Sonja Kaiblinger Kuhfladenwalzer

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Inhaltsangabe zu „Kuhfladenwalzer“ von Sonja Kaiblinger

Mit sehr viel Herz erzählt Sonja Kaiblinger über gescheiterte Flirtversuche, Alpenidyll mit Kuhfladen, ausschlagende Kühe und eine Protagonistin, die von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Ein charmant-witziges Lesevergnügen!

Als Caros Mutter verkündet, sie werde heiraten, ist Caro nicht gerade begeistert – und dann soll sie die Hochzeit auch noch organisieren! Als Überraschung auf einer Wellnessalm in den Alpen! Ein Gutes hat es aber, denn ihr Schwarm Adam bietet ihr seine Hilfe an. Und nichts ist besser für eine Romanze geeignet als eine idyllische Alm und eine Hochzeit.
Aber das Leben ist keine Soap! Die Wellnessalm entpuppt sich als kleine Berghütte mit viel zu vielen Kühen, Adam knutscht mit der Austauschsennerin herum und der Sohn der Almbäuerin Leo ist das größte Ekel auf Gottes Erden. Das kann ja nur schiefgehen! Oder?

Tolle Geschichte und sehr fesselnd geschrieben.

— books_of_love

vorhersehbar aber süß :)

— CherryFairy_x3

Zuckersüße Geschichte für zwischendurch :-D

— JanineN

Tolles Buch über Freundschaft, die erste Liebe und aus dem Großstadtdschungel direkt auf eine Alm, ein schönes Lesevergnügen :)

— Heli30

Alpenidylle mit Kühen, eine Überraschungshochzeit auf der Alm, Jugendliche aus der Stadt und ein unfreundlicher Naturbursche - einfach toll!

— Cappuccino-Mama

Locker-leicht zu lesendes Jugendbuch voll Liebeschaos und Humor ! Leseempfehlung!

— elisabethjulianefriederica

tolles Jugendbuch! wunderbares Chaos mit Muter, Tochter und einer Hochzeit mit Kompromissen!

— dieFlo

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  • Spaßiges und romantisches Abenteuer auf der Alm!

    Kuhfladenwalzer

    TanjaLovesBooks

    01. December 2014 um 11:54

    Buchgestaltung Ich finde das Cover total witzig und es passt auch echt gut zur Geschichte, mit den Gummistiefeln und der Kuh (muuuuh! xD). Allerdings erweckt das Cover auch nicht unbedingt den Eindruck, dass es sich bei dem Roman nun um ein Jugendbuch handelt und das finde ich etwas schade. Den Titel versteht man auch erst, wenn man bis zum Schluss liest und diesen Aha-Effekt fand ich sehr gelungen. Meinung Rosen & Seifenblasen gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights von 2014 dazu. Nachdem ich das Buch so klasse fand, musste ich natürlich so schnell es geht auch zu einem anderen Buch von Sonja Kaiblinger greifen. Kuhfladenwalzer hatte ich zuvor gar nicht im Blick und es gehört definitiv in die Sparte müssen-mehr-Leute-lesen. Wer gerne witzige Geschichten, ohne Fantasy liest, der ist hier genau richtig. Caro soll für ihre Mutter eine Hochzeit auf der Alm organisieren. Dabei zur Hilfe steht ihr Adam, der seit Ewigkeiten ihr Schwarm ist und ihre beste Freundin, die gleichzeitig Adams Cousine ist. Caro freut sich darüber natürlich total und wittert ihre Chance in der Abgeschiedenheit der Alm Adam zu zeigen, was in ihr steckt. Dabei machen aber mehr als ein Problem ihr einen Strich durch die Rechnung. Der Roman war einfach absolut süß. Ich mochte Caro vom Fleck weg, weil sie einfach so lustig ist und das teilweise nicht einmal beabsichtigt, denn Caro kann ein ganz schöner Schussel sein. Sie zieht so einige Nummern durch, um Adam zu imponieren und weil das einfach nie klappt ist Kuhfladenwalzer eine Aneinanderreihung peinlicher Szenen, die zum schießen komisch sind und Momenten, bei denen Caro einem beweist, was tief in ihrem Inneren doch noch alles drin steckt. Eine meiner Lieblingsstellen geschieht z.B. gleich zu Anfang, als Caro sich wie eine berühmte Sängerin stylt und damit bei Leo (welcher auf der Alm arbeitet) einen so schlechten Eindruck hinterlässt, dass die Beziehung der beiden ja zum scheitern verdammt war. Das war übrigens so ein Element, was der Handlung ganz viel Charme eingebracht hat. Die spritzigen und frechen Dialoge zwischen Caro und Leo waren klasse. Das Chaos ist natürlich perfekt, weil Caro zwischen Adam und Leo steht und nebenbei auch noch eine Menge anderer Dinge abläuft. Die einen haben etwas mit Caros Familie oder ihren Freunden zu tun oder eben mit Leo Hintergrund. Trotzdem war Caros Kampf um Adam wirklich amüsant. So ganz nach dem Motto „Manchmal sieht man nicht, was sich vor den eigenen Augen abspielt“ hat das Buch seine Höhen und Tiefen, hält das Drama dabei aber auch eine realistische Art in Grenzen. Es gab schon eine Menge Herzschmerz, aber genau so viele Kapitel, in denen der Haupthandlungsstrang nicht aus den Augen verloren wird. Hier muss ich auch zugeben, dass ich erst etwas skeptisch war. Die Alm und das Leben dort spielt nämlich schon eine große Rolle, da dies immerhin der Schauplatz ist. Ich wusste nicht ganz, ob ich das mögen würde, aber es hat sich herausgestellt, dass Caro genau so wenig Ahnung von all dem hatte, wie ich als Leserin. Also sind wir zusammen über die ganzen Arbeiten und alltäglichen Dinge dort gestolpert. Beim Lesen habe ich total oft bekräftigend genickt, weil ich dachte: Ja! So würde es mir auch gehen! Die Charaktere waren auch alle einfach toll. Caro als Protagonistin war super gewählt, aber auch ihre beste Freundin sorgt für kleine Überraschungsmomente. Und Leo...hachjaaaaa, Leo...der war einfach total super! Er hatte eine etwas ruppige Art, aber man sagt ja immer: Harte Schale, weicher Kern. Es gab sehr viele prickelnde Momente zwischen ihm und Caro und das Ende war wirklich unvorhersehbar. Ein paar Dinge konnte man sich vielleicht zusammenreimen, aber ich fand die Wendung sehr gelungen gestaltet. Adam darf man natürlich auch nicht vergessen. Obwohl er Caro das Leben echt schwer macht, fand ich ihn ganz nett. Das Gute war auch einfach, dass man die Figuren alle verstehen konnte. Hier hat sich auch niemand großartig gehasst oder sich gegenseitig eins reingewürgt. Ich fände es schön, wenn mehr Geschichten mal so ablaufen würden, anstatt immer auf Neid zu basieren. Freundschaft und Verständnis hat eben doch einen größeren Wert im Leben. Musik spielt übrigens auch eine tragende Rolle und das gefiel mir sehr. Ab und zu gab es Einblicke in selbstgeschriebene Lieder und die Karaoke Szene gegen Ende war auch wahnsinnig genial. Das Buch hat sowieso eine tolle Mischung zwischen dem, was moderne Teenager mögen und etwas traditionellen von der Alm. Fazit Kuhfladenwalzer ist ein witziger und süßer Roman über erste Liebe und Freundschaft. Zusammen mit Caro erlebt man allerhand peinliches Zeug, kugelt sich vor lachen und versucht die dutzend Fragezeichen bezüglich des Almlebens in den Griff zu bekommen. Vorurteile werden aufgeklärt, Aneinanderreibungen sorgen für kräftig Humor und gegen Ende kann das Buch sogar überraschen. Wer einen kurzen Roman für zwischendurch sucht, der sollte einen Blick ins Buch werfen.

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  • Spaß im 3/4 -Takt

    Kuhfladenwalzer

    pelznase

    Bei diesem Titel und dem Cover war es unvermeidlich, dass ich das Buch lesen würde. Außerdem kannte ich Sonja Kaiblinger bisher nur von ihren “Scary Harry”-Geschichten, die sich an eine jüngere Leserschaft richten. Da war ich gespannt, was Sonja Kaiblinger für die Leserschaft im Teenageralter in petto hat. Ich muss gestehen, dass mich die Geschichte erst kaum gepackt hat. Ich mochte Caro zwar ganz gerne und ja, ihre Familie ist durchaus etwas schräg drauf, aber so richtig vom Hocker gehauen bzw zum Lachen gebracht hat sie mich erstmal nicht. Außerdem habe ich beim besten Willen nicht verstanden, was Caro an Adam findet. Außer gut aussehen und kochen kann der doch offenkundig kaum etwas! Außerdem, Caro ist nicht dumm! Wieso merkt sie nicht, dass von ihm längst nicht das zurückkommt, was sie ihm gefühlsmäßig entgegenbringt! Und sich wegen eines solchen Typen auf DSDS-Rockröhre stylen? Naja, mit sechzehn ist das vielleicht tatsächlich eine Option… Als Caro die Hochzeit ihrer Mutter ausrichten soll, ausgerechnet auf einer einsam gelegegen Alm, kommt ein wenig mehr Schwung in das Geschehen. Als Caro und ihre Freunde zum ersten Mal dort eintreffen und erkennen müssen, dass von Wellness wenig bis gar nichts zu sehen ist, habe erstmals wirklich gelacht. Vor allem über die herrlich kauzige Frau, die sie in Empfang nimmt. Es ging also aufwärts! So richtig gepackt hat mich die Story dann als sich Caro und ihre Freundin Esther immer mehr auf der Alm einleben, den Reiz der Gegend und der Gebräuche dort erkennen und so nach und nach in ihre Aufgabe als Hochzeitsplaner hineinwachsen. Selbst an einem so wenig luxuriösen, dafür aber rustikalen Ort. Mir ging es beim Lesen ganz ähnlich. Anfangs fand ich die Alm wenig einladend und hielt die Hochzeitsplanung für hanebüchen, doch allmählich gefiel mir dieses Urige und oft Kauzige immer besser. Gerade für jemanden, der so vernarrt in Tiere ist wie ich, gibt es eine ganze Reihe Szenen, die einem eine solche Alm wie das Paradies vorkommen lassen. Es ist aber nicht nur die anstehende Hochzeit, die Caro auf Trab hält. Da ist natürlich noch Adam, der mit auf der Alm ist, und Leo, der dort mit seiner Mutter lebt. Caro und er haben zunächst überhaupt nichts für einander übrig, doch wer sich ein bisschen in diesem Genre auskennt, der ahnt bald, dass das so nicht stimmt bzw sich bestimmt noch ändern wird. Ich mochte den burschikosen Leo vom ersten Moment an. Und als Caro und er notgedrungen miteinander auskommen müssen und dabei oft genug aneinander geraten, hatte die Geschichte mich endgültig am Schafittchen gepackt. Was habe ich über ihre Wortgefechte gelacht! Außerdem fand ich es lustig zu verfolgen, wie sie um einander herumschleichen, sich nicht eingestehen wollen, dass sich doch mögen und wie sich dabei das in solchen Situationen übliche Chaos entspinnt. Die beiden sind dabei so goldig, dass es mich kein Stück gestört hat, dass der Verlauf nicht der Allerneueste ist. Als es schließlich mit der Hochzeit in den Endspurt geht, gab es noch mehr zum Lachen. Beispielsweise, wie sie den völlig verkaterten und total ahnungslosen Bräutigam ausstaffieren oder der Braut statt Abnehmpulver gemahlenes Mastfutter unterjubeln um die durch die Diät aufgekommenen Depressionen zu heilen. Oder später bei der Hochzeit die Band…zum Totlachen komisch, ehrlich! Und dabei so liebenswert, dass es mir richtig leid tat als ich das Buch ausgelesen hatte. Ich wäre gern noch länger auf der Alm und bei der schrägen Truppe geblieben. Caros jugendlich lockerer Erzählstil hat mir das Lesen sehr leicht gemacht. So macht Lesen Spass und die Seiten fliegen dahin. Die Titel der Kapitel machen außerdem so neugierig, dass man immer wieder beschließt, dass ein Kapitel mehr das Aufstehen am nächsten Morgen auch nicht so sehr erschweren wird.  Und dann ist man plötzlich durch mit dem Buch, es ist zwei Uhr nachts und das Aufstehen am Morgen fällt doch ganz schön schwer. So ging es mir. Ich finde die Kuh ja allerliebst, wie sie da schleckend und breit grinsend um die Ecke schaut. Bei diesem Titel gehört einfach eine Kuh auf das Cover. Die gepunkteten Gummistiefel sehen lustig und süß aus und die Wand mit den karierten Vorhängen rechts und links erinnern an eine Bühne. Dieser Eindruck wird durch die Rückseite dann nochmal bestätigt. Da in der Geschichte ebenfalls eine Bühne eine wichtige Rolle spielt, passt das prima. Fazit:  “Kuhfladenwalzer” hat mich nicht sofort gepackt. Caros Familie und Freunde sind zwar allesamt etwas schräg, ich mochte sie durchweg auch alles, aber Caro war mir anfangs doch eine Spur zu dusselig in ihrer Schwärmerei für den schönen Adam. Als es dann auf die Alm ging, Leo auf der Bildfläche auftauchte und die Hochzeit immer näher rückte, ging es dann aber zum Glück aufwärts und ich habe wirklich oft gelacht. Gleichzeitig sind mir die Alm und die Leute dort immer mehr ans Herz gewachsen. So hat mir “Kuhfladenwalzer” dann doch noch richtig gut gefallen!

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    • 4

    pelznase

    04. August 2014 um 20:54
  • Alpenidylle mit Kühen, Stadtmenschen und einem Naturburschen...

    Kuhfladenwalzer

    Cappuccino-Mama

    Kinder-und Jugendbuchautorin Sonja Kaiblinger entführt ihre Leser diesmal in die Alpen. Wenn Jugendliche aus München, für die die Begegnung mit der Natur neues Terrain ist, auf die Bewohner einer einsam gelegenen Alm treffen, so verspricht bereits das eine humorvolle Unterhaltung. Bei dem Wort KUHFLADENWALZER fiel mir gleich der berühmte Schneewalzer ein – leider hatte ich da mitunter einen Ohrwurm – leider meine ich deshalb, weil dies absolut nicht meine Musikrichtung ist – weder der Walzer an sich, noch ganz speziell der Schneewalzer. Das Cover / Die Gestaltung: Das Titelbild passt hervorragend zum Buch – eine schwarz-weiß-gefleckte Kuh blickt von der Seite her ins Bild und ein paar Gummistiefel stehen auf dem rustikalen Bretterboden. Auffällig an den Stiefeln ist, dass die roten, glänzenden Stiefel ein weißes Punktemuster haben – also modisch wirken und daher hervorragend zu einem Mädchen aus der Stadt passen. Den Hintergrund bildet eine weiß gestrichene Wand, bei der man noch die einzelnen Backsteine erkennt. Umrahmt wird die Szenerie von einem rot-weiß-karierten Vorhang – dies alles zusammen verspricht ein sehr rustikales Ambiente als Schauplatz des Geschehens . Der Buchtitel KUHFLADENWALZER ist in einer etwas nostalgisch anmutenden Schreibschrift geschrieben – farblich passend zu Stiefeln und Vorhängen in einem kräftigen Rot. Auf der Rückseite des Buches sieht man die gleiche Location, allerdings ohne Kuh und Stiefel. Dafür sind Rosenblätter auf den Bretterboden verteilt und ein Mikrofonständer ist aufgestellt, wobei dieser samt Mikrofon nach unten geklappt ist. In der vorderen Buchklappe befindet sich überraschenderweise kein Text – oft findet man hier ja eine Buchbeschreibung - dafür allerdings ein richtig tolles Extra: Ein Buchzeichen zum Abschneiden mit der Kuh vom Cover und dem Buchtitel. (Wobei ich gestehen muss, dass ich Hemmungen habe, in einem Buch herumzuschnippeln – obwohl man dies ja hier offiziell „darf“ - aber wer möchte, der kann das Lesezeichen abschneiden - man kann es ja durchaus auch noch für andere Bücher benutzen. Kleiner Tipp von mir: Einfach einlaminieren, dann bleibt das Lesezeichen länger schön.) In der hinteren Buchklappe befindet sich ein Porträt der Autorin. Hier erfährt man beispielsweise, dass Sonja Kaiblinger (Jahrgang 1985) mit ihrem Freund in der Nähe von Wien lebt und beruflich schon vielseitig tätig war – angefangen bei der Eisverkäuferin, weiter über die Tätigkeit als Nachtwächterin,..., bis hin zur Lehrerin. Nun zu den „inneren Werten“. Die Kapitel des Buches sind meist nur wenige Seiten lang, so dass das Buch aus sage und schreibe 23 Kapiteln (auf 272 Seiten) besteht, die nicht einfach durchnummeriert wurden, sondern aus einer jeweils passenden Überschrift bestehen. Erwähnen möchte ich noch das schmückende Beiwerk, denn jede Kapitelüberschrift, übrigens in der gleichen nostalgischen Schrift wie der Buchtitel, wird entweder vom Abbild des Kuhkopfes oder einem Paar Gummistiefeln begleitet. Die Handlung: Caro lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in München und besucht die 11. Klasse. Eines Tages verkündet die Mutter, sie wolle ihren Freund Freddy, genannt Ötzi, heiraten. Doch die Sache hat einen Haken, denn die Hochzeit soll auf einer Alm in den Ötztaler Alpen stattfinden, die zur Heimatgemeinde des Bräutigams gehört. Zudem darf Freddy, der Auserwählte (und hoffentlich künftige Ehemann), auf keinen Fall etwas von der Überraschungshochzeit erfahren. Die Mutter hat Caro dazu auserkoren, die gesamte Hochzeit vor Ort zu organisieren. Caros Freundin Esther und deren Cousin Adam, für den Caro schwärmt, wollen ihr dabei hilfreich zur Seite stehen. Und so machen sich die Drei auf den Weg und treffen am Ziel statt auf die erwartete Wellness-Alm auf eine einfache, kleine Almhütte. Dort hat leider der Fortschritt noch keinen Einzug gehalten und zur Alm gehören zudem sehr vielen Kühen, die darauf warten, versorgt zu werden. Und dann treffen die Freunde auch noch auf den nach Stall riechenden Leo, den unfreundlichen Sohn der Almbäuerin Grete. Es wird fortan geplant und gearbeitet und alles könnte so schön sein. Doch dann knutscht Caros Schwarm Adam zu allem Übel plötzlich auch noch mit der jungen Austauschsennerin Margot herum, und Leo präsentiert Caro daraufhin seinen genialen Plan... Meine Meinung: Caro fand ich sehr sympathisch. Trotz einiger Skepsis möchte sie ihrer Mutter ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen. Natürlich hofft sie aber auch auf ihren eigenen Vorteil – so eine Hochzeitsplanung gemeinsam mit Adam und Esther wäre doch DIE Möglichkeit schlechthin, ihrem heimlichen Schwarm endlich näherzukommen. Bislang fielen ihre Annäherungsversuche noch nicht auf fruchtbaren Boden, obwohl Caro sich extra umstylen ließ, um wie Adams absolute Traumfrau auszusehen. Gemeinsam mit Adam auf der Alm – Caro sieht sich schon fast am Ziel ihrer Träume. Doch nicht alles läuft zu Caros Zufriedenheit, da wäre zum einen das niedrige (mehr als bescheidene) und stetig schrumpfende Budget, das ihr zur Verfügung steht, zum anderen hat ihre Mutter ihre eigenen Vorstellungen davon, was ihre Tochter am schönsten Tag ihres Lebens am Leib tragen soll. Und auch sonst bleiben Pannen bei der Planung nicht aus. Und dann ist da noch Caros älterer Bruder Tim, der Caro immer wieder zur Verzweiflung bringt, denn plötzlich geschieht ein Missgeschick mit den Eheringen. Esther ist Caros beste Freundin und zugleich Adams Cousine. Das Mädchen aus der Großstadt ist eine richtige Fashion- und Party-Queen. Um so mehr überrascht es, dass Esther eine 180 Grad-Wende vollzieht, denn scheinbar findet Esther zunehmend Gefallen an der anfangs noch lästigen Hofarbeit und manchmal wirkt sie fast schon so, als wäre sie in der hofeigenen Käserei die Fachfrau. Esthers Begeisterung kennt keine Grenzen und sie scheint sich regelrecht immer mehr in eine Sennerin zu verwandeln – statt lackierter Fingernägel hat Esther ihre eigenen Käsekreationen im Kopf. Adam ist sehr interessiert an der Landwirtschaft, soll er doch eines Tages die Catering-Firma seines Vaters übernehmen, die mit Lebensmitteln handelt – da kann ein Praktikum auf der Alm doch nur von Nutzen sein, um zu erfahren, woher die Produkte kommen und wie sie produziert werden. Doch seine erste Begegnung mit einer leibhaftigen Kuh hinterlässt bei Adam seine Spuren. Aber da gibt es noch die junge Austauschsennerin Margot , und die scheint Adam nicht gerade kalt zu lassen – sehr zum Leidwesen von Caro. Ich persönlich konnte nicht so recht verstehen, was Caro eigentlich so toll an Adam fand, denn auf mich wirkte er eher langweilig – verglichen mit Leo zumindest. Leopold, genannt Leo (der Name passt auf die Alm wie die Faust aufs Auge, oder auch der Kuhschwanz ins Gesicht), ist der Sohn der Sennerin. Begeisterung über die Neuzugänge aus der Stadt sieht anders aus – vielmehr sieht Leo in der Großstadt-Clique eine (zusätzliche) Belastung. Doch wie sagt man so schön? Harte Schale, weicher Kern – und die harte Schale sollte doch wohl zu knacken sein, oder? Mir jedenfalls gefiel Leo im Laufe des Buches zunehmend immer besser. Da kamen Dinge ans Tageslicht, die man bei einem kernigen Naturburschen wie Leo nicht vermutet hätte. Caros Mutter ist richtiggehend durchgeknallt – esoterisch, bzw. spirituell veranlagt, eine „eingefleischte“ Vegetarierin und verliebt – ausgerechnet in einen Metzger! Vielleicht ist die Verliebtheit auch der Grund, weshalb die Mutter manchmal den Eindruck hinterlässt, als würde sie sich noch in ihrer Jugendzeit befinden – aufgedreht, manchmal etwas unvernünftig und mitunter auch regelrecht albern. Und dann beginnt sie, um bis zur Hochzeit einige Pfunde zu verlieren, eine folgenreiche Diät – mit ungeahnten Nebenwirkungen. Freddy, genannt Ötzi, stammt aus dem Ötztal, dieser Tatsache verdankt er auch seinen Spitznamen. Beruflich arbeitet er als Metzger, was allerdings nicht sein Traumberuf ist, liebt er doch Tiere sehr. Ich mochte Freddy recht gerne, denn er hatte, trotz seines Berufs, ein angenehmes Wesen. Es ist ein regelrechter Kulturschock, den die Jugendlichen aus der Großstadt auf der Alm im Ötztal ereilt. Nicht nur, dass es auf der Almhütte keinen Strom gibt, zudem gibt es auch kein fließendes Wasser und sein „Geschäft“ muss man auf dem guten alten Plumpsklo hinterm Haus erledigen. Und die Bekanntschaft mit den Kühen wirft so manche Frage auf. Stadtvolk trifft Landeier – ob das gutgehen kann, werden doch die Menschen vom Land (zumindest gibt es das Klischee) als etwas dümmlich angesehen. Im Gegenzug jedoch sieht das hartgesottene Bergvolk in den Stadtleuten die arroganten Weicheier. Und so stehen auch Caro, Esther und Adam den Almbewohnern erst einmal skeptisch gegenüber. Doch Wissenslücken gibt es wohl vielmehr bei den jungen Leuten aus der Stadt, denn da mangelt es am Grundwissen – ich hätte nie gedacht, dass jemand in diesem Alter nicht weiß, wieviele Zitzen eine Kuh hat – schließlich gibt es massenhaft Bauernhof-Bilderbücher, in denen Kühe abgebildet sind. Doch was wäre ein Jugendbuch, in dem die Liebe eines Teenies keine Rolle spielt? Und so frage ich dich, Caro: Leo oder Adam - wer wird Dein Herzblatt sein, liebe Caro? Kandidat 1, der Dir bereits lange gefällt, der Dir aber so unerreichbar wie der Mond erscheint, oder Kandidat 2, bei dem es höchstens die Liebe auf den 10. Blick gibt? Die Handlung selbst fand ich total verrückt – angefangen bei der heimlichen Hochzeit. Welche Mutter geht ein Risiko ein und legt die Organisation einer solchen Feierlichkeit in die Hände der Tochter, die noch ein Teenager ist? Doch hätte sie das nicht getan, so wäre das Buch wohl nicht annähernd so unterhaltsam gewesen. Sehr amüsant fand ich auch, als Caro einem kleinen Fuchswelpen vorsang – „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ (wahlweise auch „Fox on the run“) - das ganze mit Gitarrenbegleitung, da konnte ich mir ein Lachen beim besten Willen nicht mehr verkneifen. Einer der Höhepunkte war jedoch eindeutig der Schluss – doch den verrate ich hier natürlich nicht! Aber soviel verrate ich: Vollkommen verrückt, witzig und einfach nur genial! Erstaunt war ich übrigens darüber, dass man eine so hochwertige Klappenbroschur bereits für 7,95 Euro erhält. Aber so ist das Buch auch für diejenigen erschwinglich, die über einen weniger gut gefüllten Geldbeutel verfügen. Gedacht ist das Buch für Leser zwischen 13 und 16 Jahren, wobei ich persönlich da nach oben keine Grenze setzen möchte. Durch die kurzen Kapitel und den lebendigen, frischen Schreibstil der Autorin liest sich das Buch recht zügig, wobei man mitunter auch mal eine Pause einlegen muss – nämlich, um sich die Lachtränen abzuwischen. Fazit: Durchgestylte Münchner Mädels, ein Mädchenschwarm, eine durchgeknallte Mutter und eine trächtige Kuh, die kurz vor der Niederkunft steht, dazu ein Naturbursche, eine kernige Almbäuerin und eine junge Sennerin – diese Zutaten findet man in diesem unterhaltsamen Mädchenroman, der jedoch auch ältere Leserinnen begeistern dürfte. Überzeichnete Charaktere (allen voran Caros Mutter) sorgen für zahlreiche Lacher, ebenso die Ahnungslosigkeit von Caro, Esther und Adam, was das Landleben betrifft. Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung und darum natürlich auch 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Kuhfladenwalzer" von Sonja Kaiblinger

    Kuhfladenwalzer

    SonjaKaiblinger

    Liebe Community, ich möchte euch heute zu einer Leserunde zu meinem Roman "Kuhfladenwalzer" einladen. Es handelt sich um ein lustiges, ziemlich verrücktes und auch etwas romantisches Jugendbuch ab ca. 12 Jahren, mit Alpensetting. Erscheinungsdatum ist der 17.3.2014 Hier ein kurzer Überblick über die Handlung: Als Caros Mutter verkündet, sie werde heiraten, ist Caro nicht gerade begeistert – und dann soll sie die Hochzeit auch noch organisieren! Als Überraschung auf einer Wellnessalm in den Alpen! Ein Gutes hat es aber, denn ihr Schwarm Adam bietet ihr seine Hilfe an. Und nichts ist besser für eine Romanze geeignet als eine idyllische Alm und eine Hochzeit. Aber das Leben ist keine Soap! Die Wellnessalm entpuppt sich als kleine Berghütte mit viel zu vielen Kühen, Adam knutscht mit der Austauschsennerin herum und der Sohn der Almbäuerin Leo ist das größte Ekel auf Gottes Erden. Das kann ja nur schiefgehen! Oder? Jede/r von euch, die/der Alpenstorys mag und vielleicht auch die andere oder andere Castingshow guckt, ist hier gut aufgehoben. Ich freue mich auf eure Bewerbung! Im Anschluss würde ich mich freuen, wenn ihr auch eine Rezension verfasst und sie ev. auch bei Amazon oder anderen Platformen postet. Ich bin schon gespannt auf eure Bewerbungen, bis 26.3. Eine Leseprobe findet ihr hier unter "Blick ins Buch." http://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/kuhfladenwalzer-7038/ Viele Grüße! Sonja

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  • Gestatten: Caro - die Hochzeitsplanerin

    Kuhfladenwalzer

    Kizu

    15. June 2014 um 04:32

    Cover Das Buchcover ist wirklich unheimlich witzig gestaltet. Die Kuh ist mein Highlight :) Im Buch Inneren sind auch immer wieder das Kuhgesicht oder die Gummistiefel auf den Kapitel Anfangsseiten. Inhalt Caros Mutter will eine Überraschungshochzeit für ihren Freund Ötzi, der von der Alm kommt, auf, natürlich, einer Alm veranstalten. Billig soll sie sein – und kreativ! Caro springt als Hochzeitsplanerin für ihre verrückte Hippie Mutter ein und fährt mit ihrer besten Freundin Esther, dem City Girl und Adam, Esthers Cousin und der Schwarm der jungen Protagonistin. Auf der Alm treffen sie auf Leo, der sie erst einmal auslacht und als verwöhnte Stadtmenschen hinstellt. Caro ist er direkt unsymphatisch und sie kümmert sich vorerst nur darum, den perfekten Moment zu suchen, um ihrem Schwarm für sie zu gewinnen. Als sie ihn allerdings mit der Austauschsennerin im Heu erwischt, kommen erste Zweifel an ihrem Traumtypen auf... ist er wirklich der Richtige für die naive Caro? Dabei scheint Leo doch gar nicht so unerträglich zu sein... Meinung Um das Buch als Jugendbuch und für diejenigen, die es auf der Alm mögen, zu bewerten, kriegt es von mir alle 5 Sterne. Es ist modern, witzig und leicht leserlich geschrieben. Ich habe zwar lange gebraucht, es durchzulesen, aber das lag an meiner Leseflaute, sonst hätte ich es locker in einem Tag geschafft. Mir gefällt die Entwicklung und die Entscheidungen, die die Protagonistin trifft. Es ist allerdings für mich so unverständlich, wie man jemanden mit seiner eigenen Hochzeit überrascht... die Mutter ist definitiv verrückt ;)

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  • Almromanik in den Alpen

    Kuhfladenwalzer

    Donauland

    13. May 2014 um 14:49

    „Kuhfladenwalzer“ der österreichischen Autorin Sonja Kaiblinger ist ein verrückter, witziger Jugendroman, der einem in die Tiroler Alpen entführt und überrascht. Caro hat sich in Adam, den Cousin ihrer besten Freundin Esther, verschaut. Sie hätte die Chance ihn auf seinem Segeltörn zu begleiten. Doch gerade als Caro ihre spirituell stark angehauchte Mutter fragen möchte, verkündet sie ihr Geheimnis, sie möchte ihren Freund mit einer Hochzeit auf einer Wellness-Alm in den Alpen überraschen. Caro könnte aber als Organisatorin die Hochzeit mit äußerst knapp bemessen Budget planen und dabei Geld verdienen. Zum Glück möchte Adam sie unterstützen, da er sich mehr in die Catering-Firma seines Vaters einbringen sollte. Doch die Wellness-Alm entpuppt sich als eine kleine Berghütte ohne fließendem Wasser und ohne Strom. Wie soll dort eine Hochzeit stattfinden? Und noch dazu soll ihnen Leo, der Sohn der Almwirtin, bei den Vorbereitungen helfen. Noch dazu stinken seine Shirts nach Kuhmist und er nervt mächtig. Das Chaos nimmt seinen Lauf… Der Titel „Kuhfladenwalzer“ und das rustikale Cover passen perfekt zusammen. Eine Kuh schaut einem direkt in die Augen, die roten Gummistiefel mit dem weißen Tupfen und der rot-weiß-karierte Vorhang versprechen Almidylle in den Bergen. Der humorvolle Roman hält für den Leser immer wieder Überraschungen bereithält, denn die Wellness-Alm entspricht eher eine Almhütte, abseits jeglichen Trubels und ohne Komfort. Dort soll die Überraschungshochzeit stattfinden, die Caro gemeinsam mit Esther und Adam plant. Herrlich fand ich die Ankunft, als sie Grete, deren Sohn Leo und die Austauschsennerin Margot kennenlernen. Die Vorbereitungen erfolgen in Zweiergruppen, Caro darf mit Leo zusammenarbeiten, das zu Missverständnissen, Pannen und vielen hitzigen Dialogen führt. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich wunderbar liest. Durch die detaillierte Beschreibung konnte ich mir die Alm, die Umgebung, die Kühe und natürlich die Bewohner gut vorstellen. Die Protagonisten finde ich allesamt liebenswert, authentisch mit so manch kurioser Eigenart. Caro war mir sofort sympathisch, sie muss die Vernünftige sein, denn ihre esoterisch angehauchte Mutter entscheidet nach dem Pendel, sie wirkt etwas abgehoben und verschroben. Caro versucht sich für ihren Schwarm Adam total zu verändern, sie stylt sich neu, trotzdem fällt sie Adam nicht auf. Erst bei den Vorbereitungen unterhalten sie sich die beiden. Ihre beste Freundin Esther verwandelt sich von der Partyqueen fast zu Almbäuerin, ich war überrascht von ihrer Begeisterung und ihrem Einsatz. Leo verhält sich gegenüber den anderen abweisend, doch er scheint etwas zu verbergen. Die Gespräche zwischen den Protagonisten sind witzig, spritzig, oft auch hitzig. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und hatte beim Lesen meist ein Grinsen im Gesicht. Ich empfehle den amüsanten Jugendroman gerne weiter. Kuhfladenwalzer unterhält, überrascht und bietet eine gelungene Auszeit in den Ötztaler Alpen mit Kuriosität. Am liebsten würde ich gleich den nächsten Urlaub in den Bergen verbringen.

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  • Kuhfladenwalzer

    Kuhfladenwalzer

    nataliea

    06. May 2014 um 12:41

    "Kuhfladenwalzer" ist ein Roman, der von einer turbulente Hochzeit mit einigen Überraschungen erzählt. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Caro ist die Glückliche, welche die Überraschungshochzeit ihrer Mutter planen darf. Caros Mutter möchte nämlich ihren Freund mit dieser Hochzeit überraschen bzw. ihn vor vollendete Tatsachen stellen. Wie man sich vorstellen kann, ist Caro nicht gerade darüber amüsiert und freut sich umso mehr als Adam seine Hilfe anbietet, das Unterfangen 'Hochzeit auf der Wellnessalm' zu planen. Doch das Leben meint es nicht gut mit Caro. Adam amüsiert sich mit einer Anderen und die Wellnessalm ist nichts weiter als eine mickrige Berghütte. Und nicht nur das. Es warten noch einige Überraschungen... Die Autorin hat einen herrlich lockeren und leicht verständlichen Schreibstil. Die Charaktere sind ziemlich außergewöhnlich, teilweise sogar verschroben, aber dennoch sehr sympathisch und liebenswert. Allerdings könnten einige davon etwas mehr Tiefgang vertragen. Auch die Landschaft und das Landleben werden hervorragend in die Geschichte integriert. Die Geschichte an sich ist keine schnulzige Romanze, sondern echte Unterhaltungslektüre, bei der die Lachmuskeln gefragt sind. Ein schöner Unterhaltungsroman mit netten Charakteren. Lesenswert vor allem für Jugendliche.

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  • Kuhfladenwalzer von Sonja Kaiblinger

    Kuhfladenwalzer

    Nele75

    29. April 2014 um 09:38

    Caro ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, geht in die 11. Klasse und hat mit den üblichen Problemen dieses Alters zu kämpfen. Um dem neu zugezogenen Adam zu gefallen, lässt sie sich von ihrer besten Freundin Esther komplett umstylen, doch so richtig wohl fühlt sie sich dabei nie. Überrascht wird sie von ihrer, na ja, manchmal etwas zu chaotischen Mutter, als diese beschließt, ihren Freund Ötzi mit einer geheim geplanten Hochzeit zu überraschen. Und Caro soll die Hochzeit planen..... Schon das tolle Cover mit der hervorblickenden Kuh, den rot-weißen Gummistiefeln und dem eher rustikalen Ambiente lässt darauf schließen, wo die hauptsächliche Handlung der Geschichte spielen wird - nämlich mitten in der Bergwelt, auf einer kleinen Alm. Dort soll die Hochzeit stattfinden, und so spielen nicht nur Caro, ihre beste Freundin Esther und deren Cousin Adam eine große Rolle, sondern auch die auf der Alm lebende Grete samt Sohn Leo und der Aushilfssennerin Margot. Alle zusammen bilden eine doch recht chaotische Gruppe, die eine herrlich lustige Geschichte erzählt. Sonja Kaiblinger hat mit "Kuhfladenwalzer" ein Jugendbuch geschrieben, welches für junge Leser von ca. 13-16 Jahren empfohlen wird. Allerdings werden auch viele andere Leser außerhalb dieses Alterskreises ihre Freude an der Geschichte haben. Denn der Schreibstil liest sich sehr flüssig, die Szenen sind bildlich beschrieben und die Dialoge witzig und in einem schönen Tempo. Das ganze Buch ist in Kapitel aufgeteilt, welche genau die richtige Länge haben, um einfach noch eines und noch eines und......zu lesen, jede Kapitelüberschrift wird abwechselnd von der Kuh vom Cover oder von den Gummistiefeln begleitetet, so zieht sich das Coverbild eigentlich durch das ganze Buch, nette Idee. Fast ein bißchen traurig war ich, als die letzte Seite gelesen war und die Zeit auf der Alm vorbei war, aber vielleicht gibt es doch irgendwann mal wieder ein Wiedersehen mit Caro und Co., mal sehen.....

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  • Ein romantisches Teeniebuch zum Schmunzeln!

    Kuhfladenwalzer

    LeseEuleLea

    27. April 2014 um 13:43

    Inhalt: In dem Buch geht es um Caro, diese erfährt das ihre Mutter heiraten möchte und sie die Hochzeit organisieren soll. Zuerst hat sie überhaupt keine Lust, als sie aber erfährt das ihr Schwarm Adam auch mitmacht packt sie doch mit an. Doch dort gibt es auch den nervigen Leo mit dem sie so garnicht klarkommt. Wird die Hochzeit ein Erfolg? Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist der perfekte Mix von Romantik und Komödie vorhanden und man wird in die Welt der Alm und der Liebe entführt dies hat mir sehr gefallen! Der Schreibstil Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen er war sehr flüssig und man konnte ihn schön lesen. Auch die Beschreibungen der Umgebung waren toll! Für wen würde ich es empfehlen? Für Mädchen ab dem Alter von 13, da es sehr lustig zu lesen ist und man oft Schmunzeln muss, aber es auch um Liebe geht und dieser Mix echt toll ist!

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  • Viele Kühe machen Mühe: Liebeschaos auf der Alm

    Kuhfladenwalzer

    elisabethjulianefriederica

    24. April 2014 um 20:16

    Zum Inhalt: Als Caros Mutter verkündet, sie werde heiraten, ist Caro nicht gerade begeistert – und dann soll sie die Hochzeit auch noch organisieren! Als Überraschung auf einer Wellnessalm in den Alpen! Ein Gutes hat es aber, denn ihr Schwarm Adam bietet ihr seine Hilfe an. Und nichts ist besser für eine Romanze geeignet als eine idyllische Alm und eine Hochzeit. Aber das Leben ist keine Soap! Die Wellnessalm entpuppt sich als kleine Berghütte mit viel zu vielen Kühen, Adam knutscht mit der Austauschsennerin herum und der Sohn der Almbäuerin Leo ist das größte Ekel auf Gottes Erden. Das kann ja nur schiefgehen! Oder? (Klappentext) Die Autorin: Sonja Kaiblinger wurde 1985 in Krems geboren. Sie hat als Eisverkäuferin, Museumsführerin, Werbetexterin, Nachtwächterin, Flughafen-Mitarbeiterin und Werbespot-Darstellerin gearbeitet, bevor sie als Lehrerin ihre Brötchen verdiente. In jeder freien Minute bringt sie die Geschichten zu Papier, die ihr im Kopf herumspuken. Sie lebt zusammen mit ihrem Freund in der Nähe von Wien. (Quelle: Lovelybooks) Das Cover: Mit lustiger Kuh in schwarz-weiss , karierten rot-weissen Vorhängen und lustigen rot-weiss-gepunkteten Gummistifeln versehen, die wohl niemand für die Stallarbeit anziehen würde, macht das Cover neugierig , verlockt es in die Hand zu nehmen und weist gleich auf den Gegensatz von modischen Städtern gegen Landarbeiter auf der Alm hin. Das Mikrophon auf der Rückseite kann man allerdings nur deuten, wenn man die Geschichte dann gelesen hat. Mein Leseeindruck: Eine turbulente Geschichte, die Jugendliche sicher ansprechen wird, humorvoll erzählt und voller Liebeschaos, wobei das größte Chaos erstmal die Erwachsenen schaffen mit der geplanten Überraschungshochzeit mit der Caros Mutter ihren Freund vor vollendete Tatsachen stellen will ! Die Figuren sind teilweise überzeichnet, besonders die Mutter, Caros Schwarm Adam erscheint mir sehr oberflächlich, aber im Lauf der Geschichte entwickeln sich die jugendlichen Protagonisten ein wenig weiter ...Die Story hat mir gut gefallen, wenn auch relativ bald klar war auf welches Ende sie hinausläuft ...Empfehlenswert für Jugendliche von 13-16 Jahren.

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  • Liebeschaos mitten auf der Alm

    Kuhfladenwalzer

    Maedchenglitzer

    23. April 2014 um 19:29

    Inhalt: Als Caros Mutter verkündet, sie werde heiraten, ist Caro nicht gerade begeistert – und dann soll sie die Hochzeit auch noch organisieren! Als Überraschung auf einer Wellnessalm in den Alpen! Ein Gutes hat es aber, denn ihr Schwarm Adam bietet ihr seine Hilfe an. Und nichts ist besser für eine Romanze geeignet als eine idyllische Alm und eine Hochzeit. Aber das Leben ist keine Soap! Die Wellnessalm entpuppt sich als kleine Berghütte mit viel zu vielen Kühen, Adam knutscht mit der Austauschsennerin herum und der Sohn der Almbäuerin Leo ist das größte Ekel auf Gottes Erden. Das kann ja nur schiefgehen! Oder?   Meine Meinung: In Caros Leben passiert gerade so einiges. Ihre Mutter will auf einmal Knall auf Fall ihren neuen Freund heiraten. Und das alles nur, weil ihr Pendel das so prophezeit! Ausgerechnet Car soll die Hochzeit planen. Und das auch noch mitten im abgelegenen Ötztal, fern von jeglicher Zivilisation. Dabei hat sie gerade ganz andere Sorgen. Sie hat sich total in ihren Schwarm Adam verguckt aber der hat nur Augen für andere Mädchen. Caro ist absolut sympathisch. Sie hat ein gutes Herz und wird immer wieder ins Chaos reingezogen. Es hat mir viel Spaß gemacht, sie bei den ganzen Turbulenzen rund um ihr Liebesleben zu begleiten. Besonders toll fand ich die Alm mit den Kühen und allem Drum und Dran und natürlich Leo. Leo ist der unverschämte Sohn der Almbäuerin, der für einiges an Zündstoff sorgt.    Fazit: Ein wundervoll humorvoller Jugendroman über das chaotische Leben von Caro, die ihrer impulsiven Hippie-Mutter innerhalb kürzester Zeit eine Hochzeit mitten in den Alpen organisieren soll, dabei viel mit ihren Freunden erlebt und ganz neue Seiten an sich entdeckt.

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  • Fashion trifft Fladen

    Kuhfladenwalzer

    dieFlo

    Ich bin ja bei Jugendbüchern immer ein wenig vorsichtig, aber das hier reizte mich und ich bin begeistert. Es ist ein nicht nur ein Buch für Teens sondern auch ein  Buch, was Mütter mit Töchtern oder auch ohne lesen können,  ohne das sie etwas vermissen. ( Ich persönlich habe oft meine Tochter vor mir gesehen) Aber nun zum Inhalt. Eine etwas spirituell veranlagte Mutter beschließt, dass sie ihren Freund heiraten muss - die Karten sagen es eben lach und die Planung der Hochzeit, die darf das Töchterchen übernehmen. Zu allem Unglück soll der Zukünftige nichts davon mitbekommen und die Hochzeit soll auf einer Alm stattfinden. Wenn man denkt nun ist genug, dann sollte man berücksichtigen das die Tochter ein Teenager ist! Chaos ist komplett .... Das Budget mehr als knapp und dann auch noch als Großstadkind die Alm herrichten. Einziger Pluspunkt ist, dass der Typ ihrer heimlichen Träume mit anpackt, denn sein Papa besitzt eine Catering Firma ...  Auf der Alm lernen sie den Sohn der Almwirtin kennen. Auch ein Teenie und voll anders als sie. Seine T-Shirts stinken nur so vom Kuhdreck und irgendwie ist der doch echt doof ....  Aber wirklich doof kann er ja nicht sein, denn immer wieder kommen Gedanken ...  Wirklich ein toller Jugendroman der alles enthält, was Teenager mögen! Es geht um Liebe, Musik, Klamotten und mehr ,-)

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    • 2

    buchjunkie

    22. April 2014 um 18:48
  • Für gute Laune ist damit gesorgt!

    Kuhfladenwalzer

    SarahRomy

    17. April 2014 um 23:50

    Zum Inhalt: Als Caros Mutter verkündet, sie werde heiraten, ist Caro nicht gerade begeistert – und dann soll sie die Hochzeit auch noch organisieren! Als Überraschung auf einer Wellnessalm in den Alpen! Ein Gutes hat es aber, denn ihr Schwarm Adam bietet ihr seine Hilfe an. Und nichts ist besser für eine Romanze geeignet, als eine idyllische Alm und eine Hochzeit. Aber das Leben ist keine Soap! Die Wellnessalm entpuppt sich als kleine Berghütte mit viel zu vielen Kühen, Adam knutscht mit der Austauschsennerin herum und der Sohn der Almbäuerin Leo ist das größte Ekel auf Gottes Erden. Das kann ja nur schiefgehen! Oder? Das Cover bereitet bereits die Bühne für eine humorvolle Handlung, voller Wendungen und Kuriositäten. Der erste Blick auf das Buch löst beim Leser gute Laune aus, die auch beim Lesen des Buches anhält und wer auf Romantik, die auch etwas in Kitsch übergehen kann, steht, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Die Handlungen werden gut in Szene gesetzt und die Autorin weist ein gutes Gespür dafür auf, Pointen an den richtigen Stellen zu setzen und den Leser damit stets zum Schmunzeln zu bringen. Die verschiedenen Charaktere sind mit ihren teils irrwitzigen Eigenarten eine gute Wahl, fügen sich wunderbar in die Geschichte ein und bieten dem Leser ein großartiges Kopfkino. Dieser Unterhaltungsroman erfüllt 100% seinen Zweck und ist eine geeignete Kost für etwas Leckeres und Leichtes für zwischendurch.

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  • Chaos auf der Alm

    Kuhfladenwalzer

    Flatter

    17. April 2014 um 13:12

    Über die Autorin: Sonja Kaiblinger wurde 1985 in Krems geboren. Sie hat als Eisverkäuferin, Museumsführerin, Werbetexterin, Nachtwächterin, Flughafen-Mitarbeiterin und Werbespot-Darstellerin gearbeitet, bevor sie als Lehrerin ihre Brötchen verdiente. In jeder freien Minute bringt sie die Geschichten zu Papier, die ihr im Kopf herumspuken. Sie lebt zusammen mit ihrem Freund in der Nähe von Wien. Zum Inhalt: Caro soll für ihre Mutter deren Hochzeit auf einer Wellness-Alm organisieren. Aber unter größter Geheimhaltung, da der künftige Ehemann davon nichts wissen darf. Das passt Caro gut, denn so kann sie das Catering bei der Firma vom Vater ihres heimlichen Schwarms Adam bestellen. Dieser findet, daß Adam sich damit in die Firma besser einbringen und lernen kann, so daß Adam dazu verdonnert wird Caro und deren Freundin bei den Vorbereitungen zu helfen. Womit das Chaos beginnt. Die Wellness-Alm entpuppt sich als schlichte Berghütte und auch sonst läuft so gar nichts nach Plan. Meine Meinung: Caro ist absolut gelungen und super sympathisch. Mit einer derart chaotischen und leicht verplanten Mutter hat sie es wirklich nicht leicht. Sie muß die Erwachsene und Vernünftige sein, denn die Mutter ist esoterisch stark angehaucht und trifft ihre Entscheidungen mit Pendeln und dem Wink des Schicksals. Adam ist mir nicht so ganz geheuer, dafür ist ihre beste Freundin Esther einfach nur wunderbar. Leo, der Sohn der Bäuerin verhält sich Caro gegenüber wie ein regelrechtes Ekel, aber er ist tiefgründig und scheint ein Geheimnis mit sich rumzutragen. Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet und sehr authentisch. Ich mußte bei vielen Szenen laut lachen und die Schlagabtausche zwischen den Charas sind einfach nur klasse und haben mich bestens unterhalten. Der Schreibstil ist locker und leicht und man saust als Leser nur so durch die Geschichte hindurch. Es kommt auch zu irren Verwechslungen welche die Autorin so richtig bildhaft beschreibt, auf die ich jetzt hier nicht eingehen kann, da ich sonst den Lesespaß verderbe. Cover: Das Cover ist bunt, chaotisch und lustig, genauso wie sein Inhalt. Fazit: Ein richtiges Gute-Laune-Buch von der ersten bis zur letzte Seite und eine absolute Leseempfehlung. Sympathische Charaktere, eine witzige Geschichte und eine tolle Location haben mir eine super Lesezeit beschert.

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  • Darf ich bitten zum Kuhfladenwalzer

    Kuhfladenwalzer

    Antek

    13. April 2014 um 14:16

    Caro ist unsterblich in Adam, den Cousin ihrer besten Freundin Esther verliebt. Er plant einen Segeltörn und würde die zwei Mädchen mitnehmen. Als Caro ihre Mutter um Geld fragen will, verkündet diese, dass kein Geld übrig sei, denn sie möchte heiraten. Es soll eine Überraschungshochzeit auf der Alm werden, schließlich muss sie die Chance nutzen, wenn das Pendel doch den entscheidenden Wink gegeben hat. Aber Caro kann als Hochzeitsplanerin Geld verdienen, wenn sie möchte. Dass Adam mit dem elterlichen Cateringservice ihr zur Seite stehen wird, macht die Entscheidung leicht. Was gibt es romantischeres als auf der Alm gemeinsam eine Hochzeit zu organisieren? Doch recht schnell stellt sich heraus, dass die zwei Städter eine andere Vorstellung von Romantik haben. Fließend Wasser oder Strom weit gefehlt und der nach Stall stinkende Sohn der Almbäuerin stänkert mächtig umeinander. Ob das gut gehen kann und vor allem was wird aus Caro und Adam? Mir hat Kuhfladenwalzer super gut gefallen. Eine Liebesgeschichte, die kein bisschen schnulzig daherkommt, sondern super unterhält. Der Sprachstil von Sonja Kaiblinger lässt sich prima locker, leicht lesen und langweilig wird es bestimmt auf keiner Seite. Caro hat es nicht so leicht, vor allem mit ihrer Mutter, der Esoteriktante, die mehr als gewöhnungsbedürftig ist. Aber genau diese verschrobene Mutter, der Rest der Familie und die außergewöhnliche Idee mit einer Überraschungshochzeit macht die Geschichte zu einem lustigen Buch, das einen fast ständig lachen und grinsen lässt. Aber auch das Herz kommt nicht zu kurz. Man kann sich prima in Caro hineinversetzten und macht mit ihr so einiges durch. Manchmal hätte ich ihr zwar am liebsten die Augen und Ohren ganz weit aufgerissen, aber sie merkt ja zum Glück selbst noch alles kurz vor knapp. Volle Leseempfehlung von mir für dieses tolle, amüsante Jugendbuch, das auch Erwachsene von der ersten bis zur letzten Seiten prima unterhält.

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