allerdings gab es in Teil zwei so ein paar Momentchen, wo ich dieses Verwechlungsspiel nicht so ganz richtig fand ... aber, da drücke ich angesichts der Zielgruppe und Ophelias Alter ein Auge zu. Man merkt ihr nämlich später deutlich an, dass sie weiß, dass sie Mist gebaut hat ...

    Wenn ich mich entscheiden müsste, hat mir Band eins ein Stückchen besser gefallen. Gerade, als es beim zweiten band aufs Finale zugeht blieben doch ein paar kleine Sachen unbeantwortet und ich hätte so gerne noch mehr über die Familie Sedgewick erfahren! Ein paar mehr Kapitel hätten mein Leserherz sehr glücklich gemacht :-P

    Fazit

    Die "Verzaubert"-Reihe von Sonja Kaiblinger ist was für alle, die auf der Suche nach einer lockeren Geschichte mit viel Witz und Herz sind. Sympathische Charaktere, tolle Dialoge und verrückte Verwandlungen bieten jede Menge Lesespaß! Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und habe die Bücher regelrecht verschlungen. Auf den ersten Blick verzaubert und beim zweiten Kuss verwechselt sind Bücher für alte onja Kaiblinger Fans und neue Leser*innen, die es werden wollen! Klare Leseempfehlung, ab 10 Jahren aufwärts!

    Band eins bekommt von mir 5 Sterne und Band zwei erhält 4 Sterne! :-)

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    saskia_bookss avatar
    saskia_booksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Es ist mehr als lesenswert!💓 Seit langem konnte mich kein Buch mehr so berühren wie dieses!☺️
    Lasst euch verzaubern!

    ⚜️Rezension⚜️

    📖Titel: Auf den ersten Blick verzaubert

    📖Autorin: Sonja Kaiblinger

    📖Verlag: Dressler Verlag

    📖Seitenanzahl: 314

    📖Preis: 17 €

    📖Inhalt:

    Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?


    📖Meinung:

    Wenn ich ganz ehrlich bin hatte ich ein wenig Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Es wurde nicht wirklich erklärt was genau es mit dieser Gabe der Verwandlung auf sich hat, sondern es wurde einfach als wenig außergewöhnlich hingenommen.

    Das war ein wenig verwirrend.


    Dann aber landet man als Leser im richtigen Geschehen und verliert sich auch schon im Buch!😊

    Die Protagonistin Ophelia mochte ich nicht nur wegen ihres besonderen Namen, sondern auch weil sie Humor beweist und ich Ähnlichkeiten mit mir selbst feststellen konnte, wie zum Beispiel peinliche Situationen wie magisch anzuziehen😄

    Das sorgt während des Lesens für den ein oder anderen Lacher - gleichzeitig möchte man zusammen mit Ophelia im Boden versinken!😂

    Auch ihre verrückten Tanten bei denen sie wohnt versüßen nochmal das ganze Buch ! ( Na schön, die eine vielleicht mehr als die anderen😂 )

    Eine Besonderheit die ich an dem Buch so sehr mag ist, dass es stets anders kommt als gedacht! Und selbst Ophelia trifft auf Überraschungen, die sie sich nie hätte träumen lassen😄🎊

    Das macht das Buch richtig unterhaltsam und hat mich auch dazu gebracht immer weiter lesen zu wollen😊📗

    Am besten gefallen hat mir das Ende des Buchs, denn da konnte ich Ophelias Gefühle spüren als wären es meine eigenen.

    Umso mehr freue ich mich zu wissen, dass es sich dabei um eine Trilogie handelt und ich noch 2 weitere Teile mit Ophelia durchleben darf!😍


    📖Fazit:

    Es ist mehr als lesenswert!💓

    Seit langem konnte mich kein Buch mehr so berühren wie dieses!☺️


    ➡️Insgesamt: 🌟4 von 5 Sterne🌟⬅️

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    Jess_Nes avatar
    Jess_Nevor einem Monat
    Kurzmeinung: Lustig und romantisch - Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, so sehr hat mich diese fantasievolle Geschichte gefesselt
    Magisch-romantische Verwechslungskomödie

    ‚Auf den ersten Blick verzaubert‘ ist der Auftakt der ‚Plötzlich verwandelt‘ – Reihe von Sonja Kaiblinger. Die Geschichte dreht sich rund um die 15 jährige Ophelia, die mit ihrer extrovertierten Zwillingsschwester Lora und ihren drei schrulligen Tanten Mildred, Rose und Helly und einem Hausschwein namens Mr. Darcy zusammenwohnt. Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag wächst Ophelia mitten in der Schule plötzlich ein Bart. Entgegen ihrer Hoffnung, ist die Familiengabe der Verwandlung leider nicht an ihr vorübergangen und nun hat sie 14 Tage Zeit zu beweisen, dass sie ihre Kräfte unter Kontrolle hat, indem sie sich in den beliebtesten Jungen der Schule und Mädchenschwarm Cliff verwandelt und zwar fehlerlos, wozu sie ihn sehr gut  kennen muss. Ophelia stolpert dabei von einem Chaos ins nächste und wirbelt ihr Umfeld ganz schön durcheinander.  Sie verwandelt sich in den unpassendsten Momenten und gerät so in peinliche Situation und stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste.
    Wie sie versucht, ihre Verwandlungen und ihr Schul- und Privatleben unter einen Hut zu bringen war unglaublich lustig und süß. Eine herzerwärmende Geschichte mit Wohlfühlfaktor, die einen an regnerischen und schlechten Tagen einfach aufmuntert und zum Lachen bringt. 

    Die Charaktere sind toll beschrieben, vielschichtig und haben alle besondere Merkmale, an denen man sie sofort wiedererkennt, besonders die flippigen Tanten. Mildred ist die strenge Tante, die immer auf die Einhaltung der Regeln pocht. Sie führt einen Antiquitätenladen, der sich gleich neben der Tierhandlung ihrer Schwester Rose befindet, die ab und an ungewollt tierische Gestalt annimmt. Helly scheint keine magische Verwandlungsgabe zu besitzen und führt einen kleinen Blumenladen, der sogar ab und an ins Ausland liefert. Sie und Ophelia verbingen viel Zeit im Kino, wenn Mildred, Rose und Ophelias wandlungsbegabter Zwilling geheime Meetings abhalten, an denen Familienmitglieder ohne Wandlungsgrad nicht teilnehmen dürfen. Die Auftritte der Tanten sind zum Schreien komisch und auch Ophelias unkontrollierten Halbverwandlungen sorgen für eine einmalige Situationskomik, besonders wenn ihre Tanten in Verkleidung die Schule stürmen, um sie zu retten (was natürlich gar nicht peinlich ist). 
    Es gibt noch unzählige Charaktere, die dieses Buch zu einem einmaligen Lesespaß machen, wie Ophelias beste Freundin, eine talentierte Boxerin, Ophelias langjähriger Schwarm Adrian, neben dem sie die Hauptrolle in einem Schultheaterstück spielt (inklusive Kuss in der Schlussszene), Cliff, der beliebteste und bestaussehendste Junge der ganzen Schule, der mindestens ein großes Geheimnis hütet, dessen vegan-lebende und leicht unsympathische Freundin Amalia und noch unzählige mehr (nicht zu vergessen den garstigen Geier, der seit Ophelias plötzlichem Bartwuchs nachts vor ihrem Fenster lauert.)

    Zu Beginn hatte ich ein wenig Angst, für diese Geschichte schon zu alt zu sein, was aber völlig unbegründet war. Ophelias Verwandlungs- und Gefühlschaos hat mich stundenlang super unterhalten. Ich bin absolut begeistert. Der Humor war grandios und es gab so viele lustige und süße  Szenen, dass ich während des Lesens quasi ein Dauergrinsen im Gesicht hatte. 

    FAZIT 

    Abenteuerlich, romantisch, mysteriös, stellenweise ein wenig abgedreht und düster und spannend bis zur letzten Seite. Eine zauberhafte Geschichte mit viel Fantasie, einer großen Portion Humor und ganz eigenem  Charme, die alles hatte, was ich mir von einem guten Jugendbuch nur wünschen kann. Ein toller Lesespaß für jung und alt. 

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    sheena01s avatar
    sheena01vor 2 Monaten
    Bezaubernd!

    Inhalt:
    Ophelias Tanten und ihre Zwillingsschwester können sich in ein Tier oder eine Person verwandeln, Ophelia war von dieser Gabe bisher allerdings verschont geblieben. Bis zu jenem Tag, als ihr plötzlich aus heiterem Himmel der gleiche Bart wie ihrem Turnlehrer zu wachsen beginnt.. Als ob es im Leben einer ganz normalen 15 Jährigen nicht so schon genug Probleme gäbe, muss sie ab diesem Zeitpunkt immer wieder mit ungewollten Teil-Spontanverwandlungen rechnen, was ihr Teenager-Leben nicht unbedingt erleichtert.

    Handlung:
    Die 15 jährige Ophelia, die schwer in ihren Schulfreund und Theaterpartner Adrian verliebt ist, möchte diesem eine Einladung zu ihrer Geburtstagsparty zukommen lassen, ihre Versuche scheitern meist daran, dass sie im letzten Moment der Mut dazu verlässt. Dazu kommt, dass sie plötzlich beginnt, sich in andere Leute zu verwandeln, wenn sie emotional aufgewühlt ist. Diese Verwandlungsgabe haben in ihrer Familie sämtliche Zwillings- bzw,. Drillinge mit Ausnahme der jeweils Letztgeborenen. Wieso kann sich Ophelia verwandeln, obwohl sie nach ihrer Zwillingsschwester Lora geboren wurde?

    Schreibstil:
    Sonja Kaiblinger schreibt flüssig und durchaus kindgerecht und schafft es schon nach wenigen Seiten eine so tolle Atmosphäre aufzubauen, dass man direkt in die Geschichte „hineinfällt“, weil ihre Erzählungweise wie immer sehr fesselt.

    Charaktere:
    Hauptcharakter Ophelia mit ihrem Hang von einem Fettnäpfchen ins andere zu treten, hat man sofort ins Herz geschlossen. Mit ihren für Teenager typischen Selbstzweifeln wirkt sie sehr sympathisch und authentisch. Aber auch die Nebencharaktere werden von der Autorin mit der Liebe zum Detail sehr vielschichtig herausgearbeitet, haben ihre Ecken und Kanten, und selbst der sonst so perfekte Cliff, weist insgeheim Makel auf, die er mit seiner netten und umgänglichen Art nicht nur wettmacht, sodass er damit beim Leser so sehr punktet, dass man letztendlich auf ein Happy End zwischen ihm und Ophelia hofft. Auch der Charakter seiner Freundin Amalia, die anfangs noch als ziemliche Zicke in Erscheinung tritt, durchläuft im Zuge der Geschichte eine ziemliche Wandlung, auch sie wirkt immer sympathischer, je mehr man über sie erfährt. Das scheint überhaupt die Hauptaussage in diesem Buch zu sein: niemanden von vornherein abzustempeln, sondern ihn erst genauer kennenzulernen, bevor man sich ein Urteil über ihn erlaubt; denn vieles ist für einen Außenstehenden oft nicht so einfach erkennbar!

    Cover:
    Ein sehr witzig und lebhaft gestaltetes Cover, das im Grunde die gesamte Geschichte erzählt - zu dieser Erkenntnis kommt man allerdings erst, wenn man das Buch bereits gelesen hat. Wenn man den Papiereinband herunternimmt, entdeckt man ein lustiges Detail am Rande, da der Hardcovereinband zusätzlich bedruckt ist: Auf beiden Einbänden ist Ophelia zu finden, jedoch jedesmal mit einem anderen jungen Mann an ihrer Seite! Auf dem inneren Einband handelt es sich offenbar um ihren „offiziellen“ Schwarm Adrian, während auf dem äußeren Einband Cliff zu sehen ist - was in gewisser Weise die gesamte Geschichte widerspiegelt, ein sehr toller Einfall!

    Autorin:
    Sonja Kaiblinger wurde in Krems in Österreich geboren. Nach ihrem Wirtschaftsstudium und diversen Jobs begann sie mit dem Schreiben von Geschichten für Kinder und Jugendliche. Heute lebt sie mit ihrem Freund in Wien und Traismauer.

    Illustrationen:
    Die kleinen Bilder zwischen den einzelnen Kapiteln sind sehr gelungen und geben kleine Hinweise darauf, wie sich die Geschichte entwickeln wird.

    Meinung:
    Dieses Buch ist wieder einmal ein Gustostückerl aus der mittlerweile doch recht großen Anzahl an Bücher von Sonja Kaiblinger. Trotzdem muss möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich bei diesem Buch länger gebraucht hatte, in die Geschichte „hineinzufinden“, als dies bei den anderen Kaiblinger-Büchern der Fall war. Woran das genau lag, ist mir aber nicht bewusst!

    Persönliche Kritikpunkte:
    Wirklich Negatives konnte ich bei diesem Buch beim besten Willen nicht entdecken, für mich eines der besten Bücher für junge Leser im heurigen Jahr!!!

    Fazit:
    Ein tolles Jugendbuch, das alles beinhaltet, was man sich wünschen kann: eine kleine Liebesgeschichte, typische Teenagerprobleme und witzige Wendungen, und viel, viel Humor! Eine echte Leseempfehlung!

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    Amarylies avatar
    Amarylievor 2 Monaten
    Was für eine bezaubernde Geschichte!

    Meinung:
    Bei Auf den ersten Blick verzaubert handelt es sich um ein Buch, das die Themen Oberflächlichkeit, Liebe und peinliche Situation behandelt, also das Problem von jedem Teenager, der sich das erste Mal so richtig verliebt. Dabei spricht es junge Leser als Zielgruppe an, aber auch ältere Leser haben hieran große Freude. Ich zumindest hatte meinen Spaß an der Geschichte. Mit Ophelia verging die Zeit wie im Flug.

    Orphelia hat eine Zwillingsschwester namens Lora. Beide leben bei ihren drei schrulligen Tanten in einer großen Villa. Ihre Tanten und ihre Schwester haben die Gabe sich in Menschen oder Tiere zu verwandeln. Orphelias Wunsch normal zu sein und niemals diese Sache zu bekommen wie ihre Schwester und Tanten, ging leider nicht in Erfüllung. Denn knapp zwei Wochen vor ihrem 16. Geburtstag fängt es mit der Verwandlungssache an. Um das ganze in den Griff zu bekommen und nicht als Experiment für eine merkwürdige Organisation zu enden, soll sie sich bis zu ihrem Geburstag in den beliebten und oberflächlichen Cliff verwandeln. Aber ist er wirklich so oberflächlich und arrogant wie es scheint?
    Und dann ist da noch ihr Schwarm Adrian, der für sie wie ein Traumprinz ist.

    Sonjas Schreibstil ist sehr bildich und einfach gehalten. Ab der ersten Seite beginnt die Geschichte rasant ohne großes Gerede landet man direkt mit Orphelia in einer peinlichen Situation. Auch die erste Verwandlung lässt nicht lange auf sich warten. Auch Sonjas Humor und Witz kommen hierbei nicht zu kurz. Die Protagonisten sind so entzückend und voller Humor, dass ich des Öfteren auflachen musste. Alle Protagonisten haben einen charmanten Charakter. Die jüngste Tante Helly war mir dabei am liebsten, was wohl damit zusammen hängt, dass sie Orphelias Lieblingstante ist und sie beide gemeinsam versuchen die Sache in den Griff zu bekommen. Was wir desweiteren gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Geschichte in der modernen Zeit spielt. Es ist originell und nimmt Themen wie Vegan, Tierquälerei und Organisationen gegen Tiermissbrauch mit auf. So werden junge Leser auch schon mit ihren jugen Jahren mit solchen Themen konfrontiert. Auch Unsicherheit und das Kennenlernen einer Person mit all seinen Facetten und das Hinterfragen, ob eine Person wirklich so ist wie man ihn auf den ersten Blick sieht, taucht hier auf. Im Grunde wird dem Leser hier vor Augen geführt, dass ein Mensch nicht so sein muss, wie jeder ihn sieht. Und das Akzeptieren jeder Eigenschaft und das finden nach echter Liebe, eine essentielle Bedeutung im Leben hat. Die Botschaft, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen, wird hier wunderbar vermittelt, auch das Peinlichkeiten absolut menschlich sind und man sich nicht für Fehltritte oder peinliche Situationen so schämen muss sowie natürlich dass man sich treu bleiben, an sich selbst glauben (egal was andere über einen sagen) und so bleiben soll, wie man nun mal ist, tauchen hier ebenfalls auf.

    Fazit:
    Auf den ersten Blick verzaubert ist der erste Band einer Trilogie mit viel Witz und Humor. Es ist eines meiner Jahreshighlights geworden in der Kategorie für junge Leser. Sowohl die Aufmachung als auch die Geschichte mit all seinen Thematiken konnten mich absolut überzeugen. Um so mehr freue mich auf den zweiten Band, um zu erfahren wie es mit Orphelia weitergeht und was sie auf ihrem Weg alles weitere lernt und an Wissen dazu gewinnt.

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    66jojos avatar
    66jojovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Genial! Witzig, unterhaltsam und ganz wunderbar geschrieben!
    Grosse Leseempfehlung!

    Ophelia will eigentlich bloss Adrian zu ihrer Geburtstagsparty einladen, doch dann wächst ihr plötzlich ein Bart. Einfach so. Nun hat es sie also doch noch erwischt. Ophelia hat die Gabe der Verwandlungen, welche in ihrer Familie liegt, also auch geerbt. Von nun an könnte Ophelia sich in jede beliebige Person verwandeln. Theoretisch. Denn so leicht ist die Sache mit den Verwandlungen nicht. Und Ophelia kriegt nur zwei Wochen um ihre Verwandlungen in den Griff zu kriegen, denn dann wird sie geprüft. Sie soll sich in den verschlossenen, beliebten Fussballcaptain Cliff verwandeln. Was geschieht, wenn die Verwandlung nicht funktioniert? Ophelias Leben steht Kopf.

    Sonja Kaiblinger wirft uns direkt in die Geschichte. Auf humorvollste Weise stellt sich uns die Protagonistin vor, ihre Familie und ihren Alltag. Nach nicht mal vierzig Seiten habe ich nicht mehr aufhören wollen mit Lesen. Ophelias Leben ist ein riesen Chaos. Ihre drei schrulligen Tante, Ophgelias Zwillingschwester und die vielen Personen von ihrer Schule haben Auftritte in den verrücktesten Szenen und öfters mal musste ich laut lachen.

    Die Idee der Geschichte hat viel Potential, welches auch genutzt worden ist. Die Gabe der Verwandlungen hat ihre Reize und verführt einen zu Gedankenspielen. „Einen Tag lang in die Rolle eines Superstars schlüpfen? Oder vielleicht mal das Geschlecht wechseln? Mal ganz gross oder ganz klein sein?“ Die Gabe der Verwandlung setzt keine Grenzen, wenn man sie beherrscht und das macht das Lesen zu einem spannenden Abenteuer. Denn Ophelia muss immer aufpassen, dass sie nicht erwischt wird. Da kann es durchaus mal zu peinlichen Szenen kommen.

    Der Geschichte fehlt es auch nicht an Spannung, denn Ophelias Aufgabe sich in Cliff zu verwandeln hat es ganz schön in sich. Was für Geheimnisse verbirgt er und weshalb ist das Verwandeln in ihn so schwierig?

    Fazit

    „Auf den ersten Blick verzaubert“ ist der wundervolle Auftakt zur neuen Trilogie von Sonja Kaiblinger. Mit einer sympathischen Protagonistin, vielen verschiedenen Nebencharakteren und einer spannenden Story überzeugt das Buch. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Mit der richtigen Portion Witz und einer gemütlichen Atmosphäre wird das Buch zu einem wahren Leseerlebnis. Magie, Humor und Liebe! Ich vergebe für diese urkomische Geschichte 5 von 5 Sterne und empfehle sie allen Fans von Kerstin Gier. Für mich ist es ein unterhaltsames, kurzweiliges Highlight. Ich freue mich sehr auf Band 2, welcher bereits im Herbst erscheinen wird.

    Ich danke dem Dressler Verlag für mein Exemplar!

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 3 Monaten
    Durchweg gelungener Einstieg in die Trilogie

    Die fünfzehnjährige Ophelia wächst gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester bei ihren drei Tanten, den Drillingen, auf. Das alleine klingt schon ein wenig ungewöhnlich, aber ihre Familie ist noch viel aussergewöhnlicher, als man auf den ersten Blick schon sieht. Denn in ihrer Familie können die meisten Mitglieder sich verwandeln, doch Ophelia ist froh, dass sie von dieser Gabe bisher verschont blieb. Aber wie so oft kommt es wieder anders, als erhofft und kurz vor ihrem Geburtstag passiert es auch ihr, dass sie ihre Gabe doch noch erhält. Na das hat ihr gerade noch gefehlt, dafür hat sie eigentlich gerade keine Zeit, denn sie ist doch vollauf damit beschäftigt, Mut zusammen zu kratzen, um ihren Schwarm Adrian zu ihrer Geburtagsfeier einzuladen.
    Meine Meinung
    Das Cover finde ich absolut bezaubernd und genau so fand ich auch die Geschichte dahinter: absolut bezaubernd. Sonja Kaiblinger erzählt ihre Geschichte ganz locker und leicht, jung und modern und spricht dadurch auch absolut die Zielgruppe, jüngere LeserInnen an. Was mir aber hier ganz besonderd gefallen hat, ist der Humor hinter dem Ganzen. Spritzige Dialoge, urkomische Situationen und immer wieder Momente bei denen man laut lachen musste ließen die Seiten dieses Buches nur so vorbei fliegen.
    Man ist gleich vom ersten Augenblick an in der Geschichte drin und wird schnell neugierig gemacht, denn es passiert gleich zu Beginn schon etwas, worüber man mehr erfahren möchte. Auch ein paar Geheimnisse, eine gewisse Magie und die ein oder andere lustige Situation machen aus Auf den ersten Blick verzaubert eine durchweg charmante Geschichte, die auch einen erwachsenen Leser sehr gut unterhalten kann.
    Das Setting in Schottland mochte ich sehr und ich hoffe, dass man in den nächsten Bänden der Trilogie noch einiges mehr von dieser Umgebung erfahren darf. Aber diese besondere Magie passt hier schon perfekt in die gewählte Umgebung.
    Die Gabe, die Ophelias Familie zu eigen ist, nämlich die der Verwandlung ist zwar durchaus bekannt, aber auch dies bekommt hier seinen ganz eigenen Charakter. Vor allem was Ophelia angeht, die ihre Gabe noch keineswegs beherrscht und genau damit immer wieder in die Klemme gerät.
    Ophelia erzählt ihre Erlebnisse aus ihrer Perspektive in der Ich-Form, dadurch kommen wir ihr schnell näher und ich mochte sie einfach unheimlich gern.
    Ophelia ist eine durchweg sympathische Protagonistin. Sie steht immer ein wenig im Schatten ihrer Zwillingsschwester Lora, zumindest fühlt es sich für Ophelia immer so an, aber sie ist selber eine sehr liebenswerte Persönlichkeit. Gerade ihre Tollpatschigkeit, nicht nur beim Verwandeln, machen sie lebendig und vorstellbar.
    Aber auch Sonja Kaiblingers weitere Charaktere erhalten sehr viel Leben und machen diese Geschichte noch charmanter. Richtig gut gefallen hat mir hier, dass Ophelia hier sehr gut lernt, auch einmal hinter die Fassade anderer Menschen zu schauen. Denn mit ihrer Aufgabe, den überaus beliebten Cliff, näher kennenzulernen, merkt sie schnell, dass dieser nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat. Auch Cliff war mir hier sehr sympathisch und ich hatte bei ihm den Eindruck, dass er noch das ein oder andere hinter seiner Fassade mit versteckt hält.
    Daneben sorgen vor allem Ophelias Tanten für viel Wirbel und auch diese sind immer wieder für Überraschungen und auch Lacher gut.
    Mein Fazit
    Ein rundum gelungener Einstieg in eine Jugendbuch Trilogie, die einfach gute Unterhaltung bringt. Locker und humorvoll, aber auch ein wenig magisch und romantisch machte mich der erste Band der Reihe rund um Ophelia und ihrer Verwandlungsgabe sehr neugierig auf seine Fortsetzung. Es gibt aber auch den ein oder anderen Moment, der mich überraschen konnte und letzten Endes habe ich auch noch eine Reihe an offener Fragen. Ein tolles Jugendbuch, dass auch älteren Lesern humorvolle Unterhaltung bringt. Klare Leseempfehlung.

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    Nora_ESs avatar
    Nora_ESvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich auf den ersten Blick verzaubert
    Hat mich auf den ersten Blick verzaubert

    Sonja Kaiblingers ‚Verliebt in Serie‘ habe ich verschlungen, somit war ich natürlich auch erpicht auf den Auftakt ihrer neuen Trilogie. Angefixt vom Cover, das dem Stil von’Verliebt in Serie‘ treu geblieben ist, bin ich wie eine Wespe um das Buch gekreist.

    Zugegeben, der Einstieg in die Geschichte verläuft ziemlich holterdiepolter. Zeit für einführendes Geplänkel wird jedenfalls nicht verschwendet, sondern zielstrebig auf die eigentliche Thematik zugerast. Zügig hintereinander werden die Figuren eingeführt, Konflikte angedeutet und aufgebaut. Dadurch entsteht am Anfang natürlich eine gewisse Hektik. Viele Anspielungen und Verbindungen habe ich erst beim zweiten Lesen mitbekommen, weil die Informationsfülle einen zu Beginn schlicht überflutet. Aber sobald die Handlung dann einmal ihren Flow gefunden hat und den Figuren mehr Raum gelassen wird, liest sich das Buch wie von selbst. Einmal, zweimal, gerne noch einmal…

    Die Figuren sind sehr gewissenhaft erdachte Charaktere, über die es Spaß macht zu lesen. Von denen man auch immer mehr lesen möchte. Seien es nun die grundverschiedenen Zwillingsschwestern Ophelia und Lora oder scheinbare Randfiguren. Am Ende des Buches standen mir die Haare zu Berge, weil einen die Handlung so gepackt hat. Weil man wissen muss, wie es weitergeht. Weil man verzweifelt die letzten Seiten nach einem Ausblick auf den nächsten Band durchforstet.

    Die Charaktere und das Thema bringen viel Potenzial für die Folgebände mit und ich hoffe, dass dieses Potenzial ausgeschöpft wird. Gerne können die Bücher immer dicker werden. Stört mich nicht, viel zu lesen. Finde ich sogar richtig spitze bei einer Geschichte, die so spannend ist mit einem Hauch Magie und geheimnisvollen Machenschaften in den schottischen Highlands.

    In einigen Grundzügen erinnert „Auf den ersten Blick verzaubert“ an die Edelsteinreihe von Kerstin Gier, weshalb die Fans dieser Serie glücklich sein dürften, etwas Vergleichbares gefunden zu haben.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvolle Teeniegeschichte mit Verwandlungszauber und witzigem Chaos!
    Humorvolle Teeniegeschichte mit Verwandlungszauber und witzigem Chaos!

    Klappentext

    „Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?“

     

    Gestaltung

    Das Cover finde ich super süß, da ich die kleinen Zeichnungen von Ophelia und Cliff sehr mag. Sie sind witzig und gleichzeitig mädchenhaft-jugendlich, was meiner Meinung nach gut zum Buch passt. Zudem finde ich die Idee toll, dass man Ophelias Verwandlungsfähigkeit auf den Zeichnungen sieht. Auch mag ich die Farbkombinationen sehr gerne. Der pastelltürkis-mintfarbene Hintergrund lässt gerade die Skizze von Ophelia in ihrem roten Kleid leuchten!

     

    Meine Meinung

    Der Name Sonja Kaiblinger war mir ein Begriff, auch wenn ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe und ihre „Verliebt in Serie“-Reihe noch darauf wartet von mir gelesen zu werden. So war ich natürlich umso gespannter auf „Auf den ersten Blick verzaubert“. In diesem neuen Trilogieauftakt der Autorin geht es um Ophelia, die nach ihrer Zwillingsschwester nun auch die magische Gabe des Verwandelns bekommt. So kann sie sich in Tiere oder Menschen verwandeln…solange sie die Fähigkeit unter Kontrolle hat! Hat man dies aber nicht, so können durchaus unabsichtliche Verwandlungen passieren, was peinliche und für den Leser auch sehr komische Konsequenzen hat…!

     

    Mir gefiel die Idee mit der Verwandlungs-Gabe sehr, vor allem da sie zu einigen lustigen Szenen geführt hat. In den unpassendsten Momenten – zum Beispiel mitten in der Schule – wächst Ophelia so zum Beispiel ein Bart! Die Gabe der Verwandlung mag zwar nicht unbedingt eine neue Idee auf dem Buchmarkt sein, aber in Kombination mit Ophelias Tollpatschigkeit und all den daraus entstehenden lustigen Szenen, war es etwas ganz besonderes.

     

    Die Geschichte ist dabei locker erzählt und liest sich sehr schnell weg. Das passt sehr gut zur Zielgruppe, die mit Sicherheit einen großen Spaß an Ophelias Abenteuer haben wird. Ich hatte es jedenfalls und bin älter als die Zielgruppe! Von daher kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass bestimmt auch Ältere ihren Spaß mit diesem Buch haben werden. Vor allem der Humor ist ein riesiger Pluspunkt, der neben dem angenehmen Schreibstil, auch dafür sorgt, dass ich durch die Seiten flog.

     

    Die Handlung dreht sich aber nicht nur um die unkontrollierten Verwandlungen, sondern auch um einiges Teenager- und vor allem Liebeschaos! Welches Mädchen oder welche Frau kennt das nicht: im Alter von 15 Jahren hat man mit so einigen Problemen zu kämpfen und dann ist da dieser eine super süße Junge, in den man bis über beide Ohren verliebt ist…! So geht es Ophelia, nur dass sie parallel dazu auch noch mit ihren Verwandlungen zu kämpfen hat. Dadurch wirft die Geschichte die Frage auf, ob die Verwandlungen bei der Eroberung der großen Liebe nützlich sind oder ob es nicht doch besser ist, wenn Ophelia ganz sie selbst bleibt. Dieser hintergründige Konflikt gefiel mir sehr, da er der Geschichte neben all dem Humor und der Lockerheit auch ein wenig Tiefgang verleiht.

     

    Die Charaktere sind dabei sympathisch schräg und einfach nur liebenswert! Ich mochte wirklich jede Figur und fand es toll, dass wir die verschiedenen Facetten von den Charakteren auch kennen lernen konnten. Dabei gefiel es mir vor allem, dass Ophelia, die sich Schulschwarm Cliff als Versuchsobjekt ausgesucht hat, um sich in ihn zu verwandeln, immer mehr erkennt, dass jeder Mensch Geheimnisse mit sich herumträgt.

     

    Fazit

    Mit „Auf den ersten Blick verzaubert“ hat mich Sonja Kaiblinger in den Bann gezogen und meine Neugier auf den zweiten Band geweckt, denn ich hätte ihn am liebsten jetzt sofort! Die Geschichte rund um Protagonistin Ophelia ist super witzig und leicht zu lesen. Wird Ophelia es schaffen, ihren Schwarm Adrian für sich zu gewinnen? Und was ist mit ihrer frisch erwachten Verwandlungs-Gabe? Wird diese ihr Leben bereichern oder nur noch weiter ins Chaos stürzen? Und welche Geheimnisse stecken eigentlich hinter Schulschwarm Cliff? Fragen über Fragen, die dieses Buch humorvoll miteinander verbindet und die für großartige Lesestunden sorgen!

    5 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Auf den ersten Blick verzaubert

    2. Beim zweiten Kuss verwechselt (erscheint am 20. August 2018)

    3. Im letzten Moment verwandelt (erscheint voraussichtlich im Herbst 2019)

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    AnneMayaJannikas avatar
    AnneMayaJannikavor 5 Monaten
    Häßliche Frau mit Glatze und Warze

    Das Cover:
    Sehr witziges Cover mit kleinen Verwandlungsbildchen von Olivia.


    Zum Buch:
    Ophelia wächst in einer Familie von magischen Menschen auf. In ihrer Familie können sich fast alle verwandeln.
    Jetzt, kurz vor ihrem 16.ten Geburtstag stellt sich die Frage, ob auch sie diese Gabe hat oder wie Tante Helly nur normal ist.
    Eigentlich wäre es Ophelia recht, wenn sie normal wäre, denn dann könnte sie einfach weiter in die Theatergruppe gehen und Adrian, ihren Klassenkameraden anhimmeln. Aber wie immer im Leben, kommt alles ganz anders und ein peinliches Ereignis zeigt Ophelia wahres Talent oder zumindest ein bisschen davon.
    Nun muss sie sich beweisen und eine Prüfung ablegen. Sie soll sich in den Schulschönling Cliff verwandeln. Aber je mehr sie über ihn herausfindet (um sich besser verwandeln zu können), desto merkwürdiger wird der Typ für sie.


    Meine Meinung:
    Mein erster Gedanke war, schon wieder ein Zauber-Buch. Seid Harry Potter gibt es ja eine Menge Kinder mit magischen Fähigkeiten.
    Aber Sonja Kaiblinger schafft es, wieder etwas Neues zu entwickeln. Die Tatsache, dass die Geschichte aus der Sicht von Ophelia erzählt wird, lässt einen hautnah am Geschehen sein.

    Ich spürte, wie unbändige Wut in mir aufstieg. Über Loras Verrat. Und über die ständige Geheimniskrämerei in meiner Familie. Es war fast, als wollte mir keiner hier helfen, mein Leben in den Griff zu bekommen. (Seite 177)

    Ophelia und ihre Familie (drei Tanten und die Zwillingsschwester Lora) stecken voller Geheimnisse.
    Bei einem Gespräch mit Tante Helly offenbart diese, dass Personen mit einem hohem Verwandlungsgrad sich in jeden oder alles verwandeln könnten, woraufhin Ophelia überlegt, ob das Hausschwein vielleicht doch eine der Tanten ist, die einfach nur gerne durch die Gegend getragen wird und rumpupst.
    Aber das, was das Buch bzw. die Geschichte ausmacht, sind die fantastischen, kleinen Einzelheiten (Eichhörnchen essen gerne Nussschnecken), die hineingewobenen Ideen (die Familienporträts), die einen von Kapitel zu Kapitel fliegen lassen, nur um zu wissen, was dann passiert.
    Auch sämtliche Nebenfiguren von der kampferprobten besten Freundin, dem Frauenschwarm, dem Angebeteten, der Schulzicke, der nicht einzuschätzenden Zwillingsschwester, den Labor-Assistenten (Olaf und Patricia) und dem mysteriösen Großonkel, der über alles wacht, passen alle zusammen.
    Naja und der Witz, die Komik hinter der Handlung, wenn sich alles verselbstständigt und Ophelia einfach in den Strudel gerät. Einfach wunder bar zu lesen.

    <>, fragte Adrian.
    Wahrheitsgemäß schüttelte ich den Kopf. der gestrige Abend war mir gut in Erinnerung, doch das Gespräch mit Adrian davor war ein einziges Durcheinander. Was wahrscheinlich daran lag, dass ich direkt danach von einer Zehnjährigen verprügelt, von Cliffs Vater gekidnappt und von einem sprechenden Eichhörnchen gerettet worden war. Tja, da vergaß man schon mal was. (Seite 273)


    Die Meinung meiner Tochter (12):
    Die wunderschöne, mint farbene Aufmachung des Buches hat sie sehr angesprochen. Sie hatte auch noch ein farblich passendes Lesezeichen dazu, auf dem auch der Einhornspruch stand.
    Die kleinen Verwandlungsbilder von Ophelia auf dem Schutzumschlag und auch auf der Buchinnenseite weisen ja bereits daraufhin, das Dinge passieren, aber wir haben uns gefragt, ob das auf dem Cover Adrian oder Cliff ist. Ich habe jetzt rausgefunden, das Cliff auf dem Umschlag ist (ganz oft) und Adrian einmal auf dem Buchdeckel.
    Die Geschichte ist von Anfang bis Ende witzig und der ich bin in einem Verein Wettstreit zwischen Tante Helly und Ophelia ist so Hammer gut, dass meine Tochter ihn mir noch mal vorlesen musste, obwohl ich ihn ja schon selbst gelesen hatte.


    Fazit:
    Füße scharrend warten wir auf den zweiten Teil.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen

    »Eine Prise Magie, die erste Liebe und Alltagsturbulenzen mit hohem Katastrophenfaktor: Band 1 der neuen Trilogie von Erfolgsautorin Sonja Kaiblinger
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    Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?

    Sonja Kaiblinger, Jahrgang 1985, ist Theaterwissenschaftlerin und ausgebildete Sprecherin. Und sie hat unter anderem als Werbetexterin, Redaktionsleiterin und Lehrerin gearbeitet. Ihre erfolgreiche Kinderbuchserie »Scary Harry« wird derzeit fürs Kino verfilmt. Mittlerweile schreibt die vielseitige Autorin auch für Jugendliche. 

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