Rosen und Seifenblasen

von Sonja Kaiblinger 
4,3 Sterne bei196 Bewertungen
Rosen und Seifenblasen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (172):
heidimaries avatar

Ich habe es geliebt! Die Charaktere sind drollig, die Handlung durchgehend spannend & die Grundidee ist wirklich gelungen. #TeamJasper

Kritisch (5):
Sarliss avatar

Es hat mich so gar nicht ünerzeugen können.

Alle 196 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Rosen und Seifenblasen"

Plötzlich Serienstar: Sonja Kaiblingers neue Mädchenbuch-Trilogie voller Witz, Magie und Romantik nimmt sämtliche Soap-Klischees aufs Korn. So lustig war Seifenoper noch nie! Die 14-jährige Abby ist genervt: Ihre Schwester ist süchtig nach der kitschigen Seifenoper „Ashworth Park". Abby und ihre Freundin Morgan können sich über die Geschichten rund um die englische Adelsfamilie Ashworth nur kaputtlachen. Doch als Abby auf unerklärliche Weise selbst in der Serie landet, findet sie das Ganze nicht mehr so witzig. Tag für Tag zur selben Sendezeit beginnt sie zu flackern und findet sich kurz darauf in Ashworth Park wieder. Nun steht sie selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen. Und zu allem Übel verliebt sich Serienschönling Julian ausgerechnet in Abby. Das Chaos ist vorprogrammiert …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785578667
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:21.07.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Spiegelschattenvor 6 Monaten
    (Verliebt in Serie Folge 1) Rosen und Seifenblasen

    Inhalt:

    Für Abby und ihre beste Freundin gibt es nichts nervigeres als die Serie Ashworth Park, die Lieblingsserie von Abbys großen Schwester Deborah. In der Serie geht es um die britische Adelsfamilie Ashworth auf ihrem herrschaftlichem Anwesen, wo es sich alles um die Söhne der Familie, vorallem um den Serienliebling Julian, mitsamt allen Intrigen und Geheimnissen. Abby denkt sie spinnt, als sie um die Sendezeit der Serie in die Serie hineingezogen wird und fortan in der Serie mitspielt. Zu allem Übel verliebt sich der Serienschönling JUlian in sie, was ziemliche Probleme mit sich bringt, vorallem durch seinen Bruder Jasper...

    Meine Meinung:

    Ich finde das Buch sooo gut! Es ist lustig, spannend und hat auch einen Hauch von Romantik. Ich kann an dieser Stelle auch nichts mehr sagen, denn ich mag es wirklich gern.

    Die Protagonistin:

    Obwohl Abby ein wenig kindlicher ist, weil sie erst 14 ist, ist sie einfach sooo witzig und erininnert mich auch an bisschen an Liv Silber...

    Fazit:

    Ich kann es wirklich empfehlen!!!

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    E
    Emmaerdbeere01vor 6 Monaten
    Für alle fans von Robinrot und Co.

    Wer die Bücher von Kerstin Gier geliebt hat kommt hier voll auf seine Kosten. Die Situationen sind einfach zum Kaputtlachen und auch die Romantik ist meiner Meinung nach gut positioniert. Obwohl die Altersempfehlung bei 11-13 liegt, habe ich (16) dieses Buch einfach gefeiert. Wer sich schon immer gefragt hat wie so ein Sprung in eine Serie aussehen würde und welche Probleme es mit sich bringt kann man hier erfahren. Die Charaktere erinnern zum Teil an Robinrot sind aber einfach zum liebhaben. Naja, bis auf den Bösewicht. Der ist einfach nur schrecklich, was zu erwarten war. Mehr möchte ich aber nicht verraten. Wenn ihr nach einer locker leichten Geschichte mit ganz viel Humor sucht, seid ihr hier goldrichtig.

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    L
    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    Serie für Mädels ab 12 Jahren

    Sonja Kaiblinger ist eine österreichische Autorin und das war der Grund, warum ich dieses Jugendbuch gelesen habe. Abby ist genervt von der Seriensucht ihrer Schwester. Diese guckt ständig die Serie „Ashworth Park“. Abby findet diese total blöd. Doch plötzlich landet sie direkt in dieser Serie selbst. Chaos pur…. Schräge Idee, toll umgesetzt. Witziger Lesestoff für Mädels ab 12 Jahren.

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    kathiwbrs avatar
    kathiwbrvor einem Jahr
    Lustige Geschichte für Zwischendurch

    ♥  M E I N E   M E I N U N G  ♥

    'Rosen und Seifenblasen' habe ich mir schon im Januar gekauft, mir aber bewusst für den Sommer aufgehoben, da der Klappentext einfach nach einer luftig-leichten Geschichte für Zwischendurch klingt. Allein das Cover schreit schon förmlich danach und ist definitiv ein Hingucker. Die Motive sind nicht nur 'typisch britisch - typisch amerikanisch' gewählt, sondern passen teilweise wirklich zu manchen Stellen im Buch. Zum Glück wurde ich von der Aufmachung nicht enttäuscht und habe eine Geschichte bekommen, die ich wirklich genießen konnte.
    Der Einstieg ins Buch dauerte wirklich nicht lange. Im ersten Kapitel macht sich die Protagonistin Abby noch über Ashworth Park lustig und schon im nächsten Abschnitt ist sie auf einmal selbst Teil der Fernsehsoap. Nachdem sie erst noch total perplex ist, begreift sie, wo sie gelandet ist und beschließt die öde, klischeehafte Adelsfamilie mit einigen Streichen etwas aufzumischen. Dies war wirklich lustig und mit Abbys lockerer Art und sarkastischen Sprüchen und Gedanken, konnte ich mich sofort mit ihr anfreunden. Sie ist eine ganz typische 14-Jährige, war aber keines Wegs zu kindisch, sodass es zu keinen überdramatisierten Handlungen kam. Da Abby aber nicht ewig in Ashworth Park bleibt, sondern immer wieder zwischen New York und der Fernsehwelt hin und herspringt, heckt sie schließlich mit ihrer Schwester Deborah und besten Freundin Morgan einen Plan aus, wie sie dem ein Ende setzen kann.

     Die Idee hinter dem Buch fand ich total gelungen und war gespannt, wie die Autorin sie umgesetzt und ich mir Ashworth Park vorzustellen hatte. Man kann sich die Serie als eine Art Paralleluniversum sehen, dessen Bewohner - also die Ashworths - nichts von der 'normalen' Welt außerhalb wissen, aus welcher Abby kommt. So ist die Adelsfamilie also ganz auf sich fixiert und mit ihren eigenen Problem und Streitereien konzentriert. Da gibt es zum Beispiel Tante Gladys, eine schrullige alte Dame, die ständig mit Lady Ashworth zankt. Oder Jasper, das schwarze Schaf der Familie und typische Bad Boy, den es natürlich auch in jeder Soap gibt. Am witzigsten fand ich persönlich jedoch Julian, der das komplette Gegenteil von seinem Bruder Jasper war. Er ist der Star der Serie, auf den alle Zuschauer fliegen, steht gerne im Rampenlicht und schreibt leidenschaftlich gerne, aber leider total talentfrei kitschige Gedichte. Diese Charaktere fand ich alle total genial, da sie zwar etwas überspitzt gestaltet waren, was hier jedoch genau richtig war, da es sich ja schließlich um Darsteller einer Soap handelte - da muss es ja viele Klischees und Drama geben. 
    Unterstützt wurde der Fernsehserienpunkt noch durch viele weitere typische Elemente, die gemeinsam mit Abbys Kommentaren den Witz des Buches ausmachen. So geschehen manche Ereignisse in Zeitlupentempo oder Julian werden ohne einen erkennbaren Luftzug die Haare aus dem Gesicht geweht.

    Die Geschichte lies sich sehr flüssig und angenehm lesen, da Sonja Kaiblingers Schreibstil sehr einfach gehalten war. Für mich ist das jedoch nichts negatives, da das Buch ja auch für etwas Jüngere ist und somit dem Alter gut angepasst ist. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir dennoch etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Die Seiten flogen zwar nur so dahin, jedoch hatte ich das Gefühl, dass in der Handlung nicht viel außergewöhnliches geboten war. Erst auf letzten 40 Seiten kommt es zu zwei Höhepunkten und ich dachte, dass es zumindest jetzt noch einmal spannend wird - beide waren jedoch auf 4-6 Seiten schon wieder fertigerzählt waren. Dennoch hat mich der Cliffhanger am Ende interessiert zurück gelassen und ich möchte auf jeden Fall weiterlesen, um zu sehen, wie Abby mit dieser neuen Entwicklung umgeht.

    ♥ F A Z I T ♥

    'Rosen und Seifenblasen' hat mir richtig gut gefallen und war das perfekte Buch für den Sommer. Wer auf der Suche nach einer leichten und lustig Geschichte ist, wird hier auf jeden Fall fündig. Zwar hätte ich mir einen größeren Spannungsbogen gewünscht, kann aber das Buch trotzdem vor allem für Jüngere mit 4 von 5 Blumen weiterempfehlen.

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    Shellans avatar
    Shellanvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz süß und nett
    Niedliche Idee mit Schwächen in der Umsetzung


    Abby hasst die Serie "Ashworth Park" die ihre Schwester so sehr liebt. Sie ist ihr zu kitschig, zu falsch, zu aufgesetzt. Und dann tritt das schlimmste, eigentlich nicht mögliche Szenario ein, dass sie sich ausmalen könnte: Sie ist mittendrin in der Serie. 


    Abby als Protagonistin hat zwei Seiten, die nette, offene und gutherzige und die sture und kindische. Sie besteht grundsätzlich immer aus beiden Seiten, wobei mal die eine und mal die andere Seite überwiegt. Vor allem ist sie aber eines: taff.


    Meine Gedanken nach den ersten 100 Seiten waren "niedlich". Ich glaube, mit diesem Wort würde ich das Buch größtenteils beschreiben. Zu Beginn wirkte alles sehr gestelzt und nicht so ganz rund. Es wirkte zu konzipiert um mich richtig zu fesseln. Vielleicht liegt es aber auch an dem Unterschied zur Altersklasse die vorgeschlagen wird.


    Nach und nach wird der Schreibstil runder, das Bild passt besser und die Story wirkt nicht mehr ganz so mechanisch. Ab diesem Zeitpunkt verfliegen die Seiten auch schneller. Grundsätzlich muss ich sagen, dass sich das Buch aber sehr schnell verschlingen ließ, was aber unter anderem auch am großen Schriftbild liegt. 


    Ich finde die Idee irgendwie sehr niedlich, auch wenn die Umsetzung ein paar Mängel aufweist. Aber wer weiß, vielleicht klappt das ganze ja in Band 2 besser?


    Der Cliffhanger ist da und lässt einen auf jeden Fall gespannt sein, wie es wohl im zweiten Band weiter gehen wird. 






    Fazit: 
    Niedliche Idee mit Schwächen bei der Umsetzung. 

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    UnendlicheGeschichtes avatar
    UnendlicheGeschichtevor 2 Jahren
    Rezension: „Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie“

    Inhalt
    Abby ist 14 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester Deborah in New York. Deborah ist süchtig nach der Daily Soap „Ashworth Park“, einer kitschigen Serie über eine britische Adelsfamilie. Eines Abends, zur Sendezeit von „Ashworth Park“, beginnt Abbys Körper zu kribbeln, alles um sie herum wird schwarz und sie kommt auf dem vornehmen Anwesen der Ashworths wieder zu sich. Auch wenn es unmöglich scheint, ist sie tatsächlich in der Fernsehserie gelandet und gerät sofort in das komplizierte Serienleben der Figuren, die ihre Welt für real und Abby für eine Verwandte aus New York halten.
    Wieder zuhause in New York versucht Abby mit Ihrer Schwester und ihrer besten Freundin Morgan hinter das Geheimnis ihrer regelmäßigen Seriensprünge zu kommen, damit diese möglichst schnell ein Ende finden. Denn der Serienschönling Julian scheint ein Auge auf Abby geworfen zu haben und sein missratener Bruder Jasper ihrer wahren Identität auf die Schliche gekommen zu sein.

    Meine Meinung
    „Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie“ ist der erste Band der Jugendbuch- Trilogie von Sonja Kaiblinger.

    Das Cover ist ansprechend und passend zum Inhalt gestaltet.

    Die Idee, dass ein Mädchen aus der realen Welt in die kitschige Kulisse einer Daily Soap gerät, ist sehr erfrischend und unterhaltsam.
    Außerdem ist die Idee unglaublich witzig umgesetzt worden.

    Es gelingt ein schneller Einstieg in die Handlung, sodass man sofort komplett gefesselt ist und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.

    Abby ist eine sympathische und humorvolle Hauptfigur, die man schnell ins Herz geschlossen hat. Auch ihre „nerdige“ Schwester Deborah und ihre abgedrehte Freundin Morgan sind eine echte Bereicherung. 

    In die Kulisse der Serie findet man sich gut ein. Man hat genau die Art von Daily Soap vor Augen, auf die „Ashworth Park“, auf charmante Art und Weise, anspielt. Jede der Figuren kommt einem irgendwie bekannt vor - der Schönling, der Bösewicht, der Stallbursche, das Hausmädchen usw. - und man hat sie schnell lieb gewonnen.

    Im Verlauf der Geschichte passieren keine völlig unerwarteten Wendungen, aber sie ist kurzweilig und unterhaltsam. Ein „Cliffhanger“ zum Schluss sorgt für einen Überraschungseffekt und macht neugierig auf Band 2.

    Die Sprache ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Das Buch ist so humorvoll, dass man teilweise laut lachen kann.

    Fazit
    Insgesamt halte ich das Buch für absolut lesenswert. Ein schöner, leichtgängiger Jugendroman. Die Idee ist neu und klasse umgesetzt. Viele Charaktere und Handlungsstränge haben ihr Potential noch nicht völlig ausgeschöpft, weswegen ich Band 2 auf jeden Fall lesen werde.

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    pageandmes avatar
    pageandmevor 2 Jahren
    Verliebt in Serie von Sonja Kaiblinger

    Zuerst dachte ich, dass dieses Buch nicht zu meinem Buchgeschmack passen würde, da es nicht so ganz in das Fantasygenre gehört, doch nachdem ich einige Rezensionen gelesen und gesehen habe, musste ich es mir so schnell wie möglich kaufen.

    Abgesehen davon, dass es nur wenige Fantasyaspekte hat, konnte mich diese Geschichte total von sich überzeugen. Neben der lustigen Art von Abby war es auch der locker leichte Schreibstil der Autorin, der mich fesseln konnte.

    Abby ist ein toller Charakter, den man einfach mögen muss. Doch, dass Abby 14 Jahre alt ist, merkt man überhaupt nicht. Sie verhält sich in keiner Situation wie eine 14-jährige, daher finde ich es persönlich auch schade, dass man sie nicht älter beschrieben hat, wäre um einiges authentischer gewesen. Trotz dessen war sie eine starkere Protagonistin. Auch Abbys Schwester fand ich auf eine andere Weise total lustig, mit ihrer Besserwisserart liebt man sie einfach. Doch auch Tante Glady, die in der Serie eine Rolle spielt, mochte ich zuerst nicht, da sie mir wie ein wahrgewordener Albtraum einer Frau vorkam, doch als man sie näher kennenlernen konnte, fiel es mir unheimlich einfach, sie in mein Herz ein zu schliessen, auch wenn sie ein bisschen mit ihren erfundenen Namen für Abby nervt, mag ich sie. Jedoch fand ich, dass die anderen Chrakatere ziemlich blass blieben, daher hoffe ich, dass im nächsten Band mehr über die Nebenprotagonisten geschrieben ist.

    Der Spannungsverlauf blieb während der gesamten Geschichte relativ konstant oben, da die Autorin jede Serie mit einem Cliffhänger hat enden lassen, was natürlich nur dazu beigetragen hatte, dass ich immer weiter lesen wollte, bis ich dann die letzte Seite erreicht habe und dann festgestellt habe, dass auch das Buch mit einem miesen Cliffhänger endete. Dies erhöht aber zudem natürlich auch die Lust auf die weiteren Bände dieser Trilogie.

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    eule951vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    hat mir gut gefallen

    Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. 

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    Butterblume89s avatar
    Butterblume89vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es konnte mich nicht zu 100% begeistern aber das Ende hat Lust auf mehr gemacht!
    Das Ende macht dann doch Lust auf mehr!

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    SnowRosss avatar
    SnowRossvor 2 Jahren
    Trotz Befürchtungen sehr überzeugend - na ja, fast

    Vorwort

    Zum ersten Mal bin ich auf die Verliebt in Serie-Trilogie gestoßen, als zur Veröffentlichung des dritten Bandes Tulpen und Traumprinzen eine Aktion auf einem Buchblog lief, bei der man den Band gewinnen konnte. Teilgenommen habe ich nicht, da ich die vorherigen Bänder nicht gelesen hatte. Auch war ich ein wenig von der Handlung ‒ ein Mädchen gerät in eine Seifenoper – abschreckt gewesen, da ich Seifenopern bis aufs Blut nicht ausstehen kann. Als ich jedoch eines Tages über die ersten zwei Bänder der Trilogie, Rosen und Seifenblasen und Lilien und Luftschlösser, in der Bibliothek gestolpert bin, habe ich mich trotzdem dazu entschieden, den ersten Teil mitzunehmen, da ich schon lange nicht mehr etwas Leichtes gelesen hatte.


    Cover

    Das Cover ist primär rosa und schreit deswegen und u.a. wegen des Umstandes, dass die Titelschrift verschnörkelt ist, förmlich „Mädchenbuch! Romanze! Kitsch!“ in das Gesicht von jedem, der das Buch in die Hand nimmt.

    Eigentlich habe ich nichts gegen Romanzen in Büchern, aber manchmal ernährt sich der Teil mit der Romanzen von dem Rest des Buches, lebt auf dessen Kosten, frisst ihn solange auf bis vom Rest kaum etwas vorhanden ist – wie ein widerlicher Tumor. Und das wiederum finde ich absolut nervig.

    Ich hatte zuvor nur das Cover von Tulpen und Traumprinzen gesehen, weswegen ich, nachdem ich das Cover von Rosen und Seifenblasen gesehen habe, nun doppelt abgeschreckt war von der Reihe. Zuerst die Sache mit der Seifenoper und dann auch noch das rosafarbene Cover... Fast hätte ich das Buch deswegen in der Bibliothek links liegengelassen, entschied mich im letzten Moment aber doch dagegen. Ich wollte dem Buch trotz diesen Dingen eine Chance lassen, auch war das Cover trotz seiner Farbe nicht hässlich, obwohl ich die Cover der anderen beiden Teile doch ein wenig schöner finde.


    Meinung

    Meine Befürchtung, dass Abby Foster, die Protagonistin und Ich-Erzählerin des Trilogie, 24/7 irgendeinem Typen hinterherrennt und womöglich auch dabei auch noch in ein oder zwei weitere hineinläuft, um alles noch dramatischer zu machen, und das Buch von einem scheußlichen Romanzen-Tumor verschlungen wird, hat sich glücklicherweise nicht erfüllt.

    Das Buch enthält Romantik, falls man das so nennen kann, doch es dreht sich mehr um Abby wie sie versucht, dem „Fluch“, der die regelmäßig in die Seifenoper Ashworth Park befördert, zu entkommen. Genauso wie ich hält Abby nichts von Seifenopern und das Buch beginnt auch damit, dass sie sich bei ihrer älteren Schwester Deborah, die ein riesiger Fan von Ashworth Park ist, über die Serie beschwert und sich über sie lustig macht.

    Anfangs habe ich angenommen, dass Abby durch irgendeinen Zufall von einem Macher von Ashworth Park entdeckt und kurzerhand für die Sendung gecastet wird oder sie ebenfalls zufällig auf den Schauspieler von Lord Julian Ashworth, dem Protagonisten von Ashworth Park, trifft. Dass sie tatsächlich durch Magie in die Sendung gesogen wird, hätte ich niemals vermutet. Auch nicht, dass die Welt von Ashworth Park anscheinend eine Parallelwelt ist und keine fiktive. Das hat die ganze Sache weitaus unterhaltsamer gemacht. Dass Abby eine sehr sympathische Protagonistin ist, die kein Blatt vor den Mund nimmt und mit Witz und Sarkasmus erzählt, hat mir ebenfalls sehr gefallen. Aber nicht nur sie, sondern auch einige andere Charaktere des Buches konnten Lacher bei mir entlocken. So mochte ich die Art von Tante Gladys, die vielleicht keinen Modegeschmack hat, aber immer für ihre vermeintliche Nichte „Abigale Barrington-Whitley“ da ist, und nicht viel von den Ashworths hält. Insbesondere von ihrer Schwägerin Cordelia Ashworth, der Countess of Rosington. Auch Julians jüngeren Bruder Jasper habe ich ins Herz geschlossen, obwohl Abby ihn anfangs überhaupt nicht leiden kann, da Jasper ebenfalls die überzogene Art seiner Eltern und seines Bruders nicht ausstehen konnte und dazu auch noch herrlich sarkastisch ist. Und selbst wenn der Earl und die Countess of Rosington sowie Julian absolut unsympathische Gesellen sind, konnte sie durch ihre überzogene Art ‒ z.B. schreibt Julian unsägliche Gedichte über das ganze Buch! – für Gelächter sorgen.

    Abbys Bemühungen, ihren Schwarm Trevor Parker für sich zu gewinnen, sind recht nebensächlich, da Abby die meiste Zeit in Ashworth Park verbringt. Und in der Seifenoper verbringt Abby ihre Zeit damit, vor Julian wegzulaufen als ihm hinterherzulaufen – etwas, das ebenfalls sehr unterhaltsam war, da Abby von Julians sonderbaren Annäherungstaktiken nur verstört wird.

    In der richtigen Welt gibt es noch Deborah, Abbys Schwester, und Morgan, Abbys beste Freundin. Während ich Deborah mochte, wenn sie nicht einmal von Julian und der Seifenoper schmachtete, da sie mit Logik an die Tatsache, dass ihre Schwester jedes Mal zur Sendezeit in ein Paralleluniversum gezogen wurde, heranging und auch die Theorie mit den Paralleluniversen überhaupt entwickelt hat, konnte ich Morgan nicht besonders leiden. Ich fand sie nicht „amüsant nervig“ wie Julian, Lord und Lady Ashworth sowie Blackwood ‒ er mag vielleicht verrückt und böse sein, aber der Umstand, dass er keine Ahnung von Sprichwörtern hat und sie am laufenden Band und selbstsicher falsch verwendet, ist einfach nur zum Brüllen –, sondern „absolut nervig“. Sie war keine witzige, unterhaltsame Klischeebombe, sie war eine unerträgliche Klischeebombe.

    Morgan ist zur Hälfte Japanerin und durch das ganze Buch wird immer wieder erwähnt, wie durchgeknallt sie ist; wie durchgeknallt alles aus Japan ist und immer sein wird; wie durchgeknallt alles ist, was sie tut und trägt; wie alles sofort verrückt, schrill, wahnsinnig und merkwürdig alles aus Japan ist – genau wie sie. Wenn auch nur zur Hälfte.

    *Augen roll*

    Mag ja sein, dass einige Dinge aus Japan befremdlich sind, aber das immer zu erwähnen, wenn Abby von Morgan sprach oder wenn Morgan mal auftauchte, war einfach nur zu viel des Guten. Insbesondere für jemanden aus Japan.

    Abgesehen von den Charakteren fand ich die Handlung selber auch sehr unterhaltsam und spannend. Das Mysterium um die Parallelwelt Ashworth Park, welches hoffentlich in den nächsten beiden Bändern aufgedeckt wird, die dunklen Machenschaften und Pläne von DeWitt und seiner rechten Hand Schrägstrich Scherge Blackwood, Abbys Lösungsansätze zum Brechen des „Fluches“ und ihre Verkupplungsversuche.

    Der lockere und überaus lustige Schreibstil der Autorin hat die Atmosphäre des Buches noch besser zur Geltung gebracht und dafür gesorgt, dass man das Buch in Windeseile durchgelesen hatte.


    Fazit

    Rosen und Seifenblasen ähnelt der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier mit einer sympathischen Protagonistin, die durch Welten/Zeiten springt, einem Bösewicht aus einer anderen Welt/Zeit und jeder Menge Witz sowie einem lockeren Schreibstil und konnte mich überzeugen sowie viele amüsante Stunden schenken.

    Jedoch schaffte das Buch wegen Morgan nicht, mich vollkommen zu überzeugen, weshalb ich nur 4 bis 4.5 Sterne vergebe. Trotzdem finde ich Rosen und Seifenblasen absolut empfehlenswert für alle Fans der Edelsteintrilogie und von lockeren Mädchenbüchern für zwischendurch und ich kann es kaum erwarten, die restlichen Bänder in die Finger zu bekommen, nachdem der erste Teil in einem grauenhaften Cliffhanger ‒ genauso wie jede Folge von Ashworth Park! – geendet hat.

    *seufz*

    Hätte ich damals den zweiten Teil doch auch noch mitgenommen...

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SonjaKaiblingers avatar

    Liebe Lovelybooks - Leserinnen,

     

    ich möchte euch an dieser Stelle zu einer Leserunde meines Kinder- und Jugendbuches ab 11 Jahren mit dem Titel "Rosen & Seifenblasen - Verliebt in Serie einladen. Es ist der Auftakt zu einer spannenden, fantastischen und romantischen Trilogie. Das Buch erscheint erst am 21.7. - somit erhält ihr es vor allen anderen!

    Hier etwas mehr Infos:

    Star in einer TV-Serie! Was für viele Mädchen wie ein Traum klingt, ist für Abby plötzlich (leider!) Realität: Tag für Tag beginnt die 14-jährige zu flackern und findet sich einen Augenblick später in „Ashworth Park“ wieder - und das ist nicht irgendeine Fernsehserie, sondern die kitschigste Seifenoper, die man sich vorstellen kann. Nun steht Abby selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen und wirbelt sämtliche Serienklischees gehörig durcheinander.

    Eine Leseprobe findet ihr unter:

    www.verliebt-in-Serie.de

    Es gibt 20 Leserundenplätze und somit auch 20 Bücher für euch! Dazu beantwortet bitte bis zum 6.7. folgende Frage:

    --> In welche TV-Serie würdet ihr gerade mal zufällig reingeraten und was würdet ihr da drinnen so anstellen?

    Wer das Buch gemeinsam mit seiner 11-14 jährigen Tochter lesen möchte - umso besser!

    Ebenso gibt es auf www.verliebt-in-Serie.de auch 5 Hörbucher zu gewinnen!

    Erwartet wird zeitgerechte Teilnahme an der Leserunde und anschließendes Posten einer Rezi auf diversen Kanälen... wie immer eben. :-) Ich freue mich auf euch!

     

    Herzlich,

     

    Sonja Kaiblinger

     

     

     

     

     

     

    E
    Letzter Beitrag von  emmah9vor 4 Jahren
    Ups... Ich dachte ich hätte die LR schon beendet. Upsi
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    ChrischiDs avatar
    Noch bis zum 13.07.2014 läuft im "Katze mit Buch"-Forum (http://www.katzemitbuch-forum.de/) das aktuelle "Bewerten - Gewinnen - Rezensieren" zu "Verliebt in Serie - Rosen und Seifenblasen" von Sonja Kaiblinger. Alles was Ihr tun müsst, ist eine aussagekräftige Meinung zur Leseprobe abzugeben und schon seid Ihr im Lostopf.
    Für die Teilnahme müsst Ihr im Forum angemeldet sein. Nur Meinungen im entsprechenden Thread werden gezählt, Kommentare hier können leider nicht gewertet werden. Über diesen Link kommt Ihr zum Thema:
    http://www.katzemitbuch-forum.de/t1222f94-Buch-Info-Anmeldethread.html
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