Sonja Liebsch , Nives Mestrovic Muttertier @n Rabenmutter

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Inhaltsangabe zu „Muttertier @n Rabenmutter“ von Sonja Liebsch

Zehn Jahre haben Maxi und Hanna nichts mehr voneinander gehört. Dabei waren die beiden Rheinländerinnen bis zu Maxis Hochzeit beste Freundinnen. Damals hatte ein Tsunami in weiß für die anhaltende Funkstille gesorgt.
Ausgerechnet beim Surfen im Internet treffen sie sich wieder. Ein paar E-Mails später stellen Maxi und Hanna fest, dass sie inzwischen wieder einiges gemeinsam haben: Einen ganzen Stall voller Blagen, Dauerstress im Alltag und keine Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Endlich sind sich die zwei wieder einig: Für ihr Mutterglück brauchen sie ganz schnell einen Job …

Wir haben es geschrieben. Wir sind begeistert. Unser Roman ist nicht autobiographisch. Ein Freund meinte nur, dass er jetzt auch uns berufstätige Mütter viel besser verstehen kann. Es ist somit nicht nur ein Buch für Frauen und Mütter. Es ist das Buch für alle, die etwas witziges, humorvolles, bissiges aus dem Leben zweier Freundinnen, berufstätiger Mütter vom Niederrhein bzw. aus Mönchengladbach lesen wollen. Lött jonn!

— nives_mestrovic

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    Muttertier @n Rabenmutter

    Miia

    20. June 2014 um 20:59

    Inhalt: Zehn Jahre haben Maxi und Hanna nichts mehr voneinander gehört. Dabei waren die beiden Rheinländerinnen bis zu Maxis Hochzeit beste Freundinnen. Damals hatte ein Tsunami in weiß für die anhaltende Funkstille gesorgt. Ausgerechnet beim Surfen im Internet treffen sie sich wieder. Ein paar E-Mails später stellen Maxi und Hanna fest, dass sie inzwischen wieder einiges gemeinsam haben: Einen ganzen Stall voller Blagen, Dauerstress im Alltag und keine Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Endlich sind sich die zwei wieder einig: Für ihr Mutterglück brauchen sie ganz schnell einen Job … Meine Meinung: Dieses Buch habe ich aufgrund einer Challenge gelesen. Irgendwie habe ich schon gedacht, dass es nicht wirklich was für mich ist, aber ich fand den Klappentext doch sehr interessant, weil ich gerade Bücher mit Mailverkehr sehr mag und es ja auch um Freundschaft und Jobsuche geht. Im Laufe des Buches musste ich aber schon merken, dass es halt wirklich eher um den "Beruf: Mutter" geht und ehrlich gesagt bin ich dann mit meinen 25 doch noch schlicht und ergreifend zu jung oder zu unreif für dieses Buch. Ich bin nicht verheiratet, habe keine Kinder und habe auch mein Studium noch nicht beendet. Anfangs war es für mich noch sehr interessant, weil es vorallem um die Freundschaft von Maxi und Hanna ging und darum, was zwischen den beiden vorgefallen ist und wie sie sich wieder aneinander annähern. Ich muss aber sagen, dass mir im Laufe des Buches dann doch zu viel Friede, Freude, Eierkuchen zwischen den beiden war und es an sich auch wenig Reibereien oder Spannungsaufbau gab. Das war wirklich schade. Denn im Endeffekt geht es wirklich nur darum, was für eine Art von Mutter man ist und wie man sich das Leben als Mutter lebenswerter machen kann, wie man man selbst bleibt, während man andere Menschen groß zieht. Ich glaube, dass viele Mütter sich mit Hanna und Maxi identifizieren können und vielleicht auch die ein oder andere Lebensweisheit mitnehmen können.  Mir war es im Endeffekt dann doch zu viel der Muttergefühle und ich konnte mich nicht mehr damit identifizieren. Fazit: Gutes und interessantes Buch, aber wirklich eher was für Mütter, die sich selbst etwas aufmuntern wollen :) Ich kann leider nur 3 Sterne vergeben, weil es mir zu viel Friede, Freude, Eierkuchen zwischen Hanna und Maxi war und mir ein Spannungsaufbau oder Wendepunkt in der Geschichte fehlte.

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  • Rezension zu "Muttertier @n Rabenmutter" von Sonja Liebsch

    Muttertier @n Rabenmutter

    Angela2011

    15. June 2012 um 16:05

    Dieser Frauenroman hat mir mal richtig gut gefallen, da er sehr authentisch wirkt, und wie aus dem Leben gegriffen ist. "Muttertier @n Rabenmutter" bereitet dem Leser ein paar schöne Lesestunden und hat auch nichts mit Glanz und Glamour zu tun, sondern ist mal so richtig natürlich. Eine Geschichte aus dem Leben zweier Hausfrauen und Mütter herausgegriffen, wie es bei jedem sein könnte. Abwechselnd in jedem Kapitel, erzählen uns Maxi und Hanna ihre Geschichte. Am Ende jedes Kapitels findet man immer die Emails, die sich die beiden hin und her schreiben. Das rundet die Geschichte der beiden auch noch etwas ab meiner Meinung nach. Aufgelockert wird die Geschichte noch etwas durch den Dialekt der Handlungsorte Mönchengladbach und dem Bodensee. Die beiden Hauptcharaktere Maxi und Hanna, sind mir als Leser direkt ans Herz gewachsen. Denn die beiden sind genauso natürlich wie die Geschichte an sich. Maxi und Hanna haben es beide nicht leicht, da die eine alleinerziehend ist und die andere Mutter von drei Kindern. Gerade diese Sache verbindet sie, denn die beiden möchten ja auch gerne wieder zurück ins Berufsleben. Wie bringt man Job und Privatleben unter einem Hut, wenn die Kinder auch mal krank werden und den alltäglichen Tagesablauf damit durcheinanderbringen? Dieses und anderes erzählen uns die beiden Autorinnen auf ganz natürliche Weise - natürlich auch mit etwas Sarkasmus und viel Humor. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist leicht und flüssig zu lesen, sodass man das Buch ziemlich schnell durchlesen kann. Ab und zu war es ein klein wenig schwierig, wenn der Dialekt dazu kam, aber dies störte die Geschichte so gut wie garnicht. Die Geschichte bringt den Leser übrigens auch zum grübeln, wenn man selbst schon Mutter ist, denn man findet doch recht schnell einen hohen Wiedererkennungswert darin. Hier stellt man sich aber auch schon automatisch die Frage, ob man ein "Muttertier" oder eine "Rabenmutter" ist, wobei ich dies als Titel des Buches ja schon lustig und passend fand. Denn gerade hier in Deutschland hört man dies hin und wieder. Damit haben sich die beiden Autorinnen auch sehr gut beschäftigt. Ich würde gerne wissen, ob die beiden eine Fortsetzung dieses Romans geplant haben, denn ich hatte richtig Spaß mit Maxi und Hanna. Daraus könnte man noch wirklich ein oder zwei oder drei weitere Romane machen :-) Wer Lust auf einen leichten und witzigen Frauenroman hat, sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen... Fazit 4,5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Muttertier @n Rabenmutter" von Sonja Liebsch

    Muttertier @n Rabenmutter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2011 um 18:53

    Hanna und Maxi waren beste Freundinnen - bis die Umstände die beiden trennten und nach und nach entfremdeten. Seit Maxis Hochzeit herrschte dann endgültig Funkstille. Nun, zehn Jahre später, beide mindestens ein Kind reicher, dafür arbeitslos, treffen sich beide Frauen wieder. Ein wenig anders, abers doch irgendwie noch wie früher, bauen beide ihre Freundschaft neu auf und sorgen dafür, dass ihr Leben die ein oder andere Wendung nehmen wird. Frauenliteratur für die Frau, die selbst im Leben steht. Man braucht nicht unbedingt Chic und Glamour um einen Frauenromane nett zu gestalten. Es bedarf nicht tonnenweise Sex und Alkohol, um dem Leben einen Sinn zu geben. Wer auf den typischen Frauenroman steht, mit einer jungen Frau, die nach und nach ins Leben findet, wird hier vielleicht nicht unbedingt vom Hocker gerissen sein. Wer aber "endlich" mal einen Romane lesen will, der aus dem Leben gegriffen ist und authentisch wirkt, der sollte unbedingt dieses Buch lesen. Zuerst muss man sich an den Schreibstil gewöhnen. Er ist nicht so blumig, "ausgereift" wie man es aus den Chick Lit Romanen erwartet, sondern er ist bodenständig und natürlich. Beide Frauen, die in ihren Kapiteln ein Stück aus ihrem Leben verraten, dem Leser erzählen, was zwischen den Mails passiert, erzählen ganz unterschiedlich und lassen so die ein oder andere Vermutung über den Charakter zu. Auch die Mails sind sehr spannend, denn ab und an erzählen sich beide auch nicht immer alles und es ist spannend zu munkeln, warum. Ist man ersteinmal in der Story drin, will man gar nicht raus. Beide Damen findet man sympathisch, sie wirken vollkommen real und könnten sogar meine Nachbarn sein, wer weiß das schon ;-) Die Geschichte ist nicht abgedreht oder extrem ausgeschmückt. Die Autorinnen verstehen sich darauf, aus dem Alltag lesenswerten Stoff zu machen, mit Figuren, die man mag. Auch Lieschen, die rheinische Vermieterin, Alex, Maxis Mann und die Schar an Kindern, bereichern dieses Buch ungemein und sorgen für so manchen kleinen Lacher. Der Titel , vielleicht finde ich den nicht zu 100% perfekt, weil er mir schon suggeriert, eine der beiden sei eine Rabenmutter, wer das Buch liest, wird aber Probleme haben, sich für ein Muttertier und eine Rabenmutter zu entscheiden. Letztendlich ist es auch ein Buch, das ein klein wenig den Horizont erweitert, so mancher kann das Wort "Nur-Hausfrau" nach der Lektüre bestimmt mit anderen Augen sehen... Ein schönes, witziges Buch, absolut ohne Kitsch. So etwas lese ich gerne.

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  • Rezension zu "Muttertier @n Rabenmutter" von Sonja Liebsch

    Muttertier @n Rabenmutter

    Xemeria

    27. March 2011 um 09:02

    Kurzbeschreibung: Zehn Jahre haben Maxi und Hanna nichts mehr voneinander gehört. Dabei waren die beiden Rheinländerinnen bis zu Maxis Hochzeit beste Freundinnen. Damals hatte ein Tsunami in weiß für die anhaltende Funkstille gesorgt. Ausgerechnet beim Surfen im Internet treffen sie sich wieder. Ein paar E-Mails später stellen Maxi und Hanna fest, dass sie inzwischen wieder einiges gemeinsam haben: Einen ganzen Stall voller Blagen, Dauerstress im Alltag und keine Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Endlich sind sich die zwei wieder einig: Für ihr Mutterglück brauchen sie ganz schnell einen Job ... Meine Meinung: Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Verlosung in meinem Bücherforum www.buechertreff.de gewonnen. Da ich ganz vergessen hatte, dass ich überhaupt dran teilgenommen habe, war die Freude natürlich riesig! Worum geht´s? Es geht um zwei Freundinnen, die sich seit Kindheitstagen an kennen aber seit der Hochzeit von Maxi nicht mehr miteinander reden. Hanna kam zu spät und Maxi glaubte, dass Hanna mal wieder nur Aufmerksamkeit haben und ihr somit sogar den Hochzeitstag versauen wollte. Jahre später erinnert sich Maxi und fängt an im Internet nach Hanna zu suchen. Sie findet sie auf der Business-Plattform XING. Nach langem Hin und Her fügt sie Hanna als Kontakt hinzu. Die Frauen entdecken nach anfangs leicht zögerlichen Mails wieder ihre tiefe Freundschaft füreinander und schreiben sich ihr Leben als Mütter von der Seele.... Das Buch ist sehr symphatisch, locker und frisch geschrieben. Es hat Spass gemacht, es zu lesen. Gegliedert ist es in Kapitel, die jeweils aus Hannas oder Maxis Sicht geschrieben sind. So bekommt man als Leser noch genug vom Leben der Personen außerhalb der Mails mit. Dazwischen sind die E-Mails, die später noch um Blog-Einträge und Kolumnen erweitert werden, die die Frauen für Hannas Online-Projekt verfassen. Gerade Maxi scheint die Gabe zu haben, urwitztig zu schreiben, das merkt man erst in den Mails und später auch noch in der Kolumne. Das Buch ist kurzweilig zu lesen und macht riesig Spass. Mit 280 Seiten haben sich sehr schnell gelesen und ich war fast bisschen traurig, nun nicht mehr am Leben der zwei Frauen Anteil zu haben. Natürlich hat das Buch ein sog. Happy-End, aber nichts anderes hätte man den Charakteren gewünscht! Wirklich ein kleines Hightlight für mich. Für Fans von Frauenliteratur: empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Muttertier @n Rabenmutter" von Sonja Liebsch

    Muttertier @n Rabenmutter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2011 um 10:02

    Klappentext: Zehn Jahre haben Maxi und Hanna nichts mehr voneinander gehört. Dabei waren die beiden Rheinländerinnen bis zu Maxis Hochzeit beste Freundinnen. Damals hatte ein Tsunami in weiß für die anhaltende Funkstille gesorgt. Ausgerechnet beim Surfen im Internet treffen sie sich wieder. Ein paar E-Mails später stellen Maxi und Hanna fest, dass sie inzwischen wieder einiges gemeinsam haben: Einen ganzen Stall voller Blagen, Dauerstress im Alltag und keine Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Endlich sind sich die zwei wieder einig: Für ihr Mutterglück brauchen sie ganz schnell einen Job … Meine Meinung: Nach dem Klappentext zu urteilen, hoffte ich hier, eine unterhaltsame Frauenlektüre für zwischendurch zu finden und wurde positiv überrascht. Denn diese Geschichte ist mehr, als einfach nur eine Handlung über wiedergefundene Freundschaft und frustrierter Mütter. Diese Geschichte ist modern, unterlegt mit Blogeinträgen beziehungsweisen Kolumnen und viel Gefühl. Auch mit Sarkasmus und Humor wurde bei „Muttertier @n Rabenmutter“ nicht gespart! Tiefgang hat die Handlung jetzt nicht unbedingt, dennoch ist es genau die richtige Mischung um Einblick zu bekommen in die Problematik von Müttern, die einfach nur gerne wieder ins Berufsleben zurück möchten aber nebenbei auch ihre Familie unter einen Hut bringen sollen. Da wären kranke Kinder, die wirklich jeden Zeitplan über Board werfen, da wäre der ehemalige Chef, der mit niederen Jobs, glaubt, Gutes zu tun. Trauer und Schmerz und auch das plötzliche Alleinsein spielen eine Rolle. Ja, Maxi und Hanna haben es beide nicht leicht. Die eine, Mutter von 3 Kindern, die andere alleinerziehend mit ihrer Tochter. Beide Freundinnen grundverschieden und doch durch ihr Muttersein so ähnlich. Und dies verbindet. Gemeinsam nehmen beide ihre Freundschaft wieder auf, und kämpfen für Anerkennung und Erfolg. Damit ist der Roman auf eine Art und Weise geschrieben, die so realistisch wirkt, dass selbst kinderlose Leser wie ich, nur mit dem Kopf nicken und mitfühlen. Nein, die Welt mit Kindern ist nicht schlecht, sie ist abwechslungsreich! (Man stelle sich jetzt bitte ein Zwinkern hinter diesem Satz vor). Die Figuren sind sehr detailliert beschrieben, sogar ein wenig Dialekt findet man vor, was mir persönlich aber etwas das Lesen erschwerte. Die Handlungsorte sind Mönchengladbach und Bodensee. Der Schreibstil ist sehr stilsicher, die Handlung wird aufgelockert durch diverse E-Mails zwischen den Freundinnen und Blogeinträgen, die als Kolumnen verfasst sind. Die Firmenwebsite, die hier eine Rolle spielt, ist tatsächlich die Firmenwebsite von der Autorin Nives Mestrovic auf der sie in der Tat ihre Blogartikel verfasst. So bin ich im Nachhinein gar nicht überrascht über die Handlung, wobei am Anfang erwähnt wird, dass Personen und Handlung frei erfunden sind. Auch das Cover ist recht modern gestaltet, im warmen orangefarbenen Hintergrund mit Couch und Laptop. Dies passt perfekt zur geschriebenen Handlung als halber Emailroman. Es gibt verschiedene Leseperspektiven. Zum einem lesen wir Maxis und Hannas Sicht, dann wiederum die E-Mails zwischen beiden, was den ganzen Lesefluss auflockert. Fazit: Mit 280 Seiten eine gute und unterhaltsame Frauenlektüre, die Einblicke ins Muttersein erlaubt oder aber auch das Verständnis der anderen Mütter einbringen kann.

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  • Rezension zu "Muttertier @n Rabenmutter" von Sonja Liebsch

    Muttertier @n Rabenmutter

    abuelita

    26. February 2011 um 10:02

    Zehn Jahre haben Maxi und Hanna nichts mehr voneinander gehört. Dabei waren die beiden Rheinländerinnen bis zu Maxis Hochzeit beste Freundinnen. Damals hatte ein Tsunami in weiß für die anhaltende Funkstille gesorgt. Ausgerechnet beim Surfen im Internet treffen sie sich wieder. Ein paar E-Mails später stellen Maxi und Hanna fest, dass sie inzwischen wieder einiges gemeinsam haben: Einen ganzen Stall voller Blagen, Dauerstress im Alltag und keine Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Endlich sind sich die zwei wieder einig: Für ihr Mutterglück brauchen sie ganz schnell einen Job ... Bei diesem Buch musste ich feststellen, wie festverwurzelt man selbst einige Vorstellungen hat, die für einen „klaren Blick“ doch ziemlich hinderlich sind. Mit dem Namen Hanna assoziiere ich „langbeinig, blond, der kühle nordische Typ“ , Maxi als Frauenname dagegen – da entsteht in mir ganz automatisch das Bild einer kleinen, quirligen, chaotischen Frau mit eher südländischem Temperament…. Nachdem es in diesem Buch aber genau umgekehrt ist, könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen, wie schwer ich mich- und nicht nur anfangs, sondern immer mal wieder musste ich innehalten und überlegen…. damit getan habe…*g* Ansonsten gefiel es mir ganz gut, dieses Buch. Es geht imgrunde um zwei Dinge – Frauenfreundschaften einerseits, der - versuchte - Wieder- Einstieg von Frauen mit Kindern ins Berufsleben andererseits. Der Schreibstil der Autorin ist locker-flockig und das Buch dadurch leicht und flüssig zu lesen. Einzig den Tsunami-Vergleich fand ich ziemlich geschmacklos und auch nicht sonderlich passend.

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